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Das rechte Maß + Nächster Paukenschlag + Trotz Wind und Regen + Lob der Sektierer + Das Ergebnis vieler Reden
Papst Benedikt XVI. nach der Messe im Stephansdom.
Papst Benedikt XVI. nach der Messe im Stephansdom.
Das rechte Maß

Österreich. Papst Benedikt XVI. warnte gestern im Stift Heiligenkreuz vor Einseitigkeiten im religiösen Leben. Die Vernachlässigung der intellektuellen Dimension führe leicht in ein frömmlerisches Schwärmertum. Dieses lebe fast nur von Emotionen, die nicht das ganze Leben durchgetragen werden können. Die Vernachlässigung der spirituellen Dimension führe zu einem dünnen Rationalismus, der wegen seiner kühlen Distanziertheit nie zu einer begeisterten Hingabe an Gott fähig sei.

Am Sonntag im Stift Heiligenkreuz
Abt Gregor Ulrich Henckel-Donnersmarck küßt den Ring des Papstes.Abt Gregor Ulrich Henckel-Donnersmarck, Privatsekretaer des Papstes, Georg Gaenswein und der segnende Papst Benedikt XVI. im Stift Heiligenkreuz.Benedikt XVI. und Abt Gregor Ulrich Henckel-Donnersmarck in der Stiftsbasilika.

Nächster Paukenschlag

Österreich. Die Oratorianer des Heiligen Phillip Neri in Wien gedenken offenbar, ihren Seminaristen zukünftig die Feier der Alten Messe beizubringen. Es scheint, daß die Seminaristen selber mit diesem Wunsch an die Leitung der Oratorianer herangetreten sind. Unlängst hatten die neokonservativen Wiener Oratorianer für einen medialen Paukenschlag gesorgt, als sie in der von ihnen betreuten Pfarrei St. Rochus und St. Sebastian den Volksaltar entfernt hatten. Jetzt scheint man dort auch über regelmäßige Messen im Alten Ritus nachzudenken.

Trotz Wind und Regen

Österreich. Der österreichische Nachrichtendienst ‘Austria Presse Agentur’ veröffentlichte gestern niedrig angesetzte Pilgerzahlen zum Papstbesuch:
Am Freitag kamen 7.000 Gläubige zum Innenstadtplatz „Am Hof“. Erwartet wurden 25.000.
Am Samstag erschienen 32.000 Gläubige zur Messe in Mariazell. Erwartet wurden 33.000.
Am Sonntag waren 20.000 Gläubige bei der Messe im Stephansdom anwesend. Erwartet wurden 40.000.
Am Sonntag reisten 15.000 Gläubige zum Stift Heiligenkreuz. Erwartet wurden 14.000.

Messe im Stephansdom
Papst Benedikt XVI. begrüßt am Sonntag im Erzbischöflichen Palais Ministrantinnen und Ministranten.Messe im Stephansdom.Aufnahme aus dem Stephansdom während der Lesung.

Lob der Sektierer

Österreich. Der auf sexuelle Themen fixierte Verein ‘Wir sind Kirche’ zeigte am Sonntag auf dem Stephansplatz kirchenfeindliche Plakate. Die österreichische Tageszeitung ‘Die Presse’ berichtete über „die kleine Gruppe“. Ein polnischer Pilger bezeichnete die Demonstranten als Verräter: „Gehen Sie zu einer Sekte.“ Der grauhaarige Vorsitzende der ‘Wir sind Kirche’, Hans Peter Hurka, kritisierte die Reden des Papstes: „Es waren durchaus gescheite Ansprachen, aber sehr allgemein.“ Die Worte zur Abtreibung seien aber „sehr konkret und sehr gut“ gewesen.

Das Ergebnis vieler Reden

Deutschland. Der ‘Bund der Deutschen Katholischen Jugend’ und die ‘Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend’ sind über die gestern zuende gegangene fünftägige ‘Dritte Europäische Ökumenische Versammlung’ im rumänischen Hermannstadt (Sibiu) enttäuscht. Das erklärten sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung: Das Treffen habe „in vielen wichtigen Bereichen keinen Fortschritt“ gebracht. Es sei in Inhalt und Methodik sogar deutlich hinter den bei der ‘Zweiten Europäischen Ökumenischen Versammlung’ in Graz 1997 erreichten „Konsens“ zurückgefallen.
      
7 Lesermeinungen
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#7   nonnobisdomine   12:37:56 | Montag, 10. September 2007
„Das rechte Maß“ – so der Titel.
Wenn ich mir die Bilder des gesamten Papstbesuches ansehe, so stößt mir doch sehr sauer der Dominikaner-Kardinal Schönborn auf.
Er ist in der Tat – wie auch bestimmte Medien titulierten – ein eitler Pfau. Er rückt sich immer wieder ins rechte Licht.
Hoffentlich hat der Hl. Vater seinen ehemaligen Mitbruder im Kardinalsamt schon erkannt.
Schönborn hat das richtige Maß noch immer nicht erkannt. Er drängt sich quasi in den Vordergrund wie man auf vielen Bildern sehen kann.
Schönborn gehört IMHO nicht nach Rom und ist schon gar nicht geeignet für das Amt des Stellvertreters Christi.
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#6   Florian Geyer   11:24:11 | Montag, 10. September 2007
Kurt K
Die Menschen heute haben zwar alles, sind aber innerlich leere Hülsen da ihnen das wichtigste vorenthalten wird. Sie sind entsetzlich arm da Ihnen die Wahrheit, das Ziel und der Sinn des Lebens, Jesus Christus verbaut wird und sie tagtäglich mit dem Gift von Ideologien und Irrlehren konfrontiert sind. Intuitiv spürt auch der Atheist wo die WAHRHEIT und die LIEBE ist – die Bekehrungen steigen an. Der Atheist der erkennt ist ein wertvolles Geschenk da er die Dunkelheit und den Irrwitz der Leere selbst durchmachte bevor er erkannte.
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#5   Kurt K.   11:10:25 | Montag, 10. September 2007
schöne neue Welt ohne Gott
Fl. Geyer: Die „schöne neue Welt ohne Gott“ wir noch kurz wuchern aber in bälde auf nimmewiedersehen verschwinden, die Zeit der Lüge und der Manipulation und der Knechtschaft, des Kindermordes und der Hoffart nähert sich Ihrem Ende.
Und was soll dann kommen?? Die „gute alte Welt“ mit Inquisition, heiligen Kriegen und ähnlichem?
Das Ende ist nahe! ist schon seit Jahrhunderten der Wahlspruch von Christen, bisher ists noch nicht eingetreten.
Ich vertraue da lieber auf den Verstand der Menschen, die zum Glück eingesehen haben (jedenfalls viele) dass man Gott und vor allem die Kirche nicht braucht.
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#4   Florian Geyer   10:54:50 | Montag, 10. September 2007
Die neue Zeit
war schon in Ansätzen erkenbar unter den Gläubigen die dem Papst nach Mariazell und Heiligenkreuz folgten. Noch herrscht die Lüge obwohl das Faule auf ihr gebaute Gebäude schon faul und dem Zusammenbruch nahe ist. Nichts fürchten die noch Mächtigen mehr als jemanden der den Menschen die WAHRHEIT sagt – intuitiv spüren sie selber dass sie der Lüge dienen, intuitiv wissen alle dass er die WAHRHEIT sagt, die absolute Wahrheit. Noch wird durch Manipulationen und Lügen, Desinformation, Falschmeldung das morsche Gebäude gestützt, ähnlich wie zu Zeiten JPII in Polen wo die kommunistischen Machthaber zitterten vor dem Besuch. Ähnlich zittern heute die Masonisten weil sich deren Ablaufdatum nähert und die Menschen auf die Wahrheit hinstreben die allen vorenthalten wird !
Die „schöne neue Welt ohne Gott“ wir noch kurz wuchern aber in bälde auf nimmewiedersehen verschwinden, die Zeit der Lüge und der Manipulation und der Knechtschaft, des Kindermordes und der Hoffart nähert sich Ihrem Ende.
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#3   Guiseppe   10:27:18 | Montag, 10. September 2007
Theuphil
Theuphil: „Lustig, wenn sich Sektierer untereinander als Sektierer bezeichnen. Dem wohnt eine gewisse Ironie inne.“
Lustig, wenn dies ein ideologisch in besonderem Maße fehlgeleiteter Sektierer sagt.
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#2   Florian Geyer   09:46:34 | Montag, 10. September 2007
Die Medienberichterstattung
des ORF war im Gesensat zu jener des Bayrischen Rundfunks, welcher fair berichtete eine Frechheit und eine Sauerei. Man solte diesen bolschewistischen Piratensender mit Zuschriften und E-Mails bombardieren.
Am ärgerlichsten sind Verräter wie Zulehner denen stets ein Forum geboten wird. Er tat nichts anderes als kritisieren und dem Papst die Worte im Mund umdrehen.
Aber im uminterpretieren sind diese Herrschaften perfekt.
paul.zulehner@univie.ac.at
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#1   Bruder Theuphil   09:42:45 | Montag, 10. September 2007
Sektierer…Hahaha!
Lustig, wenn sich Sektierer untereinander als Sektierer bezeichnen. Dem wohnt eine gewisse Ironie inne.
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