(kreuz.net, Wien) Am vergangenen Freitag besuchte Papst Benedikt XVI. anläßlich seines Österreich-
besuches den Wiener Judenplatz im Gedenken an die durch den Nationalsozialismus umgekommenen Juden.
Dabei
kam es zu einem höchst bedenklichen Vorfall.
Als Benedikt XVI. um 13.30 Uhr an dem Ort erschien, regnete
es. Die päpstliche Delegation benützte Schirme mit der Aufschrift „Auf Christus schauen“.
Als die Delegation
auf dem Judenplatz eintraf, soll ein Raunen durch die anwesenden Juden gegangen sein.
Der Grund: Die
vom Papst und seinem Gefolge verwendeten Schirme wurden von den Vertretern der jüdischen Gemeinde offenbar
als „Provokation“ verstanden.
Vertreter der jüdischen Gemeinde verlangten, daß die Schirme verschwinden
müßten.
Für diesen Fall wurden offenbar bereits im Vorfeld Vorbereitungen getroffen. So wurden ungefähr
zwanzig große, durchsichtige Schirme herbei getragen und gegen die päpstlichen Schirme eingetauscht.
Die neutralen Schirme, die man auf den Pressebildern sieht, wurden somit von der jüdischen Gemeinde
gestellt.
Das Ergebnis dieses Vorganges kann anhand der Schirme auf den Pressebildern vom Judenplatz
und den anderen Besuchorten in Wien leicht verifiziert werden.
Eine ähnliche Begebenheit
überschattete bereits den Besuch des Papstes in der örtlichen Synagoge während des Kölner Weltjugendtages
im August 2005.
Die Synagogengemeinde von Köln hat damals tatsächlich gefordert, daß der Papst und
die ihn begleitenden Bischöfe vor dem Betreten des israelitischen Kulthauses ihre Brustkreuze abhängen
sollten.
Diesem Verlangen wurde aber damals nicht stattgegeben.
Kardinal Joachim Meisner von Köln soll
sogar erklärt haben: „Dann bräuchten wir gar nicht hinzugehen.“
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40 Lesermeinungen
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@Pascal123 Menorot ist die (hebräische) Mehrzahl von Menorah. Die Plurale der maskulinen Substantive
enden auf -im, die der femininen, wie in diesem Fall, auf -ot!
#39 landorganist 10:55:41 | Mittwoch, 12. September 2007
@Antimodernist Ihr albernes Geschreibsel erinnert mich irgendwie an den guten Herrn Lingen (wo ist der
eigentlich, er ist so verdächtig still?). Bestehen da etwa verwandtschaftliche Beziehungen???
@GerdEric sollte es so sein, dass da Schirme der jüdischen Gemeinde genutzt wurden, so zeugt das nur
von der Grösse B16 Wieso das denn?? Weil diese Schirme durchsichtig waren und er als (angebliches) „Oberhaupt
der katholischen Kirche“ gegen alles Transparente zu sein hat? Etwas anderes wäre es ja gewesen, wenn
auf den Schirmen Davidsterne, Menorot (siebenarmige Leuchter) oder dgl. abgebildet gewesen wären. Aber
selbst dann hätte er wohl noch kein Problem gehabt, bei Nostra aetate und Vorgängern wie Pacelli, der
bekanntlich jüdische Gottesdienste in der Unterkirche der Basilika von Assisi zuließ und die Ausstellung
von gefälschten Taufbescheinigungen zum Schutz für verfolgte Juden verlangte oder wie Montini und Wojtyla
selbst Juden waren, die in enger Verbindung mit B’nai b’rith und Moskau standen… Bei einem Schirm mit
der Aufschrift „Odin statt Jesus“ dürfte er möglicherweise protestiert haben… (bei einem mit „Jahwe
statt Jesus“ ist es schon wieder fraglich…!)
#37 GerdEric 22:59:48 | Dienstag, 11. September 2007
@Alle sollte es so sein, dass da Schirme der jüdischen Gemeinde genutzt wurden, so zeugt das nur von
der Grösse B16, ein Christus Vincit alias Antimodernist wäre es Grund genug für einen Kreuzzug…
#36 engelhardt † 17:35:23 | Dienstag, 11. September 2007
Kreuz.net phantasiert sich mal wiederr die Welt zusammen Vertreter der jüdischen Gemeinde verlangten,
daß die Schirme verschwinden müßten. Quelle? Beleg?
@Heinrich v. O. So schnell verrate ich Ihnen das natürlich nicht! Grenzen wir erst noch ein wenig ein!
An der Stelle von „(Er)“ steht im Original „der Jude“. Es geht um eine konkrete Erfahrung mit einem bestimmten
Zeitgenossen im Wien des frühen 20. Jahrhunderts…
#34 Pascal123 16:53:24 | Dienstag, 11. September 2007
Schirme Ich würde sagen die gelben Schirme wurden von den Freimaurern in den Vatikan geschmuggelt um
mit den Zionisten einen Skandal zu provozieren. Sie wollten Ihre Ziele weiter verfolgen nämlich die SCHIRM-HERSCHAFT
Köstlich. Ich persölnlich hab ja einen pinken Schirm mit weißen mageriten drauf, davon fühlt sich
meine Mutter auch immer peinlich berührt, die macht auch immer so ein gezeter, wenn ich mit dem Ding
vor die Tür gehe Kann ich gar nicht verstehen Aber nun zu wichtigen Themen welche Farbe hat den die Unterwäsche
des Heiligen Vaters?? Und warum hat er kein Haustier. Älteren Menschen tut etwas Wärme in Ihrer nähe
doch so gut, soll auch gut sein gegen Einsamkeit.
Lieber Antimodernist, Sie werden es uns gleich verraten! Namen, die in die engere Wahl kommen: Renan Voltaire
Hitler Rosenberg Heinrich Heine Deschner Heinrich Mann Günter Grass Elfriede Jelinek nach inhaltlicher
und stilistischer Analyse kommt jeder der genannten in Frage. Nun wer war es??
@landorganist: Habe da ein schönes Zitat für Sie gefunden… …Sie dürfen raten, von wem über wen
aus welchem Bestseller…! „Wo immer man so einen Apostel angriff, umschloß die Hand qualligen Schleim;
das quoll einem geteilt durch die Finger, um sich im nächsten Moment schon wieder zusammenzuschließen.
Schlug man aber einen wirklich so vernichtend, daß er, von der Umgebung beobachtet, nicht mehr anders
als zustimmen konnte, und glaubte man, so wenigstens einen Schritt vorwärtsgekommen zu sein, so war das
Erstaunen am nächsten Tag groß. (Er) wußte nun von gestern nicht mehr das geringste, erzählte seinen
alten Unfug wieder weiter, als ob überhaupt nichts vorgefallen wäre, und tat, empört zur Rede gestellt,
erstaunt, konnte sich an rein gar nichts erinnern, außer an die doch schon am Vortage bewiesene Richtigkeit
seiner Behauptungen. Ich stand manches Mal starr da. Man wußte nicht, was man mehr bestaunen sollte:
ihre Zungenfertigkeit oder ihre Kunst der Lüge…“
#31 landorganist 15:38:43 | Dienstag, 11. September 2007
Es hat sicher seinen Grund warum Ihnen der „Nachdenk-Smiley“ nicht zur Verfügung steht. Das wäre ja
eine Vortäuschung falscher Tatsachen! Ihre Ergüsse weiter zu kommentieren ist reine Zeitverschwendung.
Warum waren die Schirme eigentlich durchsichtig? Doch nicht etwa, um auf ähnliche Eigenschaften bei den
sie Verleihenden bzw. bei der von diesen repräsentierten, nur soziologisch definierbaren Gruppe hinzuweisen…?
*Nachdenk-Smiley (steht leider nicht mehr zur Verfügung)* P.S.: In meinem vorletzten Posting hatte unter
Punkt a) das Prädikat gefehlt. Ich überlasse es der Phantasie des Lesers (m/w), was er dafür einsetzt.
Passend wären „finanziert“, „bauen läßt“, „errichten läßt“ usw.
#29 Aleph † 15:06:14 | Dienstag, 11. September 2007
Das große Wüten und Zürnen Warum macht der Papst auch so schlimme Sachen. Ich vermute mal, nur damit
sich die Katholibans ordentlich ärgern, vor Wut schäumen und ihre abenteuerlichen Zerrbilder in alle
Welt katapultieren können. Eigentlich müssten die Katholibans dem Papst dankbar sein, dass sie einmal
wieder das große Wüten und Zürnen üben können, wenn denn schon die Homo-Nachrichten seit Tagen aus
völlig unerfindlichen Gründen ausbleiben. So sorgt Kreuz.net. doch immer dafür, dass sich die Heißsporne
satt abreagieren können. Ist doch nett…!
#28 landorganist 15:05:16 | Dienstag, 11. September 2007
Na, liebes Ofenrohr, dann nehmen Sie sich doch endlich einen Schirm Ihrer Wahl und machen einen schönen
Spaziergang. Vielleicht hilft das Ihrem Geist auf!
@Sozialkatholisch Was die Anfeindung der röm.-kath. Kirche betrifft, haben Sie sicher recht, hinsichtlich
Ihrer Meinung, Ratzinger sei ein gültig geweihter Bischof oder gar „Papst“, irren Sie! Wenn er es wirklich
wäre: glauben Sie, er dürfte (abgesehen davon, daß er gar kein Bedürfnis nach solch einer verabscheuungswürdigen
Tat verspüren würde) seinen Fuß über die Schwelle einer Synagoge oder Moschee setzen…?
#22 Pascal123 14:41:57 | Dienstag, 11. September 2007
@Anti Tut so etwas weh was sie haben.Wenn ja nehmen Sie doch was dagegen. Da kriegt man ja Kopfschmerzen,von
dem Schmu. Auaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
#21 landorganist 14:41:49 | Dienstag, 11. September 2007
@Antimodernist Leute wie Sie, gehören ob solcher Äußerungen eingesperrt. Und von Ihnen lieber Heinrich
Ofenrohr hätte ich etwas mehr Niveau erwartet. Ach was, wer sich mit Exkrementen beschäftigt hält keiner
Erwartungshaltung stand.
Satan und seine Synagoge (vgl. Offb 3,9) hassen Christus und sein Kreuz Was hiermit (wieder einmal) bewiesen
wäre… Und dann frage sich noch einer a) welchen Geistern ein Staat dient, der mit unseren Steuergeldern
Tausende von Moscheen und Synagogen, ja auch „zivilreligiöse“ Mahnmäler zum Gedenken an Dinge, die außer
in der Phantasie – der großen Lügnerin (Kentenich) – der Zionisten nirgendwo real existieren, b) wer
hinter Kampagnen wie „Kreuze raus aus den Klassenzimmern“ wirklich steckt, c) wie eine sich „katholisch“
nennende Kirche ihre Gläubigen dazu auffordern kann, die „geistlichen Elemente“ in den nichtchrist-lichen
Religionen „zu fördern“ (Nostra aetate 2) und d) was bei dem von ihr so sehr geforderten und geförderten
„Dialog“ mit diesen denn schlußendlich herauskommen soll…
#17 Pascal123 13:59:18 | Dienstag, 11. September 2007
@Landorganist Wunderbar treffend formuliert dieses hin und her gerissen sein zwischen den verschiedenen
Schirm Formen und Farben. Ich nehm den weißen, weiß wie die Unschuld!!!
#15 landorganist 13:44:19 | Dienstag, 11. September 2007
Ich hab leider gerade erst meinen Schirm verloren. Vielleicht sponsert mir +net einen neuen? In den Farben
des Regenbogens? Huch nein, das ist ja das Symbol der Homos. Besser einen neutralen. Hoffentlich erinnert
die Form des Schirmes nicht an ein Freimaurersymbol. Das wäre fatal. Dann hätte ich doch lieber einen
Schirm mit Spitzenbesatz. Aber nein, dann würde ich als Tradi durchgehen. Das geht nicht. Lieber einen
rot-gelben, so wie die in den päpstl. Basiliken herumstehen, oder doch lieber einen schlichten schwarzen
Schirm? Aber ich bin ja kein Priester. Das wäre anmaßend, da ist Herr Lingen eher zuständig. Ein brauner
Schirm stände mir auch nicht gut, wobei ich hier im Forum sicher einige Interessenten finden könnte.
Ein durchsichtiges Exemplar geht jetzt auch nicht mehr, das hat was jüdisches, hab ich jetzt gelernt.
Grün ist völlig unmöglich. Als Grüner wäre ich ja für Abtreibung. Ach es ist schwer, ich hätte
doch lieber ein Regencape!
#14 Aleph † 12:00:32 | Dienstag, 11. September 2007
Pascal 123 Es ist tröge geworden, in der Tat. Jetzt werden schon Wortfetzenschlachten um Schirm ohne
Hirn ausgetragen… ist das nicht wunderbar. Danke für Ihren Beitrag :(3
#13 Pascal123 11:38:33 | Dienstag, 11. September 2007
Schirme?? Was ist das denn dummes. Hier regt man sich über Schirme und deren Farbe und Motive auf. Hat
jemand gehört das die Jüdischen Anwesenden sich beschwert haben?? Wie Kleingeistig kann man sein in
dem Wechsel von Schirmen eine Verleugnung Gottes oder Jesus Christus zu sehen. Haben wir keine anderen
Probleme, wenn ich in meinem Waschbecken dem Wasser zu gucken wie es in den Abfluß fliesst, hat das mehr
Informationswert als dieser Artikel. Das wird echt immer dämlicher hier, das macht keinen Spaß. Außerdem
wo bleibt der obligatorische Homo-Artikel. Mein Geltungsbewußtsein schreit geradezu danach.
Wiener Stimme Das glauben Sie wohl selber nicht. Warum hat Schönborn seinen Schirm nicht einfach mitgenommen?
Warum hat die jüdische Gemeinde überhaupt Schirme vorbereitet? Der bewußte Austausch der Schirme ist
eine Verleugnung Christi.
Lota: Nein, sie haben sie nicht. Der Papst hatte keinen Schirm in der Hand – er hatte einen „Schirmträger“ –
und, wenn ich mit jemandem reden möchte, der einen Schirm in der Hand hat und ich keinen, dann stelle
ich mich logischer Weise unter seinen Schirm.
@ Wiener Stimme Die Frage lautet: Haben sie die Schirme gewechselt oder nicht. Schönborn hat einen durchsichtigen
Schirm. Der Papst hat keinen weißen mehr.
Lota: Ja, er kam mit dem weißen Schirm – die gelbe Schirme hatten die Bischöfe in den Händen – und
ging zur Gruppe aus der jüdischen Gemeinde hinüber, die bereits auf ihn gewartet haben und die hatten
halt dursichtige Schirme. Ich finde es lächerlich aus diesen Schirmen eine Staatsaffäre machen zu wollen.
@ Wiener Stimme Richtig: Er kam mit den gelben Schirmen. Und dann wurden sie ausgetauscht. Oder wo kommen
die durchsichtigen plötzlich her? Bitte genauer lesen…
Schirme am Judenplatz Das Ergebnis dieses Vorganges kann anhand der Schirme auf den Pressebildern vom
Judenplatz und den anderen Besuchorten in Wien leicht verifiziert werden. Diese Pressebilder sind nicht
die einzigen vom Judenplatz – sie wurden nur von +net deswegen gewählt, damit die Vermutung bestätigt
wird. Auf anderen Bildern sind sehr wohl sowohl die gelben Schirme wie auch der weiße Schirm mit dem
Papstwappen zu sehen. Z.B. hier: Papst am Judenplatz www.webnews.de/…t-am-Judenplatz.html
#2 landorganist 10:20:58 | Dienstag, 11. September 2007
Hätte, könnte, sollte, man sagte, man hörte, es könnte sein, man munkelt, man vermutet, man meint, …
mal wieder ein Beispiel für profilierten +net-Journalismus.