Kinderschlachtung
Ein bahnbrechender Fortschritt
Auch heute müssen Wissenschafter nicht gewissenslose Schlächter sein, um Erfolg zu haben. Ein Beispiel aus Deutschland.
Die Therapie mit Stammzellen von Geborenen ist - im Gegensatz zur Therapie mit Leichenteilen ungeborener Menschen - erfolgreich.
Die Therapie mit Stammzellen von Geborenen ist – im Gegensatz zur Therapie mit Leichenteilen ungeborener Menschen – erfolgreich.
© Marc DiVall, CC
(kreuz.net, Münster) Stammzellen von Geborenen sind in Forschung und Therapie erfolgreich, Stammzellen von getöteten Kleinstkindern nicht.

Das erklärte Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der ‘Christdemokraten für das Leben’.

Frau Löhr bezog sich auf den bahnbrechenden Fortschritt in der Stammzellforschung an der Düsseldorfer Universitätsklinik.

Dem dortigen Kardiologen Bodo-Eckehard Strauer ist es erstmals weltweit gelungen, einen Patienten nach schwerstem Herzinfarkt durch eine Therapie mit erwachsenen Stammzellen zu retten.

Das berichtete die Düsseldorfer Tageszeitung ‘Rheinische Post’ am 15. September.

Professor Strauer hat – so Frau Löhr – unter Beweis gestellt, daß der Standort Deutschland bei der adulten Stammzellforschung zur Weltspitze gehört.

Hier gelte es weiterzuarbeiten: „In Deutschland sind viele neue erfolgreiche Therapieansätze mit adulten Stammzellen entstanden.“

Deren Verwendung ist ethisch völlig unbedenklich.

Durch den Einsatz erwachsener Stammzellen müssen keine Kinder mehr sterben, um das Leben von Kranken zu retten – so Frau Löhr.

Erforderlich sei daher massive staatliche Unterstützung:

„Das Potential erwachsener Stammzellen aus Fruchtwasser, Nabelschnurblut und aus dem heute schon vielfach therapeutisch eingesetzten Knochenmark muß genutzt werden.“

Frau Löhr betont, daß die erfolgreichen adulten Stammzellen auch nicht das horrende Tumor-Risiko von bis zu 100 Prozent bergen, das mit den umstrittenen embryonalen Stammzellen verknüpft ist:

Die Diskussion über eine Verlegung des Stichtags im Stammzellgesetz, um mehr embryonale Stammzellen nach Deutschland importieren zu können, sei vor diesem Hintergrund „eine Phantomdebatte und völlig verzichtbar.“
      
1 Lesermeinung
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#1   Kurt K.   16:00:57 | Donnerstag, 20. September 2007
Stammzellen
Während embryonale Stammzellen nur im frühen Embryo vorkommen, sind adulte (auch: somatische) Stammzellen im Organismus nach der Geburt (postnatales Stadium) vorhanden. Aus diesen Zellen werden während der gesamten Lebensdauer des Organismus neue spezialisierte Zellen gebildet. Adulte Stammzellen, die in Organen (besonders im Knochenmark, in der Haut, aber auch im Fettgewebe, in der Nabelschnur und im Nabelschnurblut, im Gehirn, der Leber oder der Bauchspeicheldrüse) zu finden sind, haben aber im allgemeinen in Zellkultur ein deutlich geringeres Selbsterneuerungsvermögen und ein eingeschränkteres Differenzierungspotential als embryonale Stammzellen. So können sich neurale Stammzellen zu allen Zelltypen des Nervengewebes (Neuronen, Glia etc.), wohl aber nicht zu Leber- oder Muskelzellen entwickeln. Quelle de.wikipedia.org/wiki/Stammzelle
Embryonale und adulte Stammzellen haben eben ein unterschiedliches Potential.
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