In Sachen Kirche gibt es bei österreichischen Journalisten nur ein Thema. Benedikt XVI. hingegen sagt, was er denkt, trifft, wen er will und ißt, was ihm schmeckt. Pressesplitter zum Papstbesuch.
Der weiße Pileolus des Papstes wurde beim Angelus vom Winde verweht.
Augen auf Abwegen
„Schönborns Ehrgeiz kommt seine Eitelkeit nahe. Er gehört zu jenen Menschen, deren
Gefallsucht im Mäntelchen der Bescheidenheit daherkommen kann. […] Schönborns Gesicht war blaß, seine
Hände waren gefaltet, den Kopf hielt er leicht zur Seite geneigt, er schien voller Andacht zu schreiten,
doch seine Augen suchten unablässig die Kameras.“
Alexander Schwabe im deutschen Boulevardmagazin ‘Spiegel
Online’ vom Samstag
Reh-Predigt
Weihnachten 2006 ließ Papst Benedikt übrigens ein frisch geschossenes
Reh nach Rom einfliegen. Der junge Theologieprofessor Ratzinger predigte einst seinen Studenten, daß
dem Reh oder Hasen gar nichts Besseres passieren könne, „als auf dem Teller des Menschen zu landen“.
So und nicht anders erfülle „das Tier seine von Gott zugeteilte Bestimmung“. Mahlzeit!
Dietmar Kuss
in der österreichischen Tageszeitung ‘Kurier’ über die Eßgewohnheiten des Papstes.
Dasselbe Gespenst
„In Österreich, in dem Hitlers Euthanasie-Gesetze in Kraft waren, schlägt der deutsche Papst heute
Alarm wegen der Gefahr, daß dieses Gespenst wieder konkret wird.“
Die Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’
über die Rede in der Hofburg am Freitag.
Doch im Kloster Heiligenkreuz begegnet der Papst zum Schluß seiner Reise am Sonntagnachmittag
unter den Zisterziensermönchen auch Klaus Berger, jenem katholischen Professor, der jahrzehntelang in
Heidelberg einen evangelischen Lehrstuhl inne hatte – und der bei vielen Katholiken und Protestanten etwa
so beliebt ist wie die inzwischen verstorbene Oriana Fallaci bei den meisten Muselmanen, die er vor zwei
Jahren in Castel Gandolfo zu einer spektakulären Privataudienz empfing.
Aus einem Bericht des Vatikanisten
der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’, Paul Badde.
Lieblingsthema Zölibat
Papst Benedikt XVI. hat bei
der Vesper mit Priestern und Ordensleuten Samstagnachmittag in der Basilika von Mariazell kein einziges
Wort zur Zölibatsproblematik, zum akuten Priestermangel oder zur Überalterung des Klerus in Österreich
verloren. Vielmehr forderte er von ihnen einen „demütig-kirchlichen Gehorsam“ ein.
Bericht der ‘Austria
Presseagentur’ zur Vesper von Papst Benedikt XVI. am Samstag nachmittag in Mariazell.
Die politische
Gnadenmutter
Mariazell eignet sich bestens für Staatsakte aller Art: Unter den großen Marien-Wallfahrtsorten
in Europa gilt das kalte, düstere Dorf in den Ostalpen mit Abstand als der politischste. Während sich
in Lourdes und Fatima, Loreto und Altötting die Gläubigen gern in Ekstase beten und der Kitsch alles
überwuchert, herrscht hier zwischen den bewaldeten Bergen staatsmännische Nüchternheit. Die „Gnadenmutter“,
eine 48 Zentimeter hohe Holzmadonna, macht keine Ausnahme: Den Saum ihres steifes Kleides zieren die offiziellen
Wappen von Österreich, Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina.
Norbert Mappes-Niediek in einem Bericht für die ‘Frankfurter Rundschau’ zur Papstreise in den österreichischen
Wallfahrtsort Mariazell.
Gusi laß das Beten sein
Das Papstwetter macht den Gottlosen zu schaffen. Die
traurige Truppe steht da, wie ein begossener Pudel. Den wahrhaft Gläubigen hingegen kann es nichts anhaben,
wenn der Himmel seine Schleusen öffnet. Der Bankbeamte John kommt aus New York. Er kniet auf den Stufen
der Karlskirche, wo sich das ketzerische Häuflein zusammenfindet, um für unser aller Sünden einen Rosenkranz
zu beten. Klein, aber fein, ziehen sie dann durch die Innenstadt. „Gusi laß das Beten sein / Abtreibung
auf Krankenschein!“
Joachim Riedl im Weblog ‘Zeit.de’ über das Häufchen trauriger Gegendemonstranten
beim Papstbesuch.
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Nur Jesus kann ins Herz schauen Zum Artikel betreffend der Kamerasuchenden Augen des Kardinals Schönborn
und einiger Kommentare, kann und möchte ich nur in Erinnerung rufen, dass nur Jesus ins Herz schauen
kann. Wer den Kardinal kennt, würde eine solch befremdende Ansicht sicher nicht vertreten.
#47 Deristfrei 09:37:29 | Sonntag, 16. September 2007
Deutscher Papst ? eigentlich ist mirdas was der Papst macht total egal, es betrifft mich nicht. Doch diese
Bezeichnung als „deutscher“ Papst empfinde ich als Beleidigung, wenn man sieht wofür der Beruf des Papstes
einerseits steht, insbesondere auch die persöhnliche auslegung des Herrn Ratzinger, und andererseits
der genannte Herr doch aus Bayern kommt, es somit auch eine Unwahrheit ist. Unter Deutsch versteheich
insbesondere eine Toleranz dem anderen gegenüber, die ich bei Herrn Ratzinger und Konsorten nicht mal
ansatzweise erkennen Kann. Insbesondere Herr Meissner ha ja soeben klar benannt welchen Geiste die Katholische
Kirche ist.
#46 nonnobisdomine 13:26:29 | Montag, 10. September 2007
Schönborn und die anderen Angehörigen des „Adelsstandes“ … – Frage: Sind diese Herrschaften nicht
Freimaurer? Der österreichische Adel sonnt sich doch in der Freimaurerei. Sei es nun der sich immer wieder
wie ein Pfau gebärdende Schönborn oder auch der – sich jetzt mit violettem Pileolus ausgezeichnetem –
Abt von Heiligenkreuzl Auch wenn sie nicht Freimaurer sind: Insbesondere der Abt von Heiligenkreuz widerspricht
äußerst den Idealen, die der Hl. Benedikt und auch der Hl. Bernhard vorgab. Abt von Heiligenkreuz, Sie
können noch einiges vom Hl. Bernhard lernen. Hoffentlich lesen Sie das hier – oder hoffentlich wird es
Ihnen zugetragen.
#45 Dr. Otterbeck 10:37:39 | Montag, 10. September 2007
Lieber Badde, mit diesem „Gorbatschow“-Vergleich tun Sie dem Klaus Berger aber keinen Gefallen. Er stört
manche, hat aber auch viele Freunde. Richtig ist, dass der Besuch in Heiligenkreuz ein „heimlicher Höhepunkt“
der päpstlichen Pilgerreise war!
HOMOSEXUALITÄT Vor kurzem las ich den schönen Satz, daß „starke Frauen eine Idee von schwachen Männern
[seien], die nicht in der Lage sind, ihre Aufgaben zu erfüllen“. Stimmt vollständig. Männer werden
weibisch, Frauen männlich. Von da ist es dann nicht mehr weit zur Homosexualität, Es ist so ein schönes
Thema und seit Tagen hält die Redaktion das Thema den Usern derart vor. Gibt es denn wirklich keine neuen
Meldungen aus diesem Bereich. Gerade Kalifornien (=heißer Ofen),könnte doch da Speerspitze sein. Tut
was von der kreutz.net.-Redaktion, tut was, bitte… scharfe Meldung, unscharfe Bilder…
#43 Florian Geyer 23:05:33 | Sonntag, 9. September 2007
Grüß Gott Ich habe den Papst in Wien, Mariazell und Heiligenkreuz life erlebt. Es war beeindruckend,
seine Reden waren voll Durchschlagskraft un sprachen alles an wos heute fault. Leider haben aber die bolschewistischen
österreichischen Schweinemedien (allem voran der ORF) eine mise Berichterstattung der Extraklasse geliefert
und stets herumgenörgelt. Eingeladen war der Furztheologe Zulehner und der Pfaffe Schüller die nichts
unversucht ließen Kritikpunkte zu finden und alles mieszumachen. Trotzdem : Die Wahrheit läst sich nicht
aufhalten.
#41 Flashnews 22:41:24 | Sonntag, 9. September 2007
????? Das trifft wohl ebenso auf Sie zu. Ist Ihnen langweilig? Was wollen Sie mir mit Ihrem flachen Zweizeiler
eigentlich sagen? Gehen Sie mir aus der Sonne!
Lieber Flashnews, haben Sie auf kreuz.net noch nie einen Artikel entdeckt nach dessen Lektüre Sie gedacht
haben: Ganz schön tendenziös, ja polemisch, ja reißerisch, aber bei allem Kopfschütteln über den
Stil, ein heißes Gegenwartsproblem haben Sie angepackt und eine beinahe radikale Gegenpostition zur Eiapopeiaberichterstattung
über unsere Gegenwart aufgetan? Eigentlich gehört es in den Nachbarthread, aber Sie haben diesem mit
einem Kommentar zu dem Thema eröffnet: Eva H. war nach ihrem ersten Buch schon so gut wie verbranntes
Fleisch. Jetzt reichte eine kleine Unkorrektheit, damit die Gedankenpolizei zugreift und das Reisig entfacht.
Raaah! Habe den falschen Strand erwischt, Pius, deshalb nochmals hier: Neben Ihren anderen zutreffenden
Anmerkungen, lieber Pius, ist natürlich diejenige, in der Sie feststellen: „Wobei es zumeist noch nicht
mal zur Dekadenz reicht, die ja regelmäßig Ästhetik zu schätzen weiß…“ besonders zutreffend. Man
ersieht daraus, wie fortgeschritten der Zerfall jener zerbröckelnden Fassade schon ist – und daß das
nun wirklich der einzige Fortschritt ist, den jene Seite noch vermelden kann. Mit Gruß! M.C.
#37 Pius XII 19:03:25 | Sonntag, 9. September 2007
Stimme auch Ihrem letzten Beitrag zu wobei mich die Tiefe und der Feinsinn Ihrer Äußerungen überrascht.
Schlicht wie ich bin habe ich mir abgewöhnt, etwas, was die Neue Messe (heißt das jetzt eigentlich „ordinäre
Messe“?) angeht, überhaupt noch ernst zu nehmen (außer ihre Veränderungen in Richtung der klassischen
Form, die aber in Gotthardts Gemeinde ohnehin nicht umgesetzt werden). Aber Sie haben natürlich recht:
Nicht nur die Meßgewänder, auch die Kirchengestaltung, ja, der ganze Auftritt der konziliaren Kirche
zeigt doch, daß es mit denen zu Ende geht. Wobei es zumeist noch nicht mal zur Dekadenz reicht, die ja
regelmäßig Ästhetik zu schätzen weiß (dekadente Epochen sind ja durchaus sinnenfroh). Das Konzil
ist insoweit ein echter Hammer: alles geht den Bach runter, und das dann auch noch mit dem sex appeal
einer Uta Ranke-Heinemann. Verzeihen Sie die Schärfe: Ich mußte vorgestern an einer Geburtstagsfeier
in diesem Milieu teilnehmen. Das hält man nur oberhalb von einem Promille aus (was übrigens Gotthardts
Geisteszustand erklären könnte: Dauerdelirium wegen Ertragenmüssen des ordinären Ritus. Aber das würde
bei ihm voraussetzen, daß er imstande ist, den Defekt zu erkennen. Ist also auch unwahrscheinlich.)
#36 Flashnews 18:53:28 | Sonntag, 9. September 2007
Träum weiter, Onkel Moritz! Und ich empfehle mich für heute. Mit den besten Grüßen an die katholische
Kirche – die größte Abzockorganisation aller Zeiten: www.ruthe-reklamiert.de/…ilder/katholisch.jpg
:(3
Danke für die Zustimmung, Pius! Auch Ih- rem Satz „… die in der Geschichte immer das Ende einer Zivilisationsepoche
andeuteten.“ Stimme ich gerne zu. Gerade mit dem jetzigen Heiligen Vater aber haben wir ein exzellentes
Beispiel, das katholischen Optimismus weiter fördert: Sicher ist diese Zivilisationsepoche an ihrem Ende
angellangt, da gibt’s keine Diskussion. Der geistige Zustand der hier schreibenden Restexistenzen von
extrem linksaußen ist ja deutlich genug. Nun hat der Heilige Vater das Ruder ganz sanft in die richtige
Richtung gedrückt und fährt auch fort, das zu tun. Wenn diese kranke Epoche zusammenbricht, sind wir
da und bauen auf. Dazu scheint mir auch dieses – sagen wir: auffällige – gestrige Meßgewand ein Zeichen
zu sein. Eine Scheußlichkeit, eine Fehlentwicklung muß auf ihrem Gipfel angekommen sein, dann folgt
der Zusammenbruch. Für geschmackliche Entgleisungen (die nun ganz sicher nicht dem Heiligen Vater, einem
Ästheten, anzulasten ist) gilt das genauso. Und wie gut, wie wahr, wie mutig hat er gesprochen; deshalb
ja auch die wutheulende Reaktion der forumsnotorischen Figuren. Und jetzt wird mir ganz schummerig, wenn
ich daran denke, daß irgendwann demnächst der Gotthard wieder hier auftaucht, der uns erzählen will,
daß er heute in seiner Gemeinde einen wunderbaren Gottesdienst mit 261 MeßdienerInnen und 7 mündigen
Laien mitgefeiert hat. 8 Priester haben konzelebriert, weswegen die anwesenden Laien aus 16 Gemeinden
angereist waren. Mit Gruß! M.C.
#34 Flashnews 18:44:46 | Sonntag, 9. September 2007
@AnnaTheresaWalburga Kann man in dem Kleinbürgermief der Kreuz.net-Jauchegrube tatsächlich noch die
Luft verpesten? Das halte ich doch für sehr weit hergeholt.
Völlig einverstanden, NurEinLeser, auch mit „Zu dem geistigen Sondermüll, der hier von Kirchenfeinden
und Christushassern abgekippt wird: …“ Es kann aber auch gelten, daß damit deren „Denk“weise ganz vorzüglich
offengelegt wird, und das auch noch von diesen Leuten selbst. Das erleichtert die eigene gedankliche Auseinandersetzung,
und für Unentschlossene kann es vielleicht sogar eine kleine Entscheidungshilfe sein. Irgendwie ist es
dann doch interessant, mit welchem exhibitionistischen Eifer manche ihren Haß auf alles Saubere, Gesunde,
Aufrechte immer wieder ausbreiten. Wie verbogen muß man sein, um sich so bloßzustellen! Sie müssen
mich jetzt bitte entschuldigen, ich will mal gerade eben meine Frau verhauen. Bei meiner Tochter besorgt
das deren katholischer Ehemann. Nur damit manche sich wenigstens einmal bestätigt fühlen können. Meine
Güte – wie unglaublich gestört manche Leute doch sind… Juhuu, flashy!
#29 Pius XII 18:16:53 | Sonntag, 9. September 2007
Maurice: Volle Zustimmung Maurice, absolut richtig! Vor kurzem las ich den schönen Satz, daß „starke
Frauen eine Idee von schwachen Männern [seien], die nicht in der Lage sind, ihre Aufgaben zu erfüllen“.
Stimmt vollständig. Männer werden weibisch, Frauen männlich. Von da ist es dann nicht mehr weit zur
Homosexualität, die ja mittlerweile als „normaler“ gilt als eine klassische Familie. Wobei beides – die
Entmännlichung wie die Homosexualität – typische Dekadenzerscheinungen sind, die in der Geschichte immer
das Ende einer Zivilisationsepoche andeuteten.
#28 NurEinLeser 18:09:01 | Sonntag, 9. September 2007
Maurice Corvisier: …meine vollste Zustimmung – Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen! Die von dern
68ern als politischer Arm der „Frankfurter Schule“ geplante und großteils durchgeführte Vernichtung
der Familie ist sehr gut dokumentiert bei Rolf Kosiek („Die Frankfurter Schule und ihre zersetzenden Auswirkungen“),
zu finden z.B. hier: www.buch24.de/…5-0/3-2700347-1.html. Zu dem geistigen Sondermüll, der hier von
Kirchenfeinden und Christushassern abgekippt wird: Schade, daß die Betreiber dieser Seiten sich dadurch
versündigen, diesen Mist hier öffentlich zugänglich zu machen – genauso wie es einem Katholiken nicht
erlaubt ist, glaubensfeindliche Bücher zu drucken, zu verlegen und zu verkaufen ist es analog im Internetzeitalter
schwer sündhaft, diesen glaubensfeindlichen Müll durch die Veröffentlichung auf einer Website anderen
zugänglich zu machen. Man ist aber wohl im Irrglauben, das fiele nur auf den Autor zurück und nicht
auf den „Drucker/Verleger“…
#27 Flashnews 18:05:32 | Sonntag, 9. September 2007
@Maurice Sicher finden Sie auch Frauen „weiblich“, die sich von ihren Männern ordentlich durchprügeln
lassen, wie es in traditionell katholischen Familien Gang und Gäbe ist, stimmts? …iandomesticdiscipline.com/
Damit fühlt man sich dann doch erst als ganzer Kerl, oder?
Ich darf daran erinnern, daß Sie, flash, mit so unsäglichem Quatsch hier angefangen haben. Und ich darf
Ihnen nochmals versichern (werde mich aber nicht weiter auf das offenbar von Ihnen bevorzugte Niveau absenken),
daß ich Frauen wie Eva Herman erheblich attraktiver – da weiblicher!! – finde als die andere Alternative.
Und das ist weder eine Alters- noch eine vulgärerotische Baumelnsfrage.
#25 Flashnews 17:52:49 | Sonntag, 9. September 2007
Wie ging noch gleich das passende Sprichwort? „Oft sind es doch Typen wie Sie, …“ ist ja nun wirklich
unter aller Kanone, so als Argument, meine ich. Ach ja, der getroffene Hund bellt!
PhilomenaWolkenstein Ich finde diesen Papst wunderbar. Wenn Sie ihn als alten Mann bezeichnen, möchte
ich Sie daran erinnern, dass auch Sie mal alt werden. Warum sind Sie so gehässig und bösartig? Sie sind
doch Christ/in oder?
Ach du meine Güte, der „Baron“ hat ja wirklich recht: „Oft sind es doch Typen wie Sie, …“ ist ja nun
wirklich unter aller Kanone, so als Argument, meine ich.
#22 Baron Bolligru 17:41:33 | Sonntag, 9. September 2007
Lieber Maurice, das flashnews müsste eben unterrichtet werden, dass es in diesem Fall „Antagonismen“
heissen muss. Tun Sie es selbst, oder soll ich übernehmen?
Regentanz Bei der Regenbogenparade in Wien waren mehr als 120 000 Leute, beim Begräbnis von Luciano Pavarotti
gestern mehr als 50 000. Heute am Graben beim alten Mann net amoi 15 000. Dafür eine erklekliche Anzahl
Gschnitzter. Es schüttet seit drei Tagen, der Papst ist den Hilfskräften im Weg, besonders im Helenental
und in Mariazell. Fazit: der Papst kann zu seinem Chef keinen Draht haben und wirklich wichtig scheint
er auch nicht mehr zu sein, und das ist gut so.
#20 Flashnews 17:28:10 | Sonntag, 9. September 2007
Antagonisten Maurice schrieb: ansonsten alles hängen läßt, was hängen kann (Schäme Dich, das war
jetzt aber nicht fein, Maurice. Sonst nicht Dein Stil!). Stil und Tradi sind Antagonisten und sollten
nicht in einem Satz erwahnt werden! Und, Maurice, tun Sie doch nicht so scheinheilig: Oft sind es doch
Typen wie Sie, die auf eben solche Frauen, bzw. auf das was da so baumelt starren! @Möchtegerne-Baron:
Was macht Sie so sicher, dass ich ein Mann bin? Und mit der Antifa-Bewegung habe ich auch nichts am Hut.
Und dass ich in ihren „Kreisen“ als peinlich gelte, das ist für mich sowas wie ein Qualitätskriterium
für meine Beiträge. Lob von Ihnen und ich hätte was falsch gemacht!
Volle Zustimmung, Rainer! Und erst, wenn es zu spät ist, erkennen diese armen Mädels, verfehlt gelebt
zu haben: Sie wissen so gut wie ich, daß Simone de Beauvoir zeitlebens unglücklich war und verbittert
gestorben ist. Und Alice Schwarzer ist sicherlich nicht unbedingt hübsch – ihr Gesichtsausadruck aber
hängt weder mit hübsch, noch mit häßlich zusammen. Sondern mit gefühlter Verzweiflung über ein völlig
mißlungenes Leben, in dem man unendlich Schuld auf sich geladen hat. Dem Baron kann ich mich auch anschließen:
Eva Herman war nun sicher nicht immer vorbildlich in ihrer Haltung. Durch ihre Wendung wirkt sie aber
bedeutend weiblicher und attraktiver als so manche „jüngere“ Kampfemanze, die krampfhaft Männer imitiert –
aber ansonsten alles hängen läßt, was hängen kann (Schäme Dich, das war jetzt aber nicht fein, Maurice.
Sonst nicht Dein Stil!). Naja, Entschuldigung. Ist doch so. Kurz: man strahlt aus, was und wie man ist.
Langfristige Täuschung gelingt nicht. Leben(sstil) prägt! Mit Gruß! M.C.
#18 Baron Bolligru 17:11:43 | Sonntag, 9. September 2007
Ich muss an dieser Stelle einmal meiner tie- fen Betroffenheit Ausdruck geben. Tragisch, dass user „flashnews“,
ganz ohne dazu gewzungen worden zu sein, ein so gigantisches Dämlichkeitspotenzial offenbart. Nun ja:
für Leute im Umfeld der Antifa-Kreise ist das eigentlich noch Mont-Blanc-Niveau… In unseren Kreisen
wird das allerdings eher als megapeinlich und blamabel wahr genommen.
@M. Corvisier Nur eine lexikalische Anmerkung: Laut Brockhaus Deutsche Wörterbuch bedeutet „Mutter“ >eine
Frau, die ein oder mehrere Kinder geboren hat<. (Oxford English Dictionary definiert „mother“ für das
Englische genauso.) Eine Schwangere ist eine „werdende Mutter“ oder eine „Frau in Erwartung“ oder eine
„Frau in guter Hoffnung.“
#16 Rainer Tobak 17:08:15 | Sonntag, 9. September 2007
Ja Maurice, ich korrigiere: Das Credo des Feminismus lautet: Nur keine Schwangerschaft! Und wenn doch
schwanger: nur keine Geburt! Und wenn doch Geburt: nur keine Mutterschaft! (ab in die Krippe damit!)
#15 Flashnews 17:01:14 | Sonntag, 9. September 2007
@Barönchen Woher wollen Sie wissen, wie moderne emanzipierte Frauen sind? Kennen Sie welche oder haben
Sie sich diesen Bären von ihrer fettleibigen Putze – äh… Ehefrau – aufbinden lassen, deren Horizont
mal gerade vom Kinderzimmer bis in die Küche reicht. Jaja,… der Duft nach Perwoll und Milupa, statt
nach Chanel No. 5 – das ist es, was die gute Mutter und Hausfrau ausmacht.
Wir sind uns natürlich einig, Rainer Tobak, aber diesen Satz: „(nur keine Schwangerschaft! und falls
schwanger: nur keine Mutterschaft!)“ verstehe ich nicht so ganz. Der Logik nach ist die Frau mit der Empfängnis
doch eigentlich Mutter, oder? Sie hat nur noch nicht geboren. Mit Gruß! M.C.
#13 Baron Bolligru 16:56:05 | Sonntag, 9. September 2007
Ist schon so, dass „postmenopausale, abgehalfterte Fregatten wie Eva“ irgendwie weiblicher sind als manche
ver(k)lebten, verbrauchten, ausgelutschten, nikotinstinkenden und (weil sie ihre Weiblichkeit ablehnen)
komplex- wie frustbeladenen Alt-Emanzen, die manchmal noch keine 40 sind…
#12 Rainer Tobak 16:51:25 | Sonntag, 9. September 2007
Selbst für Stalin, Mao und Pol Pot hätte Frau Herman ungestraft „Verständnis“ aufbringen können, aber
wenn es um die heiligen Kühe des Feminismus (nur keine Schwangerschaft! und falls schwanger: nur keine
Mutterschaft!) geht, dann wird jede Äußerung auf die Goldwaage gelegt!
„Nicht die Homosexualität ist pervers, sondern Philosophien á la Kreuz.net sind pervers!“ . . Wer war
das?? „Ääh…, ääh… flashnews… ‘tschuldigung, bitte!“ Ach, das flashnews. Na dann. Armes Kerlchen,
das!
#10 Flashnews 16:46:06 | Sonntag, 9. September 2007
Verdrehen der Tatsachen Nicht die Homosexualität ist pervers, sondern Philosophien á la Kreuz.net sind
pervers! Verdrehen Sie nicht die Tatsachen, Onkel Maurice! Und akzeptieren Sie die Tatsache, dass sich
Frauen nicht mehr ihr Leben von Männern aufdiktieren lassen bzw. ungewollt zwangsbefruchten lassen. Dank
der Pille, der Pille danach und weiteren Möglichkeiten, ist es möglich, ein selbstbestimmtes Leben zu
führen. Und daran werden postmenopausale, abgehalfterte Fregatten wie Eva auch nichts ändern können.
Ein paar lobende Worte über sexuelle Perversionen wie z.B. homosexuelle Praxis oder über Wiederbetätigung
à la Lafontaine-Bisky hätte ihr sicher nicht nur beim NDR, sondern auch bei den hier anwesenden sexuell
und politisch Verdrehten Applaus eingetragen.
#8 Rainer Tobak 16:31:13 | Sonntag, 9. September 2007
Ja, wenn Frau Herman das sozialistische Krippen(un)wesen in höchsten Tönen gelobt oder „Gründe“ für
ein gerechtfertigtes Töten von Ungeborenen vorgetragen hätte, ja dann … …wäre der NDR sicher mit
ihr zufrieden gewesen. Aber so hat sie einfach einen billigen Vorwand geliefert, sie in die rechte Ecke
zu schieben.
Typisch für den Umgang mit Eva Herman: Die Reaktion der gleichgeschalteten Medien und auch diejenige
der hier notorischen linksextremen Wiederbetätiger auf den Rauswurf von Eva Herman zeigt nicht weiter
als – deren Hilflosigkeit einerseits angesichts der Argumente, – andererseits die den linken Mütter-
und Familienfeinden eigene Unfähigkeit zu demokratischer Auseinandersetzung, – des weiteren deren schlotternde
Angst vor einer in der Bevölkerung wachsenden Welle von Mißtrauen, ja Ablehnung ihnen und ihrer Ideologie
des Todes gegenüber. Der Ausdruck „Angstbeißer“ paßt hier recht gut. Unsereinem bleibt einerseits die
ruhige Weiterarbeit und andererseits die gelassene Überzeugung, daß die Wahrheit wie ein Korken ist:
man kann beide nicht auf ewig unter Wasser drücken. Irgendwann steigen sie nach oben. Und übrigens:
dem Anliegen der Eva Herman dient der Rauswurf ausgesprochen gut. Fragt sich der noch denkende Bürger
doch, ob es für einen Rauswurf reicht, Respekt vor Müttern und Schutz der Familien gut zu finden, egal,
von wem sie kommt. Und weiter: was für ein System muß das sein, welches Mütter nicht respektiert und
Familien zerstört? Ach ja: welches wohl? Dazu paßt auch, den inhaltlichen Erfolg des Besuches des Heiligen
Vaters, das positive Echo seiner klugen Worte mit hämischen bis bösartigen Dummheiten zu kommentieren.
Immer wieder bin ich froh, von den linksextremen Wiederbetätigern bestätigt zu bekommen, daß ich ja
überhaupt keine Vorurteile gegen sie habe. Sondern nur wohlbegründete Urteile!
#5 Gallowglas 15:12:08 | Sonntag, 9. September 2007
wo bleibt eigentlich … die Jubelmeldung (wie zum verregneten CSD in München), daß die Homo-Gebete
erhört worden sind, denn es schüttete aus Kübeln, Bild- und Tonanlage fielen aus und es kam, im Vergleich
zur Regenbogenparade, nur ein armseliges Häufchen Menschen, um den Papst zu sehen … Von den Umfragezahlen,
daß 80% der Österreicher der Papstbesuch absolut egal war, mal ganz abgesehen
#4 Flashnews 15:03:59 | Sonntag, 9. September 2007
@Heger Finden Sie sich damit ab, dass sich niemand mehr für das kleinkarierte, kleinbürgerlich-miefende
Familienidyll-Gefasel – einhergehend mit Frauen- und Homoverachtung – interessiert. Und wenn das dann
noch als Kombipack mit Nazizeitglorifizierung einhergeht, dann ist ein Rauswurf das einzig richtige. Die
öffentich-rechtichen hätten schon nach Erscheinen ihren ersten BUches die Konseqzenzen ziehen sollen.
Immerhin finanzieren sich die Öffentlich-Rechtlichen von unseren Gebührengeldern. Und die breite Öffentlichkeit
will mit diesem Dreck nicht belästigt werden. Dafür gibt es Foren wie kreuz.net, Weltjugendtage und
ähnliche Propagandamaschinerien…
Eva Herman oder Meinungsfreiheit in Deutschland der Schwachsinn dieser Empörungs- und Betroffenheitsclaquen
wird immer grotesker. Demnächst darf man schon nicht mehr sagen, daß es in der Nazizeit auch mal schönes
Wetter gegeben hat. MfG Christoph Heger