Ökumene
Christus ist für alle Menschen gestorben – außer für die Juden
Es gibt auch eine ökumenische Vesper. An den Feierlichkeiten wird der Bischof von Linz teilnehmen.
Der Initiator der Friedensrose, Pius Frank, und Pfarrer Karl Wögerer mit einer kupfernen Verleihungsrose vor der großen Friedensrose vor der Stiftskirche in Waldhausen.
Der Initiator der Friedensrose, Pius Frank, und Pfarrer Karl Wögerer mit einer kupfernen Verleihungsrose vor der großen Friedensrose vor der Stiftskirche in Waldhausen.
(kreuz.net) Heute werden drei große metallene Friedensrosen an Menschen verliehen, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung eingesetzt haben.

Die Auszeichnung findet in Waldhausen statt – einer oberösterreichischen Marktgemeinde mit 3000 Einwohnern.

Mitglied der Jury ist unter anderen der Linzer Bischofsvikar Josef Mayr.

Trägerorganisation der Auszeichnung ist das „Kuratorium Waldhausen“.

Es wird unter anderem von der Kommission ‘Iustitia et Pax’ unterstützt, einer Einrichtung der Bischofskonferenz zur Förderung von Frieden, sozialer Gerechtigkeit und Menschenrechten.

Am 11. Juli wurden folgende drei Preisträger für die Friedensrose 2007 nominiert:

• Otto Hirsch, der in Linz einen Malereibetrieb mit siebzig Beschäftigten führt. Er stellt in seiner Firma auch Menschen ein, die es schwer haben auf dem Arbeitsmarkt unterzukommen.

Käpitän Edger Willhelm mit der Verleihungsrose vor der MS- Marbach
Käpitän Edger Willhelm mit der Verleihungsrose vor der MS- Marbach
Hirsch, der in der Cursillo-Bewegung engagiert ist, hat auch an Hilfsprojekten in verschiedenen Ländern, zum Beispiel in Ex-Jugoslawien oder in Tadschikistan teilgenommen.

Gegenwärtig läuft ein Projekt zur „Selbsthilfe in Afghanistan“.

• Ruth Steiner wurde 1944 als Kind österreichisch jüdischer Eltern in Manila geboren.

Sie maturierte in Wien. Mit 18 Jahren trat sie zum Katholischen Glauben über. Nach der Schule studierte sie Rechtswissenschaften. 15 Jahre war sie als Personalchefin tätig.

1986 berief sie der damalige Präsident Paul Schulmeister der ‘Katholischen Aktion Österreich’ als Generalsekretärin dieser Organisation.

Heute engagiert sich Frau Steiner auch im jüdisch-christlichen Dialog. „Ich bin Christin. Aber ich verleugne meine Herkunft nicht“ – erklärt sie: „Ich versuche das Gemeinsame zu erarbeiten und das Trennende zu respektieren“.

Dazu gehört nach Ansicht von Frau Steiner auch, Abschied von der Judenmission „im alten Sinn“ zu nehmen:

„Die Juden haben ihren Weg, die Christen einen anderen. Ich bin überzeugt, daß beide zu Gott führen“.

• Werner Gerstl ist ein Pionier der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Österreich: „Den Menschen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden, habe ich mich zur Verfügung gestellt“ – erklärt.

Täglich hilft er Kindern, die mißbraucht wurden oder magersüchtig sind.

Gerstl ist Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Linzer Kinderspital.

Der Verleihung der drei Friedensrosen geht eine ökumenische Friedensvesper voraus, an der auch der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, teilnehmen wird.
      
11 Lesermeinungen
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#11   Bokrug †   21:46:36 | Dienstag, 18. September 2007
Die Aussagen…
…von Jesus Christus zu den Juden decken sich mit den von Paulus und auch Johannes (Schechinah des talmudischen Judentums als grosse Hure Babylon).
Und zwar deshalb, weil das Judentum das alttestamentarische Wucherverbot niemals auf die ganze Menschheit ausweiten wollte. Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker, zitiert Christus im NT das AT. Und die Propheten, die ihn ankündigten.
Ferner sei erwähnt, dass es natürlich auch eine Verurteilung der Freimaurer im NT gibt: Christus ist der Eckstein, den die Bauleute verworfen haben!
(Metathron, Anthropos des AT, erste Emanation der Gottheit, Licht und Liebe und Geist und Wahrheit und des LOGOS und platonisches Urbild der Menschheit und Abbild der Gottheit, gemeinsam mit dem Ruach Elohim als heiligem Geist)
www.artfond.de/geldseite
www.vergessene-buecher.de
www.fromthewilderness.com
Es waren die Freimaurer Rockefeller und Carnegie, die die Nazis über den Freimaurer Hjalmar Schacht finanzierten!
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#10   GerdEric   22:58:50 | Montag, 17. September 2007
@Josef_G
Ach der arme Paulus,
so Egozentrisch,
so fanatisch…
und was sagen die Römerbriefe schon aus?
sollte Jesus dadurch korrigert werden?
Wäre Jesus denn ein Gott, hätte er es dann nötig korrigiert zu werden…?
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#9   Josef_G   22:50:49 | Montag, 17. September 2007
@GerdEric: Fragen über Fragen
Bin ich ein Heide? Wer is für Sie ein Heide? Ein konsequenter gläubiger Katholik, wie ich versuche, einer zu werden? Was hat mein Heidensein mit Bokrug zu tun? Was habe ich zusammengeschrieben, außer Bibelzitaten und logischen Schlußfolgerungen daraus? Na gut, zum Schluß noch drei Fragen an Frau Steiner gestellt. War diese Fragestellung das Problem? Ist Jesus Christus für Sie auch ein Heide? Warum publizieren Sie hier? Kriegen Sie bezahlt, daß Sie hier den alttestamentarischen Aufpasser spielen? Bei hagalil.com wären Sie besser aufgehoben. Mir würde z.B. nie in den Sinn kommen, bei jener Webseite einen Streit vom Zaun zu brechen. Oder machen Sie es aus Spaß an der Freude?
Ich sehe schon meine Zukunft, ich bin für Sie auch zu blöd, oder ich tue Ihnen leid, wie jeder, bei dem Sie keine Gegenargumente haben.
Nichts für ungut, wir wissen ja vom hl. Paulus, daß sich die Juden in der Endzeit auch bekehren.
„Damit ihr euch nicht auf eigene Einsicht verlasst, Brüder, sollt ihr dieses Geheimnis wissen: Verstockung liegt auf einem Teil Israels, bis die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben (Röm 11,25)“
Aus Platzmangel kann ich nicht weiter zitieren, ich empfehle Ihnen aber den Römerbrief, alle Briefe des hl. Paulus (bitte langsam lesen, evtl. unterstreichen Jude, Nichtjude, Heide, Beschnittener, Unbeschnittener, Christ), bzw. das Buch von Judith Cabaud über Rabbi Zolli.
MfG
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#8   Galahad   20:28:24 | Montag, 17. September 2007
@Josef G.
Zentral ist das Verhalten dem Logos gemäß…
>>>Zerstörung des eigenen Volkes auf der einen Seite, bzw. demütige Duldung des zionistischen Machtstrebens auf der anderen Seite – ein gelenkter Prozeß ist, und dieses zionistische Machtstreben soll als ein anderer Weg zum Gott verkauft werden, und diese neue Lehre soll die Christen ruhigstellen<<<
Denken sie dran…die Zionisten und auch die Islamisten sind keineswegs die mächtigsten auf diesem Planeten…das sind die Hochgradfreimaurer des schottischen Ritus nach Albert Pike…Rockefeller, Bush und Carnegie sind Diener Luzifers…Melkart-Mammon-Molochs…des gefallenen Engels…sie waren es, die das 3. Reich über Hjalmar Schacht finanzierten…!
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#7   Josef_G   20:23:13 | Montag, 17. September 2007
Allgemein: Ich habe das Gefühl, daß ich so eine Art Anti-Pfingsten
um mich herum habe. Wir sprechen anscheinend die gleiche Sprache, trotzdem verstehen wir uns nicht.
@Artois
Es kann sein, daß sie etwas anderes sagen wollte. Gesagt hat sie das. Und es steht von mir fern, jedes ihrer Worte auf die Goldwaage zu legen. Aber ihre Botschaft ist klar, und typisch für unsere Zeit seit V2. Und diese Botschaft steht nun mal im Gegensatz zur 2000 jährigen katholischen Lehre, auch zum heutigen Katholischen Katechismus (deckt sich aber leider mit der diesbezüglichen Aussage von Kardinal Lehmann). Und wenn ich hier etwas falsch interpretiert habe, dann hat sie, oder wer auch immer die Möglichkeit, mich zu korrigieren. Jedenfalls ist diese Botschaft nicht katholisch, bzw. wenn man weiterdenkt, nicht mal christlich. Und logisch sowieso nicht. Irgendwie habe ich das Gefühl, daß diese Sichtweise – demütiges Hinnehmen der Zerstörung des eigenen Volkes auf der einen Seite, bzw. demütige Duldung des zionistischen Machtstrebens auf der anderen Seite – ein gelenkter Prozeß ist, und dieses zionistische Machtstreben soll als ein anderer Weg zum Gott verkauft werden, und diese neue Lehre soll die Christen ruhigstellen. Nein! Wenn man das akzeptieren würde, würde das dazu führen, daß es andere Normen und Maßstäbe für die Juden gäbe, als für die Christen. Und wenn mich jemand des Antisemitismus bezichtigen würde, dann antworte ich dem, ein Antisemit ist derjenige, der so etwas hinnimmt. Achtung und Liebe können nur auf Gegenseitigkeit und Gleichheit ruhen.
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#6   GerdEric   17:28:30 | Montag, 17. September 2007
@Josef_G
ach, was Heiden sich so alles zusammen schreiben, wie auch der Echsenmensch Bokrug, der einfach seine Phantasieromane 1:1 zur Bibel stellt… so isat ja alles irgendwie platonisch-stoisch-pytagoräisch… :-S
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#5   Artois †   17:14:56 | Montag, 17. September 2007
@Josef G
Nun legen Sie mal nicht jedes Wort der Dame auf die Goldwage. Sie wollte wahrscheinlich etwas völlig anderes sagen!
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#4   Josef_G   16:56:53 | Montag, 17. September 2007
Frau Steiner: Abschied von der Judenmission? Eher Abschied vom katholischen Glauben
„Die Juden haben ihren Weg, die Christen einen anderen. Ich bin überzeugt, daß beide zu Gott führen“.
Die Aussage steht im Widerspruch zum Johannesevengelium bzw. zur ganzen Offenbarung:
„Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Joh 14,6) und:
„Denkt nicht, dass ich euch beim Vater anklagen werde; Mose klagt euch an, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt. Wenn ihr Mose glauben würdet, müsstet ihr auch mir glauben; denn über mich hat er geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie könnt ihr dann meinen Worten glauben?“ (Joh 5,45-47) und:
„Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen.“(Joh 6,45)
Eigentlich könnte ich jetzt das ganze NT zitieren. Frau Steiner! Sie haben zwei Möglichkeiten:
1, Entweder katholisch, und dann Judenmission, weil es keinen anderen Weg zum Vater gibt, oder
b, nicht katholisch, und dann können Sie meinetwegen aud die Judenmission verzichten.
Es gibt nicht den Weg des Christentums für die Goyim, und den Weg der jüdischen Religion für die Juden.
Und wenn tausend deutsche (und andere) Bischöfe nicht den Mut haben, das so auszusprechen, ändert das an der Sache nichts.
Wozu haben Sie sich eigentlich 1962 bekehrt? Wahr Ihr Glaube der des Rabbi Zolli? Hat Ihr Glaube sich in der Folgezeit geändert?
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#3   Bokrug †   14:39:00 | Sonntag, 16. September 2007
Christus war Metatron: Der plat. und stoische sowie heraklidische und pythagorä. Logos: Wort Gottes
Israel Shamir hatte ein paar (nicht al.) richtige Gedanken…
www.israelshamir.net/…man/PardesGerman.pdf
Alternativen zur postmodern-neoliberal-relativistischen Welt…!
www.vergessene-buecher.de
…denkzettel-philosophie.de/…nkzettel2/krause.pdf
Paulus selbst greift in seiner Athener Rede einen pantheistisch klingenden Gedanken auf: „Denn in ihm leben, weben und sind wir.“ Damit knüpft er an griechisches Gedankengut an, wie er gleich hinzufügt „wie auch einige eurer Dichter gesagt haben.“
Diese Aussage geht zurück auf den Dichter Aratos. Dieser Gedanke bedeutet aber dennoch nicht, auch wenn vielfach die Gefahr gesehen wird, eine für den Theismus unzulässige Gleichsetzung von Schöpfer und Geschöpf genauso wenig wie Vergleichbares in der Eckhartschen Mystik. Dennoch wurde jene Art von Mystik, deren einflußreichster Exponent Meister Eckhart ist und sich auf jenen Areopagiten zurückverfolgen läßt, vielfach ablehnend mit dem Verdikt des Pantheismus versehen.
Die Pansophie geht von einer beständig aus Gott hervorströmenden Welt und Natur (Leben) aus, die aber nicht identisch mit ihm ist. Aber auch nicht getrennt von ihm, sondern von seinem Geist – und Gott ist laut Bibel Geist, kann jedenfalls so beschrieben werden – durchwaltet und von seiner Kraft durchwirkt.
Sie hat in Gott (der Gottheit) ihren Urgrund.
So heißt es in der Missionspredigt des Apostels Paulus auf dem Aeropag in Athen (Apg 17, 2: „In ihm leben wir und bewegen wir uns und sind
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#2   Juhuben Cantuja   13:56:20 | Sonntag, 16. September 2007
vermutlich anderer Meinung
der ehemalige Oberrabbiner von Rom Israele Zolli (Zoller) dürfte anderer Meinung gewesen sein als er zum Katholizismus übertrat und Eugenio Maria als christliche Namen wählte.
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#1   HeinrichvonOfterdingen   13:31:36 | Sonntag, 16. September 2007
Christus ist für alle Menschen gestorben – außer für die Juden
Leider eine der Irrlehren des 2.Vatikanums! Aus NOSTRA AETATE so ab Abschnitt 2. Einer der Gründe, warum dieses Konzil von den wahrhaften Katholiken als Räubersynode abgelehnt wird.
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