11:38:02 | Sonntag, 16. September 2007
Es gibt auch eine ökumenische Vesper. An den Feierlichkeiten wird der Bischof von Linz teilnehmen.

Der Initiator der Friedensrose, Pius Frank, und Pfarrer Karl Wögerer mit einer kupfernen Verleihungsrose vor der großen Friedensrose vor der Stiftskirche in Waldhausen.
(kreuz.net) Heute werden drei große metallene
Friedensrosen an Menschen verliehen, die sich für Frieden,
Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung eingesetzt haben.
Die Auszeichnung findet in Waldhausen statt –
einer oberösterreichischen Marktgemeinde mit 3000 Einwohnern.
Mitglied der Jury ist unter anderen der
Linzer Bischofsvikar Josef Mayr.
Trägerorganisation der Auszeichnung ist das „Kuratorium Waldhausen“.
Es wird unter anderem von der Kommission ‘Iustitia et Pax’ unterstützt, einer Einrichtung der Bischofskonferenz
zur Förderung von Frieden, sozialer Gerechtigkeit und Menschenrechten.
Am 11. Juli wurden folgende drei
Preisträger für die Friedensrose 2007 nominiert:
• Otto Hirsch, der in Linz einen Malereibetrieb
mit siebzig Beschäftigten führt. Er stellt in seiner Firma auch Menschen ein, die es schwer haben auf
dem Arbeitsmarkt unterzukommen.

Käpitän Edger Willhelm mit der Verleihungsrose vor der MS- Marbach
Hirsch, der in der Cursillo-Bewegung engagiert ist, hat auch an Hilfsprojekten
in verschiedenen Ländern, zum Beispiel in Ex-Jugoslawien oder in Tadschikistan teilgenommen.
Gegenwärtig
läuft ein Projekt zur „Selbsthilfe in Afghanistan“.
• Ruth Steiner wurde 1944 als Kind österreichisch
jüdischer Eltern in Manila geboren.
Sie maturierte in Wien. Mit 18 Jahren trat sie zum Katholischen
Glauben über. Nach der Schule studierte sie Rechtswissenschaften. 15 Jahre war sie als Personalchefin
tätig.
1986 berief sie der damalige Präsident Paul Schulmeister der ‘Katholischen Aktion Österreich’
als Generalsekretärin dieser Organisation.
Heute engagiert sich Frau Steiner auch im jüdisch-christlichen
Dialog. „Ich bin Christin. Aber ich verleugne meine Herkunft nicht“ – erklärt sie: „Ich versuche das
Gemeinsame zu erarbeiten und das Trennende zu respektieren“.
Dazu gehört nach Ansicht von Frau Steiner
auch, Abschied von der Judenmission „im alten Sinn“ zu nehmen:
„Die Juden haben ihren Weg, die Christen
einen anderen. Ich bin überzeugt, daß beide zu Gott führen“.
• Werner Gerstl ist ein Pionier der
Kinder- und Jugendpsychiatrie in Österreich: „Den Menschen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt
wurden, habe ich mich zur Verfügung gestellt“ – erklärt.
Täglich hilft er Kindern, die mißbraucht
wurden oder magersüchtig sind.
Gerstl ist Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie im
Linzer Kinderspital.
Der Verleihung der drei Friedensrosen geht eine ökumenische Friedensvesper voraus,
an der auch der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, teilnehmen wird.
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#11
Bokrug † 21:46:36 | Dienstag, 18. September 2007
#10
GerdEric 22:58:50 | Montag, 17. September 2007
#9
Josef_G 22:50:49 | Montag, 17. September 2007
#8
Galahad 20:28:24 | Montag, 17. September 2007
#7
Josef_G 20:23:13 | Montag, 17. September 2007
#6
GerdEric 17:28:30 | Montag, 17. September 2007
#5
Artois † 17:14:56 | Montag, 17. September 2007
#4
Josef_G 16:56:53 | Montag, 17. September 2007
#3
Bokrug † 14:39:00 | Sonntag, 16. September 2007
#2
Juhuben Cantuja 13:56:20 | Sonntag, 16. September 2007