Glaubenskongregation verurteilt die ‘Armee Mariens’
Eine fromme Gemeinschaft mit mehreren Tausend Mitgliedern hat sich kürzlich selber exkommuniziert. Nun hat der Vatikan das Schisma festgestellt.
Die Priestergemeinschaft der ‘Armee Mariens’, die „Söhne Mariens“.
(kreuz.net) Die Anhänger und Mitglieder der in Kanada gegründeten ‘Armee Mariens’ und all ihrer Werke
haben sich selber exkommuniziert.
Das erklärte die Kongregation für die Glaubenslehre in einem Dekret
vom 11. Juli. Das Schreiben ist vom Präfekten der Glaubenskongregation, William Kardinal Levada, und
seinem Sekretär, Erzbischof Angelo Amato, unterzeichnet.
Das Dekret wurde der ‘Armee Mariens’ am Montag
ausgehändigt.
Inhalt des Dekrets
Bereits am 26. März dieses Jahres hat der Erzbischof von Quebec,
Marc Kardinal Ouellet, eine Exkommunikation gegen die Verantwortlichen der Gemeinschaft ausgesprochen.
Der Grund: Ein Priester der ‘Armee Mariens’, Pater Jean-Pierre Mastropietro, hatte im Januar mehrere
Männer zu „Diakonen“ geweiht.
Die Armee Mariens habe sich eindeutig und öffentlich ins Schisma begeben –
zitiert das Dekret der Glaubenskongregation den Kardinal: „Ihre besonderen Lehren sind falsch und ihre
Werke dürfen von Katholiken weder aufgesucht noch unterstützt werden.“
Die Priester der Gemeinschaft
hatten im März eine Galgenfrist erhalten. Bis zum 31. Mai hätten sie – um kanonischen Sanktionen zu
entgehen – ihren Irrtümern sowie den schismatischen Akten abschwören und dem Heiligen Stuhl Gehorsam
versprechen müssen.
2.000 Mitglieder der Armee Mariens vor der Rosenkranzbasilika, Lourdes 1984
Doch die Priester der ‘Armee Mariens’ kamen der Aufforderung nicht nach. Im Gegenteil.
Am 3. Juni simulierte Pater Mastropietro an den im Januar ungültig zum Diakon ordinierten Männern eine
Priesterweihe.
Zahlreiche Mitglieder der ‘Armee Mariens’ nahmen an den ungültigen Priesterweihen teil.
Dazu erklärte die Glaubenskongregation in fünf Punkten:
• Die „Diakonen- und Priesterweihen“ durch
Pater Jean Pierre Mastropietro sind ungültig.
• Pater Mastropietro und die von ihm ungültig geweihten
Männer haben sich als Schismatiker die Exkommunikation latae sententiae zugezogen.
• Die Glaubenskongregation
verurteilt ein falsches Verständnis über den Empfang und die dem Bischof vorbehaltene Spendung der Priesterweihe.
• Die Mitglieder der Gemeinschaft, die den schismatischen Akten anhangen, befinden sich im Schisma
und sind der Exkommunikation latae sententiae verfallen.
• Die Glaubenskongregation bestätigt schließlich
ein bereits im Juni 2001 von den kanadischen Bischöfen in Zusammenarbeit mit der Kongregation gefälltes
Urteil, wonach die Armee Mariens ketzerisch ist:
„Wer immer dieser Lehre wissentlich und freiwillig anhängt,
zieht sich wegen Häresie die Exkommunikation latae sentetiae zu.“
Reaktionen der Betroffenen
Die ‘Armee
Mariens’ sieht in der Exkommunikation den „Willen Gottes“.
Die Gründerin, Frau Marie-Paule Giguère,
habe bereits 1958 „von oben“ erfahren, daß sie von Priestern und Bischöfen gekreuzigt würde – erklärte
der Generalobere der Söhne Mariens, Pater Eric Roy, vor der kanadischen Tageszeitung ‘National Post’:
„Wir können nicht gegen unser Gewissen handeln.“
Einer der ungültig geweihten Männer hat – ebenfalls
ungültig – bereits bei einer Eheschließung assistiert.
Der Erzbischof von Ottawa, Mons. Terrence Prendergast,
kommentierte die jüngsten Ereignisse. Er wirkte seit 2003 als Mittler zwischen der Kirche und der Armee
Mariens.
Der Erzbischof kritisierte, daß die ‘Armee Mariens’ in der Exkommunikation den Willen Gottes
sieht.
Möglicherweise werde die Gründerin nach dem Ereignis behaupten, sie habe das vorausgesagt.
Sie habe auch nach dem Attentat auf das World Trade Center in New York behauptet, vor Jahren die einstürzenden
Türme in einer Vision geschaut zu haben.
Die Kirche und er selber seien mit der ‘Armee Mariens’ sehr
geduldig gewesen – erklärte Erzbischof Predergast:
„Das ist eine Art Kult. Die Mitglieder stehen sehr
unter dem Einfluß der Gründerin. Ihre Worte zählen mehr, als das Wort des Papstes.“
Email-Adressen der Empfänger
66 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Wenn der Papst vor seiner Wahl Häretiker war … Artois Es ist doch ofensichtlic, daß der Papst Häretiker
ist. Und es ist keine Neuigkeit, denn er wurde schon als Häretiker „gewählt“. … so muß dies belegt
werden können. Joseph Ratzinger hat nie ein Dogma geleugnet und ist darum kein Apostat, sondern Katholik,
und damit auch Papst.
#61 Artois † 10:21:19 | Montag, 17. September 2007
@Ministrant Aha jetzt ist der Papst auf einmal ein Häretiker, verzeihen sie aber ihren etwas gestörten
Gedankensprüngen kann man nicht immer so schnell folgen. Vielleicht sollten sie mal im CIC lesen, so
ab Can. 331. Ubi Petrus ibi ecclesiam. Mit ihren Statements haben sie nun offen bekundigt den Papst nicht
mehr als rechtmäßigen Nachfolger des Apostels Petrus sehen, damit folgen sie ihren verirrten „Hirten“
in die Exkommunikation. Es ist doch ofensichtlic, daß der Papst Häretiker ist. Und es ist keine Neuigkeit,
denn er wurde schon als Häretiker „gewählt“.
#60 Bokrug † 09:59:16 | Montag, 17. September 2007
Christus als Anthropos bei Ezechiel und Henoch: Merkabah-Mystik Christus (Metathron) als Anthropos bei
Ezechiel und Henoch (und Jesus Sirach, der auf das Kommen des Menschensohnes hinwies): Merkabah-Mystik www.utlib.ee/…4/b16647208/Lahe.pdf www.artfond.de/geldseite
#59 Ministrant 09:34:49 | Montag, 17. September 2007
@ Artois + HvO Aha jetzt ist der Papst auf einmal ein Häretiker, verzeihen sie aber ihren etwas gestörten
Gedankensprüngen kann man nicht immer so schnell folgen. Vielleicht sollten sie mal im CIC lesen, so
ab Can. 331. Ubi Petrus ibi ecclesiam. Mit ihren Statements haben sie nun offen bekundigt den Papst nicht
mehr als rechtmäßigen Nachfolger des Apostels Petrus sehen, damit folgen sie ihren verirrten „Hirten“
in die Exkommunikation.
#56 Ministrant 21:48:06 | Sonntag, 16. September 2007
@ Artois Verzeihen Sie ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich der Kaiser von Timbuktu bin… . Die
Entscheidungen sind ebenso rechtskräftig, wie Jesus der Sohn Gottes war.
#53 Artois † 09:07:53 | Samstag, 15. September 2007
@Ministrant Mit diesen Informationen können Sie leider nichts beweisen, denn diese Rechtsakte waren ja,
wie nicht nur ich bereits vielfach ausführte, u n w i r k s a m! Allein mit einer formalen Beweisführung
kommen Sie also nicht weiter. Ich kann Sie nur ermutigen, weiterzuforschen!
#52 Ministrant 23:30:34 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Eine Wunschvorstellung der FSSPX ist es, dass sie in den Augen der römisch- katholischen Kirche
noch existiert. 25. Januar 1975 Bischof Mamie sendet einen Brief an die Kongregation für die Institute
des geweihten Lebens und für die Gemeinschaften des apostolischen Lebens, dass er nach eingehender Studie
die Notwendigkeit sieht, der FSSPX die Anerkennung die sein Vorgänger ihm gewährte zu entziehen. 25.
April 1975 Kardinal Tabera, Präfekt der Kongregation drängt Bischof Mamie dazu der FSSPX die Anerkennung
zu entziehen. 6. Mai 1975 Bischof Mamie leitet diese Nachricht an Erzbischof Lefebvre weiter. Kardinal
Garrone, Kardinal Wright und Kardinal Tabera beschließen im Namen des Heiligen Vaters Papst Paul VI folgende
Punkte: – Bischof Mamie wird das Recht bescheinigt, der FSSPX die juristische Basis zu entziehen, also
sie aufzulösen gemäß dem kanonischen Recht. – Erzbischof Lefebvre erhält keine Unterstützung bis
er von seiner Erklärung vom 21. November 1974 abtritt So wurde die FSSPX höchstoffiziell von Bischof
Mamie mit der Zustimmung des Heiligen Vaters aufgelöst.
#51 Artois † 23:02:35 | Freitag, 14. September 2007
Die FSSPX wurde keinesfalls aufgelöst. Das ist eine Wunschvorstellung, jedoch keine Realität. Hingegen
habe ich den E i n d r u c k, daß in der Schweiz außer der FSSPX überhaupt kein Katholizismus mehr
existiert.
#50 Ministrant 22:56:15 | Freitag, 14. September 2007
@ Artois Die FSSPX kann kein Teil der Kirche mehr sein, da sie schon lange zuvor vom zukünftigen Bischof
der Diöseze in der Schweiz mit Zustimmung des Heiligen Vaters aufgelöst wurde. Was nicht existent ist
nach dem kanonischen Recht, dass kann auch nicht Teil der Kirche sein.
#49 Artois † 22:32:16 | Freitag, 14. September 2007
@ministrant Das gleiche kann man natürlich auch Ihnen vorwerfen. Im Übrigen bleibt ein jeder Getaufte
auch nach Exkommunikation, Austritt etc. stets Teil der Kirche. Daß fsspx nicht Teil der KIrche sei,
behaupten weder Papst noch Levada. Bei den Diskussionen zwischen Lefebvre und seinen papsttreuen Gegenspielern
sahen diese übrigens immer recht alt aus. Ratzinger hatte auf die dogmatischen Einwände Lefebvres, wenn
man der Überlieferung trauen darf, nichts anderes zu sagen, als daß die Zeiten sich eben geändert hätten.
#48 Ministrant 22:27:10 | Freitag, 14. September 2007
@ Artois und Maurice Immer das gleiche dumme sinnlose Gefasel… das ist ermüdent… Da kann sich die
FSSPX noch so hin und her bewegen, sie ist kein Teil der römisch- katholischen Kirche. Und dies kann
die FSSPX von mir aus messen mit was sie möchte, wenn der Papst sagt, dass sich die besagte Gruppierung
nicht mehr in der Einheit mit Ihm und dem Bischofskollegium befindet, dann ist dies so. Und da kann auch
ein gewisser Artois und ein Maurice kommen und mir versuchen Märchen zu erzählen. Am Besten ich lade
Sie beide mal nach Rom ein, in das Büro der Glaubenskongregation, aber ich glaube die Mitarbeiter würden
sich über eure Märchen halb tot lachen, und seine Eminenz Kardinal Levada würde sich vor Lachen auf
dem Boden wälzen.
#47 Artois † 21:14:25 | Freitag, 14. September 2007
@Don Camillo Die vier pflegen eben die katholische Tugend der Geduld und Langmut. Vielleicht hoffen Sie
auch auf Buße und Umkehr, so wie ich. Die Wahl von Gegenpäpsten hat historisch gesehen, auch nie viel
gebracht, ich erinner nur an die wirre Zeit vor dem Konstanzer Konzil… Wer bei konkurrierenden Päpsten
nun im Recht isrt, das zeigt sich AUCH immer erst HINTERHER. Ja und warum haben die vier dann noch keinen
neuen Papst gewählt? Die können sich ja vorher noch umschauen und Bischöfe bezüglich ihrer Vorstellung
der Orthodoxie prüfen.
#46 Don Camillo 21:08:15 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Ja, Sie verstehen durchaus richtig, Papst und Welt-Episkopat sind nicht mehr orthodox. Daraus
folgt aber nicht unbedingt, wenngleich möglicher Weise, daß nur noch die vier von mir genannten Bischöfe
tatsächlich „Bischöfe“ sind. Ja und warum haben die vier dann noch keinen neuen Papst gewählt? Die
können sich ja vorher noch umschauen und Bischöfe bezüglich ihrer Vorstellung der Orthodoxie prüfen.
#45 Artois † 21:04:29 | Freitag, 14. September 2007
@Don Camillo Ja, Sie verstehen durchaus richtig, Papst und Welt-Episkopat sind nicht mehr orthodox. Daraus
folgt aber nicht unbedingt, wenngleich möglicher Weise, daß nur noch die vier von mir genannten Bischöfe
tatsächlich „Bischöfe“ sind.
#44 Don Camillo 20:55:50 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Sie können zwar guten Mutes behaupten, daß ich unrecht habe, jedoch nicht, daß ich wirr oder
unlogisch argumentiere. Denn allein die Lehrübereinstimmung mit Papst und Weltepiskopat garantiert eben
nicht die Orthodoxie. Das ist nicht nur seit 1965 so, das war schon öfters so, wie auf diesem Forum schon
endlos dargelgt wurde! Verstehe ich Sie richtig: Der Papst und der gesamte Episkopat der römisch-katholischen
Kirche sind nicht mehr orthodox? Logische Konsequenz wäre demnach, dass dies nur noch die vier von Ihnen
von Ihnen genannten „Bischöfe“ sind. Dann könnten die sich ja zusammensetzen und einen neuen Papst wählen,
der dann wiederum den Papst sowie den gesamten Episkopat exkommunizieren könnte…
#43 Artois † 20:49:26 | Freitag, 14. September 2007
@Don Camillo Sie können zwar guten Mutes behaupten, daß ich unrecht habe, jedoch nicht, daß ich wirr
oder unlogisch argumentiere. Denn allein die Lehrübereinstimmung mit Papst und Weltepiskopat garantiert
eben nicht die Orthodoxie. Das ist nicht nur seit 1965 so, das war schon öfters so, wie auf diesem Forum
schon endlos dargelgt wurde!
Ach, Mini, dabei ist doch alles so leicht faßlich: „1. Von den römisch- katholischen Christen wird das
II Vaticanum anerkannt.“ Stimmt natürlich. Also auch von der FSSPX. Es wird nur nachgefragt, wie gewisse
Punkte verstanden werden sollen, die mit der Tradition nicht übereinstimmen. „2. Die FSSPX befindet sich
nicht in der Einheit mit dem Papst und dem Kollegium der Bischöfe.“ Nun, den Grad der Übereinstimmung
messen wir neben ganz vielen anderen Kriterien z.B. auch an der Akzeptanz des MP und an anderen Punkten
des Gehorsams gegenüber dem Heiligen Vater, und da schneidet manche Bischofskonferenz (die deutsche allemal)
wesentlich schlechter ab als die FSSPX. „3. Die vier abtrünnigen Bischöfe der FSSPX sind eskommuniziert
und die Exkommunikation ist gültig.“ Abtrünnig? So ein Quatsch. Ansonsten: gültig wohl – aber ungerecht.
Sie wird mit Sicherheit aufgehoben werden, wann ist völlig gleichgültig. Was ist Zeit? Und: Gott im
Himmel sei Dank für diesen unseren Papst!
#40 Artois † 20:37:43 | Freitag, 14. September 2007
@Ministrant 1. Von den römisch- katholischen Christen wird das II Vaticanum nicht anerkannt. 2. Die FSSPX
befindet sich nicht in der Einheit mit dem Papst und dem Kollegium der Bischöfe. – das liegt am Papst
und an den modernistischen Bischöfen. 3. Die vier abtrünnigen Bischöfe der FSSPX sind nicht exkommuniziert
und die Exkommunikation ist nicht gültig.
#39 Ministrant 20:29:22 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Es wäre vllt hilfreich, wenn sie erstmal ihre Festplatte reinigen, falls noch etwas vorhanden
ist, was man Festplatte nennen kann. Fakten sind auf alle Fälle: 1. Von den römisch- katholischen Christen
wird das II Vaticanum anerkannt. 2. Die FSSPX befindet sich nicht in der Einheit mit dem Papst und dem
Kollegium der Bischöfe. 3. Die vier abtrünnigen Bischöfe der FSSPX sind eskommuniziert und die Exkommunikation
ist gültig.
#38 Don Camillo 20:27:00 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Es gibt weltweit Milliarden Menschen, die die „Legitimität des II Vaticanum“ bestreiten! Wo nehmen
Sie denn die her? Ich nehme an, sie zielen dabei vor allem auf die Nicht-Christien. Aber: Zuerst müssten
die ja von der Existenz des besagten Konzils überhaupt wissen, um die Legitimität bestreiten zu können.
nicht?
#34 Ministrant 20:19:34 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Das es heute noch Menschen gibt, die die Legitimität des II Vaticanum bestreiten, und sich als
„Kenner der Materie“ nennen, das brachte mich gar soooo zu lachen, dass ich kurzerhand die Seminarstoilette
aufsuchen musste… Die vier abtrünnigen Bischöfe als „Kenner der Materie“ zu bezeichnen ist ebenso
lächerlich, den diese Männer sind nichts anderes als in ihre Ideologie verbohrte Männer, die das Apostelamt
mit Füßen treten, die Kirche beleidigen und den Nachfahren des Apostelfürsten zum Hofgaugler machen
wollen. Möge der Herr die verirrten Schafe heim in seinen Stall lenken.
#32 Artois † 20:14:44 | Freitag, 14. September 2007
@Don Camillo Doch, doch, die befinden sich in Gemeinschaft mit der römisch-katholischen Kirche. Ich gebe
aber zu, daß von diesem Faktum die Kompetenz in dieser Frage abhängt. Ihr Glauben ist rein, die Exkommunikation
unwirksam.
#31 Don Camillo 20:14:07 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Dazu kommen alle heiligen Bischöfe und Bekenner im HImmel! Meine vorherige Aussage bezog sich
natürlich auf die vier von Ihnen aufgeführten Namen. Wie Sie jedoch dazu kommen allen heiligen Bischöfen
und Bekennern im HImmel! Ihre Privatmeinung unterzujubeln und sie für Ihre Meinung zu missbrauchen, weiss
ich leider nicht. Oder erhalten Sie gar Mitteilungen aus dem Jenseits?
#30 Gotthard 20:08:14 | Freitag, 14. September 2007
@artois Bernardus Tissier de Mallerais, Alfonsus de Galaretta, Bernardus Fellay und der noch hochwürdigere
Bischof Ricardus Williamson. Dazu kommen alle heiligen Bischöfe und Bekenner im HImmel! eine interessante
Ansammlung von Leuten… die ersten vier Genannten sollen Experten sein? Eine nette Expertenrunde mag
das versammelt sein … von denen sich die genannten Heiligen direkt abwenden, da sie mit exkommunizierten
und ungehorsamen Typen nichts zu tun haben wollen. Frage: wie kann jemand von einem Hochwürden zum Noch-Hochwürdigeren
werden? … manchmal scheint der Pipi wirklich zu Weihwasser zu werden…
#29 Don Camillo 20:04:11 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Die befinden sich aber leider nicht in Gemeinschaft mit der römisch-katholischen Kirche. Tut
mir leid. Von daher können die das auch nicht beurteilen und sind nicht „Kenner der Materie“. Das wäre
ja fast so, als ob ein Lutheraner dieses Urteil fällen würde.
#28 Artois † 20:00:11 | Freitag, 14. September 2007
Die hochwürdigsten Bischöfe Bernardus Tissier de Mallerais, Alfonsus de Galaretta, Bernardus Fellay
und der noch hochwürdigere Bischof Ricardus Williamson. Dazu kommen alle heiligen Bischöfe und Bekenner
im HImmel!
#26 Artois † 19:46:23 | Freitag, 14. September 2007
@Don Camillo Mein Name wird ständig hier herumposaunt. Ich kenne Ihren Namen ja auch nicht. Als Kenner
der Materie möchte ich mich durchaus bezeichnen, allerdings nicht als einzigen …
#25 Don Camillo 19:43:13 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Zu den Bischofsweihen ist zu sagen, daß nicht die Weihen, sondern die Verweigerung ihrer „Erlaubnis“
nicht in Ordnung war. Wenn Sie das sagen, wird’s ja schon stimmen. Nur komisch, dass der Hl. Vater da
eine andere Sicht hatte. Die Behauptung, daß die Bischofsversammlung 1962 – 1965 ein „ökumenisches Konzil“
war, wird heute kaum noch von ernsthaften Kennern der Materie vertreten. Dies entspricht in etwa der Behauptung,
daß die Aktivitärten von Martin Luther eine Reformation der Kirche waren. Wer sind „ernsthafte Kenner
der Materie“? Sie? Nennen Sie doch bitte Namen!!! Ohne Namen sind Sie leider nicht ernst zu nehmen und
Ihre Beiträge hinfällig.
#24 Artois † 19:32:18 | Freitag, 14. September 2007
@Don Camillo Zu den Bischofsweihen ist zu sagen, daß nicht die Weihen, sondern die Verweigerung ihrer
„Erlaubnis“ nicht in Ordnung war. Die Behauptung, daß die Bischofsversammlung 1962 – 1965 ein „ökumenisches
Konzil“ war, wird heute kaum noch von ernsthaften Kennern der Materie vertreten. Dies entspricht in etwa
der Behauptung, daß die Aktivitärten von Martin Luther eine Reformation der Kirche waren.
#22 wolfgang e. 2 10:56:11 | Freitag, 14. September 2007
Ungültige Ehe? Einer der ungültig geweihten Männer hat bereits eine – damit ebenfalls ungültige –
Ehe geschlossen. Kann mir das jemand erklären? Eine gültige Weihe ist, (ohne Dispens), ein Ehehindernis.
Wie kann aber eine ungültige (also gar nicht vorhandene) Weihe die danach geschlossene Ehe ungültig
machen?
#21 Don Camillo 10:55:50 | Freitag, 14. September 2007
@Riese1835 wenn es sich bei diesen Leuten um Bischöfe handeln sollte. Dann ist die Weihe nämlich gültig.
gültig aber unerlaubt… und wer unerlaubt eine Weihe spendet ist folglich ??? das wissen Sie ja hoffentlich
selber, oder? Es geht um einzelne Aussagen (z.B. über die Ökumene), die verbindlicher Lehre widersprechen,
und viele Aussagen sind unverbindlich. Ein ökumenisches Konzil ist doch kein Steinbruch, wo man sich
rausnehmen kann, was man will… Wo ist denn vom Konzil festgelegt worden, was angeblich unverbindlich
sein soll??? Tja, wer ist objektiv im Unrecht? Der, der den überlieferten Glauben bewahren möchte, es
nicht in seiner Autorität sieht, die Lehre zu ändern Die Lehre wurde ja nicht geändert. Es geht um
eine Kontinuität. Alles was in der Gegenreformation gesagt und geschrieben wurde, ist ja nicht einfach
festzementiert. Die grundlegenden Glaubenssätze wurden sicherlich nicht verändert. Und es wäre vielleicht
angebracht, über das Trienter Konzil hinaus zu blicken und die ganzen 2000 Jahre in den Blick zu nehmen.
Aber das ist halt anstrengend. Und das zweite Vatikanische Konzil hat eben wieder den ganzen überlieferten
Glauben berücksichtigt, weil es sich nicht mehr gegen eine reformatorische Strömung verteidigen musste.
#20 landorganist 10:39:40 | Freitag, 14. September 2007
@Don Camillo Ist es nicht paradox? Hier wird argumentiert ohne Argumente zu haben. Es wird bewiesen, ohne
etwas beweisen zu können, es wird behauptet, vermutet und angenommen. Und über allem schwebt eine Laterne,
die Schatten verbreitet. Es ist paradox!
#19 Riese1835 10:28:36 | Freitag, 14. September 2007
@Don Camillo Und was ist mit Leuten, die ohne Zustimmung des Hl. Stuhles beginnen, Bischöfe zu weihen?
Was wollen Sie damit aussagen? Was sind bei Ihnen Leute? Einen Unterschied gibt es, wenn es sich bei diesen
Leuten um Bischöfe handeln sollte. Dann ist die Weihe nämlich gültig. Interessant ist nur, daß z.B.
die gegenseitige Exkommunikation zwischen Katholiken und Orthodoxie 1965 aufgehoben worden ist, die Orthodoxen
aber nicht für jede Bischofsweihe in Rom eine Erlaubnis einholen. Und was ist mit Leuten, die ein ökumenisches
Konzil nicht anerkennen? Falls Sie damit die FSSPX meinen sollten, liegen Sie im Unrecht. Es geht um einzelne
Aussagen (z.B. über die Ökumene), die verbindlicher Lehre widersprechen, und viele Aussagen sind unverbindlich.
Ersteres aufzuzeigen sollte eigentlich selbstverständlich sein, bei Letzterem stellt sich die Frage,
wozu wir das brauchen. Sind die nicht auch objektiv im Unrecht? Wenn man sich’s so überlegt… evidente
Tatsache… Tja, wer ist objektiv im Unrecht? Der, der den überlieferten Glauben bewahren möchte, es
nicht in seiner Autorität sieht, die Lehre zu ändern (Itaque, fratres, state et tenete traditiones,
quas didicistis sive per sermonem sive per epistulam nostram. 2 Thess 2, 15), oder der, der einen neuen
Glauben definiert? Oberflächlich und formalistisch betrachtet mag es den Anschein haben, wenn man aber
auf die Inhalte schaut, sollte die Antwort klar sein.
#18 Don Camillo 09:49:55 | Freitag, 14. September 2007
@Artois Im Gegensatz zu FSSPX sind sie aber objektiv im Unrecht. Und das ist eine evidente Tatsache. Und
was ist mit Leuten, die ohne Zustimmung des Hl. Stuhles beginnen, Bischöfe zu weihen? Und was ist mit
Leuten, die ein ökumenisches Konzil nicht anerkennen? Sind die nicht auch objektiv im Unrecht? Wenn man
sich’s so überlegt… evidente Tatsache…
#16 Don Camillo 08:43:14 | Freitag, 14. September 2007
@nachtlaterne es ist traurige tatsache, dass tausende geistliche die historizität der bibelgeschehnisse
und der wunder christi leugnen. das tun sie soggar im namen des glaubens, der dadurch schwer entwertet
wird. an den hochschulen der theologie ist es schon üblich die historizität der bibel zu leugnen. geschehene
wunder gelten als nicht geschehen, prophetien als persönliche eingebungen, der anspruch gottes alleiniger,
dreieiniger gott zu sein als überholt. es gibt mitlerweile zuviele zerstörer des glaubens! Was Sie hier
schreiben entbehrt jeglicher argumentativer Grundlage. Bringen Sie doch Bitte Beispiele von Geistlichen
und theologischen Fakultäten. Und was meinen Sie mit Historizität der Bibel? Könnten Sie diesen Begriff
bitte auch etwas differenzierter erklären?
#13 Nachtlaterne 06:02:51 | Freitag, 14. September 2007
christus spricht: wenn ihr nicht wie die kinder werdet, könnt ihr nicht in das himmelreich eingehen.
wer den kindlichen glauben in einem menschen zerstört, der käme noch gut weg wenn man ihn mit einem
mühlstein um den hals in die tiefe des meeres versenken würde! auch dieser ausspruch kommt von christus!
es ist traurige tatsache, dass tausende geistliche die historizität der bibelgeschehnisse und der wunder
christi leugnen. das tun sie soggar im namen des glaubens, der dadurch schwer entwertet wird. an den hochschulen
der theologie ist es schon üblich die historizität der bibel zu leugnen. geschehene wunder gelten als
nicht geschehen, prophetien als persönliche eingebungen, der anspruch gottes alleiniger, dreieiniger
gott zu sein als überholt. es gibt mitlerweile zuviele zerstörer des glaubens!
#12 Don Camillo 21:36:57 | Donnerstag, 13. September 2007
@Nachtlaterne Tausende…und abertausende Geistliche leugnen die historizität der Geschehnisse in der
Bibel und werden nicht exkommuniziert. Tausende Geistliche nehmen den Menschen den kindlichen Glauben
an Gott. Woher nehmen Sie diese Zahlen? Und: was ist denn ein „kindlicher Glaube an Gott“?
#11 Nachtlaterne 21:32:35 | Donnerstag, 13. September 2007
Tausende… und abertausende Geistliche leugnen die historizität der Geschehnisse in der Bibel und werden
nicht exkommuniziert. Tausende Geistliche nehmen den Menschen den kindlichen Glauben an Gott. Die ganze
Entwicklung ist so traurig! Dennoch hat christus gesagt, dass die Pforten der Hölle die kirche nicht
überwinden werden. eine große Reinigung muss aber allgemein kommen, weil die Gotteslästerungen überhand
nehmen und auch die Gleichgültigkeit, glatte Worte und Gier.
#9 Tiphered 18:43:49 | Donnerstag, 13. September 2007
„Armee Mariens“ ? man sollten diesen Irlehrern verbieten diesen Namem zu tragen. Dieser Name „Armee Mariens“
ist zu wunderschön für ungehorsame Obskuranten…
#8 santo domingo 18:03:06 | Donnerstag, 13. September 2007
@ ottaviani Stimmt, mit Privatoffenbarungen hatte Ecône nichts zu tun. Über die „Armee Mariens“ wurde
hier schon einmal berichtet, keine Ahnung, warum der damalige Artikel www.kreuz.net/article.5139.html
nicht unter Weiterlesen zu finden ist.
@Artois Der heiligmäßige Ebf. Lefebvre hat keine „Freikirche“ gegründet, sondern er hat in einer Zeit
des allgemeinen Abfalls die Kirche gerettet und somit tatsächlich repräsentiert. Die Kirche subsistiert
sozusagen in dem von ihm begonnenen Werk. Exakt das gleiche glaubt die „Armee Mariens“ über sich und
ihre Gründerin ebenfalls.
#6 Don Camillo 17:08:11 | Donnerstag, 13. September 2007
jaja… Interessant ist, dass all jene, die hinter das Zweite Vatikanische Konzil zurück wollen oder
es gar ablehnen, in Tat und Wahrheit alle Vorzüge dieses Konzils geniessen. Wie sonst ist diese ganze
laikale Stänkerei in diesem Forum zu erklären? Zu Lefebvre: Er hat sich selbst aus der Gemeinschaft
der römisch katholischen Kirche ausgeschlossen. Tja und die Früchte, die seine Bewegung trägt, sind
ja nicht gerade ertragreich. Wie heisst es doch so schön: Hohle Fässer tönen laut…
#4 Artois † 16:50:51 | Donnerstag, 13. September 2007
@cumte Der heiligmäßige Ebf. Lefebvre hat keine „Freikirche“ gegründet, sondern er hat in einer Zeit
des allgemeinen Abfalls die Kirche gerettet und somit tatsächlich repräsentiert. Die Kirche subsistiert
sozusagen in dem von ihm begonnenen Werk. Marcellus, bitte für uns!!!
#2 cum te 16:44:41 | Donnerstag, 13. September 2007
Was einst in Econe begonnen… Es macht Schule: Wie Lefebvre schon 1970, so gründet jetzt offenbar jede/r,
der will, sich „katholisch“ gerierende Freikirchen. Das hat Dignitatis Humanae nicht gebilligt!
selber schuld Eigentlich ist die „Armee Mariens“ selbst schuld an ihren Exkommunikation. Man hat lange
auf sie eingeredet und ihnen Zeit gegeben, ihre Irrlehren zu widerrufen. Außerdem ist es schon reine
Selbstüberschätzung und Gotteslästerung, wenn die Gründerin von sich selber sagt, sie sei die „mystische
Reinkarnation“ Mariens. Roma locuta, causa finita. o^/