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Dienstag, 11. September 2007 17:44
Ein unwürdiges Schauspiel
Offener Brief an den Erzbischof von Modena, Mons. Benito Cocchi, der für die jüngste umstrittene Prominentenbeerdigung in seinem Dom verantwortlich war. Von Francesca Montelli.
Bronzeskulptur Luciano Pavarottis, gefertigt vom französischen Bildhauer Serge Mangin.
Bronzeskulptur Luciano Pavarottis, gefertigt vom französischen Bildhauer Serge Mangin.
(kreuz.net) Ich kann meinen Abscheu wegen der jüngsten Ereignisse im Dom von Modena anläßlich des Hinschieds von Luciano Pavarotti nicht verbergen. Es geht mir nicht darum, die künstlerischen Verdienste des bekannten Tenors zu schmälern.

Doch seine ehelichen Verhältnisse, welche die Katholische Kirche im Fallen eines jedes Gläubigen in gleicher Weise als irregulär betrachtet hätte, hätten dem Erzbischof von Modena mehr Klugheit und Zurückhaltung ans Herz legen sollen.

Diese beiden Tugenden wären sowohl bei der Aufbahrung des Verstorbenen im Dom als auch bei der Trauerliturgie notwendig gewesen.

Denn Vorfälle wie diese sind geeignet, die Katholische Kirche in ein schiefes Licht zu rücken.

Man kann schon die leider nicht unberechtigten Vorwürfen hören: „Wer berühmt ist und Geld besitzt, kann sich die Dienstleistungen der Kirche kaufen“.

Was sich die Kirche in Modena geleistet hat, ist ein Ärgernis für den Glauben der Einfachen.

Schon vor längerer Zeit entschied sich die Fürstenfamilie von Liechtenstein mit großer Würde für eine Beerdigung im engsten Familienkreis, nachdem sich ein Familienmitglied in einem Augenblick schwerster Angefochtenheit das Leben genommen hatte.

Die Familie traf ihre Entscheidung, obwohl das Protokoll eine feierliche Beerdigung gefordert hätte.

Ebenso handelte der Kardinalvikar für die Stadt Rom, Camillo Kardinal Ruini, weise, als er eine Trauerfeier für den Euthanasie-Ideologen Piergiorgio Welby verbot.

Die Leute erwarten sich von der Kirche Kohärenz und Treue zum Evangelium – auch wenn das bedeutet, gegen den Strom zu schwimmen oder auf eine Direktübertragung im Fernsehen zu verzichten.

Für das Schauspiel von letztem Samstag in Modena hätte man sich eine passendere Umgebung suchen sollen.

Damit hätte die Entweihung des Heiligen Ortes durch diese zweifelhafte Inszenierung verhindert werden können.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 28 Lesermeinungen:
Sonntag, 16. September 2007 22:50
HeinrichderZweite: Vielleicht heißt es ja auch
warte nur, der Geyer wartet!
Sonntag, 16. September 2007 22:41
Florian Geyer: Enthüllungen
„Pavarotti-Kenner bezweifeln das – alle anderen warten auf neue Enthüllungen aus dem Leben eines Mannes, an dem mehr begnadet gewesen sein muss als nur seine Stimme „

Wie wird der Titel des Enthüllungbuches lauten ?

Ich tippe auf: „Der ewige Steife – Fluch oder Segen“
Sonntag, 16. September 2007 22:30
HeinrichderZweite: Pavarotti war offenbar,
Ein Blick in die Vergangenheit des Star-Tenors: Adua und Luciano heirateten 1961, sie schienen füreinander gemacht.

Doch das Bild des treusorgenden Familienvaters trog, Luciano „Lover-rotti“ hatte während seiner Reisen ständig Affären.

Von 1979 bis 1986 liebte er die amerikanische Sängerin Madelyn Renée.

Im Anschluss war es sieben Jahre lang die österreichische Archivarin Judith Kovacs, danach erlag er dem Charme des italienischen Fotomodels Lucia Debrilli – anschließend lernte er Nicoletta kennen.

Ob er wenigstens ihr treu war?

Pavarotti-Kenner bezweifeln das – alle anderen warten auf neue Enthüllungen aus dem Leben eines Mannes, an dem mehr begnadet gewesen sein muss als nur seine Stimme … (aus der weltberühmeten BILD-ZEITUNG)

… er war offenbar mit dem Schwanz genauso begnadet wie mit der Gurgel. Kein Vorbild … ausser Tenören!
Mittwoch, 12. September 2007 14:59
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Methusalix,
offenbar (www.orf.at) hat Pavarotti selbst darum gebeten, dass es nach seinem Ableben öffentlich gemacht wird. Sie werden doch den letzten Willen eines großen Tenors respektieren wollen!
Mittwoch, 12. September 2007 14:17
methusalix †: … und so ein Geschreibsel rubrizieren wir unter „katholische nachrichten“???
Sulpicius: „Sie quält mich“

Wenige Tage nach der Beerdigung des Opernstars Luciano Pavarotti gibt es in Italien Gerüchte um einen Erbstreit. Der „Tenorissimo“ soll kurz vor seinem Tod ein neues Testament verfasst haben, berichteten italienische Medien. Grund: Die Ehe mit seiner zweiten Frau Nicoletta Mantovani sei nicht glücklich gewesen.


Gottverlassene Heuchelei! Das geht NIEMANDEN etwas an, ausser der engsten Familie.
Mittwoch, 12. September 2007 12:07
Sulpicius: „Sie quält mich“
Wenige Tage nach der Beerdigung des Opernstars Luciano Pavarotti gibt es in Italien Gerüchte um einen Erbstreit. Der „Tenorissimo“ soll kurz vor seinem Tod ein neues Testament verfasst haben, berichteten italienische Medien. Grund: Die Ehe mit seiner zweiten Frau Nicoletta Mantovani sei nicht glücklich gewesen.

Eine langjährige gute Freundin und Vertraute Pavarottis – die Ärztin Lidia La Marca – sagte der Turiner Zeitung „La Stampa“ (Mittwochausgabe), Mitte August habe ihr der Sänger gesagt, dass er privat sehr unglücklich sei: „Seit ein paar Jahren quält mich Nicoletta, sie lässt mich ganz alleine leben, isoliert mich, selbst Freunde kommen mich nicht mehr besuchen, und sie spricht schlecht über meine Töchter.“

Pavarotti und seine 30 Jahre jüngere ehemalige Sekretärin Mantovani hatten Ende 2003 geheiratet und haben eine gemeinsame Tochter. Aus seiner ersten Ehe hatte der Maestro bereits drei erwachsene Töchter. Mantovani denke „immer nur ans Geld, sie kommt mit irgendwelchen Dokumenten, die ich unterschreiben soll“, habe er hinzugefügt. „Entweder ich schieße mir eine Kugel in den Kopf oder wir trennen uns“, zitierte das Blatt La Marca.

Quelle: stol.it
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