(kreuz.net) Wir begreifen, daß keine Familie normal funktionieren kann, ohne ein verant- wortliches Haupt.
Keine Stadt kann gedeihen, ohne eine gesunde Administration. Kein Staat kann überleben, ohne einen Anführer
irgendwelcher Art.
Wir begreifen auch, daß nichts durch sich selber ins Sein kommen kann.
Weiter können
wir sehen, daß das Universum in einer sehr geordneten Weise existiert und funktioniert und daß es für
Hunderte und Tausende Jahre überlebt hat.
Können wir folglich sagen, daß das alles zufällig und beliebig
ist? Können wir die Existenz des Menschen und der ganzen Welt auf einen bloßen Zufall zurückführen?
Der Mensch repräsentiert nur einen ganz kleinen Teil des großen Universums.
Wenn er planen kann und
die Vorteile des Planens begreift, dann müssen auch seine eigene Existenz und das Überleben des Universums
auf eine geplante Anordnung basieren.
Das bedeutet, daß es einen ordnenden Willen hinter unserer materiellen
Existenz gibt und daß es eine außergewöhnliche Macht gibt, welche die Dinge ins Sein bringen und sie
in einer geordneten Bewegung zu halten.
In der Welt muß es eine große handelnde Kraft geben, um alles
in der richtigen Ordnung zu bewahren.
In der wunderbaren Natur muß es einen großen Schöpfer geben,
der die schönsten Kunstwerke erschafft und alles für ein bestimmtes Ziel im Leben produziert.
Zutiefst
erleuchtete Menschen erkennen diesen Schöpfer, weil kein Mensch einen anderen Menschen erschaffen oder
machen kann.
Der Schöpfer ist weder ein Tier noch eine Pflanze. Er ist weder ein Götze noch eine Statue
irgendwelcher Art, weil keines dieser Dinge sich selber herstellen oder etwas anderes erschaffen könnte.
Er ist von all diesen Dingen verschieden, weil er der Macher und Erhalter aller Dinge ist.
Der Schöpfer
aller Dinge muß von den anderen Dingen, die er erschaffen hat, verschieden sein und größer sein als
sie.
Es gibt verschiedene Weisen, um Gott zu erkennen. Es gibt viel über ihn zu berichten.
Die großen
Wunder und eindrücklichen Wunder dieser Welt sind wie offene Bücher, in denen wir über Gott lesen können.
Außerdem kommt Gott uns zu Hilfe durch viele Botschafter und Offenbarungen, die er zu den Menschen geschickt
hat.
Diese Botschafter und Offenbarungen erzählen uns alles, was wir wissen müssen, um Gott zu erkennen.
Aus der Broschüre „What is Islam?“ herausgegeben vom Cooperative Office for Call and Guidance in Al-Bat’ha.
Riad, Saudi Arabien.
Email-Adressen der Empfänger
41 Lesermeinungen
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#41 Bokrug † 21:59:54 | Donnerstag, 20. September 2007
Wissenschaftlich und philosophisch… …Duns Scotus und Scotus Eriugena oder auch Nikolaus von Kues und
Leibniz sowie der Philosoph Krause als Begründer der Pansophie/PanENtheismus. Ferner siehe der Physiker
Burkhard Heim www.kopp-verlag.de/ www.kopp-verlag.de/cgi/websale6.cgi www.kopp-verlag.de/cgi/websale6.cgi?Ctx=%7bver%2f6…
Illobrand von Ludwiger Das neue Weltbild des Physikers Burkhard Heim – Paket Englische Zeitungen sahen
in ihm den »neuen Einstein«. »Steht den Deutschen ein neues Weltbild bevor?«, fragte der Stern 1957
in einem Artikel über den fast blinden, tauben und handlosen Physiker Burkhard … Preis: 49.95 EUR incl.
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Burkhard Heim Englische Zeitungen sahen in ihm den »neuen Einstein«. »Steht den Deutschen ein neues
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Das neue Weltbild des Physikers Burkhard Heim – Hörbuch Englische Zeitungen sahen in ihm den »neuen
Einstein«.
Wissenschaftlicher Gottesbeweis Zunächst: Axiome werden gesetzt und nicht bewiesen. Auch das Kausalitätsgesetz
ist wissenschaftlich nicht beweisbar. Gott hätte sich in seiner Allmnacht einer zwingenden wissenschaftlichen
Beweisführung öffnen können, wenn er gewollt hätte. Was will Gott uns damit sagen? Gott ist laut 1
Joh. 4,8 die Liebe und will in Liebe erkannt werden. Wer Gott in Liebe erkennt, und nur der, erkennt ihn
auch in der Wissenschaft und in der gesamten Schöpfung! Liebe setzt aber Freiheit voraus. Freiheitsentzug
hingegen entwürdigt. Damit hat Gott den Menschen durch seine freiheitsbedingte Liebesfähigkeit mit einer
einmaligen Würde ausgestattet! Handeln unter Zwang hat für Gott keinen Wert. „Selbst wenn ich meinen
Leib zur Verbrennung hingäbe…“ Hieraus folgt: die menschliche Freiheit und damit auch die Religonsfreiheit
ist in der Schöpfung grundgelegt, wie ich in einem früheren Beitrag innerhalb dieses Forums ausgeführt
habe. Liebe schafft Individualität, denn die Verschiedenheit der Menschen beruht darauf, daß Gott jeden
Menschen auf eine eigene Weise liebt. Liebe stabilisiert aber auch Individualität, denn die Völker (wie
z. B. Juden, Armenier, Kopten) die ihre Religionszugehörigkeit beibehalten haben, haben auch ihre Volkszugehörigkeit
bewahrt. Nach dem Gebot „Du sollst Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst lieben“ schafft
Liebe Gemeinschaft. Es hat bekanntlich noch nie so viel einsame Menschen gegeben, wie heute unter dem
Einfluß abnehmender Religiösität
#39 Peter-Pan 18:54:50 | Donnerstag, 20. September 2007
@HeinrichvonOfterdingen … eigentlich ist das kein Problem: Der Schöpfer ist ewig, er lebt von Ewigkeit
zu Ewigkeit und er ist dem Konzept der Zeit und damit der Veränderlichkeit nicht unterworfen. Das ist
ja ein wunderbares Argument. Es läuft darauf hinaus, dass hinter der Entstehung des Universums Konzepte
stehen, die der Mensch ohnehin nicht begreifen kann. Konzepte wie die Ewigkeit zum Beipspiel, oder wie
die „Zeit vor der Zeit“. Dinge die das menschliche Begriffsvermögen übersteigen. Aber in wie fern belegt
das die Existenz eines Schöpfers. Wenn man bereit ist, an Dinge wie Ewigkeit und Unendlichkeit zu glauben,
dann spricht doch auch nichts gegen Urknall und / oder Evolution. @Bruder Theophil: Warum reden wir…über
„Gottesbeweise“…wenn wir Ihn doch jede Sekunde unseres Lebens spüren und preisen dürfen, für das,
was er an uns getan hat…und dafür, dass er uns ins Leben gerufen Nichts was wir in jeder Sekunde unserers
Lebens spüren muss notwendigerweise auf einen Schöpfer zurückgehen. Und wenn doch, hätten ein ganzer
Haufen Geschöpfe (darunter auch zahllose Menschen) wenig Grund für ihr tristes (oft kurzes) Dasein dankbar
zu sein. Wie Kurt schon sagt, es ist doch albern jemanden dafür dankbar zu sein, dass man jemals existiert
hat. @virOblationis Wie konnte Seiendes aus dem Nicht-Sein hervorgehen Das ist eine interessannte Frage.
Aber auch wenn man alle temporalen Aspekte außen vorlässt, verschiebt sich diese Frage früher oder
später auch auf einen möglichen Gott.
#38 DieWahrheit † 15:16:03 | Donnerstag, 20. September 2007
@Stöhr: Sehen Sie, Sie sind ziemlich allein hier… … mit Ihren Ansichten. Die Stimme aus Wien sagt
es Ihnen ja auch: Es handelt sich nicht um einen Hinweis auf ein algemeingültiges Gottesbeweis.
#37 Bokrug † 14:11:03 | Donnerstag, 20. September 2007
@Pelagius III: @Pelagius III.: Beschäftigen sie sich mit der griechischen Philosophie und christlichen
Gnosis. Freier Wille existiert im paulinischen „Ge-Wissens“ – und Personalitäts-Begriff (eine der grössten
Neuerungen der abendländischen Philosophie) sehr wohl. Siehe auch Duns Scotus und Scotus Eriugena als
christliche Philosophen. Oder auch Philo von Alexandrien als Bekannter des Paulus. Neuplatonismus. www.artfond.de/geldseite www.vergessene-buecher.de LOGOS – ein Begriff von grosser Weite in der christlichen Philosophie. Grüsse
Bokrug
#36 Stimme aus Wien 14:04:46 | Donnerstag, 20. September 2007
Daniel Stöhr Das 1. Vat. war ein dogmatisches Konzil im alten Still: es wurden Sätze und Lehren verurteilt
und auf diesem Hintergrund die Lehre der Kirche definiert. Deswegen muss man diese Lehren immer von der
Fragestellung her lesen. Bekanntlich stellte sich das Konzil sowohl gegen die Lehren des Fideismus – (Gotteserkenntnis
ist nur durch Gnadenlicht möglich, die Vernunft hat keinen Platz) – wie auch gegen den Rationalismus –
(Glaube sei eine Erkenntnisart minderer Qualität). Aus dieser Postition wird hier die Tragfähigkeit
der Vernunft betont (gegen die Fideisten): der der Gott aus den Dingen der Welt erkennt, der braucht dazu
keine übernatürliche Erleuchtung, er schaft das mit der natürlichen Vernunft. Es handelt sich nicht
um einen Hinweis auf ein algemeingültiges Gottesbeweis.
#35 DieWahrheit † 13:50:19 | Donnerstag, 20. September 2007
@Stöhr Das Vatikanische Konzil sagt: „Gott, aller Dinge Grund und Ziel, kann mit dem natürlichen Licht
der menschlichen Vernunft aus den geschaffenen Dingen mit Sicherheit erkannt werden“ (DS 1785). Welch
schöner Beweis kirchlicher Fehlbarkeit! Alles, was wir nicht beweisen können, erheben wir zum Dogma –
aus, basta, fertig! Welche Sicherheit!? Das ist doch lächerlich… Durch die Vernunft und „mit Sicherheit“.
Also wenn das nicht bedeuten soll, dass man Gott beweisen können soll, dann weiß ich auch nicht… Das
bedeutet es eben NICHT. Es ist einfach eine Feststellung o^/ , aber ganz sicher kein Beweis . Die Vernunft
sagt etwas ganz anderes: Wie ich schon öfter angemerkt habe: Ich kenne weder einen naturwissenschaftlichen
Beweis für die Existenz eines oder mehrerer Götter, noch Beweise gegen deren Existenz; unser Universum
und die Vielfalt auf unserem Planeten lässt sich aber ohne die zwingende Existenz eines höheren Wesens
erklären und verstehen. Hieraus und aus weiteren Argumenten (z.B., dass es keine naturwissenschaftlich
gesicherten Beweise für „göttliche Wunder“ gibt) folgt für mich, dass die Existenzfrage Gottes ohne
Belang ist, weil die Welt auch ohne ihn auskommt. Wer glauben will, soll das tun! Aber er soll nicht versuchen,
Beweise zu sehen, wo keine sind. Noch weniger soll er versuchen, andere davon zu überzeugen.
#34 Ydefix 13:28:30 | Donnerstag, 20. September 2007
@Stimme aus Wien: Ich schrieb: Also Dogma ist es jedenfalls, dass der Schöpfer mittels des Kausalschlusses
bewiesen werden kann. Sie schreiben: Nein – Dogma ist das nicht – Thomas von Aquin spricht von Wegen ,
nicht von Beweisen!!! – Für einen der Glauben will, ist es hell genug – wer nicht glauben, will ist es
dunkel genug. Das Vatikanische Konzil sagt: „Gott, aller Dinge Grund und Ziel, kann mit dem natürlichen
Licht der menschlichen Vernunft aus den geschaffenen Dingen mit Sicherheit erkannt werden“ (DS 1785).
Durch die Vernunft und „mit Sicherheit“. Also wenn das nicht bedeuten soll, dass man Gott beweisen können
soll, dann weiß ich auch nicht…
#32 Pelagius III. 09:22:09 | Donnerstag, 20. September 2007
@Bruder Theophil Nein, nach katholischer Lehre hat der Mensch keine freie Wahl. Wenn ich zu jemandem sage:
„Du hast die Wahl zwischen A und B, wenn du aber B wählst, dann wirst du bestraft“, so ist das keine
‘freie’ Wahl, da ja die Strafandrohung den anderen zwingt, A zu wählen. Eine freie Wahl besteht dann,
wenn ich zwischen zwei (oder mehr) Alternativen wählen kann, ohne daß eine mit Sanktionen behaftet ist.
Wenn ich im Restaurant wählen darf zwischen Bier und Wein oder zwischen Suppe und Bruschetta – das ist
eine freie Wahl. Die Tragikomödie besteht ja darin, daß die meisten Christen nicht gut sind aus Liebe
zum Guten, sondern aus Angst vor der Höllenstrafe. Sie sind zwangsweise gut, nicht aufgrund einer freien
Wahl.
#31 virOblationis 08:21:36 | Donnerstag, 20. September 2007
Kant oder nicht Kant Daß es nach Kant keine Gottesbeweise mehr geben kann, gilt nur innerhalb des Kantianismus.
Wenn man dessen Grundlagen nicht akzeptiert, stellt sich wiederum die Frage: „Wie konnte Seiendes aus
dem Nicht-Sein hervorgehen?“ Und weil die Antwort darauf von so existentieller Bedeutung ist, ist ein
Beweis die beste.
#30 Kurt K. 00:21:04 | Donnerstag, 20. September 2007
@ Bruder Theophil: Sie haben mich nicht verstanden Mein Gedankengang ist aber auch nicht ganz einfach
zu verstehen und für mich nicht einfach zu formulieren, jedenfalls nicht präzise. Ich versuchs nochmal:
Mit dem Filmriss hab ich nicht an Gott gedacht. Nehmen wir ein anderes Beispiel: Nehmen Sie an, ich würde
Mäuse züchten. Ich legte grossen Wert darauf, dass meine „Schöpfung“ – also die Mäuse – ein bestimmtes
Verhalten an den Tag legen. Z.B. keinen Mais essen. Nun beobachte ich die von mir ins Leben gerufenen
Mäuse hundert Tage lang in einem gemeinsamen Käfig (das diesseitige Leben) . Nach den hundert Tagen
sortiere ich die Mäuse aus, die meinem Verhaltenskodex entsprochen haben (also keinen Mais gegessen haben)
aus und tue sie in einen wunderschönen Käfig, in dem kein Mausewunsch unerfüllt bleibt (das Paradies).
Die restlichen – wahrscheinlich die überwiegende Mehrzahl – die Mais gegessen haben, kommen in einen
grauenhaft kleinen, kalten Käfig (Hölle). Müssten die Mäuse mich daher als Schöpfer verehren (also
wenn sies könnten)? Wäre es nicht besser gewesen, ich hätte die Mäuse erst gar nicht gezüchtet, wenn
ich vorhätte, einen grossen Teil von ihnen zu quälen? Im Sinne der „Summe des Leids“ wäre es besser
gewesen, die Mäuse nicht zu züchten. Die Nicht-Existenz ist ja kein Leid. Es ist einfach Nichts. Aber
Nichts ist nichts schlimmes.
#29 Bruder Theophil 00:09:01 | Donnerstag, 20. September 2007
@ Kurt K. Als Beispiel mag ein Fimriss dienen. Also eine Erinnerungslücke (aufgrund von zuviel Alkohol
oder sehr hohem Fieber – mir beides schon passiert). Was in dieser Zeit abgelaufen ist, ist mir völlig
egal, denn ich erinnere mich überhaupt nicht daran. Wäre ich nicht am Leben, so würde mich auch keine
Erinnerung an das Leben quälen – logisch, denn ich wäre ja nie da gewesen. Und noch dazu katholisch
gedacht: Wäre es nicht „besser“, gar nicht erst zu existieren, als zu leben (und zu leiden) und zu fehlen
und dann vielleicht in die Hölle zu kommen? GOTT hat keinen Filmriss. Der Vergleich ist unpassend. Und
Ihre Existenz haben Sie IHM zu verdanken. Nein. Wir haben in unserer Existenz eine freie Wahl uns für
oder gegen GOTT zu entscheiden. Wir sind keine Marionetten an SEINEN Fäden. Der Weg durch eine enge Pforte
in SEIN Reich oder auf einer gradlinigen Autobahn ins Verderben ist Ihre Entscheidung.
#28 Kurt K. 23:52:07 | Mittwoch, 19. September 2007
Gottesbeweise Ich werd jetzt nicht all die Kritiken die es an dem kausalen Gottesbeweis (alles hat eine
Ursache) gibt hier reinschreiben. Schauen Sie einfach unter Wiki: Gottesbeweis de.wikipedia.org/wiki/Gottesbeweis
nach unter „Kausaler Gottesbeweis“ und Sie finden alles zum Thema. Gottesbeweise gehen nicht. Ebensowenig
wie Gegenbeweise.
#27 Eunous 23:47:29 | Mittwoch, 19. September 2007
Frühkindliches Gemüt Da sieht man, in welchen kindlichen Denkschemata (nicht nur) der Islam auch heute
noch verhaftet ist. Einen teleologischen Gottesbeweis habe ich Kraft meiner Gedanken schon mit 13 zurückgewiesen,
dieser Moslem klammert sich daran wie der Ertrinkende an einen Rettungsreifen. Ganz nebenbei ist der Vergleich
noch ziemlich undemokratisch, denn ein demokratisch legitimiertes Haupt existiert immer NACH dem Staat,
der Stadt, etc., über den er gebietet. Aber so wie ein Löwe geistig nicht an den Menschen rankommt,
genauso unfähig ist der Muselmann mit Kant die Unmöglichkeit der Gottesbeweise anzusehen. Und ein Löwe
kann mittels mangelnder Auffansungsgabe natürlich nicht angeklagt werden, noch kann man mit ihm diskutieren;
was übrig bleibt, wenn er Probleme macht, ist ihn abzuknallen!
#26 Kurt K. 23:47:27 | Mittwoch, 19. September 2007
Ah, Bruder Theophil, ich hatte Sie schon vermisst. …und dafür, dass er uns ins Leben gerufen hat. Mal
ne ernstgemeinte Frage: Wäre es schlimm, wenn Sie oder ich oder alle Menschen nicht leben würden? Ich
glaube nicht, denn einem nicht-existenten Wesen ist sozusagen alles egal. Als Beispiel mag ein Fimriss
dienen. Also eine Erinnerungslücke (aufgrund von zuviel Alkohol oder sehr hohem Fieber – mir beides schon
passiert). Was in dieser Zeit abgelaufen ist, ist mir völlig egal, denn ich erinnere mich überhaupt
nicht daran. Wäre ich nicht am Leben, so würde mich auch keine Erinnerung an das Leben quälen – logisch,
denn ich wäre ja nie da gewesen. Und noch dazu katholisch gedacht: Wäre es nicht „besser“, gar nicht
erst zu existieren, als zu leben (und zu leiden) und zu fehlen und dann vielleicht in die Hölle zu kommen?
Warum reden wir… …über „Gottesbeweise“…wenn wir Ihn doch jede Sekunde unseres Lebens spüren und
preisen dürfen, für das, was er an uns getan hat…und dafür, dass er uns ins Leben gerufen hat.
@ Stimme aus Wien eine Mythologhie hat mehr zu sagen, als man ihr aus den Reihen der „Katholiban“ oder
der Wissenschaftsgläubigen (naiven Empiristen) zugestanden wird. Man kann in den alten Mythologien viel
Wahrheit erkennen die den Völkern von der Uroffenbarung bzw. Gottesoffenbarung nach Noah gegeben ist.
Das kann man durchaus als Gottesbeweis sehen, nicht nur in der griechischen Mythologie, auch in der germanischen,
indianischen usw…
Lieber Peter-Pan, So wird das Problem nur weiter nach hinten geschoben. Leben, genauer noch Intelligenz,
kann angeblich nur planmäßig entstehen. Aber wenn man das glaubt, bleibt man auf der Frage sitzen, wie
der ursprüngliche Planer entstanden ist. … eigentlich ist das kein Problem: Der Schöpfer ist ewig,
er lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit und er ist dem Konzept der Zeit und damit der Veränderlichkeit nicht
unterworfen. Dies übersteigt nun natürlich Richard Feynmans wunderbare Physikbücher. Aber es wurde
von einem Autorenkollektiv, das über Jahrhunderte eines der wichtigen Bücher der Weltgeschichte schrieb
so schon erkannt und aufgeschrieben. Und vielen der Leute, die da geschrieben haben traut man es nicht
zu, traut man es wirklich nicht zu, dass sie so was erfunden hätten. Dazu waren sie nicht zu primitiv,
sondern zu einfach!
Daniel Stöhr Also Dogma ist es jedenfalls, dass der Schöpfer mittels des Kausalschlusses bewiesen werden
kann. Nein – Dogma ist das nicht – Thomas von Aquin spricht von Wegen , nicht von Beweisen!!! – Für einen
der Glauben will, ist es hell genug – wer nicht glauben, will ist es dunkel genug. @Bokrug: eine Mythologhie
hat mehr zu sagen, als man ihr aus den Reihen der „Katholiban“ oder der Wissenschaftsgläubigen (naiven
Empiristen) zugestanden wird. Die Wahrheiten dahinten sind Ihnen anscheinend nicht zugänglich
#18 Ydefix 19:54:24 | Mittwoch, 19. September 2007
Hallo Stimme aus Wien, „@Peter-Pan: dass man den Big-Boss nicht beweisen kann, das weiß jeder Kathole –
der nichts mit den Katholiban zu tun hat und auch nichts mit en Evangelikalen aus den USA. Also: Kleriker
aller Art, Kreationisten und Intelligent Designer mag stimmen, so lange sie dies nicht auf die Lehre der
Kath. Kirche beziehen – sonst sind Sie auf dem Holzweg.“ Also Dogma ist es jedenfalls, dass der Schöpfer
mittels des Kausalschlusses bewiesen werden kann. Und die Evolutionstheorie wäre als Schöpfungsmethode
ineffizient und paradox.
Kurt K. Also: richtige lesen 1. keiner der griechischen Götter ist Schöpfer (auch Zeus nicht) 2. Keiner
ist allmächtig (auch Zeus nicht – er ist nur der stärkste Gott) Alle zwei Punkte sind ganz logisch –
sonst hätten die Griechen (Heimat der abendländischen Philosophie und Logik) damit Problme. Wäre der
Göttervater allmächtig, gäbe es kein andere Götter – das dürfte einleuchtend sein. Dass in der christlich-jüdischen
Auffassung einen Satan gibt, als eigenständige Substanz des Fehlens des Göttlichen, ist in der Tat ein
Problem für die abendländliche Philosophie – diese Vorstellung beruht aber nicht an der logischen Schussfolgerung,
sondern hat ihren Ursprung in der Erfahrung und Manifestation des Bösen ebenso wie die Engel nur mit
verkehrtem Vorzeichen. @Peter-Pan: dass man den Big-Boss nicht beweisen kann, das weiß jeder Kathole –
der nichts mit den Katholiban zu tun hat und auch nichts mit en Evangelikalen aus den USA. Also: Kleriker
aller Art, Kreationisten und Intelligent Designer mag stimmen, so lange sie dies nicht auf die Lehre der
Kath. Kirche beziehen – sonst sind Sie auf dem Holzweg.
#16 Ydefix 19:24:14 | Mittwoch, 19. September 2007
Hallo Wahrheit, „Die Wissenschaft muss den Unmündigen von der Bevormundung der Religion befreien!“ Warum
mussdas so sein ? Konsequenterweise müssen Sie doch von ihrem Standpunkt aus zugeben, dass diese Erkenntnis
nur ein Nebenprodukt ihrer interagierender Neuronen ist. Warum also dieser Anspruch ?
#15 Peter-Pan 19:13:00 | Mittwoch, 19. September 2007
Das übliche Argument… … mit dem Kleriker aller Art, Kreationisten und Intelligent Designer den Big
Boss belegen wollen. Leben kann nur aus Leben, Intelligenz nur aus Intelligenz hervorgegangen sein. Damit
die „Schöpfung“ existieren kann, muss es einen Schöpfer geben der noch größer ist als sie. Die springende
Punkt: Nach dieser Argumentation kann es auch keinen Gott geben. Denn der kann ja schlecht durch Zufall
oder natürchliche Auslese oder was auch immer entstanden sein, da es dergleichen ja angeblich nicht gibt.
Ist also auch Gott das Produkt einer Schöpfung eines noch omnipotenteren Wesens (ein Unmöglichkeit in
sich, wie es scheint). Und wo käme dieses Wesen dann her. So wird das Problem nur weiter nach hinten
geschoben. Leben, genauer noch Intelligenz, kann angeblich nur planmäßig entstehen. Aber wenn man das
glaubt, bleibt man auf der Frage sitzen, wie der ursprüngliche Planer entstanden ist.
#14 Kurt K. 18:08:59 | Mittwoch, 19. September 2007
Mehrere Götter Sie, Maurice Corvicier und Stimme aus Wien, wissen ganz gut, was aich sagen wollte (obwohl
ich mich etwas unpräzise ausdrückte, zugegebenermassen). Zu Ihrem (logischen) Argument (Stimme aus Wien):
Es könne nur einen allmächtigen Gott geben: Nicht ganz logisch, wenn man z.B. in die griechische Mythologie
schaut. Da ist Zeus, der Göttervater, mächtiger als alle anderen Götter zusammen. Es liessen sich schon
„Götterhierarchien“ denken, bei denen der „Chef“ allmächtig ist und die anderen nur „mächtig“. Für
mich und andere Ungläubige stellt sich das Christentum auch ein wenig in diese Ecke. Denn für uns Menschen
haben Satan und die Engel ja auch einen göttlichen Status. Nicht so mächtig wie Gottvater aber dennoch
viel viel mächtiger als wir. Sie werden jetzt sagen: Engel sind keine Götter! Sie sind Engel! Damit
benutzen Sie aber nur einen anderen Begriff für übernatürliche, mächtige Wesen wie es Gott und die
Engel beide sind. MfG
#13 schulschwänzer 17:45:56 | Mittwoch, 19. September 2007
Das Muster der Unendlichkeit beschreibt die Existenz Gottes in einer leicht verständlichen Form. Keine
Angst vor dem langen Text. „Das Muster der Unendlichkeit“ auf www.physik.as www.physik.as/
Die Wahrheit Warum ist das ausgeschlossen? Aus der Logik der Sache – wenn es einen Schöpfergott geben
soll, dann ist er allmächtig – wenn allmächtig, kann es nur einen geben – denn jeder andere Gott würde
seine Allmächtigkeit schmälern. Zur Befreiung der Unmündigen durch die Wissenschaft: Dieser Vorsatz
der Aufklärung hatte damals – zu Beginn der Aufklärung – einen Sinn. Gott diente in der Tat als Lückenbüßer
für alle mögliche offene Fragen. Gott sei Dank, die Autonomie der Wissenschaften wurde auf dem 2.Vat
auch von Seiten des Lehramtes festgehalten. Von was Sie die „Unmündigen“ mit hilfe der Wissenschaft befreien
wollen, ist mir schleierhaft – auf jeden Fall nicht vom Glauben. Denn Glauben ist nicht Gegensatz von
Wissen, wenigstens nach christlischem Verständnis (da irrt sich auch @Lutheraner).
#9 DieWahrheit † 16:05:43 | Mittwoch, 19. September 2007
@Luther Wer das tut, ist ein wissenschaftlicher Narr! Das habe ich auch nicht getan . Der Schritt zum
Glauben jedoch ist ein im Menschen selbst angelegter Prozess, nicht, um Wissenschaft zu verdrängen, im
Gegenteil, um Wissenschaft ihren ordentlichen Platz einzuweisen. Nein, er ist NICHT angelegt. Er wird
von Religiösen anerzogen. Die Wissenschaft muss den Unmündigen von der Bevormundung der Religion befreien!
Auf zu einer friedlicheren und toleranteren Welt!!
@kurt k Ich kenne wirklich niemanden, der sagt, es sei ausgeschlossen, dass ein oder mehrere Götter existieren
An jetzt kennen Sie jemanden: mich! Ich sage, dass es ausgeschlossen ist, dass mehrere Götter existieren.
@Die“Wahrheit“: Aus diesem Grund bezeichnet man diesen Schritt auch GLAUBE und nicht Wissen. Eine Wissenschaft
bleibt immer im Rahmen der Erkenntnis. D.h. Wissenschaft kann und darf ihren Rahmen nicht verlassen, d.h.,
dass sie keine Aussagen über Glauben oder Nichtglauben machen KANN!! Wer das tut, ist ein wissenschaftlicher
Narr! Der Schritt zum Glauben jedoch ist ein im Menschen selbst angelegter Prozess, nicht, um Wissenschaft
zu verdrängen, im Gegenteil, um Wissenschaft ihren ordentlichen Platz einzuweisen.
#6 DieWahrheit † 15:32:49 | Mittwoch, 19. September 2007
@Luther Aber das schliesst doch überhaupt nicht, etwas weitergedacht, die Möglichkeit aus, dass es wirklich
einen Gott gibt! Das stimmt! Aber einen Gott muss man nicht annehmen, um die Welt erklären zu können.
Man kann dies tun. Daher ist die Frage für mich unerheblich, Gott ist aus meiner wissenschaftlichen Sicht
redundant. Mehr wollte ich nicht sagen.
#4 Kurt K. 14:51:51 | Mittwoch, 19. September 2007
Nicht ausgeschlossen, Luther! Ich kenne wirklich niemanden, der sagt, es sei ausgeschlossen, dass ein
oder mehrere Götter existieren. Gottes Existenz sowei seine Nichtexistenz zu beweisen ist schlicht nicht
möglich. Ich wage zu behaupten, dass es kaum „echte“ Atheisten gibt. Die meisten, die sich so nennen,
sind vermutlich Agnostiker oder Ignostiker. Es gibt für und gegen Gott nur Indizien. Beweise wird es
niemals geben.
@Die“Wahrheit“: Naja, wenn einer im Mittelalter (oder der frühen Aufklärung) stecken geblieben ist,
dann sind Sie es! Argumentativ Gott durch „universitäre“ Wissenschaft zu begründen ist in sich unschlüssig,
da gebe ich Ihnen Recht. Aber das schliesst doch überhaupt nicht, etwas weitergedacht, die Möglichkeit
aus, dass es wirklich einen Gott gibt!
#2 DieWahrheit † 14:37:00 | Mittwoch, 19. September 2007
Völlig unwissenschaftlich… … zur Erklärung der Welt benötigt man keinen Gott. Für Menschen, die
bei allem, das sie nicht verstehen, übernatürliche Kräfte annehmen, mag die „Argumentation“ verfangen,
bei vernünftigen Menschen gewiss nicht! Schade nur, dass heute immer noch auf mittelalterlichem Niveau
argumentiert wird.