Über mehrere hundert Seiten lang erinnert sich ein Theologe an die Zeit vor vierzig Jahren. Von sich glaubt er, selber Theologiegeschichte geschrieben zu haben.
(kreuz.net) Am Mittwoch stellte der Schweizer Theologe Hw. Hans Küng, im Frankfurter Kultur- und Bildungszentrum
‘Haus am Dom’ den zweiten Teil seiner Autobiographie vor. Der Titel des Buches: „Umstrittene Wahrheit.
Erinnerungen“. Es umfaßt 719 Seiten.
Das Werk beschäftigt sich mit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts.
In ihm fließen nach der Einschätzung des Autors Lebens-, Kirchen-, Theologie- und Zeitgeschichte ineinander.
Im Vorwort schreibt der Konzilstheologe:
„Fast alle meine großen Kampfgefährten für die Erneuerung
von Theologie und Kirche seit der Konzilszeit sind tot oder inaktiv, außer einem und der ist Papst geworden.“
Hw. Küng karikiert in dem Werk auch gerne das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit.
In diesem Zusammenhang
behauptete er auch kürzlich in einem Interview mit der ‘Deutschen Welle’, daß das Christentum mit seiner
angeblichen Machtkonzentration viele störe:
„Wenn wir einen Papst haben, der ständig groß in Erscheinung
tritt, der als geistlicher Herr der Welt den Anspruch erhebt, nur wer mit ihm ist, ist ein wahrer Christ,
nur seine römisch-katholische Kirche ist die wahre Kirche, dann geht das vielen auf die Nerven.“
Hw.
Küng ist auch davon überzeugt, daß Papst Benedikt XVI. seine Regensburger-Rede als Fehler sieht:
„Es
fällt natürlich Römern und auch dem römischen Bischof, dem Papst, sehr schwer, einen Fehler zuzugeben.
Wenn man eine Unfehlbarkeitsideologie hat, dann macht man auch unfehlbare Fehler, die kann man natürlich
nicht korrigieren“ – erklärte der Theologe, der selber für seine rechthaberische Art bekannt ist.
Hw.
Küng war in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Tübingen ein Fakultätskollege des damaligen
Professors Joseph Ratzinger: „Unsere Lebenswege laufen parallel, gehen auseinander, kreuzen sich wieder.“
Joseph Ratzinger habe sich für das „hierarchische römische System“ entschieden.
Dennoch schätzt der
Theologe am Papst seine ausdauernde Gesprächsbereitschaft. So empfing ihn Benedikt XVI. im September
2005 in Privataudienz.
Über diese Begebenheit will der fast 80jährige Hw. Küng jedoch erst im dritten
und letzten Teil seiner Memoiren berichten.
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65 Lesermeinungen
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#66 Kurt K. 15:21:08 | Dienstag, 18. September 2007
@ Bruder Theophil: Ja, das wäre heute auch gut! Das ist natürlich ausgemachter Blödsinn, denn schon
in urchristlichen Zeiten lässt sich nachweisen, dass für Geistliche die Meditation und das Leben in
der Abgeschiedenheit (Wüste) dem Leben zwischen anderen Menschen vorgezogen wurde. Das wäre immer gut,
für alle Seiten. Für den Priester, weil er sich nicht mit dem komplizierten und so furchtbar relativen
Leben auseinandersetzen und evtl an seinem Glauben zweifeln müsste; Für die Menschen, weil sie keinen
selbstgefälligen Priester unter sich hätten, der ihnen ständig Vorhaltungen macht wegen diesem oder
jenem. Ich schliesse mich also vorbehaltlos ihrer Forderung an: ALLE PRIESTER IN DIE WÜSTE SCHICKEN!
#65 obelix † 11:47:50 | Montag, 17. September 2007
@Maurice Corvisier Maurice Corvisier: „Etwas mehr katholische Gelassenheit (im felsenfesten Bewusstsein
immer Recht zu haben) wäre doch sehr viel besser für unsere Aussenwirkung.“ Jetzt müßte mir bitte
nur jemand erklären, was katholische Gelassenheit mit der Außenwirkung des Gewerkschaftsflügels der
DKP oder der Mauermörderpartei Lafontaines und Biskys zu tun hat. Wie kommen Sie auf die abstruse Idee,
ich könnte DKP Mitglied oder in der Linkspartei sein. Würde man da nicht automatisch exkommuniziert
wenn man katholisch ist, so wie ich es bin? Manche glauben ja, dass auch alle SPD-Mitglieder sich die
Tatstrafe der Exkommunikation zuziehen und alle, die jemals an einer NOM Messe teilgenommen haben. Aber
das geht sicher zu weit? Sicher ist aber, dass jeder, der sich in Bayern neben ein SPD-Mitglied stellt,
vom Landesamt für Verfassungsschutz sehr genau in Augenschein genommen wird. Sehr katholisch, wenn nicht
gar marianisch, dieser Verfassungsschutz in der Tradition des Männervereins von Tuntenhausen.
#64 Bokrug † 07:02:44 | Montag, 17. September 2007
@Bruder Theophil: Tatsache ist, dass dies für die MÖNCHE galt… @Maurice: Von der katholischen Soziallehre
samt biblischem Wucher- und Zinsverbot (von der Kirche nie aufgehoben) haben sie sicher schon mal gehört…? www.artfond.de www.vergessene-buecher.de www.oedp.de
„Etwas mehr katholische Gelassenheit (im felsenfesten Bewusstsein immer Recht zu haben) wäre doch sehr
viel besser für unsere Aussenwirkung.“ Jetzt müßte mir bitte nur jemand erklären, was katholische
Gelassenheit mit der Außenwirkung des Gewerkschaftsflügels der DKP oder der Mauermörderpartei Lafontaines
und Biskys zu tun hat.
#62 Nachtlaterne 06:04:22 | Montag, 17. September 2007
maria escorial, wie traurig ist es wenn seelen tot sind und nur noch den worten nach leben suggerieren.
wir müssen uns alle immer wieder kontroloeren. sind wir noch auf dem weg zu gott, erleben wir noch den
inneren wandlungsprozess zum reich der liebe hin, oder vermasseln wir gottes heilsplan?!
#61 obelix † 03:18:08 | Montag, 17. September 2007
@Maria (warum so garstig Maria? Er ist doch eh in der Hölle; oder etwa doch nicht?) Maria Escorial: @nachtlaterne
wie soll Luther auf Katrinnoch etwas spüren? Wo zwei tote Seele zusammenliegen ist auch nichts mehr zu
spüren, nur noch Tod… Dafür, dass Martin Luther seit etlichen Donnerstagen tot ist, ist er aber noch
höchst lebendig und treibt die Katholiken ganz schön um. Etwas mehr katholische Gelassenheit (im felsenfesten
Bewusstsein immer Recht zu haben) wäre doch sehr viel besser für unsere Aussenwirkung. Also nur die
Ruhe!
@ Bokrug – der Zölibat ist biblisch nicht vorgeschrieben und war im Mittelalter nicht verpflichtend,
er ist eine vergleichsweise späte Einführung…! Das ist natürlich ausgemachter Blödsinn, denn schon
in urchristlichen Zeiten lässt sich nachweisen, dass für Geistliche die Meditation und das Leben in
der Abgeschiedenheit (Wüste) dem Leben zwischen anderen Menschen vorgezogen wurde.
#58 Bokrug † 21:52:27 | Sonntag, 16. September 2007
Tatsache… …ist aber: – Luther predigte gegen den Zinswucher – der Zölibat ist biblisch nicht vorgeschrieben
und war im Mittelalter nicht verpflichtend, er ist eine vergleichsweise späte Einführung…!
#57 Nachtlaterne 21:47:42 | Sonntag, 16. September 2007
martijn luther… …war ein todfeind des zölibats. als er seine nonne bekommen hatte sagte er dennoch
nach einiger zeit: „ich lieg auf meiner katrin und spür nichts mehr“ geht mir weg mit der ganzen lutherbescheiße!
#56 Bokrug † 21:15:30 | Sonntag, 16. September 2007
Irrtum…nur die halbe Wahrheit… www.monarchieliga.de/…hers-staatslehre.htm Dazu wäre folgendes zu
ergänzen: www.vergessene-buecher.de www.artfond.de/geldseite (auch christlicher Humanismus nach Erasmus
von Rotterdam und Leibniz). Worauf ich hinauswill: Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation wurde
durch das Ende des Schwundgeld-Systems und die Einführung von Zinswucher und Handels-Kapital sowie Finanzkapitalblasen
zugrunde gerichtet… In der Zeit 1150 bis 1450 – 1500 gab es ein Schwundgeld-System in Europa. Dessen
Ende wurde herbeigeführt von den Fuggern und Patriziern hanseatischer Kaufmnanns-Logen. Die Fugger machten
ihre Lehre bei den venezianisch-lombardischen Bankiers des Ordo Bucentauro. Selbige haben wohl auch ihren
Anteil an der Kaufmanns-Religion des Calvinismus gehabt. So war es… Nach 1500 begann es dann mit der
Massenverarmung…auch die Bauernkriege und die grossen Aufstände um Thomas-Müntzer fallen in diese
Zeit. www.humanwirtschaft.org
#52 Bokrug † 20:22:38 | Sonntag, 16. September 2007
Irrtum… …Martin Luther wollte ursprünglich keine Kirchenspaltung. Er hatte zwar Probleme mit dem
Johannes-Evangelium…aber ich halte dne Lutheranismus im Gegensatz zum Calvinismus durchaus noch für
echtes Christentum. Calvinismus hingegen ist zweifellos ein Rückfall in das alte Testament.
#51 Nachtlaterne 20:17:36 | Sonntag, 16. September 2007
martin luther… …schüttete aber eindeutig das kind mit dem bade aus. denn er brauchte eine strake
spaltung und da reichte die berechtigte kritik an der kirche nicht aus und so ging er an wesentliche inhalte
der bibel. martin luther war demzufolge ein eindeutiger scharlatan.
#50 Bokrug † 19:55:33 | Sonntag, 16. September 2007
Menschen wie Küng… …mangelt es in ihrem Relativismus und Ego-Kult an Kontakt mit dem Heiligen Geist
als Ruach Elohim und den Engeln. Martin Luther immerhin predigte noch gegen den Wucher.
#49 Nachtlaterne 19:52:00 | Sonntag, 16. September 2007
menschen wie küng… …sind sehr sehr eitel und neigen zur toten ichverehrung, die sie dann auch noch
weltethos und christus nennen. martin luther zeigt man auf alten bildern gar mit jesus in einvernehmlicher
diskusion und beim einvernehmlichem abendmahl. was für ein ungeheuer lug und trug, was für eine verblendung,
was für eine selbsttäuschung!
@Pünktchen warst Du heute auch bei der „Metzker“-Veranstaltung? Hallo Pünktchen, nein, ich war heute
zu Hause, bin zZ beruflich sehr eingespannt (Gott sei Dank). Etwas Ruhe und Entspannung, sowie sich in
der Tiefe des Breviloquim („Kurzes Wort“) vom Hl. Bonaventura umschauen, das belebt wieder. Grüße, Aloah
Pünktchen: Küngs Zeit ist abgelaufen… Richtig, damals als er, Küng, die Wurzeln der Wahrheit gekappt
hat, und sich dem populistischen Budenzauber hingegeben hat, sank sein „Stern“. Das letzte aufbäumen
war die Inszenierung seines „Weltethos“ was grandios gescheitert ist. Noch hat er Zeit zur Umkehr, denn
die Vergänglichkeit wird ihm immer (hoffentlich) bewusster. Pünktchen, dir einen gesegneten Sonntag
Aloah
#40 Nachtlaterne 11:13:17 | Sonntag, 16. September 2007
küngs triumph… …auf erden ist sein untergang im jenseits, wenn er sich nicht bekehrt aber dafür
ist er viel zu eitel und stolz. ich mag diese glatten zungen nicht, die von weltethos reden und die weltabkehr
von gott meinen, damit die welt sich ihren götzen vollkommen zuwendet.
#39 Pünktchen 10:59:17 | Sonntag, 16. September 2007
Küngs Zeit ist abgelaufen und er weiß es! Jahrzehntelang hatte er den theologischen Buchmarkt dominiert
und wurde wegen seiner Kirchenkritik von der linsliberalen kirchenfeindlichen Journaille in die Bessellerlisten
und zum Auflagen-Multi-Millionär hochgepuscht! Jetzt sitzt er auf einem Haufen Geld, aber in den Schaufenstern
der Buchhandlungen ist er auf einmal durch seinen früheren Weggefährten Joseph Ratzinger verdrängt!
Genauso ist es Uta R.-H. ergangen, die immerhin so ehrlich war zuzugeben, daß sie dem Glauben abgeschworen
hat. Sie sucht jetzt im Alkohol Trost! Sic transit gloria mundi!
#38 Nachtlaterne 08:59:17 | Sonntag, 16. September 2007
Rattenfänger Küng Wie entlarvend sind schon wenige Worte eines Herrn Küng wenn er seinen Protest gegen
Rom in den Fragen der Abtreibung, des Zölibat und des Frauenpriesterums auf den Punkt bringt. Abtreibung
ist für Herrn Küng eine Selbstverständlichkeit, die Worte Jesu „Wer Vater, Mutter, Kinder um meinetwillen
verläßt wird dafür in der kommenden Welt das ewige Leben erhalten“ sind ihm aus dem Gedächtnis entschwunden.
Das Jesus wie kein zweiter zuvor Frauen aufwertete, sie aber nicht als Priesterinnen wollte leugnet Küng.
Küng ist ein Mann des verkommenen Zeitgeistes und genau so schaut dann auch sein Weltethos aus. Klar,
dass Ihn Menschen wie Kardinal Lehmann unterstützen. Ich bekenne, dass ich selber nur ein armer Sünder
bin, der auf die Gnade Gottes angewiesen ist. Menschen wie Küng aber sind Menschheitsvergifter, umso
mehr als Sie mit ausgeklügelten, angeblich urchristlichen Worten Menschen aufs Glatteis führen wo sie
dann geistig und moralisch und seelisch einbrechen in die Kälte der Trostlosigkeit, der schweren Irrtümer
und Verbrechen. Wehe einem Herrn Küng im Gericht Gottes! Unmenschen wie Lehmann, Küng, drewermann usw.
führen das ganz große Wort auf dem so genannten Katholikentag, der alles andere als katolisch ist. www.mutev.de/…erung/Drewermann.jpg
#37 Maria Escorial 02:05:08 | Sonntag, 16. September 2007
@Obelix- ist Küng wirklich noch römisch katholischer Priester?? Heisst es nicht, dass sich ein Römischer
Katholik selber exkomuniziert, wenn er die Glaubensdogmen leugnet?
obelix: ich muss Sie enttäuschen ich habe einige Bücher von Küng gelesen und auch ihn sprechen hören
aber katholisch ist er deswegen noch lange nicht auch wenn man es aus Angst vor einem Skandal es unterlässt
ihm die rote Karte zu zeigen
Ja, ja, das schafft nur der Dualix: „Dass ich gegen Abtreibung bin und dafür arbeite…“, schreibt er.
Er ist also gegen Abtreibung und arbeitet dafür. Daß ich jemals Freud (bäh) zunicken würde…
#34 obelix † 20:42:07 | Samstag, 15. September 2007
@Juhuben Cantuja @Gebirgsschütze Juhuben Cantuja: obelix. belegen statt behaupten im Gegensatz zu Küng,
der behauptet, belegt Ratzinger-Benedikt XVI seine Erklärungen. Haben Sie eigentlich jemals ein Buch
von Küng gelesen? Wohl eher nicht. Sonst wüssten Sie, dass Küng Ratzinger auf dem Gebiet der Theologie
immer das Wasser reichen kann. Auf philosphischem Gebiet ist er ihm eindeutig überlegen, weil Ratzinger
eben nicht aus dem römisch-katholischen Denk-Ghetto heraus darf. Seine Art und Weise zu argumentieren
ist korrekt selbst wenn man nicht immer damit einverstanden ist. Küng soll aus dem katholischen Ghetto
ausgebrochen sein was ihm viel gekostet haben soll. Offenbar war es ihm als Katholike nicht besonders
wohl Er ist immer noch römisch-katholischer Priester, schon vergessen? Da kann also an Ihrem Gedankengang
einiges nicht stimmen. Gebirgsschütze: an obelix dass sie küng mögen ist klar und macht ihn für mich
noch unsympathischer, nach allem was sie zum thema „abtreibung“ gesagt haben… Dass ich gegen Abtreibung
bin und dafür arbeite macht Küng für Sie unsympathischer? Das wird Herrn Küng recht wenig stören.
obelix. belegen statt behaupten im Gegensatz zu Küng, der behauptet, belegt Ratzinger-Benedikt XVI seine
Erklärungen. Seine Art und Weise zu argumentieren ist korrekt selbst wenn man nicht immer damit einverstanden
ist. Küng soll aus dem katholischen Ghetto ausgebrochen sein was ihm viel gekostet haben soll. Offenbar
war es ihm als Katholike nicht besonders wohl
#31 obelix † 19:48:36 | Samstag, 15. September 2007
Danke für die Blumen, Juhuben Cantuja! Juhuben Cantuja: obelix: ein Meister Rhetorik Ich bin sicher,
dass genau das, was Sie über Küng schreiben, für die Bücher Ratzingers GENAU zutrifft. Man kauft die,
legt die auf die Kommode, weil sie vom Papst sind. Ob die auch gelesen, oder gar verstanden werden, bei
all den „Halbgebildeten“, die sie kaufen? Das einzige (und grösste) Problem das Küng hat ist, dass er
aus dem katholischen Denk-Ghetto ausgebrochen ist. Hat er einerseits bitter bezahlt, andrerseits eine
Freiheit des Denkens gewonnen, von der Ratzinger nicht einmal träumen darf.
obelix: ein Meister Rhetorik Küng beherrscht die Rhetorik wie kaum ein anderer. Er hat ein ausgesprochenes
Gespür dafür, was bei Halbgebildeten ankommt und damit geht er hausieren. Man muss es ihm aber zugestehen,
er tut es auf eine höchst intelligente Art und Weise. Wenn er behauptet, Johannes Paul II sei im dunkelsten
Mittelalter verwurzelt, so kaufen es ihm die Halbgebildeten ab und es nützt dann überhaupt nichts geltend
zu machen Johannes Paul II sei ein Anhänger der Neueren Theologie de Lubacs.
#29 obelix † 19:00:26 | Samstag, 15. September 2007
Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens! … Küng … muß heute in den medien um Aufmerksamkeit
für seine arbiträren Wahrsprüche buhlen … Wenn das wahr wäre, würde sich hier niemand um Küng
scheren, weil seine Bücher in irgendeinem namenlosen Verlag in Mikrominiaturauflage für ein paar ganz
wenige Leser erscheinen würde. Auf gut Deutsch: kein Schwein würde Küng lesen. Und jetzt schauen Sie
mal, was dieser „abgefallene“ oder wie Sie ihn auch immer zu titulieren belieben, katholische Priester
hier für eine Aufregung verursacht. Als hätte der Papst verkündet seine nächste Enzyklika über kreuz.net
zu verbreiten.
#28 Lutheraner 15:01:04 | Samstag, 15. September 2007
Ehrenwerte Gesellschaft Solange sich Ratzinger hinter Entscheidungsträger der Politik den Rücken stärkt
und es dabei keine Role spielt, ob sie Christen oder Gottesleugner sind, solange ibleibt das Dogma der
Unfehlbarkeit ein geradezu vorsätzlich geplanter Betrug und schlimmste Blasphemie. Mit seinen anti-kapitalistischen
Theorien stärkt er ausgerechnet diejenigen, die mit Hetzparolen über die Völker Europas herziehen.
Papst fordert gerechte Globalisierung www.kath.net/detail.php?id=16794 Helmut Schmidt nennt den Massenmörder
Deng Xiaoping seinen „Freund“. Deng Xiaopings Credo war – Zitat: „200.000 Menschen töten für 20 Jahre
Stabilität.“ Deng gab den Befehl zum Massaker an der Demokratiebewegung auf der Platz des Himmlischen
Friedens.
#27 Artois † 10:57:01 | Samstag, 15. September 2007
Rattenfänger Dieser Begriff wird stets propagandistisch benutzt. Man sollte ihn also meiden. Allerdings
hat Küng, wie ich meine, tatsächlich ungeheuren Schaden angerichtet, gerade bei vielen Gutwilligen in
einer verwirrten Zeit.
#26 Pünktchen 10:48:04 | Samstag, 15. September 2007
Küng – Ratzinger der Artikel über Küng: der Theologe, der selber für seine rechthaberische Art bekannt
ist. Merkwürdig, ausgerechnet der Mann, der bei aller Standfestigkeit im Prinzipiellen für seine konzilianten
Umgangsformen und seine Gesprächsbereitschaft bekannt ist, Joseph Ratzinger, ist heute Papst. Derjenige
hingegen, der zeitlebens mit „päpstlicher“ Selbstgewißheit aufgetreten ist, muß heute in den medien
um Aufmerksamkeit für seine arbiträren Wahrsprüche buhlen … Ausgleichende Gerechtigkeit!
corruptio optimi pessima est – audietur et altera pars Auch wenn Küng durch Arroganz und Selbstgefälligkeit
hervorsticht und seine Thesen für einen Katholiken kaum nachvollziehbar sind sollte man ihn lesen. Im
Gegensatz zu Rahner und anderen spricht er eine klare und verständliche Sprache und auch der Sinn für
Humoir geht ihm nicht völlig ab. Diesen Eigenschaften verdanken seine Schriften – trotz ihrer Inhaltslosigkeit –
ihrer weltweiten Erfolg
#23 Nachtlaterne 08:39:04 | Samstag, 15. September 2007
lauft nur… …den rattenfängern hinterher! lauft! doch laufet nicht zu sehr, die gnade gottes rennt
sonst hinterher… (frei nach brecht) küng ist ein ganz großer rattenfänger und das lachen wird ihm
im lichte gottes schnell vergehen.
#22 maliems 00:27:29 | Samstag, 15. September 2007
der küng ist immer interessant zu lesen. Ein arroganter Sack, aber wenn man bedenkt, dass er eben nicht
an die una sancta catholica et apostolica glaubt, ist es ein exzellenter Kenner der Theologiegeschichte
und fetziger Schreiber. Ad multos annos.
#20 Artois † 21:29:08 | Freitag, 14. September 2007
@Sirilo Warum sprechen Sie Gotthard mit „Benedikt“ an? Wissen Sie da etwa mehr als wir anderen? Komisch,
ist mir wohl schon einmal pasiert. Aber – nein, nein, das ist freudianisch und nicht „aufgeklärt“ …
nicht exkommuniziert aber ohne Lehrerlaubnis Küng wurde deshalb nicht exkommuniziert, weil man sich keinen
Skandal in der Kirche leisten wollte. Aber schon der Entzug der Lehrerlaubnis ist ein Zeichen dafür,
dass bei ihm nicht alles in Ordnung ist
#13 Artois † 20:41:50 | Freitag, 14. September 2007
@Benedikt Ich schlage vor, wir vertagen die unselige Frage bis sie kirchlich entschieden ist. Wie wir
am großen abendländischen Schisma gesehen haben, kann das lange dauern. Ich rechne aber mit einer mittelfristigen
Entscheidung.
Lieber „M.Kirschbaum“, schon so mancher, der sich fest im Sattel wähnte, bemerkte erst die durchgeschnittenen
Sattelgurte, als er schon von seinem hohen Roß gefallen war.
#11 Gotthard 20:28:25 | Freitag, 14. September 2007
@artois Ich habe letztlich keine „Privatmeinung“, ich gönne mir nur den Luxus, die Aussagen des Konzils
an den Lehraussagen der Kirche vor selbigem zu messen, an der päpstlichen Lehre, an der Väterlehre und
an der bilischen Lehre, und da erweist sich eben die „Konzils“position als unvereinbar mit der Tradition
und somit unvereinbar mit dem katholischen Glauben. ich ernenne DICH zum Kirchenlehrer … Weihrauch –
Weihracuh!
#8 Artois † 20:11:09 | Freitag, 14. September 2007
@GOtthard Ich habe letztlich keine „Privatmeinung“, ich gönne mir nur den Luxus, die Aussagen des Konzils
an den Lehraussagen der Kirche vor selbigem zu messen, an der päpstlichen Lehre, an der Väterlehre und
an der bilischen Lehre, und da erweist sich eben die „Konzils“position als unvereinbar mit der Tradition
und somit unvereinbar mit dem katholischen Glauben. Nebenbei freut es mich natürlich, daß auch andere
zum nämlichen Urteil gelangt sind – das spielte aber für die Herausbildung meines Standpunkts nur eine
untergeordnete Rolle. Stünde ich ganz allein, würde ich – wie ich vermute – die selbe Position einnehmen.
Wenn es auch, das gebe ich jederzeit zu, sehr unwahrscheinlich ist, daß man allein sozusagen „gegen die
Kirche“ recht hat. Daß Küng nicht exkommuniziert ist, und du meinst wohl ex kathedra, bestärkt mich
außerordentlich. Denn daß SEINE Positionen orthodox sind, das wirst nicht einmal du behaupten.
#7 Gotthard 20:01:40 | Freitag, 14. September 2007
@artois Sie ist der Hort der Rechtgläubigkeit im Herzen der Kirche. Da halte ich mich – der Tradition
entsprechend – doch lieber an das offizielle Urteil der Kirche: exkommunizierte Weihbischöfe und suspendierte
Priester sind wahrlich kein Zeichen von Orthodoxie. Hans Küng ist jedenfalls weder exkommuniziert noch
suspendiert. Artois, deine Privatmeinung in allen Ehren – wie gilt höchstens für Dich persönlich –
unter dem höchsten Irrtumsverdacht.
#6 Artois † 19:56:33 | Freitag, 14. September 2007
Die Piusbruderschaft befindet sich weder im Schisma, noch hat sie mit Häresien auch nur das Mindeste
zu tun. Sie ist der Hort der Rechtgläubigkeit im Herzen der Kirche.
#5 M. Kirschbaum 19:53:38 | Freitag, 14. September 2007
@ Corvisier … es genügt auch schon Schismatiker zu sein, damit so jemandem die zelebration in einer
katholischen Kirche untersagen muss. Wie Sie wissen, ist der Schritt vom Schisma zur Häresie nicht weit
(vgl. Piusbruderschaft!)!
Das mit den Irrlehrern stimmt, Florian. Ärgerlich wird es nur, wenn so einer an jedem Altar in jeder
Kirche zelebrieren darf, und z.B. mein wunderbarer Seelenführer das nicht darf. Dabei ist der nun absolut
kein Irrlehrer. Nun ja: lange dauert das ja nicht mehr. Und: Danke, lieber Gott, daß der andere Papst
geworden ist!!