Alte Messe
Die tridentinische Messe ist schlecht
Nach einer Primizmesse im Alten Ritus ließ der Ortsbischof den dafür verwendeten Hochaltar niederreißen. Von Dr. Eszter Élthes.
Erste Primizmesse im Alten Ritus in Ungarn seit 37 Jahren.
Erste Primizmesse im Alten Ritus in Ungarn seit 37 Jahren.
© www.katolikus-honlap.hu
(kreuz.net) Am 1. Juli dieses Jahres feierte der ungarische Neupriester Gabor Simon in seinem Heimatdorf Ságvár die Primizmesse im Alten Ritus.

Das 2000-Seelen Dorf befindet sich im Bistum Kaposvár (Ruppertsburg) – im Südwesten des Landes.

Hw. Simon wurde am 22. Juni für das Nachbarerzbistum Veszprém (Weißbrunn) zum Priester geweiht.

Für die Zelebration der Messe im Alten Ritus erhielt er von seinem Erzbischof, Mons. Gyula Márfi (63), die damals noch notwendige Erlaubnis.

In Ungarn war das die erste Primizmesse im Alten Ritus seit 37 Jahren.

An dem Gottesdienst nahmen etwa 15 Priester teil. Der junge Priester ist in den kirchlichen Kreisen des Landes schon lange als traditionstreu bekannt.

Am 4. September kam es in der Primizkirche von Hw. Simon zu einem schweren Akt des Vandalismus.

Der Bischof von Kaposvár, Mons. Béla Balás (66), ließ den Hochaltar der Kirche, wo Hw. Simon einige Wochen vorher die Heilige Messe zelebriert hatte, zerstören.

Ich glaube, die Begründung lautete: wegen des Hochaltars könne man das Wandbild hinter dem Altar nicht sehen.

Mons. Balás hat in der Vergangenheit immer wieder gegen die Tradition gepredigt. Dabei sagte er unter anderem: „Die tridentinische Messe ist schlecht und dem Willen Gottes entgegengesetzt.“

Er hat mehrmals erklärt, daß er in seiner Diözese niemandem erlauben wird, je einmal eine tridentinische Messe zu lesen. Bei ihm werde es so etwas nie geben, egal was der Papst gesagt hat.

Alte Messen in Ungarn
Der Neupriester Gabor Simon liest seine Heimatprimiz im Alten Ritus, 22. Juni 2007.Primizsegen nach der Alten Messe.

Ungarn war einmal ein sehr katholisches Land. Es war das erste Land, das der Muttergottes geweiht wurde.

Bevor der Heilige Stephan, der erste ungarische König im Jahr 1038 starb, übergab er seine Krone der Muttergottes, weil sein einziger Sohn, der Heilige Emmerich, bereits vorher gestorben war.

Seitdem ist Ungarn ein Regnum Marianum – ein marianisches Königreich.

Deswegen schmerzt es die traditionstreuen Katholiken des Landes besonders zu sehen, wie feindlich einige Bischöfe des Landes der kirchlichen Tradition gegenüberstehen.

In ihrem Haß gegen die Tradition mißachten sie auch die Anweisungen des Papstes.
      
18 Lesermeinungen
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#18   Marcell   20:56:01 | Montag, 10. September 2007
liebe dumme Stimme
die Begründung des Bischofes ist zum Thema irrelevant. die ganze Geschichte kann ich aus Ungarn bestätigen. viele Grüße…
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#17   Bokrug †   19:21:30 | Montag, 10. September 2007
Ihr…
…solltet mal wieder Kontakt zu den Engeln aufnehmen!
www.artfond.de/geldseite
Abhilfe gegen den Modernismus!
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#16   möchtegern-kathole   19:14:16 | Montag, 10. September 2007
Lieber …
reissen sie die alten Altäre heraus, als dass darauf zelebriert wird; lieber verbrennen sie die alten Bücher, als dass dass daraus gelesen wird, lieber lassen sie die Orden aussterben, als dass daraus katholische Mönche hervorgehen, lieber vernichten sie die Kommunionbänke, als dass darauf gekniet wird, lieber leugnen sie 20 Konzilien, als dass einer schlau wird, lieber werden sie in die Hölle gehen, als dass sie die Gnade Gottes annehmen.
Es gibt noch viel für die aus dieser ehrenwerten Gesellschaft ausgeschlossenen zu tun – der Krieg der Hölle gegen den Himmel wird noch ganz deftig werden.
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#15   juergen   19:07:34 | Montag, 10. September 2007
Presbyter assistens?
Vermutlich ist das der Presbyter assistens, der dem neugeweihten Priester in seinen ersten Messen zur Seite steht, um ihm ggf. weiterzuhelfen.
Ups, natürlich !
Die Stola ist ja erlaubt für einen Priester, der einem Primizianten assistiert. Je nach Brauch entweder für die ganze Messe oder vom Kanon bis zur Heiligen Kommunion.
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#14   monti   18:37:14 | Montag, 10. September 2007
@candido
Interessant finde ich ja, dass der Neupriester während der Primizmesse die Kirche und die liturgische Farbe wechselt.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:
Es sind einmal aufnahmen aus der Primizmesse im Alten Ritus und zum zweiten Aufnahme einer Messe, oh sorry, einer heiligen Messe im Alten Ritus (versteht sich das nicht von selbst, weil ja nur eine Alte Messe eine heilige Messe sein kann), die der Priester einen Monat später gelesen, zelebriert, simuliert oder gespielt hat.
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#13   laetare †   15:47:02 | Montag, 10. September 2007
völlig richtig …
finde es auch unnötig, dass irgendwelche blöden Tische vor dem Apsisbild herumstehen. Und wo der Altar ist, wissen ja alle, die katholisch(!) sind.
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#12   landorganist   15:41:58 | Montag, 10. September 2007
Na klar doch,
diese vier von den Piussen! Exkommuniziert und draußen, so ist es! Nonno hat es wirklich ausnahmsweise auf den Punkt gebracht.
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#11   Gotthard   15:14:56 | Montag, 10. September 2007
vier Bischöfe
Aber wenn sich die Bischöfe gegen päpstliche Normen wenden, dann heißt das einiges.
Diese Bischöfe gehören nicht mehr zur katholischen Kirche.
kenne ich da nicht noch vier andere „Bischöfe“…?
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#10   Aleph †   15:02:35 | Montag, 10. September 2007
Stolperfallen
Vermutlich ist das der Presbyter assistens, der dem neugeweihten Priester in seinen ersten Messen zur Seite steht, um ihm ggf. weiterzuhelfen.
Dann wäre der Presbyter assistens so etwas wie ein Souffleur beim Theater, der dem Primzianten über die Hürden zu helfen hat, dass der bloß keine Rubrik und keine Geste gedankenloserweise auslässt, was für die Gültigkeit der Messe große Probleme aufwerfen könnte. Da hat NOM halt ziemlich große Vorzüge gegenüber dem alten Ritus.
Warum tuen sich junge Priester so etwas an, im alten Ritus zu zelebrieren, wenn Sie offenbar keine Gelegenheit hatten, den alten, würdigen Ritus intensiv kennenzulernen, wenn er schon so viele Stolperfallen beinhaltet…, dass ihn ein Assistent begleiten muss? Könnte das als Zeichen besonderer Demut verstanden werden udn gehört zum Event…?
O:) o^/
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#9   Candido   14:50:38 | Montag, 10. September 2007
Interessant
finde ich ja, dass der Neupriester während der Primizmesse die Kirche und die liturgische Farbe wechselt.
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#8   HeinrichvonOfterdingen   14:50:07 | Montag, 10. September 2007
Liebe angebliche Stimme der Vernunft,
spotten Sie nur. Ihnen wird das Lachen auch noch vergehen!
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#7   stimme der vernunft †   14:42:22 | Montag, 10. September 2007
@ruhri
dieser Bischof hat mit dem niederreißen des Altares sein eigenes Grab für die ewige Hölle aufgerissen!
Aber sicher doch. Jaja, ganz bestimmt! :-D :-D :-D
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#6   nonnobisdomine   14:14:12 | Montag, 10. September 2007
Ich habe nicht alles von den Konsorten des Niederganges gelesen.
Aber wenn sich die Bischöfe gegen päpstliche Normen wenden, dann heißt das einiges.
Diese Bischöfe gehören nicht mehr zur katholischen Kirche.
That’s it.
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#5   WeyounBN   13:39:09 | Montag, 10. September 2007
@juergen
Trägt der „Ministrant“ links vom Zelebranten eine Stola? Wenn ja – warum?
Vermutlich ist das der Presbyter assistens, der dem neugeweihten Priester in seinen ersten Messen zur Seite steht, um ihm ggf. weiterzuhelfen.
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#4   r.ruhrgebietler   13:16:43 | Montag, 10. September 2007
Dieser Bischof
hat mit dem niederreißen des Altares sein eigenes Grab für die ewige Hölle aufgerissen! Leider wird dieser Bischof nicht mehr lange leben… Vielelicht hören wir noch etwas von ihm…
Gott sei seiner Seele gnädig –
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#3   juergen   13:11:01 | Montag, 10. September 2007
Stola?
Trägt der „Ministrant“ links vom Zelebranten eine Stola? Wenn ja – warum?
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#2   Aleph †   12:25:58 | Montag, 10. September 2007
Wirklich schade um Fred ?
Wirklich schade, nicht etwa um Fred, sondern um den wunderschönen alten Altar… allerdings um das Altarbild wäre es auch nicht schade gewesen.
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#1   stimme der vernunft †   11:39:30 | Montag, 10. September 2007
sosos!
Ich glaube, die Begründung lautete…
Und ich glaube, heute gibts noch Regen.
Find ich echt toll, die zuverlässigen Informaten von hetznet.
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