Ewald Stadler
Der letzte Katholik verläßt die österreichische Politik
„Ich möchte mich bei Benedikt XVI. für das wichtigste Anliegen bedanken, das ich an ihn hatte: daß er das Motu Proprio zur Wiederfreigabe der Alten Messe erlassen hat.“
Mag. Ewald Stadler
Mag. Ewald Stadler
(kreuz.net, Wien) Am letzten Freitag sprach Ewald Stadler mit der antikirchlichen Tageszeitung ‘Der Standard’. Das Interview erschien gestern auf der Webseite der Zeitung.

Stadler ist ein ehemaliges Mitglied der rechtspopulistischen Gruppierung ‘Freiheitliche Partei Österreichs’:

„Ich war lange Zeit FPÖ-Mitglied und habe versucht, der FPÖ in katholisch-konservativen Kreisen neue Wähler zu erschließen.“

Das Pontential dieser Wähler schätzt Stadler in der FPÖ auf „sicher drei Prozent“: „Seitdem ich die Partei verlassen habe, grundeln wir bei zehn, elf Prozent herum, wo wir vorher 15 Prozent gehabt haben.“

Die jetzige Parteiführung werde „nicht von Intelligenz verfolgt“. Das sei allgemein bekannt:

„Mit Neuheiden- und Wotangläubigkeit im 21. Jahrhundert Wähler zu erschließen, wird vielleicht in esoterischen Heilpraxen möglich sein – in der katholischen Wählerschaft sicher nicht.“

Papstbesuch in Österreich

Über den Papstbesuch in Österreich hat sich Stadler gefreut:

„Ich möchte mich beim Papst für das wichtigste Anliegen bedanken, das ich an ihn hatte, nämlich, daß er das Motu Proprio zur generellen Wiederfreigabe der alten Messe erlassen hat.“

Stadler betonte, daß er mit seiner Familie jeden Sonntag die Alte Messe besucht. Der Politiker steht der Priesterbruderschaft St. Pius X. nahe.

Muselmanen bekehren

Zu den Muselmanen erklärte Stadler, daß er für sie keine Minarette wolle: „Ich will Moslems zu Christen machen.“

Stadler stellt die Frage, wo die Moslem-Mission ist. Der Islam sei in der Lage, jedes Jahr mehrere Tausend Deutsche und einige Tausend Österreicher zur Konversion zu bewegen:

„Aber wo sind die Tausenden Moslems in Österreich, die zum Katholizismus bekehrt werden?“

Der Missionsauftrag ergebe sich aus dem Evangelium. Falls die Bischöfe nicht mehr wissen, was der Missionsbefehl ist, will ihnen Stadler gerne auf die Sprünge helfen.

Die Zukunft Stadlers

Mittelfristig denkt Stadler an einen Rückzug aus der Politik.

Eine eigene Partei will er nicht gründen: „Für eine Parteigründung braucht man erstens Geld, zweitens Geld und drittens wieder Geld.“ Das habe er nicht. Er müsse eine Familie – seine Frau und sechs Kinder – erhalten.

Für die Zukunft bereitet sich Stadler auf eine Anwaltstätigkeit vor. In den nächsten Jahren will er Dinge machen, die ihm privat Freude bereiten – rechtliche Vertretungen übernehmen, Rechtsfälle lösen und behandeln.

Man könne dabei gar „nicht so schlecht“ verdienen.
      
32 Lesermeinungen
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#32   Galahad   16:37:58 | Dienstag, 18. September 2007
Hinweise zur katholischen Soziallehre
www.artfond.de/geldseite.htm
Unverdrehte Emotionalität, wo mal gezeigt wird wie es aussieht wenn
nicht rummanipuliert wird!
Fließendes Geld („Freigeld“) stand an der Wiege des Abendlandes…
Auch der Aufstieg Griechenlands hängt mit einer geldpolitischen
Innovation zusammen: Der Staatsmann Lykurg war sparsam – spartanisch.
Um zu sparen führte er Münzen aus Eisen ein. Im damals feuchten
Mittelmeerklima sind die Münzen verrostet. Das Geld ist genauso
veraltet wie die Dinge, die es dafür zu kaufen gab. Aus rostendem
Material lässt sich kein Geldvermögen aufbauen und vererben.
Was die griechische Hochkultur mit fließendem Geld geschaffen hat,
ist erstaunlich: die Baukunst des römischen Reiches, sowie die
Grundlagen der modernen Philosophie, der Mathematik, der Astronomie,
der Physik und – der Demokratie.
Sogar der Philosoph Aristoteles bezog sich bei seinen ersten
volkswirtschaftlichen Theorien auf die Gesetzgebung des Lykurg in
Sparta.
„Der Wucherer ist mit vollstem Recht verhaßt, weil das Geld hier
selbst die Quelle des Erwerbs ist und nicht dazu gebraucht wird, wozu
es erfunden ward. Denn für den Warenaustausch entstand es, der Zins
aber macht aus Geld mehr Geld…er [ist] von allen Erwerbszweigen der
naturwidrigste.“
Aristoteles, Politik 1,3 in Gero Jenners „Das Ende des Kapitalismus“
www.vergessene-buecher.de
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#31   Rodolfo Panetta   22:53:45 | Sonntag, 16. September 2007
„Weiche, Wotan, weiche!“
… „Ein düstrer Tag dämmert den Göttern“, singt Erda in Wagners Rheingold. – Wotan walte in der Oper! Zum Gotte taugt er mir nicht.
Wenn wir nur einmal eine Politikerdämmerung bekämen! Stattdessen bleiben uns die Betrüger erhalten, während die Guten sich resigniert zurückziehen. Doch wer soll dann noch für uns kämpfen?
Lieber Herr Stadler, ich bedaure sehr Ihren Rückzug aus der Politik. Weiterkämpfen wäre besser gewesen!
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#30   Fragender   00:39:09 | Samstag, 15. September 2007
Geh mit Gott…
… aber geh!!
Ein ekelhafter Rassist in der österreichischen Politik weniger wird zwar Österreich auch nicht weiterhelfen (dazu gibt es zu viele von dem Gesindel), aber schaden wird es auch nicht…
Der einzige Unterschied zwischen Stadler und den anderen Nächstenhassern ist, daß er sich Katholik nennt (Erstaunlich genug, daß sich die Kirche nie dagegen gewehrt hat…). Von christlicher Politik war aber auch bei Stadler nichts zu sehen.
… an ihren Werken sollt ihr sie erkennen…
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#29   Riese1835   21:48:05 | Donnerstag, 13. September 2007
@Laetare
Bevor Sie solche Unwahrheiten verbreiten, möchte ich Ihnen empfehlen, sich vorher zu informieren, wie die Sachlage wirklich ist.
Haben Sie sachlich auch etwas zu sagen?
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#28   laetare †   17:20:32 | Donnerstag, 13. September 2007
Der letzte Katholik? Jetzt hauts ihnen doch endgültig den Zacken aus dem Geschirr, den wahnsinnigen!
Stadler ist doch kein Katholik!
Gusenbauer, das ist ein Katholik!
Nicht zu vergessen, der katholischste aller Politiker in Österreich, der allseits bekannte, berühmte und geschätzte Markus Gartner! Aber Stadler doch nicht, also wirklich, ich muss schon bitten:
Seine Wehrhaftigkeit geruht doch, glaubensmäßig bei den Herrschaften zu weilen, die Benedikts sedis für vakant halten. Somit nix da mit Katholik. Und wie soll der dann einen Muselmanen (was ist eigentlich ein Muselmane? ein Kleptomane, der sich auf Museumsgegenstände [saliera?] spezialisiert hat?) zum Katholiken machen, wenn ers selbst nicht ist. Ich mein, das hat schon was.
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#27   Bokrug †   00:00:34 | Donnerstag, 13. September 2007
Atropos – der kosmische Urmensch des AT
Atropos – der kosmische Urmensch des AT
(395) Colpe 1961,46: »Der Urmensch gilt als unser Selbst und als das Selbst des Alls. Ursprünglich habe man das Selbst im Körper gesucht, aber es sei gerade nicht die Seele gewesen, sondern eher eine Art Gegenbild zum Ganzen des menschlichen Körpers.« So Reitzenstein 1921,116: »Dieser ‘Mensch’ ist im Persischen der Erneuerer der Welt, Träger der Gottesbotschaft und Gotteskraft, der Erlöser für das ganze Geschlecht, aber zugleich der Erlöste, der als erstes Lichtwesen in den Himmel zurückkehren darf, ein Gott und zugleich der ideelle Vertreter der Seelen, die große Seele.« cf Nyberg 1938,142ff: Der Urmensch ist Vorläufer des platonischen Urbildes: maêthâ
209.85.129.104/search?q=cache:K1jbjT…
(106) Hengel 1973,192f: »Im ganzen zeigt sich, daß der Hellenismus auch als geistige Macht schon sehr früh und nachhaltig im jüdischen Palästina Fuß gefaßt hat… Das gesamte Judentum ab etwas der Mitte des 3.Jh.v.Chr. mußte im strengen Sinne als ‘hellenistisches Judentum’ bezeichnet werden, und man sollte besser zwischen dem griechischsprechenden Judentum der westlichen Diaspora und dem aramäisch/hebräischsprechenden Judentum Palästinas bzw. Balyloniens unterscheiden.« 175 v.Chr. gab es in Jerusalem ein Gymnasium.
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#26   Riese1835   23:26:48 | Mittwoch, 12. September 2007
@Pippifax: Auf dem falschen Pferd geritten.
Die Frage stellt sich, ob es ein richtiges Pferd gäbe und wenn ja, welches dieses wäre. Sie schreiben ja richtig „Im übrigen sieht es mit dem christl.-sozialen Flügel in der VP auch net besser aus.“ Diese Einschätzung kann ich uneingeschränkt teilen. Und welchen Einfluß haben denn Parteien wie die CWG schon ausgeübt?
Ich meine sogar, daß es mit der VP noch weniger zu bewältigen gewesen wäre als mit der FP. So breitgestreut und gegensätzlich die Strömungen in der FP auch waren, man hat zumindest teilweise die Tradition akzeptiert und sich dort bewegen und, wenn auch nur minimal, aber doch etwas in kleinen Schritten erreichen können: siehe das von Ihnen genannte Salzburger Beispiel. Nur mit Krawallmachen hatte das nichts zu tun. Ewald Stadler hatte durch seinen persönlichen Einsatz endlich dem österreichischen Recht zum Durchbruch verholfen und erreicht, daß der Generalvikar nicht mehr anders konnte, als die von Rom vorgegebene Line auch in Österreich öffentlich bekanntzumachen.
Ihre Einschätzungen kann ich überwiegend teilen. Nur zu seinem Fall führte nicht seine Vehemenz, es dennoch mit dem 3. Lager versucht zu haben, sondern die Massenabwanderung christlich-konservativer Wähler von der VP zur FP. Das war natürlich einer VP ein unverzeihlicher Dorn im Auge. Und mit den Photos bot sich, gepaart mit dem Laster der Eitelkeit, eine ausgezeichnete Gelegenheit, über im Hintergund gesponnene, gemeinsame Netze, von außen einen Keil in die FP hineinzutreiben.
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#25   Graf von Galen   23:15:41 | Mittwoch, 12. September 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland
Schade, daß es mit der Etablierung eines traditionell-
katholischen Flügels bei der FPÖ nicht geklappt hat und
Herr Stadler nun die Politik verläßt.
Seinem Gegner, Herrn Strache, muß ich allerdings zugute
halten, daß er uns hier in Köln sehr gegen den Bau der
Großmoschee geholfen hat, auch wenn dieser Kampf
noch nicht gewonnen ist.
Ich glaube nicht an Massenbekehrungen vonseiten der
Mohammedaner. Die Türken wurden 1683 vor Wien auch
nicht durch Missionierung abgewehrt.
Die einzige Möglichkeit eine Islamisierung Deutschlands
zu verhindern, ist die Rückführung der Muslime in deren
Herkunftsländer.
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#24   monti   23:05:59 | Mittwoch, 12. September 2007
@Franz und alle
Wer christliche Werte hat, ist sicherlich nicht Mitglied der FPÖ, das Herr Stadtler erst nach 22 Jahren aus ihr ausgetreten ist, spricht nicht für ihn.
Was hat Katholizismus mit Christentum, oder besser noch „Christ sein“ zu tun ???
Daher kann ich auch die Tradis verstehen, die gerne in die Alte Messe gehen, die ist ja so schön katholisch, hat aber nichts damit zu tun, was Christus uns vermacht hat.
Und Stdler brauchte doch das MP zu keiner Zeit : Schliesslich besuchte der doch schon immer die „Messe aller Zeiten“ bei seinen Brüdern von der nicht ganz schismatischen Piusfraktion
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#23   PhilomenaWolkenstein   21:09:05 | Mittwoch, 12. September 2007
@Kirschbaum
Nein, nur ungepflegt. Auch die Schnitzer (Mensuren) sind echt.
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#22   M. Kirschbaum   20:15:08 | Mittwoch, 12. September 2007
Mal ne Frage zu dem Photo
Sind die Augenbrauen von dem Österreicher geschminkt?
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#21   Pippifax   18:25:42 | Mittwoch, 12. September 2007
Auf dem falschen Pferd geritten.
Die FPÖ ist halt keine Partei, wo man mit konservativ-katholischen Inhalten Freunde gewinnt.
Der Erfolg der FPÖ unter Haider in den Neunzigern, der auch Stadler in die österr. Bundespolitik gelangen ließ, beruhte ja nicht auf der inhaltlichen Überzeugungskraft des „Dritten Lagers“, sondern auf dem Protestimage, das sich Haider aufgebaut hatte. Das mit dem Erfolg einhergehende Anwachsen der Mandate war auch Stadlers Möglichkeit in die Bundespolitik vorzurücken. Gleichzeitig glaubte dieser nun, einen konservativ-katholischen Flügel in der Partei repräsentieren zu können. Haiders weltanschauliche Indifferenz führte irgendwann dazu, daß sich das klassische FPÖ-Klientel von ihm entfremdete, was letztlich in der Spaltung FPÖ-BZÖ endete. Allerdings konnte Stadler auch unter Strache sein Lieblingsprojekt eines klerikalen Flügels im klassisch antiklerikalen 3. Lager nicht durchsetzen. Stadlers Vehemenz es dennoch zu versuchen, möglicherweise auch mit für Katholiken unerlaubten Mitteln, führte letztlich zu seinem Fall.
Fairerweise muss man aber hinzufügen, daß Stadlers Position als Volksanwalt, die er nebenbei in der causa Salzburg zugunsten der FSSPX genutzt hat, nunmal mit krawallmachen einhergeht.
Im übrigen sieht es mit dem christl.-sozialen Flügel in der VP auch net besser aus. Seipel und Dollfuß würden in der Gruft routieren. Von daher kann man es Stadler nicht verübeln, es mal in der FP probiert zu haben. Die Vorzeichen für Dauerhaftes standen halt von Beginn an eher schlecht
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#20   Riese1835   17:38:10 | Mittwoch, 12. September 2007
Blockparteien
Jeder Politiker hat seine Stärken und Schwächen. Das trifft auch für Ewald Stadler zu. Er hat es aber wie kein anderer Politiker zumindest ehrlich versucht und sich getraut, aus dem System der Blockparteien auszubrechen und ein von Jesus Christus und der katholischen Kirche geprägtes Weltbild und Grundsätze zu vertreten.
Er hat sich nicht mit politischen Konkubinen ins Bett gelegt, nicht einmal in der eigenen Partei. Sein größtes „Vergehen“ war seine Unbestechlichkeit. Welcher heutige Politiker hat sonst noch die Größe, so offen und konsequent für die Wahrheit einzutreten? Wo sind heute die Confessores, die Bekenner geblieben? Bekennertum impliziert immer Widerspruch und Streit! Der Vorwurf des Streits geht also ins Leere. Oder hat jemand Vorbehalte gegen das, worum sich Ewald Stadler gestritten hat? Dann möge er dies bitte offen auf den Tisch legen und nicht verdeckt Scheinziele angreifen.
Der Rückzug der Katholiken hinter einen angeblichen Rechtsstaat, dessen Rahmen durch die kontrollierten Medien und die veröffentlichte Meinung gesteckt wird, ist keine Lösung. Scheinbar hat man es jetzt geschafft, auch die FPÖ in das System der Blockparteien einzugliedern: sie darf die kritischen Stimmen aus dem Volke kanalisieren, die dann in dem von der SEÖ bzw. SEE vorgegebenen Rahmen kontrolliert abgeleitet und wirkungslos gemacht werden.
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#19   Pius XII   15:48:59 | Mittwoch, 12. September 2007
Frage
Gesinnung ersetzt ja nicht Befähigung.
Insofern meine Frage: Was hat denn Stadler als Politiker wirklich Handfestes, Brauchbares für Österreich und Europa bewegt, geschaffen, hingekriegt? Bei allem Respekt: Als mehr als Krawallmacher ist er mir nicht aufgefallen. HC Strache – sicher kein Held – sagte mal treffend: „Wann immer es in den letzten 20 Jahren in der FPÖ Streit gab, was Stadler dabei!“. Ich erinnere mich noch an das Rededuell mit Haider, wo Stadler m.E. überhart, ja völlig maßlos seinen alten Obmann angegangen ist. Menschlich fand und finde ich das unterste Schublade. Bei der FSSPX soll er ja auch Streit provoziert haben. Ich befürchte also, daß man so das soziale Königtum Christi nicht errichten kann; das wirkt dann doch abschreckend.
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#18   franz   15:47:44 | Mittwoch, 12. September 2007
Katholik ohne Werte
Wer christliche Werte hat, ist sicherlich nicht Mitglied der FPÖ, das Herr Stadtler erst nach 22 Jahren aus ihr ausgetreten ist, spricht nicht für ihn.
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#17   donantonio   15:30:27 | Mittwoch, 12. September 2007
Schade!
Echt schade für die Politik… Jetzt gibts überhaupt keine echte Opposition mehr und der circle-jerk mit Pseudogegnerschaften geht weiter. Toll!
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#16   wiener   15:24:09 | Mittwoch, 12. September 2007
nur ein wort
stadler hört auf?
endlich!
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#15   Burgorus   13:45:38 | Mittwoch, 12. September 2007
Bekehrung zur katholischen Religion:
„Aber wo sind die Tausenden Moslems in Österreich, die zum Katholizismus bekehrt werden?“
Es muss richtig heißen:
„Aber wo sind die Tausenden Moslems in Österreich, die zur katholischen Religion bekehrt werden?“
Jeder „Ismus“ ist eine Ideologie. So stellt z.B. der Katholizismus das Wohlergehen der katholischen Kirche in den Mittelpunkt, während der katholischen Religion, wie der Name schon sagt („kath holou kosmou“ oder „kath holon kosmon“ = über die ganze Welt), die ganze Welt am Herzen liegt.
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#14   thaumaturgos   12:49:18 | Mittwoch, 12. September 2007
@ippi: Als Aggiornamento-Faschist
hörens auf Jammern …
ich lese die neue theologie nicht nur sondern studiere sie auch … im gegensatz zu den klerofaschis der schismatici marcelli damnati …
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#13   r.ruhrgebietler   12:20:18 | Mittwoch, 12. September 2007
@pippifax – gut gekontert!
Die Stimme aus dem Sumpf (alias:stimme der vernunft)
kann bei diesen Themen nur bedingt mitreden – er kennt nur den NOM und die Deppen haben im eingeredet, daß es würdig sei. Nun, wer nur Schatten kennt, fürchtet das Licht. Wer nur unwürdiges kennt, kann vielleicht gar nicht burteilen um wie vieles würdiger er sein könnte; um dabei zu erkenne wie unwürdig er bislang wirklich war. Und noch eines im Nachgang – weil das hauptmenu schon sehr gut war: der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein, sondern von jedem Wort das aus Gottes Mund kommt!
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#12   Pippifax   11:59:00 | Mittwoch, 12. September 2007
@Stimme
Ihre Argumentation hört sich in etwa so an, als ob Besteck überflüssig ist, weil man ja auch mit den Fingern essen könne. ts ts sehr unzivilisiert das.
Ich persönlich konnte in der Tat auch vor dem MP schon die Sakramente würdig empfangen. Aber man muss ja auch an die Mitmenschen draußen im Land denken.
So jetzt geh ich mal zivilisiert essen, nicht etwa zu McD oder so, ich geh ja schließlich auch nicht in den NOM.
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#11   stimme der vernunft †   11:41:44 | Mittwoch, 12. September 2007
@pippifax
keine sorge, ich bin seit jahrzehnten auch ohne motu proprio in der lage, die sakramente würdig zu empfangen. wenn dieser typ und sie das nicht sind, sollten sie eventuell mal die pfarrei wechseln. ein motu proprio ist dazu so nötig, wie die erfindung von geschnittenem brot nötig war, um sich satt essen zu können.
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#10   Pippifax   11:30:51 | Mittwoch, 12. September 2007
Tja, Stimme der „Vernunft“,
wenn Sie Ihr Herz ganz an Christus hängen würden und nicht an das, was Sie als „Vernunft“ bezeichnen, wäre es Ihnen auch das wichtigste, die Hl. Sakramente würdig zu empfangen. Hier kann das Motu Proprio helfen. Wenn Sie diese Sorge haben möchten, bekehren Sie sich!
Ansonsten ist es wohl vernünftig, wenn Stadler sich aus der Politik zurückzieht. Als Einzelkämpfer kann er da eh wenig erreichen. Seine Primärpflichten als Familienvater scheint er erkannt zu haben. Wenn Gott uns in Mitteleuropa nochmal die Gnade gibt, ein integralistisches Gesellschaftsmodell zu errichten, dann wird er sich nicht irgendwelcher Gossenparteien wie der FPÖ bedienen. Wenn nicht, ist der Rückzug aufs Private eh das sinnvollste, solange es einen Rechtsstaat gibt, kann man sich trotzdem vor den Jakobinisten schützen. Ora et labora eben.
PS: @Thaumadingens
Als Aggiornamento-Faschist sollten Sie sich nicht fragen, warum es zu wenige Konversionen ins Christentum gibt. Sehen sie es mit der Neuen Theologie eher so, daß es eben auch einen islamischen Heilsweg gibt. Vielleicht wär das auch was für Sie :(3 ;-) .
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#9   PegasusNbW   11:10:02 | Mittwoch, 12. September 2007
das interview zum nachlesen
Interview auf derstandard.at derstandard.at/?url=/?id=30267…
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#8   Dr. Christoph Heger   10:54:16 | Mittwoch, 12. September 2007
@landorganist: Und wo …
schlägt ihr Herz?
Es ist an Ihrer Sprache leicht zu sehen: in der Gosse.
MfG
Christoph Heger
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#7   stimme der vernunft †   10:53:19 | Mittwoch, 12. September 2007
„das wichtigste Anliegen“
Na dem seine Sorgen hätt ich gerne.
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#6   PhilomenaWolkenstein   10:50:12 | Mittwoch, 12. September 2007
Halleluja!
Der Gschnitzte zieht sich aus der Politik zurück? Das ist die beste Nachricht, die ich seit langem höre.
Herrlich – der Tag, an dem der Piusbruder sein Mandat zurücklegt, wird ein Feiertag für die Demokratie sein.
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#5   landorganist   10:49:59 | Mittwoch, 12. September 2007
Lieber Herr Doktor Heger,
dass Sie den Abgang eines rechtspopulistischen den Pius-Hanseln nahestehenden „Politikers“ bedauern, bedarf keiner besonderen Erwähnung. Ihr Herz schlägt rechts außen, schon klar.
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#4   thaumaturgos   10:00:04 | Mittwoch, 12. September 2007
„Aber wo sind die Tausenden Moslems in Österreich, die zum Katholizismus bekehrt werden?“
das frage ich mich auch, wo doch die piusschismatiker so erfolgreich beim missionieren sein sollen …
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#3   Dr. Christoph Heger   09:54:41 | Mittwoch, 12. September 2007
@Rosenkranzsoldat
In der Tat: schade!
Aber Ewald Stadler ist noch jung, und die Verhältnisse ändern sich.
MfG
Christoph Heger
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#2   engelhardt †   09:54:04 | Mittwoch, 12. September 2007
Bin mal gespannt!
Zu den Muselmanen erklärte Stadler, daß er für sie keine Minarette wolle: „Ich will Moslems zu Christen machen.“
Das wird er nicht durch ein Verbot von Minaretten erreichen. Wenn er wirklich Moslems bekehren will, muss er losziehen und sie missionieren.
Will mal sehen, ob er das auch wirklich macht oder ob das mal wieder heisse Luft war um sich wichtig zu machen.
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#1   Rosenkranzsoldat   09:46:32 | Mittwoch, 12. September 2007
Schade
wenn einer der besten Politiker die es in Mitteleuropa gibt von der Bühne abtreten würde. Andererseite verstehe ich dass er angewider ist vom derzeitigen antichristlichen atanischen politischen Establishment.
Von mir aus könnt er durchaus Bundespräsident und Kanzler in Personalunion sein !
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