Modernismus
In den Fußstapfen Martin Luthers
Das Fest Maria Geburt verabscheuen ketzerische Modernisten zutiefst. Und seit hundert Jahren stößt ihnen der 8. September nicht nur wegen der Muttergottes sauer auf.
Der Heilige Papst Pius X.
Der Heilige Papst Pius X.
(kreuz.net, Vatikan) Am 8. September 1907 – heute vor hundert Jahren – veröffentlichte der Heilige Papst Pius X. die Enzyklika ‘Pascendi dominici gregis’ – zu Deutsch: Die Herde des Herrn zu weiden.

Das Lehrschreiben verurteilt die Irrlehren der Modernisten.

Die katholische Zeitung ‘Tagespost’ wies am Donnerstag in einem Artikel darauf hin, daß die Enzyklika „für manche“ als Inbegriff der Unversöhnlichkeit des Lehramtes zu Entwicklungen der Moderne gelte.

Pius X. selber erachtete seine Enzyklika als Systematisierung und Zusammenfassung sämtlicher philosophischer und theologischer Irrtümer:

„Hätte sich jemand zur Aufgabe gestellt, die Quintessenz aller Glaubensirrtümer, die es je gegeben hat, zusammenzutragen, so hätte er es nicht besser machen können, als es die Modernisten getan haben.“

Das erste Mal verurteilte Pius X. die Modernisten bereits am 3. Juli 1907 im Dekret „Lamentabili sane exitu“.

Sowohl Dekret als auch Enzyklika verurteilten die Lehren der Begründer des Modernismus – des französischen Priesters und Theologieprofessors Alfred Loisy († 1940) und des englischen Jesuiten George Tyrrell († 1909).

Drei Jahre nach der Enzyklika ‘Pascendi’ führte Pius X. außerdem mit dem Motu Proprio ‘Sacrorum antistitum’ den Antimodernisteneid ein, den alle Seminaristen, Priester, Ordensleute und Theologen schwören mußten. Die Verbindlichkeit dieses Eides wurde offiziell erst im Jahr 1967 abgeschafft.

Ein konservativer Reformpapst
Giuseppe Melchiorre Sarto erblickte am 2. Juni 1835 in Riese in der Provinz Venetien das Licht der Welt.

1858 empfing er die Priesterweihe. 1884 wurde er Bischof von Mantua.Am 12. Juni wurde Mons. Sarto zum Kardinal kreiert, drei Tage später zum Patriarchen von Venedig ernannt.Der Patriarch von Venedig bei der Fronleichnamsprozession.

Leugnung der natürlichen Gotteserkenntnis

Die Enzyklika ‘Pascendi’ bringt den Irrglauben der Modernisten in ein System. Sie warnt außerdem in prophetischer Weise vor modernistischen Plänen, die Kirche „ins Verderben zu stürzen“. Diese Gefahr habe sich bereits im tiefsten Inneren der Kirche festgesetzt.

Als Grundlage des Modernismus nennt ‘Pascendi’ den Agnostizismus. Er glaubt, daß die menschliche Vernunft Gott nicht erkennen kann.

Damit fallen die natürliche Theologie und die Beweise für die Glaubwürdigkeit der katholischen Lehre dahin.

Gott kann demnach nicht Gegenstand der Wissenschaft sein. Geschichtsphilosophisch bedeutet dies, daß Gott nicht als historisches Subjekt betrachtet werden kann.

Als Kehrseite des Agnostizismus enttarnt ‘Pascendi’ die „religiöse Immanenz“:

Die Religion will erklärt werden. Doch ohne natürliche Theologie läßt sich keine Erklärung außerhalb des Menschen finden. Deshalb muß sie im Menschen gesucht werden. Als Basis für den Glauben – welcher der Anfang der Religon ist – findet sich dann nur das wankelmütige Bedürfnis nach dem Göttlichen.

Die Modernisten glauben, daß die Entfaltung des religiösen Gefühls zur Ausbildung der Religionen geführt hat:

„Man behauptet, unsere heilige Religion sei, im Menschen Christus und in gleicher Weise auch in uns, aus unserer eigenen Natur und ohne fremde Unterstützung geboren.“

Die Entstellung der Person Christi

Pius X. bringt an dem Beispiel der Person Christi Licht ins Dunkel „des Wahnsinns“ der Modernisten.

Zuerst streichen sie aus der Geschichte Christi alles, was nach Göttlichem aussieht.

Im nächsten Schritt behaupten sie, daß der Glaube Christus verklärt habe. Deshalb streichen sie alles, was sich über die geschichtlichen Verhältnisse erhebt.

Schließlich entstellen sie die Person Christi. Alles was an Christi Reden und Taten, Charakter, Stand, Erziehung und an dem örtlichen und zeitlichen Milieu „nicht stimmt“, wird in Abrede gestellt.

Alles was nach dieser dreifachen Verstümmelung übrigbleibt, teilt der Modernist der realen Geschichte zu. Der Rest gehört zur sogenannten Glaubensgeschichte.

Die Unterscheidung zwischen dem Christus der Geschichte und dem Christus des Glaubens ist dem Modernisten geläufig. Der Unterschied zwischen den beiden – der erste existierte, der zweite war in Wirklichkeit nicht real.

Abgrund zwischen Glaube und Vernunft

‘Pascendi’ brandmarkt die Trennung von Glaube und Wissenschaft durch die Modernisten:

„Ihre Schriften und Reden sind voll von scheinbaren Widersprüchen, so daß man leicht glauben kann, sie würden schwanken und wären ihrer Sache nicht sicher. Dies geschieht jedoch aus voller Überlegung.

Das ist eine Konsequenz ihrer Ansicht über die Trennung von Glauben und Wissen. Manche Ausführungen in ihren Büchern könnte ein Katholik vollständig unterschreiben.

Wenn man jedoch das Blatt wendet, könnte man glauben, ein Rationalist führt die Feder.

Schreiben sie Geschichte, erwähnen sie von der Gottheit Jesu Christi kein Wort. Steigen sie jedoch auf die Kanzel, bekennen sie dieselbe ohne Bedenken.

Schreiben sie Geschichte, gelten für sie Konzilien und Väter nichts. Dagegen werden beide in ihren Katechesen mit Ehrfurcht zitiert.

So trennen sie auch die theologisch pastorale Exegese von der wissenschaftlich geschichtlichen. Nach dem Prinzip, daß die Wissenschaft vom Glauben abhängt, treten sie in ihrer Philosophie, Geschichte oder Kritik ungescheut in die Fußstapfen Luthers.“


Nächstes Mal: Hochexplosive Ketzereien
      
21 Lesermeinungen
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#21   Artois †   18:12:21 | Montag, 10. September 2007
@bokrug
Leider muß ich gehen. Lassen Sie die Finger von den Parteien! Kommt eh nichts rum bei denen, egal wie sie heißen. Also, tschüss :-#
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#20   Bokrug †   18:05:17 | Montag, 10. September 2007
@Artois:
LaRouches ehemalige CIA-Mitarbeiter sind Aussteiger aus der technokratischen Union…CIA-Insider, die angefangen haben Rockefellers Skull&Bones System zu bekämpfen…
Ich bin Mitglied der ÖDP. www.oedp.de
Ferner bleiben Humanwirtschaftspartei, DIE Familie, Graue Panther und auch eventuell Das Zentrum zu enpfehlen.
Geld, Glaube und Kultur
www.artfond.de/geldseite.htm
htp://www.zeit-fragen.ch
Ich empfehle auch die Büche von Emmanuel Todd.
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#19   Artois †   18:00:59 | Montag, 10. September 2007
@Bokrug
Ja, das Buch fand ich damals sehr sympathisch, vor allem war es sehr deutschfreundlich, hat sich mit List identifiziert und die deutsche Wirtschafts- und Strukturpolitik im 1871er-Reich gelobt und als Beispiel empfohlen.
Trotz allem bleibt eine Partei wie Büso mit dem Makel geheimdienstlicher Führung behaftet. Schade eigentlich. Ich bin wahrlich keiner, der Verleumdungen glauben schenkt, wie sie aus meinen postings ersehen können, doch die Büso kann uns nichts bringen und nützen – mir tuts echt leid, es wäre ein Licht am Ende des Tunnels…
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#18   Bokrug †   17:47:17 | Montag, 10. September 2007
@Artois:
La Rouche ist Quäker.
Aber durchaus christlich, und fühlt sich der katholischen Soziallehre nach Nikolaus von Kues und Cusanus sehr verbunden.
Über die BüSo wurden von Freimaurerei und Zionisten sowie US-Ölindustrie und dem Privat-Banken Syndikat hinter der Federal Reseve Bank FED der USA viele Verleumdungen in Umlauf gebracht.
Ich empfehle auch:
www.zeit-fragen.ch
Sowie die Bücher von William Engdahl, Gerhoch Reisegger und Prof. Eberhard Hamer vom Mittelstandsinstitut Hannover.
Philosophisch dürfte LaRouche in gewisser Weise Duns Scotus, Johannes Eriugena und Pelagius nahestehen.
Ferne bezieht er sich stark auf Leibniz, Schille uner Nikolaus von Kues (Cusanus, Comenius).
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#17   Artois †   16:53:09 | Montag, 10. September 2007
Interessanter Weise
hat der LaRouche eine letztlich christliche (katholische?)Staatsauffassung. Ich habe vor etwa 10 Jahren einmal eine Rezension geschireben, wenn ich die noch finde, setze ich die mal als Leserzeitung rein.
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#16   santo domingo 2   16:44:23 | Montag, 10. September 2007
@ Bokrug & Artois
Über die LaRouche-Gruppen (ohne die BüSo, die es damals noch nicht gab) gibt es ein aufschlußreiches, aber schon älteres Buch: Lorscheid/Müller, Deckname Schiller, erschienen bei Fischer 1987.
Vorwürfe der Geheimdienstfinanzierung reichten damals von CIA bis KGB, wovon ersteres wahrscheinlicher ist. Auf jeden Fall gehen die finanziellen Möglichkeiten der dort organisierten Parteien (die erste in Deutschland war die EAP) weit über die für Vereinigungen dieser Größe zu erwartenden Vermögenswerte hinaus.
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#15   Artois †   16:24:09 | Montag, 10. September 2007
Zumindest die Büso
wird vollständig von irgend einem ausländischem Geheimdienst geführt und finanziert. Bei den anderen wird es ähnlich sein …
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#14   Bokrug †   18:41:48 | Sonntag, 9. September 2007
@Santo domingo 2:
Beide Parteien sind wertkonservativ, gegen Handels- und Finanzkapital und Wucher und für den Ausbau der Bahn zum realen Infrastrukturprogramm.
Fern christlich inspiriert.
Siehe auch Humanwirtschaftspartei (auch Humanistisch inspiriert).
Grüsse
Bokrug
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#13   Artois †   16:43:03 | Sonntag, 9. September 2007
Der Modernismus,
den Pius zu Recht geißelte, hat mit Martin Luther doch so gut wie gar nichts zu tun. Martin Luther war selbst Teil der anti-modernistischen Bewegung seiner Zeit und hat dem Protestantismus seienr Richtung ein zutiefst konservatives, ja reaktionäres Gepräge gegeben. Erst die Aufklärungszeit, in der die Lutheraner einen fanatischen Abwehrkampf gegen den Rationalismus führten, zeigte die Schwächen des Luthertums auf. Mit Modernismus haben diese aber nichts zu tun.
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#12   santo domingo 2   14:56:54 | Sonntag, 9. September 2007
@ Bokrug
Darf ich fragen?
Zum einen geben Sie an, Aktivist der ÖDP und Atomkraftgegner zu sein. Schön und gut. Zum anderen empfehlen Sie aber die Lyndon Hermyle LaRouche nahestehende BüSo bueso.de/…tive-zur-kernenergie, die sich für einen radikalen Ausbau der Kernenergie einsetzt (wie im übrigen sämtliche Gruppen des LaRouche-Trusts).
Es gibt kaum unterschiedlichere Parteipaare als ÖDP und BüSo, die Wahlempfehlung ist also in sich völlig widersprüchlich.
Soll das ein Witz sein? :-S In dem Fall verstehe ich die Pointe nicht und bitte (auch auf die Gefahr, mich lächerlich zu machen) um eine Erklärung.
Danke sehr! :-) :)3
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#11   GerdEric   13:34:43 | Sonntag, 9. September 2007
@Bokrug
Wie sollte mir jemand, der in Romanenphantasien verwachsen ist, Realität von Trugbildern nicht mehr unterscheiden kann, mir Ratschläge geben können?
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#10   Bokrug †   06:22:10 | Sonntag, 9. September 2007
@Gerd Eric:
Darum wählen sie ÖDP, Humanwirtschaftspartei oder Bürgerbewegung Solidarität!
www.zeit-fragen.ch
Beitreten und Konvertieren!
Grüsse
Bokrug
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#9   GerdEric   23:50:10 | Samstag, 8. September 2007
@Fabianus
Die Christianisierung Europas hat in den 2000 Jahren auch nicht geklappt, sonst wären die Zahlen der Austritte nicht so wie die sind… und es fiele keinem „Christen“ ein, eine heidnisch-nationalistische Partei als Alternative (letztlich ja auch zum Christentum selbst) vorzuschlagen. :-!
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#8   Fabianus   23:32:50 | Samstag, 8. September 2007
@Karl Murx
Lächerlich diese Türken! Welcher Europäer (Deutscher) würde sich heute noch für eine Wiedergutmachung einer längst vergangenen Kriegsschmach begeistern lassen? Lächerliches türkisches Volk. Ich empfehle zu lesen: Hans Magnus Enzensberger: Versuch über den radikalen Verlierer.
Traurig nur, dass die europäische Toleranz und Redseligkeit den islamistischen Fundamentalismus weiterhin so fatal falsch einschätzen wird. Ich persönlich bin froh, in 200 Jahren hier nicht mehr leben zu müssen. Was vor Wien kriegerisch scheiterte wird nun über Einwanderung und Geburtenexpansion gelingen. Die Türken sind nach wie vor kriegerisch aber der „Gegner“ ist durch Aufklärung und Relativismus gegangen und hat die eigene religiöse Identität bekämpft. Somit wird die Islamisierung Europas nur noch eine Sache von 200 Jahren sein.
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#7   Graf von Galen   23:08:10 | Samstag, 8. September 2007
Wider VII
Auch in einer Sendung des DLF, „Zeitzeichen“ oder so
ähnlich war die Enzyklika heute morgen 9 Uhr Thema.
Der Referent hatte jedoch modernistischen Schaum
vor dem Mund und beklagte sich bitter, daß 60 Jahre
der Kirchengeschichte aufgrund dieses Dokumentes
ohne Fortschritt verlaufen sei und daß es auch noch
nach VII zur Verfolgung von mißliebigen Theologen
wie Küng und Drewermann gekommen ist.
Herzlichen Dank hl. Papst Pius X für Ihren
erfolgreichen Kampf gegen den Modernismus.
Ich wünschte, Ihr Nachfolger wird diesen wieder
aufnehmen und die Kirche zur Tradition zurückführen.
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#6   Karl Murx   21:37:25 | Samstag, 8. September 2007
Malta-Türkei 2:2, aber hallo!
Der Geist von Saint Elmo scheint noch lebendig zu sein.
Hat Unsere Liebe Frau am heutigen Festtag ein kleines Wunder gewirkt?
Keine Frage: die Türken wollten heute, wenn man ihren Kommentaren auf dem Internet glauben darf, die Schmach vom 8.9.1565 rächen.
Hat nicht geklappt.
Marija, Umm ta Maltin, Sultana ta Smewiejjet
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#5   Aleph †   21:28:45 | Samstag, 8. September 2007
Feiertag
Korrekt heißt der Feiertag: Mariä Geburt (08.09.), weil dann fliegen die Schwalben furt… Das ist alles so klug eingerichtet O:)
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#4   Gotthard   21:24:50 | Samstag, 8. September 2007
Blick in die Historie
Dieser Blick in die Kirchengeschichte war interessant. So sehr häufig wird solch einer einem hier leider nicht geboten – da die Aktualität Vorrang hat, ganz klar.
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#3   Karl Murx   20:04:13 | Samstag, 8. September 2007
Ja, genau daher kommt er
Er ist mir schon einmal begegnet
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#2   zum Glück katholisch   19:47:55 | Samstag, 8. September 2007
Pardonnez-moi, mais…
Es passt zwar überhaupt nicht zum Thema, aber nachdem dieser Artikel der „Neueste“ ist, frag ich hier mal: Am 22. September ist bei uns in Marktoberdorf (Allgäu) Primiz von einem Benediktinerpater Huber von der Piusbruderschaft. Ist er Benediktiner aus diesem Benediktinerkloster der Bruderschaft in Frankreich ( www.kreuz.net/…5681.html[link][link] )?
Falls jemand weitere Informationen zu dieser Primiz oder zu Pater Huber hat, soll er sie doch bitte hier reinschreiben. Danke!
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#1   Karl Murx   18:59:15 | Samstag, 8. September 2007
Am 8; September sollte man lieber Malta-Türkei schauen
Was ist daran so bewegend, wenn der Fussballzwerg Malta auf die Türkei trifft?
Na, das Datum, 8. September 1565, am Fest Märiä Geburt, wurden die Türken endgültig geschlagen und die Belagerung Maltas war beendet. Die Türken verloren zehntausende von Soldaten.
Aber warum legt man ausgerechnet ein Qualifikationsspiel für die EM auf dieses Datum? Provokation der Neokons im Rahmen des heimlichen Weltkrieges gegen den Islam? Wenn man sich diesen Werbespot anschaut, der dazu einladen soll, sich dem Chor der Schaulustigen in der Südkurve des Stadions von Ta’Qali anzuschließen, kann man fast den Eindruck haben.
Der Sprecher dieses Spots, -in anmaßendem, breiten Amerikanisch (kein Malteser spricht so Englisch)-, will anscheinend die ganze christliche Welt auf das „Fanal“ des 8.Sept 1565 fixieren. In der Südkurve von Ta’Qali wird das Schicksal des Abendlandes entschieden, das maltesische Tor zur Festung erklärt
Weiter hier:
f17.parsimony.net/…/messages/390232.htm
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