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Nicht der schlechteste Teil + Das Motu Proprio ist – für die Chinesen + Entscheidungskompetenz? + Vom Motu Proprio unberührt + Jesuitenschwemme
Nicht der schlechteste Teil
„Der Papst ist abgereist. Was bleibt als Bilanz seiner drei Besuchstage zurück? Um mit der Polizei-Bilanz zu beginnen: Sie ist im Vergleich zu sonstigen Großevents total problemfrei. Das zeigt, daß die Zehntausenden, die da trotz des Regens stundenlang durchgehalten haben, nicht der schlechteste Teil Österreichs sind.“
Aus einer Kolumne von Andreas Unterberger für die regionale Tageszeitung ‘Wienerzeitung’
Das Motu Proprio ist – für die Chinesen
Chile. Das heute in Kraft tretende Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe richte sich nicht in erster Linie an die Lefebvristen. Das glaubt der Bischof der chilenischen Diözese San Bernardo, Mons. Juan Ignacio Gonzalez Errazuriz (51), laut einem Bericht der US-Nachrichtenagentur ‘CNA’. Mons. Gonzales gehört zur Personalprälatur Opus Dei. Ziel des Motu Proprios ist – so der Bischof – vor allem die Einheit unter den chinesischen Katholiken. Mons. Gonzales glaubt, daß man den Brief des Papstes an die Katholiken in China und das Motu Proprio zusammenlesen müsse. Viele Chinesen seien mit der Liturgiereform der 60er Jahre nicht vertraut. Durch das Motu Proprio könnten sie sich trotzdem in die Einheit der Kirche einfügen.
Entscheidungskompetenz?
Schweiz. Die Schweizer Bischöfe erwarten – oder erhoffen – keine große Nachfrage nach der Alten Messe. Das erklärte der Bischof von Basel, Mons. Kurt Koch, gestern Donnerstag nach der Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz. Bischof Koch betonte, daß eine einzelne Person nicht ausreiche, um die Alte Messe wieder einzuführen. Es brauche dazu eine ganze Gruppe Altgläubiger. Der Pfarrer müsse „Spannungen“ vermeiden. Komme es in einer Pfarrei zu keiner Einigung, liege die Entscheidung beim Bischof. Mons. Koch erklärte ferner, daß die Schweizer Bischöfe „Richtlinien“ zur Umsetzung des Motu Proprio erlassen haben. Diese werden den Pfarreien in den nächsten Tagen zugestellt.
Vom Motu Proprio unberührt
Italien. Der Erzpriester der Kathedrale von Mailand hat am 24. August in einer inoffiziellen Erklärung an die Dekane des Erzbistums festgestellt, daß das Motu Proprio zur Freigabe der Tridentinischen Messe den Ambrosianischen Ritus nicht betrifft. Dieser ist der Eigenritus in der Erzdiözese Mailand und in Teilen des Bistums Lugano in der Schweiz. Es habe bisher keine Anfragen nach einer erweiterten Zelebration dieses Ritus gegeben. Derzeit findet im Erzbistum jeden Sonntag eine Messe im alten Ambrosianischen Ritus statt. Rund sechzig Personen würden daran teilnehmen.
Jesuitenschwemme
Deutschland. Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg im Breisgau weiht morgen Samstag nachmittag sechs junge Jesuiten aus Deutschland zu Priestern. Die heilige Handlung findet in der Jesuitenkirche St. Ignatius und Franz-Xaver in Mannheim statt.
„Der Papst ist abgereist. Was bleibt als Bilanz seiner drei Besuchstage zurück? Um mit der Polizei-Bilanz zu beginnen: Sie ist im Vergleich zu sonstigen Großevents total problemfrei. Das zeigt, daß die Zehntausenden, die da trotz des Regens stundenlang durchgehalten haben, nicht der schlechteste Teil Österreichs sind.“
Aus einer Kolumne von Andreas Unterberger für die regionale Tageszeitung ‘Wienerzeitung’
Das Motu Proprio ist – für die Chinesen
Chile. Das heute in Kraft tretende Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe richte sich nicht in erster Linie an die Lefebvristen. Das glaubt der Bischof der chilenischen Diözese San Bernardo, Mons. Juan Ignacio Gonzalez Errazuriz (51), laut einem Bericht der US-Nachrichtenagentur ‘CNA’. Mons. Gonzales gehört zur Personalprälatur Opus Dei. Ziel des Motu Proprios ist – so der Bischof – vor allem die Einheit unter den chinesischen Katholiken. Mons. Gonzales glaubt, daß man den Brief des Papstes an die Katholiken in China und das Motu Proprio zusammenlesen müsse. Viele Chinesen seien mit der Liturgiereform der 60er Jahre nicht vertraut. Durch das Motu Proprio könnten sie sich trotzdem in die Einheit der Kirche einfügen.
Entscheidungskompetenz?
Schweiz. Die Schweizer Bischöfe erwarten – oder erhoffen – keine große Nachfrage nach der Alten Messe. Das erklärte der Bischof von Basel, Mons. Kurt Koch, gestern Donnerstag nach der Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz. Bischof Koch betonte, daß eine einzelne Person nicht ausreiche, um die Alte Messe wieder einzuführen. Es brauche dazu eine ganze Gruppe Altgläubiger. Der Pfarrer müsse „Spannungen“ vermeiden. Komme es in einer Pfarrei zu keiner Einigung, liege die Entscheidung beim Bischof. Mons. Koch erklärte ferner, daß die Schweizer Bischöfe „Richtlinien“ zur Umsetzung des Motu Proprio erlassen haben. Diese werden den Pfarreien in den nächsten Tagen zugestellt.
Vom Motu Proprio unberührt
Italien. Der Erzpriester der Kathedrale von Mailand hat am 24. August in einer inoffiziellen Erklärung an die Dekane des Erzbistums festgestellt, daß das Motu Proprio zur Freigabe der Tridentinischen Messe den Ambrosianischen Ritus nicht betrifft. Dieser ist der Eigenritus in der Erzdiözese Mailand und in Teilen des Bistums Lugano in der Schweiz. Es habe bisher keine Anfragen nach einer erweiterten Zelebration dieses Ritus gegeben. Derzeit findet im Erzbistum jeden Sonntag eine Messe im alten Ambrosianischen Ritus statt. Rund sechzig Personen würden daran teilnehmen.
Jesuitenschwemme
Deutschland. Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg im Breisgau weiht morgen Samstag nachmittag sechs junge Jesuiten aus Deutschland zu Priestern. Die heilige Handlung findet in der Jesuitenkirche St. Ignatius und Franz-Xaver in Mannheim statt.
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Freitag, 14. September 2007 13:57
Israel_Goldberg-Reitinger: Unsinn
Der Opus Dei-Prälat ist nicht ganz bei der Zeit. Während es in der Tat Wahrheit ist, daß die chinesische
Patriotische Kirche bis Anfang der 1980er Jahre (auch wohl als Folge von Maos kultureller Revolution 1966-76
wobei auch die Patriotischen Kleriker unter Beobachtung und Einsperrung litten) die Liturgiereform nicht
mitvollzogen habe. Aber bis damals hatten auch viele der frommen Untergrundkatholiken diese nicht mitvollzogen
wegen der Isolation in Rotchina. Jedoch als sich die Mittel öffneten, wurden die Untergrundkatholiken
von westlichen Priestern zur Annahme des Novus Ordo gebracht, während 1989 die offiziell anerkannte Patriotische
Katholische Vereinigung auch die Liturgie im Sinne des Novus Ordo reformierte und auf Wunsch der Partei
die chinesische Sprache einführte. Missale wurde geändert, aber nicht ganz genau nach dem Willen Roms,
aber Pontificale und Rituale blieben in der editierten Fassung von 1957 in Brauch. Dabei wird zwar das
Papsttum nicht genannt, jedoch die sakramentellen Formeln des überlieferten Römischen Ritus eingehalten.
Z.B. benutzen Patriotbischöfe auch Pontifikalhandschuhe, im Novus Ordo nicht mehr vorgeschrieben.
Es ist aber Unsinn zu sagen, die Chinesischen Kommunistischen Behörden wünschten sich auch die tridentinische hl. Messe. Im Gegenteil. Nur in der Patriotischen Kathedrale von Peking liest ein alter Priester morgens um 5.00 Uhr eine „Alte Messe“. Sonstige sind reformiert.
Es ist aber Unsinn zu sagen, die Chinesischen Kommunistischen Behörden wünschten sich auch die tridentinische hl. Messe. Im Gegenteil. Nur in der Patriotischen Kathedrale von Peking liest ein alter Priester morgens um 5.00 Uhr eine „Alte Messe“. Sonstige sind reformiert.
Freitag, 14. September 2007 12:24
Seminarist: Vorteile kommunistischer Abgeschiedenheit…
„Viele Chinesen seien mit der Liturgiereform der 60er Jahre nicht vertraut.“
Die Glücklichen!
Die Glücklichen!
Freitag, 14. September 2007 11:59
Dr. Christoph Heger: Ach, lieber Landorganist:
genau dieses Thema führt eben nicht zuweit!!! Genau darum geht es!
Lesen Sie doch bitte etwas sorgfältiger. Ich sagte:
„Aber das Thema würde jetzt zu weit führen.“
Sie können aber gern etwas zu ihm beitragen. Ich will das mit einem Hinweis auch tun:
Das numerische Wachstum der katholischen Kirche, das uns aus Übersee berichtet wird, kann nicht kompensieren, daß in den ehemaligen Hochburgen ein Massenabfall stattgefunden hat und weiter stattfindet. Der wirkt sich auch schon längst auf die Neuerwerbungen in Übersee aus.
Und seien Sie bitte nicht so mimosenhaft! Sich dahinter zu verstecken ist albern.
Sie können sich Ihre Albernheiten sparen. Wie jeder inzwischen gemerkt haben dürfte, bin ich überhaupt nicht mimosenhaft, sondern stecke gut ein und teile gut aus.
MfG
Christoph Heger
Lesen Sie doch bitte etwas sorgfältiger. Ich sagte:
„Aber das Thema würde jetzt zu weit führen.“
Sie können aber gern etwas zu ihm beitragen. Ich will das mit einem Hinweis auch tun:
Das numerische Wachstum der katholischen Kirche, das uns aus Übersee berichtet wird, kann nicht kompensieren, daß in den ehemaligen Hochburgen ein Massenabfall stattgefunden hat und weiter stattfindet. Der wirkt sich auch schon längst auf die Neuerwerbungen in Übersee aus.
Und seien Sie bitte nicht so mimosenhaft! Sich dahinter zu verstecken ist albern.
Sie können sich Ihre Albernheiten sparen. Wie jeder inzwischen gemerkt haben dürfte, bin ich überhaupt nicht mimosenhaft, sondern stecke gut ein und teile gut aus.
MfG
Christoph Heger
Freitag, 14. September 2007 11:32
landorganist: Nein, lieber Herr DOKTOR Heger,
genau dieses Thema führt eben nicht zuweit!!! Genau darum geht es! Und seien Sie bitte nicht so mimosenhaft! Sich dahinter zu verstecken ist albern.
Freitag, 14. September 2007 11:28
Dr. Christoph Heger: Lieber Landorganist,
Sie fragen etwas herablassend:
Sie beobachten also die Szene??? Welche denn? Die in Ihrem Heimatdorf?
Ja, auch die. Und dort wird es jetzt nach mehr als 30 Jahren zum ersten Male wieder eine hl. Messe im klassischen römischen Ritus geben. Soviel zu den herrlichen Freiheiten, die uns das größte Konzil aller Zeiten gebracht hat.
Was das Ausbluten der Kirche angeht, kann ich nur empfehlen, die Jubelmeldungen aus Übersee kritischer zu betrachten, als Sie das zu tun scheinen. Aber das Thema würde jetzt zu weit führen.
MfG
Christoph Heger
Sie beobachten also die Szene??? Welche denn? Die in Ihrem Heimatdorf?
Ja, auch die. Und dort wird es jetzt nach mehr als 30 Jahren zum ersten Male wieder eine hl. Messe im klassischen römischen Ritus geben. Soviel zu den herrlichen Freiheiten, die uns das größte Konzil aller Zeiten gebracht hat.
Was das Ausbluten der Kirche angeht, kann ich nur empfehlen, die Jubelmeldungen aus Übersee kritischer zu betrachten, als Sie das zu tun scheinen. Aber das Thema würde jetzt zu weit führen.
MfG
Christoph Heger
Freitag, 14. September 2007 10:59
landorganist: Lieber Herr DOKTOR Heger,
Sie beobachten also die Szene??? Welche denn? Die in Ihrem Heimatdorf? Auch Sie scheinen nicht zu begreifen, dass d i e Kirche weltweit in den letzten 20 Jahren einen erheblichen Zuwachs an Gläubigen zu verzeichnen hatte. Ich habe keine Zahlen zur Hand, die können andere sicher im Bedarfsfall nachliefern. Es kann überhaupt keine Rede von einem Ausbluten sein. Natürlich, Europa ist heute Missionsgebiet. Es gibt hier viel zu tun. Dennoch sollten Sie in Ihren Aussagen etwas differenzierter zu Werke gehen. Wenn dann natürlich die Kirche in der westlichen Hemisphäre von Gruppen wie diesen Marien- und diesen Piusverein angegangen wird, ist es ärgerlich. Dennoch sollte man diese Kleingruppen nicht überbewerten. Auch ein Lefrevel wird den Fels nicht ins Wanken bringen, denn die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwinden.
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