Der letzte Katholik verläßt die österreichische Politik
„Ich möchte mich bei Benedikt XVI. für das wichtigste Anliegen bedanken, das ich an ihn hatte: daß er das Motu Proprio zur Wiederfreigabe der Alten Messe erlassen hat.“
Mag. Ewald Stadler
(kreuz.net, Wien) Am letzten Freitag sprach Ewald Stadler mit der antikirchlichen Tageszeitung ‘Der Standard’.
Das Interview erschien gestern auf der Webseite der Zeitung.
Stadler ist ein ehemaliges Mitglied der
rechtspopulistischen Gruppierung ‘Freiheitliche Partei Österreichs’:
„Ich war lange Zeit FPÖ-Mitglied
und habe versucht, der FPÖ in katholisch-konservativen Kreisen neue Wähler zu erschließen.“
Das Pontential
dieser Wähler schätzt Stadler in der FPÖ auf „sicher drei Prozent“: „Seitdem ich die Partei verlassen
habe, grundeln wir bei zehn, elf Prozent herum, wo wir vorher 15 Prozent gehabt haben.“
Die jetzige Parteiführung
werde „nicht von Intelligenz verfolgt“. Das sei allgemein bekannt:
„Mit Neuheiden- und Wotangläubigkeit
im 21. Jahrhundert Wähler zu erschließen, wird vielleicht in esoterischen Heilpraxen möglich sein –
in der katholischen Wählerschaft sicher nicht.“
Papstbesuch in Österreich
Über den Papstbesuch in
Österreich hat sich Stadler gefreut:
„Ich möchte mich beim Papst für das wichtigste Anliegen bedanken,
das ich an ihn hatte, nämlich, daß er das Motu Proprio zur generellen Wiederfreigabe der alten Messe
erlassen hat.“
Stadler betonte, daß er mit seiner Familie jeden Sonntag die Alte Messe besucht. Der
Politiker steht der Priesterbruderschaft St. Pius X. nahe.
Muselmanen bekehren
Zu den Muselmanen erklärte
Stadler, daß er für sie keine Minarette wolle: „Ich will Moslems zu Christen machen.“
Stadler stellt
die Frage, wo die Moslem-Mission ist. Der Islam sei in der Lage, jedes Jahr mehrere Tausend Deutsche und
einige Tausend Österreicher zur Konversion zu bewegen:
„Aber wo sind die Tausenden Moslems in Österreich,
die zum Katholizismus bekehrt werden?“
Der Missionsauftrag ergebe sich aus dem Evangelium. Falls die
Bischöfe nicht mehr wissen, was der Missionsbefehl ist, will ihnen Stadler gerne auf die Sprünge helfen.
Die Zukunft Stadlers
Mittelfristig denkt Stadler an einen Rückzug aus der Politik.
Eine eigene Partei
will er nicht gründen: „Für eine Parteigründung braucht man erstens Geld, zweitens Geld und drittens
wieder Geld.“ Das habe er nicht. Er müsse eine Familie – seine Frau und sechs Kinder – erhalten.
Für
die Zukunft bereitet sich Stadler auf eine Anwaltstätigkeit vor. In den nächsten Jahren will er Dinge
machen, die ihm privat Freude bereiten – rechtliche Vertretungen übernehmen, Rechtsfälle lösen und
behandeln.
Man könne dabei gar „nicht so schlecht“ verdienen.
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32 Lesermeinungen
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#32 Galahad 16:37:58 | Dienstag, 18. September 2007
Hinweise zur katholischen Soziallehre www.artfond.de/geldseite.htm Unverdrehte Emotionalität, wo mal
gezeigt wird wie es aussieht wenn nicht rummanipuliert wird! Fließendes Geld („Freigeld“) stand an der
Wiege des Abendlandes… Auch der Aufstieg Griechenlands hängt mit einer geldpolitischen Innovation zusammen:
Der Staatsmann Lykurg war sparsam – spartanisch. Um zu sparen führte er Münzen aus Eisen ein. Im damals
feuchten Mittelmeerklima sind die Münzen verrostet. Das Geld ist genauso veraltet wie die Dinge, die
es dafür zu kaufen gab. Aus rostendem Material lässt sich kein Geldvermögen aufbauen und vererben.
Was die griechische Hochkultur mit fließendem Geld geschaffen hat, ist erstaunlich: die Baukunst des
römischen Reiches, sowie die Grundlagen der modernen Philosophie, der Mathematik, der Astronomie, der
Physik und – der Demokratie. Sogar der Philosoph Aristoteles bezog sich bei seinen ersten volkswirtschaftlichen
Theorien auf die Gesetzgebung des Lykurg in Sparta. „Der Wucherer ist mit vollstem Recht verhaßt, weil
das Geld hier selbst die Quelle des Erwerbs ist und nicht dazu gebraucht wird, wozu es erfunden ward.
Denn für den Warenaustausch entstand es, der Zins aber macht aus Geld mehr Geld…er [ist] von allen
Erwerbszweigen der naturwidrigste.“ Aristoteles, Politik 1,3 in Gero Jenners „Das Ende des Kapitalismus“ www.vergessene-buecher.de
„Weiche, Wotan, weiche!“ … „Ein düstrer Tag dämmert den Göttern“, singt Erda in Wagners Rheingold. –
Wotan walte in der Oper! Zum Gotte taugt er mir nicht. Wenn wir nur einmal eine Politikerdämmerung bekämen!
Stattdessen bleiben uns die Betrüger erhalten, während die Guten sich resigniert zurückziehen. Doch
wer soll dann noch für uns kämpfen? Lieber Herr Stadler, ich bedaure sehr Ihren Rückzug aus der Politik.
Weiterkämpfen wäre besser gewesen!
#30 Fragender 00:39:09 | Samstag, 15. September 2007
Geh mit Gott… … aber geh!! Ein ekelhafter Rassist in der österreichischen Politik weniger wird zwar
Österreich auch nicht weiterhelfen (dazu gibt es zu viele von dem Gesindel), aber schaden wird es auch
nicht… Der einzige Unterschied zwischen Stadler und den anderen Nächstenhassern ist, daß er sich Katholik
nennt (Erstaunlich genug, daß sich die Kirche nie dagegen gewehrt hat…). Von christlicher Politik war
aber auch bei Stadler nichts zu sehen. … an ihren Werken sollt ihr sie erkennen…
#29 Riese1835 21:48:05 | Donnerstag, 13. September 2007
@Laetare Bevor Sie solche Unwahrheiten verbreiten, möchte ich Ihnen empfehlen, sich vorher zu informieren,
wie die Sachlage wirklich ist. Haben Sie sachlich auch etwas zu sagen?
#28 laetare † 17:20:32 | Donnerstag, 13. September 2007
Der letzte Katholik? Jetzt hauts ihnen doch endgültig den Zacken aus dem Geschirr, den wahnsinnigen!
Stadler ist doch kein Katholik! Gusenbauer, das ist ein Katholik! Nicht zu vergessen, der katholischste
aller Politiker in Österreich, der allseits bekannte, berühmte und geschätzte Markus Gartner! Aber
Stadler doch nicht, also wirklich, ich muss schon bitten: Seine Wehrhaftigkeit geruht doch, glaubensmäßig
bei den Herrschaften zu weilen, die Benedikts sedis für vakant halten. Somit nix da mit Katholik. Und
wie soll der dann einen Muselmanen (was ist eigentlich ein Muselmane? ein Kleptomane, der sich auf Museumsgegenstände
[saliera?] spezialisiert hat?) zum Katholiken machen, wenn ers selbst nicht ist. Ich mein, das hat schon
was.
#27 Bokrug † 00:00:34 | Donnerstag, 13. September 2007
Atropos – der kosmische Urmensch des AT Atropos – der kosmische Urmensch des AT (395) Colpe 1961,46: »Der
Urmensch gilt als unser Selbst und als das Selbst des Alls. Ursprünglich habe man das Selbst im Körper
gesucht, aber es sei gerade nicht die Seele gewesen, sondern eher eine Art Gegenbild zum Ganzen des menschlichen
Körpers.« So Reitzenstein 1921,116: »Dieser ‘Mensch’ ist im Persischen der Erneuerer der Welt, Träger
der Gottesbotschaft und Gotteskraft, der Erlöser für das ganze Geschlecht, aber zugleich der Erlöste,
der als erstes Lichtwesen in den Himmel zurückkehren darf, ein Gott und zugleich der ideelle Vertreter
der Seelen, die große Seele.« cf Nyberg 1938,142ff: Der Urmensch ist Vorläufer des platonischen Urbildes:
maêthâ 209.85.129.104/search?q=cache:K1jbjT… (106) Hengel 1973,192f: »Im ganzen zeigt sich, daß
der Hellenismus auch als geistige Macht schon sehr früh und nachhaltig im jüdischen Palästina Fuß
gefaßt hat… Das gesamte Judentum ab etwas der Mitte des 3.Jh.v.Chr. mußte im strengen Sinne als ‘hellenistisches
Judentum’ bezeichnet werden, und man sollte besser zwischen dem griechischsprechenden Judentum der westlichen
Diaspora und dem aramäisch/hebräischsprechenden Judentum Palästinas bzw. Balyloniens unterscheiden.«
175 v.Chr. gab es in Jerusalem ein Gymnasium.
#26 Riese1835 23:26:48 | Mittwoch, 12. September 2007
@Pippifax: Auf dem falschen Pferd geritten. Die Frage stellt sich, ob es ein richtiges Pferd gäbe und
wenn ja, welches dieses wäre. Sie schreiben ja richtig „Im übrigen sieht es mit dem christl.-sozialen
Flügel in der VP auch net besser aus.“ Diese Einschätzung kann ich uneingeschränkt teilen. Und welchen
Einfluß haben denn Parteien wie die CWG schon ausgeübt? Ich meine sogar, daß es mit der VP noch weniger
zu bewältigen gewesen wäre als mit der FP. So breitgestreut und gegensätzlich die Strömungen in der
FP auch waren, man hat zumindest teilweise die Tradition akzeptiert und sich dort bewegen und, wenn auch
nur minimal, aber doch etwas in kleinen Schritten erreichen können: siehe das von Ihnen genannte Salzburger
Beispiel. Nur mit Krawallmachen hatte das nichts zu tun. Ewald Stadler hatte durch seinen persönlichen
Einsatz endlich dem österreichischen Recht zum Durchbruch verholfen und erreicht, daß der Generalvikar
nicht mehr anders konnte, als die von Rom vorgegebene Line auch in Österreich öffentlich bekanntzumachen.
Ihre Einschätzungen kann ich überwiegend teilen. Nur zu seinem Fall führte nicht seine Vehemenz, es
dennoch mit dem 3. Lager versucht zu haben, sondern die Massenabwanderung christlich-konservativer Wähler
von der VP zur FP. Das war natürlich einer VP ein unverzeihlicher Dorn im Auge. Und mit den Photos bot
sich, gepaart mit dem Laster der Eitelkeit, eine ausgezeichnete Gelegenheit, über im Hintergund gesponnene,
gemeinsame Netze, von außen einen Keil in die FP hineinzutreiben.
#25 Graf von Galen 23:15:41 | Mittwoch, 12. September 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland Schade, daß es mit der Etablierung eines traditionell- katholischen
Flügels bei der FPÖ nicht geklappt hat und Herr Stadler nun die Politik verläßt. Seinem Gegner, Herrn
Strache, muß ich allerdings zugute halten, daß er uns hier in Köln sehr gegen den Bau der Großmoschee
geholfen hat, auch wenn dieser Kampf noch nicht gewonnen ist. Ich glaube nicht an Massenbekehrungen vonseiten
der Mohammedaner. Die Türken wurden 1683 vor Wien auch nicht durch Missionierung abgewehrt. Die einzige
Möglichkeit eine Islamisierung Deutschlands zu verhindern, ist die Rückführung der Muslime in deren
Herkunftsländer.
@Franz und alle Wer christliche Werte hat, ist sicherlich nicht Mitglied der FPÖ, das Herr Stadtler erst
nach 22 Jahren aus ihr ausgetreten ist, spricht nicht für ihn. Was hat Katholizismus mit Christentum,
oder besser noch „Christ sein“ zu tun ??? Daher kann ich auch die Tradis verstehen, die gerne in die Alte
Messe gehen, die ist ja so schön katholisch, hat aber nichts damit zu tun, was Christus uns vermacht
hat. Und Stdler brauchte doch das MP zu keiner Zeit : Schliesslich besuchte der doch schon immer die „Messe
aller Zeiten“ bei seinen Brüdern von der nicht ganz schismatischen Piusfraktion
#21 Pippifax 18:25:42 | Mittwoch, 12. September 2007
Auf dem falschen Pferd geritten. Die FPÖ ist halt keine Partei, wo man mit konservativ-katholischen Inhalten
Freunde gewinnt. Der Erfolg der FPÖ unter Haider in den Neunzigern, der auch Stadler in die österr.
Bundespolitik gelangen ließ, beruhte ja nicht auf der inhaltlichen Überzeugungskraft des „Dritten Lagers“,
sondern auf dem Protestimage, das sich Haider aufgebaut hatte. Das mit dem Erfolg einhergehende Anwachsen
der Mandate war auch Stadlers Möglichkeit in die Bundespolitik vorzurücken. Gleichzeitig glaubte dieser
nun, einen konservativ-katholischen Flügel in der Partei repräsentieren zu können. Haiders weltanschauliche
Indifferenz führte irgendwann dazu, daß sich das klassische FPÖ-Klientel von ihm entfremdete, was letztlich
in der Spaltung FPÖ-BZÖ endete. Allerdings konnte Stadler auch unter Strache sein Lieblingsprojekt eines
klerikalen Flügels im klassisch antiklerikalen 3. Lager nicht durchsetzen. Stadlers Vehemenz es dennoch
zu versuchen, möglicherweise auch mit für Katholiken unerlaubten Mitteln, führte letztlich zu seinem
Fall. Fairerweise muss man aber hinzufügen, daß Stadlers Position als Volksanwalt, die er nebenbei in
der causa Salzburg zugunsten der FSSPX genutzt hat, nunmal mit krawallmachen einhergeht. Im übrigen sieht
es mit dem christl.-sozialen Flügel in der VP auch net besser aus. Seipel und Dollfuß würden in der
Gruft routieren. Von daher kann man es Stadler nicht verübeln, es mal in der FP probiert zu haben. Die
Vorzeichen für Dauerhaftes standen halt von Beginn an eher schlecht
#20 Riese1835 17:38:10 | Mittwoch, 12. September 2007
Blockparteien Jeder Politiker hat seine Stärken und Schwächen. Das trifft auch für Ewald Stadler zu.
Er hat es aber wie kein anderer Politiker zumindest ehrlich versucht und sich getraut, aus dem System
der Blockparteien auszubrechen und ein von Jesus Christus und der katholischen Kirche geprägtes Weltbild
und Grundsätze zu vertreten. Er hat sich nicht mit politischen Konkubinen ins Bett gelegt, nicht einmal
in der eigenen Partei. Sein größtes „Vergehen“ war seine Unbestechlichkeit. Welcher heutige Politiker
hat sonst noch die Größe, so offen und konsequent für die Wahrheit einzutreten? Wo sind heute die Confessores,
die Bekenner geblieben? Bekennertum impliziert immer Widerspruch und Streit! Der Vorwurf des Streits geht
also ins Leere. Oder hat jemand Vorbehalte gegen das, worum sich Ewald Stadler gestritten hat? Dann möge
er dies bitte offen auf den Tisch legen und nicht verdeckt Scheinziele angreifen. Der Rückzug der Katholiken
hinter einen angeblichen Rechtsstaat, dessen Rahmen durch die kontrollierten Medien und die veröffentlichte
Meinung gesteckt wird, ist keine Lösung. Scheinbar hat man es jetzt geschafft, auch die FPÖ in das System
der Blockparteien einzugliedern: sie darf die kritischen Stimmen aus dem Volke kanalisieren, die dann
in dem von der SEÖ bzw. SEE vorgegebenen Rahmen kontrolliert abgeleitet und wirkungslos gemacht werden.
#19 Pius XII 15:48:59 | Mittwoch, 12. September 2007
Frage Gesinnung ersetzt ja nicht Befähigung. Insofern meine Frage: Was hat denn Stadler als Politiker
wirklich Handfestes, Brauchbares für Österreich und Europa bewegt, geschaffen, hingekriegt? Bei allem
Respekt: Als mehr als Krawallmacher ist er mir nicht aufgefallen. HC Strache – sicher kein Held – sagte
mal treffend: „Wann immer es in den letzten 20 Jahren in der FPÖ Streit gab, was Stadler dabei!“. Ich
erinnere mich noch an das Rededuell mit Haider, wo Stadler m.E. überhart, ja völlig maßlos seinen alten
Obmann angegangen ist. Menschlich fand und finde ich das unterste Schublade. Bei der FSSPX soll er ja
auch Streit provoziert haben. Ich befürchte also, daß man so das soziale Königtum Christi nicht errichten
kann; das wirkt dann doch abschreckend.
Katholik ohne Werte Wer christliche Werte hat, ist sicherlich nicht Mitglied der FPÖ, das Herr Stadtler
erst nach 22 Jahren aus ihr ausgetreten ist, spricht nicht für ihn.
#15 Burgorus 13:45:38 | Mittwoch, 12. September 2007
Bekehrung zur katholischen Religion: „Aber wo sind die Tausenden Moslems in Österreich, die zum Katholizismus
bekehrt werden?“ Es muss richtig heißen: „Aber wo sind die Tausenden Moslems in Österreich, die zur
katholischen Religion bekehrt werden?“ Jeder „Ismus“ ist eine Ideologie. So stellt z.B. der Katholizismus
das Wohlergehen der katholischen Kirche in den Mittelpunkt, während der katholischen Religion, wie der
Name schon sagt („kath holou kosmou“ oder „kath holon kosmon“ = über die ganze Welt), die ganze Welt
am Herzen liegt.
#14 thaumaturgos 12:49:18 | Mittwoch, 12. September 2007
@ippi: Als Aggiornamento-Faschist hörens auf Jammern … ich lese die neue theologie nicht nur sondern
studiere sie auch … im gegensatz zu den klerofaschis der schismatici marcelli damnati …
@pippifax – gut gekontert! Die Stimme aus dem Sumpf (alias:stimme der vernunft) kann bei diesen Themen
nur bedingt mitreden – er kennt nur den NOM und die Deppen haben im eingeredet, daß es würdig sei. Nun,
wer nur Schatten kennt, fürchtet das Licht. Wer nur unwürdiges kennt, kann vielleicht gar nicht burteilen
um wie vieles würdiger er sein könnte; um dabei zu erkenne wie unwürdig er bislang wirklich war. Und
noch eines im Nachgang – weil das hauptmenu schon sehr gut war: der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein,
sondern von jedem Wort das aus Gottes Mund kommt!
#12 Pippifax 11:59:00 | Mittwoch, 12. September 2007
@Stimme Ihre Argumentation hört sich in etwa so an, als ob Besteck überflüssig ist, weil man ja auch
mit den Fingern essen könne. ts ts sehr unzivilisiert das. Ich persönlich konnte in der Tat auch vor
dem MP schon die Sakramente würdig empfangen. Aber man muss ja auch an die Mitmenschen draußen im Land
denken. So jetzt geh ich mal zivilisiert essen, nicht etwa zu McD oder so, ich geh ja schließlich auch
nicht in den NOM.
@pippifax keine sorge, ich bin seit jahrzehnten auch ohne motu proprio in der lage, die sakramente würdig
zu empfangen. wenn dieser typ und sie das nicht sind, sollten sie eventuell mal die pfarrei wechseln.
ein motu proprio ist dazu so nötig, wie die erfindung von geschnittenem brot nötig war, um sich satt
essen zu können.
#10 Pippifax 11:30:51 | Mittwoch, 12. September 2007
Tja, Stimme der „Vernunft“, wenn Sie Ihr Herz ganz an Christus hängen würden und nicht an das, was Sie
als „Vernunft“ bezeichnen, wäre es Ihnen auch das wichtigste, die Hl. Sakramente würdig zu empfangen.
Hier kann das Motu Proprio helfen. Wenn Sie diese Sorge haben möchten, bekehren Sie sich! Ansonsten ist
es wohl vernünftig, wenn Stadler sich aus der Politik zurückzieht. Als Einzelkämpfer kann er da eh
wenig erreichen. Seine Primärpflichten als Familienvater scheint er erkannt zu haben. Wenn Gott uns in
Mitteleuropa nochmal die Gnade gibt, ein integralistisches Gesellschaftsmodell zu errichten, dann wird
er sich nicht irgendwelcher Gossenparteien wie der FPÖ bedienen. Wenn nicht, ist der Rückzug aufs Private
eh das sinnvollste, solange es einen Rechtsstaat gibt, kann man sich trotzdem vor den Jakobinisten schützen.
Ora et labora eben. PS: @Thaumadingens Als Aggiornamento-Faschist sollten Sie sich nicht fragen, warum
es zu wenige Konversionen ins Christentum gibt. Sehen sie es mit der Neuen Theologie eher so, daß es
eben auch einen islamischen Heilsweg gibt. Vielleicht wär das auch was für Sie :(3 .
Halleluja! Der Gschnitzte zieht sich aus der Politik zurück? Das ist die beste Nachricht, die ich seit
langem höre. Herrlich – der Tag, an dem der Piusbruder sein Mandat zurücklegt, wird ein Feiertag für
die Demokratie sein.
#5 landorganist 10:49:59 | Mittwoch, 12. September 2007
Lieber Herr Doktor Heger, dass Sie den Abgang eines rechtspopulistischen den Pius-Hanseln nahestehenden
„Politikers“ bedauern, bedarf keiner besonderen Erwähnung. Ihr Herz schlägt rechts außen, schon klar.
#4 thaumaturgos 10:00:04 | Mittwoch, 12. September 2007
„Aber wo sind die Tausenden Moslems in Österreich, die zum Katholizismus bekehrt werden?“ das frage ich
mich auch, wo doch die piusschismatiker so erfolgreich beim missionieren sein sollen …
#2 engelhardt † 09:54:04 | Mittwoch, 12. September 2007
Bin mal gespannt! Zu den Muselmanen erklärte Stadler, daß er für sie keine Minarette wolle: „Ich will
Moslems zu Christen machen.“ Das wird er nicht durch ein Verbot von Minaretten erreichen. Wenn er wirklich
Moslems bekehren will, muss er losziehen und sie missionieren. Will mal sehen, ob er das auch wirklich
macht oder ob das mal wieder heisse Luft war um sich wichtig zu machen.
Schade wenn einer der besten Politiker die es in Mitteleuropa gibt von der Bühne abtreten würde. Andererseite
verstehe ich dass er angewider ist vom derzeitigen antichristlichen atanischen politischen Establishment.
Von mir aus könnt er durchaus Bundespräsident und Kanzler in Personalunion sein !