Deutsche Medienorgane, Politiker und Künstler leisten sich häßliche Entgleisungen gegen einen Kirchenfürsten. Entartete Wortmeldungen.
Der Kölner Erzbischof, Joachim Kardinal Meisner
(kreuz.net, Köln) Der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, wird seit gestern zum Opfer der
deutschen Medienkonzerne gemacht.
Der Grund: Seine Predigt am Freitag anläßlich der Eröffnung des
Diözesanmuseums Kolumba im Kölner Dom.
Das Kunstmuseum steht auf dem Gelände der Kirchenruine von
St. Kolumba in der Kölner Innenstadt.
Kardinal Meisner sagte in der drei A4-Seiten langen Predigt auch
den folgenden Satz:
„Vergessen wir nicht, daß es einen unaufgebbaren Zusammenhang zwischen Kultur und
Kult gibt. Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kult
im Ritualismus und die Kultur entartet. Sie verliert ihre Mitte.“
Die üblichen Empörungsrituale
Jetzt
heucheln die Medienkonzerne umgehend Entsetzen.
Die ‘FAZ’ unterstellt Kardinal Meisner einen „eingeschränkten Kulturbegriff“
Warum? Der Begriff „entartete Kunst“ habe bei den Nazionalsozialisten
„Darstellung von Erkrankungserscheinungen und Auswüchsen der Zivilisation“ bedeutet – erklärte der ‘Kölner
Stadtanzeiger’.
Im Dritten Reich stehe der Begriff für die Eliminierung von Kunstwerken und kulturellen
Strömungen, etwa den Expressionisten – betont die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’.
Der christdemokratische
Kultur-Staatssekretär von Nordrhein-Westfalen, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, entrüstete sich vor dem
‘Kölner Stadt-Anzeiger’:
„Daß Kardinal Meisner sich zu einem solchen Sprachgebrauch hinreißen läßt,
ist erschreckend und zeigt, daß er keinerlei Zugang zu Kunst und Kultur hat“ – meinte Grosse-Brockhoff
pathetisch.
Die entartete Kunst – offenbar nicht mehr der sogenannte Holocaust – stehe für „eines der
schlimmsten Kapitel der deutschen Geschichte“.
Sein christdemokratischer Parteikollege und Kölner Kulturpolitiker
Lothar Theodor Lemper möchte etwas unaufgeklärt, daß der Begriff „entartet“ im Sprachgebrauch generell
„tabu“ sei.
Der Onlinenachrichtendienst ‘DCRS’ vergleicht die Beschimpfung Kardinal Meisners mit der Kündigung Eva Hermans
Nicht erpreßbar
Kardinal Meisner ließ sich von der Welle der Propaganda bisher nicht beirren.
Er blieb gestern vor dem Kölner ‘Domradio’ bei seiner Aussage:
„Wenn man Kunst und Kultur auseinanderbringt,
dann leidet beides Schaden. Das war die schlichte Aussage dieser Passage.“
Der Pressesprecher des Erzbistums
Köln, Stephan Schmidt, betonte, daß Kardinal Meisner, keineswegs alte Ideologien zu neuer Ehre verhelfe.
Schmidt sprach mit der ‘Katholischen Nachrichtenagentur’.
Der Kardinal habe das Wort „entartet“ als
rhetorisches Mittel verwendet, um die Ideologen des 20. Jahrhunderts mit ihren eigenen Begriffen zu schlagen.
Der Kampf um das Tabu hält an
Der mediale Entrüstungssturm hielt auch heute Samstag an.
Der deutsche
Journalist, Schriftsteller und Islamfeind, Ralph Giordano, warf dem Kardinal vor dem ‘Westdeutschen Rundfunk’
ein angeblich mangelndes Geschichtsbewußtsein vor. Die Äußerungen Meisners seien „verstörend“ – glaubt
Giordano.
Der deutsche Künstler Gerhard Richter – der jüngst ein umstrittenes Fenster für den Kölner
Dom entwarf – sieht ein, daß „uns Hitler nicht alle Wörter verbieten“ könne. Richter sprach mit der
morgigen Ausgabe ‘Bild am Sonntag’:
Aber das Wort „Entartung“ im Zusammenhang mit Kunst zu benutzen,
sei eine „schlimme Entgleisung“.
Presseerklärung vom Samstag
Am Samstag nachmittag kritisierte die
Pressestelle des Erzbistums Köln die mediale Entrüstung:
Kardinal Meisner bedauere, daß durch die
aus dem Zusammenhang gerissene Mißinterpretation eines einzelnen Wortes die Schönheit einer seit Jahren
mit Freude erwarteten Feier überschattet worden sei.
Der Kirchenfürst ist entsetzt, daß sein Appell
durch reflexhafte Unterstellungen zunächst einzelner Personen in der Öffentlichkeit völlig verzerrt
worden sei – so die Pressemitteilung:
„Einen Amtsträger und Menschen für Dinge zu geißeln, die er
nicht gemeint und noch weniger ausgesprochen hat, ist nicht nur ethisch äußerst fragwürdig, sondern
überdies einer demokratischen Kultur völlig unangemessen.“
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104 Lesermeinungen
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#104 methusalix † 19:25:18 | Montag, 17. September 2007
Ihr Problem ist, dass nicht SIE auf diese Idee gekommen sind. Horst Metzker: EINWURF! Da hat mal um die
80 des letzten Jahrhunderts ein Vielgelobter eine Kloschüssel auf ein Eisenbett gestellt, was für viele
hunderttausende von D-Mark verkauft wurde. War das Kunst, Kult oder Kultur, was ich auf jedem Wertstoffhof
bekomme? Und wenn Sie auf die Idee kämen, müssten Sie sie auch noch so geschickt als Kunst verkaufen
können. Göbbels konnt eim Haus der Kunst in München wirklich grosse Kunst als entartet Kunst verkaufen.
Sie sehen, wie lange so was anhält.
#103 Horst Metzker 18:27:58 | Montag, 17. September 2007
EINWURF! Da hat mal um die 80 des letzten Jahrhunderts ein Vielgelobter eine Kloschüssel auf ein Eisenbett
gestellt, was für viele hunderttausende von D-Mark verkauft wurde. War das Kunst, Kult oder Kultur, was
ich auf jedem Wertstoffhof bekomme?
#102 DocRöntgen 15:19:09 | Montag, 17. September 2007
Chancen nutzen, kreuz.net: Was ist mit Verteidigungsminister JUNG???? Hier wird oft der Vorwurf erhoben,
einseitig gegen vermeintliche oder tatsächliche Vertreter rechten Gedankengutes loszupreschen (Zitate
von Meisner & Herman+ anschl. Diskussion um Meinungsfreiheit). Jetzt bietet unser Verteidigungsminister
eine echte Steilvorlage: Ein Demokrat, der den Eid auf’s Grundgesetz geleistet hat, will allen Ernstes
Passagierflugzeuge ohne rechtliche Grundlage abschießen, wenn dies der Terrorabwehr dient. Dies, obwohl
das Verfassungsgericht ein klares „Nein“ gegenüber der Überlegung Leben gegen Leben ausgesprochen hat.
Das ist nun wirklich ein starkes Stück seitens eines Politikers, der dem Begriff Vorbildfunktion nun
eine interessante Komponente verpasst hat. Hier finde ich: Wenn Eva Herman wegen ihrer Äußerung nicht
für den NDR tragbar ist (womit ich übereinstimme), darf ein solcher Minister ebenfalls nicht in öffentlicher,
verantwortungsvoller Position bleiben.
@methusalix – Ihre Sichtweise ist schlüssig! Danke dafür, obwohl ich anderer Meinung bin. Aber es scheint
für mich die Frage der Verantwortung des Inhaltes zu sein, die mich beschäftigt. So gab in meiner Oberstufenzeit
einen Dr. der Geschichte, der davon überzeugt war, das aufgrund der historischen Situation an eine Wiedervereinigung
Deutschland nicht zu denken sei. Die Geschichte hat viele Jahre später – ganz gem. Ihrer Darstellung –
etwas anderes bewiesen. Ob die Bibel sich als Geschichtliches Dokument verstanden wissen will wage ich
zu bezweifeln. Aber darum geht es in diesem Posting auch gar nicht. Ihnen Gottes Segen für diesen Tag.
#100 methusalix † 12:06:56 | Montag, 17. September 2007
@r.ruhrgebietler r.ruhrgebietler: @obelix – Geschichtsbüchern glauben??? Wo leben Sie denn? Den Geschichtsbüchern
ist mit GROSSER VORSICHT zu begegnen! Dort ist meistens die Unwahrheit zu finden! Wenigsten nur die Halbwahrheit!
Und solchen, ohne Gottesbezug ist ohnehin nicht zu trauen! Im Gegensatz zur Theo“logie“ ist die Geschichtswissenschaft
eine Wissenschaft im eigentlichen Sinn. Das heisst, der Gegenstand der Untersuchung ist konkret, wie jeder
täglich selbst erfahren kann. Das heisst auch, dass alle Geschichtsbücher, im Gegensatz zu Büchern
theologischen Inhalts, durch andere Wissenschaftler geprüft und ggf. korrigiert werden können. Wenn
also ein Historiker vom Pfad der Tugend abweicht und anfängt Unsinn zu erzählen, gleichgültig ob der
Ernst Nolte oder Daniel Goldhagen heisst, wird man ihn sehr schnell korrigieren können. Dass man JEDEM
Geschichtsbuch mit Distanz begegnen muss, zeigt schon das Beispiel Nolte/Goldhagen. Geschichtsbücher
„mit Gottesbezug“ sind keine Geschichtsbücher sondern enthalten schlimmstenfalls Märchen, bestenfalls
grandiose Mythen, wie sie in der Bibel zu finden sind. Das beste Stück Literatur das die Menschheit besitzt,
aber eben kein Geschichtsbuch.
#99 landorganist 08:25:56 | Montag, 17. September 2007
Schau an, +net schwingt sich zum Verteidiger eines „V-2-Erzbischofs“ auf. Was ist los. Das was nun über
den Kardinal hereinbricht ist doch harmlos, verglichen mit dem Dreck, der hier so häufig über die Bischöfe
ausgekübelt wird.
@obelix – Geschichtsbüchern glauben??? Wo leben Sie denn? Den Geschichtsbüchern ist mit GROSSER VORSICHT
zu begegnen! Dort ist meistens die Unwahrheit zu finden! Wenigsten nur die Halbwahrheit! Und solchen,
ohne Gottesbezug ist ohnehin nicht zu trauen!
#97 obelix † 23:45:02 | Sonntag, 16. September 2007
/methusalix @Bokrug, Geyer, Corvisier Bokrug: @methusalix: @methusalix: Hier, es gibt Leute, die gegen
Abtreibung und auch gegen Armut sind: Das ehrt die Herrschaften, bringt aber nichts. Da ist SE Bischof
Kothgasser in Salzburg schon weiter. Der hat begriffen, dass sich „Lebensschutz“ (so wie Reaktionäre
ihn verstehen) nur MIT den Frauen und niemals gegen sie verwirklichen lässt. DAS WIRKT IN WORT UND TAT!
Florian Geyer: methusalix „Dafür gibt es in der Geschichte der römisch-katholischen Kirche genügend
Beispiele, die deutlich mehr Opfer gefordert haben, als der Kommunismus von 1917 bis 1990.“ ist das ein
mieser schlechter witz oder haben sie sich als diskussionspartner endgültig disqualifiziert… unglaublich…
Wenn Sie Geschichtsbüchern nicht glauben, ist Ihnen kaum noch zu helfen. Dann müssen Sie im Meer der
Veschwörungstheorien elend zugrunde gehen. Gott sei Ihrer ersoffenen Seele gnädig. Maurice Corvisier:
„… als Diskussionspartner endgültig disqualifiziert…“ hat sich, Florian, der Dualix schon mit seinem
ersten Beitrag hier. Der ganze zerfressene Dualix besteht nur aus Verzerrung, Desinformation und Hetze:
Agitprop eben, seiner mörderischen Weltanschauung entsprechend und hierorts nun wirklich bestens bekannt.
Nö, das ist Geschichtswissen als Allgemeingut. Wenn Sie nicht wahr haben wollen, dass bis heute mörderische
Kriege gegen Andersgläubige geführt werden und Christen da nicht ausgenommen sind, ist das Ihr Problem,
nicht meines.
#96 Bokrug † 20:57:23 | Sonntag, 16. September 2007
Der Schein trügt…doppelt… Diese Rotary-Clubs wie Lion und Kiwanis sind keineswegs ungefährlich… www.luebeck-kunterbunt.de Und dann sind da noch die Odd-Fellow Orden… Die FDP ist die Interessenvertretung
der deutschen Freimaurerei (von der anglo-amerikanischen und auch der differenten zionistischen Freimaurerei)
zu unterscheiden. www.bilderberg.org Grand-Lodge London richtet die Bilderberg-Treffen mit Rockefeller
und Rothschild aus. Grüsse Bokrug
#95 Florian Geyer 20:53:19 | Sonntag, 16. September 2007
Bokrug die Johannislogen (Liona, Rotary…etc) sind doch nur pseudofreimaurerische möchtegernelitäre
Provinzclubs für die Viertelprominenz. Gefährlich sind die nur insofern da sie der eigentlichen Freimaurerei
ein caritatives unbedenkliches Antlitz verleihen. Ansonsten bin ich natürlich schon Ihrer Aufassung dass
Politik, Geselllschaft und auch Religion von masonistischen Seilschaften durchzogen ist – keine Frage…
#94 Bokrug † 20:45:00 | Sonntag, 16. September 2007
Irrtum: Ökonomische Fakten zur Geschichte des Handels-Kapitals… Irrtum: Ökonomische Fakten zur Geschichte
des Handels-Kapitals… www.michael-musil.de/…ermann/leseprobe.htm
Ist hier eine Heimstatt für Menschen, die unter Verfolgungswahn leiden? Und hoffen diese Menschen diesen
Wahn durch Linkbombardements verteilen zu können?
#90 Bokrug † 19:47:21 | Sonntag, 16. September 2007
Rockefeller nimmt regelmäßig an den Bilderberg-Treffen Teil – genau wie ZEIT Redakteur Josef JoffeJ
Allerdings sind die Freimaurer tatsächlich in jeder nationalen Organisation vertreten, wo wichtige Entscheidungen
fallen. Und auch in allen multinationalen Gesellschaften, die auf die wirtschaftliche und politische Macht
Einfluß ausüben.Das sagte der spanische Experte Guerra Gomez, Autor des Buches Der Freimaurer-Komplott
(Styria-Verlag), in einem Interview mit ZENIT Anfang Juni 2007.Weiter sagte er: Es ist daher richtig zu
folgern, daß sie versuchen, ihre ideologischen Grundsätze Relativismus, Athe is mus, extrem-liberaler
Kapitalismus weiterzugeben, wo auch immer sie sich befinden… In den englischsprachigen Nationen, in
den Ländern des Nordens, in der Türkei und anderswo streben sie nicht nach Macht: Sie sind die Macht.So
ist beispielsweise das Staatsoberhaupt von Großbritannien zugleich der Großmeister der Vereinigten Großloge
von England und der über 150 Großlogen eine pro Land und in den USA eine pro Bundesstaat… G. Gomez
bestätigt in dem Interview, daß nach Aussagen des Großmeisters der Großloge von Spanien (bis März
2006), Josep Corominas, 60 % der Mitglieder des Europäischen Parlamentes Freimaurer sind:… Bilderberg-Treffen:
Grand-Lodge-London… www.bilderberg.org
#88 Bokrug † 19:43:03 | Sonntag, 16. September 2007
Journalisten: Häufig Mitglieder in Rotary-Clubs wie Lions und Kiwanis und Odd-Fellow Orden… Journalisten:
Häufig Mitglieder in Rotary-Clubs wie Lions und Kiwanis und Odd-Fellow Orden… www.luebeck-kunterbunt.de/…Freimaurerkritik.pdf
Die Bilderberg-Treffen mit Rockefeller werden von der Londoner Grand-Lodge iniziiert. Deutschland wird
über freimaurerische Vorfeld Organisationen wie Odd-Fellow Orden, Rotary-Clubs wie Lions und Kiwanis
als korrupte Netzwerke in Wirtschaft, Justiz und Politik unterwandert und beherrscht. Alle Staatsgewalt
geht vom Volke aus, Art. 20 II 1 GG Wussten Sie, dass in der Bundesrepublik 96 % aller Landräte, über
90 % der Bürgermeister in Orten mit über 5.000 Einwohnern, über 60 % aller Notare, 84 % aller Chefärzte
von Kreiskrankenhäusern, ca. 90 % aller Direktoren der Gymnasien, ca. 70 % aller Direktoren der Amtsgerichte,
zahlreiche Pfarrer und Pastoren, fast alle höheren Polizeichefs, fast alle Staranwälte und fast alle
Bundeswehr-Offiziere vom Kommandeur aufwärts, den Rotariern oder dem Lions Club mit Hauptsitz in Chikago
angehören Quellennachweis: Glaubensnachrichten www.neo-liberalismus.de Die FDP ist die Interessenvertreterin
der Freimaurerei in Deutschland.
#87 Florian Geyer 19:40:45 | Sonntag, 16. September 2007
es reicht ein klitzekleiner wink eines chefredakteurs der zu verstehen gibt wer die abschussbereie persona
non grata ist und alle diensteifrigen journalisten beginnen am demontagewerk einer person nicht zuletzt
um der eigenen loorbeeren wegen. realität und wahrheit ist da völlig wurscht, was zählt ist das wünschenswerte
resultat. so kann die medienmafia aus ein und demselben bischof einen „menschenfreundlichen aufgeschlossenen
mann gottes“ oder eben einen „wurstel im talar „ machen…
#85 Florian Geyer 19:28:09 | Sonntag, 16. September 2007
Charlotte Wenn man grundsätzlich gegen wen/was ist sucht man halt mit der lupe um etwas zu finden aus
dem man jemandem einen strick drehen kann. als journalist wissen sie das sicher
#84 Bokrug † 19:26:05 | Sonntag, 16. September 2007
Warum wir in Zeiten der Apokalypse leben www.konstanzer-kreis.de/…egger/dieinneren.pdf 30 Ebenfalls
von Graf PLETTENBERG kam uns der Hinweis, daß es einen – geheimen – Vertrag des Vatikans mit der Loge,
der Atlantischen Allianz, aus dem Jahre 1870 gibt, der besagt, daß die Kirche von einer weiteren Verdammung
des Zinswuchers als Todsünde Abstand nehmen wird und als Gegenleistung die Logen darauf verzichten den
Kampf mit der Kirche auf Leben und Tod in der bisherigen jakobinischen Art weiterzuführen. Sozusagen
Koexistenz gegen Verkürzung und Verfälschung der Lehre der Kirche. – Daß es ihr helfen würde, braucht
man nicht mehr zu bezweifeln, inzwischen belegen die Fakten, daß sich die Kirche von innen zerstört,
sobald sie auf die unverkürzte Verkündigung der Lehre verzichtet; sie macht sich überflüssig. htp://www.artfond.de/geldseite www.vergessene-buecher.de www.luebeck-kunterbunt.de www.fromthewilderness.com www.bueso.de
Manchmal ist es nur Unwissenheit/Dummheit… So konnte ich, als es zu Unstimmigkeiten bei einer Flugbuchung
kam und ich mich entsprechend bei einer Flugesellschaft beschwerte, folgende „Worte der „Ich bin Beruhigung“
einer Callcentermitarbeiterin vernehmen: „Ich bin mir sicher, dass wir da zu einer schönen Endlösung
kommen.“ Der Kardinal dürfte hingegen einen kalkulierten Faux Pas geleistet haben. Nichts dagegen, dass
sich die Kirche durch Engagement ins Gespräch bringt- auf diese Weise ist es jedoch blamabel.
#81 Seminarist 17:36:07 | Sonntag, 16. September 2007
Neokonservativer Antitradikardinal! Mit dem Versuch, der alten Messe – der der Kardinal als katholischer
Neocon nicht indifferent, sondern tief verachtend gegenübersteht – am Tag der Inkraftsetzung ihrer Freigabe
(sic!) mittels eines entarteten „Anti-Ritualismusspruch“ einen anständigen Tritt zu verpassen, hat sich
Seine Eminenz leicht übernommen und ist mal wieder in einem Fettnäpfchen, das eher die Grösse eines
Butterböttiches hat, gelandet. Glücklicherweise oder auch leider wissen nur die wenigsten, um was es
hier überhaupt geht
„… als Diskussionspartner endgültig disqualifiziert…“ hat sich, Florian, der Dualix schon mit seinem
ersten Beitrag hier. Der ganze zerfressene Dualix besteht nur aus Verzerrung, Desinformation und Hetze:
Agitprop eben, seiner mörderischen Weltanschauung entsprechend und hierorts nun wirklich bestens bekannt.
#77 Florian Geyer 16:51:02 | Sonntag, 16. September 2007
ärgerliche Blauäugigkeit gegen die Diskursstrategie der Linken und Linksliberalen, um die Lufthoheit
in der öffentlichen Meinung zu behalten. Leider haben das die Konservativen immer noch nicht kapiert
und rücken, sobald solche Vorwürfe erhoben werden, meist, um vermeintlich „schlimmeres zu verhindern“
sofort entschuldigend von ihrer Aussage ab … zack, und schon wieder eine konservative Position geräumt.
#75 Florian Geyer 16:38:28 | Sonntag, 16. September 2007
methusalix „Dafür gibt es in der Geschichte der römisch-katholischen Kirche genügend Beispiele, die
deutlich mehr Opfer gefordert haben, als der Kommunismus von 1917 bis 1990.“ ist das ein mieser schlechter
witz oder haben sie sich als diskussionspartner endgültig disqualifiziert… unglaublich…
#73 methusalix † 16:33:00 | Sonntag, 16. September 2007
@HeinrichvonO. @Maurice C. HeinrichvonOfterdingen, … Ihren Zynismus möchte ich haben… Genau das Gegenteil
ist der Fall! Ich beklage ständig, dass sich die selbst ernannten und so genannten „Lebensschützer“
immer nur um die Bäuche der Frau kümmern. Wenn die Kinder geboren sind, kommt kaum noch ein Wort von
der Kirche. Ich höre immer nur hysterisches Geschrei gegen Abtreibungen von so genannten „Mariazellpilgern“.
Oder hat der Papst gar etwas zu Unternehmerraffgier, gerechten Löhnen, Arbeitslosigkeit, fehlenden bezahlbaren
Wohnungen und Hartz IV gesagt, in einer Lautstärke, die nicht nur Monsignore Gänswein wahrnehmen konnte?
Haben Sie hier nicht mal zugegeben, dass Sie auch bei den Totmachern arbeiten? Nein, ganz im Gegenteil.
Ich betone immer wieder, dass ich NIE einem Abort „zuarbeiten“ würde. So dies in meiner Macht steht,
alles tun würde (und tue!), um ihn zu verhindern. Ich arbeitete und arbeite an ganz anderen Stellen im
Medizinbetrieb (z. B. op. Intensivstation, Pharmakologie, Kardiologie, klin. Ernährung, noch nie im OP,
dazu fehlt mir die Befähigung wg. inn. Med.) Maurice Corvisier: Nein, Dualix, kein einziges Wort stimmt:
… daß er für eine Lehre anfangsverantwortlich ist, … Das ist doch kein Kriterium für eine „schlechte
Philosophie“! Dafür gibt es in der Geschichte der römisch-katholischen Kirche genügend Beispiele, die
deutlich mehr Opfer gefordert haben, als der Kommunismus von 1917 bis 1990. Inklusive Seelenmord und das
nicht nur durch Exorzismus sondern bis hin zum Völkermord.
#72 Exsultet 16:30:34 | Sonntag, 16. September 2007
un-glaublich Es ist un-glaublich, wieviel Unfähigkeit heutzutage unterkommt. Wer als Journalist nicht
einmal in der Lage ist, einen Kontext zu verstehen geschweige denn sprachliche Stilmittel, worauf hinzuweisen
ist, dass der Begriff „art“ im lateinischen Sprachgebrauch zu finden ist und nichts mit einer Nazi-Vergangenheit
zu tun hat sondern lediglich in dem Sinne seiner Eminez als sprachliches Stilmittel verwendet wurde, sollte
die Feder niederlegen und die eigene Polemik und den eigenen, wohl noch nicht ausgestandenen, Konflikt
mit der Vergangenheit aus der Öffentlichkeit lassen.
#71 Bokrug † 15:46:10 | Sonntag, 16. September 2007
Alternative Meine Partei: www.oedp.de www.zeit-fragen.ch Ich möchte darauf hinweisen, dass die Nazis
von denFreimaurern Rockefeller und Carnegie sowie den Bushs und dem Skull&Bones Orden und auch über den
Freimaurer Hjalmar Schacht finanziert wurden… Bis zuletzt hatten die Nazis in den regulären Wahlen
keine Mehrheit! >>>Es hat in der katholischen Kirche zweifellos Versuche gegeben, die Bergpredigt mit
Leben zu erfüllen und für Gerechtigkeit zu sorgen. Nicht umsonst ist es eine HIMMELSCHREIENDE SÜNDE
Arbeitern ihren gerechten Lohn vorzuenthalten. Aber wer kümmert sich schon um dieses Gebot, ausser Hengsbach?
Dem hört keiner zu, weil der Trampel Meisner alles Porzellan zerschlägt, das in seine Reichweite kommt.
Ausserdem ist das Gezeter um den „Abteibungsmord“ tausendmal wichtiger, als dass man dafür sorgen könnte,
dass es Kindern gut geht.<<< Sowohl als auch… www.artfond.de/geldseite Der Katholizismus bietet eine
ganzheitliche Weltsicht und Gesellschaftslehre. www.fromthewilderness.com www.bueso.de www.humanwirtschaft.org
Ich bin, so als Anfang einer wirklich großen Reinigungsaktion, für die Streichung der Buchstaben e,
n, t, a, und r aus dem deutschen Alphabet. Worte wie „entartet“ könnten dann nicht mehr gebildet werden,
und unsere Mitbürger wären hier dann schonmal viel, viel sicherer. Wir wollen doch zeigen, daß wir
aus unserer Geschichte gelernt haben!! Schließlich geht es ja um Worte und Reflexe und nicht um Sinn
und Zusammenhang. Wä Si ivsd, wüd Si zusmm, gchäz Gdc?
#69 Bokrug † 15:24:06 | Sonntag, 16. September 2007
@Maurice Corvisier: @Maurice Corvisier: www.artfond.de/geldseite Dennoch aber gilt: Auch Christi Kirche
muss sich an das von ihm und den Aposteln und Kirchenvätern und der katholischen Kirche geforderte Wucherverbot
halten… www.vergessene-buecher.de Die Kirche hat leider einen Kompromissfrieden mit der Freimaurerei
geschlosse, die schon über die Fugger und die Freimaurer-Logen in den Hanse-Städten und den Ordo Bucentauro
in Venedig und die venezianisch-lombardischen Bankiers das mittelalterliche Schwundgeld-System außer
Kraft setztenm… 1150 bis 1450 – 1500 gab es das mittelalterliche Schwundgeldsystem, grosse Phase der
Städtegründungen, Dombauzeit, Blütezeit der Hanse…Kapital stand ohne Wucher reichlich zur Verfügung,
auch die Renaissance wurde so möglich. Zeit des neuplatonischen und pansophischen Christentums war das…
Grüsse Bokrug
Nein, Dualix, kein einziges Wort stimmt: denn zunächst einmal stammt das Zitat nicht von diesem Marx,
sondern von dem innerlich und äußerlich genauso wie die von ihm propagierte Weltsicht verkommenen Bertold
Brecht. Zum Thema „Philosoph“ haben andere genug gesagt; es bleibt allerdings zu ergänzen daß er für
eine Lehre anfangsverantwortlich ist, die millionen und abermillionen Opfer gefordert hat und fordert,
abgesehen vom unzähligen Seelenmord. Zum Thema „deutsch“ sage ich nichts. Zuletzt: die Kirche ist nicht
in erster Linie Wohltätigkeitsorganisation. Sie hat die Messe zu feiern und den Glauben zu verkünden –
alles andere ist Beiwerk, das aus dem Gebot der Nächstenliebe resultiert und nicht unbedingt von der
Kirche als solcher getan werden muß. Daß Sie als Anhänger der marxschen Verirrung das nicht erkennen
wollen, erstaunt mich nicht wirklich.
#67 Bokrug † 14:54:53 | Sonntag, 16. September 2007
@Dr. Christoph Heger: @Dr. Christoph Heger: Alternative Parteien: ÖDP, Die Familie, Graue Panther, Humanwirtschaftspartei,
BüSo…Bürgerbewegung Solidarität und Christliche Mitte… Ich fordere eine plebiszitäre Schweizer
Demokratie… www.zeit-fragen.ch www.freiwirte.de Grüsse Bokrug
#66 GerdEric 14:32:34 | Sonntag, 16. September 2007
@Herrn Dr. Christoph Heger Sicher kann der Meisner von mir aus gern Begriffe verwenden, wie sie dessen
geistiger Nähe entspricht! Ich mag es, wenn jemand offen zu seiner Meinung steht.
Es war einmal ein Kardinal, der war neidisch auf Eva Herman Er sah, wie sie große, mediale Aufmerksamkeit
erwarb und tagelang die Schlagzeilen beherrschte. Er wollte das auch und überlegte, wie er dies erreichen
könnte. Da kam ihm die famose Idee, es der Herman gleichzutun: Er bemühte einen Vergleich zur NS-Zeit,
versorgte sich mit entsprechendem Vokabular und schwupps!…war er in aller Munde. Die Sache an sich-
Kritik an der Kunst- war seine Sache nicht, da er von Kunst nicht viel verstand.
#64 Bokrug † 14:11:40 | Sonntag, 16. September 2007
Tatsache… Der Gott bzw. das Gottesbilkd, auf den oder das sich Christus im NT bezieht, ist El, der Gott
Abrahams, Isaaks und Jakobs…bzw. Ruach Elohim als sein Heiliger Geist. In der Genesis klar in weiblicher
hebräischer Wortform und auch wortwörtlich über dem Wasser BRÜTEND! <<<Ohne die Geschichte Israels
gibt es auch kein Jesus, denn die Befehle ergingen von G’TT dem HERRN, oder schreiben Sie sich ihre eigene
Bibel, Ihren eigenen lieben Gott, haben Sie IHN entmündigt?<<< Tatsache…ist, das das Christentum noch
andere Quellen als das Judentum hat…Griechen und griechische Philosophie bzw. alexandrinisches (ägyptisch-griechisches)
und allgemein hellenistisches Judentum. Die persisch-chaldäischen magoi bzw. Sterndeuter… Bokrug P.S.
Entmündigt hat das Judentum Gott…denn im Judentum schiebt sich das talmudische Gesetz zwischen Gott
und Mensch…das sich die Rabbiner dann zurechtbiegen und zurechtdrehen, wie es ihnen passt…!
Meinungs- und Sprachpolizei GerdEric: Ich möchte nicht wissen, wie Meisner redete, liesse man den gewähren…
Das ist ja mal eine köstlich verräterische Freudsche Fehlleistung! Das Recht der freien Meinungsäußerung
unter dem Vorbehalt, daß die Meinungspolizei einen gewähren läßt! Daß diese Einstellung inzwischen
schon über das Lager der sonderberechtigten sozialistischen Weltverbesserer hinaus tief in eine ehemals
christliche oder konservative CDU eingedrungen ist, zeigt der Kölner Kulturpolitiker Lothar Theodor Lemper
mit seiner Vergatterung, daß der Begriff „entartet“ im Sprachgebrauch generell „tabu“ sei. Gibt es in
Köln keine Mathematiker, die jetzt auf die Barrikaden steigen müßten? MfG Christoph Heger
Lieber Methusalix, Ausserdem ist das Gezeter um den „Abteibungsmord“ tausendmal wichtiger, als dass man
dafür sorgen könnte, dass es Kindern gut geht. … Ihren Zynismus möchte ich haben. Wenn man jemanden
„totmacht“, so argumentieren sie im Endeffekt, dann braucht man sich nicht mehr zu kümmern, dass es ihm
gut geht! Haben Sie hier nicht mal zugegeben, dass Sie auch bei den Totmachern arbeiten?
#61 Bokrug † 13:34:43 | Sonntag, 16. September 2007
@Maurice Corvisier: @methusalix: Die Befreiungstheologie hat es ihm allerdings auch leicht gemacht: Warum
hat sie denn vom Marxismus auch den philosophischen Materialismus und impliziten Atheismus übernommen,
statt sie als ein blosses Werkzeug für die Beurteilung von Wirtschaft und Welt anzusehen…mit teilweise
richtigen sozialen Erkenntnissen. Zudem…Die Evangelikalen haben ja bei Rockefeller ihren Hintergrund…genau
wie die wohl auch freimaurerisch inspirierten Calvinisten und Zeugen Jehovas… www.fromthewilderness.com
@Maurice Corvisier: >>>"…einen der grössten deutschen Philosophen, Karl Marx…“ daran stimmt nun einmal
kein einziges Wort. Kein einziges. Nein? Wirklich nicht? Wo würden Sie denn Karl Marx verorten, wenn
nicht unter den top ten? Unter den last five? Na ja, wenn Sie es besser wissen.<<< Ich möchte hinweisen
auf: Nikolaus von Kues (Cusanus, Comenius) – Katholik Leibniz Schiller www.bueso.de Athanasius Kircher,
Katholik Gustav Ruhland, Volkswirt und Historiker www.vergessene-buecher.de de.wikipedia.org/…ian_Friedrich_Krause
Karl Christian Friedrich Krause Karl Christian Friedrich KrauseKarl Christian Friedrich Krause (* 6. Mai
1781 in Eisenberg; † 27. September 1832 in München) war ein deutscher Autor und Philosoph. Er ist Namensgeber
des so genannten Krausismo, der vor allem im Spanien des 19. Jahrhunderts für den Umbau staatlicher Institutionen
bedeutsam war. www.bautz.de/…l/k/Krause_k_c.shtml
#59 methusalix † 12:41:00 | Sonntag, 16. September 2007
@Bokrug Dennoch: Die Kirche hatte und hat den Kapitalismus (definiert über Finanzkapital und Freihandel)
in Frage gestellt. In der Befreiungstheologie und auch der katholischen Soziallehre. 18. und 19. Jahrhundert:
Katholische Gemeindesparkassen in kommunaler Selbstverwaltung Es hat in der katholischen Kirche zweifellos
Versuche gegeben, die Bergpredigt mit Leben zu erfüllen und für Gerechtigkeit zu sorgen. Nicht umsonst
ist es eine HIMMELSCHREIENDE SÜNDE Arbeitern ihren gerechten Lohn vorzuenthalten. Aber wer kümmert sich
schon um dieses Gebot, ausser Hengsbach? Dem hört keiner zu, weil der Trampel Meisner alles Porzellan
zerschlägt, das in seine Reichweite kommt. Ausserdem ist das Gezeter um den „Abteibungsmord“ tausendmal
wichtiger, als dass man dafür sorgen könnte, dass es Kindern gut geht. Ein wirksamer Versuch dieses
Gebot zu leben, war die Theologie der Befreiung in Südamerika, aber in seiner völlig überzogenen, hysterischen
Angst vor dem Kommunismus (in Wirklichkeit vor Machtverlust), hat Ratzinger diese Bewegung der Gerechtigekit
ermordet. Hat seine Glaubwürdigkeit bei den Menschen dort nicht allzusehr unterstützt, wie man an den
Missionserfolgen der Konkurrenz erkennt.
#58 Bokrug † 12:06:39 | Sonntag, 16. September 2007
@Maurice Corvisier: @Maurice Corvisier: Ich stimme nicht zu. Es gibt andere legitime Kirchen. Apostolischer
Tradition. Orthodoxe Kirche, Thomas-Christen, Kopten, armenische Kirche usw. @methusalix: >>>Aber erst
nach dem Abendessen bitte. Wenn es denn eines gab. Auch bei uns müssen sehr viele Menschen mit so wenig
Essen zurecht kommen, dass sie sich und ihre Kinder kaum noch gesund ernähren können. Ich arbeite seit
Jahren bei den Tafeln, ich erlebe täglich, was Löhne unter Existenzminimum und Hartz IV anrichten.<<<
Stimme vollkommen zu. Dennoch: Die Kirche hatte und hat den Kapitalismus (definiert über Finanzkapital
und Freihandel) in Frage gestellt. In der Befreiungstheologie und auch der katholischen Soziallehre. 18.
und 19. Jahrhundert: Katholische Gemeindesparkassen in kommunaler Selbstverwaltung hermes.zeit.de/…10/Medici-Kasten.pdf www.ksi.de/ tagen.erzbistum-koeln.de/ksi/ www.vergessene-buecher.de www.freiwirte.de www.attac.de www.berndsenf.de/VisionReader.htm www.berndsenf.de Grüsse Bokrug
#57 methusalix † 12:03:36 | Sonntag, 16. September 2007
@Maurice Corvisier Maurice Corvisier: Dualix entblößt sich selbst immer mehr: „…einen der grössten
deutschen Philosophen, Karl Marx…“ daran stimmt nun einmal kein einziges Wort. Kein einziges. Nein?
Wirklich nicht? Wo würden Sie denn Karl Marx verorten, wenn nicht unter den top ten? Unter den last five?
Na ja, wenn Sie es besser wissen. Und: „Und NUR die römisch-katholische Kirche ALLEINE? Niemand anderer?
Kein jüdischer Rabbiner, kein islamischer Imam, kein …?“ Ja! So ist das. Wenn Sie das glauben wollen …
des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Viel Glück, Sie werden es brauchen können. Brigitte Bussmann:
Kardinal Meisner sollte begreifen, dass nicht Macht am Ende zählt, sondern die LIEBE, von der Jesus in
seinem Hauptgebot spricht. Sie sprechen mir aus der Seele Frau Bussmann! Leider haben es Kirchenbeamte
wie Meisner und Ratzinger noch immer nicht begriffen, dass Glauben nicht befohlen werden kann (genau so
wenig wie guter Geschmack), sondern dass Menschen ÜBERZEUGT werden müssen, am besten durch gutes Beispiel.
Leider sind, bis auf wenige Ausnahmen, im Klerus nur (alte) Männer versammelt, die aus dem katholischen
Ghetto von Befehl und Gehorsam nicht heraus können. Vielleicht kommt daher das Unvermögen, Menschen
zu überzeugen. Schade für den Glauben, schade für die Kirche.
#56 Thierry Bl 12:01:39 | Sonntag, 16. September 2007
In die Wüste gepredigt Die Kunst lässt sich ehe von niemandem sagen, wie sie sein soll. Daher interessiert
sich doch niemand ernsthaft dafür, was solche Reliquien sagen.
reflexhafte Unterstellungen Unser Erzbischof ist bekannt dafür, dass er gern und oft ins Fettnäpfchen
tritt. Er meint, dass nur seine Ansicht immer richtig ist, er sollte mal über sich nachdenken, denn die
Zeiten sind lange vorbei, wo alles nach einer Meinung sich zu orientieren hat. Kardinal Meisner sollte
begreifen, dass nicht Macht am Ende zählt, sondern die LIEBE, von der Jesus in seinem Hauptgebot spricht.
#54 BossCo139 10:35:50 | Sonntag, 16. September 2007
Kulturentartung Kardinal Meißner hat mit dem, was er gesagt hat, den Nagel auf den Kopf getroffen. Wenn
Kunst und Kultur sich von der Richtungsweisung des Gottes, ders Schöpfers, getrennt werden, entarten
sie. Das ist eine Tatsache. Da er sich der deutschen Sprache bedient, verwendet er deutsche Begriffe.
Da Hitler ebenfalls dem deutschen Sprachraum angehörte und sich der deutschen Sprache bediente, mag es
im Gebrauch der Wörter und Begriffe wohl gewisse Überschneidungen geben. Allerdings hat Kardinal Meißner
die Zusammenhänge eindeutig und unmißverständlich zum Gottesbezug von Kultur und Kunst formuliert,
sodaß nur Böswillige einen falschen Zungenschlag hineindichten können. Diesen böswilligen politisch
correkten Gutmenschen ist offenbar die deutsche Muttersprache gänzlich zuwieder, so daß sie diese am
liebsten abschaffen würden, indem sie diese orthographisch „reformiert“ mit Anglizismen „Denglish“ verdünnt
oder mit „Kanak-Sprak“ solange verzerrt, bis ihr Wesen bis zur Unkenntlichkeit entstellt ist. Dieses und
die boshafte Wortverdrehung der Polit-Korrekten sowie die scheinheilig angefachte Aufrege derer, die meinen,
wieder ‘mal ihren Senf dazugeben zu müssen ist die Kultur-Entartung. Eine faire Streit-Kultur läßt
der Charakter dieser „Gutmenschen“ gar nicht erst zu.
Dualix entblößt sich selbst immer mehr: „…einen der grössten deutschen Philosophen, Karl Marx…“
daran stimmt nun einmal kein einziges Wort. Kein einziges. Und: „Und NUR die römisch-katholische Kirche
ALLEINE? Niemand anderer? Kein jüdischer Rabbiner, kein islamischer Imam, kein …?“ Ja! So ist das.
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’ in Seine Kirch’ berufen hat. Nie will ich von ihr weichen.
#52 methusalix † 02:48:09 | Sonntag, 16. September 2007
@Maurice C. Teil 2 (danke Kurt K.) Was genau meinen Sie damit? Die verblichene Sowjetunion? Oder ist das
Ihre Art der Anbetung des grassierenden und von der Kirche nie ernsthaft in Frage gestellten Haifisch-Kapitalismus?
Der Mensch braucht eben nicht nur materielle Bedürfnisbefriedigung: „erst kommt das Fressen“ … Nein:
zuerst kommen Sinn, Identität und Gebrauchtwerden. Falsch, siehe oben. Ohne „Fressen“ kein Leben, kein
Sinn, sondern nur Tod. Alles andere ist die Verhausschweinung des Menschen, die Sie und Ihre Gesinnungskumpane
wollen. Nette Verleumdung, leider daneben. Wer bin ich? Wozu lebe ich?… Das sind die Fragen, die Sie
und Ihre Kumpane verbieten wollten, … Nein! Wir weisen nur mit Recht darauf hin, dass nur lebendige
Menschen diese Fragen stellen können. Hungerleider, die nichts als den nächsten Bissen Brot im Kopf
haben (müssen), werden Ihnen diese Fragen um die Ohren hauen! … Eine verratene Generation schreit,
manchmal ohne es zu wissen, nach Antworten … Aber erst nach dem Abendessen bitte. Wenn es denn eines
gab. Auch bei uns müssen sehr viele Menschen mit so wenig Essen zurecht kommen, dass sie sich und ihre
Kinder kaum noch gesund ernähren können. Ich arbeite seit Jahren bei den Tafeln, ich erlebe täglich,
was Löhne unter Existenzminimum und Hartz IV anrichten. Die Antwort auf diese Fragen hat genau die römische
katholische Kirche … Und NUR die römisch-katholische Kirche ALLEINE? Niemand anderer? Kein jüdischer
Rabbiner, kein islamischer Imam, kein …? Oh Gott!
#51 Mens Sana 02:31:57 | Sonntag, 16. September 2007
Da hat der Meissner was verwechselt Letztes Jahr habe ich die Burganlage in Burghausen besucht, und dabei
fiel nur eines auf: Gemälde neben Gemälde, Wandteppich neben Wandteppich und nichts als Bibelthemen.
Überhaupt kein anderes Motiv wie Landschaft, Tiere oder ganz normale Menschen bei ganz normalen Tätigkeiten,
kam den Künstlern (oder den Auftraggebern) in den Sinn. Diese Kunst ist zwar nicht entartet, dafür aber
wirklich erstarrte Einfalt- passend zum geistigen Horizont des Herrn Meissner – und ein paar anderer Seelen
auch noch. Nur wer beschränkt ist – auf den religösen Aspekt des Lebens – merkt noch nicht einmal, dass
da was fehlt.
#49 methusalix † 01:14:52 | Sonntag, 16. September 2007
@Maurice C. Teil 1 Maurice Corvisier: Mir scheint Ihr Problem, Dualix, in einem ganz bestimmten Manko
zu liegen, und das wird durch Ihren Beitrag bestärkt: Sie meinen, bei rein materieller Besserstellung
werde der Mensch automatisch gut und die Welt schön: „erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“,
röhrte einer Ihrer Kumpane. Das klassische (gewollte?) Missverständnis über einen der grössten deutschen
Philosophen, Karl Marx. Nicht mit „Fressen alleine“ kommt die Moral, sondern „ohne Fressen“ gibt es keine
Moral, weil die Menschen verhungern. Eine Erkenntnis die Sie auch beim Doctor Angelicus nachlesen können …
(Sie wissen schon, der der in seiner unermesslichen Weisheit festgestellt hat, dass Frauen nur halb soviel
Wert sind wie Männer, weil ihre Beseelung erst nach 80 Tagen stattfindet und bei den männlichen Föten
schon nach 40 Tagen. Eine katholische Wahrheit, die uns viel Ärger mit Ihresgleichen ersparen würde,
wenn sie nicht, wie viele ewige katholische Wahrheiten, einen viel zu frühen Tod gestorben wäre) … der
in einem Aphorismus sagte:„Ein gewisses Minimum materiellen Wohlergehens ist erforderlich für ein frommes
Leben.“ Zum Leben überhaupt, egal ob fromm oder nicht, aber da sehen Sie, was dem Mann wichtig war. Eine
Binsenweisheit gewiss, aber eben von Thomas von Aquin und damit nicht ganz wertlos; oder doch wertlos,
weil von Karl Marx bestätigt? Dem ist nicht so. Das mörderische Experiment Ihrer Ideologiekumpane ist
ganz einfach gescheitert, es war tödlicher, … –> Teil 2
#48 Kurt K. 01:01:37 | Sonntag, 16. September 2007
@ Florian Geyer Ah eh nicht ? na da sind wir jetzt aber froh wie tolerant sie doch sind dass sie uns das
erlauben. Ja, so bin ich eben. Stets nett und freundlich, sogar Honks wie Ihnen. Ausserdem hab ich heute
meinen sozialen Tag. Und, haben Sie die klitzekleine, ganz einfache Frage schon beabtwortet? Welche? Na,
die nach dem „Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“! P.S. und „42“ lasse ich als Antwort nicht gelten.
#47 Florian Geyer 00:54:02 | Sonntag, 16. September 2007
Kurt k „Niemand will jemandem verbieten, die Frage nach dem „Sinn“ des Lebens zu stellen.“ Ah eh nicht ?
na da sind wir jetzt aber froh wie tolerant sie doch sind dass sie uns das erlauben.
#46 Kurt K. 00:36:14 | Sonntag, 16. September 2007
@ Maurice Corvicier: Sinn Wer bin ich? Wozu lebe ich? Was soll ich weitergeben? Das sind die Fragen, die
Sie und Ihre Kumpane verbieten wollten, und die nun immer drängender auftauchen. Diese Fragen sind zweifellos
wichtig. Aber mindestens die hervorgehobene ist eben unbeantwortbar. Der Verstand weiss von vornherein,
dass, wenn er sich diese Frage stellt, er sie nicht beantworten kann. Jedenfalls nicht im Sinne eines
absoluten Sinn des Lebens. Aber man selbst ist in der Lage, seinem Leben einen Sinn zu geben. So kann
man z.B. Kinder zeugen und erziehen, Musik komponieren um anderen Menschen Freude zu bereiten, Kunstwerke
schaffen, Bücher schreiben, einfach „nett sein“, … Den absoluten Sinn des Lebens kann nichtmal die
Religion erklären. Keine. Da wird die Frage nur eine Position nach hinten verschoben. F: „Warum lebe
ich?“ A: „Gott hat dich erschaffen!“ F: „Warum?“ A: „Tja… Ähm… Gottes Wege sind unergründlich!“
Niemand will jemandem verbieten, die Frage nach dem „Sinn“ des Lebens zu stellen. Und wenn Sie schon meinen,
dass die katholische Religion den Sinn des Lebens erklärt, dann bitte! Tun Sie sich mal keinen Zwang
an und erklären Sie ihn mir bitte!
hektor entartet gehört nunmal zu den verbotenen wörtern. wir wollen uns doch bemühen die sprache zu
säubern vor bösen unwortern. statt „ausgezeichnet“ sollte man auch plus gut sagen. wird zeit dass endlich
der chip kommt der alles gesagte an die zentrale vermittelt – da ists dann endgültig vorbei mit schirchen
wörtern.
#43 Seefeldt 23:44:54 | Samstag, 15. September 2007
gottlose „Kunst“ und gottgesegnete Kunst Hier sei nochmals der große evangelische Musiker Johann Sebastian
Bach zitiert: „Musik muß stets zum Ruhm und Lobe Gottes erklingen. Wo sie dies nicht tut, ist sie ein
teuflisch Geplärr und Geleier“. JSB hat hinsichtlich der Musik recht, und ebenso recht hat Kardinal Meisner
hinsichtlich der Kunst insgesamt. Und wie recht JSB mit seiner Feststellung hat, kann man an der großen
Musik der Welt leicht erkennen. Keine Kultur der Welt hat auch nur annähernd so herrliche Werke hervorgebracht
wie die christliche.
hallo-- ich habe Befehl erhalten hier empört und fassunglos zu sein da das verbotene Wort „entartet“
verteidigt wurde. Ich teile hiermit mit dass ich sehr sehr sehr empört aber auch sehr sehr sehr fassungslos
bin denn sowas gehört sich nun wirklich nicht !
#39 Artois † 23:15:12 | Samstag, 15. September 2007
@lingen Da wird immer herumgejammert wg. Pornographie etc., und wenn brd mal ordentlich etwas davon verbrennt,
dann ist es auch nicht recht. Der Schnack mit OMF ist nun nach 50 Jahren doch etwas öde, übrigens …
#38 Graf von Galen 23:07:52 | Samstag, 15. September 2007
Für ein freies und heilges Deutschland Das ist ja nur noch krank wie das angeblich demokrati- sche Establishment
auf wirkliche oder vermeintliche Ausdrücke reagiert, die auch von den Nationalsozialisten benutzt wurden.
Wie sagte der Publizist Johannes Gross : „Seit 1945 wächst der Widerstand gegen Hitler von Tag zu Tag“.
#37 Artois † 23:04:31 | Samstag, 15. September 2007
@lingen Ich wäre mal mit der Annonce „Schundliteratur“ etwas vorsichtiger. Daß die „jungen Männer“
unschuldig verurteilt wurden, ist abzustreiten. Warum haben sie eigentlich nicht geschrieben „junge, hübsche
Burschen“ ???
So ist es, Dr. Heger, so ist es. „Lächerlichkeit tötet – auch diese Gedankenpolizei.“ Vorschlag meinerseits:
lassen wir also die Toten die Toten begraben. Beste Grüße! M.C.
#34 Pater Lingen 22:20:32 | Samstag, 15. September 2007
Kulturelle Barbarei – Wider das Vergessen Wegen privaten Verbrennens der Schundliteratur „Tagebuch der
Anne Frank“ wurden einige junge Männer unschuldig verurteilt www.kreuz.net/article.5701.html. Nun mag
man sagen: Da wurde doch (Schund-) Kultur geschützt! Doch das ist zu kurz gedacht: Die OMF-„brd“ verbrennt
doch selbst wie besessen Literatur, namentlich solche, die den „Holocaust“ wissenschaftlich würdigt.
Im Endeffekt führt kein Weg um das Eingeständnis herum, dass die OMF selbst entartet ist.
Es ist ja zum Totlachen! Die Oberlehrer und Gedankenpolizisten machen sich immer mehr lächerlich. Da
haben sie gerade sich über Eva Hermans sachlich zutreffenden Vergleich der national-sozialistischen und
der bundesrepublikanischen Familienpolitik echauffiert – so nach dem Motto: Wer behauptet, unter den Nazis
habe auch schon mal die Sonne geschienen, ist selber ein Nazi –, da werden sie auch schon von dem eigenen
Schwung zu neuen Ufern getragen: Ein leibhaftiger Kardinal hat doch wahrhaftig gesagt: „wo die Kultur
vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kult im Ritualismus und die Kultur
entartet.“ Auch wer ein solches Urteil für sachlich nicht zutreffend halten sollte, wird zugeben, daß
es aus dem Munde eines Religionsdieners zu erwarten ist. Aber, o Graus, er hat „entartet“ gesagt… Also
nicht nur, wer behauptet, unter den Nazis habe auch schon mal die Sonne geschienen, ist selber ein Nazi.
Dasselbe gilt für den, der von der deutschen Sprache Wörter gebraucht, die zwar präzise sind, aber
nicht die Zulassung der Gedankenpolizei haben. Weiter so! Lächerlichkeit tötet – auch diese Gedankenpolizei.
MfG Christoph Heger
#32 Gebirgsschütze 22:01:43 | Samstag, 15. September 2007
Gladius Nicht mehr allzu lange und es wird alles was sich auch nur im Entferntesten mit der Zeit 1968-
20XX verbinden lässt in einem Pawlowschen Reflex sofort als Entgleisung identifiziert wird die Abscheu
und Empörung, gegebenfalls auch Betroffenhit etc auslöst…
#31 Gladius 21:55:40 | Samstag, 15. September 2007
Das übliche Ritual Wieder einmal wird einem Menschen das Wort im Mund rumgedreht. Alles was sich auch
nur im Entferntesten mit der Zeit 1933-45 verbinden lässt, wird in einem Pawlowschen Reflex sofort als
Entgleisung identifiziert, die Abscheu und Empörung, gegebenfalls auch Betroffenhit etc. hervorruft.
das übliche linke Gutmenschengeseiere halt. Schlimm
#30 juergen 20:57:14 | Samstag, 15. September 2007
Wirklichkeit der Welt Wenn Kunst immer von der „Wirklichkeit der Welt abgedeckt“ sein soll, dann ist wohl
abstrakte Kunst abzulehnen, oder? Kunst hat fast immer einen „Wirklichkeitsbezug“. Manchmal machen die
Künstler oder jene, die die Frage „Was will uns der Künster damit sagen?“ beantworten zwar einige Klimmzüge
um diesen herzustellen, aber wir fast immer in irgendeiner Form hergestellt.
@juergen Mit welchem Recht definiert der Kardinal, was Sache und Berufung der Künstler ist? Würde er
es dulden, wenn ein Künstler definierte, was Sache und Berufung der Kardinäle ist? Wenn Kunst immer
von der „Wirklichkeit der Welt abgedeckt“ sein soll, dann ist wohl abstrakte Kunst abzulehnen, oder? Und
wie soll der religiös ungebundene Künstler „dem Schöpfer“ auf die Spur kommen? Der Kardinal hat offensichtlich
ein sehr antiquiertes Kunstverständnis, das sich seit der Zeit der Nazarener nicht mehr weiterentwickelt
hat.
Mir scheint Ihr Problem, Dualix, in einem ganz bestimmten Manko zu liegen, und das wird durch Ihren Beitrag
bestärkt: Sie verkennen in typisch sozialistischer (ob national oder international, sei dahingestellt)
Manier, daß der Mensch in keiner Weise nur materiell zufriedenzustellen ist. Sie meinen, bei rein materieller
Besserstellung werde der Mensch automatisch gut und die Welt schön: „erst kommt das Fressen, dann kommt
die Moral“, röhrte einer Ihrer Kumpane. Dem ist nicht so. Das mörderische Experiment Ihrer Ideologiekumpane
ist ganz einfach gescheitert, es war tödlicher, als Sie es sich eingestehen können, ohne vollkommen
zu verzweifeln. Der Mensch braucht eben nicht nur materielle Bedürfnisbefriedigung: „erst kommt das Fressen“
haben wir im überfetteten Europa genug. Nein. Nein: zuerst kommen Sinn, Identität und Gebrauchtwerden.
Alles andere ist die Verhausschweinung des Menschen, die Sie und Ihre Gesinnungskumpane wollen. Wer bin
ich? Wozu lebe ich? Was soll ich weitergeben? Das sind die Fragen, die Sie und Ihre Kumpane verbieten
wollten, und die nun immer drängender auftauchen. Eine verratene Generation schreit, manchmal ohne es
zu wissen, nach Antworten auf diese Fragen. Die Antwort auf diese Fragen hat genau die römische katholische
Kirche, die eben nicht die lehmannsche Nationalkirche ist, sondern die römisch-katholische Kirche Jesu
Christi. Eben nicht Ihr zweites „rotes“ Kreuz. Das erste macht seine Arbeit gut. Der Kirche bleibt anderes.
#27 juergen 20:31:15 | Samstag, 15. September 2007
@Sirilo Vor zwei Tagen war ich in einer Vernissage von zwei zeitgenössischen Landschaftsmalern: herrliche
Aquarelle und Gemälde von Gegenden aus Deutschland und Südeuropa. Alles ohne Gottesbezug! Diese Aussage
kann wohl nur bedeuten, daß sie von jemandem gemacht wurde, der die Predigt nicht gelesen/gesehen/gehört
hat. Der Kardinal sagt z.B.: …In den Werken der Schöpfung dem Schöpfer auf die Spur zu kommen, ist
Sache und Berufung der Künst- ler. Darum hat die Kunst auch immer mit Gott zu tun, und wenn es auch rein
profane Kunst ist. Wenn sie den Namen „Kunst“ verdient, ist sie immer von der Wirklichkeit der Welt abgedeckt,
und damit hat sie eine theologische Dimension. Darum sind Künstler so etwas Ähnliches wie Wünschelrutenläufer.
Sie spüren die verborgenen Wasseradern dessen auf, der sich in der Schöpfung selbst entäußert und
in seinen Werken ver- innerlicht hat. Der Künstler zieht das Verborgene wieder ans Licht… „Profane“
Aquarelle von Landschaften haben also sehrwohl einen Gottesbezug. Predigttext: www.domradio.com/070914predigt.pdf
#26 Gebirgsschütze 20:29:09 | Samstag, 15. September 2007
ad Meisner „Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kult
im Ritualismus und die Kultur entartet.“ Stimmt natürlich ! Während 3 reich bei predigten gestapo beamte
dem kirchenvolk bewohnten und passagen aus predigten auf mitschrieben um missliebige wahrheitsstimmen
aus dem verkehr zu ziehen, agieren heute antikatholische machtkamarillieros mit ihren helfershelfern journalisten
und ihren liebekindern den modernistischen „katholiken“welche eine drohkullisse der art: „wage es nicht
den leuten die wahrheit zu sagen d das dürfen nur die hofnarren. (was erklärt warumm manche priester
poppelnasen und narrenkappen tragen)“ aufbauen. Nur nicht einschüchtern lassen !
@ Seminarist Eine intelligente Interpretation Ihrerseits. Aber der Kardinal steht der Alten Messe eher
indifferent gegenüber. Er sagte: „Es gibt keinen Grund, sich nach der Alten Messe zu sehnen, wenn die
Neue vernünftig zelebriert wird. In ihr lebt die Alte weiter.“
#24 juergen 20:19:42 | Samstag, 15. September 2007
Unsinn! Kardinal Meisner kritisiert am Tag der Inkraftretung des Motu Proprio zur Freigabe der alten Messe
den „Kult, der in Ritualismus entartet“. Sein ganz persönlicher Kommentar zur alten Messe… Schon interessant,
was ihm da alles unterstellt wird… „Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt
wird, erstarrt der Kult im Ritualismus…“
„Kultur ohne Gottesbezug entartet“? Die Behauptung, Kultur ohne Gottesbezug entarte, ist doch sehr kühn.
Dann ist wohl der größte Teil der europäischen Kunst seit dem Ende des Rokoko „entartet“. Das fängt
dann schon bei Mozart an: Neben seinen Messen (die laut Kardinal Meisner wohl noch zu akzeptieren sind)
hat er große Werke ohne Gottesbezug geschaffen: seine Opern, Singspiele, Konzerte und Symphonien. Auch
Beethoven hat jede Menge „entartete“ Werke hervorgebracht. Was danach kommt (Brahms, Wagner, Tschaikowsky
etc. etc.), ist wohl auch schon komplett „entartet“. Die „Entartung“ der Dichtung beginnt wohl schon mit
Goethe und Schiller; nach den Nazarenern setzte die „Entartung“ der Malerei ein: schon bei den Realisten
(Courbet & Co.) und Impressionisten gab es keinen Gottesbezug mehr. Vor zwei Tagen war ich in einer Vernissage
von zwei zeitgenössischen Landschaftsmalern: herrliche Aquarelle und Gemälde von Gegenden aus Deutschland
und Südeuropa. Alles ohne Gottesbezug! Am Donnerstag hat’s mir noch gefallen, da ich von Kardinal Meisners
Kunstauffassung noch nichts wusste, doch jetzt schüttelt es mich – wie konnte ich nur an Bildern ohne
Gottesbezug Gefallen finden!
#20 Seminarist 20:14:12 | Samstag, 15. September 2007
Entarteter Tradi-Ritualismus Kardinal Meisner kritisiert am Tag der Inkraftretung des Motu Proprio zur
Freigabe der alten Messe den „Kult, der in Ritualismus entartet“. Sein ganz persönlicher Kommentar zur
alten Messe – die der Kardinal liebt wie der Teufel das Weihwasser (vielleicht aufgrund seiner famosen
Lateinkenntnisse) – ging aber leider nach hinten los. Ohhh…nicht weinen! Wer Ohren hat zum hören, der
höre!
Presse wie die freimaurerisch gesteuerte WAZ oder Zeitungen des FAZ-Konzerns oder des Springer-Konzerns
haben die Äußerungen der Erzbischofs als wohlfeilen Startschuss für krasse Hetzkampagnen gg. hhlg.
röm.-kath. Kirche aufgegriffen – insbesondere gg. die ewig gültige trid. Opfermesse.
#18 Kurt K. 20:08:16 | Samstag, 15. September 2007
Kultur ohne Gottesbezug… Wieso sollte eine Kultur ohne Gottesbezug „entarten“? Was für ein Unsinn!
Es kann sein (und wird wahrscheinlich so sein!) dass die Kultur sich VERÄNDERT, wenn der Glaube sich
verringert oder ganz verschwindet. „Entartung“ ist aber ein deutlich negativ besetzter Begriff. Da die
„Gottlosigkeit“ aber ein relativ neues Phänomen ist, kann man über die Art der kommenden Kultur nur
Vermutungen anstellen und nichts definitiv sagen. Wenn hier oft vom „gottlosen Kommunismus / NS“ die Rede
ist, dann bedeutet das ja nicht, dass die Bevölkerung gottlos (d.h. Atheistisch / agnostisch) gewesen
sei. Dieses Experiment (also eine atheistische Gesellschaft) steht noch bevor. Und über seinen Ausgang
gibt es keine zuverlässigen Prognosen.
#17 obelix † 20:07:12 | Samstag, 15. September 2007
@Maurice C. Maurice Corvisier: Ja, ja, armer –-ix, mancher verträgt es eben gar nicht, wenn der Wind
sich dreht und ihm heftig ins Gesicht weht! Sie zum Beispiel. Sie und Ihre Kumpane glaubten, den Krieg
gewonnen zu haben, und siehe da: –-- in puncto Mord an ungeborenen Kindern, Sie werden den §§ 218 StGB
nicht ändern. –-- liest sich dagegen doch das Buch des Heiligen Vaters!), Geschmacksache. Ich finde beide
als Autoren recht annehmbar. –-- in puncto SPD als 20-%-Partei, Ach Gottchen, jetzt machen Sie sich auch
noch Sorgen um die SPD. Es gibt in Deutschland eine Mehrheit links von der Mitte. Warum glauben Sie wird
Frau Merkel von Konservativen wie Stefan Mappus und Konsorten so heftig angegriffen? Weil Sie „rechte“
Politik macht? –-- und auch in puncto erfreulich deutliche Stellungnahmen des Kölner Kardinals Damit
hat er sich selbst ins Knie geschossen und als „Kunstkenner“ völlig desavouiert. Dem glaubt auch auf
dem Gebiet niemand mehr. Auf anderem Gebiet hat er es sich auch schon fast völlig verscherzt. … Auch
Ihr hysterisches Zetern … Ich sehe der ganzen Sache eigentlich recht gelassen zu. Warum lesen Sie nach
Ihrer letzten Zeile. Denen, die glaubten, die Macht fest in Händen zu halten, rinnt sie dünner als Wasser
durch die Finger, … Einer von uns ist Papst!!! Und Gott sei Dank völlig machtlos! Oder glauben Sie,
dass nach seiner „Pilgerreise“ nach Mariazell die österreichische Legislative die Fristenregelung kassiert?
Nur weil der Papst das befiehlt?
#15 Gebirgsschütze 19:57:13 | Samstag, 15. September 2007
Ansgar „Pünktlich hat sich in diesem Zusammenhang wieder der Zentralrat der Juden zu Wort gemeldet.“
Das heißt automatisch die Predigt muß eine gute gewesen sein…
Zentralrat Pünktlich hat sich in diesem Zusammenhang wieder der Zentralrat der Juden zu Wort gemeldet.
Kardinal Meisner sei ein Brandstifter, der braunes Gedankengut salonfähig mache. Weil Kultur ohne Gottesbezug
entartet?…
#13 juergen 19:49:14 | Samstag, 15. September 2007
Wörter und Begriffe Sie rabulistischer Schlaumeier wissen genau, dass es nicht um das Wort „entartet“
allein geht, sondern um den Begriff der „entarteten Kunst“. 1. Ich habe das Interview mit Lemper am TV
gesehen. Der sagte, daß das WORT entartet in der dt. Sprache nicht verwendet werden darf. 2. Nochmals:
Der Kardinal hat das Begriffspaar „entartete Kunst“ nicht in den Mund genommen. Das wurde ihm (bewußt)
dort hineininterpretiert.
Der kölner Kardinal kann anscheinend ganz gut Latein (was ihn in meinen Augen sowieso sympathisch macht).
Was denn, wenn er bei ent“art“et an ars, artis gedacht hätte? Wäre doch genial und würde denen, die
nationale Sozialisten überall erschnüffeln können wie in „Andorra“ „Juden“ erschnüffelt werden, die
durchaus verdiente Blamage bereiten. Es ist doch zuzugeben, daß das, was heute „Kunst“ genannt wird und
nichts als Beuys-Müllbadewannen und Fettecken ist, mit dem nichts mehr zu tun hat, was die europäische
Kultur als Kunst ausgeprägt hat. Für diese Feststellung brauchen wir keine nationalen Sozialisten und
keine Belehrung durch internationale Sozialisten – sondern nur den Blick auf unsere große europäische
Kultur, zu der wir Deutschen so sehr viel Wunderbares beitragen durften.
#11 juergen 19:33:25 | Samstag, 15. September 2007
Nazi-Gedankengut? Was der Kardinal also mitgeteilt hat, ist, dass Kunst ohne Gottesbezug nicht der nationalsozialistischen
Kunstauffassung entspricht. Warum setzt sich ein so kluger Mann wie Kardinal Meisner plötzlich für die
nationalsozialistische Kunstauffassung ein? Er hat gar nicht von „entarteter Kunst“ gesprochen, sondern
davon, daß die Kultur entartet. Er hätte auch von pervertiert sprechen können. Dann hätte sich wohl
keiner aufgeregt, auch wenn er nicht viel anderes damit ausgesagt hätte. Die Nazis hatten einen ganz
anderen Kulturbegriff. Dort spielte Gott wohl gar keine Rolle. – Da kann man dem Kardinal nicht unterstellen,
daß er irgendwas mit denen gemeinsam hat.
#10 Pelagius III. 19:31:44 | Samstag, 15. September 2007
@jürgen Sie rabulistischer Schlaumeier wissen genau, dass es nicht um das Wort „entartet“ allein geht,
sondern um den Begriff der „entarteten Kunst“. Wenn jemand in Deutschland Kunst als entartet bezeichnet,
dann weckt er unweigerlich Erinnerungen an die Verfolgung von Künstlern, deren Werke nicht der nationalsozialistischen
Kunstauffassung entsprachen. Schauen Sie sich mal den Film an, den die Nazis über die seinerzeitige Ausstellung
„Entartete Kunst“ im Münchner Haus der Kunst drehten, und dann werden Sie sehen, warum dieser Begriff
ebenso kontaminiert ist wie etwa „rasserein“ oder „lebensunwertes Leben“.
Ja, ja, armer –-ix, mancher verträgt es eben gar nicht, wenn der Wind sich dreht und ihm heftig ins Gesicht
weht! Sie zum Beispiel. Sie und Ihre Kumpane glaubten, den Krieg gewonnen zu haben, und siehe da: –--
in puncto Mord an ungeborenen Kindern, –-- in puncto freimaurerisch geehrte, sklerotisch festgedachte
Küngs (wie wunderbar frisch und klar liest sich dagegen doch das Buch des Heiligen Vaters!), –-- in puncto
SPD als 20-%-Partei, –-- und auch in puncto erfreulich deutliche Stellungnahmen des Kölner Kardinals
zeigt sich deutlich, daß nichts gewonnen ist: wir kämpfen weiter, und wir sind erfreulich stark! Auch
Ihr hysterisches Zetern ist Bestätigung dafür. Denen, die glaubten, die Macht fest in Händen zu halten,
rinnt sie dünner als Wasser durch die Finger, wird immer weniger. Auch in der Lehmann-Küng-Nationalkirche,
denn: Einer von uns ist Papst!!!
„entartet“ ist tabu? Lothar Theodor Lemper möchte etwas unaufgeklärt, daß der Begriff „entartet“ im
Sprachgebrauch generell „tabu“ sei. Wenn das Wort an sich „tabu“ ist, warum darf dann Susanne Donner vom
„Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages“ in einer Studie von darüber schreiben, daß eine
„…Stammzelle entartet oder nicht…“? www.bundestag.de/…alen_stammzellen.pdf Warum darf es an der
Uni Leipzig einen Vortrag mit dem Titel „Beweglichkeitsbegrenzung von entartet dotierten Zinkoxidschichten
und deren mögliche Überwindung“ geben? www.uni-leipzig.de/…4/TCO2004_ellmer.pdf Offensichtlich regt
man sich in solchen Zusammenhängen nicht über das Wort auf. Man kann doch nicht ein Wort tabuisieren
und verbieten! Da spielt sich Lemper doch zum „Sprach-Saubermann“ auf; während er vor Jahren noch im
Zusammenhang der Kölner Schmiergeldaffäre unter Verdacht stand. – Was ist aus den Vorwürfen eigentlich
geworden?
#7 Pelagius III. 19:21:10 | Samstag, 15. September 2007
Der Begriff „entartete Kunst“… wurde von den Nazis geschaffen, um damit alle Kunst abzustempeln, die
nicht der nationalsozialistischen Kunstauffassung entsprach. Was der Kardinal also mitgeteilt hat, ist,
dass Kunst ohne Gottesbezug nicht der nationalsozialistischen Kunstauffassung entspricht. Warum setzt
sich ein so kluger Mann wie Kardinal Meisner plötzlich für die nationalsozialistische Kunstauffassung
ein?
#6 obelix † 19:07:36 | Samstag, 15. September 2007
Die Wahrheit, die der Kardinal ganz sicher zu verbreiten glaubt, soll verbreitet werden sei es gelegen
oder ungelegen. Aber muss es denn wirklich IMMER ungelegen sein? Dann, wenn es gar nicht nötig ist? Wenn
es meilenweit entfernt von irgendwelchen „ewigen Wahrheiten“ ist? Reichlich ungeschickt das ganze, für
einen Missionar, der in erster Reihe steht. Aber er hat ja seinen schlechten Ruf, der Mann fürs Grobe
zu sein, ja eh schon weg; also was solls?
Ist Rilke jetzt verboten? Sein christdemokratischer Parteikollege und Kölner Kulturpolitiker Lothar Theodor
Lemper möchte etwas unaufgeklärt, daß der Begriff „entartet“ im Sprachgebrauch generell „tabu“ sei.
Darf man jetzt auch Rilke nicht mehr rezitieren? Daß ich, entartet meinem Tod, zuletzt in einem Zwischenraum
vor deinem Herzen zunichte werde wie ein Licht … (Rilke: „Daß ich, entartet meinem Tod“, 1913)