kreuzmeldungen
Reisepläne + Schadenfreude + Kardinal macht Kinokarriere + Die Messe als Selbstausdruck + Ein Bischof der Toleranz
Papstbesuch in Österreich
Papstbesuch in Österreich
© Pressefoto Robert Jäger, APA-FOTO-POOL
Reisepläne

USA. Papst Benedikt XVI. wird voraussichtlich Mitte April 2008 in die USA reisen. Dabei soll er New York, Washington, Boston und möglicherweise Baltimore besuchen. Das vermutet die katholische US-Nachrichtenagentur ‘cna’. In New York sei neben einer Freiluftmesse im ‘Central Park’ eine Rede vor den Vereinten Nationen und ein Besuch des sogenannten Ground Zero geplant.

Schadenfreude

Deutschland. Das kirchenfeindliche Boulevardmagazin ‘Spiegel’ hat behauptet, daß das Bistum Regensburg im Fall eines rückfällig gewordenen pädophilen Priesters „Schweigegeld“ an eine Familie in Viechtach bezahlt habe. Das Bistum soll „hart an der Grenze zur Legalität“ versucht haben, den Vorfall Ende der 90er Jahre „zu vertuschen“. Das Bistum dementiert die Aussagen. Es habe sich bei den Zahlungen nicht um Schweigegeld, sondern um Schmerzensgeld für die Opferfamilie gehandelt.

Kardinal macht Kinokarriere

Polen. In Polen entsteht ein neuer Film über Papst Johannes Paul II. Das berichtete ‘Radio Vatikan’ mit Bezug auf die Medien des Landes. Grundlage dafür ist das Buch des früheren Privatsekretärs des Papstes, Stanislaw Kardinal Dziwisz von Krakau: „Mein Leben mit dem Papst. Johannes Paul II: Wie er wirklich war“. Die Erinnerungsschrift ist ab 19. September auf Deutsch erhältlich. Angeblich arbeitet der Kardinal bereits am Drehbuch für eine dreiteilige Kinofassung. Er will im Film auch den Erzähler spielen.

Die Messe als Selbstausdruck

Österreich. Bisher hat niemand Interesse an einer Alten Messe bekundet. Das erklärte der Bischof von Feldkirch, Mons. Elmar Fischer, im Gespräch mit ‘Radio Vorarlberg’: „Wichtig ist, daß die Messe mit innerem Vollzug gefeiert wird, da hänge ich zu wenig an Formen.“ Bischof Fischer gefällt die neue Messe. Man habe viele Möglichkeiten, sich auszudrücken. Ein Priester seiner Diözese, Hw. Eberhard Amann, freut sich dagegen, daß der Papst die Alte Messe aus der Grauzone geholt hat. Das Motu Proprio drücke Toleranz gegenüber den Altgläubigen aus.

Ein Bischof der Toleranz

„Der Bischof der Toleranz, der Immigranten, der Benachteiligten, der das diözesane ‘Zelt Abrahams’ den Moslems für ihr Freitagsgebet und die Kapelle neben der Kathedrale von Caserta den Ukrainischen und Moldauischen Orthodoxen zur Verfügung gestellt hat. Aber die Feier der Tridentinischen Messe, die seit dem 14. September durch das Motu proprio von Papst Benedikts XVI. wieder in ihr Recht eingesetzt ist, hat er verboten.“

Aus der Tageszeitung ‘Corriere del Mezzogiorno’ über den Bischof von Caserta, der am Sonntag eine Alte Messe in seiner Diözese verboten hat. Zitiert nach dem Blog ‘Summorum Pontificum’.
      
9 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#9   Gallowglas   10:49:58 | Dienstag, 18. September 2007
@Juhuben Cantuja
wer ist der eigentliche Pharisäer, jemand der die UNO verachtet oder jemand der sich weigert das Unrecht, das er einem Volke zugefügt hat – den Indianern nämlich – anzuerkennen. Von einer Entschuldigung seitens eines amerikanischen Präsidenten haben ich bis jetzt nichts vernommen.
Ganz im Gegenteil, als erst vor Kurzem ein UN-Beschluß bezüglich der Grundrechte von Ureinwohnern verabschiedet wurde, haben sich die USA in vorderster Linie(gemeinsam mit Australien) geweigert, diesem zuzustimmen …
Redaktion benachrichtigen
#8   Juhuben Cantuja   10:31:24 | Dienstag, 18. September 2007
thaumaturgos: die eigentlichen Pharisäer
wer ist der eigentliche Pharisäer, jemand der die UNO verachtet oder jemand der sich weigert das Unrecht, das er einem Volke zugefügt hat – den Indianern nämlich – anzuerkennen. Von einer Entschuldigung seitens eines amerikanischen Präsidenten haben ich bis jetzt nichts vernommen.
Redaktion benachrichtigen
#7   Artois †   10:15:09 | Dienstag, 18. September 2007
ZItat Pulus VI
Ehre dem Menschen! Ehre dem Denken, Ehre dem Wissen, … Ehre dem Menschen, dem König der Erde und heute Fürsten des Himmels! Ehre dem lebenden Wesen, das wir sind, …
Ihr Weltbürger, die ihr beim Morgenrot dieses neuen Jahres (1970) erwacht, … Wohin führt der Weg der Menschheit? Wir dürfen einen prophetischen Blick wagen: Die Menschheit ist unterwegs, sie schreitet in Richtung auf eine größere Weltherrschaft voran … Und welchem Zweck dient das? Einem besseren, intensiveren Leben!
… Friede ist der konsequente Schlußpunkt der jetzigen Welt, das Ziel des Fortschritts, die endgültige Ordnung, auf die alle großen Anstrengungen der Zivilisation gerichtet sind. Wir verkünden den Frieden als die Hauptfrucht des menschlichen Gewissens.
Redaktion benachrichtigen
#6   Brandenburgis   10:11:35 | Dienstag, 18. September 2007
@Juhuben
Auch dieser Äußerung möchte ich hier mal zustimmen!
Redaktion benachrichtigen
#5   Konrad   10:05:19 | Dienstag, 18. September 2007
Regensburg/Riekofen
Egal ob Schweigegeld oder Schmerzensgeld, der Mann mit Priesterweihe, der Ministranten die Geschlechtsteile entblößt und den ein törichter Regens hat durchgehen lassen, ist „entartet“ und hätte nie in eine Gemeinde gesandt werden dürfen. Papst Johannes Paul II. hat für diese Fälle „null Toleranz“ als Maxime ausgegeben. Im angeblich so katholischen Regensburg scheint man da noch hinter dem Mond zu sein.
Redaktion benachrichtigen
#4   Juhuben Cantuja   09:31:19 | Dienstag, 18. September 2007
thaumaturgos: hinter jedem Misthaufen ein Freimaurer
Es gibt Leute, die vermuten hinter jedem Misthaufen einen Freimaurer während Sie hinter jeder Kritik an einem Tun des Papstes, das nichts mit seiner Aufgabe als Glaubenswächter zu tun hat, sondern eine politische Entscheidung ist, einen Sedesvakantisten vermuten
Redaktion benachrichtigen
#3   thaumaturgos   09:21:07 | Dienstag, 18. September 2007
anchen post kiann man nur mehr sagen
schmorts in der hölle innerster kreis, ihr selbstgerechten pharisäer … auf gut österreichisch: schei* sedisvakanisten
Redaktion benachrichtigen
#2   Brandenburgis   09:15:59 | Dienstag, 18. September 2007
@Juhuben
Dem kann ich nur uneingeschränkt zustimmen. Das UN-Gebäude am East River, dieses Hurenhaus des Irrsinns, ist ein Satanstempel. Es sei erinnert an den schändlichen Auftritt des Apostaten Paulus VI. vor dieser teuflischen Szenerie.
Redaktion benachrichtigen
#1   Juhuben Cantuja   09:05:20 | Dienstag, 18. September 2007
bedauerlich
sollte Benedikt XVI im Tempel menschlicher Arroganz und Selbstherrlichkeit auftreten, wäre dies ein bedauerns-werter faux-pas. Die UNO ist das Werk Präsident Roosevelt’s traurigen Gedenkens, der in Jalta halb Europa einem der übelsten Verbrecher – Joseph Stalin nämlich – überliess. Es sei hier auch erwähnt, dass wenige Jahre zuvor Stalin mit Hitler einen Pakt abschloss.
Wäre es nicht höchste Zeit, dass auch die USA sich um die Bewältigung ihrer Vergangenheit bemühen und Anklage gegen Roosevelt erheben?
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenNeue Selige + … kreuzmeldungenDer Ratzinger-Schülerkreis tagt + … kreuzmeldungenEnde der Leiden + … kreuzmeldungenNicht der schlechteste Teil + … kreuzmeldungenVerkommenes Wochenende + kreuzmeldungenMögliche Menschheitskatastrophe? + … kreuzmeldungenDank aus Rom + … kreuzmeldungenDas rechte Maß + … kreuzmeldungenZwei spontane Heiligsprechungen + kreuzmeldungenKinder sind keine Krankheit + kreuzmeldungenPapst empfing Nahostpolitiker + … kreuzmeldungenPastorale Priorität? + … kreuzmeldungenMut zur altmodischen Alternative + … kreuzmeldungenKurienernennung + … kreuzmeldungenPäpstliche Überzeugungsarbeit + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net