Ketzer, Kinderschänder, Konkubine, Trinker, Homo – sind in der Pfarrseelsorge kein Problem. Was aber, wenn ein Priester Sympathien für die Alte Messe zeigt? Vier Beispiele.
(kreuz.net) Vier Priester haben stellvertretend für viele über Repressalien berichtet, die sie wegen
ihrer Liebe zur Alten Messe erleiden mußten.
Die Priester äußerten sich vor der Septemberausgabe des
monatlich erscheinenden Mitteilungsorgans ‘IK-Nachrichten’.
Das Informationsblatt nennt zum Schutz der
Priester weder Namen noch Bistümer.
Lieber Laien als gläubige Priester
Einer der vier Priester bezahlte
seine Sympathie für die Alte Messe mit der Degradierung zum Aushilfspriester.
Ein anderer, jüngerer
Priester erfuhr, daß er bei der Umstrukturierung der Pfarreien zu Pfarrverbänden sicher keine Pfarrei
erhalten werde. Er dürfe nur in untergeordneter Position wirken.
Einem dritten Priester teilte der Personalverantwortliche
seines Bistums mit, daß er keine neue Stelle erhalten könne. Er sei pastoral für das Bistum nicht geeignet –
„wie alle Priester, die von dieser alten Liturgie kommen“.
Er könne höchstens in einem größeren Team in der Krankenhauspastoral
eingesetzt werden.
Einem weiteren Priester wurde die Ausübung der priesterlichen Dienste in seinem Pfarrverbund
gänzlich verboten. Er hätte bei der Feier der Neuen Messe Handlungen setzen müssen, die der Vatikan
ausdrücklich verboten hat.
Nun findet in der Kirche nur noch ein Wortgottesdienst statt.
Kommentar
der Initiativkreise
Für die ‘IK-Nachrichten’ klären derartige Vorfälle die Vorsicht vieler möglicher
Zelebranten der Alten Messe:
„Nach jahrzehntelangen Erfahrungen bei ihnen selbst oder bei Mitbrüdern
fürchten sie, bei einem Konflikt mit der Diözese wegen ihrer liturgischen Präferenzen von Rom im Stich
gelassen zu werden.“
Email-Adressen der Empfänger
26 Lesermeinungen
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#26 Pünktchen 11:59:03 | Freitag, 28. September 2007
Aus dem Pfarrbrief der Gemeinde St. Josef in Mainz: . Hl. Messe im tridentinischen Ritus (Messe im überlieferten
Ritus) Mit Erlaubnis unseres Kardinals Karl Lehmann wird die Messe in unserer Pfarrei dienstags (18.00
Uhr) und sonntags (8.30 Uhr) im überlieferten Ritus gefeiert. Genaue Vorgaben sind bei der Feier im alten
Ritus einzuhalten und es darf keine Vermischung der Riten geben. So wird z.B. die Hl. Kommunion allein
als Mundkommunion gereicht. Die >>>> Homepage der Pfarrei St. Josef, Mainz www.st-joseph-mainz.de/<<<<
. Adresse und Kontaktmöglichkeiten: Pfarrgemeinde St. Joseph Josefstr. 74 55118 Mainz Tel.: 06131/611451
FAX: 06131/9725109 Der Pfarrer Josef Mohr hat die e-mail-Adresse: pfarrer@st-joseph-mainz.de Seine Tel.nr.
lautet: 06131/9725108
Lieber Alois Bischof, Ausser in Fragen der Ehemoral und Sexualmoral hat „Rom“ nach 1965 konsequent in
Liturgie- und Glaubensfragen rechtgläubige röm.-kath. Priester, Bischöfe und vor allem Laiengläubige
im Stich gelassen. … „im Stich gelassen“? Wie viele Umschreibungen es doch gibt für: Häretisch geworden.
Der Erzbischof Levebre feilte auch an den Formulierungen rum, um auszusagen: „Sie sind häretisch“ ohne
jedoch die Konsequenzen ziehen zu müssen. Lavieren nennt man das.
#21 Alois Bischof 20:54:11 | Mittwoch, 19. September 2007
Im Stich lassen Ausser in Fragen der Ehemoral und Sexualmoral hat „Rom“ nach 1965 konsequent in Liturgie-
und Glaubensfragen rechtgläubige röm.-kath. Priester, Bischöfe und vor allem Laiengläubige im Stich
gelassen. Man ist und bleibt dort taub. Man ist ja selber auch Moderatrevolutionär und Ökumenist geworden
im Vatikanischen Apparat. Und welcher Revolutionär verhandelt schon mit Kontrarevolutionären wie Alt-Mess’-Priestern?
Nur im Kantianischen Sinne der Antithesis beschäftigt Rom sich jetzt mit „Tradis“ und konservativen Priestern.
@stimme der vernunft – ach? Dann sollten Sie schnellsten ins Krankenhaus gehen; intensiv, denn so etwas
ist Gefährlich! Und danach in die Reha – da sollten Sie direkt psychologische Betreuung erfahren und
den Rest der Welt von Ihrem Unflat verschonen. Es war, ist und bleibt: Glauben zu können ist eine Gnade.
Bei Ihnen dürfen wir also noch hoffen, daß Sie zum Glauben an Jesus Christus kommen.
Oh ruhrpotti, du brichst mir das Herz Seelen, die heilige Opfermessen zelebrieren wollen, werden in Deutschland
verfolgt. Wo ist meine Tränenamphore, ich glaube, ich werde angesichts dieser Tragödie eine Träne vergiessen.
alles vertreten aus allen“Gruppierungen“, die am Beginn dieses Artikels genannt werden, sind Vertreten
in der Pfarrseelsorge vorhanden, nicht selten mit Wissen und Duldung der Bistumsleitung (s. Regensburg,
Riekofen). Fairerweise muss man jedoch sagen, dass die allermeisten Priester keine Trinker, Ketzer, Kinderschänder
oder dergleichen sind.
Christenverfolgung? Aber ja doch! Hier sogar in Deutschland – direkt nebenan! Dazu braucht es nur Seelen,
die die trad. hlg. Opfermesse zelebrieren wollen – und dabei ein stetig größerwerdende Schar gläubiger
Seelen zu diesen rekrutiert! Eigentlich Schade, daß die Verantwortlichen letztlich nur auf einen materiell
abgesicherten Lebensabend aus sind, bei möglichst geringer (am besten: gar keiner!) körperlichen oder
gar seelischen Verantwortung! Aber das irdische Leben ist endlich – das Ewige leben ist EWIG!!!
#16 gunter waltorf 13:45:27 | Mittwoch, 19. September 2007
namensverwirrung aus gegebenem anlass sei festgestellt die lesermeinungen unter „kurt usar“ o.ä. auf
diesem portal stammen NICHT von dem gleichnamigen arzt aus graz!
Ein Meisterwerk Ein Meisterwerk in der Kunst, einen nichtssagenden Artikel zu schreiben: Keine Belege,
nur pure, nicht nachprüfbare Behauptungen. Und dann noch die schwachsinnige Gegenüberstellung von „Laien“
und „gläubigen Priestern“, so als seien Laien, jenes dreckige Untermenschenpack, das in der Kirche allenfalls
als Sakramentsempfänger taugt, sofern sie auch artig um 23.59:59 Uhr auf die Uhr geschaut und danach
keine Herztabletten mehr geschluckt haben, weil Gott sie fürs Herztablettenschlucken nach 0.00 Uhr in
die Hölle schickt, wenn sie danach noch die Untermenschenfrechheit besitzen, die Kommunion zu empfangen,
per se nicht gläubig. Was für ein dummer Artikel. Selbst Tradis müssten sich doch schämen, wenn ihre
Meinungen mit solch billigen und primitiven Methoden verbreiten werden, die mit Information und Journalismus
nichts zu tun haben. Und hier noch eine „katholische Nachricht“ von mir: Drei altrituelle Priester sollen
sich an Ministranten herangemacht haben. Namen der Betroffenen bleiben selbstverständlich ungenannt.
Aber es ist wahr! Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit für die katholischen Nachrichten.
Lieber Landorganist, ich habe schon verstanden, was Ihnen an Argumenten fehlt machen Sie durch Beleidigungen
(Pius-Hansel, Katholiban) wieder wett. Zumindest versuchen Sie es. Diskussionen gehen Sie grundsätzlich
aus dem Weg, weil sich dann Ihre geistige Windstille zeigen würde: Bitte haben Sie Verständnis, wenn
ich auf Ihre sicher folgende Replik nicht unbedingt eingehe. Der Grund hierfür ist, dass Sie einer vernünftigen
Diskussion nicht folgen können: Es liegt dann entweder an deren Sinnleere … oder daran, dass der leider
oft zu liberalen Redaktion Ihre Pöbeleien zu viel sind …oder an der Beschneidung meiner Schreibrechte
durch die Redaktion. Unfreiwillig recht haben Sie allerdings auch einmal: Nun sei’s drum. Diskussionen
mit Ihnen und anderen Individuen entsprechender Couleur bringen nichts. Fanatismus taugt eben nicht als
Grundlage für einen fruchtbaren Dialog. Im Übrigen schön, wie Sie hier den Modernismus vorführen.
Anfangs glaubte ich, es handelte sich um ein Fake, so primitiv kann man nicht sein. Man kann. Wenn man
ein Modernist ist gelingt es wunderbar. Und das Beste ist: man merkt es selber nicht einmal.
#13 landorganist 12:39:31 | Mittwoch, 19. September 2007
Lieber Herr von O. Wenn Sie meine Erwiderung als billig empfinden, liegt es wohl daran, dass Sie geistig
nicht folgen können, und in wahrscheinlich Argumente aus „Aldi“-Regalen suchen und nutzen. Was soll diese
alberne Aufzählung von Dingen, die nichts mit dem Thema zu tun haben? Wer hat gesagt, dass etwas verschleiert
werden soll? Im Gegenteil, alles muss auf den Tisch und aufgeklärt werden. Und dabei ist es völlig gleich,
ob es sich um einen Priester der röm. Kirche oder um einen Pius-Hansel handelt. War das für Sie deutlich
genug? In dem Zusammenhang hat dieser Verecundus (oder so ähnlich) mal wieder auf’s Beste bewiesen, wie
schlicht manch Tradi-Hirn doch arbeitet (V-II-Bistumsverwaltung, oh mein Gott!!!). Nun sei’s drum. Diskussionen
mit Ihnen und anderen Individuen entsprechender Couleur bringen nichts. Fanatismus taugt eben nicht als
Grundlage für einen fruchtbaren Dialog. Da sind sich dann Katholiban und Taliban recht nahe. Bitte haben
Sie Verständnis, wenn ich auf Ihre sicher folgende Replik nicht unbedingt eingehe. Es liegt dann entweder
an deren Sinnleere oder an der Beschneidung meiner Schreibrechte durch die Redaktion. Wahrscheinlich an
beidem. Bei täglich 8 Beiträgen (ist das viel für einen „Modernisten“?) muss ich mich auf das Wesentliche
beschränken. Ach wenn ich doch bloß ein Tradi wäre, ohne Unterlass könnte ich meinen Sermon hier produzieren…
#12 juergen 12:39:15 | Mittwoch, 19. September 2007
@Romulus Ich kann nur hoffen, dass sich diese Priester an die Nuntiatur in Berlin wenden. Da würde ich
die Finger von lassen! Ich habe mal in einer ganz anderen Sache versucht ein Schreiben über die Nuntiatur
an ein röm. Dikasterium zu schicken. Ich bekam Antwort von der Nuntiatur, daß Rom in dem Fall nicht
zuständig sei. Aber natürlich war Rom zuständig! Also das ganze per Fax an das röm. Dikasterium geschickt
(und mich gleichzeitig über das Vorgehen der Nuntiatur beschwert) und nach einiger Zeit hatte ich auch
eine Antwort in meiner Sache. – Die Antwort wurde übrigens über die Nuntiatur an mich weitergeleitet.
Ob sein Vorgehen für den Angestellter der Nuntiatur irgendwelche Konsequenzen hatte, weiss ich nicht.
@landorganist Allerdings, hetznettypisch wird all das üble in billiger Stammtisch-Polemik ausschließlich
bei den sog. „Modernisten“ gefunden. Wo sollte man es denn sonst finden, Sie kleiner Tastenakrobat?
Lieber Landorganist, Ihre Replik auf meinen Beitrag empfinde ich als etwas billig. Natürlich: Auswüchse
gibt es immer, schreiben Sie, aber sie sollen unter den Teppich gekehrt werden, meinen Sie. Oder relativieren
Sie alles andere auch so leger: Korruption bei Siemens Natürlich: Auswüchse gibt es immer Morde in Bagdad
durch amerikanische Söldnerunternehmen Natürlich: Auswüchse gibt es immer Folter auf Guantánamo Natürlich:
Auswüchse gibt es immer
#8 nonnobisdomine 12:13:03 | Mittwoch, 19. September 2007
Die hier dargestellten Beispiele spiegeln die Situation in den deutschen Bistümern wieder. Da lassen
doch die freimaurerisch-vorfeldfreimaurerischen (Erz-)Bischöfe grüßen. Mal schauen, wann es eine unabhängig-katholische
Kirche in Deutschland geben wird. Die überwiegende Mehrheit des katholischen Klerus in Deutschland hält
von „ROM“ gar nichts.
#7 raindance1 † 12:06:44 | Mittwoch, 19. September 2007
Haben Bischöfe Angst? wenn die Schlabbermessen, die Blabbermessen, die Haustier- und Karnevalsmesse,
die Überbevölkerungsmessen und der ganze Schrott den es da sonst noch gibt, dann irgendwann mal keinen
mehr von Hocker hauen…wenn da keiner mehr hingeht, weil jede Show irgendwann abgelutscht und langweilig
wird, dann bleibt nur noch die „Alte Messe“ übrig, ob da einer Angst hat oder nicht…
#6 verecundus 12:00:01 | Mittwoch, 19. September 2007
Konzilswahnsinn Man hat es eigentlich geahnt, aber nun hat man es – wenn man 1 und 1 zusammenzählt –
deutlicher vor Augen als einem lieb ist. Stammtisch hin oder her, Tatsache bleibt, daß eine V-II Bistumsverwaltung
also selbst Kinderschändern verständnistriefend entgegenkommt, ihnen unablässig neue Brücken baut
und großzügig für etwaige Schäden aufkommt, mit den Freunden des alten Ritus aber kurzen Prozeß macht
und sie für solche Gedankenverbrechen wie Glaubenstreue übel bestraft. Was sagt uns solches Maß über
diese hochalimentierten LeutInnen? Nicht viel gutes, wie’s aussieht (zumindest vom Stammtisch aus).
#5 landorganist 11:59:47 | Mittwoch, 19. September 2007
Lieber Herr von O. wie recht Sie haben! So einfach ist es nicht in der Welt, wie manch einer hier sich
das vorstellt: Abschaffung des NOM, alleinige Feier des Missa Tridentina und alles Übel ist aus der Welt
geschafft. Der in Rede stehende „Artikel“ beweist doch nur den schlichten Verstand des Schreibers. Natürlich:
Auswüchse gibt es immer. Sünde, Versagen, etc. all das ist in der Welt und natürlich auch im Klerus,
das sind ja auch nur Menschen. Allerdings, hetznettypisch wird all das üble in billiger Stammtisch-Polemik
ausschließlich bei den sog. „Modernisten“ gefunden. Mit Verlaub aber es gibt bessere Witze.
Lieber Landorganist, offensichtlich schließen sie frei nach Christian Morgensterns Palmström messerscharf,
dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Ach wenn die Welt so einfach wäre wie sie sich Landorganisten
vorstellen.
#1 Pünktchen 11:41:31 | Mittwoch, 19. September 2007
Man wüßte gerne, um welche Diözesen es sich handelt! Sind es die üblichen Verdächtigen (etwa Mainz,
Fulda …)? Kann jemand diese Information nachliefern?