Deutschland
Es fehlt das nötige Wohlwollen
Der Generalvikar von Köln, Prälat Dominik Schwaderlapp, hat in einem Interview mit dem Kölner ‘domradio’ die Kritik an Kardinal Meisner scharf zurückgewiesen.
Die Süddeutsche Zeitung schreibt vom "Nazi-Jargon" im Kardinalsmund.
Die Süddeutsche Zeitung schreibt vom „Nazi-Jargon“ im Kardinalsmund.
(kreuz.net) Der Kölner Generalvikar, Prälat Dominik Schwaderlapp, hat am Samstagnachmittag im ‘domradio’ Interview mehr Verständnis für Kardinal Joachim Meisner von Köln eingefordert.

Im Hinblick auf die Diskussionen um die jüngste Predigt des Kardinals sagte er:

„Der ausgelöste Wirbel zeigt: Da fehlt das nötige Wohlwollen, das man auch einem Kardinal Meisner entgegenbringen muß.“

Jeder Mensch brauche ein Wohlwollen, ohne das es kein Verständnis gebe. Der Kölner Kardinal befinde sich gegenwärtig in einer Situation, in dem ihm dieses wohlwollende Verständnis nicht entgegengebracht werde.

Der Kölner Generalvikar, Prälat Dominik Schwaderlapp
Der Kölner Generalvikar, Prälat Dominik Schwaderlapp
Alle „unvoreingenommen Hörer“ der Predigt hätten das Anliegen des Kardinals verstanden.

Es sei dem Kardinal um sein immer wieder formuliertes Anliegen gegangen, daß eine Welt ohne Gott entgöttlicht werde und sich dann auch wider den Menschen wende:

„Ein Kultus ohne Gott würde in sich erstarren, und was eine Kultur ohne Gott bedeutet, haben wir im letzten Jahrhundert in Europa gesehen“ – so der Generalvikar:

„Wenn man hier ein einziges Wort isoliert und Assoziation des Nationalsozialismus dem unterlegt und damit dem Kardinal vorwirft, daß er dieses Vokabular oder dieses Denken benutzt, dann kann ich dies nur in aller Schärfe zurückweisen. Nichts liegt dem Kardinal ferner, als das nationalsozialistische Gesellschaftsbild oder Kulturbild.“

Kardinal Meisner sei inzwischen wie geplant nach Rumänien aufgebrochen, um dort eine Kirche einzuweihen, die vom Erzbistum Köln unterstützt wurde.

Zur Reaktionen der Öffentlichkeit und dem enormen Presseecho und der Reaktion des Kardinals erklärte der Generalvikar:

„Das hat den Kardinal schon getroffen. Zumal es diametral entgegengesetzt ist zu dem, was er gemeint hat.“
      
46 Lesermeinungen
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#46   Artois †   20:42:17 | Montag, 17. September 2007
@Florian Geyer
Etwas paradiesisches muß es gehabt haben, denn die österreichische Familie kam jedes Jahr wieder zurück in unser hinterwäldlerisches Vorpommern, wo es aussah wie 1830.
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#45   Florian Geyer   19:42:54 | Montag, 17. September 2007
Artois
„Dafür hatten wir zwei Schulkameraden aus Österreich, die jedes Jahr im Sommer in die Steiermark fuhren, da waren wir sehr neidisch, denn wir durften nicht „raus“.“
Aber wer wollte den schon freiwilllig raus aus dem Paradies hinter dem „antifaschistische Schutzwall“ wo der Garten Eden blühte und der Fuchs den hasen knutscht :-D (oder Methusalix?)
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#44   Stimme aus Wien   14:58:44 | Montag, 17. September 2007
laetare:
mir ist der Begriff „entartet“ nur aus dem Geschichteunterricht bekannt und es weiß jeder, warum der dort vorkam.
Ich bin froh, dass ich die deutsche Sprache nicht nur aus den Geschichtsüchern gelernt habe, sondern aus dem Wörtebuch.
Dass die freund-feind Skala in einem Diskurs unwichtig sein sollte, ist meiner Meinung nach jedem einleuchtend – ob „freund oder feind“ zählen tun nur die Argumente.
Allerdings in einem Punkt gebe ich Ihnen recht: ganz dicht können wir alle nicht sein, sonst wären wir nicht ständig hier auf dieser seite unterwegs – ich benütze diese Seite nur um mein Blutdruck auch ohne Kaffe auf dem richtigen Niveau zu halten – zu viel Kaffe soll angäblich ungesund sein. :-]
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#43   Bokrug †   10:17:56 | Montag, 17. September 2007
Christliche Mystik…
Christliche Mystik…
www.utlib.ee/…4/b16647208/Lahe.pdf
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#42   Artois †   10:08:08 | Montag, 17. September 2007
@Geyer
Den kenne ich nun wieder nicht. In der DDR kam der auch nicht vor. Dafür hatten wir zwei Schulkameraden aus Österreich, die jedes Jahr im Sommer in die Steiermark fuhren, da waren wir sehr neidisch, denn wir durften nicht „raus“.
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#41   Florian Geyer   22:31:23 | Sonntag, 16. September 2007
artois
fauxpas meinerseits
f.g war natürlich franke kein edler österreicher
(aber dafür stefan fadinger umso mehr)
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#40   Artois †   22:25:31 | Sonntag, 16. September 2007
@Geyer
Ja, da haben Sie recht. Aber wie können Sie gleichzeitig Ösi (bzw. Ötzi) und Franke sein?
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#39   Florian Geyer   22:22:44 | Sonntag, 16. September 2007
artois
naja leider konnte sich der gute ja posthum nicht mehr gegen ideologische instrumentalisierung wehren. nur weil er dem scheinheiligen adelsgesocks mit der mistgabel trotze ist er noch lange kein linker :-D
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#38   Artois †   22:17:46 | Sonntag, 16. September 2007
@Florian Geyer
Bei uns in der weiland DDR hieß jede 10. Schule nach Florian Geyer! Lustig, oder??
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#37   Benedikt   22:07:49 | Sonntag, 16. September 2007
@ Pierre
Es ist keine Verteidigung dieser Äußerungen des Kardinal Meissner möglich. Die Wortwahl ‘entartet’ bezogen auf Kunst stellt eindeutig eine Verbindung zum Nationalsozialismus des III. Reiches dar.
Nicht mehr und nicht weniger.
Erstens hatte der Kardinal das Wort nicht auf Kunst bezogen (das hätte die Presse nur gerne gehabt) und zweitens heißt der Mann Meisner und nicht Meissner. Immer amüsant, solche Kritiken: Kennt das Zitat nicht und kann den Namen nicht schreiben.
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#36   Florian Geyer   22:05:23 | Sonntag, 16. September 2007
Artois
sorry da hab ich Dich doch glatt mit dem Hermannsjünger Daniel S. verwechselt. Ossi bin ich nicht dafür Ösi – wie ihr Piefke zu sagen pflegt, und nebenbei ein Landsmann von Florian Geyer.
Gruss
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#35   Artois †   21:57:45 | Sonntag, 16. September 2007
@Florina Geyer
sedisektiererische verräter am hl vater
Damit können Sie mich nicht meinen. Ich bin weder sedis, da ich ihn anerkenne, noch bin ich „Verräter“ sondern gehorsames Glied am Leibe Christi! Apropas, Sind sie eigenltich Ossi? Nur wegen Ihres nicks … :-] :-]
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#34   Bokrug †   21:50:03 | Sonntag, 16. September 2007
Ihr kapiert es einfach nicht…
…wir leben im 21. Jahrhundert aus christlicher Perspektive in der Endzeit!
www.zweitausendeins.de/…ritersblog/broeckers/
www.fromthewilderness.com
www.vergessene-buecher.de
www.artfond.de/geldseite
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#33   Florian Geyer   21:46:17 | Sonntag, 16. September 2007
artois
sedisektiererische verräter am hl vater habens aber auch nicht leicht am gnadenstand teilzuhaben :-#
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#32   Artois †   21:45:22 | Sonntag, 16. September 2007
@Ofterdingen
Nun kapier ich gar nichts mehr? Worum geht es denn eigentlich? Der bokrug bringt doch alles durcheinander!
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#31   Bokrug †   21:44:07 | Sonntag, 16. September 2007
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#30   HeinrichvonOfterdingen   21:41:11 | Sonntag, 16. September 2007
Ach ach, der heilige
der heilige
Artois hat
gesprochen!
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#29   Artois †   21:36:30 | Sonntag, 16. September 2007
@Bokrug
Sie können unmöglich im Gnadenstande sich befi o.O :-O nden, wenn Sie mir Liberalismus vorwerfen!
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#28   Bokrug †   21:32:17 | Sonntag, 16. September 2007
Meinungsbildung
Sie sollen meinen Links mal NACHGEHEN!!!
infokrieg.tv/…fascism_deutsch.html
America – Freedom To Fascism
mit deutscher Tonspur von infokrieg.tvZit
Der Filmproduzent und Regisseur Aaron Russo (u.a. Mad as hell, Trading Places mit Eddie Murphy und Dan Akroyd) wollte herausfinden, ob die Einkommenssteuer ein Betrug der Steuerbehörde IRS ist. Was er im Laufe seiner Recherchen herausfand, war um einiges bedrohlicher…und von Bedeutung für den gesamten Planeten.
Sehen sie wie die Einkommenssteuer trotz unmissverständlicher Urteile des obersten Gerichtshofes verfassungswidrig eingefordert wird und die Einnahmen vollständig an die privaten Zentralbanker fließen.
Sehen sie wie sich Sheldon Cohen, ehemaliger Comissioner des IRS, in einem Interview mit Aaron Russo um Kopf und Kragen redet.
Die US-Notenbank Federal Reserve ist, genau wie die anderen Zentralbanken der Welt, ein Kartell aus Privatbanken die sich illegalerweise das Monopol auf das Drucken der Dollars beschafft und Stück für Stück die Deckung der Währung aufgehoben hatten bis der Dollar genausowenig abgesichert wie Spielgeld war.
Geld wird aus dem Nichts hergezaubert, an die Regierung verliehen und es werden immense Zinszahlungen dafür kassiert.
Die hinter verschlossenen Türen ausgeheckte Nordamerikanische Union (NAU) soll die Agenda der neuen Weltordnung, eine globale Superdiktatur ohne Beschränkungen, vorantreiben. Eine Handvoll Medienkonzerne lenken währenddessen die Bevölkerung von…
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#27   HeinrichvonOfterdingen   21:29:09 | Sonntag, 16. September 2007
Lieber Bokrug,
irschendwie haben Sie gar keine eigene Meinung mehr. Sie sind der lebende LINK! „Ich habe gehört, dass irgend jemand darüber eine eigene Meinung hat und zwar … „ Nix dafür oder dagegen: Aber als Postbote sind Sie hier fehl am Platz.
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#26   Florian Geyer   21:28:08 | Sonntag, 16. September 2007
laetare
wir leben doch in einer hochpluralistischen geselllschaft. da mußte es doch wenigstens ein medium geben welches auch gegen die eu, gegen abtreibung, gegen laizismus etc etc isst. zu hauptthemen haben ALLE medien die gleiche meinung, unterschiede sind nur in spurenelementen vorhanden die dann als eher konservativ oder eher linksliberal (in wahrheit freimaurerisch konservativ-sozialistisch oder freimaureisch marxistisch liberal) verkauft werden.
andere medien gibt es nicht ! auch in der „demokratie“ ddr gab es sog „unterschiedlliche“ blätter und „unterschiedliche“ parteien :-D :-D
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#25   Bokrug †   21:21:08 | Sonntag, 16. September 2007
@ARTOIS:
Richtig…eine liberal-relativistische Meinung.
Rechts-LIBERAL oder „links“-LIBERAL…lesen sie dazu Emmanuel Todd.
www.bilderberg.org
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#24   Florian Geyer   21:15:51 | Sonntag, 16. September 2007
letter
„die medien sind böse weil sie nicht meine meinung sagen“
schon mal darüber nachgedacht warm ALLE bekannten medien alle DIESELBE meinung vertreten ?
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#23   laetare †   21:09:01 | Sonntag, 16. September 2007
Linkschleuder
wieso betätigen sie sich hier als linkschleuder? haben sie nichts besseres zu tun als auf internetseiten zu verlinken, die schon wegen ihrer optischen gestaltung abschrecken? vom inhalt will ich garnicht erst reden, wieder einmal eine ansammlung der verschwörungstheoretiker der marke „die medien sind böse weil sie nicht meine meinung sagen“ … aber gut, damit passen sie gut hierher. Vielleicht sollten sie sich in der Redaktion bewerben!
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#22   Bokrug †   21:04:50 | Sonntag, 16. September 2007
Platz Nr.1 auf der Feind-Skala…
…belegt zweifellos die Hochgradmaurerei.
Und zwar die Hochgradfreimaurerei des schottischen Ritus nach General Albert Pike. Grand-Dragon und Begründer des Ku-Klux Clans.
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
Nieder mit dem 33. Hochgrad des schottischen Ritus!
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#21   laetare †   21:01:09 | Sonntag, 16. September 2007
butzig eigentlich, der Bischof will Wohlwollen.
wie auch immer, mir ist der Begriff „entartet“ nur aus dem Geschichteunterricht bekannt und es weiß jeder, warum der dort vorkam.
dass stimmen aus wien sich gerade mit klebstoff auseinandersetzen, das leuchtet mir nicht ein, und ich habe auch keine zeit und keine lust, mich so weit in ihre postings zu vertiefen, dass ich ihnen auf der freund-feind-skala einen platz zuweisen kann. das ist garnicht meine art, ich hab ein posting gelesen, das war meiner meinung nach unfug, das habe ich gesagt, nicht mehr und nicht weniger.
und eins ist schon klar: ganz dicht können wir alle nicht sein, sonst wären wir nicht ständig hier auf dieser seite unterwegs.
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#20   Bokrug †   17:53:04 | Sonntag, 16. September 2007
Die inneren Antriebskräfte der Globalisierung
Die inneren Antriebskräfte der Globalisierung
www.konstanzer-kreis.de/…egger/dieinneren.pdf
Die Kirche hat wider die Bibel und die eigene Lehre das Zins- und Wucherverbot gebrochen…
www.artfond/geldseite
www.vergessene-buecher.de
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#19   Ortwin Fischer   17:36:32 | Sonntag, 16. September 2007
Generalvikar Schwaderlapp
Als geborenem Kölner zwingt es mir schon ein breites Lächeln :-] auf, wenn ich die Worte von Generalvikar Schwaderlapp lese. Nomen est Omen! Jeder Kölner weiß, was ein „Schwadlappe“ist, nämlich jemand, der mehr redet als sein Verstand bewältigen kann, folglich viel Stuss. :-#Ich würde mir einen anderen Namen zulegen – aber vielleicht bracuht er ihn als Entschuldigung?!
Von einem Kardinal, selbst von Herrn Meisner, kann man doch erwarten, dass er ermessen kann, was seine Äußerungen bewirken uns dass er sich danach richtet. Ein Generalvikar kann doch nicht verlangen, dass man seinem Chef ein Generalpardon erteilt wie jemandem, der zwar alle Tassen im Schrank hat, aber deren Henkel ab sind. Zu behaupten, dass eine Kultur nur dann Kultur ist, wenn sie nach Gottes Geboten ausgerichtet ist, das ist noch mehr Anmaßung als der Alleinvertretungsanspruch. o^/
Zuhören werden ohnehin nur die ca. 15 % der r.k. Christen, die sich noch der Kirche verbunden fühlen, zustimmen sicherlich noch viel weniger.
Aber anscheinend habe die drei „Ms“, Müller, Mixa und Meisner Freibriefe, ihren Schäfchen auf den Füßen herumzutreten. Nur wundern sollten sie sich nicht, dass immer mehr von diesen Schäfchen ihrem Hirten oder besser „Hirten“ den Rücken drehen. :-|
ofi
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#18   Krak des Chevaliers   13:25:33 | Sonntag, 16. September 2007
war klar…
… dass der ganze linke Mopp sich jetzt auf Meisner stürzt. Aber das kennt man ja schon. Es ist nur bedauerlich, dass der Kardinal dann irgendwann den Rückzieher machen wird, wie er es ja schon bei früheren Äußerungen etwa zum Kinderholokaust getan hat. Man wünscht dem Kölner Erzbischof ein stärkeres Rückgrat. o^/
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#17   HarroMeyer †   12:55:04 | Sonntag, 16. September 2007
Da hat sich nicht viel geändert:
Dieses Land lebt gern von der vorgefertigten Meinung. Und alle, die nicht so denken sind dumm,dement, Nazi oä. Und die Meinungsmacher reagieren beleidigt mit geradezu hysterischen Reaktionen auf jeden, der sich selber was einfallen lässt. Das habe ich schon mal erlebt: 1938. Nur stand da damals statt Nazi: Jude.
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#16   Stimme aus Wien   12:45:05 | Sonntag, 16. September 2007
laetare:
Ich habe den Eindruck, der Kleber, den Sie gestern geschnüffelt haben, war minderer Qualität. :-$
Wenn Sie meine restlichen Beiträge gelesen hätten, würden Sie wissen, wie ich zu Zeit vor dem 2. Vat. und zum §. Reich stehe – aber ich verstehe: Sie haben noch Kopfschmerzen, da fällt das Lesen schwer (vom Verstehen ganz zu schweigen).
Was meine Bücher für Naturwissenschaften betrifft – es gab in der Tat etwas neben dem Druckerlaubnis, allerdings kein Kreuz, sondern zwei Werkzeuge: Hammer und Sichel.
Dass ich wirklich nicht auf die Idee einer Widerbetätigung kam, als ich die Predigt las, liegt wahrscheinlich weder an der Predigt noch an meinen Büchern fü Naturwissenschaften, sondern am Vorhandensein einer Bereitschaft, Sätze so zu verstehen wie sie gemeint sind – was Ihnen leider abgeht.
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#15   laetare †   12:07:03 | Sonntag, 16. September 2007
Die Stimme aus Wien gehört wohl zu einem, der immer neben Roda Roda im Kaffeehaus saß
Also jetzt mal halblang: erstens nerven die ganzen Mittdreißiger hier, die immer wieder lauthals rausposaunen, wie schön das Leben nicht vor 1965, besonders in den vierziger Jahren war, wo Deutschland noch eine ordentliche Sozialpolitik hatte (oder wie auch immer sie das euphemisieren), und überhaupt, damals, als das Konzil von Trient war, das waren noch Zeiten.
Zweitens frage ich mich echt, nach welchen Büchern sie Naturwissenschaften gelernt haben. Also schlagen sie bitte mal vorne auf, wenn sie dort neben der Druckerlaubnis so ein lustiges Kreuz finden, das irgendwie aussieht wie ein Fensterrahmen nach einem modernistischen Sabbotageakt, dann wird es Zeit, dass sie ihre Kenntnisse ein bisserl aktualisieren.
Drittens: dieses ewige unschuldsgetue „also ich wär da nie auf die Idee gekommen, dass das Wiederbetätigung sein könnte, nur weil er vergessen hat, beim Winken den Arm auch zu bewegen und vorher beim Rasieren nicht fertig geworden ist, also das ist ja linke Paranoia, nur weil einer so ganz normale, alltägliche Wörter verwendet wie „entartet“ …
Diese Scheinheiligkeit hier stinkt echt zum Himmel!
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#14   Stimme aus Wien   10:55:28 | Sonntag, 16. September 2007
Pierre:
Ich verstehe die Aufregung nicht – mir sind die automatische Assoziationen an das 3. Reich beim Wort „entartet“ nicht verständlich – bin wesentlich später zur Welt gekommen – außerdem wird dieses Wort auch sonst benutzt: z.B. Wikipedia:
– In der Medizin ist Entartung ein anderes Wort für Degeneration (siehe auch: Perversion).
– In der Physik bezeichnet der Begriff:
-Entartete Energieniveaus, verschiedene Zustände mit gleicher Energie, in quantenmechanischen Systemen.
-Entartete Materie, die bei großer Dichte entsteht, etwa in Neutronensternen oder Weißen Zwergen.
– In der Mathematik versteht man unter Entartung
einen einfachen Grenzfall eines eigentlich andersartigen mathematischen Objektes. So ist etwa ein Punkt ein entarteter Kreis (mit Radius 0).
– ein Eigenwert heißt l-fach entartet, wenn der zugehörige Eigenraum Dimension l > 1 hat.
– In forstlicher Fachliteratur vor 1945, aber auch schon lange vor 1933 bezeichnet „Entartung des Bodens“ eine Vernässung oder Verarmung des Bodens armer Standorte durch intensive Waldnutzung wie z.B. Streunutzung. (z.B. Ramm, Sigmund 1911: Die waldbauliche Zukunft des württembergischen Schwarzwalds – Unsere Forstwirtschaft im 20. Jahrhundert Nr. 6, Verlag der Laupp’schen Buchhandlung, Tübingen.)
Und nur einmal:
-Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden Werke von Künstlern als Entartete Kunst und Entartete Musik abqualifiziert, die nicht dem Geschmack der Machthaber entsprachen.
der Kardinal sprach nicht von Kunst sondern von Kultur
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#13   Pierre   10:39:21 | Sonntag, 16. September 2007
Keine Verteidigung möglich
Es ist keine Verteidigung dieser Äußerungen des Kardinal Meissner möglich. Die Wortwahl ‘entartet’ bezogen auf Kunst stellt eindeutig eine Verbindung zum Nationalsozialismus des III. Reiches dar.
Nicht mehr und nicht weniger.
Man muss davon ausgehen, dass Meissner diese Wortwahl bewusst nutzte und wusste, was er tat.
Meissner hat sich damit selbst endgültig den Dolchstoß versetzt und sich für alle Zeit disqualifiziert.
Entweder ist man dumm, verrückt, dement oder Nazi diese Wortwahl zu wählen.
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#12   Brigitte Bussmann   10:31:19 | Sonntag, 16. September 2007
Es fehlt das nötige Wohlwollen
Erzbischof Joachim, Kardinal Meisner von Köln sagte einmal, dass er nur Leute um sich sammelt, die seine Meinung vertreten.
Das macht Generalvikar Schwaderlapp mit Vorliebe, denn er lebt nach dem Motto „wessen Brot ich eß, dessen LIed ich sing.“
Wann werden die hauptamtlichen Mitarbeiter, die sich auch Seelsorgepersonal nennen, endlich ehrlicher?
Denn das fragen sich viele Priester und Laien im Erzbistum Köln, die unter ständigem Druck des Ordinariates leben.
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#11   Pippifax   09:21:42 | Sonntag, 16. September 2007
@Cbr Seminarist,
das haben Sie gut erkannt. Der inkriminierte Satz Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kultus im Ritualismus und die Kultur entartet. Sie verliert ihre Mitte. lässt sich tatsächlich als Kritik an der Alten Messe verstehen. Diese wäre nicht mehr zeitgemäß, weil sich der kulturelle Rahmen geändert hat. Wenn man zudem bedenkt, daß der Kardinal in seiner Rede eine Heilsentität des jüdischen Volks nach dem Kreuzesopfer aufbaut (im Zusammenhang des Besuchs d. Hl. Vaters im Vernichtungslager Auschwitz im letzten Jahr), müsste eigentlich der Zentralrat jubilieren. Alte Messe böse, heutiges Judentum Zeichen Gottes.
Hieran kann nun schlicht erkannt werden, daß die geistige Demenz einiger Zeitgenossen so weit fortgeschritten ist, daß sie so eine Rede, wie die von Kardinal Meißner nicht mehr verstehen, sondern aufgrund einiger Wortfetzen ins Gegenteil deuten.
Der Kardinal wird nach dem Motto – kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort – aufgrund des „Protestes“ nochmal darüber nachdenken dürfen, ob man sich an so flache kulturelle Epochen überhaupt binden muss. Er kann auch darüber nachdenken, ob Auschwitz nicht eher ein Problem des 5. Gebotes statt des 1. Gebotes ist.
PS: Herr Kardinal, es tut mir ja leid, daß Sie am Kreisgymnasium Neiße/OS nicht ordentlich Latein lernen konnten und sich dieses Manko in Neuzelle nicht nachholen lies, dafür sind aber nicht die Tradis, sondern die Rote Armee verantwortlich.
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#10   r.ruhrgebietler   06:55:42 | Sonntag, 16. September 2007
@Graf von Gahlen – in diesem Punkt
ist Ihnen zu zustimmen! Ansonsten sollte man diesen Menschen nicht weiter loben… der Schatten, den das Licht wirft könnte länger werden als erwartet…
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#9   Artois †   23:28:28 | Samstag, 15. September 2007
@van Galen
Nun loben Sie mal den Schwaderlap nicht zu sehr. (Jetzt wollte ich fortsetzen „Auch er ist nur ein Hampelmann“, doch dann werde ich wieder zu harsch kritisiert … )
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#8   Graf von Galen   23:26:27 | Samstag, 15. September 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland
Herzlichen Dank an Generalvikar Schwaderlapp, daß er
sich hinter Kardinal Meissner stellt. Bei der allgemein
gewordenen Feigheit ist dies leider nicht mehr selbst-
verständlich.
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#7   PietroParente   20:25:45 | Samstag, 15. September 2007
Es ist bedauerlich
Es ist bedauerlich, welche Meinungs*** (böses Wort!)
der Zentralrat der Juden in Deutschland aufzubauen versucht.
Es hat den Anschein, als müsste der mündige Bürger den täglichen (sic!) tausendfachen Kindermord im Mutterleib mit einem liebenden Auge übersehen und dürfte nur den Holocaust als wahres Unrecht betrachten.
Und es gibt tatsächlich Politiker und Meinungsmacher in unserer Gesellschaft, die auf diesen Zug aufspringen. Sie melden sich täglich zu Wort!
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#6   Seminarist   20:15:11 | Samstag, 15. September 2007
Entarteter Tradi-Ritualismus
Kardinal Meisner kritisiert am Tag der Inkraftretung des Motu Proprio zur Freigabe der alten Messe den „Kult, der in Ritualismus entartet“.
Sein ganz persönlicher Kommentar zur alten Messe – die der Kardinal liebt wie der Teufel das Weihwasser (vielleicht aufgrund seiner famosen Lateinkenntnisse) – ging aber leider nach hinten los. Ohhh…nicht weinen!
Wer Ohren hat zum hören, der höre!
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#5   r.ruhrgebietler   20:02:30 | Samstag, 15. September 2007
recht
hat der Erzbischof! Wir Christen dürfen uns nicht verstecken vor Irrgläubigen aller Art!!
Zu blöd nur, daß der Erzbischof schon oft verbale Rückzieher gemacht hat! Besonders standhaft ist er leider nicht…
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#4   santo domingo 2   17:21:13 | Samstag, 15. September 2007
Im Wortlaut
ist die Predigt dort www.erzbistum-koeln.de/…r_070914_kolumba.pdf zu lesen, für jene, die sie nicht gehört haben.
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#3   Horst Metzker   17:14:33 | Samstag, 15. September 2007
Wisset ihr nicht, dass es Paparazis, auch unter Schreiberlingen gibt?
Momentaufnahmen, ohne Zusammenhang und Hintergrund, ist dies unser Kulturbedürfnis? Einfach die Sau raus lassen, ohne zu wissen, aus welchem Stall das Vieh kommt?
Wieviele Journales haben überhaupt die Predigt selbst gehört, bzw. kapiert, wegen mangels an Bildung?
entartetmuss man ausnützen, wird ein Kassenschlager, mit Meisner sowieso, Adolf, usw.
Erst am 11. Sept. haben wir ca. 3.000 Amerikanern gedacht, aber nicht Millionen Indianern die auf das Gewissen der Amerikaner gehen, und erst gar nicht der ca. 40.000 Kinder, die täglich des Hungers sterben durch die Hilfe der restlich Welt.
Wer ist denn überhaupt entartet? Wer hat denn überhaupt Kultur?
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#2   santo domingo 2   17:04:15 | Samstag, 15. September 2007
Ob die Predigt schon
wohlwollend in der bestehenden Akte www.focus.de/…ocus-_aid_54789.html abgeheftet wurde? ^-^
Könnte man fast meinen… für zwei Artikel in Folge hatte es nicht ‘mal beim SJM-Hinauswurf in Fulda gereicht!
Oder täusche ich mich da? :-D
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#1   Artois †   16:44:44 | Samstag, 15. September 2007
Diese ganze Affäre
ist nichts als eine show …
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