Es gibt viele Unterschiede zwischen der Alten und der Neuen Messe. So wird die Kommunion in der Alten Messe nicht ausgeteilt, sondern gespendet. Erste alte Sonntagsmesse in Fulda.
Alte Sonntagsmesse in Fulda
(kreuz.net) Am gestrigen Sonntag abend fand in der Pfarrkirche St. Sturmius in Fulda die erste Messe im
klassischen Römischen Ritus seit der Veröffentlichung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ statt.
Etwa sechzig Gläubige versammelten sich zur heiligen Handlung.
Vor Beginn des Gottesdienstes verlas
der zuständige Pfarrer, Hw. Nikolaus Schwarz, das vom 15. August stammende Dekret des Bischofs von Fulda,
Mons. Heinz Josef Algermissen.
Darin „erlaubte“ der Bischof mit Wirkung vom 14.September 2007 die sonntagabendliche
Feier der Alten Messe in der Fuldaer Pfarrkirche St. Sturmius.
Seit dem Erscheinen des Motu Proprio ‘Summorum
Pontificum’ ist eine solche Erlaubnis nicht mehr notwendig.
Pfarrer Schwarz wies auch darauf hin, daß
der 1967 konsekrierte Altar der Kirche St. Sturmius sowohl für die Zelebration der Alten als auch für
das Vorstehen der Neuen Messe geeignet sei.
Zelebrant der Messe war Hw. Aloysius Winter – ehemaliger Rektor der Theologischen Fakultät Fulda
Der zelebrierende Priester habe nämlich immer den Tabernakel
vor Augen, der in die Mitte des Altares in einer Art Stufe eingelassen ist.
Der Pfarrer erklärte ferner,
daß die Heiligen Messen im Alten Ritus in der Gottesdienstordnung der Gemeinde mitaufgeführt werden.
Er bat die Gläubigen, die daran teilnehmen, sich in die Gemeinde einzufügen.
Die gestrige Heilige Messe
wurde als Amt zu Ehren der göttlichen Vorsehung zelebriert. Die nächste wird zu Ehren der Immerwährenden
Hilfe gefeiert.
Der Zelebrant, Hw. Aloysius Winter – ehemaliger Rektor der Theologischen Fakultät Fulda –
erklärte in seiner Predigt, daß die Altgläubigen treu zu Papst und Kirche stünden.
Der Alte Ritus
habe einen großen spirituellen Reichtum zu bieten und weise vielfältige Zeichen der Ehrfurcht auf.
So werde die Kommunion den Gläubigen nicht nur ausgeteilt sondern gespendet. Gleichzeitig würden die
Kommunikanten einen sakramentalen Segen empfangen.
In der Alten Messe sprechen Priester und Gemeinde
gemeinsam zu Gott – so Hw. Winter: „Wenn der Priester die Gemeinde anspricht, dreht er sich um.“
Der
Einwand, daß die Freigabe des Alten Ritus angeblich hinter das Zweite Vatikanum zurückführe, sei gegenstandslos.
Er würde sich letztlich gegen Papst Benedikt XVI. richten, der selber am Konzil teilgenommen habe und
von dem man annehmen könne, daß er wisse, was er tut.
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32 Lesermeinungen
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Ratibor: neue Liturgie Leider gibt es auf beiden Seiten ausreichend Fanatiker, die der jeweils anderen
Richtung völlig unberechtigt das bona fide grundsätzlich absprechen. Zu diesen Fanatikern gehören Sie
eindeutig nicht. Ich habe hier schon wiederholt über mein Erleben im Rahmen der Reihe „Alte Liturgien
in romanischen Kirchen Kölns“ geschrieben. Die Benediktiner von San Anselmo, Rom, haben mehrere Tage
ihr Konventamt ganz in Latein ausschließlich gesungen, kein gesprochenes Wort! Die Konzelebranten haben
den Kanon abwechselnd und die hl. Wandlung gemeinsam gesungen. Eine solche Feierlichkeit gibt es in der
„alten“ Liturgie nicht. Laut Freinsberg gibt es inzwischen auch deutsche Antiphonale, so daß eine solche
Liturgie auch in unserer Landessprache möglich ist, eine entsprechende Zelebration habe ich allerdings
noch nicht erlebt. Laut Freinsberg ist der Unterschied zwischen Hochamt und sonstiger Liturgie aufgehoben.
Das führt dazu, daß es kaum noch richtige Hochämter gibt, die gesungenen Texte wirken in der üblichen
gesprochenen Liturgie aufgesetzt. Wenn Sie sich ernsthaft um eine nicht nur würdige (wie viele) sondern
auch feierliche „neue“ Liturgie bemühen, kann man Sie nur beglückwünschen und bitten: weiter so. Warum
ist das Bewußtsein, daß Liturgie Feier unserer Erlösung ist, so weitgehend aus unserem Bewußtsein
verschwunden, daß wirkliche Hochämter so selten geworden sind? Ich wäre Ihnen als offenbar ebenfalls
überzeugter Anhänger der „neuen“ Liturgie für eine Stellungnahme sehr dankbar.
@ratibor – Friedenswunsch jeder hört das was ihn beschäftigt als erstes. pax tecum ist Ihnen so gewünscht
wie geschrieben. Ihre Haltung macht es schwer, die viell. berechtigten Sorgen ihrerseits noch von ihren
frustgeladenen Entgleisungen zu unterscheiden. So harte Veruteilung wie die aus ihrem Mund bringen nicht
weiter und ich stehe Ihnen per eMail gerne weiter Rede und Antwort!! machen es auch Priestern in den Gemeinden
nicht leicht, überhaupt einmal die Trendwende zu versuchen (ein hartes Brot, wie sie wohl selbst wissen,
wenn ich ihre Anspielung auf die Räte richtig interpretiert habe). Priestern? Oder Eventmanager des V-II-Klerus?
Danke für Ihren guten Rat – hier wurden meinerseits Feststellungen gemacht. insofern ist Mt 7,1: „Richtet
nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!“ und Mt 7,21 „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird
in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.“ immer ein guter
Hinweis, der aber insbesondere bei mir ständig gelebt wird. Es ist eine Gnade in Demut zu leben (wenn
es auch ungemein schwer ist in dieser Zeit!!9 – das haben hier nur ganz wenige verstanden! Jeder ist damit
gut beraten.
Terminhinweis An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass heute Abend um 22.59 Uhr im dritten
Programm des Südwestfunks die Sendung „Der Papst und die Römische Messe“, die schon im August auf Bayern
3 lief, gezeigt wird. Für Alle, die die Erstausstrahlung nicht gesehen haben.
@Ratibor Nehmen Sie gewisse Äußerungen von gewissen Herrschaften einfach nicht ernst, die den außerord.
Ritus leider in ein denkbar schlechtes Licht rücken. Fanatismus und Verunglimpfungen haben mit dieser
herrlichen Liturgie nämlich nichts zu tun, ebenso wenig wie die gegenwärtigen Probleme im ordentlichen
Usus auf die liturgischen Bücher selbst zurückgehen. Man kann auch diesen Usus sehr würdig und erhaben,
zelebrieren, Papst Benedikt ist das beste Beispiel. Dass Sie sich als Priester mit der Liturgie sehr viel
Mühe geben, ist einfach sehr zu loben, da es heute leider auch das Gegenteil gibt. Machen Sie weiter,
lieber Ratibor, auch wenn es nicht immer ganz leicht ist in der Praxis. Es lohnt sich allemal. Wenn es
möglich ist, feiern Sie wenigstens ab und zu auch mal lateinische Hochämter im ordentlichen Ritus. Wenn
man dies entsprechend vorbereitet, mit Textblättern etwa, wird dies auch für die „Lateinunkundigen“
zu einem großen Erlebnis. Ich habe sehr feierliche und würdige lat. Hochämter im außerordentlichen
und ordentlichen Ritus erlebt. Es hat mich sehr geprägt und fasziniert mich immer wieder. Leider gibt
es auch im Klerus Vorbehalte dagegen, was ich sehr traurig finde. Denn es geht ja nicht gegen die volkssprachliche
Liturgie, die es ja auch geben muss. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Das einzige Problem, ist blinder,
zerstörerischer Fanatismus, und den gibt es leider auf beiden Seiten. Der hat mit der Hl. Liturgie der
Kirche nichts zu tun und muss ferngehalten werden!
@ Tridentinus Laien können nur zwei Sakramente spenden: Die Taufe und einander gegenseitig das Ehesakrament.
Unsinn. In der Antike wurde die Kommunion selbstverständlich mit nach Hause genommen und dort konsumiert
bzw. den Kranken gebracht. Selbstverständlich können Laien die Kommunion spenden. Sie können nicht
die Eucharistiefeier leiten, aber das Sakrament spenden können sie.
#26 johannes XXIII 21:22:08 | Montag, 17. September 2007
Nur ist der Raum von St. Sturmius schon immer ein sakraaler bau, der Kunst halt erlegen. Früher war barock
auch mal modern und sogar verpöhnt und heute? Naiv!
#25 Florian Geyer 21:05:44 | Montag, 17. September 2007
johannes XXII ein hochaltar würde in dieser betriebskantine eh beine bekommen und rauslaufen (ohne um
dem mahltisch zu hopsen). Der HERR ist nur dort AUCH drin weil er unheimlich gnädig ist und Geschmacksverirrungen
großherzig verzeiht !
#24 Benedikt 20:48:45 | Montag, 17. September 2007
@ Tridentinus Das scheint in St. Sturmius (kennt jemand diesen stürmischen Heiligen?) Er war im 8. Jahrhundert
Abt des damals weltberühmten Klosters Fulda. Als solcher lag er im Konflikt mit den Erzbischöfen von
Mainz, denen das exemte Kloster in ihrem Jurisdiktionsbereich ein Dorn im Auge war. Das alte Sprichwort
„Nomen est omen“ findet in Sturmius eindeutig Bestätigung .
#23 johannes XXIII 20:23:57 | Montag, 17. September 2007
Bierzelt Da ich bei der Messe dabei war: Es ist nicht die schönste Kirche, der einzige Grund ist nunmal
der Altar. Und den gehslt einer Messe auf Äusserlichkeiten zu reduzieren wäre mehr als Naiv, denn Gott
ist überall. Selbst in einem Bierzelt aufem Oktoberfest…
#21 Florian Geyer 19:55:24 | Montag, 17. September 2007
Kirche? wenn das Plus das aussieht wie ein zu kurzes Kreuz nicht runterhängen würde und nicht alle in
der gleichen Richtung säßen könnt ma meines es ist ein Bierzelt am Oktoberfest
@ r.ruhrgebietler Ihr „Friedenswunsch“ klingt eher nach „Herr, sei seiner Seele gnädig“. Und alle diese
Verurteilungen in ihrem Posting nur deshalb weil ich von „Feier“ spreche. Ich kann nur Vemutungen Ihnen
gegenüber anstellen: viele negative Erfahrungen und Beispiele aus der Praxis werden Sie zu ihrer hasserfüllten
Reaktion geführt haben … und auch ich kenne viele beklagenswerte Beispiele. Aber ich finde es doch
bedauerlich, dass sie so tief in einen Frust hineingetrieben (worden) sind, dass Sie alles schon an ein
paar Worten und Begriffen fest machen. Sie kennen mich nicht, sie waren sicherlich noch nie dabei, wenn
ich zelebriert habe, und doch sprechen Sie mir mein Priestertumund meine Intention ab. Ihre Haltung macht
es schwer, die viell. berechtigten Sorgen ihrerseits noch von ihren frustgeladenen Entgleisungen zu unterscheiden.
So harte Veruteilung wie die aus ihrem Mund bringen nicht weiter und machen es auch Priestern in den Gemeinden
nicht leicht, überhaupt einmal die Trendwende zu versuchen (ein hartes Brot, wie sie wohl selbst wissen,
wenn ich ihre Anspielung auf die Räte richtig interpretiert habe). Im Guten will ich Ihnen doch zwei
Worte unseres Herrn zu Betrachtung empfehlen: Mt 7,1: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!“
und Mt 7,21 „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer
den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.“ Den Willen des Vaters erkennt aber nur ein demütiges Herz –
nicht der „Übereifrige“ (Mt 7,22f)
Bluemenschmuck Blumenschmuck ist in der römischen Liturgie nicht vorgesehen. Er wird in einem Dekret
der Ritenkongregation Ende des 19. Jahrhunderts lediglich geduldet.
@ratibor – Priester? Ihre Aussage, dass keine „NOM“ Meßfeier überhaupt würdig sein kann, ist nicht
nur sehr gewagt, sondern auch beleidigend. Zumindest empfinde ich als Priester, der sich immer um eine
würdige Feierbemüht, dies so. Sie und Priester? Röm.-kath. Priester? Wissen Sie nicht, daß Sie Sich
GOTT geweiht haben? Dann sollte Ihnen doch die Opfermesse ein brennendes Verlangen sein! Und eine weitere
Bitte: ich gehe in keine FEIER des Kreuzesopfer Jesus Christi! Es ekelt mich an, diesen Tingeltangel zu
ertragen, denn er ist NICHT GOTTGEFÄLLIG! Haben Sie die Textstelle vergessen da Jesus Christus die Wechsel
usw. aus dem Tempel vertrieb mit den Worten „… ihr habt eine Räuberhöhle daraus gemacht“?? Nein, Sie
sind kein röm.-kath. Priester, möglicherweise nicht einmal ein Priester Jesus Christi. Ein rk. Priester
hat sich Jesus Christus bis in den Tod verschrieben und nicht dem PGR oder der Frauengemeinschaft oder
einer sonstigen charismatischen Bewegung. Seine Heimat ist der Beichtstuhl! Seine Wirkstädte der Altar,
seine Arbeit die würdige Zelebrierung des hlg. Messopfers, seine Freizeitbeschäftigung ist das sammeln
von Seelen für den Himmel, seine Kleidung das Skapulier. Sein Gürtel ist der Rosenkranz, seine Mutter
ist die Jungfrau Maria! Sein Knappe im Kampfe gg. den Satan ist der hlg. Erzengel Michael! Sein Banner
in den Wogen der Welt ist Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament und auf den Prozessionen! Er
ist unermüdlich um die Seelenrettung seiner Gemeinde bemüht! pax tecum!
#15 PietroParente 16:05:44 | Montag, 17. September 2007
@Isidor Dokumentieren Sie doch bitte noch weitere Missbräuche in den beiden „Einrichtungen“. In Tabgha
mag man gerne „Events“ ausrichten. Auch eine Messe wird dort gerne als EVENT verkauft!!!
Häresien in Oberhausen und Bochum/Landorganist Haresien in Oberhausen Jugendkirche Tabgha – Fussballspiel
im Gottesdienst. Ü30 Kirche in Bochum…Weissbrot wird gesegnet und jeder kann sich dann bedienen nach
der sogenannten „Wandlung???“…Wer näheres erfahren möchte sollte mal dort hingehen zu den Veranstaltungen
der beiden guten „Seelsorger“…die dort auf der Bühne stehen!
@Tridentinus der heilige sturmius war einer der gefährten des hl. bonifatius. außerdem war er gründerabt
des klosters fulda im jahre 744. er stammte aus dem bayrischen adel und wird eben in fulda stark gefeiert
und verehrt. im hohen dom zu fulda ist ein altar dirkt über seinem garb errichtet wurden. sein gedenktag
(im bistum fulda fest) ist am 16.dezember. ich hoffe, die infos reichen ihnen.
#12 PietroParente 15:09:43 | Montag, 17. September 2007
@landorganist Es ist schon ein Unding, eine bestimmte Gruppe, die in jedem Falle alle Menschen unter 30
ausschliesst, zu einer Messe herbeizurufen. Es gibt keine Messen für bestimmte Interessensgruppen. Niemand
ist von einer Hl. Messe auszuschließen. Im Umkehrschluss. Jede Hl. Messe ist öffentlich! Und somit ist
eine Ü30-Messe unsittlich! Vor allem ist zu fragen, welche Inhalte in dieser Messe NUR und auschließlich
Menschen über 30 anspricht!!!
Würde des Priester ist wichtig – Danke an Ratibor Man kann verstehen, dass die neue Messe oft als „Veranstaltung“
angesehen wird. Vielerorts hat es auch nicht mehr mit dem hl. Messopfer zu tun – sondern es geht um Selbstdarstellung
des „schlechen“ Schauspielers (warum kommen denn sowenig Menschen zum Gotteshaus – bei schlechten Schauspielern
gibt es auch dementsprechende Einschaltquoten im TV). Besondere Beispiele im Bistum Essen sind die Jugenkirche
Tabgha in Oberhausen und die Ü30 Kirche in Bochum. Beides strotzt nur so vor Häresien, die aber durch
den Bischof Dr. Felix Genn gewünscht/gefördert werden. Es gibt Gott Lob noch einige gute und seeleneifrige
Priester die sich im neuen Ritus bemüht haben eine feilerliche Liturgie zu halten. Früchte: …auch
viele junge Menschen kommen zur Messfeier nicht nur sonntäglich. Ich hoffe, das ist auch bei Pfarrer
„Ratibor“ der Fall.
@ r.ruhrgebietler Ihre Aussage, dass keine „NOM“ Meßfeier überhaupt würdig sein kann, ist nicht nur
sehr gewagt, sondern auch beleidigend. Zumindest empfinde ich als Priester, der sich immer um eine würdige
Feier bemüht, dies so. Da für Sie wohl nur der „äußere Rahmen“ zählt – auch beim Ritus – sollten
sie ehrlicherweise nicht von einer „gottfälligen“ Feier schreiben, sondern von einer Ihnen gefälligen
Feier.
#7 Tridentinus 13:13:12 | Montag, 17. September 2007
Wenn in dieser modernen Kirche der Tabernakel bis heute in einer Position verblieben ist, die sowohl Zelebration
versus apsidem und populum erlaubt, wie man das kurz nach dem Konzil öfter gemacht, aber später vielfach
geändert hat, ist das schonmal positiv. Kirchliche Kunst ist nicht unbedingt auf Neo-Stile festgelegt.
Der Usus extraordinarius ist so gross, dass er unabhängig von Stilvorlieben strahlen und überzeugen
kann. Freilich gibt es moderne Kirchen, in denen seine Rubriken kaum genau eingehalten werden können.
Das scheint in St. Sturmius (kennt jemand diesen stürmischen Heiligen?) ohne weiteres möglich zu sein.
Also ich kann da sehr wohl Blumenschmuck erkennen, und auch ein Kreuz ist vorhanden Wozu irgendwelcher
Nippes und Gipsfiguren wichtig sein sollen, erschliesst sich mir nicht. Wir sind ja nicht bei den Hinduisten,
die ihre Tempel mit allem möglichen Gipsnippes vollstellen.
Gott trauert sicherlich! Selig hingegen die „60 Gläubigen“ die zumindest ein würdigere Liturgie durch
den Zelebranten erhielten, als jede NOM je sein könnte. Der äußere Rahmen hingegen ist auf den Photos
doch wohl eher unangemessen für ein solches herausragendes Ereignis. Sehr schlicht. Kein Hochaltar, kein
Blumenschmuck für Gottes Ehre. Es ist also noch sehr viel Aufbauarbeit zu erwarten, bis alles wieder
in den gottgefälligen und richtigen Bahnen geht. Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament!
#3 Tridentinus 12:06:24 | Montag, 17. September 2007
Es gibt tatsächlich Kommunionausteilungen die mit einer Spendung wenig gemeinsam haben. Aber vielleicht
hat diese Sprachregelung auch etwas richtig erkannt. Laien können nur zwei Sakramente spenden: Die Taufe
und einander gegenseitig das Ehesakrament.
Warum Verfälschung des Textes? Im Untertitel heißt es: „So wird die Kommunion in der Alten Messe nicht
ausgeteilt (…)“. Im Artikel heißt es aber: „So werde die Kommunion den Gläubigen nicht nur ausgeteilt
(…)“ Warum diese tendenziöse Verfälschung? Schon z.B. in „Ave Maria – Gebet- und Gesangbuch für das
Bistum Würzburg“ aus dem Jahr 1949 heißt es: „Bei der Austeilung der heiligen Kommunion ein Lied.“ Also
wurde auch in der „Alten Messe“ die Kommunion ausgeteilt. Warum verfälscht Kreuz.net die eigenen Texte
und konstruiert einen Gegensatz, wo es ihn nicht gibt?
#1 thaumaturgos 11:56:49 | Montag, 17. September 2007
… so wird die Kommunion in der Alten Messe nicht ausgeteilt, sondern gespendet das ist kein unterschied,
der real ist, sondern böswillige und blöde haarspalterei des hetz.net packs …