08:11:27 | Dienstag, 18. September 2007
Reisepläne + Schadenfreude + Kardinal macht Kinokarriere + Die Messe als Selbstausdruck + Ein Bischof der Toleranz

Papstbesuch in Österreich
© Pressefoto Robert Jäger, APA-FOTO-POOL ReisepläneUSA. Papst Benedikt XVI. wird voraussichtlich Mitte April 2008 in die USA reisen. Dabei soll
er New York, Washington, Boston und möglicherweise Baltimore besuchen. Das vermutet die katholische US-Nachrichtenagentur
‘cna’. In New York sei neben einer Freiluftmesse im ‘Central Park’ eine Rede vor den Vereinten Nationen
und ein Besuch des sogenannten Ground Zero geplant.
SchadenfreudeDeutschland. Das kirchenfeindliche
Boulevardmagazin ‘Spiegel’ hat behauptet, daß das Bistum Regensburg im Fall eines
rückfällig gewordenen
pädophilen Priesters „Schweigegeld“ an eine Familie in Viechtach bezahlt habe. Das Bistum soll „hart
an der Grenze zur Legalität“ versucht haben, den Vorfall Ende der 90er Jahre „zu vertuschen“. Das Bistum
dementiert die Aussagen. Es habe sich bei den Zahlungen nicht um Schweigegeld, sondern um Schmerzensgeld
für die Opferfamilie gehandelt.
Kardinal macht KinokarrierePolen. In Polen entsteht ein neuer Film
über Papst Johannes Paul II. Das berichtete ‘Radio Vatikan’ mit Bezug auf die Medien des Landes. Grundlage
dafür ist das Buch des früheren Privatsekretärs des Papstes, Stanislaw Kardinal Dziwisz von Krakau:
„Mein Leben mit dem Papst. Johannes Paul II: Wie er wirklich war“. Die Erinnerungsschrift ist ab 19. September
auf Deutsch erhältlich. Angeblich arbeitet der Kardinal bereits am Drehbuch für eine dreiteilige Kinofassung.
Er will im Film auch den Erzähler spielen.
Die Messe als SelbstausdruckÖsterreich. Bisher hat niemand
Interesse an einer Alten Messe bekundet. Das erklärte der Bischof von Feldkirch, Mons. Elmar Fischer,
im Gespräch mit ‘Radio Vorarlberg’: „Wichtig ist, daß die Messe mit innerem Vollzug gefeiert wird, da
hänge ich zu wenig an Formen.“ Bischof Fischer gefällt die neue Messe. Man habe viele Möglichkeiten,
sich auszudrücken. Ein Priester seiner Diözese, Hw. Eberhard Amann, freut sich dagegen, daß der Papst
die Alte Messe aus der Grauzone geholt hat. Das Motu Proprio drücke Toleranz gegenüber den Altgläubigen
aus.
Ein Bischof der Toleranz„Der Bischof der Toleranz, der Immigranten, der Benachteiligten, der das
diözesane ‘Zelt Abrahams’ den Moslems für ihr Freitagsgebet und die Kapelle neben der Kathedrale von
Caserta den Ukrainischen und Moldauischen Orthodoxen zur Verfügung gestellt hat. Aber die Feier der Tridentinischen
Messe, die seit dem 14. September durch das Motu proprio von Papst Benedikts XVI. wieder in ihr Recht
eingesetzt ist, hat er verboten.“
Aus der Tageszeitung ‘Corriere del Mezzogiorno’ über den Bischof von
Caserta, der am Sonntag eine Alte Messe in seiner Diözese verboten hat. Zitiert nach dem Blog ‘Summorum
Pontificum’.
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#9
Gallowglas 10:49:58 | Dienstag, 18. September 2007
#8
Juhuben Cantuja 10:31:24 | Dienstag, 18. September 2007
#7
Artois † 10:15:09 | Dienstag, 18. September 2007
#6
Brandenburgis 10:11:35 | Dienstag, 18. September 2007
#5
Konrad 10:05:19 | Dienstag, 18. September 2007
#4
Juhuben Cantuja 09:31:19 | Dienstag, 18. September 2007
#3
thaumaturgos 09:21:07 | Dienstag, 18. September 2007
#2
Brandenburgis 09:15:59 | Dienstag, 18. September 2007
#1
Juhuben Cantuja 09:05:20 | Dienstag, 18. September 2007