Alte Messe
Gehorsam dem Ungehorsam?
Das Motu Proprio erlaubt jedem Priester, die Alte Messe zu lesen. Doch die sieben Bischöfe im US-Bundesstaat Florida wollen ihren Priestern dieses Recht wieder wegnehmen. Ausführungsbestimmungen.
In den Diözesen Floridas braucht es eine Gruppe von mindestens 50 Leute zur Zelebration einer Alten Messe.
In den Diözesen Floridas braucht es eine Gruppe von mindestens 50 Leute zur Zelebration einer Alten Messe.
© Latin-Mass-Society.org
(kreuz.net, St Augustine) Der Bischof der US-Diözese St. Augustine, Mons. Victor Benito Galeone (71), hat am 1. August Ausführungsrestriktionen zum Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ veröffentlicht.

Das Bistum St. Augustine befindet sich im südöstlichen US-Bundesstaat Florida.

In Florida gibt es sechs weitere Diözesen. Deren Bischöfe haben die Restriktionen von Bischof Galeone übernommen.

Auf dem traditionalistischen Weblog ‘What does the prayer really say’ beschreiben Gläubige Bischof Galeone als neokonservativ.

Der Bischof sei „sehr solide“ und „rechtgläubig“. Er stehe hinter der Enzyklika ‘Humanae Vitae’, welche die künstliche Kinderverhütung verurteilt, und kämpfe für Ehe, Familie und Sexualmoral.

In seinen eigenmächtigen Richtlinien fordert Bischof Galeone unter anderem, daß Priester, welche die Alte Messe lesen wollen, ihre Lateinkenntnisse unter Beweis stellen müssen.

Diese Regulierung verwundert. Denn nach den Richtlinien des Zweiten Vatikanums sind katholische Bischöfe verpflichtet, dafür zu sorgen, daß ihren Seminaristen solide Lateinkenntnisse beigebracht werden.

Auszüge aus den Normen zum Motu Proprio in Florida

1. Das Römische Meßbuch von Paul VI. – bezeichnet als die ordentliche Form – bleibt die gewöhnliche/normale Weise, in der die Eucharistische Liturgie zu feiern ist.

2. Die außerordentliche Form der Messe und der Sakramente dürfen – auch privat – nur qualifizierte Priester feiern. Diese müssen ihre Kenntnis der Lateinischen Sprache und der Rubriken für die korrekte Zelebration der außerordentlichen Form unter Beweis stellen.

Der Diözesanbischof behält sich die Autorität vor zu bestimmen, ob ein Priester qualifiziert ist oder nicht.

Der Priester muß ausreichende Lateinkenntnisse nachweisen, sodaß er nicht nur die Wörter der Liturgie rezitiert, sondern auch deren Bedeutung versteht.

3. Eine Privatmesse zelebriert der Priester aus eigenem Antrieb. Diese Messe ist definitionsgemäß nicht im Pfarrblatt oder mit anderen Mitteln bekanntzumachen.

4. Ein Pfarrer darf von sich aus keine öffentliche Messe in der außerordentlichen Form ankündigen.

Das Motu Proprio verlangt, daß eine „stabile Gruppe“ von Gläubigen, um die außerordentliche Form der Messe bittet. Der Bischof hat festgesetzt, daß – damit die Bitte gewährt wird – eine solche Gruppe zumindest fünfzig Leute umfassen muß.

5. Die Zelebration der außerordentlichen Form darf niemals die einzige Art sein, in der die Messe an Sonntagen, Festtagen oder Werktagen zelebriert wird. An Sonn- und Feiertagen darf nicht mehr als eine Messe nach dem Meßbuch Johannes XXIII. zelebriert werden. Wenn in einer Pfarrei nur eine Messe zelebriert wird, muß das in der ordentlichen Form geschehen.

6. Wenn der Pfarrer die Bitte der [mindestens 50] Gläubigen (siehe Punkt 4) nicht erfüllen kann, muß er das Ordinariat um Hilfe bitten.

7. Die Verwendung der außerordentlichen Form verlangt die Anwesenheit eines gut ausgebildeten, männlichen Ministranten. Im Tridentinischen Ritus ist die Aufgabe dieser Person weitaus bedeutsamer.

8. Das Motu Proprio hebt alle nachkonziliaren Gesetze zur Alten Messe auf – einschließlich des Indultes, das den Ordinariaten erlaubt, die Feier der Tridentinischen Messe zu genehmigen.

9. Das Motu Proprio sagt ausdrücklich, daß die außerordentliche Form während des österlichen Triduums auf keinen Fall zelebriert werden darf.

10. Für Diakone, die in einer Messe oder Liturgie nach der außerordentlichen Form assistieren, gelten dieselben Bedingungen wie für Priester (siehe Punkt 2).
      
18 Lesermeinungen
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#18   Bokrug †   18:42:30 | Sonntag, 16. September 2007
Die inneren Antriebskräfte der Globalisierung…
www.konstanzer-kreis.de/…egger/dieinneren.pdf
–-----------------------------------------------
34 Unser Freund, SIXTUS Graf VON PLETTENBERG, ging dieser Sache nach. Im „Vaterunser“ heißt es in
deutscher Sprache noch: „… gib uns unser tägliches Brot und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir
vergeben unseren Schuldnern …“ Der Zusammenhang von der „Wohlfahrt“ – dem täglichen Brot –
mit dem Nachlaß der Schuld ist klarer nicht auszusprechen. PLETTENBERG fand heraus, nachdem ihm
die Fälschung in der englischen und später in der spanischen Version des „Vaterunsers“ aufgefallen
war, daß das aramäische Wort im Urtext, für unseren Begriff „Schuld“ ein rein monetärer Begriff auch
war, also Geld-, Finanz- oder Vermögensschuld meinte. Die anglikanische und später auch katholische
Fälschung machte aus der „Schuld“ im Englischen trespases – also Übertretungen – und im Spanischen
jegliche Wald- und Wiesen-„Sünde“ daraus, also einen nicht näher definierten Sündenkomplex
von der Unkeuschheit bis zur üblen Nachrede. Der wahre Kern – nämlich die monetäre Schuld –
wurde bis zur Unkenntlichkeit verwischt, obwohl es gerade dieser Punkt ist, der im irdischen Leben
mit dem täglichen Brot am unmittelbarsten zusammenhängt – und mit der Vertreibung der Wucherer
und Wechsler aus dem Tempel auf nichts anderes als diese „Todsünde“ verweist.

16 USA ist natürlich hier natürlich generisch gemeint; das von Corporate America, den Großbanken
und Investmenthäusern, etc. –
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#17   Weißer Ritter   23:48:17 | Samstag, 15. September 2007
Punkt 7
Punkt 7: Das wird interessant!
Selbst „konservative“ Priester und Bischöfe haben ja heutzutage Ministrantinnen.
(Warum eigentlich? Sollen nicht Jungen zum Priestertum geführt werden?)
Es wird interessant sein, welche Wogen es schlagen wird, wenn zahlreiche Ministrantinnen demnächst im Alten Ritus ministrieren.
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#16   Artois †   19:47:49 | Freitag, 14. September 2007
Ein Beitrag zum Thema von 1726
Das Blut, so meine Schuld durchstreicht,
macht mir das Herze wieder leicht
und spricht mich frei.
Ruft mich der Höllen Heer zum Streite,
so stehet Jesus mir zur Seite,
daß ich beherzt und sieghaft sei.
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#15   Sirilo   11:37:42 | Freitag, 14. September 2007
@M. Corvisier
Danke für Ihr frdl. Bemühen!
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#14   Maurice Corvisier   11:31:12 | Freitag, 14. September 2007
Mit Gruß an Athanasius 1957:
„Der Widerstand begann nicht aus sentimentaler Anhänglichkeit, sondern sehr wohl aus « gewichtigen lehrmäßigen Gründen ». Der Autor erinnert daran, wie die neue Messe (mit den Worten Kardinal Ratzingers gesprochen) „fabriziert“ wurde, wie Paul VI. den Artikel 7 der Institutio Generalis revidieren mußte, wie er die neue Messe aufgezwungen hat. Er beschreibt den Widerstand Mgr. Lefebvres, wie er von Rom behandelt wurde, die unermüdliche Tätigkeit des Vorsitzenden der Internationalen Vereinigung Una Voce, Dr. Eric von Saventhem und seiner Gattin, von Jean Madiran, von Dom Guillou, und auch von Abbé Dulac, darüber hinaus hat dieses Werk das Verdienst, genaue Daten, Texte, Zitate in Erinnerung zu rufen und auch eine wenig bekannte Begebenheit aus der Zeit jener „Schlacht“: „Die Kommission der neun Kardinäle“ von 1986. Ab 1980 startet Rom eine Umfrage unter den Bischöfen der Weltkirche, um ganz genau „das Ausmaß des Widerstandes gegen die Einführung des neuen Ritus“ zu erfahren. Natürlich wurden diejenigen nicht gefragt, welche für den Ritus Pauls V. kämpften, und Abbé Aulagnier vermerkt, daß „ selbst die friedlichen Gläubigen und die umsichtigen Leiter der Una Voce Frankreich abblitzen. In ihren Stellungnahmen berichten sie davon. Die Geschichte bewahrt ihr Zeugnis“. Und dann, am 3. Oktober 1984, erscheint der Brief mit dem Titel Quattuor abhinc annos, durch den die Gottesdienstkongregation endgültig ein „Indult“ zugunsten der „traditionellen Messe“ gewährt.“
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#13   Sirilo   10:55:17 | Freitag, 14. September 2007
@athanasius 1957
Könnten Sie die Güte haben, diesen Text auch auf Deutsch anzufügen? Kreuz.net ist ein deutschsprachiges, kein frnzösisches Forum.
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#12   athanasius1957   10:49:24 | Freitag, 14. September 2007
sorry nicht hildebrandt sonder saventhem
eric de saventhem www.editions-de-paris.com/article.php3?id_article=145 La résistance s’annonçait fondée non sur un attachement sentimental, mais bien « sur des motifs doctrinaux graves ». L’auteur rappelle comment la nouvelle messe a été « fabriquée » pour reprendre un mot du cardinal Ratzinger, comment Paul VI a dû revoir l’article 7 de l’Institutio Generalis, comment il a imposé la nouvelle messe. Il décrit la résistance de Mgr Lefebvre, comment il a été traité par Rome, l’action incessante du président de la Fédération Internationale Una Voce, le Dr Éric de Saventhem et de sa femme, de Jean Madiran, de Dom Guillou, de l’abbé Dulac, également, mais cet ouvrage a aussi le mérite de faire des rappels nécessaires avec dates, textes, citations précises et aussi de développer un épisode peu connu sinon inconnu de cette „bataille“ : « La commission des neuf cardinaux » de 1986.
Dès 1980, Rome lance une enquête auprès des évêques de l’Église universelle pour connaître avec précision « l’étendue de la résistance à l’instauration du rite nouveau ». Certes, aucune question n’est posée à ceux qui militent pour l’ordo de saint Pie V et l’abbé Aulagnier note que « les paisibles fidèles et les dirigeants circonspects de Una Voce France sont eux-mêmes éconduits. Ils le racontent dans leurs bulletins. L’histoire garde leur témoignage. » Puis, le 3 octobre 1984, paraît la lettre intitulée Quattuor abhinc annos, par laquelle la Congrégation pour le culte divin accorde finalement un « indult » en faveur de la « messe traditionnelle »,
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#11   Aleph †   00:54:54 | Freitag, 14. September 2007
rainer tobak
Monika Feldbusch? Die mit dem „Blubb“?
Was möchten Sie mit dieser Frage herausfiltern. Ich habe blubbernde Herz-Jesu-Herzen gemeint. Möchten Sie mir das übelnehmen…? Dann viel Vergnügen mit dem blubbernden Herz.
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#10   sacerdos helveticus   21:39:54 | Donnerstag, 13. September 2007
Echte Besorgnis oder doch Schikane?
Hinter dem Wunsch, die den tridentinischen Ritus zelebrierenden Priester einer Lateinprüfung zu unterziehen, mag ja bei dem einen oder anderen Bischof der an sich nicht unberechtigte Wunsch stehen, für eine ordnungsgemässe Feier der Litiurgie zu sorgen. Schulungen für lernwillige Priester anzubieten, wäre ja auch nicht schlecht, nur sollten sie durch solche Priester geschehen, die den Alten ritus schätzen und nicht durch solche, die ihn innerlich ablehnen, das heisst die besten lehrer wäen doch jene Priester der „altrituellen Gemeinschaften“, die mit dem alten Ritus leben.
Leider entspricht dem Engagement der Bischöfe oft kein ebensogrosses Eintreten für die korrekte Feier der Liturgie im Neuen Ritus (Einschreiten bei Missbräuchen u.s.w.).
Die Vorschrift, selbst bei der privaten Feier der Heiligen messe im Alten Ritus eine Prüfung zu verlangen, ist jedoch absurd. Denn jeder Priester darf seit es den Neuen Ritus gibt, diesen auch als „Privatmesse“ in lateinischer Sprache feiern (Praxis z.B. beim Opus Dei).
Dass bisher jeedoch jemals ein Bischof ein Lateinexamen gefordert hat, ist mir nicht bekannt.
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#9   HeinrichvonOfterdingen   21:29:09 | Donnerstag, 13. September 2007
Lieber Athanasius 1957,
eine schöne Geschichte, die Sie uns da auftischen. Sie hat jedoch leider einen Hacken! Dietrich von Hildebrand de.wikipedia.org/…trich_von_Hildebrand starb bereits im Januar 1977. Da ich nun nicht vermute, dass Sie einfach etwas erfunden haben, sondern, dass an der Geschichte lediglich irgend etwas ein wenig verrutscht ist, bitte ich Sie um eine berichtigte Fassung Ihres Beitrags. Ich finde, das ist nicht zu viel verlangt. Und was wirklich war würde mich wirklich interessieren. Am besten mit Quellenangabe!
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#8   athanasius1957   20:47:42 | Donnerstag, 13. September 2007
@ benedikt & gilbert
bzgl „… dann hätten die bischöfe ja gelogen.“
Das haben sie in der Tat und zwar schon 1980.
Johannes Paul II hatte nämlich ein Jahr nach seiner Wahl zum Pontifex die Frage bzgl der Akzeptanz des Paulinischen Missale an den Weltepiskopat 10 Jahre nach der überfallsartigen Dekretierung gestellt. Die Antwort lautete „Alles paletti“.
Diese große Lüge führte in Deutschland zum Gegenschlag durch Dietrich von Hildebrandt. Jener, den Paul VI einmal einen Kirchenlehrer genannt hatte, zahlte aus eigener Tasche eine Umfrage bzgl (sinngemäß) „Würden Sie am nächsten Sonntag oder auch unter der Woche eine Hl. Messe im alten lateinische Ritus besuchen, sofern angeboten?“.
Das schlagend positive Ergebnis für das MR 1962 führte zu „Quattuor abhinc annos“ wurde jedoch durch die Ausführungsbestimmungen seitens der vatikanischen Kameralisten und erklärten MR 1962-Gegner wieder ausgehöhlt.
o^/
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#7   Rainer Tobak   19:24:40 | Donnerstag, 13. September 2007
gilbert
„blubbernden Herz-Jesu-Herzen“
Monika Feldbusch? Die mit dem „Blubb“? ^-^
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#6   Seminarist   18:45:35 | Donnerstag, 13. September 2007
Privatzelebration
Mehrmals taucht im Zusammenhang von Kommentaren zum Motu Proprio der Begriff der Privatzelebration auf. Hierzu eine Kärung: Privat meint hier nicht, dass der Priester allein für sich, also beispielsweise hinter verschlossener Kirchentüre zelebriert, sondern das die Messe nicht öffentlich, d.h., nicht in dem offiziellen Pfarrblatt oder einer Kirchenzeitung angekündigt bzw. vermeldet wurde. Selbstverständlich können an dieser hl. Messe des privat zelebrierenden Priesters Gläubige, die sich „zufällig“ gerade inder Kirche befinden, teilnehmen (und wenn es Hundert sind, wäre es immer noch eine Privatmesse!).
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#5   Aleph †   17:57:26 | Donnerstag, 13. September 2007
Benedikt
Gehen Sie mal davon aus. Ich meine den bedrohlichen Wildwuchs und die damit einhergehenden Sumpfpflanzenvegetations-Erscheinungen mit wunderschön-prächtigen Kitsch-Madonnen und blubbernden Herz-Jesu-Herzen über wunderschönen Altären.
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#4   Benedikt   17:52:16 | Donnerstag, 13. September 2007
@ gilbert
Das Ziel des MP ist, dass der alten Ritus häufiger zur Anwendung kommen soll. Dies mit entgegengesetzten Ausführungsbestimmungen zu torpedieren kann somit kein legitimer Schritt sein. Zudem ist anzumerken, dass die Bischöfe – falls dies ihr Beweggrund wäre – bezüglich der Behauptung, es gäbe keinen Bedarf für die alte Messe eindeutig gelogen hätten. Denn etwas ohne Bedarf kann schlecht irgendwo zum Durchbruch kommen.
Ich gehe natürlich auch davon aus, dass Sie sich ab jetzt gegen den liturgischen Wildwuchs allgemein einsetzen werden.
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#3   Aleph †   17:45:42 | Donnerstag, 13. September 2007
Dammbruch verhindern
Es liegt ausschließlich an den Bischöfen, jetzt einen Dammbruch zu verhindern und das tun sie in dem sie Ausführungsbestimmungen zum MP für ihre Diözesen festlegen. Das ist ihr legitimes Recht, das ihnen niemand streitig machen kann.
In den zurückliegenden Jahren haben die Bischöfe viel zu wenig von diesem Recht Gebrauch machen können (dürfen). Wenn das jetzt möglich ist, und es ist möglich, sollen sie es tun und detaillierte Ausführungsbestimmungen für den extraordinären Ritus festlegen, damit es da nicht zu unentwirrbarem Wild- und anderem Sumpfpflanzenwuchs kommt.
Das wäre nämlich der unheilbare Dammbruch…!
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#2   Artois †   16:56:43 | Donnerstag, 13. September 2007
@Benedikt
Ein sehr guter und gedankenreicher Beitrag!
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#1   Benedikt   16:22:21 | Donnerstag, 13. September 2007
50 Gläubige?
Wenn ich mir überlege, wieviele Messen bei uns ausfallen würden, wenn es ein Quorum von 50 geben würde.
Eins ist klar: Der Papst wünscht die Übung des usus antiquior. Mit ihren kleinlichen Regelungen provozieren die Bischöfe, in ein paar Jahren von Rom geschulmeistert zu werden. Dann wird das Geklage über den römischen Zentralismus wieder groß sein, aber das haben sich die Oberhirten dann selber zuzuschreiben. Der Papsst erlässt doch kein verbindliches Dokument, damit dieses anschließend von Bischöfen in aller Welt gezielt torpediert wird.
Man muss sich auch mal fragen, wie die Bischöfe es mit der Sendung der Kirche vereinbaren können, dass eine legitime Art der Liturgie und des Gottesdienstes derart versteckt werden muss.
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