Benedikt XVI.
Wo sind die Kameras?
In Sachen Kirche gibt es bei österreichischen Journalisten nur ein Thema. Benedikt XVI. hingegen sagt, was er denkt, trifft, wen er will und ißt, was ihm schmeckt. Pressesplitter zum Papstbesuch.
Der weiße Pileolus des Papstes wurde beim Angelus vom Winde verweht.
Der weiße Pileolus des Papstes wurde beim Angelus vom Winde verweht.
Augen auf Abwegen

„Schönborns Ehrgeiz kommt seine Eitelkeit nahe. Er gehört zu jenen Menschen, deren Gefallsucht im Mäntelchen der Bescheidenheit daherkommen kann. […] Schönborns Gesicht war blaß, seine Hände waren gefaltet, den Kopf hielt er leicht zur Seite geneigt, er schien voller Andacht zu schreiten, doch seine Augen suchten unablässig die Kameras.“

Alexander Schwabe im deutschen Boulevardmagazin ‘Spiegel Online’ vom Samstag

Reh-Predigt

Weihnachten 2006 ließ Papst Benedikt übrigens ein frisch geschossenes Reh nach Rom einfliegen. Der junge Theologieprofessor Ratzinger predigte einst seinen Studenten, daß dem Reh oder Hasen gar nichts Besseres passieren könne, „als auf dem Teller des Menschen zu landen“. So und nicht anders erfülle „das Tier seine von Gott zugeteilte Bestimmung“. Mahlzeit!

Dietmar Kuss in der österreichischen Tageszeitung ‘Kurier’ über die Eßgewohnheiten des Papstes.

Dasselbe Gespenst

„In Österreich, in dem Hitlers Euthanasie-Gesetze in Kraft waren, schlägt der deutsche Papst heute Alarm wegen der Gefahr, daß dieses Gespenst wieder konkret wird.“

Die Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’ über die Rede in der Hofburg am Freitag.

Messe im Stephansdom
Papst Benedikt XVI. begrüßt am Sonntag im Erzbischöflichen Palais Ministrantinnen und Ministranten.Messe im Stephansdom.Aufnahme aus dem Stephansdom während der Lesung.

Der Papst trifft, wen er will

Doch im Kloster Heiligenkreuz begegnet der Papst zum Schluß seiner Reise am Sonntagnachmittag unter den Zisterziensermönchen auch Klaus Berger, jenem katholischen Professor, der jahrzehntelang in Heidelberg einen evangelischen Lehrstuhl inne hatte – und der bei vielen Katholiken und Protestanten etwa so beliebt ist wie die inzwischen verstorbene Oriana Fallaci bei den meisten Muselmanen, die er vor zwei Jahren in Castel Gandolfo zu einer spektakulären Privataudienz empfing.

Aus einem Bericht des Vatikanisten der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’, Paul Badde.

Lieblingsthema Zölibat

Papst Benedikt XVI. hat bei der Vesper mit Priestern und Ordensleuten Samstagnachmittag in der Basilika von Mariazell kein einziges Wort zur Zölibatsproblematik, zum akuten Priestermangel oder zur Überalterung des Klerus in Österreich verloren. Vielmehr forderte er von ihnen einen „demütig-kirchlichen Gehorsam“ ein.

Bericht der ‘Austria Presseagentur’ zur Vesper von Papst Benedikt XVI. am Samstag nachmittag in Mariazell.

Die politische Gnadenmutter

Mariazell eignet sich bestens für Staatsakte aller Art: Unter den großen Marien-Wallfahrtsorten in Europa gilt das kalte, düstere Dorf in den Ostalpen mit Abstand als der politischste. Während sich in Lourdes und Fatima, Loreto und Altötting die Gläubigen gern in Ekstase beten und der Kitsch alles überwuchert, herrscht hier zwischen den bewaldeten Bergen staatsmännische Nüchternheit. Die „Gnadenmutter“, eine 48 Zentimeter hohe Holzmadonna, macht keine Ausnahme: Den Saum ihres steifes Kleides zieren die offiziellen Wappen von Österreich, Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina.

Norbert Mappes-Niediek in einem Bericht für die ‘Frankfurter Rundschau’ zur Papstreise in den österreichischen Wallfahrtsort Mariazell.

Gusi laß das Beten sein

Das Papstwetter macht den Gottlosen zu schaffen. Die traurige Truppe steht da, wie ein begossener Pudel. Den wahrhaft Gläubigen hingegen kann es nichts anhaben, wenn der Himmel seine Schleusen öffnet. Der Bankbeamte John kommt aus New York. Er kniet auf den Stufen der Karlskirche, wo sich das ketzerische Häuflein zusammenfindet, um für unser aller Sünden einen Rosenkranz zu beten. Klein, aber fein, ziehen sie dann durch die Innenstadt. „Gusi laß das Beten sein / Abtreibung auf Krankenschein!“

Joachim Riedl im Weblog ‘Zeit.de’ über das Häufchen trauriger Gegendemonstranten beim Papstbesuch.

Papstmesse in Mariazell
Papst Benedikt XVI. trifft bei seiner Ankunft in Mariazell den österreichischen Bundeskanzler Alfred Gusenbauer.Papst Benedikt XVI. mit Kindern in der Wallfahrtsbasilika Mariazell.Papst Benedikt XVI. segnet vor der Messe eine Nonne.

© Pressebilder: Robert Jäger, APA-FOTO-POOL
      
49 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#51   Sirach   10:55:59 | Freitag, 21. September 2007
Nur Jesus kann ins Herz schauen
Zum Artikel betreffend der Kamerasuchenden Augen des Kardinals Schönborn und einiger Kommentare, kann und möchte ich nur in Erinnerung rufen, dass nur Jesus ins Herz schauen kann. Wer den Kardinal kennt, würde eine solch befremdende Ansicht sicher nicht vertreten.
Redaktion benachrichtigen
#50   Artois †   09:56:06 | Sonntag, 16. September 2007
@deristfrei
Benedetto = Benedikt XVI.
Redaktion benachrichtigen
#49   Deristfrei   09:51:04 | Sonntag, 16. September 2007
?-?-?
wer ist Benedetto ?
Redaktion benachrichtigen
#48   Artois †   09:47:50 | Sonntag, 16. September 2007
@deristfrei
Benedetto vertritt eben den [undeutschen] Begriff der „repressiven Toleranz“ …
Redaktion benachrichtigen
#47   Deristfrei   09:37:29 | Sonntag, 16. September 2007
Deutscher Papst ?
eigentlich ist mirdas was der Papst macht total egal, es betrifft mich nicht.
Doch diese Bezeichnung als „deutscher“ Papst empfinde ich als Beleidigung, wenn man sieht wofür der Beruf des Papstes einerseits steht, insbesondere auch die persöhnliche auslegung des Herrn Ratzinger, und andererseits der genannte Herr doch aus Bayern kommt, es somit auch eine Unwahrheit ist.
Unter Deutsch versteheich insbesondere eine Toleranz dem anderen gegenüber, die ich bei Herrn Ratzinger und Konsorten nicht mal ansatzweise erkennen Kann.
Insbesondere Herr Meissner ha ja soeben klar benannt welchen Geiste die Katholische Kirche ist.
Redaktion benachrichtigen
#46   nonnobisdomine   13:26:29 | Montag, 10. September 2007
Schönborn und die anderen Angehörigen des „Adelsstandes“
… –
Frage: Sind diese Herrschaften nicht Freimaurer?
Der österreichische Adel sonnt sich doch in der Freimaurerei.
Sei es nun der sich immer wieder wie ein Pfau gebärdende Schönborn oder auch der – sich jetzt mit violettem Pileolus ausgezeichnetem – Abt von Heiligenkreuzl
Auch wenn sie nicht Freimaurer sind: Insbesondere der Abt von Heiligenkreuz widerspricht äußerst den Idealen, die der Hl. Benedikt und auch der Hl. Bernhard vorgab.
Abt von Heiligenkreuz, Sie können noch einiges vom Hl. Bernhard lernen.
Hoffentlich lesen Sie das hier – oder hoffentlich wird es Ihnen zugetragen.
Redaktion benachrichtigen
#45   Dr. Otterbeck   10:37:39 | Montag, 10. September 2007
Lieber Badde,
mit diesem „Gorbatschow“-Vergleich tun Sie dem Klaus Berger aber keinen Gefallen. Er stört manche, hat aber auch viele Freunde.
Richtig ist, dass der Besuch in Heiligenkreuz ein „heimlicher Höhepunkt“ der päpstlichen Pilgerreise war!
Redaktion benachrichtigen
#44   Aleph †   00:17:32 | Montag, 10. September 2007
HOMOSEXUALITÄT
Vor kurzem las ich den schönen Satz, daß „starke Frauen eine Idee von schwachen Männern [seien], die nicht in der Lage sind, ihre Aufgaben zu erfüllen“. Stimmt vollständig. Männer werden weibisch, Frauen männlich. Von da ist es dann nicht mehr weit zur Homosexualität,
Es ist so ein schönes Thema und seit Tagen hält die Redaktion das Thema den Usern derart vor. Gibt es denn wirklich keine neuen Meldungen aus diesem Bereich. Gerade Kalifornien (=heißer Ofen),könnte doch da Speerspitze sein.
Tut was von der kreutz.net.-Redaktion, tut was, bitte… scharfe Meldung, unscharfe Bilder…
Redaktion benachrichtigen
#43   Florian Geyer   23:05:33 | Sonntag, 9. September 2007
Grüß Gott
Ich habe den Papst in Wien, Mariazell und Heiligenkreuz life erlebt. Es war beeindruckend, seine Reden waren voll Durchschlagskraft un sprachen alles an wos heute fault. Leider haben aber die bolschewistischen österreichischen Schweinemedien (allem voran der ORF) eine mise Berichterstattung der Extraklasse geliefert und stets herumgenörgelt. Eingeladen war der Furztheologe Zulehner und der Pfaffe Schüller die nichts unversucht ließen Kritikpunkte zu finden und alles mieszumachen. Trotzdem : Die Wahrheit läst sich nicht aufhalten.
Redaktion benachrichtigen
#42   Benedikt   22:45:57 | Sonntag, 9. September 2007
Aber Flashnews…
…das war doch nur ein Einzeiler. Ein bißchen mehr Konzentration bitteschön :-D.
Redaktion benachrichtigen
#41   Flashnews   22:41:24 | Sonntag, 9. September 2007
?????
Das trifft wohl ebenso auf Sie zu. Ist Ihnen langweilig?
Was wollen Sie mir mit Ihrem flachen Zweizeiler eigentlich sagen? Gehen Sie mir aus der Sonne!
Redaktion benachrichtigen
#40   Benedikt   21:47:37 | Sonntag, 9. September 2007
@ Flashnews
Stil und Tradi sind Antagonisten und sollten nicht in einem Satz erwahnt werden!
Das trifft wohl ebenso auf Sie zu. Ist Ihnen langweilig?
Redaktion benachrichtigen
#39   Lorenz   20:17:42 | Sonntag, 9. September 2007
Lieber Flashnews,
haben Sie auf kreuz.net noch nie einen Artikel entdeckt nach dessen Lektüre Sie gedacht haben: Ganz schön tendenziös, ja polemisch, ja reißerisch, aber bei allem Kopfschütteln über den Stil, ein heißes Gegenwartsproblem haben Sie angepackt und eine beinahe radikale Gegenpostition zur Eiapopeiaberichterstattung über unsere Gegenwart aufgetan?
Eigentlich gehört es in den Nachbarthread, aber Sie haben diesem mit einem Kommentar zu dem Thema eröffnet: Eva H. war nach ihrem ersten Buch schon so gut wie verbranntes Fleisch. Jetzt reichte eine kleine Unkorrektheit, damit die Gedankenpolizei zugreift und das Reisig entfacht.
Redaktion benachrichtigen
#38   Maurice Corvisier   19:25:15 | Sonntag, 9. September 2007
Raaah! Habe den falschen Strand erwischt, Pius, deshalb nochmals hier:
Neben Ihren anderen zutreffenden Anmerkungen, lieber Pius, ist natürlich diejenige, in der Sie feststellen: „Wobei es zumeist noch nicht mal zur Dekadenz reicht, die ja regelmäßig Ästhetik zu schätzen weiß…“ besonders zutreffend. Man ersieht daraus, wie fortgeschritten der Zerfall jener zerbröckelnden Fassade schon ist – und daß das nun wirklich der einzige Fortschritt ist, den jene Seite noch vermelden kann.
Mit Gruß!
M.C.
Redaktion benachrichtigen
#37   Pius XII   19:03:25 | Sonntag, 9. September 2007
Stimme auch Ihrem letzten Beitrag zu
wobei mich die Tiefe und der Feinsinn Ihrer Äußerungen überrascht. Schlicht wie ich bin habe ich mir abgewöhnt, etwas, was die Neue Messe (heißt das jetzt eigentlich „ordinäre Messe“?) angeht, überhaupt noch ernst zu nehmen (außer ihre Veränderungen in Richtung der klassischen Form, die aber in Gotthardts Gemeinde ohnehin nicht umgesetzt werden). Aber Sie haben natürlich recht: Nicht nur die Meßgewänder, auch die Kirchengestaltung, ja, der ganze Auftritt der konziliaren Kirche zeigt doch, daß es mit denen zu Ende geht. Wobei es zumeist noch nicht mal zur Dekadenz reicht, die ja regelmäßig Ästhetik zu schätzen weiß (dekadente Epochen sind ja durchaus sinnenfroh). Das Konzil ist insoweit ein echter Hammer: alles geht den Bach runter, und das dann auch noch mit dem sex appeal einer Uta Ranke-Heinemann.
Verzeihen Sie die Schärfe: Ich mußte vorgestern an einer Geburtstagsfeier in diesem Milieu teilnehmen. Das hält man nur oberhalb von einem Promille aus (was übrigens Gotthardts Geisteszustand erklären könnte: Dauerdelirium wegen Ertragenmüssen des ordinären Ritus. Aber das würde bei ihm voraussetzen, daß er imstande ist, den Defekt zu erkennen. Ist also auch unwahrscheinlich.)
Redaktion benachrichtigen
#36   Flashnews   18:53:28 | Sonntag, 9. September 2007
Träum weiter, Onkel Moritz!
Und ich empfehle mich für heute. Mit den besten Grüßen an die katholische Kirche – die größte Abzockorganisation aller Zeiten:
www.ruthe-reklamiert.de/…ilder/katholisch.jpg
:(3 ;-) ^-^
Redaktion benachrichtigen
#35   Maurice Corvisier   18:49:29 | Sonntag, 9. September 2007
Danke für die Zustimmung, Pius! Auch Ih-
rem Satz „… die in der Geschichte immer das Ende einer Zivilisationsepoche andeuteten.“ Stimme ich gerne zu.
Gerade mit dem jetzigen Heiligen Vater aber haben wir ein exzellentes Beispiel, das katholischen Optimismus weiter fördert: Sicher ist diese Zivilisationsepoche an ihrem Ende angellangt, da gibt’s keine Diskussion. Der geistige Zustand der hier schreibenden Restexistenzen von extrem linksaußen ist ja deutlich genug.
Nun hat der Heilige Vater das Ruder ganz sanft in die richtige Richtung gedrückt und fährt auch fort, das zu tun. Wenn diese kranke Epoche zusammenbricht, sind wir da und bauen auf.
Dazu scheint mir auch dieses – sagen wir: auffällige – gestrige Meßgewand ein Zeichen zu sein. Eine Scheußlichkeit, eine Fehlentwicklung muß auf ihrem Gipfel angekommen sein, dann folgt der Zusammenbruch. Für geschmackliche Entgleisungen (die nun ganz sicher nicht dem Heiligen Vater, einem Ästheten, anzulasten ist) gilt das genauso. Und wie gut, wie wahr, wie mutig hat er gesprochen; deshalb ja auch die wutheulende Reaktion der forumsnotorischen Figuren.
Und jetzt wird mir ganz schummerig, wenn ich daran denke, daß irgendwann demnächst der Gotthard wieder hier auftaucht, der uns erzählen will, daß er heute in seiner Gemeinde einen wunderbaren Gottesdienst mit 261 MeßdienerInnen und 7 mündigen Laien mitgefeiert hat. 8 Priester haben konzelebriert, weswegen die anwesenden Laien aus 16 Gemeinden angereist waren.
Mit Gruß!
M.C.
Redaktion benachrichtigen
#34   Flashnews   18:44:46 | Sonntag, 9. September 2007
@AnnaTheresaWalburga
Kann man in dem Kleinbürgermief der Kreuz.net-Jauchegrube tatsächlich noch die Luft verpesten? Das halte ich doch für sehr weit hergeholt.
Redaktion benachrichtigen
#33   AnnaAndreasTeresa   18:42:00 | Sonntag, 9. September 2007
PhilomenaWolkenstein
Wenn Sie keine Christin sind, warum verpesten Sie dann hier die Luft mit Ihren Parolen?
Redaktion benachrichtigen
#32   PhilomenaWolkenstein   18:29:14 | Sonntag, 9. September 2007
AnnaAndeasTeresa
Nein, bin keine Christin. Die Krankheit hab ich überwunden.
Und alter Mann bezieht sich nicht auf das Geburtsdatum.
Redaktion benachrichtigen
#31   Maurice Corvisier   18:24:13 | Sonntag, 9. September 2007
Völlig einverstanden, NurEinLeser, auch mit
„Zu dem geistigen Sondermüll, der hier von Kirchenfeinden und Christushassern abgekippt wird: …“
Es kann aber auch gelten, daß damit deren „Denk“weise ganz vorzüglich offengelegt wird, und das auch noch von diesen Leuten selbst. Das erleichtert die eigene gedankliche Auseinandersetzung, und für Unentschlossene kann es vielleicht sogar eine kleine Entscheidungshilfe sein.
Irgendwie ist es dann doch interessant, mit welchem exhibitionistischen Eifer manche ihren Haß auf alles Saubere, Gesunde, Aufrechte immer wieder ausbreiten. Wie verbogen muß man sein, um sich so bloßzustellen!
Sie müssen mich jetzt bitte entschuldigen, ich will mal gerade eben meine Frau verhauen. Bei meiner Tochter besorgt das deren katholischer Ehemann. Nur damit manche sich wenigstens einmal bestätigt fühlen können.
Meine Güte – wie unglaublich gestört manche Leute doch sind…
Juhuu, flashy!
Redaktion benachrichtigen
#30   Flashnews   18:19:24 | Sonntag, 9. September 2007
Köstlich, einfach nur köstlich,
was aus dem „schönen“ Papstbesuch-Thread geworden ist.
o^/ ;-) :-D
Redaktion benachrichtigen
#29   Pius XII   18:16:53 | Sonntag, 9. September 2007
Maurice: Volle Zustimmung
Maurice, absolut richtig!
Vor kurzem las ich den schönen Satz, daß „starke Frauen eine Idee von schwachen Männern [seien], die nicht in der Lage sind, ihre Aufgaben zu erfüllen“. Stimmt vollständig. Männer werden weibisch, Frauen männlich. Von da ist es dann nicht mehr weit zur Homosexualität, die ja mittlerweile als „normaler“ gilt als eine klassische Familie. Wobei beides – die Entmännlichung wie die Homosexualität – typische Dekadenzerscheinungen sind, die in der Geschichte immer das Ende einer Zivilisationsepoche andeuteten.
Redaktion benachrichtigen
#28   NurEinLeser   18:09:01 | Sonntag, 9. September 2007
Maurice Corvisier:
…meine vollste Zustimmung – Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen! Die von dern 68ern als politischer Arm der „Frankfurter Schule“ geplante und großteils durchgeführte Vernichtung der Familie ist sehr gut dokumentiert bei Rolf Kosiek („Die Frankfurter Schule und ihre zersetzenden Auswirkungen“), zu finden z.B. hier: www.buch24.de/…5-0/3-2700347-1.html.
Zu dem geistigen Sondermüll, der hier von Kirchenfeinden und Christushassern abgekippt wird: Schade, daß die Betreiber dieser Seiten sich dadurch versündigen, diesen Mist hier öffentlich zugänglich zu machen – genauso wie es einem Katholiken nicht erlaubt ist, glaubensfeindliche Bücher zu drucken, zu verlegen und zu verkaufen ist es analog im Internetzeitalter schwer sündhaft, diesen glaubensfeindlichen Müll durch die Veröffentlichung auf einer Website anderen zugänglich zu machen. Man ist aber wohl im Irrglauben, das fiele nur auf den Autor zurück und nicht auf den „Drucker/Verleger“…
Redaktion benachrichtigen
#27   Flashnews   18:05:32 | Sonntag, 9. September 2007
@Maurice
Sicher finden Sie auch Frauen „weiblich“, die sich von ihren Männern ordentlich durchprügeln lassen, wie es in traditionell katholischen Familien Gang und Gäbe ist, stimmts?
…iandomesticdiscipline.com/
Damit fühlt man sich dann doch erst als ganzer Kerl, oder?
Redaktion benachrichtigen
#26   Maurice Corvisier   17:59:43 | Sonntag, 9. September 2007
Ich darf daran erinnern, daß Sie, flash, mit
so unsäglichem Quatsch hier angefangen haben.
Und ich darf Ihnen nochmals versichern (werde mich aber nicht weiter auf das offenbar von Ihnen bevorzugte Niveau absenken), daß ich Frauen wie Eva Herman erheblich attraktiver – da weiblicher!! – finde als die andere Alternative. Und das ist weder eine Alters- noch eine vulgärerotische Baumelnsfrage.
Redaktion benachrichtigen
#25   Flashnews   17:52:49 | Sonntag, 9. September 2007
Wie ging noch gleich das passende Sprichwort?
„Oft sind es doch Typen wie Sie, …“
ist ja nun wirklich unter aller Kanone, so als Argument, meine ich.
Ach ja, der getroffene Hund bellt!
Redaktion benachrichtigen
#24   AnnaAndreasTeresa   17:51:54 | Sonntag, 9. September 2007
PhilomenaWolkenstein
Ich finde diesen Papst wunderbar. Wenn Sie ihn als alten Mann bezeichnen, möchte ich Sie daran erinnern, dass auch Sie mal alt werden.
Warum sind Sie so gehässig und bösartig? Sie sind doch Christ/in oder?
Redaktion benachrichtigen
#23   Maurice Corvisier   17:42:07 | Sonntag, 9. September 2007
Ach du meine Güte, der „Baron“ hat ja
wirklich recht:
„Oft sind es doch Typen wie Sie, …“
ist ja nun wirklich unter aller Kanone, so als Argument, meine ich.
Redaktion benachrichtigen
#22   Baron Bolligru   17:41:33 | Sonntag, 9. September 2007
Lieber Maurice,
das flashnews müsste eben unterrichtet werden, dass es in diesem Fall „Antagonismen“ heissen muss.
Tun Sie es selbst, oder soll ich übernehmen?
Redaktion benachrichtigen
#21   PhilomenaWolkenstein   17:28:24 | Sonntag, 9. September 2007
Regentanz
Bei der Regenbogenparade in Wien waren mehr als 120 000 Leute, beim Begräbnis von Luciano Pavarotti gestern mehr als 50 000. Heute am Graben beim alten Mann net amoi 15 000. Dafür eine erklekliche Anzahl Gschnitzter. Es schüttet seit drei Tagen, der Papst ist den Hilfskräften im Weg, besonders im Helenental und in Mariazell.
Fazit: der Papst kann zu seinem Chef keinen Draht haben und wirklich wichtig scheint er auch nicht mehr zu sein, und das ist gut so.
Redaktion benachrichtigen
#20   Flashnews   17:28:10 | Sonntag, 9. September 2007
Antagonisten
Maurice schrieb:
ansonsten alles hängen läßt, was hängen kann (Schäme Dich, das war jetzt aber nicht fein, Maurice. Sonst nicht Dein Stil!).
Stil und Tradi sind Antagonisten und sollten nicht in einem Satz erwahnt werden!
Und, Maurice, tun Sie doch nicht so scheinheilig: Oft sind es doch Typen wie Sie, die auf eben solche Frauen, bzw. auf das was da so baumelt starren!
@Möchtegerne-Baron:
Was macht Sie so sicher, dass ich ein Mann bin? Und mit der Antifa-Bewegung habe ich auch nichts am Hut.
Und dass ich in ihren „Kreisen“ als peinlich gelte, das ist für mich sowas wie ein Qualitätskriterium für meine Beiträge. Lob von Ihnen und ich hätte was falsch gemacht!
Redaktion benachrichtigen
#19   Maurice Corvisier   17:21:11 | Sonntag, 9. September 2007
Volle Zustimmung, Rainer!
Und erst, wenn es zu spät ist, erkennen diese armen Mädels, verfehlt gelebt zu haben: Sie wissen so gut wie ich, daß Simone de Beauvoir zeitlebens unglücklich war und verbittert gestorben ist.
Und Alice Schwarzer ist sicherlich nicht unbedingt hübsch – ihr Gesichtsausadruck aber hängt weder mit hübsch, noch mit häßlich zusammen. Sondern mit gefühlter Verzweiflung über ein völlig mißlungenes Leben, in dem man unendlich Schuld auf sich geladen hat.
Dem Baron kann ich mich auch anschließen: Eva Herman war nun sicher nicht immer vorbildlich in ihrer Haltung. Durch ihre Wendung wirkt sie aber bedeutend weiblicher und attraktiver als so manche „jüngere“ Kampfemanze, die krampfhaft Männer imitiert – aber ansonsten alles hängen läßt, was hängen kann (Schäme Dich, das war jetzt aber nicht fein, Maurice. Sonst nicht Dein Stil!). Naja, Entschuldigung. Ist doch so.
Kurz: man strahlt aus, was und wie man ist. Langfristige Täuschung gelingt nicht. Leben(sstil) prägt!
Mit Gruß!
M.C.
Redaktion benachrichtigen
#18   Baron Bolligru   17:11:43 | Sonntag, 9. September 2007
Ich muss an dieser Stelle einmal meiner tie-
fen Betroffenheit Ausdruck geben.
Tragisch, dass user „flashnews“, ganz ohne dazu gewzungen worden zu sein, ein so gigantisches Dämlichkeitspotenzial offenbart.
Nun ja: für Leute im Umfeld der Antifa-Kreise ist das eigentlich noch Mont-Blanc-Niveau…
In unseren Kreisen wird das allerdings eher als megapeinlich und blamabel wahr genommen.
Redaktion benachrichtigen
#17   Sirilo   17:09:28 | Sonntag, 9. September 2007
@M. Corvisier
Nur eine lexikalische Anmerkung:
Laut Brockhaus Deutsche Wörterbuch bedeutet „Mutter“ >eine Frau, die ein oder mehrere Kinder geboren hat<. (Oxford English Dictionary definiert „mother“ für das Englische genauso.)
Eine Schwangere ist eine „werdende Mutter“ oder eine „Frau in Erwartung“ oder eine „Frau in guter Hoffnung.“
Redaktion benachrichtigen
#16   Rainer Tobak   17:08:15 | Sonntag, 9. September 2007
Ja Maurice, ich korrigiere:
Das Credo des Feminismus lautet:
Nur keine Schwangerschaft!
Und wenn doch schwanger: nur keine Geburt!
Und wenn doch Geburt: nur keine Mutterschaft! (ab in die Krippe damit!)
Redaktion benachrichtigen
#15   Flashnews   17:01:14 | Sonntag, 9. September 2007
@Barönchen
Woher wollen Sie wissen, wie moderne emanzipierte Frauen sind? Kennen Sie welche oder haben Sie sich diesen Bären von ihrer fettleibigen Putze – äh… Ehefrau – aufbinden lassen, deren Horizont mal gerade vom Kinderzimmer bis in die Küche reicht.
Jaja,… der Duft nach Perwoll und Milupa, statt nach Chanel No. 5 – das ist es, was die gute Mutter und Hausfrau ausmacht. :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#14   Maurice Corvisier   16:59:19 | Sonntag, 9. September 2007
Wir sind uns natürlich einig, Rainer Tobak,
aber diesen Satz: „(nur keine Schwangerschaft! und falls schwanger: nur keine Mutterschaft!)“ verstehe ich nicht so ganz.
Der Logik nach ist die Frau mit der Empfängnis doch eigentlich Mutter, oder? Sie hat nur noch nicht geboren.
Mit Gruß!
M.C.
Redaktion benachrichtigen
#13   Baron Bolligru   16:56:05 | Sonntag, 9. September 2007
Ist schon so, dass „postmenopausale, abgehalfterte Fregatten wie Eva“ irgendwie weiblicher
sind als manche ver(k)lebten, verbrauchten, ausgelutschten, nikotinstinkenden und (weil sie ihre Weiblichkeit ablehnen) komplex- wie frustbeladenen Alt-Emanzen, die manchmal noch keine 40 sind…
Redaktion benachrichtigen
#12   Rainer Tobak   16:51:25 | Sonntag, 9. September 2007
Selbst für Stalin, Mao und Pol Pot
hätte Frau Herman ungestraft „Verständnis“ aufbringen können, aber wenn es um die heiligen Kühe des Feminismus (nur keine Schwangerschaft! und falls schwanger: nur keine Mutterschaft!) geht, dann wird jede Äußerung auf die Goldwaage gelegt!
Redaktion benachrichtigen
#11   Maurice Corvisier   16:51:09 | Sonntag, 9. September 2007
„Nicht die Homosexualität ist pervers, sondern Philosophien á la Kreuz.net sind pervers!“
.
.
Wer war das??
„Ääh…, ääh… flashnews… ‘tschuldigung, bitte!“
Ach, das flashnews. Na dann. Armes Kerlchen, das!
Redaktion benachrichtigen
#10   Flashnews   16:46:06 | Sonntag, 9. September 2007
Verdrehen der Tatsachen
Nicht die Homosexualität ist pervers, sondern Philosophien á la Kreuz.net sind pervers!
Verdrehen Sie nicht die Tatsachen, Onkel Maurice!
Und akzeptieren Sie die Tatsache, dass sich Frauen nicht mehr ihr Leben von Männern aufdiktieren lassen bzw. ungewollt zwangsbefruchten lassen. Dank der Pille, der Pille danach und weiteren Möglichkeiten, ist es möglich, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Und daran werden postmenopausale, abgehalfterte Fregatten wie Eva auch nichts ändern können.
Redaktion benachrichtigen
#9   Maurice Corvisier   16:36:38 | Sonntag, 9. September 2007
Ein paar lobende Worte über sexuelle
Perversionen wie z.B. homosexuelle Praxis oder über Wiederbetätigung à la Lafontaine-Bisky hätte ihr sicher nicht nur beim NDR, sondern auch bei den hier anwesenden sexuell und politisch Verdrehten Applaus eingetragen.
Redaktion benachrichtigen
#8   Rainer Tobak   16:31:13 | Sonntag, 9. September 2007
Ja, wenn Frau Herman das sozialistische
Krippen(un)wesen in höchsten Tönen gelobt oder „Gründe“ für ein gerechtfertigtes Töten von Ungeborenen vorgetragen hätte, ja dann … :-! …wäre der NDR sicher mit ihr zufrieden gewesen. Aber so hat sie einfach einen billigen Vorwand geliefert, sie in die rechte Ecke zu schieben.
Redaktion benachrichtigen
#7   Maurice Corvisier   16:11:55 | Sonntag, 9. September 2007
Typisch für den Umgang mit Eva Herman:
Die Reaktion der gleichgeschalteten Medien und auch diejenige der hier notorischen linksextremen Wiederbetätiger auf den Rauswurf von Eva Herman zeigt nicht weiter als
– deren Hilflosigkeit einerseits angesichts der Argumente,
– andererseits die den linken Mütter- und Familienfeinden eigene Unfähigkeit zu demokratischer Auseinandersetzung,
– des weiteren deren schlotternde Angst vor einer in der Bevölkerung wachsenden Welle von Mißtrauen, ja Ablehnung ihnen und ihrer Ideologie des Todes gegenüber.
Der Ausdruck „Angstbeißer“ paßt hier recht gut.
Unsereinem bleibt einerseits die ruhige Weiterarbeit und andererseits die gelassene Überzeugung, daß die Wahrheit wie ein Korken ist: man kann beide nicht auf ewig unter Wasser drücken. Irgendwann steigen sie nach oben.
Und übrigens: dem Anliegen der Eva Herman dient der Rauswurf ausgesprochen gut. Fragt sich der noch denkende Bürger doch, ob es für einen Rauswurf reicht, Respekt vor Müttern und Schutz der Familien gut zu finden, egal, von wem sie kommt.
Und weiter: was für ein System muß das sein, welches Mütter nicht respektiert und Familien zerstört? Ach ja: welches wohl?
Dazu paßt auch, den inhaltlichen Erfolg des Besuches des Heiligen Vaters, das positive Echo seiner klugen Worte mit hämischen bis bösartigen Dummheiten zu kommentieren.
Immer wieder bin ich froh, von den linksextremen Wiederbetätigern bestätigt zu bekommen, daß ich ja überhaupt keine Vorurteile gegen sie habe.
Sondern nur wohlbegründete Urteile!
Redaktion benachrichtigen
#5   Gallowglas   15:12:08 | Sonntag, 9. September 2007
wo bleibt eigentlich …
die Jubelmeldung (wie zum verregneten CSD in München), daß die Homo-Gebete erhört worden sind, denn es schüttete aus Kübeln, Bild- und Tonanlage fielen aus und es kam, im Vergleich zur Regenbogenparade, nur ein armseliges Häufchen Menschen, um den Papst zu sehen …
Von den Umfragezahlen, daß 80% der Österreicher der Papstbesuch absolut egal war, mal ganz abgesehen :-D
Redaktion benachrichtigen
#4   Flashnews   15:03:59 | Sonntag, 9. September 2007
@Heger
Finden Sie sich damit ab, dass sich niemand mehr für das kleinkarierte, kleinbürgerlich-miefende Familienidyll-Gefasel – einhergehend mit Frauen- und Homoverachtung – interessiert.
Und wenn das dann noch als Kombipack mit Nazizeitglorifizierung einhergeht, dann ist ein Rauswurf das einzig richtige. Die öffentich-rechtichen hätten schon nach Erscheinen ihren ersten BUches die Konseqzenzen ziehen sollen. Immerhin finanzieren sich die Öffentlich-Rechtlichen von unseren Gebührengeldern. Und die breite Öffentlichkeit will mit diesem Dreck nicht belästigt werden. Dafür gibt es Foren wie kreuz.net, Weltjugendtage und ähnliche Propagandamaschinerien…
Redaktion benachrichtigen
#3   Dr. Christoph Heger   14:58:36 | Sonntag, 9. September 2007
Eva Herman oder Meinungsfreiheit in Deutschland
der Schwachsinn dieser Empörungs- und Betroffenheitsclaquen wird immer grotesker. Demnächst darf man schon nicht mehr sagen, daß es in der Nazizeit auch mal schönes Wetter gegeben hat.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#2   Beobachterin   14:51:11 | Sonntag, 9. September 2007
Benedikt XVI
Ein wunderbarer Papst.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
Benedikt XVI.Auf Wunsch des Kardinals Benedikt XVI.Herzlich willkommen in Österreich Benedikt XVI.Eine Vermutung jagt die andere Benedikt XVI.Päpstliches Wurzelwerk Benedikt XVI.Der Bruder des Papstes war auch dabei Prälat Georg GänsweinEr läßt sich nicht ins Bockshorn jagen Benedikt XVI.Außer man tut es Benedikt XVI.„Manchmal hört er auch eine CD mit klassischer Musik“ Prälat Georg GänsweinPäpstlicher Privatsekretär mit langem Lockenschopf Benedikt XVI.Zu schön, um wahr zu sein? Motu ProprioNotwendiger Benedikt-Test Benedikt XVI.Der Papst weiß, was er tut Benedikt XVI.Der Begleitbrief an die Bischöfe Benedikt XVI.Habemus Kartoffelschmarrn Benedikt XVI.Brief an die Katholiken?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net