Der Generalvikar von Köln, Prälat Dominik Schwaderlapp, hat in einem Interview mit dem Kölner ‘domradio’ die Kritik an Kardinal Meisner scharf zurückgewiesen.
Die Süddeutsche Zeitung schreibt vom „Nazi-Jargon“ im Kardinalsmund.
(kreuz.net) Der Kölner Generalvikar, Prälat Dominik Schwaderlapp, hat am Samstagnachmittag im ‘domradio’
Interview mehr Verständnis für Kardinal Joachim Meisner von Köln eingefordert.
„Der ausgelöste Wirbel zeigt: Da fehlt
das nötige Wohlwollen, das man auch einem Kardinal Meisner entgegenbringen muß.“
Jeder Mensch brauche
ein Wohlwollen, ohne das es kein Verständnis gebe. Der Kölner Kardinal befinde sich gegenwärtig in
einer Situation, in dem ihm dieses wohlwollende Verständnis nicht entgegengebracht werde.
Der Kölner Generalvikar, Prälat Dominik Schwaderlapp
Alle „unvoreingenommen
Hörer“ der Predigt hätten das Anliegen des Kardinals verstanden.
Es sei dem Kardinal um sein immer
wieder formuliertes Anliegen gegangen, daß eine Welt ohne Gott entgöttlicht werde und sich dann auch
wider den Menschen wende:
„Ein Kultus ohne Gott würde in sich erstarren, und was eine Kultur ohne Gott
bedeutet, haben wir im letzten Jahrhundert in Europa gesehen“ – so der Generalvikar:
„Wenn man hier ein
einziges Wort isoliert und Assoziation des Nationalsozialismus dem unterlegt und damit dem Kardinal vorwirft,
daß er dieses Vokabular oder dieses Denken benutzt, dann kann ich dies nur in aller Schärfe zurückweisen.
Nichts liegt dem Kardinal ferner, als das nationalsozialistische Gesellschaftsbild oder Kulturbild.“
Kardinal Meisner sei inzwischen wie geplant nach Rumänien aufgebrochen, um dort eine Kirche einzuweihen,
die vom Erzbistum Köln unterstützt wurde.
Zur Reaktionen der Öffentlichkeit und dem enormen Presseecho
und der Reaktion des Kardinals erklärte der Generalvikar:
„Das hat den Kardinal schon getroffen. Zumal
es diametral entgegengesetzt ist zu dem, was er gemeint hat.“
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46 Lesermeinungen
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#46 Artois † 20:42:17 | Montag, 17. September 2007
@Florian Geyer Etwas paradiesisches muß es gehabt haben, denn die österreichische Familie kam jedes
Jahr wieder zurück in unser hinterwäldlerisches Vorpommern, wo es aussah wie 1830.
#45 Florian Geyer 19:42:54 | Montag, 17. September 2007
Artois „Dafür hatten wir zwei Schulkameraden aus Österreich, die jedes Jahr im Sommer in die Steiermark
fuhren, da waren wir sehr neidisch, denn wir durften nicht „raus“.“ Aber wer wollte den schon freiwilllig
raus aus dem Paradies hinter dem „antifaschistische Schutzwall“ wo der Garten Eden blühte und der Fuchs
den hasen knutscht (oder Methusalix?)
laetare: mir ist der Begriff „entartet“ nur aus dem Geschichteunterricht bekannt und es weiß jeder, warum
der dort vorkam. Ich bin froh, dass ich die deutsche Sprache nicht nur aus den Geschichtsüchern gelernt
habe, sondern aus dem Wörtebuch. Dass die freund-feind Skala in einem Diskurs unwichtig sein sollte,
ist meiner Meinung nach jedem einleuchtend – ob „freund oder feind“ zählen tun nur die Argumente. Allerdings
in einem Punkt gebe ich Ihnen recht: ganz dicht können wir alle nicht sein, sonst wären wir nicht ständig
hier auf dieser seite unterwegs – ich benütze diese Seite nur um mein Blutdruck auch ohne Kaffe auf dem
richtigen Niveau zu halten – zu viel Kaffe soll angäblich ungesund sein.
#42 Artois † 10:08:08 | Montag, 17. September 2007
@Geyer Den kenne ich nun wieder nicht. In der DDR kam der auch nicht vor. Dafür hatten wir zwei Schulkameraden
aus Österreich, die jedes Jahr im Sommer in die Steiermark fuhren, da waren wir sehr neidisch, denn wir
durften nicht „raus“.
#39 Florian Geyer 22:22:44 | Sonntag, 16. September 2007
artois naja leider konnte sich der gute ja posthum nicht mehr gegen ideologische instrumentalisierung
wehren. nur weil er dem scheinheiligen adelsgesocks mit der mistgabel trotze ist er noch lange kein linker
#37 Benedikt 22:07:49 | Sonntag, 16. September 2007
@ Pierre Es ist keine Verteidigung dieser Äußerungen des Kardinal Meissner möglich. Die Wortwahl ‘entartet’
bezogen auf Kunst stellt eindeutig eine Verbindung zum Nationalsozialismus des III. Reiches dar. Nicht
mehr und nicht weniger. Erstens hatte der Kardinal das Wort nicht auf Kunst bezogen (das hätte die Presse
nur gerne gehabt) und zweitens heißt der Mann Meisner und nicht Meissner. Immer amüsant, solche Kritiken:
Kennt das Zitat nicht und kann den Namen nicht schreiben.
#36 Florian Geyer 22:05:23 | Sonntag, 16. September 2007
Artois sorry da hab ich Dich doch glatt mit dem Hermannsjünger Daniel S. verwechselt. Ossi bin ich nicht
dafür Ösi – wie ihr Piefke zu sagen pflegt, und nebenbei ein Landsmann von Florian Geyer. Gruss
#35 Artois † 21:57:45 | Sonntag, 16. September 2007
@Florina Geyer sedisektiererische verräter am hl vater Damit können Sie mich nicht meinen. Ich bin weder
sedis, da ich ihn anerkenne, noch bin ich „Verräter“ sondern gehorsames Glied am Leibe Christi! Apropas,
Sind sie eigenltich Ossi? Nur wegen Ihres nicks …
#28 Bokrug † 21:32:17 | Sonntag, 16. September 2007
Meinungsbildung Sie sollen meinen Links mal NACHGEHEN!!! infokrieg.tv/…fascism_deutsch.html America –
Freedom To Fascism mit deutscher Tonspur von infokrieg.tvZit Der Filmproduzent und Regisseur Aaron Russo
(u.a. Mad as hell, Trading Places mit Eddie Murphy und Dan Akroyd) wollte herausfinden, ob die Einkommenssteuer
ein Betrug der Steuerbehörde IRS ist. Was er im Laufe seiner Recherchen herausfand, war um einiges bedrohlicher…und
von Bedeutung für den gesamten Planeten. Sehen sie wie die Einkommenssteuer trotz unmissverständlicher
Urteile des obersten Gerichtshofes verfassungswidrig eingefordert wird und die Einnahmen vollständig
an die privaten Zentralbanker fließen. Sehen sie wie sich Sheldon Cohen, ehemaliger Comissioner des IRS,
in einem Interview mit Aaron Russo um Kopf und Kragen redet. Die US-Notenbank Federal Reserve ist, genau
wie die anderen Zentralbanken der Welt, ein Kartell aus Privatbanken die sich illegalerweise das Monopol
auf das Drucken der Dollars beschafft und Stück für Stück die Deckung der Währung aufgehoben hatten
bis der Dollar genausowenig abgesichert wie Spielgeld war. Geld wird aus dem Nichts hergezaubert, an die
Regierung verliehen und es werden immense Zinszahlungen dafür kassiert. Die hinter verschlossenen Türen
ausgeheckte Nordamerikanische Union (NAU) soll die Agenda der neuen Weltordnung, eine globale Superdiktatur
ohne Beschränkungen, vorantreiben. Eine Handvoll Medienkonzerne lenken währenddessen die Bevölkerung
von…
Lieber Bokrug, irschendwie haben Sie gar keine eigene Meinung mehr. Sie sind der lebende LINK! „Ich habe
gehört, dass irgend jemand darüber eine eigene Meinung hat und zwar … „ Nix dafür oder dagegen: Aber
als Postbote sind Sie hier fehl am Platz.
#26 Florian Geyer 21:28:08 | Sonntag, 16. September 2007
laetare wir leben doch in einer hochpluralistischen geselllschaft. da mußte es doch wenigstens ein medium
geben welches auch gegen die eu, gegen abtreibung, gegen laizismus etc etc isst. zu hauptthemen haben
ALLE medien die gleiche meinung, unterschiede sind nur in spurenelementen vorhanden die dann als eher
konservativ oder eher linksliberal (in wahrheit freimaurerisch konservativ-sozialistisch oder freimaureisch
marxistisch liberal) verkauft werden. andere medien gibt es nicht ! auch in der „demokratie“ ddr gab es
sog „unterschiedlliche“ blätter und „unterschiedliche“ parteien
#24 Florian Geyer 21:15:51 | Sonntag, 16. September 2007
letter „die medien sind böse weil sie nicht meine meinung sagen“ schon mal darüber nachgedacht warm
ALLE bekannten medien alle DIESELBE meinung vertreten ?
#23 laetare † 21:09:01 | Sonntag, 16. September 2007
Linkschleuder wieso betätigen sie sich hier als linkschleuder? haben sie nichts besseres zu tun als auf
internetseiten zu verlinken, die schon wegen ihrer optischen gestaltung abschrecken? vom inhalt will ich
garnicht erst reden, wieder einmal eine ansammlung der verschwörungstheoretiker der marke „die medien
sind böse weil sie nicht meine meinung sagen“ … aber gut, damit passen sie gut hierher. Vielleicht
sollten sie sich in der Redaktion bewerben!
#22 Bokrug † 21:04:50 | Sonntag, 16. September 2007
Platz Nr.1 auf der Feind-Skala… …belegt zweifellos die Hochgradmaurerei. Und zwar die Hochgradfreimaurerei
des schottischen Ritus nach General Albert Pike. Grand-Dragon und Begründer des Ku-Klux Clans. www.bilderberg.org www.luebeck-kunterbunt.de Nieder mit dem 33. Hochgrad des schottischen Ritus!
#21 laetare † 21:01:09 | Sonntag, 16. September 2007
butzig eigentlich, der Bischof will Wohlwollen. wie auch immer, mir ist der Begriff „entartet“ nur aus
dem Geschichteunterricht bekannt und es weiß jeder, warum der dort vorkam. dass stimmen aus wien sich
gerade mit klebstoff auseinandersetzen, das leuchtet mir nicht ein, und ich habe auch keine zeit und keine
lust, mich so weit in ihre postings zu vertiefen, dass ich ihnen auf der freund-feind-skala einen platz
zuweisen kann. das ist garnicht meine art, ich hab ein posting gelesen, das war meiner meinung nach unfug,
das habe ich gesagt, nicht mehr und nicht weniger. und eins ist schon klar: ganz dicht können wir alle
nicht sein, sonst wären wir nicht ständig hier auf dieser seite unterwegs.
#19 Ortwin Fischer 17:36:32 | Sonntag, 16. September 2007
Generalvikar Schwaderlapp Als geborenem Kölner zwingt es mir schon ein breites Lächeln auf, wenn ich
die Worte von Generalvikar Schwaderlapp lese. Nomen est Omen! Jeder Kölner weiß, was ein „Schwadlappe“ist,
nämlich jemand, der mehr redet als sein Verstand bewältigen kann, folglich viel Stuss. Ich würde mir
einen anderen Namen zulegen – aber vielleicht bracuht er ihn als Entschuldigung?! Von einem Kardinal,
selbst von Herrn Meisner, kann man doch erwarten, dass er ermessen kann, was seine Äußerungen bewirken
uns dass er sich danach richtet. Ein Generalvikar kann doch nicht verlangen, dass man seinem Chef ein
Generalpardon erteilt wie jemandem, der zwar alle Tassen im Schrank hat, aber deren Henkel ab sind. Zu
behaupten, dass eine Kultur nur dann Kultur ist, wenn sie nach Gottes Geboten ausgerichtet ist, das ist
noch mehr Anmaßung als der Alleinvertretungsanspruch. o^/ Zuhören werden ohnehin nur die ca. 15 % der
r.k. Christen, die sich noch der Kirche verbunden fühlen, zustimmen sicherlich noch viel weniger. Aber
anscheinend habe die drei „Ms“, Müller, Mixa und Meisner Freibriefe, ihren Schäfchen auf den Füßen
herumzutreten. Nur wundern sollten sie sich nicht, dass immer mehr von diesen Schäfchen ihrem Hirten
oder besser „Hirten“ den Rücken drehen. ofi
war klar… … dass der ganze linke Mopp sich jetzt auf Meisner stürzt. Aber das kennt man ja schon.
Es ist nur bedauerlich, dass der Kardinal dann irgendwann den Rückzieher machen wird, wie er es ja schon
bei früheren Äußerungen etwa zum Kinderholokaust getan hat. Man wünscht dem Kölner Erzbischof ein
stärkeres Rückgrat. o^/
#17 HarroMeyer † 12:55:04 | Sonntag, 16. September 2007
Da hat sich nicht viel geändert: Dieses Land lebt gern von der vorgefertigten Meinung. Und alle, die
nicht so denken sind dumm,dement, Nazi oä. Und die Meinungsmacher reagieren beleidigt mit geradezu hysterischen
Reaktionen auf jeden, der sich selber was einfallen lässt. Das habe ich schon mal erlebt: 1938. Nur stand
da damals statt Nazi: Jude.
laetare: Ich habe den Eindruck, der Kleber, den Sie gestern geschnüffelt haben, war minderer Qualität.
Wenn Sie meine restlichen Beiträge gelesen hätten, würden Sie wissen, wie ich zu Zeit vor dem 2. Vat.
und zum §. Reich stehe – aber ich verstehe: Sie haben noch Kopfschmerzen, da fällt das Lesen schwer
(vom Verstehen ganz zu schweigen). Was meine Bücher für Naturwissenschaften betrifft – es gab in der
Tat etwas neben dem Druckerlaubnis, allerdings kein Kreuz, sondern zwei Werkzeuge: Hammer und Sichel.
Dass ich wirklich nicht auf die Idee einer Widerbetätigung kam, als ich die Predigt las, liegt wahrscheinlich
weder an der Predigt noch an meinen Büchern fü Naturwissenschaften, sondern am Vorhandensein einer Bereitschaft,
Sätze so zu verstehen wie sie gemeint sind – was Ihnen leider abgeht.
#15 laetare † 12:07:03 | Sonntag, 16. September 2007
Die Stimme aus Wien gehört wohl zu einem, der immer neben Roda Roda im Kaffeehaus saß Also jetzt mal
halblang: erstens nerven die ganzen Mittdreißiger hier, die immer wieder lauthals rausposaunen, wie schön
das Leben nicht vor 1965, besonders in den vierziger Jahren war, wo Deutschland noch eine ordentliche
Sozialpolitik hatte (oder wie auch immer sie das euphemisieren), und überhaupt, damals, als das Konzil
von Trient war, das waren noch Zeiten. Zweitens frage ich mich echt, nach welchen Büchern sie Naturwissenschaften
gelernt haben. Also schlagen sie bitte mal vorne auf, wenn sie dort neben der Druckerlaubnis so ein lustiges
Kreuz finden, das irgendwie aussieht wie ein Fensterrahmen nach einem modernistischen Sabbotageakt, dann
wird es Zeit, dass sie ihre Kenntnisse ein bisserl aktualisieren. Drittens: dieses ewige unschuldsgetue
„also ich wär da nie auf die Idee gekommen, dass das Wiederbetätigung sein könnte, nur weil er vergessen
hat, beim Winken den Arm auch zu bewegen und vorher beim Rasieren nicht fertig geworden ist, also das
ist ja linke Paranoia, nur weil einer so ganz normale, alltägliche Wörter verwendet wie „entartet“ …
Diese Scheinheiligkeit hier stinkt echt zum Himmel!
Pierre: Ich verstehe die Aufregung nicht – mir sind die automatische Assoziationen an das 3. Reich beim
Wort „entartet“ nicht verständlich – bin wesentlich später zur Welt gekommen – außerdem wird dieses
Wort auch sonst benutzt: z.B. Wikipedia: – In der Medizin ist Entartung ein anderes Wort für Degeneration
(siehe auch: Perversion). – In der Physik bezeichnet der Begriff: -Entartete Energieniveaus, verschiedene
Zustände mit gleicher Energie, in quantenmechanischen Systemen. -Entartete Materie, die bei großer Dichte
entsteht, etwa in Neutronensternen oder Weißen Zwergen. – In der Mathematik versteht man unter Entartung
einen einfachen Grenzfall eines eigentlich andersartigen mathematischen Objektes. So ist etwa ein Punkt
ein entarteter Kreis (mit Radius 0). – ein Eigenwert heißt l-fach entartet, wenn der zugehörige Eigenraum
Dimension l > 1 hat. – In forstlicher Fachliteratur vor 1945, aber auch schon lange vor 1933 bezeichnet
„Entartung des Bodens“ eine Vernässung oder Verarmung des Bodens armer Standorte durch intensive Waldnutzung
wie z.B. Streunutzung. (z.B. Ramm, Sigmund 1911: Die waldbauliche Zukunft des württembergischen Schwarzwalds –
Unsere Forstwirtschaft im 20. Jahrhundert Nr. 6, Verlag der Laupp’schen Buchhandlung, Tübingen.) Und
nur einmal: -Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden Werke von Künstlern als Entartete Kunst
und Entartete Musik abqualifiziert, die nicht dem Geschmack der Machthaber entsprachen. der Kardinal sprach
nicht von Kunst sondern von Kultur
Keine Verteidigung möglich Es ist keine Verteidigung dieser Äußerungen des Kardinal Meissner möglich.
Die Wortwahl ‘entartet’ bezogen auf Kunst stellt eindeutig eine Verbindung zum Nationalsozialismus des
III. Reiches dar. Nicht mehr und nicht weniger. Man muss davon ausgehen, dass Meissner diese Wortwahl
bewusst nutzte und wusste, was er tat. Meissner hat sich damit selbst endgültig den Dolchstoß versetzt
und sich für alle Zeit disqualifiziert. Entweder ist man dumm, verrückt, dement oder Nazi diese Wortwahl
zu wählen.
Es fehlt das nötige Wohlwollen Erzbischof Joachim, Kardinal Meisner von Köln sagte einmal, dass er nur
Leute um sich sammelt, die seine Meinung vertreten. Das macht Generalvikar Schwaderlapp mit Vorliebe,
denn er lebt nach dem Motto „wessen Brot ich eß, dessen LIed ich sing.“ Wann werden die hauptamtlichen
Mitarbeiter, die sich auch Seelsorgepersonal nennen, endlich ehrlicher? Denn das fragen sich viele Priester
und Laien im Erzbistum Köln, die unter ständigem Druck des Ordinariates leben.
#11 Pippifax 09:21:42 | Sonntag, 16. September 2007
@Cbr Seminarist, das haben Sie gut erkannt. Der inkriminierte Satz Dort, wo die Kultur vom Kultus, von
der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kultus im Ritualismus und die Kultur entartet. Sie
verliert ihre Mitte. lässt sich tatsächlich als Kritik an der Alten Messe verstehen. Diese wäre nicht
mehr zeitgemäß, weil sich der kulturelle Rahmen geändert hat. Wenn man zudem bedenkt, daß der Kardinal
in seiner Rede eine Heilsentität des jüdischen Volks nach dem Kreuzesopfer aufbaut (im Zusammenhang
des Besuchs d. Hl. Vaters im Vernichtungslager Auschwitz im letzten Jahr), müsste eigentlich der Zentralrat
jubilieren. Alte Messe böse, heutiges Judentum Zeichen Gottes. Hieran kann nun schlicht erkannt werden,
daß die geistige Demenz einiger Zeitgenossen so weit fortgeschritten ist, daß sie so eine Rede, wie
die von Kardinal Meißner nicht mehr verstehen, sondern aufgrund einiger Wortfetzen ins Gegenteil deuten.
Der Kardinal wird nach dem Motto – kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort – aufgrund des „Protestes“
nochmal darüber nachdenken dürfen, ob man sich an so flache kulturelle Epochen überhaupt binden muss.
Er kann auch darüber nachdenken, ob Auschwitz nicht eher ein Problem des 5. Gebotes statt des 1. Gebotes
ist. PS: Herr Kardinal, es tut mir ja leid, daß Sie am Kreisgymnasium Neiße/OS nicht ordentlich Latein
lernen konnten und sich dieses Manko in Neuzelle nicht nachholen lies, dafür sind aber nicht die Tradis,
sondern die Rote Armee verantwortlich.
@Graf von Gahlen – in diesem Punkt ist Ihnen zu zustimmen! Ansonsten sollte man diesen Menschen nicht
weiter loben… der Schatten, den das Licht wirft könnte länger werden als erwartet…
#9 Artois † 23:28:28 | Samstag, 15. September 2007
@van Galen Nun loben Sie mal den Schwaderlap nicht zu sehr. (Jetzt wollte ich fortsetzen „Auch er ist
nur ein Hampelmann“, doch dann werde ich wieder zu harsch kritisiert … )
#8 Graf von Galen 23:26:27 | Samstag, 15. September 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland Herzlichen Dank an Generalvikar Schwaderlapp, daß er sich hinter
Kardinal Meissner stellt. Bei der allgemein gewordenen Feigheit ist dies leider nicht mehr selbst- verständlich.
#7 PietroParente 20:25:45 | Samstag, 15. September 2007
Es ist bedauerlich Es ist bedauerlich, welche Meinungs*** (böses Wort!) der Zentralrat der Juden in Deutschland
aufzubauen versucht. Es hat den Anschein, als müsste der mündige Bürger den täglichen (sic!) tausendfachen
Kindermord im Mutterleib mit einem liebenden Auge übersehen und dürfte nur den Holocaust als wahres
Unrecht betrachten. Und es gibt tatsächlich Politiker und Meinungsmacher in unserer Gesellschaft, die
auf diesen Zug aufspringen. Sie melden sich täglich zu Wort!
#6 Seminarist 20:15:11 | Samstag, 15. September 2007
Entarteter Tradi-Ritualismus Kardinal Meisner kritisiert am Tag der Inkraftretung des Motu Proprio zur
Freigabe der alten Messe den „Kult, der in Ritualismus entartet“. Sein ganz persönlicher Kommentar zur
alten Messe – die der Kardinal liebt wie der Teufel das Weihwasser (vielleicht aufgrund seiner famosen
Lateinkenntnisse) – ging aber leider nach hinten los. Ohhh…nicht weinen! Wer Ohren hat zum hören, der
höre!
recht hat der Erzbischof! Wir Christen dürfen uns nicht verstecken vor Irrgläubigen aller Art!! Zu blöd
nur, daß der Erzbischof schon oft verbale Rückzieher gemacht hat! Besonders standhaft ist er leider
nicht…
#3 Horst Metzker 17:14:33 | Samstag, 15. September 2007
Wisset ihr nicht, dass es Paparazis, auch unter Schreiberlingen gibt? Momentaufnahmen, ohne Zusammenhang
und Hintergrund, ist dies unser Kulturbedürfnis? Einfach die Sau raus lassen, ohne zu wissen, aus welchem
Stall das Vieh kommt? Wieviele Journales haben überhaupt die Predigt selbst gehört, bzw. kapiert, wegen
mangels an Bildung? entartetmuss man ausnützen, wird ein Kassenschlager, mit Meisner sowieso, Adolf,
usw. Erst am 11. Sept. haben wir ca. 3.000 Amerikanern gedacht, aber nicht Millionen Indianern die auf
das Gewissen der Amerikaner gehen, und erst gar nicht der ca. 40.000 Kinder, die täglich des Hungers
sterben durch die Hilfe der restlich Welt. Wer ist denn überhaupt entartet? Wer hat denn überhaupt Kultur?
Ob die Predigt schon wohlwollend in der bestehenden Akte www.focus.de/…ocus-_aid_54789.html abgeheftet
wurde? Könnte man fast meinen… für zwei Artikel in Folge hatte es nicht ‘mal beim SJM-Hinauswurf
in Fulda gereicht! Oder täusche ich mich da?