18:01:01 | Donnerstag, 13. September 2007
Der Kirche wäre mehr geholfen, wenn der Vatikan eine Fachkommission berufen würde, um zu klären, wie die Liturgie den Fragen der Zeit entsprechend weiter entwickelt werden sollte.

Wie verhindert man esoterische Zirkel mit abweichender Theologie?
(kreuz.net, Herzogenrath) Pfarrer Hermann van den Berg von Herzogenrath in der Diözese Aachen ist stolz
auf seinen Bischof, Mons. Heinrich Mussinghoff.
Das erklärte er in dem Leserbrief „Dank für kritische
Fragen“, der von der ‘Aachener Kirchenzeitung’ am 9. September veröffentlicht wurde.
Der Pfarrer nimmt
darin Bezug auf das
Begleitschreiben zum päpstlichen Motu Proprio über die Freigabe der Alten Messe,
das von Bischof Mussinghoff von Aachen verfaßt wurde.

Wie soll der Altarraum gestaltet sein?
Der Kommentar von Hw. van den Berg: „Da darf ich
mal richtig stolz auf meinen Bischof sein.“
Stolz ist der Pfarrer vor allem auf die „kritischen Fragen“,
die der Bischof in seinem Schreiben stellt:
„Was ist eine feste Gruppe in der Kirche? Wie verhindert
man esoterische Zirkel mit abweichender Theologie? Wie sind die Grundkenntnisse der lateinischen Sprache
bei solchen Gruppen sowie bei den Priestern, die nach 1970 geweiht sind?
Wer kennt noch die rituellen
Vorschriften für die Zelebration? Welche Leseordnung soll in der ‘Römischen Liturgie’ gelten? Von der
Leseordnung von 1962 gibt es kaum noch Bücher; gilt der alte liturgische Kalender oder der neue?
Wie
soll der Altarraum gestaltet sein? Wendet der Priester der ‘Römischen Liturgie’ dem Volk wieder seinen
Rücken zu und läßt er den Zelebrationsaltar, um den sich die Gemeinde gemeinhin versammelt, auf die
Seite schieben?“
Auch die vom Motu Proprio gewünschte Versöhnung stellt Pfarrer van den Berg in Frage:
„Da frage ich dann mit wem? Mit Gruppen
Kritik am Motu Proprio:
„An Versöhnung mit den Juden denkt das
Motu Proprio nicht, wenn man wieder für deren Bekehrung beten läßt statt ihnen als Brüder und Schwestern
zu begegnen.“
von Leuten über 50 Jahre alt, die stolz sind auf ihre humanistische Bildung. Mit den Anhängern
von Kardinal Lefevre [sic], die das Konzil immer noch nicht akzeptieren wollen und keine Zeichen zur Versöhnung
senden.“
An „Versöhnung mit den Juden“ denke das Motu Proprio nicht, wenn man wieder für deren Bekehrung
beten lasse statt ihnen als Brüder und Schwestern zu begegnen.
An Versöhnung mit der Befreiungstheologie
sei wohl auch nicht gedacht, wenn man an die Schwierigkeiten denke, die man Theologen wie
„Jan Sobrino“
bereite.
Die Schlußfolgerung des Pfarrers: „Der Kirche wäre mehr geholfen, wenn der Vatikan statt zwei
Liturgien nebeneinander zu ermöglichen, eine Fachkommission berufen würde, wie die Liturgie den Fragen
der Zeit entsprechend weiter entwickelt werden sollte.“
Bildquelle: Cathcon.blogspot.com
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#13
stimme der vernunft † 13:47:34 | Freitag, 14. September 2007
#12
r.ruhrgebietler 07:05:17 | Freitag, 14. September 2007
#10
Riese1835 21:37:31 | Donnerstag, 13. September 2007
#9
Bernd Stromberg 19:58:48 | Donnerstag, 13. September 2007
#8
Benedikt 19:48:03 | Donnerstag, 13. September 2007
#7
möchtegern-kathole 19:29:05 | Donnerstag, 13. September 2007
#6
laetare † 19:09:44 | Donnerstag, 13. September 2007
#5
ottaviani 19:09:03 | Donnerstag, 13. September 2007
#4
Benedikt 19:07:07 | Donnerstag, 13. September 2007
#3
laetare † 19:01:08 | Donnerstag, 13. September 2007
#2
Seminarist 18:45:15 | Donnerstag, 13. September 2007
#1
Gotthard 18:43:20 | Donnerstag, 13. September 2007