09:49:30 | Freitag, 21. September 2007
„Als die Alte Messe vom Konzil überwunden wurde, verließen wir junge Priester von damals das Alte Meßbuch ohne Reue und mit großer Begeisterung.“

Die Alte Messe kennt beim Friedensgruß kein Händeschütteln
© Vernon Quaintance, [link]traditionalcatholic.org.uk[link]http://www.traditionalcatholic.org.uk
/Main%20Index.html[link](kreuz.net) Es hat eine Zeit gedauert, bis er sich wieder an die „langen Liturgien“ erinnerte, die er
als junger Priester zelebrierte.
Das erklärte der mexikanische Kurienkardinal Javier Lozano Barragán
(74) am 15. September vor der Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’.
Kardinal Lozano ist Präsident des Päpstlichen
Rates für die Pastoral im Krankendienst.
Der Kardinal feierte die Alte Messe in seinen ersten zehn Priesterjahren –
von 1955 bis 1965:

Kurienkardinal Javier Lozano Barragán
„Als die Alte Messe vom Konzil überwunden wurde, verließen wir junge Priester von
damals das Alte Meßbuch ohne Reue und mit großer Begeisterung“ – so der Kardinal vor ‘La Stampa’:
„Die
Preisgabe des Alten Meßbuchs bedeutete für uns die Möglichkeit, die Horizonte zu erweitern.“
Der Kardinal
weiß, daß die Priester seit dem Jahr 1965 kein Latein mehr gelernt haben:
„Weite Teile des Klerus kennen
die lateinische Sprache nicht. Das ist ein schwerer Mangel. Denn das Latein ist die Muttersprache der
Kirche und des Westens.“
Darum hofft der Kardinal, daß die Freigabe der Alten Messe sich auch als Ansporn
erweisen kann, wieder die klassische Literatur in die Hand zu nehmen:
„Als wir jung waren, konnten wir
uns nicht schnell genug vom Latein befreien. Jetzt umarmen wir es wieder wie einen lieben, alten Freund“ –
so die Behauptung des Kardinals.
Seinen eigenen Lateinkenntnissen scheint er nicht zu trauen: „Ich habe
Latein gelernt, als ich Kind war. Seither ist viel Zeit vergangen. Die lateinische Sprache ist nicht so
einfach.“
Der Kardinal glaubt, daß die Wiederherstellung der Alten Messe „eine Bereicherung“ ist:
„Die
heutige Liturgie ist bereits reich. Wir können zwischen vielen vorgesehenen Gebeten wählen.“
Jetzt
habe sich zusätzlich die Tür zum Römischen Hochgebet geöffnet.
Der Kardinal erwähnt auch einige Unterschiede zwischen
dem Alten und dem Neuen Ritus.
Er weist darauf hin, daß der Priester, nachdem er die konsekrierte Hostie
berührt hat, Daumen und Zeigefinger zusammenhält.
Oder: „Am Ende der Messe, vor der Kommunion, liest
man noch einen Abschnitt des Evangeliums, das erste Kapitel aus Johannes“ – glaubt der Kardinal.
Er habe
in seiner Erinnerung zu einer fernen Zeit seines Lebens zurückkehren müssen: „Ein seltsames Gefühl.“
Dann wird der Kardinal nachdenklich: „Ich habe die lateinische Messe zehn Jahre lang zelebriert. Dann
habe ich mich den sich ändernden Zeiten angepaßt.“
„Niemals hätte ich gedacht, zur Alten Messe zurückzukehren.“
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#5
maliems 15:35:54 | Freitag, 21. September 2007
#4
Artois † 15:00:56 | Freitag, 21. September 2007
#3
Benedikt 14:58:40 | Freitag, 21. September 2007
#2
Hyazinth 14:14:10 | Freitag, 21. September 2007
#1
r.ruhrgebietler 11:53:19 | Freitag, 21. September 2007