Die Päpstliche Kommission ‘Ecclesia Dei’ wird allgemein gültige ‘Ausführungsbestimmungen’ zum Motu Proprio über die Freigabe der Alten Messe erlassen. Doch die deutsche Kirche will Sonderwege gehen.
(kreuz.net) Morgen tritt das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ zur Freigabe der Alten Messe in Kraft.
Zu dem Anlaß wird der Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, Dario Kardinal Castrillon
Hoyos, ein Altes Pontifikalamt zelebrieren.
Das berichtete die Laienorganisation ‘Una Voce Venedig’,
welche die Messe gemeinsam mit dem altgläubigen ‘Institut Christus König und Hoherpriester’ organisiert
hat.
Das Pontifikalamt beginnt am Abend in der Basilika des mittelitalienischen Marienwallfahrtsortes
Loreto.
Nach der Messe folgt ein Te Deum als Danksagung für das Motu Proprio.
Kirchliche Ausführungsbestimmungen
Die Päpstliche Kommission ‘Ecclesia Dei’ watet mit einer zweiten Überraschung auf.
Die katholische
Nachrichtenagentur ‘Kipa-Apic’ erfuhr, daß die Kommission offizielle Ausführungsbestimmungen zum Motu
Proprio herausgeben will.
Sie sollen Voraussetzungen definieren, die Gläubige bei der Bitte um die Alte
Messe beachten müssen. Wann das Dokument erscheinen soll, ist nicht bekannt.
Deutsche Ausführungsbestimmungen
Die deutschen Bischöfe wollen offenbar eigene „Ausführungsbestimmungen“ erlassen. Das erklärte der
stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Mons. Heinrich Mussinghoff, bereits Ende
August.
In einer gestrigen Pressemitteilung zur Herbstvollversammlung vom 24. bis 27. September kündigte
die Bischofskonferenz diesen Schritt offiziell an:
„Die Mitglieder der Bischofskonferenz werden Leitlinien
für die deutschen Diözesen zur Umsetzung des Motu Proprio Summorum Pontificum von Papst Benedikt XVI.
beraten.“
Die Leitlinien sollen Priestern und Gläubigen angeblich „den rechten Umgang mit dem Motu Proprio“
ermöglichen.
Zu den vom Bischof von Augsburg, Mons. Walter Mixa, bereits erlassenen Ausführungsbestimmungen
wollte sich die Bischofskonferenz nicht äußern.
„Augsburg kommentieren wir nicht“ – erklärte die Sprecherin
der Bischofskonferenz, Martina Höhns laut der gestrigen Ausgabe der ‘Augsburger Allgemeinen Zeitung’:
„Es ist das gute Recht des Bischofs, Ausführungsbestimmungen zu formulieren.“
Die meisten deutschen
Bischöfe wünschen sich, was das Erzbistum Berlin auf seiner Homepage offen behauptet:
„So bleibt es
zunächst dabei, daß in den Pfarrgemeinden die sogenannte ‘außerordentliche Form’ des römischen Ritus
derzeit keine Anwendung findet.“
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#40 juergen 20:10:12 | Mittwoch, 19. September 2007
Messe in Paderborn Heute fand im Dom in Paderborn – wie angekündigt – eine Messe im außerordentlichen
Ritus statt. Ursprünglich sollte sie in der Marienkapelle stattfinden. Man hatte aber wohlweisslich zusätzlich
schon den Altar in der Krypta für die Zelebration in der außerordentlichen Form hergerichtet (Blumen,
Kerzen, Kanontafeln, etc.). Es waren schätzungsweise vielleicht 100 Gläubige dort, die natürlich in
der Marienkapelle keinen Platz fanden. So wurde die Messe in die Krypta verlegt. Messe in Violett (Quatembermittwoch
im September); Lesungen und Evangelium waren auf Deutsch (offensichtlich vom Priester simultan aus dem
Lateinischen übersetzt).
#39 Bokrug † 15:40:16 | Samstag, 15. September 2007
@Abraham Leon: Abraham Leon geht auf die real vorhandene Händler-Tendenz des Judentums ein… Und über
deren Heilung u.a. auch durch eine feste Ansiedlung und Ackerbau…Erdverwurzellung statt nomadische Entwurzelung.
Heilung des Ahasveros (Seth). Nebenbei, es gab sehr wohl auch nichtchristliches Grosskapital im Mittelalter
und später…! Nämlich die Kaufmannslogen in Handelssstädten wie Venedig, den lombardischen Städten
oder auch Freimaurer-Logen in Hanse-Städten wo die Patrizier drin sassen. Grosskaufleute. Die Fugger
machten ihre Bankausbildung und Karriere erst in Venedig…bevor sie ab 1450 bis 1500 gemeinsam mit ähnlichern
Kaufmannslogen in den Hanse- und Rheinbundstädten und den dortigen Patriziern das mittelalterliche Schwundgeldsystem
außer Kraft setzten. Zur Zeit Luthers hatten sie sogar die Bankgeschäfte des Vatikans an sich gerissen
(mit den lombardisch-venezianischen Bankiers zusammen). www.vergessene-buecher.de Über Amsterdam und
die Niederlande sowie den Calvinismus wurde dann in Grossbritannien die anglo-jüdische bzw. freimaurerisch-calvinistisch-jüdische
See- und Händler-Allianz der Neuzeit begründet. Zum Schaden aller…
#38 GerdEric 22:30:45 | Freitag, 14. September 2007
@Bokrug Was schreibt denn nun Abraham Leon? Das Großkapital – schrieb Leon – hat sich nur den elementaren
Antisemitismus der kleinbürgerlichen Massen zunutze gemacht. Es benutzte ihn zu einem Meisterstück faschistischer
Ideologie. Mit dem Mythos des jüdischen Kapitalismus versuchte das Großkapital, den Kapitalistenhaß
der Massen von sich abzulenken. (aus der von Ihnen zitierten Site) Sowohl Grosskapital als auch Kleinbürgertum
sind hier christlich, denn anderes gab es zu der Zeit nicht, und so tragen sie die christliche-abendländische
Kultur des Antijudaismus-Antisemitismus in Ihrem Kulturschlecht weiter, von Generation zu Generation.
Leon erkennt, dass Antijudaismus-Antisemitismus Bestandteil des Volkes ist, also nicht Erfindung des Faschismus,
was das alles ja nicht besser macht, nein, im Gegenteil! Wer hat denn früher in der „guten alten Zeit“
das Volk erzogen? es waren die Kirchen, deren Vertreter.
@Benedikt Das Modell, das Sie präferieren, trifft genau die Absicht des Hl. Vaters. Ein schönes, bereits
existierendes Beispiel gibt es im Brompton-Oratory www.bromptonoratory.com/…ex_files/Page351.htm. Beide
usus können wunderbar nebeneinander bestehen. Die etwas beschränkteren Geister hier im Forum können
das wahrscheinlich nicht nachvollziehen, aber das ist völlig unerheblich. Vernünftige Argumente gegen
die Koexistenz beider usus habe ich bisher noch nicht gehört und es ist wohl kaum möglich, solche zu
finden. Die einen wollen den ordentlichen Usus ganz abschaffen, weil er ja ein Produkt von Freimaurern
sei, die anderen lehnen den außerordentlichen Usus ab, weil er ihre romantische Sichtweise eines nebulösen
Geistes des 2. Vatikanums stört. Beide Positionen können von ihrem theologischen Gehalt getrost übergangen
werden. Man sollte sie nur insofern ernst nehmen, als sie ein versöhntes Miteinander beider usus behindern.
Dass, wie ich schon gestern gesagt habe, die zweite Gruppe einen nicht geringen Einfluss in der Kirche
besitzt, ist das eigentliche Problem. Allerdings wird es für diese nun deutlich schwerer, da der Willen
des obersten Gesetzgebers nun einmal feststeht.
#34 Bokrug † 05:13:36 | Freitag, 14. September 2007
@GerdEric: @GerdEric: Für Gerd Eric… Als Jerusalem zerstört wurde und das Christentum ab 100 n. Chr.
einen festen Kanon hatte und dabei dann 300 Jahre später Hauptreligion des römischen Reiches wurde…(und
die Juden bereits vorher von diversen Pechstränen getroffen waren…)…hätten die Juden dann nicht
eventuell doch merken können, dass Christus als Anthropos des Alten Testamentes der jüdische Messias
nach Ezechiel, Henoch, Jesus Sirach, den Propheten usw. war…Metathronos? Und seiner Heiliger Geist der
Ruach Elohim und die Sophia? Ging es denn noch eindeutiger? Musste die Talmud-Gesetzesverdreherei und
Vergötzung Jsraels samt seiner Schechinah als grosse Hure Babylon des talmudischen Judentums und samt
der Ahasveros-Existenz wirklich sein? Abraham Leon, geboren 1918 in Warschau, brach 1940 mit dem Zionismus
(B’nai-Brith Orden) sozialismus-von-unten.de/…7/antisemitismus.htm Der bedeutende Marxist Abraham Leon
(1918-44), der in Auschwitz ermordet wurde, analysierte die Stellung des jüdischen Volks. sozialismus-von-unten.de/…7/antisemitismus.htm
Ursprünge des Antisemitismus Abraham Leon: Die jüdische Frage. Eine marxistische Darstellung, Arbeiterpresse
Verlag, 210 Seiten, 28.00 DM. ISBN 3-88634-064-3 Abraham Leon, geboren in Warschau 1918, brach 1940 mit
dem Zionismus und wurde Mitglied der von Trotzki gegründeten Vierten Internationale, deren belgische
Sektion er während des Krieges im Untergrund leitete.
Ausführungsbestimmungen auch in der Schweiz Gemäss Mitteilung der Schweizer bischofskonferenz haben
die Schweizer Bischöfe auf ihrer gestern zu Ende gegangenen Vollversammlung ebenfalls Ausführungsbestimmungen
zum Motu proprio erlassen. diese sollen gemäss jener Mitteilung in den nächsten Tagen von den einzelnen
Bischöfen in Kraft gesetzt und veröffentlicht werden. Hoffen wir, dass die Tendenz, das Motu Proprio
auszuhöhlen, nicht auch dort sich zeigen wird. Immerhin hatten schon bisher die meisten Bischöfe der
Schweiz (vor Allem Basel und Chur) recht grosszügig die Alte Messe erlaubt, so dass es ein relativ dichtes
Netz an Orten, an denen die Alte Messse mit bischöflicher Erlaubnis gefeiert wird, gibt (wohl auch deshalb,
weil es natürlich auch viele Orte gibt, an denen die Priesterbruderschaft St. Pius X. Messen hält).
#31 juergen 20:11:23 | Donnerstag, 13. September 2007
Privatmesse Hierzu eine Klärung: Privat meint hier nicht, dass der Priester allein für sich, also beispielsweise
hinter verschlossener Kirchentüre zelebriert, sondern das die Messe nicht öffentlich, d.h., nicht in
dem offiziellen Pfarrblatt oder einer Kirchenzeitung angekündigt bzw. vermeldet wurde. Wo stammt diese
vermeindliche Lebensweisheit denn von wech?
#30 Rainer Tobak 19:01:41 | Donnerstag, 13. September 2007
Dr. Heger: Man fragt sich wirklich, warum diese Position des gesunden Menschenverstandes nicht allgemein
ist. Weil der gesunde Menschenverstand nicht allgemein ist! Wir nennen jetzt aber keine Namen…
#28 Seminarist 18:46:00 | Donnerstag, 13. September 2007
Privatzelebration Mehrmals taucht im Zusammenhang von Kommentaren zum Motu Proprio der Begriff der Privatzelebration
auf. Hierzu eine Klärung: Privat meint hier nicht, dass der Priester allein für sich, also beispielsweise
hinter verschlossener Kirchentüre zelebriert, sondern das die Messe nicht öffentlich, d.h., nicht in
dem offiziellen Pfarrblatt oder einer Kirchenzeitung angekündigt bzw. vermeldet wurde. Selbstverständlich
können an dieser hl. Messe des privat zelebrierenden Priesters Gläubige, die sich „zufällig“ gerade
inder Kirche befinden, teilnehmen (und wenn es Hundert sind, wäre es immer noch eine Privatmesse!).
#27 Benedikt 18:40:41 | Donnerstag, 13. September 2007
@ gilbert Ich bin für das Vorgehen der Bischöfe, damit NOM geschützt ist. Das MP schadet dem „NOM“
überhaupt nicht, sondern schreibt seine Rolle und seine Beziehung zum usus antiquior im Gegenteil fest.
Was schadet es, wenn in einer Kirche um 8:30 eine Alte Messe stattfindet und um 10 Uhr das Hochamt im
„NOM“? Nichts! So aber werden nicht nur die Anliegen einer Zahl von Gläubigen unterdrückt, die Kirche
macht sich auch unglaubwürdig, indem sie eigenes liturgisches Gut wie ein obskures Ritual behandelt und
eigene Gottesdienstbesucher schikaniert. Millionen Laien privat und in Räten und tausende Pfarrer machen
sich Gedanken, wie man den Gottesdienstbesuch steigern kann und hier werden Leuten, die dies tun wollen
noch Steine in den Weg gelegt. Das ist doch völlig absurd. Wer den alten Ritus mag, soll sich dahin begeben
wo er gefeiert wird. Es wird ja nach Kräften verhindert, dies zu tun. Er ist nicht die allgemeine Lösung.
Diese Anspruch erhebt das MP gar nicht. Und die meisten Besucher wohl auch nicht.
#26 juergen 18:36:42 | Donnerstag, 13. September 2007
@Benedikt Ich meine daß es eine solche Vorschrift gibt, gebe aber zu, daß ich mich da auch irren kann.
Ich habe heute nicht die Zeit das rauszusuchen – sofern es das gibt. Quellen die mir spontan einfallen
wären CIC oder AEM oder die Instruktion Eucharisticum Mysterium. Wie gesagt, kann aber auch sein, daß
das ich mich irre, und es da nur um Konzelebrationen geht. Zu den Begebenheiten in Paderborn. Auf folgender
Seite findet man einen Grundriss des Doms: www.i-basis.de/…riat/dom/index.phtml?ber_id=258 Die Kypta
ist unter dem Hochchor. Dort wo sich die Zahlen 15 und 6 befinden nur eben eine Etage tiefer. Die Marienkapelle
ist auf dem Grundriss unterhalb des Hochchores gezeichnet. Wo die Zahl 9 steht geht die Treppe runter
in die Kypta; rechts davon geht es in die Marienkapelle. Rechts neben der Treppe in die Kypta befindet
sich ein Fenster. Dahinter stehen die Pfeifen der Kyptaorgel.
#25 Aleph † 18:16:09 | Donnerstag, 13. September 2007
Benedikt Das mögen Sie anders interpretieren, weil ie möglicherweise andere Einblicke in die kirchliche
Diplomatie haben. Das sei Ihnen unbenommen. Ich bin für das Vorgehen der Bischöfe, damit NOM geschützt
ist. Wer den alten Ritus mag, soll sich dahin begeben wo er gefeiert wird. Er ist nicht die allgemeine
Lösung.
#24 Benedikt 18:12:02 | Donnerstag, 13. September 2007
@ gilbert Wie war denn das beim Vat. I 1870/71 als ein Teil der Bichöfe abgereist war vor der Entscheidung
über das Dogma der Infallibilität? [ Die Abreise erfolgte, weil die bestreffenden Bischöfe nicht gegen
den Papst stimmen wollten. Gegenstimmen sind auf einem Konzil indes nichts unbekanntes und eine Stimmenthaltung
wie diese als „Rebellion“ zu qualifizieren erscheint mir doch als äußerst übertrieben. Fraglich ist
auch, warum Bischöfe gegen eine Liturgieform der eigenen Kirche „rebellieren“ sollten, zumal es ja auch
nach Aussage der Bischöfe nur für einen kleinen Teil der Gläubigen überhaupt interessant ist. Die
könnte man doch eigentlich mal machen lassen oder? Ansonsten sind etliche Bischöfe und Pfarrherren ja
auch jedem Experiment zugeneigt. An einigen Dingen wird sogar seit 30 Jahren erfolglos herumexperimentiert,
ohne jeden Ertrag. Ein Umdenken hat dies bislang nicht zur Folge gehabt, womit wohl die Frage beantwortet
wäre, wer die wirklich Betonköpfe in der Kirche sind. Zudem ist der Aspekt von juhuben cantuja völlig
korrekt: Die Verweigerungshaltung ist Wasser auf die Mühlen der FSSPX. Die Bischöfe, die solche Behinderungen
des MP planen, sind für das Abdrängen der Gläubigen in diese zweifelhaften Kreise mitverantwortlich.
Das ist umso unverständlicher, wo jetzt die einmalige Möglichkeit bestünde, die „alte Messe“ von ihrem
reaktionären Ruch zu befreien. Eine haben offenbar nichts begriffen oder wollen es nicht. Das MP ist
das Ergebnis 20-jähriger Verweigerungspolitik.
#23 Aleph † 18:02:52 | Donnerstag, 13. September 2007
Warum sollten Bischöfe nicht rebellieren? Warum sollen Bischöfe nicht rebellieren. Das hat es in der
Kirchengeschichte schon öfter gegeben. Auch in dem Fall: Nichts Neues auf der Erde… alles schon mal
da gewesen. (Rabbi ben Akiba). Wie war denn das beim Vat. I 1870/71 als ein Teil der Bichöfe abgereist
war vor der Entscheidung über das Dogma der Infallibilität?
#22 Benedikt 18:00:26 | Donnerstag, 13. September 2007
@ juergen Ich habe vor allem gefragt, weil mir die Domkirche in Paderborn nicht aus eigener Anschuung
bekannt ist. In Mainz zB kann es sein, dass neben der turnusgemäßen Werktagsmesse um 8:15 im Hauptschiff
ein Schulgottesdienst stattfindet. Allerdings ist de Gotthardkapelle, in welcher die 8:15 Messe stattfindet,
zwar vom aus Dom begehbar, ist jedoch ein eigenständiges Gebäude. Dennoch würde ich mich um einen Hinweis
freuen, wo ich die Vorschrift finde, nach welcher in einer Kirche keine zwei Messen gleichzeitig stattfinden
dürfen. Gegen dieses Gebot würde zB im Peterdom jeden Morgen ab 7 Uhr gleich dutzendfach verstoßen.
MW ist das nur unerlaubt, wenn gleichzeitig in der Kirche eine Konzelebration stattfindet. Selbst wenn
in der Krypta eine Konzelebration stattfinden würde müsste man jedoch überlegen, in wie weit die Bestimmung
(keine Einzelzelebration während einer Konzelebration) hier von ihrem Sinn und Zweck anwendbar wäre,
da es sich nicht um die Zelebration derselben Form des Röm Ritus, sondern eben um unterschiedliche handelt.
#21 juergen 17:36:38 | Donnerstag, 13. September 2007
@Benedikt Warum nicht? Es mag eine Interpretationsfrage sein, ob eine Messe in der Krypta und eine in
der Marienkapelle (beide also innerhalb des Domes) nicht der Vorschrift widersprechen, daß in einer Kirche
nicht gleichzeitig zwei Messen gefeiert werden dürfen. Zudem ist die Messe in der Krypta natürlich mit
Orgel und Gesang. Dies würde sicher die Messe in der Marienkapelle stören und ggf. auch umgekehrt. Die
Treppe zur Kypta ist ja in unmittelbarer Nähe des Eingangs zur Marienkapelle.
#19 cum te 16:34:21 | Donnerstag, 13. September 2007
„Schriftlich, in dreifacher Ausfertigung“ Wenn die Bischöfe einigermaßen bei Trost sind, beschränken
sie ihre „Ausführungsbestimmungen“ auf einige knappe Leitsätze von weniger als einer DIN A 4 Seite.
Jeder Übereifer wäre hier von Übel. Mal sehen, ob die Vernunft obsiegt.
#18 Benedikt 16:30:33 | Donnerstag, 13. September 2007
@ juergen Das „seltsame“ an dieser Meldung ist m.E., daß Mittwochs um 18:30 in der Krypta einer NOM-Messe
stattfindet. Die kann man ja wohl kaum parallel laufen lassen. Warum nicht?
#17 Juhuben Cantuja 16:08:41 | Donnerstag, 13. September 2007
Wasser auf die Mühlen der Piusbruderschaft wenn die deutschen Bischöfe glauben eigene Wege gehen zu
müssen anstatt sich das Motu proprio zu halten, so lassen sie damit Wasser auf die Mühlen der Piusbruderschaft
fliessen
#16 juergen 15:54:32 | Donnerstag, 13. September 2007
Die dt. Bischöfe… Aber die Bischöfe sitzen in Freiburg, Rottenburg, München, Eichstätt, Augsburg,
Würzburg, Bamberg, Regensburg, Speyer, Mainz, Limburg, Köln, Osnabrück, Essen, Meißen, Hamburg, Münster,
Hildesheim, Passau, Görlitz… Sie sind in der Mehrheit. …und einer sitzt in Paderborn Die Seite „initroibo“
meldet: D-33098 Paderborn: Ab 19.09. im hohen Dom in der Marienkapelle jeden Mittwoch um 18:30 Uhr. Das
„seltsame“ an dieser Meldung ist m.E., daß Mittwochs um 18:30 in der Krypta einer NOM-Messe stattfindet.
Die kann man ja wohl kaum parallel laufen lassen.
#14 Pelagius III. 14:57:30 | Donnerstag, 13. September 2007
@Bokrug Ihre Behauptung, das Staatsoberhaupt von Großbritannien (die Königin) sei Großmeister der Vereinigten
Großloge von England, ist falsch. Wie man leicht auf der Website der United Grand Lodge of England nachlesen
kann, ist der derzeitige Großmeister der Herzog von Kent. Hören Sie auf, im Internet falsche Behauptungen
zu verbreiten!
#13 Maledica 14:35:54 | Donnerstag, 13. September 2007
Antwort „Wieso fühlt sich Maledica angesprochen, wenn ich Komma geantwortet habe…?“ Ich erlaube Ihnen
auch auf den Inhalt meines Beitrages zu antworten. Wenn Sie Ihren Senf hier dazugeben müssen Sie auch
mit Antworten rechnen. Wenn Sie jemandem exklusiv etwas zukommen lassen, sollten Sie es mit einer persönlichen
NAchricht an die betreffende Person versuchen
#12 Merker 14:32:36 | Donnerstag, 13. September 2007
Wer hat das Reden? Der Papst hat nach seinen Bedingungen nun auch die frühere Meßfeier freigegeben.
Die Bischöfe können also beraten so viel sie wollen. Es bleibt ihnen aber in dieser Frage nur noch ihr
Stab.
#11 Bokrug † 14:19:05 | Donnerstag, 13. September 2007
@Engelhardt: @Engelhardt: Nein, es ist kein Propaganda-Märchen…bzw. nicht gelogen… Freimaurer haben
Vorfeld-Organisationen wie Rotary-Clubs der Lions und Kiwanis und Odd-Fellow Orden… www.bilderberg.org
Die FDP ist die Interessen-Vertretung der Freimaurerei in Deutschland. Angela Merkel und Friedrich Merz
sind auch Mitglieder in Rotary-Clubs. In den englischsprachigen Nationen, in den Ländern des Nordens,
in der Türkei und anderswo streben sie nicht nach Macht: Sie sind die Macht.So ist beispielsweise das
Staatsoberhaupt von Großbritannien zugleich der Großmeister der Vereinigten Großloge von England und
der über 150 Großlogen eine pro Land und in den USA eine pro Bundesstaat… G. Gomez bestätigt in dem
Interview, daß nach Aussagen des Großmeisters der Großloge von Spanien (bis März 2006), Josep Corominas,
60 % der Mitglieder des Europäischen Parlamentes Freimaurer sind: Tatsächlich sind alle Vorschläge
zu den Themenbereichen Familie und Bioethik, die der Lehre der Kirche und sogar dem natürlichen Sittengesetz
widersprechen, vom Europäischen Parlament angenommen worden… Die Freimaurerei strebt danach, die soziokulturellen
Zeichen in den Ländern christlicher Tradition, wie z.B. die Weihnachtskrippe oder Repräsentationen von
Symbolen des christlichen Geheimnisses – etwa den Stern von Bethlehem, die Heiligen Drei Könige und so
weiter zu beseitigen. www.luebeck-kunterbunt.de Grüsse Bokrug
#10 PietroParente 14:12:12 | Donnerstag, 13. September 2007
Es ist genug… an muss die katholische Kirche in Deutschland wohl finanziell ausbluten lassen, vielleicht
konzentrieren sich Bischöfe dann mal auf das Wesentliche und nicht auf Preisverleihungen und Stellungnahmen
zu Killerspielen. Das ist doch lächerlich!!!!
#9 engelhardt † 13:47:53 | Donnerstag, 13. September 2007
Die Maer… …dass Rotary und Lions was it Freimaurern zu tun haette ist ein altes Propagandamaerchen
der Nazis. Aber wen wundert’s, dass das ausgerechtnet auf kreuz.net aufgewaermt wird?
#7 WeyounBN 13:35:01 | Donnerstag, 13. September 2007
Und in Frankreich? Die französischen Bischöfe haben doch auch nach Kräften versucht, das MP zu blockieren…
weiss jemand, wie es dort bzgl. ‘Ausführungsbestimmungen’ aussieht? o^/
#6 Isidor 13:28:57 | Donnerstag, 13. September 2007
Die deutsche Kirche ist also keine römisch-katholische Kirche ! Endlich einmal kann man lesen – das es
sich um die deutsche Kirche handelt ! Das kann man ja auch an Herrn Karl Lehmann „Kardinal“ erkennen.
Gott sei ihm gnädig !
#5 nonnobisdomine 13:22:33 | Donnerstag, 13. September 2007
Und insbesondere die freimaurerischen Vorfeld-Typen, die in Rotary oder Lions … organisiert sind, werden
ihr Möglichstes tun, um den Willen des Apostolischen Stuhles zu unterwandern. Diese Typen sind Feinde
der Kirche. Und dann natürlich noch die bischöflichen Typen der Freimaurer- und/oder Vorfeldgemeinschaften,
die in Österreich gezeigt haben, was sie wirklich sind: FEINDE DER KIRCHE.
#4 Maledica 13:19:54 | Donnerstag, 13. September 2007
… @gilbert Wehret den Anfängen eines unerträglichen Liturgie-Mix… Da hätte man vor 40 Jahren anfangen
müssen. Heutzutage hat im Novus Ordo jede Gemeinde ihren eigenen Liturgie-Mix, abhängig vom jeweiligen
Moderator, der das Event gerade managed. Ans Novus-Ordo-Meßbuch hält sich sowieso keiner mehr. Da könnten
mal die Bischöfe entsprechend vorgehen. Komisch „Mit dem Aber die Bischöfe sitzen in Freiburg, Rottenburg,
München, Eichstätt, Augsburg, Würzburg, Bamberg, Regensburg, Speyer, Mainz, Limburg, Köln, Osnabrück,
Essen, Meißen, Hamburg, Münster, Hildesheim, Passau, Görlitz… Sie sind in der Mehrheit.“ Stimmt,
Mainz, Limburg, Fulda haben sich schon vor langer Zeit von Rom getrennt. Dort trifft man kaum noch auf
den katholischen Glauben. Dafür haben Lehmann, Kamphaus und Algermissen schon gesorgt. Die lassen sich
auch vom Papst nix sagen Doch Mehrheit gleicht nicht der Wahrheit Da hätte der Papst viel zu tun, ihnen
allen auf die Finger zu klopfen. Vorausgesetzt, die Bischöfe würden das gestatten.
#3 Aleph † 13:13:05 | Donnerstag, 13. September 2007
Komma Der Papst sitzt immer noch in Rom – und nicht in Mainz Aber die Bischöfe sitzen in Freiburg, Rottenburg,
München, Eichstätt, Augsburg, Würzburg, Bamberg, Regensburg, Speyer, Mainz, Limburg, Köln, Osnabrück,
Essen, Meißen, Hamburg, Münster, Hildesheim, Passau, Görlitz… Sie sind in der Mehrheit. Da hätte
der Papst viel zu tun, ihnen allen auf die Finger zu klopfen. Vorausgesetzt, die Bischöfe würden das
gestatten.
#2 Komma 13:06:39 | Donnerstag, 13. September 2007
Deutsche Nationalkirche? Der Hl. Vater hat seinen Willen bzgl. der überlieferten Liturgie in dem MP „Summorum
pontificum“ eindeutig und unmissverständlich geäußert. Wenn sich die deutschen Bischöfe in ihrer Herbstvollversammlung
Ende September wirklich mit „Ausführungsbestimmungen“ (die es zu den meisten Punkten gar nicht braucht –
das MP ist klar und deutlich) dem Willen von Papst Benedikt wiedersetzen, dann ist das eine „Königsteiner
Erklärung II“ – der Bruch mit Rom, die Weiterentwicklung zu einer deutschen Nationalkirche, einer „Lehmann-Kirche“.
Es bleibt nur zu hoffen, das „Ecclesia dei“ unmissverständlich jedem Bischof und erst recht jeder Bischofskonferenz
auf die Finger haut, die meint ihr eigenes liturgisches Süppchen kochen zu können. Der Papst sitzt immer
noch in Rom – und nicht in Mainz. Die überlieferte Liturgie war nie verboten und ab morgen ist sie wieder
ihrer Fesseln entledigt. So will es der Hl. Vater und so ist es gut. DEO GRATIAS!
#1 Aleph † 13:04:22 | Donnerstag, 13. September 2007
Liturgie-Mix „Die Mitglieder der Bischofskonferenz werden Leitlinien für die deutschen Diözesen zur
Umsetzung des Motu Proprio Summorum Pontificum von Papst Benedikt XVI. beraten.“ Es ist gut, wenn die
Bischöfe hier aktiv werden und Leitlinien zum MP festlegen, bevor Kraut und Rüben zu wuchern beginnen
und am Ende der ordentliche Ritus nicht mehr vom außerordentlichen zu unterscheiden ist. Auch in dem
Fall gilt: Wehret den Anfängen eines unerträglichen Liturgie-Mix…