Verkommenes Wochenende + Marini folgt auf Marini + Ein „Runder Tisch“ gegen den Kindermord + Wieder seiner Bestimmung zugeführt + Audienz für den Tyrannen
Vatikan. Während der gestrigen Generalaudienz auf dem Petersplatz erinnerte Papst
Benedikt XVI. an seine dreitägige Österreichreise. Er unterstrich dabei erneut, daß Europa seine christlichen
Werte nicht aufgeben dürfe: „Wie sollte man vergessen, daß Europa Träger einer Denktradition ist, die
Glaube, Vernunft und Gefühl miteinander verbindet?“ Das Christentum bewahre Europa vor einem Abdriften
in den Nihilismus oder Fundamentalismus. Der Papst verwies auch auf die Bedeutung des Sonntags: Wenn der
Sonntag zum Wochenende verkomme, bedeute dies, „der eigenen Kultur zu entsagen“.
Vatikan. Der Vatikanist des italienischen Wochenmagazins
‘L’Espresso’, Sandro Magister, hat kürzlich erklärt, daß der gegenwärtige päpstliche Zeremoniar,
Erzbischof Piero Marini, schon „bald“ abgelöst wird. Mons. Marini soll der neue Präsident des Päpstlichen
Komitees für die Internationalen Eucharistischen Kongresse werden. Als Nachfolger ist der gegenwärtige
Zeremonienmeister der Erzdiözese Genua, Hw. Guido Marini, vorgesehen. Er sei seinem Vorgänger im Namen
ähnlich und dem Papst in den Inhalten – so Magister.
Ein „Runder Tisch“ gegen den Kindermord
Österreich.
Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, möchte einen „Runden Tisch“, um den Lebensschutz
in Österreich zu verbessern. Das erklärte der Kardinal am gestrigen Mittwoch vor der ‘kathpress’. Es
könne nicht sein, daß sich Mütter in einem der reichsten Länder der Welt aus materiellen Gründen
zur Kinderabtreibung gedrängt fühlen. Der Kardinal forderte den Ausbau von Beratungsstellen und Hilfsfonds.
Wieder seiner Bestimmung zugeführt
Australien. Der Erzbischof von Sydney, George Kardinal Pell, wird
am 3. November in seiner Kathedrale St. Mary ein Altes Pontifikalamt zelebrieren. Es ist das erste Mal
seit vierzig Jahren sein, daß ein Kirchenfürst in dieser Kathedrale eine Alte Messe feiert: „Ihr glücklichen
Australier“ – kommentierte der altgläubige Weblog ‘Hermeneutic of continuity. Kardinal Pell hat in der
Vergangenheit als Erzbischof von Melbourne verschiedene Male Hochämter im Alten Ritus zelebriert.
Audienz
für den Tyrannen
Diplomatische Beziehungen zwischen Sudan und dem Vatikan gibt es seit 1972. Der vatikanische
„Außenminister“ Erzbischof Dominique Mamberti war von Mai 2002 bis September 2006 als päpstlicher Nuntius
in Sudan, so daß es im Vatikan keine Illusionen über die Lage dort und die Rolle [des sudanesischen
Präsidenten Omar al] Bashirs geben dürfte. Doch habe Mamberti dem Papst zu einer Begegnung geraten,
um Einwirkungsmöglichkeiten für den Vatikan in einem besonders gefährdeten Teil Afrikas zu ermöglichen,
heißt es im Vatikan. Zudem seien auch sudanesische Bischöfe konsultiert worden und hätten zugestimmt.
Zudem wird darauf verwiesen, daß der Vatikan grundsätzlich keine Papstaudienz verweigere, wenn er vom
Präsidenten eines Staates darum gebeten werde, zu dem es völkerrechtliche Beziehungen gebe.
Aus der
‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 12. September.
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73 Lesermeinungen
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#73 Benedikt 17:08:11 | Donnerstag, 20. September 2007
@ obelix Das Wasserwirtschaftsamt schreibt mir aber nicht vor, wen ich lieben darf, oder wie. Trotzdem
danke für die Bezeichnung Behörde. Das kommt der Wahrheit bezüglich der Wahrheitsverwalter im Vatikan
schon recht nahe. Im Gegensatz zu einer Behörde kann der Vatikan bzw die Kirche Sie zu nichts zwingen.
Alle Vorschriften hängen davon ab, dass Sie sie auch befolgen wollen. Bei einer Behörde ist das irrelevant…
#72 obelix † 19:26:59 | Dienstag, 18. September 2007
@Benedikt Benedikt: @ Obelix >>Allerdings sehe ich keine Beleidigung darin, dem Papst zu widersprechen,<<
Das behauptet ja auch keiner. Sehr beruhigend, dass wenigstens Sie das so sehen. >>Vom Leben der Menschen
können, zumindest die im Vatikan, wohl kaum eine Ahnung haben<< Ja meinen Sie, dass „die im Vatikan“
irgendwelche Mutanten sind? Ich hoffe nicht, auch wenn sich einzelne Herren dort manchmal so benehmen.
Aber das ist wohl nur menschlich. Die haben doch auch ein Vorleben, sind in Familien aufgewachsen …
Und seither ists vorbei mit der Familie, ganz besonders mit den Frauen. Trotzdem der Alleinvertretungsanspruch
bezüglich der Wahrheit in jeder, auch weiblicher, Lebenslage. … dass ist aber wohl in jeder Behörde
ähnlich. Das Wasserwirtschaftsamt schreibt mir aber nicht vor, wen ich lieben darf, oder wie. Trotzdem
danke für die Bezeichnung Behörde. Das kommt der Wahrheit bezüglich der Wahrheitsverwalter im Vatikan
schon recht nahe. Es würde mich wundern, wenn solches bei Ministererlässen, … anders wäre… Siehe
oben. Welcher Minister will Ihnen schon vorschreiben, wie Sie Ihre Frau lieben dürfen und wie nicht.
In diesem Sinne können Sie dann jeden verunglimpfen, … Ja, aber der sollte diese Reise dann vielleicht
nicht als „Pilgerfahrt“ verbrämen, sondern klipp und klar sagen, ich bin gekommen, um euch zu missionieren/predigen/die
Leviten zu lesen, etc. pp. Wäre ehrlicher gewesen. Aber wer kann schon immer ehrlich sein, sogar im Alleinbesitz
der göttlichen Wahrheit.
#71 Benedikt 12:46:22 | Dienstag, 18. September 2007
@ Obelix Allerdings sehe ich keine Beleidigung darin, dem Papst zu widersprechen, Das behauptet ja auch
keiner. Vom Leben der Menschen können, zumindest die im Vatikan, wohl kaum eine Ahnung haben Ja meinen
Sie, dass „die im Vatikan“ irgendwelche Mutanten sind? Die haben doch auch ein Vorleben, sind in Familien
aufgewachsen etc. pp. Der gewisse Sinn für die Nöte vor Ort kann einem natürlich trotzdem abhanden
kommen, dass ist aber wohl in jeder Behörde ähnlich. und dass die Pfarrer vor Ort manchmal schon von
den Absonderungen ihres fernen Bischofs wenig erbaut sind, ist doch eine Binsenweisheit. Das kann sein,
aber damit konnte ein klar sehender Priesteramtskandidat vor seinem Gehorsamsversprechen rechnen. Und
auch hier sehe ich wenig bemerkenswertes. Es würde mich wundern, wenn solches bei Ministererlässen,
Kommandeursbefehlen etc anders wäre… Und die „Propagandamission“ werden doch hoffentlich nicht einmal
Sie als Beleidigung aufgefasst haben. In diesem Sinne können Sie dann jeden verunglimpfen, der irgendwohin
fährt um für seine Sache einzustehen. Und sei es die Kanzlerin, die in China für Menschenrechte eintritt.
#70 methusalix † 01:33:23 | Dienstag, 18. September 2007
@Benedikt @F. Geyer Benedikt: @ obelix Wenn Sie sich wieder beruhigt haben, können Sie es ja nochmal
mit einer sachlichen Antwort versuchen. Von einer Entschuldigung für Ihre neuerlichen völlig unbegründeten
Beleidigungen gegenüber meiner Person entbinde ich Sie. Sie sind ja wirklich einer der wenigen weniger
eifernden hier, insofern bitte ich für den möchtegern-Hexenverbrenner wirklich um Entschuldigung. Allerdings
sehe ich keine Beleidigung darin, dem Papst zu widersprechen, das haben viel zu lange viel zu wenige Katholiken
getan, um die Herren Kleriker ein wenig besser zu erden, als dies normalerweise der Fall ist. Vom Leben
der Menschen können, zumindest die im Vatikan, wohl kaum eine Ahnung haben und dass die Pfarrer vor Ort
manchmal schon von den Absonderungen ihres fernen Bischofs wenig erbaut sind, ist doch eine Binsenweisheit.
Und die „Propagandamission“ werden doch hoffentlich nicht einmal Sie als Beleidigung aufgefasst haben.
Florian Geyer: obelix rechtspositivismus istmit katholischem glauben nicht vereinbar … verstehen sie
dass ? Ich kann Ihren Wunsch nach dem Naturrecht, das völlig der Beliebigkeit und Willkür des stärkeren
ausgeliefert ist, angesichts der Kirchengeschichte sehr gut nachvollziehen. Verstehen kann ich den Wunsch
bei einem Katholiken von heute eher weniger. Aber das kommt wohl auf den einzelnen an.
#67 Leblhuber 22:48:24 | Montag, 17. September 2007
@Florian Geyer: zu Information mit solchen totalitären liberaliban wie dem Lebl muß sich der arme Schwarz
in Linz herumschlagen…Die tun immer echt menchenfreundlich sind aber brutal im Bischosmobbing. Wenn
solche „Katholiken“ wie Sie meinen, den kath. Glauben zu repräsentieren, muss man dem widersprechen.
Sie sind ein Sandkorn, nichts weiter. Was das „Bischofsmobbing“ betrifft, das ist mir genauso zuwider,
wie Ihre unsachlichen Kommentare. Bevor Sie versuchen, andere lächerlich zu machen, sollten Sie Ihre
eigenen Defizite aufarbeiten.
#65 Florian Geyer 22:29:41 | Montag, 17. September 2007
Totgesagte leben länger zu Information mit solchen totalitären liberaliban wie dem Lebl muß sich der
arme Schwarz in Linz herumschlagen…Die tun immer echt menchenfreundlich sind aber brutal im Bischosmobbing.
Leby es geht mir keineswegs um mich dass ich meine Werte leben kann – das ist mir in der Tat zu wenig,
es geht um das Gemeinwohl welches gefährdet ist wenn man glaubt moralische Sätze plebiszitär definieren
zu können. Man kann zb Recht auf Leben nicht vom Mehrheitsrecht abhängig machen. Wer dies tut ist krank !
Können sie das verstehen ? Ps: „Ich verabschiede mich von diesem Forum. Vielen Dank an alle, die versuchen,
gleich welchen Standpunkt sie einnehmen, ob eher christlich konservativ oder progressiv, ob jüdisch,
atheistisch oder agnostisch, auf Unflätigkeiten und Hasstiraden zu verzichten.“
#62 Leblhuber 22:10:57 | Montag, 17. September 2007
@Florian Geyer: rechtspositivismus istmit katholischem glauben nicht vereinbar denn sonst würden auch
sämtliche moralische sätze einer plebiszitären ordnung unterliegen. verstehen sie dass ? Bevor Sie
hier fragwürdige Stehsätze ausspucken (kopieren) und sie auch noch mit herablassenden eigenen Floskeln
verstärken, lernen Sie erst einmal Ihre Muttersprache. Unsere Gesetze zwingen Sie persönlich nicht,
gegen Ihre individuellen moralischen Grundsätze zu verstoßen. Unsere „plebiszitäre Ordnung“ gefährdet
Ihren Wertekanon in keiner Weise. Sie persönlich haben keine Sanktionen zu befürchten, wenn Sie Ihr
Leben danach gestalten. Was Sie wollen, ist etwas ganz anderes. Sie wollen auch alle anderen unter Ihren
„katholischen“ Wertekanon zwingen. Gott sei Dank ist Ihnen diese Intention zwar gestattet, deren Erfolgsaussicht
aber vom demokratischen System geregelt. Verstehen Sie das?
#61 Florian Geyer 21:18:01 | Montag, 17. September 2007
obelix rechtspositivismus istmit katholischem glauben nicht vereinbar denn sonst würden auch sämtliche
moralische sätze einer plebiszitären ordnung unterliegen. verstehen sie dass ?
#60 Benedikt 21:08:30 | Montag, 17. September 2007
@ obelix Wenn Sie sich wieder beruhigt haben, können Sie es ja nochmal mit einer sachlichen Antwort versuchen.
Von einer Entschuldigung für Ihre neuerlichen völlig unbegründeten Beleidigungen gegenüber meiner
Person entbinde ich Sie.
#59 obelix † 02:14:36 | Montag, 17. September 2007
@Benedikt Selbst wenn das so wäre – es ändert nichts daran, dass er es nicht entscheiden kann. Ein bestimmtes
Verhalten zu verwerfen und darüber zu entscheiden, ob es dazu kommt oder nicht sind zwei ganz unterschiedliche
Paar Schuhe. Die faule Ausrede aller Hexenverbrenner; wobei ich für Ihre Person hoffe, dass Sie allerhöchstens
ein möchtegern-Hexenverbrenner sind. Nein entscheiden kann er es nicht. Wohl aber andere dazu drängen,
Entscheidungen zu treffen. Auf seiner „Pilgerreise“ (welch lächerliche Bemäntelung einer Propagandamission)
hat er ja die österreichische Legislative dazu gedrängt, katholische Entscheidungen in die Gesetzgebung
aufzunehmen, quasi seine katholische Moral mit dem Strafrecht zu sanktionieren. Nun gut, das darf er in
unseren liberalen Demokratien ungestraft fordern, aber bestimmt nicht unwidersprochen. Was ich in diesem
Forum und anderswo mache.
#58 Benedikt 22:14:36 | Sonntag, 16. September 2007
@ methusalix Das besondere daran ist, dass der Papst Zeter und Mordio schreit, wenn die Frau nicht so
entscheidet, wie der Papst das will. Er will, dass die Frau gefälligst so zu entscheiden hat, wie er
das für richtig hält. Koste es die Frau, was der Papst will. Selbst wenn das so wäre – es ändert nichts
daran, dass er es nicht entscheiden kann. Ein bestimmtes Verhalten zu verwerfen und darüber zu entscheiden,
ob es dazu kommt oder nicht sind zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe.
#57 methusalix † 03:09:21 | Sonntag, 16. September 2007
@Benedikt Völlig richtig. Die Frage ist nur, was daran so besonders ist. Das besondere daran ist, dass
der Papst Zeter und Mordio schreit, wenn die Frau nicht so entscheidet, wie der Papst das will. Er will,
dass die Frau gefälligst so zu entscheiden hat, wie er das für richtig hält. Koste es die Frau, was
der Papst will.
#56 Benedikt 01:30:06 | Sonntag, 16. September 2007
@ obelix Ob eine Frau sich das austragen der Schwangerschaft in ihrer jeweiligen Lebenssituation zumuten
kann, entscheidet nicht der Papst Völlig richtig. Die Frage ist nur, was daran so besonders ist.
Lieber Methusalix, Der gemeinnützige Verein Schweizer-Tafel-Logen mit Sitz in 3280 Murten wurde am 11.
März 2003 als Dachverein der verschiedenen Städte-Logen in der Schweiz gegründet. In jeder Stadt, in
der eine Tafel-Organisation tätig ist, soll parallel dazu eine entsprechende Tafel-Loge entstehen. Die
Mitglieder der Schweizer-Tafel-Logen helfen den Frauen der Tafel-Logen in den einzelnen Städten beim
Aufbau, koordinieren deren Tätigkeiten und vernetzen die verschiedenen Tafel-Logen in der ganzen Schweiz
miteinander. Die Präsidentinnen der Tafel-Logen in den einzelnen Städten vertreten automatisch ihre
Tafel-Loge als Mitglied der Schweizer-Tafel-Logen. … ich dachte an diesen Verein.
#53 methusalix † 11:13:56 | Samstag, 15. September 2007
@reformandus (@Heini: nein, ich bin kein Freimaurer) Reformandus: Jedes einzelne Argument von Ihnen ist
unlogisch und falsch. Das stimmt nicht. Zu Ihren Gunsten will ich Irrtum annehmen und nicht schäbige
Propagandalüge. Ich „verfüge“ nicht über den Körper von Frauen, … Ob eine Frau sich das austragen
der Schwangerschaft in ihrer jeweiligen Lebenssituation zumuten kann, entscheidet nicht der Papst und
schon gar nicht Sie, sondern die für das Kind allein Verantwortliche, die Frau! Denklogische Ausnahmen
mag es in den extrem seltenen Fällen geben, … Na Sie wissen aber Bescheid! Sind Sie Priester? Die führen
sich normalerweise so auf, als wären sie im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit, ohne jeden Zweifel
und völlig skrupellos. … keine Ahnung, was Sie mit „Offizialanwalt“ meinen. ‘tschuldigung, das ist
in der Schweiz die Bezeichnung für Staatsanwalt. … vermutlich weniger Ahnung als ich. Eher schon, da
ich ganz lange Zeit von den über fünfundzwanzig Jahren in Deutschland war. Sie bezichtigen sich selbst, …
Nein, absolut NICHT. Ich bin gegen Abtreibungen und versuche wirklich alles was in meiner Macht steht
zu tun, um das zu verhindern. Allerdings bin ich weniger ein hysterischer Plärrer wie Sie und Ihresgleichen,
sondern ein Macher, der täglich mit anpackt, wo Frauen in Gefahr geraten könnten, eine Schwangerschaft
beenden zu müssen. Ein gemeiner Kindermörder. Unsinnige Lüge. Kindermörder werden nach §§ 211 StGB
abgeurteilt. www.stern.de/…Hoffmann/542419.html
Lieber Methusalix, wenn ich das richtig verstanden habe, dann arbeiten Sie im schweizer Gesundheitssystem,
aber nicht als Arzt. Sie haben bereits an Abtreibungen mitgewirkt. Und am Wochenende arbeiten Sie von
Fall zu Fall bei der Schweizer Tafel Loge mit.
#51 methusalix † 10:53:24 | Samstag, 15. September 2007
@Dr. p. Z. Lob Dr.phil Z. Laus: obelix Wer die Verfassungswidrigkeit dieser Gesetze nicht sehen will,
der gehört zur interessierten Mehrheit und setzt sich für das Recht des Stärkeren (auf MORD!) ein!
Ist das wirklich so, oder nur Ihr verqueres katholisches Wunschdenken? Dann machen wir mal die Probe aufs
Exempel und verfolgen, was dem Mörder von Hannah aus Königswinter www.dcrs.de/…rhaftet/0000849.html
passieren wird. So schnell wird der nicht wieder ungesiebte Luft atmen dürfen und das ist gut so, weil
Mord im StGB nach §§ 211 mit lebenslangem Freiheitsentzug geahndet wird. Auch in Ihrem Erguss kommen
die betroffenen Frauen nicht vor. Ausser ein paar Schlägen mit dem beliebtesten katholischen Totschlagargument,
der Nazikeule, haben Sie keinerelei stichhaltige Argumente aufzuführen, wie Sie Abbruchzahlen senken
könnten. Sie tun nichts, aber auch rein gar nichts dafür die Abbruchzahlen, die Sie so hysterisch bejammern
auch nur im mindesten zu senken. Da habe ich heute Mittag mit meinen zwei Stunden Arbeit bei der Tafel
mehr erreicht, als alle selbst ernannten möchtegern-„Lebensschützer“ seit Eröffnung von kreuz.net.
@ …ix Jedes einzelne Argument von Ihnen ist unlogisch und falsch. Ich „verfüge“ nicht über den Körper
von Frauen, wenn ich der Auffassung bin, es sei zuzumuten, eine Schwangerschaft nicht durch Tötung des
Kindes zu beenden. Denklogische Ausnahmen mag es in den extrem seltenen Fällen geben, in denen eine Schwangerschaft
auf einer Vergewaltigung beruht. Aber wir reden hier über Fälle, in denen die Zeugung des Kindes von
der Frau in zurechenbarer Weise mit herbeigeführt wurde. Ich rede im übrigen vom deutschen Recht, keine
Ahnung, was Sie mit „Offizialanwalt“ meinen. Da Sie offenbar im medizinischen Bereeich tätig sind, haben
Sie von Jura, je nach Herkunftsland jedenfalls vom deutschen Recht vermutlich weniger Ahnung als ich.
Sie bezichtigen sich selbst, seit einem Vierteljahrhundert an derartigen Handlungen teilzuehmen. Muss
man das so verstehen, dass Sie aktiv an Kindstötungen teillnehmen und daraus sogar Ihr Einkommen ganz
oder teilwiese beziehen? Dann sind Sie in meinen Augen nicht nur, was ich bislang dachte, ein „Schreibtischtäter“,
sondern ein Mörder. Ein gemeiner Kindermörder.
#49 methusalix † 23:28:51 | Freitag, 14. September 2007
@reformandus semper reformandus: @ …ix „Ich stehe da auf der Seite unserer Gesetze“ – sachlich falsch
und im Ergenis falsch. Na dann rufen Sie mal den Offizialanwalt an. Mal sehen was passiert. Der wer anderen
Menschen das Menschsein abspricht, steht außerhalb einer diskussionswürdigen Ordnung. Derjenige, der
über die Körper von Frauen verfügen will, steht ausserhalb einer diskussionswürdigen Ordnung. Dass
Sie Frauen die Entscheidungen über die intimsten Details ihres Lebens verweigern … passt in Ihr zynisches
und brutales Weltbild, … … in dem der Stärkere den Schwächeren prakisch nach Belieben umbringen
darf. Das sollte Ihnen als Katholiken doch keine Probleme machen. Die Kirche stand doch seit Konstantin,
den man für den Grossen hielt, auf Seiten der Mächtigen und Reichen. Nur verbal hat die Klerisei sich
für Arme und Schwache eingesetzt. Hengsbach hört kein Schwein zu in der Kirche, weil alle über „Abtreibungsmord“
jammern. Oder haben Sie schon mal ein Kind gesehen, … Ich arbeite seit einem viertel Jahrhundert im
deutschsprachigen Medizinbetrieb an verschiedenen Positionen und habe das leider schon sehr oft erlebt.
Ihr Wissen auf diesem Gebiet ist praktisch nicht vorhanden. Und wenn Sie mal was zu wissen glauben, wird
es von der der katholischen Sexualtheologie gefressen. Dazu passt auch Ihre Definition von „Not“: „ …
Ihr Unwissen schreit zum Himmel! Und Sie meinen also, ich machte es mir zu einfach? Ihre Ergüsse haben
mich davon überzeugt! Oh Mann…GENAU!
obelix Wo es zu einem Konflikt zwischen zwei Individuen kommt, … Obelix: Wer definiert wer der „stärkere“
und wer der „schwächere“ ist? David oder Goliath? In diesem Konflikt sind die Geborenen „der Stärkere“!
Die Föten sind wehrlos (gegen die Saugkürette und die Verantwortungslosigkeit ihrer Erzeuger); sie haben
in dieser Gesellschaft fast keine Stimme, die Interessen der Bevölkerungsmehrheit verschafft sich Geltung
gegen ein unveräußerliches Menschenrecht; die Ungebornen sind auch ganz schuldlos daran, daß sie ins
Leben getreten sind: im Gegenteil – ihre Erzeuger sind die Verantwortlichen und nun wollen die also auch
noch einen Mord verantworten! Die Gesetze sind vielleicht im Einklang mit der bequemen Mehrheit, aber
diese Gesetze sind Unrecht und verfassungswidrig sind sie auch! Die Nürnberger Rassegesetze wurden auch
mehrheitlich gebilligt; die Mehrheit profitierte ja auch von ihnen ! Aber niemals sind diese Gesetze RECHT!
Die Aberkennung von Menschenrechten IST UND BLEIBT Unrecht in Deutschland. Der Nasciturus steht mit dem
Beginn der Schwangerschaft unter dem Schutz des Grundgesetzes, wenn auch die Abtreibungsgesetze diesem
wehrlosen Geschöpf den Schutz für eine willkürlich festgesetzte Frist entziehen. Wer die Verfassungswidrigkeit
dieser Gesetze nicht sehen will, der gehört zur interessierten Mehrheit und setzt sich für das Recht
des Stärkeren (auf MORD!) ein!
@ …ix „Ich stehe da auf der Seite unserer Gesetze“ – sachlich falsch und im Ergenis falsch. Unsere Gesetze
treffen hierzu keine Aussage, das BVerfG hat mehrfach entschieden, dass dem Nasziturus „im Prinzip“ Lebensrecht
zukommt. Ich interpretiere Ihre Aussage aber so, dass Sie dem Nasziturus jedenfalls nicht in jedem „Entwicklungsstadium“
das Menschsein zusprechen. Ihre Antwort auf meine Frage ist letztlich also „Nein“. Damit sind wir wieder
an dem Punkt, wo die Diskussion keinen Sinn macht. Der wer anderen Menschen das Menschsein abspricht,
steht außerhalb einer diskussionswürdigen Ordnung. Dass Sie sich dabei auf die Mehrheit, die Sie auf
Ihrer Seite wissen, berufen („Gesetze“), passt in Ihr zynisches und brutales Weltbild, in dem der Stärkere
den Schwächeren prakisch nach Belieben umbringen darf. Apropos: Wer hier David und wer Goliath ist, ist
doch klar. Oder haben Sie schon mal ein Kind gesehen, das, ohne dass sein Leben als solches bedroht ist,
die Mutter abtreibt? Dazu passt auch Ihre Definition von „Not“: „Not“ ist nach Ihrer Aufassung, wenn die
Mutter sich nicht stark genüg fühlt. Großartiger Grund, einen Menschen umzubringen. Und Sie meinen
also, ich machte es mir zu einfach? Sie haben die Mehrheit auuf Ihrer Seite, sind nicht bereit, Menschenrechte
Schwächster in schwiereigen Situationen aufrecht zu erhalten, verlegen Entscheidungen über Leben und
Tod in den Bereich eines totalen Subjektivsmus, und gerade Sie werfen anderen vor, es sich einfach zu
machen? Oh Mann…
#46 Don Camillo 17:19:52 | Freitag, 14. September 2007
… SYDNEY Die Ärztin Ellice Hammond (37) war im 5. Monat schwanger, als ein bösartiger Tumor entdeckt
wurde. Aber ihre Mutterliebe war stärker als die Angst vor dem Tod. Als die kleine Mia Ellice Hammond
geboren wurde, wusste sie nicht, welchen Preis ihre Mutter für sie zahlen würde. Ellice Hammond, Ärztin,
war schwanger mit Mia, als bei ihr Morbus Hodgkin, ein bösartiger Tumor im Lymphsystem, entdeckt wurde.
Die Symptome der Krankheit schrieb sie der Schwangerschaft zu, achtete nicht auf sie. Sie entschied sich
für drei leichte Chemotherapien, die kleine Mia in ihrem Bauch war durch die Plazenta geschützt. Es
half nichts. Der Tumor kehrte zurück. Um sich selbst zu retten, hätte Ellice Hammond eine sehr starke
Chemo machen müssen – die noch ungeborene Mia hätte das nicht überlebt. Sie entschied sich dagegen,
entschied sich für das Leben ihres Kindes. «Sie war so glücklich, als Mia zum ersten Mal auf ihrer
Brust lag – ihr liefen die Tränen herunter», erzählt ihr Mann Peter Wojcik. Er ist stolz auf sie und
ihre Entscheidung. «Ihr ganzes Leben wollte sie eine Mutter sein.» Sie verlor den Kampf gegen den Morbus
Hodgkin aber sie starb mit einem Lächeln. Denn drei Wochen lang waren ihr noch gegeben. Während dieser
Zeit durfte sie ihr Kind im Arm halten. Peter Wojcik war mit Mia in den letzten Stunden von Ellice Hammond
bei ihr. Und das kleine Kind half ihm, diesen Schicksalsschlag zu überstehen: «Mia war mein einziger
Lichtblick am Ende eines höllischen Tages.» Quelle:Blick.ch
#45 methusalix † 17:16:02 | Freitag, 14. September 2007
als obelix @reformandus semper reformandus: @obelix 1. Sind Sie grundsätzlich der Ansicht, dass es zu
den Aufgaben des Staates gehört, unschuldiges Leben zu schützen? Ja. Im Gegensatz zu Ihnen und zum katholischen
Katechismus glaube ich sogar, wie unsere Verfassung dies befiehlt, dass auch „schuldiges Leben“ geschützt
werden muss. 2. Wo es zu einem Konflikt zwischen zwei Individuen kommt, … Wer definiert wer der „stärkere“
und wer der „schwächere“ ist? David oder Goliath? 3. Ist Ihr Verständnis von Demokratie dergestalt,
dass … den staatlichen Schutz des Lebens der Betroffenen der iure oder de facto aufzuheben? Nein 4.
Ist der ungeborene Nasziturus ein Mensch mit den daraus abzuleitenden Rechten oder nur ein „Zellhaufen“?
Von welchem Zeitpunkt der Schwangerschaft sprechen Sie? Ich stehe da auf der Seite unserer Gesetze. 5.
Abgesehen von Fällen, in denen das Leben der Mutter bedroht ist: Worin besteht die von Ihnen ständig
beschworene „Not“, … Das zu entscheiden steht nicht mir und nicht Ihnen zu und dem Papst schon gar nicht.
Diese Entscheidung steht (innert der Gesetze!) alleine der Frau zu. Sie alleine weiss, ob Sie die Kraft
hat oder nicht. 6. Sind Sie dafür, die Tötung von Kindern auch nach der Geburt beliebig, … Der §§
211 StGB verbietet dies unter Androhung einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe. Sie wissen nicht was
MORD ist??? So einfach, wie Sie es sich machen wollen reformandus, ist diese Sache nicht. Ganz im Gegenteil!
@Benedikt: Zustimmung! So sehe ich das auch.
#44 Benedikt 17:06:51 | Freitag, 14. September 2007
@ methusalix Der BGH sitzt in Leipzig, die anderen immer noch in Karlsruhe. Der V. Strafrechtssenat sitzt
in Leipzig. Die anderen sind in Karlsruhe, wo auch der Hauptsitz ist. Aber auch die haben meines Wissens
kein Urteil zu den konkret angesprochenen Dingen gefällt. Die Auschwitzlüge ist immer noch strafbar
und fällt NICHT unter die Meinungsfreiheit. Das ist einer der Punkte, die in der Rechtswissenschaft bisweilen
kritisiert werden. Damit eine Grundrechtsverletzung beklagt werden kann, muss der sog. Schutzbereich des
jeweiligen Grundrechts eröffnet sein. Dies aber hat das BVerfG für die Auschwitzlüge verneint. Natürlich
bedeutet die Eröffnung des Schutzbereichs nicht(!), dass die Beschwerde auch Erfolg hat. Der Eingriff
des Staates in den Schutzbereich kann gerechtfertigt sein – die betreffenden Juristen würden das Problem
lieber auf dieser Ebene regeln um die Einheitlichkeit der Rechtsprechung zu wahren. Dass BVG Urteile nicht
unumstritten sind, ändert doch wohl nichts an deren Wirksamkeit? Nicht wirklich. Ohne die Meinungskriege
zwischen Rechtwissenschaft und Rechtsprechung wär das ganze aber nur noch langweiliger als es eh schon
ist . Die Moralvorstellungen der katholischen Sexualtheologen sind alles andere als unumstritten. Sind
sie deswegen schon ungültig oder falsch? Nach katholischem Recht meine ich. Eine Theologe entspräche
ja hier einem Juraprofessor, dessen Meinung nicht unbedingt der geltenden Rechtsanwendung entsprechen
müsste.
@obelix Dass die demokratisch beschlossene Rechtslage so ist, wie sie ist, weiß ich. Dass ich keine „Macht“
habe, dies zu ändern, weiß ich auch. Was sollen diese Trivialitäten? Beantworten Sie mir statt dessen
doch bitte mal folgende Fragen: 1. Sind Sie grundsätzlich der Ansicht, dass es zu den Aufgaben des Staates
gehört, unschuldiges Leben zu schützen? 2. Wo es zu einem Konflikt zwischen zwei Individuen kommt, in
dem nur das Leben eines der Individuen bedroht ist, nur das andere Individuum aber der „stärkere“ Part
ist, auf welcher Seite sollte der Staat stehen – auf der des Stärkeren oder des Schwächeren? 3. Ist
Ihr Verständnis von Demokratie dergestalt, dass es der demokratischen Mehrheit zusteht, bestimmten Individuen
oder Gruppen das Lebensrecht zu entziehen bzw. den staatlichen Schutz des Lebens der Betroffenen der iure
oder de facto aufzuheben? 4. Ist der ungeborene Nasziturus ein Mensch mit den daraus abzuleitenden Rechten
oder nur ein „Zellhaufen“? 5. Abgesehen von Fällen, in denen das Leben der Mutter bedroht ist: Worin
besteht die von Ihnen ständig beschworene „Not“, die schwerer wiegen soll als das Lebensrecht des Kindes?
(Beispiele bitte!) 6. Sind Sie dafür, die Tötung von Kindern auch nach der Geburt beliebig, jedenfalls
innerhalb einer gewissen Frist (3 Monate?), freizugeben? (Falls nein: Wieso eigentlich nicht?) Über ehrliche
Antworten, wie auch immer sie ausfallen, würde ich mich freuen!
#42 obelix † 16:55:56 | Freitag, 14. September 2007
Dank für die Korrektur, Benedikt! Der BGH sitzt in Leipzig, die anderen immer noch in Karlsruhe. Aber
auch die haben meines Wissens kein Urteil zu den konkret angesprochenen Dingen gefällt. Die Auschwitzlüge
ist immer noch strafbar und fällt NICHT unter die Meinungsfreiheit. Dass BVG Urteile nicht unumstritten
sind, ändert doch wohl nichts an deren Wirksamkeit? Die Moralvorstellungen der katholischen Sexualtheologen
sind alles andere als unumstritten. Sind sie deswegen schon ungültig oder falsch? Nach katholischem Recht
meine ich.
#41 Benedikt 16:49:14 | Freitag, 14. September 2007
@ methusalix Würde Ihre Einschätzung in Klammern stimmen, hätte der oberste Kassationshof in Leipzig
schon längst die entsprechenden Urteile kassiert. Hat er aber nicht. Kleine Anmerkung: Das darf der BGH
nicht. Ist er der Meinung, dass eine Norm verfassungswidrig ist, so muss er das dem Bundesverfassungsgericht
vorlegen. Die Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts zum § 130 ist übrigens tatsächlich nicht
unumstritten, wie auch der Prargraph an sich nicht unumstritten ist. In den Streitständen geht es allerdings
nicht um die Zielsetzung des § 130, sondern um die juristische Ausgestaltung bzw rechtsdogmatische Fragen.
#40 obelix † 16:07:30 | Freitag, 14. September 2007
@Dr. H. @reformandus Dr. Heger: Ich erinnere, daß wir seit den 1980er Jahren eine laufende (und die Meinungsfreiheit
verfassungswidrig einschränkende) Verschärfung/Tatbestandserweiterung betreffend „Volksverhetzung“ haben …
Würde Ihre Einschätzung in Klammern stimmen, hätte der oberste Kassationshof in Leipzig schon längst
die entsprechenden Urteile kassiert. Hat er aber nicht. Ihre persönliche Meinung in allen Ehren, aber
sie ist als Richtschnur für Strafrichter völlig ungeeignet. Das beweist auch die Tatsache, dass Sie
glauben, katholische Moralvorschriften müssten in allgemeines Strafrecht gegossen werden, wie beim §§
218 oder in anderen Fällen, wo die spezifisch katholische Sexualmoral aus dem Strafgesetzbuch geworfen
wurde. Was strafrechtlich sanktioniert wird bestimmen nicht Sie, semper reformandus, ein Bischof, Kardinal
oder Papst und auch kein Mullah oder Rabbi (sonst wäre wohl der Genuss von Schinkensemmeln und das Feierabendbier
strafbewehrt verboten), sondern die demokratisch gewählte Legislative. @semper reformandus: Hier gelten,
wie für den Doktor ausgeführt, demokratisch legitimierte Gesetze und die katholischen Sexualtheologen
haben genauso wenig Recht das Strafgesetzbuch zu schreiben wie die Gewerkschaften oder Oskar Lafontaine.
Fordern dürfen Sie gerne, aber das darf ich auch; zum Beispiel mit der Forderung nach Abschaffung der
Zwangsberatung von Frauen. Dann könnten sich endlich auch die „wirklich“ katholischen Beratungsstellen
um Frauen in Not kümmern.
@kurt k und methusalix Schade, das doch keine Einigkeit besteht, Sie wollen also doch nicht, dass ALLE
Täter bestraft werden. Ich nehme Ihren Rückzieher zur Kentnis. Ich bin tatsächlich dafür, das Strafrecht
so auszugestalten, dass ALLE Täter zur Rechenschaft gezogen werden, Sie wollen hingegen den Ungeborenen
strafrechtlichen Schutz verwehren. Damit sind wir wieder beim Thema „Zweiklassengesellschaft“ bzw. Anmaßung,
zu entscheiden, wer ein Lebensrecht hat und wer nicht. Würde ich Ihrer unmenschlichen Logik folgen, müsste
ich fordern, das IHNEN das Lebensrecht entzogen wird, da Sie die Freigabe der Tötung ungeborenerer Menschen
verlangen und daher selbst eine Bedrohung darstellen. Ich folge aber Ihrer Logik nicht, sondern würde
alles tun um auch Ihr Lebensrecht zu verteidigen. Zu Ihrer übrigen Argumentation: Das Argument, man übersehe
„die Frauen“, ist falsch. Es funktioniert aus Ihrer Sicht nur, weil Sie die Kinder nicht als Menschen
anerkennen. Abgesehen von den äußerst seltenene Fällen,in denen wirklich das Leben der Mutter bedroht
ist, geht es logischerweise immer nur um die Abwägung „Leben des Kindes“ gegen „Lebensqualität“ der
Mutter. Ein absolutes, höchstes Schutzgut steht also gegen ein relatives, weniger hoch stehendes Interesse.
Ich blende „die Frauen“ also mitnichten aus, ich erkenne aber, dass sie in der soeben zusammenfassten
Abwägung die schwächeren Rechte haben. Ist das Kind aber nur ein „Zellhaufen“, kann man diese Abwägung
zugegebermaßen auch anders vornehmen. Aber auch nur dann.
Wieso ist das „Hysterie“? Obelix: dass natürlich in guter katholischer Hysterie nach dem Strafrichter
geschrien wird Wieso ist das „Hysterie“? In anderen Fällen schreien doch gerade unsere „Fortschrittlichen“
nach dem Strafrichter. Ich erinnere, daß wir seit den 1980er Jahren eine laufende (und die Meinungsfreiheit
verfassungswidrig einschränkende) Verschärfung/Tatbestandserweiterung betreffend „Volksverhetzung“ haben
und die Forderungen in diesem Kampf „gegen rechts“ immer noch weiter gehen. Wieso sollte das Vertrauen
in die Generalprävention des Strafrechts ausgerechnet bei einem Tötungsdelikt fehl am Platz sein? MfG
Christoph Heger
#37 obelix † 14:05:13 | Freitag, 14. September 2007
@reformandus reformandus: Eigentlich sollte also Einigkeit zwischen uns bestehen, dass dies HEUTE nur
den Einsatz für die ungeborenen Kinder meinen kann. Nein! Hier besteht absolut keine Einigkeit zwischen
uns, weil Sie die geborenen Kinder und vor allem die Frauen, bei Ihren Überlegungen komplett ausblenden.
Abesehen von dem Problem, das Kurt K. angesprochen hat. Noch nie hat hier ein Hardcorekatholik konkret
vorgeschlagen, wie die Abbruchzahlen gesenkt werden sollen, ausser dass natürlich in guter katholischer
Hysterie nach dem Strafrichter geschrien wird und dass die „Gehsteigberatungen“ in letzter Sekunde (was
für ein höllischer Euphemismus für abgrundtiefe katholische Heuchelei!) gelobt werden. Wenn für Sie
Schwangerschaftsabbrüche das grösste Problem heute sind, dann haben SIE ein Problem angesichts von fast
fünfzigtausend Kindern, die täglich verhungern, verdursten und an Infektionen elend krepieren. Das schlechte
daran ist, SIE werden das Problem nicht lösen können, das gute (für Sie) daran ist, dass Sie das Problem
nicht lösen WOLLEN, weil Sie sonst sofort etwas dagegen TUN müssten und mit dem hysterischen katholischen
Geheul um „Abtreibungsmorde“ sofort aufhören müssten. Also jammern Sie weiter um „Abtreibungsmorde“
und ich geh jetzt zu meiner Tafel arbeiten.
#36 Kurt K. 13:16:32 | Freitag, 14. September 2007
@ Semper Reformandus Eigentlich sollte also Einigkeit zwischen uns bestehen, dass dies HEUTE nur den Einsatz
für die ungeborenen Kinder meinen kann. Verzeihen Sie, dass ich mich ein Ihr Gespräch mit Methusalix
einmische. Aber ich hätte gern mal ein paar konkrete Beispiele, was denn für die ungeborenen Kinder
getan wird und werden sollte. Diese Phrase „Einsatz für die ungeborenen Kinder“ lese ich hier oft bei
mannigfaltigen Usern. Aber was konkretes höre ich selten. Vielleicht können Sie, Semper Reformandus,
ja den Anfang machen.
@methusalix Allerwertester, danke für Ihre Antwort. Sie sind also dafür, alle Täter „anzuklagen“. Prima,
da sind wir ja schon einen Schritt weiter. Ich beschönige und relativiere übrigens nichts, bitte nennen
Sie mir eine Äußerung, die darauf schließen ließe. Im Gegenteil: Ich stelle hiermit klar, dass aus
meiner Sicht alle Morde und sonstigen Verbrechen, die von Söhnen und Töchtern der Kirche sowie von der
Kirche als „Institution“ – insofern Amtsträger die Täter waren und ihre Untaten „im Namen der Kirche“
verübten – besonders schwer wiegen und mich besonders entsetzen. Ich stelle ferner klar, dass ich jede
Idee von Kollektivschuld ablehne, sowohl gegenüber Deutschen, Juden, Katholiken, Mohammedanern, Atheisten,
Kommunisten etc. Es gibt nur einzelne Menschen, die schlechte Taten begehen, und es gibt schlechte Ideologien,
die sie dazu bringen. Aber es gibt keine Schuld eines Kollektivs. Ich stelle schließlich klar, dass zur
Zeit keine Hexenverbrennunegn stattfinden. Es dürften auch etwaige Täter aus dem 16. – 18. Jahrhundert
nicht mehr am Leben sein. Es geht hier also nur um historische Aufarbeitung, nicht um Lebensschutz. Wer
diese historische Aufarbeitung als Argument benutzt, um den heute aktuelle erforderlichen Lebensschutz
zu hemmen, spielt Mördern in die Hände. Sie gaben zu, wie eingangs bereits aufgegriffen, dass ALLE Täter
„angeklagt“ werden sollten. Eigentlich sollte also Einigkeit zwischen uns bestehen, dass dies HEUTE nur
den Einsatz für die ungeborenen Kinder meinen kann.
#34 obelix † 11:39:53 | Freitag, 14. September 2007
@Florian Geyer Florian Geyer: Hallo Gutmenschen Was meint denn ihr: Der Täter ist doch sicher ein armer
kranker Mann … – oder ? Der Täter muss Katholik gewesen sein. Die haben wegen ihrer verklemmten Sexualmoral
so einen Hormonstau, dass es zu solchen Ausbrüchen kommen kann. Und dann noch wegen der Homosexualität
unter katholischem Dauerbeschuss. Das MUSSTE ja in die Katastrophe führen!
#33 methusalix † 10:46:25 | Freitag, 14. September 2007
@reformandus semper reformandus: @methusalix Ist Ihre Position etwa, dass heute ungeborene Kinder für
das in der Vergagngenheit von zu Unrecht verurteilen weiblichen (und übrigens auch männlichen) „Hexen“ …
Nein. (es waren schon meistens Frauen, die gefoltert und verbrannt wurden. Manchmal SEHR junge Frauen,
unter vierzehn Jahren) Oder ist Ihre Position bloß, … Schon wieder der katholische Relativismus. Wie
wäre es mal, mit einem anderen Blickwinkel? Oder ist Ihre Position bloß, dass jede Institution, die
in der Vergangenheit Fehler gemacht hat (das bliebe für den Kommunismus in Bezug auf Katholikenverfolgung
übrigens eigentlich noch näher zu diskutieren, aber ich gestehe hier jetzt einfach mal aus Diskussionsgründen
zu, dass es schlimme Fehler, sogar Untaten und Verbrechen gab), … … jede solche Institurion also danach
jedes Recht verwirkt hat, … so ist dies der Staat. … jede solche Institution also danach jedes Recht
verwirkt hat, … so ist dies die katholische Kirche. Genau das Gegenteil sollten wir tun. Wir sollten
ALLE Täter anklagen, nicht nur die „Kindermörder“, wenn es denn welche bei Abbrüchen gibt, sondern
auch die Hexenverbrenner. Aber das sehen Sie in Ihrem katholischen Relativismus ja nicht so gerne. Verstehen
Sie mich bitte recht – ich versuche nur, Ihre aus meiner Sicht offenkundig jeder Logik entbehrenden Ausführungen
zu verstehen. Das geht mir mit Ihren Beschönigungen genau so, reformandus.
#31 Kurt K. 00:45:59 | Freitag, 14. September 2007
@ Brother T / Florian G. @ Brother T: Sie sind ein Trottel. Mehr gibts zu so viel geballtem Mist und Hass
nicht zu sagen. @ F. Geyer:Was meint denn ihr: Der Täter ist doch sicher ein armer kranker Mann der in
einer Pflegeanstalt gut behandelt und betreut werden muß damit er möglichst bald wieder „resozialisiert“
werden kann – oder ? Gute Frage. Damit müssen sich wahrscheinlich erstmal Psychologen und Gutachter auseinandersetzen
und entscheiden, was diesen Menschen zum Täter gemacht hat. Wenn mans therapieren kann – gut. Wenn nicht,
dann wird er nach den 10 Jahren Knast in Sicherheitsverwahrung kommen. Sie haben anscheinend den Sinn
unseres Strafsystemes noch nicht erkannt oder wollen ihn in MANCHEN Fällen umwandeln in Rache. Resozialisierung
muss aber IMMER das Ziel sein. JEDER hat das Recht auf eine weitere Chance. Auch Sexualverbrecher. Jeder
eben. Oder welch christliches Verhalten würden Sie vorschlagen? Verbrennen?
#30 crossword 00:07:40 | Freitag, 14. September 2007
bruder theophil ach, bruder theophil spielt jüngstes gericht – lässt also mal so richtig die sau raus!
ich sagte schon früher mal, dass manche leute kein problem hätten, Sie als rettungslosen deppen zu bezeichnen.
selbstverständlich liegt mir eine solche klassifizierung nicht, abgesehen davon, dass deppen schwer zu
klassifizieren sind, wenn man nicht selbst ein spezialist für blödheit ist. so möchte ich mich all
dem persönlich nicht anschließen. obwohl, Sie bringen es noch fertig, dass man der versuchung irgendwann
doch erliegen könnte…noch bete ich inständig: „führe mich nicht in versuchung“…doch leicht macht
mir’s der liebe gott nicht.
#29 Flashnews 23:14:34 | Donnerstag, 13. September 2007
@Florian Was meint denn ihr: Der Täter ist doch sicher ein armer kranker Mann der in einer Pflegeanstalt
gut behandelt und betreut werden muß damit er möglichst bald wieder „resozialisiert“ werden kann – oder ?
Und was ist mit den ganzen katholischen Pfaffen, die zwar das Zölibat abgelegt haben, aber weder ihre
Finger von kleinen Mädchen noch von kleinen Jungen lassen können? … und die sogar von oberster Stelle –
von Bischöfen und vom Papst persönlich gedeckt werden? Perverses katholische Vetternwirtschaft!
#27 Florian Geyer 23:10:18 | Donnerstag, 13. September 2007
Hallo Gutmenschen Was meint denn ihr: Der Täter ist doch sicher ein armer kranker Mann der in einer Pflegeanstalt
gut behandelt und betreut werden muß damit er möglichst bald wieder „resozialisiert“ werden kann – oder
?
#26 Flashnews 23:09:14 | Donnerstag, 13. September 2007
@Theo Ein homosexuelles Schwein…hat die 14 jährige Hannah ermordet, weil er mal grad Bock hatte eine
Frau auszuprobieren. Wieviel Perversion aus diesem Schweinelager muss unsere Gesellschaft noch ertragen,
bis sie die Krankhaftigkeit dieser Neigung erkennt und radikal abstellt ? Eigentlich sollte man auf so
viel geballten Schwachsinn gar nicht mehr antworten. Aber eines muss ich Ihnen dennoch sagen: SIE SIND
SO DOOF DASS ES KRACHT! Wie schön, dass noch niemals Kinder von heterosexuellen Menschen getötet worden
sind! Wie schön, dass noch nie Kinder von den eigenen Eltern verwahrlost wurden, bzw. dass man sie hat
verhungern lassen… Lesen Sie eigentlich ab und zu auch mal Zeitung oder schauen Sie auch ab und zu mal
Nachrichten? Oder halten Sie ihre Nase einzig und allein in Brüder Grimm… äh… die Bibel! Wenn man
von nichts eine Ahnung hat, dann sollte man vielleicht einfach mal die Fresse halten!
#25 Bruder Theophil 22:38:24 | Donnerstag, 13. September 2007
Ein homosexuelles Schwein… …hat die 14 jährige Hannah ermordet, weil er mal grad Bock hatte eine
Frau auszuprobieren. Wieviel Perversion aus diesem Schweinelager muss unsere Gesellschaft noch ertragen,
bis sie die Krankhaftigkeit dieser Neigung erkennt und radikal abstellt ? Dieses Mädchen hätte im Schnitt
ca. 80 Jahre alt werden können und eine Familie haben können. Ihre Eltern und Geschwister müssen mit
der Narbe bis ans Lebensende rumlaufen. Das Schwein kommt in ca. 10 Jahren wieder aus dem Knast. Da ist
wirklich schon ne Kugel zu Schade. Ein Strick reicht völlig aus. Und dem Steuerzahler bleibt was erspart.
Unser Rechtssystem ist totsl pervertiert. Deshalb passt es zu den Homos und Pädophilen. Die sind auch
nix anderes als ein Krebsgeschwür…
@methusalix Ist Ihre Position etwa, dass heute ungeborene Kinder für das in der Vergagngenheit von zu
Unrecht verurteilen weiblichen (und übrigens auch männlichen) „Hexen“ erlittene Unrecht büßen müssen?
Wird wegen der Hexenverfolgungen der frühen Neuzeit heutiges Unrecht zu Recht? Oder ist Ihre Position
bloß, dass jede Institution, die in der Vergangenheit Fehler gemacht hat (das bliebe für die Kirche
in Bezug auf Hexerei übrigens eigentlich noch näher zu diskutieren, aber ich gestehe hier jetzt einfach
mal ausDiskussionsgründen zu, dass es schlimme Fehler, sogar Untaten und Verbrechen gab), jede solche
Institurion also danach jedes Recht verwirkt hat, gegen neues, aktuelles Unrecht vorzugehen? OK, dann
sollten wir sofort die Polizei und die Strafjustiz abschaffen, der wenn es eine Insititution gibt, die
Millionen Opfer auf dem „Gewissen“ hat, so ist dies der Staat. Verstehen Sie mich bitte recht – ich versuche
nur, Ihre aus meiner Sicht offenkundig jeder Logik entbehrenden Ausführungen zu verstehen.
#22 methusalix † 16:56:45 | Donnerstag, 13. September 2007
Bokrug der grosse Relativist! Bokrug: @Gilbert:@Gilbert: Ich habe seriöse Studien gelesen, wonach maximal
30.000 – 60.000 Hexen (meist in der frühen Neuzeit von 1500 bis 1800) hingerichtet wurden. Maximal, so?
Und wieviele wären „gänzlich vernachlässigbar“ gewesen? Wieviele ermordete Frauen wären Ihnen ganz
persönlich „zu viele“ gewesen? Wieviele „ermordete Babies“ könnten Sie heute akzeptieren? In welchem
Zeitraum? Erkennen Sie den Schwachsinn Ihrer Doppelmoral, die Sie uns hier als „katholisch“ auftischen?
Wenn es um ermordete Frauen geht, waren es „maximal“ so und so viele. Beim „Kinderschlachten“ ist Ihnen
jedes „ermordete Baby“ eines zu viel. Na ja, die „Hexen“ waren ja nur erwachsene Frauen und die sind heute
ja auch nur als Gebärmaschinen erwünscht, oder um für „Gotteslohn“ am Herd zu stehen und die „Herren
der Schöpfung“ zu bedienen. Echt katholisch-relativistisch Ihre Ausflüsse, Bokrug. Der Papst hätte
seine helle Freude an Ihnen.
#21 Bokrug † 14:08:09 | Donnerstag, 13. September 2007
@Gilbert: @Gilbert: Ich habe seriöse Studien gelesen, wonach maximal 30.000 – 60.000 Hexen (meist in
der frühen Neuzeit von 1500 bis 1800) hingerichtet wurden. Die anderen Zahlen wurden aus historischen
Irrtümern ideologischen Propagandagründen oder auch ideologischen Selbst-Verblendungen verfälscht.
Ich will das jetzt nicht gutheißen, was geschehen ist. Nur…gab es die Hexenverbrennungen eben gerade
in der Neuzeit, als man sich vom volksverbundenen verheirateten Priestertum abwandte…als der Neuplatonismus
und das pansophischen Christentum des Mittelalters einem zunehmenden Alttestamentarismus wich… www.artfond.de/geldseite.htm
JHWH wieder statt Elohim in den Vordergrund trat…u.a. durch diverse Juden-Propheten, die sich unter
die Christen gemischt hatten wie die Domne nach Sabbatai Zwi in der Türkei unter die Muslime (viele Jungtürken,
die Armenier und Muslime-Mystiker schlachteten waren Juden und Bnai-Brith Mitglieder), mitbeeinflusst.
Und dann gab es natürlich auch noch tatsächlich versuchte Schadenszauberei… Grüsse Bokrug
#20 nonnobisdomine 13:53:04 | Donnerstag, 13. September 2007
Übrigens: Wäre es kreuz.net nicht wert, einen eigenen Thread zu Kardinal Schönborn und seinen „round
table“ zu eröffnen? Der Kardinal und „SEINE“ Ansichten erfordern es doch, oder ????
#19 Aleph † 13:51:43 | Donnerstag, 13. September 2007
Hexenvernichtung nach der im Namen der Vernunft inerhalb von 3 Jahren mehr Leute unter dem großen Rasiermesser
landeten, als in 300 Jahren „Hexen“ auf dem Scheiterhaufen. Ist das der Grund warum hier in kreuz. net.
die Hexenvernichtung immer so wohlwollend verharmlost wird, als wäre dabei niemand ein Leid geschehen
?
#18 wolfgang e. 2 13:47:54 | Donnerstag, 13. September 2007
oh die gute alte Französische Revolution… … nach der im Namen der Vernunft inerhalb von 3 Jahren
mehr Leute unter dem großen Rasiermesser landeten, als in 300 Jahren „Hexen“ auf dem Scheiterhaufen.
Ja, in punkto Effizienz kann man da viel lernen…
#17 nonnobisdomine 13:43:22 | Donnerstag, 13. September 2007
Kardinal Schönborn und die Abtreibung Weiß eigentlich der Kardinal Schönborn nicht mehr, was er als
Sekretär der Katechismuskommission tat? „2270. Das menschliche Leben ist vom Augenblick der Empfängnis
an absolut zu achten und zu schützen. Schon im Augenblick seines Daseins sind dem menschlichen Wesen
die Rechte der Person zuzuerkennen, darunter das unverletzliche Recht jedes unschuldigen Wesens auf das
Leben…“ „2272. Die formale Mitwirkung an einer Abtreibung ist ein schweres Vergehen. Die Kirche ahndet
dieses Vergehen gegen das menschliche Leben mit der Kirchenstrafe der Exkommunikation…“ Man könnte
mehr aus dem KKK zitieren. Schönborn weiß offenbar nicht mehr, was er tut, wenn er einen runden Tisch
fordert. Schönborn steht nicht mehr für das „unveräußerliche Recht des Lebens“ ein, er fordert „den
runden Tisch“, also eine Diskussion. Schönborn – wohin gehst Du? Wohin tendieren Deine Tendenzen? Oder
bist Du einfach ein Verwässerer der kirchlichen Lehre????
#16 Bokrug † 13:39:37 | Donnerstag, 13. September 2007
Es war das Christentum… …das Gladiatorenspiele und Sklaverei abschaffte in der Antike und die Zustimmungspflichtigkeit
der Frauen zur Ehe einführte. In der Neuzeit waren es charismatische Quäker und katholische Jesuiten,
die tatsächlich gegen die Sklaverei opponierten. Und sie erfolgreich bekämpften.
#15 obelix † 13:30:49 | Donnerstag, 13. September 2007
@Tobak @reformandus (dafür ist es schon lange zu spät!) Rainer Tobak: So ist es, reformandus,wer eine
Definitionshoheit darüber beansprucht, welcher Mensch Mensch ist und ein Lebensrecht hat, … Das anzuerkennen
wurde die römisch-katholische Kirche von der Aufklärung und der französischen Revolution gezwungen.
Sonst würden die heute noch „Hexen“ verbrennen.
#14 Rainer Tobak 13:23:16 | Donnerstag, 13. September 2007
So ist es, reformandus, wer eine Definitionshoheit darüber beansprucht, welcher Mensch Mensch ist und
ein Lebensrecht hat, steht auf der Stufe des Nazismus: Und da steht methobelix, der Foren-Goebbels des
Babymordes! Man sollte mit so einem Schwein nicht diskutieren, aber gelegentlich muß man es um der vielen
Millionen Toten willen!
#13 Bokrug † 13:20:13 | Donnerstag, 13. September 2007
@Obelix: Bei Paulus gab es auch Frauen als Prophetinnen im Urchristentum. Ferner gab es durch das Christentum
die Einführung der Zustimmungspflichtigkeit zur Ehe.
#12 obelix † 13:08:57 | Donnerstag, 13. September 2007
@reformandus semper reformandus: @obelix Ihre Formulierung „Zwölfzeller“ verrät, dass Sie Menschen im
frühen Entwicklungsstadium das Menschsein absprechen. Diese Aussage bedeutet, dass Ihnen die Frau völlig
gelichgültig ist. Sie kommt in Ihren Überlegungen nicht einmal vor. Eine sehr gut katholische Einstellung,
die zur völligen Bedeutungslosigkeit der Kirche führen kann, wenn sie nicht erkennt, dass man „Leben
schützen“ nur MIT den Frauen kann und niemals gegen sie. Aber dazu müsste man erst einmal wahrnehmen,
dass Frauen überhaupt als Menschen existieren und dann noch anerkennen, dass auch Frauen Rechte in dieser
Welt haben und nicht nur Embryos. Wer anderen Menschen das Menschsein abspricht, steht in meinen Augen
auf einer moralischen Stufe mit den Nazis. Ich breche daher die Diskussion ab, bis Sie insofern auf dem
Boden eines moralischen Minimalnenners angekommen sind. Die bei Reaktionärkatholiken und Evangelen allzeit
geliebte Nazikeule! Wie konnte ich von Ihnen nur etwas anderes erwarten. Gott befohlen.
#11 nonnobisdomine 12:47:14 | Donnerstag, 13. September 2007
@ Schweizer Priester: Wenn es wirklich zur Ernennung zum neuen Zeremonienmeister kommt, dann vermute ich
mal, dass alle drei weder verwandt noch verschwägert sind.
3x Marini Wenn es wirklich zur erwähnten Ernennung des Genueser Zeromoniars an den Vatikan kommt, hat
es dann mindestens 3 „Marinis“ im Vatikan und alle haben mit der Liturgie zu tun: Den neuen Päpstlichen
Zeromoniar Guido Marini, den bisherigen päpstlichen Zeremoniar Erzbischo Piero Marini, dann für die
Eucharistischen Kongresse zuständig und den im Juli neu berufenen zusätzlichen Sekretär der Kommission
„Ecclesia Dei“ Msgr. Mario Marini
@obelix Ihre Formulierung „Zwölfzeller“ verrät, dass Sie Menschen im frühen Entwicklungsstadium das
Menschsein absprechen. Wer anderen Menschen das Menschsein abspricht, steht in meinen Augen auf einer
moralischen Stufe mit den Nazis. Ich breche daher die Diskussion ab, bis Sie insofern auf dem Boden eines
moralischen Minimalnenners angekommen sind.
#8 nonnobisdomine 12:04:36 | Donnerstag, 13. September 2007
Im Gegensatz zum Bugnini-Schüler Marini gibt Msgr. G. Marini ein gutes Bild und scheint – zumindest was
man von ihm liest – ein „besserer“ bzw. „würdigerer“ Zeremonienmeister zu sein, als Piero Marini, der
sich gerne selbst darstellt. Hier mal ein Link zu einer der sehr wenigen Abbildungen im Internet: www.diocesi.genova.it/…mmagini/immagine.php?id=1956
Ein weiterer Link: www.diocesi.genova.it/…mmagini/immagine.php?id=2149
#7 obelix † 11:56:46 | Donnerstag, 13. September 2007
@Tobak @reformandus (dafür ist es schon lange zu spät!) Rainer Tobak: obelix: Keine Beihilfe zum Babymord
leisten,… Genau das ist es, was die katholische Hierarchie macht: sie kümmert sich, genau bis zur Geburt,
um „werdendes Leben“ und lässt danach ALLE, Frauen UND Kinder im Regen stehen. Die Frauen in gut reaktionär-katholischer
Tradition natürlich auch schon vor der Geburt. Zwölfzeller waren den Kirchenbeamten schon immer wichtiger
als erwachsene Frauen, mit denen sie rein gar nichts anfangen konnten, weil man die Oberhoheit über die
Bäuche der Frauen behalten muss, koste es die Frauen, was die katholische Hierarchie wolle. semper reformandus:
@obelix Ihre Meinungsäußerung verrät… Irgendwie scheinen Sie die Forderung der Klerisei nicht verstanden
zu haben. Die wollen, dass man sich um Kinder UND Frauen NACH der Geburt kümmert. Das bedeutet, dass
man zugibt, das bisher nichts getan zu haben. Die deutsche Regelung ist von diabolischer Logik: Wer beratend
helfen will, … Genau das ist die Grube, die sich die deutschen Kirchenbeamten mit Hilfe des Vatikans
selbst gegraben haben und in die sie auch prompt gefallen sind. Zuerst haben sie, um die Einführung der
Fristenlösung auf Teufel komm raus zu verhindern, die Zwangsberatung, samt Beglaubigungsschreiben von
Frauen in Not gefordert und bekommen. Als sie die hatten, haben Sie den katholischen Beratungsstellen
verboten Frauen wirklich zu helfen und jammern jetzt rum, dass sie sich selbst aus dem System rausgekickt
haben. Blödsinniger geht’s wirklich nimmer.
#6 Bokrug † 11:12:12 | Donnerstag, 13. September 2007
@Engelhardt: Irrtum. Die zionistische Freimaurerei ist noch harmlos – verglichen mit der anglo-amerikanischen
Freimaurerei, vor allem dem weitverbreiteten Hochgradsystem des schottischen Ritus …33. Hochgrad nach
Ku-Klux-Clan Begründer Albert Pike… www.bilderberg.org Rockefeller ist auch Mitglied im Skull&Bones
Orden… 9.11. war ein Inside-Job www.zweitausendeins.de/…ritersblog/broeckers/
@obelix Ihre Meinungsäußerung verrät einen zynischen Umgang mit der Wahrheit. Bezeichnend ist zunächst,
dass Sie mit keine Silbe die Kindererwähnen. „Im Regen stehen“ lässt nicht derjenige die „Frauen in
Not“, der ihnen hilft, ihr Kind zu töten. Die deutsche Regelung ist von diabolischer Logik: Wer beratend
helfen will, muss bereits sein, durch Ausstellug des die Tötung de facto legitimierenden „Beratungsscheins“
die obejktive Vorraussetzung für die Tötung erst zu schaffen, und wird damit untrennbar in die Schuld
des Geschehens verstrickt. Denn nur wer grundsätzlich bereit ist, die Tötung letztlich, so es nach der
Beratung dazu kommt, zu akzeptieren, darf überhaupt im Sinne des Systems, also mit Scheinausgabe, „vollwertig“
beraten. Ich habe diese teuflische Logik schon im Vorfeld der Gesetzesreform Anfang 1992 erkannt und z.B.
in einem interdiszilinär juristisch-theologischen Universitätsseminar, das sich mit dem Reformvorhaben
befasste, aus genau diesem Grunde gegen die „Scheinlösung“ plädiert. Viele der damals teilnehmenden
Juristen folgten meiner Argumentation, fast alle Theologen waren jedoch dagegenund plädierten damals
für die „Scheinlösung“. Jahre später hat Rom bekanntlich in einem Sinne entschieden, der meiner Argmentation
entsprach. Meine damaligen konkreten Erfahrungen mit sog. Theologen im, akademischen Lehrbertrieb trugen
übrigens maßgeblich dazu bei, auf gehörige innere Distanz zu der modernistischen „Amtskirche“ zu gehen.
#4 landorganist 11:05:43 | Donnerstag, 13. September 2007
Marini folgt auf Marini Das ist doch auch wieder das Werk zionistisch beeinflusster Freimaurergruppen,
die mit Hilfe des Leibhaftigen versuchen, die gläubige Christenschar zu verwirren. Sicher gehören beide
Marinis den Rotariern an, das erahnt der gewiefte V-I-Tradi doch sofort. Warten wir jetzt auf den nächsten
Freiluftgottesdienst denn: „An den Schirmen werdet ihr sie erkennen!“
#3 Bokrug † 10:59:40 | Donnerstag, 13. September 2007
Bilderberg-Treffen mit Rockefeller Die Bilderberg-Treffen mit Rockefeller werden von der Londoner Grand-Lodge
iniziiert. www.bilderberg.org Deutschland wird über freimaurerische Vorfeld Organisationen wie Odd-Fellow
Orden, Rotary-Clubs wie Lions und Kiwanis als korrupte Netzwerke in Wirtschaft, Justiz und Politik unterwandert
und beherrscht. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, Art. 20 II 1 GG Wussten Sie, dass in der Bundesrepublik
96 % aller Landräte, über 90 % der Bürgermeister in Orten mit über 5.000 Einwohnern, über 60 % aller
Notare, 84 % aller Chefärzte von Kreiskrankenhäusern, ca. 90 % aller Direktoren der Gymnasien, ca. 70 %
aller Direktoren der Amtsgerichte, zahlreiche Pfarrer und Pastoren, fast alle höheren Polizeichefs, fast
alle Staranwälte und fast alle Bundeswehr-Offiziere vom Kommandeur aufwärts, den Rotariern oder dem
Lions Club mit Hauptsitz in Chikago angehören Quellennachweis: Glaubensnachrichten www.fromthewilderness.com
#2 Rainer Tobak 10:58:37 | Donnerstag, 13. September 2007
obelix: Keine Beihilfe zum Babymord leisten, DAS ist also für Obelix „die Frauen im Regen stehen lassen“!
Die Frauen TREIBT erst derjenige in den Regen, der ihnen die Schuld am Mord des eigenen Kindes als legitime
„Entscheidungsfreiheit“ einredet oder ihnen weismacht, die Abtreibung sei KEIN Mord!
#1 obelix † 10:52:07 | Donnerstag, 13. September 2007
Fragen an den Herrn Kardinal Ein „Runder Tisch“ gegen den Kindermord Österreich. Der Erzbischof von Wien,
Christoph Kardinal Schönborn, möchte einen „Runden Tisch“, um den Lebensschutz in Österreich zu verbessern.
Der Kardinal forderte den Ausbau von Beratungsstellen und Hilfsfonds. Dürfen in diesen Beratungsstellen
die Beratungen dann auch bestätigt werden, oder lässt man die Frauen in Not schon wieder im Regen stehen,
wie bei den katholischen Beratungsstellen in Deutschland. Da wurden zuerst die Beratungsstellen von den
Bischöfen gefordert (um eine drohende Einführung der Fristenlösung zu torpedieren), als diese dann
da waren, wollte man den Frauen verbieten sich dort auch Beratung zu holen. Fazit, die katholischen „Beratungsstellen“
haben sich aus der Beratung praktisch ganz ausgeklinkt und in reaktionär-katholischen Kreisen jammert
man, dass pro familia Frauen in Not berät, die man gerne selber beraten würde, die aber dann doch lieber
zu pro familia oder donum vitae gehen.