Offener Brief an den Erzbischof von Modena, Mons. Benito Cocchi, der für die jüngste umstrittene Prominentenbeerdigung in seinem Dom verantwortlich war. Von Francesca Montelli.
Bronzeskulptur Luciano Pavarottis, gefertigt vom französischen Bildhauer Serge Mangin.
(kreuz.net) Ich kann meinen Abscheu wegen der jüngsten Ereignisse im Dom von Modena anläßlich des Hinschieds
von Luciano Pavarotti nicht verbergen. Es geht mir nicht darum, die künstlerischen Verdienste des bekannten
Tenors zu schmälern.
Doch seine ehelichen Verhältnisse, welche die Katholische Kirche im Fallen eines
jedes Gläubigen in gleicher Weise als irregulär betrachtet hätte, hätten dem Erzbischof von Modena
mehr Klugheit und Zurückhaltung ans Herz legen sollen.
Diese beiden Tugenden wären sowohl bei der Aufbahrung
des Verstorbenen im Dom als auch bei der Trauerliturgie notwendig gewesen.
Denn Vorfälle wie diese sind
geeignet, die Katholische Kirche in ein schiefes Licht zu rücken.
Man kann schon die leider nicht unberechtigten
Vorwürfen hören: „Wer berühmt ist und Geld besitzt, kann sich die Dienstleistungen der Kirche kaufen“.
Was sich die Kirche in Modena geleistet hat, ist ein Ärgernis für den Glauben der Einfachen.
Schon
vor längerer Zeit entschied sich die Fürstenfamilie von Liechtenstein mit großer Würde für eine Beerdigung
im engsten Familienkreis, nachdem sich ein Familienmitglied in einem Augenblick schwerster Angefochtenheit
das Leben genommen hatte.
Die Familie traf ihre Entscheidung, obwohl das Protokoll eine feierliche Beerdigung
gefordert hätte.
Ebenso handelte der Kardinalvikar für die Stadt Rom, Camillo Kardinal Ruini, weise,
als er eine Trauerfeier für den Euthanasie-Ideologen Piergiorgio Welby verbot.
Die Leute erwarten sich
von der Kirche Kohärenz und Treue zum Evangelium – auch wenn das bedeutet, gegen den Strom zu schwimmen
oder auf eine Direktübertragung im Fernsehen zu verzichten.
Für das Schauspiel von letztem Samstag
in Modena hätte man sich eine passendere Umgebung suchen sollen.
Damit hätte die Entweihung des Heiligen
Ortes durch diese zweifelhafte Inszenierung verhindert werden können.
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28 Lesermeinungen
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#27 Florian Geyer 22:41:12 | Sonntag, 16. September 2007
Enthüllungen „Pavarotti-Kenner bezweifeln das – alle anderen warten auf neue Enthüllungen aus dem Leben
eines Mannes, an dem mehr begnadet gewesen sein muss als nur seine Stimme „ Wie wird der Titel des Enthüllungbuches
lauten ? Ich tippe auf: „Der ewige Steife – Fluch oder Segen“
Pavarotti war offenbar, Ein Blick in die Vergangenheit des Star-Tenors: Adua und Luciano heirateten 1961,
sie schienen füreinander gemacht. Doch das Bild des treusorgenden Familienvaters trog, Luciano „Lover-rotti“
hatte während seiner Reisen ständig Affären. Von 1979 bis 1986 liebte er die amerikanische Sängerin
Madelyn Renée. Im Anschluss war es sieben Jahre lang die österreichische Archivarin Judith Kovacs, danach
erlag er dem Charme des italienischen Fotomodels Lucia Debrilli – anschließend lernte er Nicoletta kennen.
Ob er wenigstens ihr treu war? Pavarotti-Kenner bezweifeln das – alle anderen warten auf neue Enthüllungen
aus dem Leben eines Mannes, an dem mehr begnadet gewesen sein muss als nur seine Stimme … (aus der weltberühmeten
BILD-ZEITUNG) … er war offenbar mit dem Schwanz genauso begnadet wie mit der Gurgel. Kein Vorbild …
ausser Tenören!
Lieber Methusalix, offenbar (www.orf.at) hat Pavarotti selbst darum gebeten, dass es nach seinem Ableben
öffentlich gemacht wird. Sie werden doch den letzten Willen eines großen Tenors respektieren wollen!
#24 methusalix † 14:17:56 | Mittwoch, 12. September 2007
… und so ein Geschreibsel rubrizieren wir unter „katholische nachrichten“??? Sulpicius: „Sie quält
mich“ Wenige Tage nach der Beerdigung des Opernstars Luciano Pavarotti gibt es in Italien Gerüchte um
einen Erbstreit. Der „Tenorissimo“ soll kurz vor seinem Tod ein neues Testament verfasst haben, berichteten
italienische Medien. Grund: Die Ehe mit seiner zweiten Frau Nicoletta Mantovani sei nicht glücklich gewesen.
Gottverlassene Heuchelei! Das geht NIEMANDEN etwas an, ausser der engsten Familie.
#23 Sulpicius 12:07:48 | Mittwoch, 12. September 2007
„Sie quält mich“ Wenige Tage nach der Beerdigung des Opernstars Luciano Pavarotti gibt es in Italien
Gerüchte um einen Erbstreit. Der „Tenorissimo“ soll kurz vor seinem Tod ein neues Testament verfasst
haben, berichteten italienische Medien. Grund: Die Ehe mit seiner zweiten Frau Nicoletta Mantovani sei
nicht glücklich gewesen. Eine langjährige gute Freundin und Vertraute Pavarottis – die Ärztin Lidia
La Marca – sagte der Turiner Zeitung „La Stampa“ (Mittwochausgabe), Mitte August habe ihr der Sänger
gesagt, dass er privat sehr unglücklich sei: „Seit ein paar Jahren quält mich Nicoletta, sie lässt
mich ganz alleine leben, isoliert mich, selbst Freunde kommen mich nicht mehr besuchen, und sie spricht
schlecht über meine Töchter.“ Pavarotti und seine 30 Jahre jüngere ehemalige Sekretärin Mantovani
hatten Ende 2003 geheiratet und haben eine gemeinsame Tochter. Aus seiner ersten Ehe hatte der Maestro
bereits drei erwachsene Töchter. Mantovani denke „immer nur ans Geld, sie kommt mit irgendwelchen Dokumenten,
die ich unterschreiben soll“, habe er hinzugefügt. „Entweder ich schieße mir eine Kugel in den Kopf
oder wir trennen uns“, zitierte das Blatt La Marca. Quelle: stol.it
@crossword …müsste doch grund zum jubel sein. ihr wisst schon, der verlorene sohn Ist doch klar dass
sich die Pharisäer aufregen. Da preisen sie jeden Tag Gott dafür, dass sie nicht sind wie die anderen
Menschen, wie die Homos, die Modernisten oder die Tenöre, und dann kommen diese Kreaturen, beichten auf
dem Sterbebett und sollen in den gleichen Himmel dürfen, für den die Pharisäer ihr ganzes Leben lang
ein verkniffenes Gesicht gemacht und herumgefrömmelt haben? Das geht doch nun wirklich nicht! Ich empfehle
das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg.
engelhardt Sie Schreiben:Wenn erkannt wurde, dass die Historizitaet vieler bzw. aller Ereignisse in der
Bibel nicht belegt werden kann, soll man dann wider besseren Wissens das Gegenteil behaupten? Luegen fuer
den Glauben? Was braucht man grundsätzlich an Beweisen, damit ein historisches Faktum ausreichend belegt
und damit es wirklich stattgefunden hat? Sie werden angesichts des Bestreiten des Holocaust durch einige
wenige oder sogar eine Reihe von Zeitgenossen am Ende sagen müssen, daß so gut wie nichts historisch
nachweisbar ist. Am Ende kann man auch Zeit- und Augenzeugen erfolgreich entgegenhalten, alles sei nur
subjektive Wahrnehmung gewesen. Wie halten Sie es denn mit der Auferstehung Chrsti? Papst Benedikt schreibt
dazu grundsätzlich in seinem Jesus-Buch: „Wer dem Wort der Schrift nicht glaubt, der wird auch einem
vom Jenseits Kommenden nicht glauben.“ Übrigens: Wie wollen Sie nachweisen, das Kaiser Karl der Große
überhaupt gelebt hat? Oder daß Ihre Eltern wirklich Ihre Eltern waren? Kann nicht jede Sinneswahrnehmung
am Ende eine grandiose Täuschung gewesen sein?
#20 engelhardt † 09:52:07 | Mittwoch, 12. September 2007
Ja sollen die Theologen denn luegen? Die Mehrheit aller christlichen Geistlichen bestreitet heute offen
oder insgeheim die Historizität der Bibelgeschehnisse und degradiert damit das Wort Gottes und seine
Wunder, die er gewirkt hat, zu einem gut gemeinten Märchenbuch. Wenn erkannt wurde, dass die Historizitaet
vieler bzw. aller Ereignisse in der Bibel nicht belegt werden kann, soll man dann wider besseren Wissens
das Gegenteil behaupten? Luegen fuer den Glauben?
#19 Kurt K. 01:15:04 | Mittwoch, 12. September 2007
Lernfähigkeit Die Mehrheit aller christlichen Geistlichen bestreitet heute offen oder insgeheim die Historizität
der Bibelgeschehnisse und degradiert damit das Wort Gottes und seine Wunder, die er gewirkt hat, zu einem
gut gemeinten Märchenbuch. Na, da sieht man mal, dass es niemals zu spät ist, dazu zu lernen. Den wissenschaftlichen
Erkenntnissen kann sich keine Organisation auf Dauer entziehen. Auch Geistliche sind lernfähig. Ist doch
schön!
Die Mehrheit Die Mehrheit aller christlichen Geistlichen bestreitet heute offen oder insgeheim die Historizität
der Bibelgeschehnisse und degradiert damit das Wort Gottes und seine Wunder, die er gewirkt hat, zu einem
gut gemeinten Märchenbuch. Absolute Zustimmung – in den meisten kath Fakultäten ist das heute so. Die
heutoge moderne „Theologie“ macht aus Christus einen Vollidioten. Die Historizität der Auferstehung wird
ohnehin meist immer offener geleugnet. Dier Geist wird sich aber bald selbst erledigen da man stets vertrauen
kann das sich letzendlich immer die Wahrheit durchsetzt. Die neue Zeit blüht bereits, man sehe zb nach
in Wigratzbad oder Heiligenkreuz wo noch katholische Theologie, keine masonistische gelehrt wird. Dort
liegt die Zukunft !!!
#17 Don Camillo 00:17:21 | Mittwoch, 12. September 2007
@nachtlaterne Die Mehrheit aller christlichen Geistlichenbestreitet heute offen oder insgeheim die Historizität
der Bibelgeschehnisse und degradiert damit das Wort Gottes und seine Wunder, die er gewirkt hat, zu einem
gut gemeinten Märchenbuch. Also: Wer sind die christlichen Geistlichen? evangelisch? lutheranisch, zwinglianisch,
calvinistisch…??? oder gar katholisch? Diese Pauschalurteile sind völlig daneben. Beweisbare Argumente
wären gefragt. Oder wollen sie einfach die Kleriker verleumden? Vielleicht wäre es besser, wenn Sie
Ihrer Ihrem Nick entsprechenden Tätigkeit nachgehen würden.
#16 Gotthard 23:31:44 | Dienstag, 11. September 2007
@Francesca Ich verstehe immer noch nicht, warum dieser Dame die Zornesadern angeschwollen sind …bzw
die Finger voller Hass gegen den Bischof über die Tastatur gehuscht sind. Wer darf kein kirchliches Begräbnis
erhalten? Wer darf keine Exequien im Dom durch den Bischof bekommen? Dürfen und sollten bei Exequien
die Sünden des Verstorbenen öffentlich benannt werden? Wenn ja: bei allen oder nur bei den Promis? Francesca,
was hat Dich in Deinem Glauben soooo erschüttert?
Pavarotti: all’alba vinceva! Wie Prinz Calaf in Puccinis „Turandot“ hat Pavarotti am Ende gesiegt. Die
Kirche hat zwar beide Augen zugedrückt, aber gönnen wir es diesem großartigen Künstler, der uns zahllose
grandiose Stunden mit seinen Arien geschenkt hat! Evviva Luciano Pavarotti!
#13 crossword 22:36:54 | Dienstag, 11. September 2007
eure sorgen… möcht ich haben! ein sünder ist heimgekehrt…müsste doch grund zum jubel sein. ihr
wisst schon, der verlorene sohn… das bigotte gekeife um alles und jedes hier ist unglaublich. die selbstgerechtigkeit
ist sagenhaft. bei solchen „gläubigen“ ist es kein wunder, wenn sich halbwegs vernunftbegabte menschen
von religion und kirche distanzieren.
#12 Nachtlaterne 21:08:53 | Dienstag, 11. September 2007
wie gotteslästerlich Wie Gotteslästerlich ist die heutige Ökumene doch geworden und wie tief durchdrungen
vom ev. Theologen BRUNO BAUER (1809 – 1882), Begründer der modernen Exegese. Bruno Bauer war Religionskritiker,
gleichzeitig aber auch Atheist, also ein Mann der an Gott glaubt und ihn gleichzeitig bekämpft. Bauer
ging von der Überlegung aus, dass die Bestreitung der Historizität Jesu und seiner Wunder, dem Christentum
unweigerlich die Grundlage entzieht und es damit immer mehr aushöhlt, bis es letztlich zugrunde geht.
Die Mehrheit aller christlichen Geistlichen bestreitet heute offen oder insgeheim die Historizität der
Bibelgeschehnisse und degradiert damit das Wort Gottes und seine Wunder, die er gewirkt hat, zu einem
gut gemeinten Märchenbuch. Das Ziel der modernen Exegese ist erreicht, wenn man beschwichtigt erklärt,
dass es doch auf die Historizität gar nicht ankomme, sondern nur auf den Sinngehalt. Merken Sie wie gefährlich
die Gegner Gottes sind, wenn sie sogar im Gewande der Religion und als Freunde Jesu auftreten? BRUNO BAUER
gestand einem gewissen A. Ruge das Motiv seiner modernen Exegese: „Jedenfalls ist es ein schlimmer Dämon,
der mich immer dann befällt, wenn ich die Kanzel betrete, und ich bin so schwach, dass ich ihm nachgeben
muss.“ Karl Marx, der in BRUNO BAUER seinen Ziehvater zum Gotteshass hatte, wollte die göttlichen Wahrheiten
abschaffen und Ersatz durch den reinen Materialismus und die so genannte Dialektik schaffen. Mit dem Mittel
der Dialektik soll man die ewigen Wah…
Lieber Flashnet, ich bin nicht der Meinung, dass ein Sänger Hirn haben muss. Stimme und Musikalität
genügen. Wenn einer wie F-D auch etwas auf der Platte hat (in übertragenem Sinn) umso besser.
#10 Flashnews 20:49:13 | Dienstag, 11. September 2007
@Heinrich Eine wunderbare Stimme, da gibt es keinen Zweifel! aber ein schlichtes Gemüt Wie wollen wir
dann das Gemüt der (Haken-)kreuz.nattern beschreiben? Keine wunderbare Stimme, aber dennoch ein schlichtes
Gemüt?
Eine wunderbare Stimme, da gibt es keinen Zweifel! aber ein schlichtes Gemüt: „Ich habe wirklich alles
gehabt im Leben. Wenn man mir alles wieder wegnimmt, werden Gott und ich quitt sein. Also ist alles bestens.“ –
Pavarotti nach seiner Krebs-Operation Alles gut also! Könnte gar nicht besser sein, oder?
„… ich habe diesen Kommentar mit Abscheu gelesen…“ Nun ja – es gibt Kommentare gewisser Leser, die
ich mit noch viel größerem Abscheu lese. Sie wissen ja, Leser Gotthard…
#7 Gotthard 19:31:40 | Dienstag, 11. September 2007
@Francesca Ich kann meinen Abscheu wegen der jüngsten Ereignisse im Dom von Modena anläßlich des Hinschieds
von Luciano Pavarotti nicht verbergen. Was haben die Leute doch für Sorgen! Dom, Bischof , viele Menschen =
Auszeichnung für ein herovrragendes christliches Leben? Exequien sind keine Heiligsprechung!… ich habe
diesen Kommentar mit Abscheu gelesen…
#4 raindance1 † 18:17:34 | Dienstag, 11. September 2007
lasst ihn in Frieden ruhen wer sich ernsthaft um den Seelenfrieden eines Verstorbenen Gedanken macht der
sollte zum Rosenkranz greifen und in der immer berechtigten Hoffnung, das dieser nicht in der ewigen Verdammnis
gelandet ist, für den Verstorbenen beten. Das würde selbst dem Beter mehr nützen als über den Toten
und dessen Bischof herzuziehen. Sterben ist immer noch eine Sache zwischen Gott und dem einen Menschen,
dessen Leben zu Ende geht.
#3 obelix † 18:09:43 | Dienstag, 11. September 2007
nicht nur das, Pelagius Pavarotti hat die Sterbesakramente empfangen und damit seinen Frieden mit Gott
geschlossen. So eine Stimme in den himmlischen Chören kann sich nicht einmal Gott höchstpersönlich
entgehen lassen.
#2 Pelagius III. 17:59:48 | Dienstag, 11. September 2007
Was sagte Jesus dazu? „Im Himmel ist mehr Freude über einen Sünder, der sich bekehrt hat, als über
99…“ (ich ergänze: sittenstrenge Tradis, die meinen, keiner Bekehrung mehr zu bedürfen.) Pavarotti
hat die Sterbesakramente empfangen und damit seinen Frieden mit Gott geschlossen. Und wer zum Teufel ist
überhaupt Francesca Montelli?