[ « 139 140 141 142 143 » ]
Donnerstag, 20. September 2007 17:41
Bleich wie der Tod
In Deutschland steht ein Film vor der Uraufführung, der nicht von der dortigen Filmförderung finanziert wurde. Interview mit dem Regisseur.
Die Hebamme Maria Grundberger
Die Hebamme Maria Grundberger
(kreuz.net) „Der Film ist meinen abgetriebenen Kindern gewidmet“ – erklärte Fritz Poppenberg (58) vor ‘kreuz.net’ zu seinem jüngsten Film. Poppenberg ist ein deutscher Kameramann, Filmproduzent und Filmregisseur.

Sein neuester Dokumentarfilm trägt den Titel „Maria und ihre Kinder“. Es geht darin um das Tabu-Thema Abtreibung.

Der tief bewegende Streifen berichtet von der Hebamme Maria Grundberger. Vor einer Münchner Abtreibungsanstalt spricht sie seit Jahren Mütter an, die ihre Kinder abtreiben wollen.

Frau Grundberger hat es geschafft, Hunderte Mütter zum Umdenken zu bewegen und sie vor der Tötung des eigenen Kindes zu bewahren.

Der Film wird am Samstag in der Urania in Berlin uraufgeführt.

Karten für die Uraufführung sind unter [0049] 030 30810740 zu bestellen.
Regisseur Fritz Poppenberg
Regisseur Fritz Poppenberg
Herr Poppenberg, warum dieser Film?

Maria Grundberger hat entscheidend dazu beigetragen, hunderte Kinderleben zu retten. Über solche herausragenden Menschen werden gewöhnlich Bücher geschrieben, Straßenschilder nach ihnen benannt und Filme gedreht.

Wirklich?

Denken Sie nur an den Bekanntheitsgrad und die Achtung, die [der Industrielle] Oskar Schindler († 1974) posthum durch den Spielfilm ‘Schindlers Liste’ erfahren hat.

Erwartet Maria Grundberger ähnliches Echo?

Nein. Die lebensrettende Arbeit von Frau Grundberger wird weitgehend ignoriert oder – zum Beispiel von Feministinnen in der Zeitschrift ‘Emma’ – sogar als Terror verleumdet.

Folglich?

Ich meine, daß Maria Grundbergers Arbeit unsere Hochachtung verdient und bekannt gemacht werden sollte.

Maria Grundberger im Beratungsgespräch mit jungen Müttern
Maria Grundberger im Beratungsgespräch mit jungen Müttern
Warum?

Frau Grundberger steht im Gegensatz zum fundamentalistischen Zerrbild, das die abtreibungsorientierten Medien von Lebensschützern fabriziert haben.

Wie sieht das konkret aus?

In Frau Grundberger begegnet den Müttern und Vätern vor der Abtreibungsklinik eine sympathische junge Frau, die Hilfe anbietet.

Freundlich und bestimmt erinnert sie daran, daß das ungeborene Kind existiert und seine eigenen Interessen besitzt.

Wie macht sie das?

Frau Grundberger ist gezwungen, in wenigen Sekunden nachzuholen, was die staatlich autorisierten Beratungsstellen unterschlagen haben – nämlich auf das Lebensrecht des Kindes hinzuweisen.

Das Fazit?

Daß sie auf dem Gehsteig mehrere hundert Mütter und Väter dazu bewegen konnte, ihr Kind nicht töten zu lassen, ist auf der einen Seite großartig und hoffnungsvoll.

Andererseits bedeutet es den moralischen Bankrott des [Abtreibungsnetzwerkes] ‘Pro Familia’ und ähnlichen Organisationen mit irreführenden Namen, die massenhaft Tötungslizenzen ausstellen, ohne sich – so scheint es – um den dramatischen Konflikt zu kümmern, in dem sich die meisten Frauen befinden.

Ist der Film eine Abrechnung mit Abtreibern?

Der Film ist weder anklagend noch vorwurfsvoll gegen Menschen, die abgetrieben haben. Er ist übrigens meinen eigenen abgetriebenen Kindern gewidmet.

Eine Frau, die vergewaltigt wurde, kommt im Film zu Wort: "…das Kind ist unschuldig! Warum sollte es sterben?"
Eine Frau, die vergewaltigt wurde, kommt im Film zu Wort: „…das Kind ist unschuldig! Warum sollte es sterben?“
Was ist der Inhalt des Films?

Der Zuschauer erfährt genaueres über Maria Grundberger und die sogenannte Gehsteigberatung.

Gezeigt werden auch einige der dankbaren Mütter mit ihren geretteten Babys – was emotional natürlich außerordentlich bewegt.

Außerdem erlebt man die Trauer und Verzweiflung von Männern und Frauen, die zur Abtreibung ihres Kindes verführt oder sogar gezwungen wurden.

Ist der Film politisch?

Ein Film zu diesem Thema ist zwangsläufig politisch. Er formuliert deutliche Kritik an einem Staat, der für Zwang und Verführung in diesem Zusammenhang entscheidend verantwortlich ist.

Was will Ihr Film bewirken?

Ich glaube, daß dieser Film Menschen zum Mitfühlen und Nachdenken bewegen wird. Das Vorbild von Maria Grundberger – da bin ich überzeugt – wird dazu führen, daß junge Mütter und Väter aus der Abtreibungshypnose erwachen und vor dem schrecklichen Trauma der Tötung des eigenen Kindes bewahrt bleiben.

Was war der stärkste Eindruck bei den Dreharbeiten?

Die Gesichter von Frauen nach Abtreibung.

Wie sehen solche Mütter aus?

Die meisten von ihnen kamen wie lebende Tote aus der Münchner Hinterhausklinik.
Oft war bezeichnenderweise die „beste Freundin“ als Begleitung dabei.

Wie viele von diesen Frauen haben Sie gesehen?

Am ersten Tag meiner Recherche kamen in Abständen etwa zehn oder zwölf Frauen heraus. Ihre Gesichter ohne Leben. Bleich wie der Tod.

Einige versuchten mühsam die äußere Form zu wahren. Andere fanden auch dazu kaum mehr Kraft.

Niederlage für den Abtreiber Friedrich Stapf vor dem Münchner Landgericht. Frau Grundberger darf vor seiner Klinik weiterhin Mütter ansprechen.
Niederlage für den Abtreiber Friedrich Stapf vor dem Münchner Landgericht. Frau Grundberger darf vor seiner Klinik weiterhin Mütter ansprechen.
Wie reagierten Sie auf diese Schreckensbilder?

Damals war ich schockiert und dachte: Das ist also die Befreiung der Frau, die Selbstbestimmung, die Emanzipation. Alles Masken des Todes.

Eine sagte zu Maria schluchzend im Vorbeigehen: „Sie hatten Recht! Das war der größte Fehler meines Lebens!“

Wie reagiert die Filmbranche auf Ihren Streifen?

Während einer Flugreise habe ich kürzlich von oben einen Blick auf Deutschland werfen können: das Bild wird von gelben Raps- und grünen Maisfeldern bestimmt.

Was meinen Sie?

Unsere Landwirte sind durch eine Mischung aus Verführung und Bestechung dazu gebracht worden, das Land zu einer Monokultur mit vermutlich verheerenden Folgen zu degradieren.
Ähnlich sieht es in der Filmbranche aus.

Können Sie das ausführen?

Die Filmbranche hängt am Tropf der Filmförderung. Sie bringt fast nur politisch Korrektes hervor. Das ähnelt einer geistigen Umweltvergiftung.

Ausnahmen wie der Oskar-Film „Das Leben der Anderen“ [des Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck] oder „Der Untergang“ bestätigen nur die Regel.

Ungezählte Frauen bereuen die Tötung ihrer Kinder zutiefst. Sie wünschten, rechtzeitig einer Frau wie Maria Grundberger begegnet zu sein.
Ungezählte Frauen bereuen die Tötung ihrer Kinder zutiefst. Sie wünschten, rechtzeitig einer Frau wie Maria Grundberger begegnet zu sein.
Wie sehen Sie die Zukunft?

So lange die Filmbranche nicht als unabhängige Größe existiert, wird sie zum Thema Abtreibung nur das bringen können, was wir bereits kennen – nämlich eine Überbetonung der Selbstbestimmung der Frau. Der Todeskampf des Fötus und das unermeßliche Leiden der Frauen nach Abtreibung werden brav verschwiegen.

Wo wird ihr Film zu sehen sein?

Es gab bereits eine Vorführung vor männlichen Strafgefangenen in einer Justizvollzugsanstalt. Sie waren zutiefst berührt und haben dem Film eine weite Verbreitung gewünscht.

Im Augenblick gibt es schon eine Menge Anfragen nach Vorführungen. Aber erst dann, wenn der Film als besonders wertvoll wahrgenommen wird und einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat, werden wir zum Beispiel auch Kinovorführungen und Vorführungen vor Schulklassen im größeren Maßstab organisieren.

Wird der Film den Fernsehzuschauern vorenthalten bleiben?

Das ist im quasi gleich geschalteten öffentlich – rechtlichen Fernsehen zu befürchten.

Doch viele Fernsehzuschauer verfügen über einen DVD-Player und da unser Hauptaugenmerk auf dem DVD-Vertrieb liegt, wird der Film – wie auch unsere anderen politisch nicht korrekten Filme schon – gesehen werden.

Außerdem wird „Maria und ihre Kinder“ von weiteren Verlagen und Versandbuchhandlungen angeboten.

Bei der Berliner Uraufführung wird auch Robert Buckley, Mitarbeiter des ‘United States Holocaust Memorial Museum’, sprechen. Warum?

Herr Buckley wird uns an die Geschichte eines Jungen mit Hüftleiden erinnern, der im Rahmen der T4-Aktion von den Nationalsozialisten getötet werden sollte.

Die Mutter des Jungen kämpfte um sein Leben. Sie entführte ihn unter dramatischen Umständen in letzter Sekunde aus dem Krankenhaus. Er überlebte – wie die durch Maria geretteten Kinder.

Einige Elemente seiner Geschichte finden wir heute in veränderter Form wieder.

Wie verändert?

Auch heute wird Jagd auf behinderte Kinder gemacht. Nur werden sie bereits im Leib der Mutter aufgespürt.

Und sonst?

Noch etwas hat sich geändert. Die meisten Mütter kämpfen nicht mehr für ihre behinderten Kinder. Sie gehen „freiwillig“ hin und lassen ihr Kind töten.

Ach so, es gibt noch eine weitere Änderung:

Die meisten getöteten Kinder haben gar keine Behinderung.

© Bilder: Drei Linden Film
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 134 Lesermeinungen:
Mittwoch, 26. September 2007 02:22
Josef Preßlmayer: Alois Bischof: „Nur weil ein Mitarbeiter des Holocaust Museums bei der Uraufführung spricht…“
Dass ein Mitarbeiter des Holocaust Memorial bei dieser Uraufführung spricht, ist überaus bemerkenswert, da Leute wie Leblhuber und GerdEric „mit Abscheu reagieren“ wenn solche Parallelen und Ähnlichkeiten zwischen NS- und Baby-Holocaust aufgezeigt werden, den sie als „Holocaustrelativierung“ bezeichnen.

Da ist die jüdische New York Times schon offener, denn sie hat sich für das jahrelange Unterdrücken von Holocaust-Informationen entschuldigt.

Niemand fand sich unter den Aliierten und dem Weltjudentum, der die Juden vor den Vernichtungstranporten warnte, wie Auschwitzausbrecher Vrba beklagt hat.

Auch der Selbstmord von Zygielbojm, der die Untätigen „Komplizen der Mörder“ nannte, blieb vergeblich. Es ist dies ein klarer Tatbestand von unterlassener Hilfeleistung.

Die gleiche Informationsunterdrückung geschieht heute: „Sie hatten recht, das war der größte Fehler meines Lebens“, sagen Frauen nach der Abtreibung.

Das Töten ihres Kindes wird ihnen als „Fristenlösung“ angepriesen, die „keine Spuren“ hinterlässt und „keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit“ hat, wie Abtreiber Fiala fälschlicherweise behauptet und von Ministerin Kdolsky und Volksanwalt Kostelka unterstützt wird.

Wenn nur Sie, Herr Bischof sich einer Gebetsvigil vor einer Abtreibungsklink anschließen und Zeugnis geben gegen den Genocid, den Holocaust an den ungeborenen Kindern, dann haben sie schon etwas getan und nicht nur Lippenbekenntnisse abgegeben, wie jene die ihre Hände damals und heute in den Schoß legen.
Sonntag, 23. September 2007 22:57
Bokrug †: Rotary-Clubs der anglo-amerikanischen Freimaurerei und auch der Zionisten haben die Redaktionen bes.
Schafft die Zölle ab und unterstützt den Freihandel, dann werden unsere Arbeiter in jedem Bereich der Wirtschaft wie in Europa auf das Niveau von Leibeigenen und Paupern heruntergebracht.

( Abraham Lincoln, 16.Präs.der USA- 1860-1865 )

„Der Wucherer ist mit vollstem Recht verhaßt, weil das Geld hier selbst die Quelle des Erwerbs ist und nicht dazu gebraucht wird, wozu es erfunden ward. Denn für den Warenaustausch entstand es, der Zins aber macht aus Geld mehr Geld…er [ist] von allen Erwerbszweigen der naturwidrigste.“

Aristoteles, Politik 1,3 in Gero Jenners „Das Ende des Kapitalismus“

Die Nähe zur Welt des Geldes kann aber bisweilen die wissenschaftliche Wahrheitssuche auch beeinflussen, zumindest in Amerika: Dort räumt, in einer anonymen Befragung unter 2167 Wissenschaftlern, jeder fünfte ein, in den letzten drei Jahren Ergebnisse zurückgehalten zu haben, um laufende Patentanträge nicht zu gefährden, oder unerwünschte Ergebnisse verzögert zu haben. Manch unliebsame Erkenntnis, meinen Experten, käme sogar nie ans Licht. H.-U. Grimm „Aus Teufels Topf“
Sonntag, 23. September 2007 22:55
Benedikt: Freie Presse
Freie Presse bedeutet nicht (und hat nie bedeutet), dass ein Redakteur im Innenverhältnis zu seiner Redaktion „frei“ ist. Freie Presse bedeutet die Freiheit von staatlichen Einflüssen auf das jeweilige Presseorgan. Würde das Institut der Freien Presse eine Pressefreiheit im Innenverhältnis garantieren, so könnte dies nicht mehr als Pressefreiheit verkauft werden, da es den jeweiligen Zeitungsmacher jeder Möglichkeit berauben würde, sein Presseorgan inhaltlich zu positionieren. Er wäre durch Verfassungsrecht permanent seinen Redakteuren ausgeliefert. Das wäre dann wohl das erste Grundrecht, das in Wirklichkeit Rechte nimmt.
Sonntag, 23. September 2007 22:48
Bokrug †: @Leblhuber: Belegbar…!
Über die „freie Presse“:

John Swinton (1829-1901)
US-amerikanischer Zeitungsverleger

„Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, um meine ehrliche Ansicht aus der Zeitung, mit der ich verbunden bin, herauszuhalten. […] Wenn ich es mir erlauben würde, meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung erscheinen zu lassen, wäre ich meine Beschäftigung vor Ablauf des Tages los.“ – Vor Redakteuren im Jahr 1889, zitiert nach: Richard O. Boyer und Herbert M. Morais, Labor’s Untold Story, NY: United Electrical, Radio & Machine Workers of America, 1955/1979

„Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es.“ – Vor Redakteuren im Jahr 1889, zitiert nach: Richard O. Boyer und Herbert M. Morais, Labor’s Untold Story, NY: United Electrical, Radio & Machine Workers of America, 1955/1979

Ich korrigiere mich weiterhin bezüglich eines früheren Beitrages: Bereits Abraham Lincoln sprach sich gegen den Freihandel aus!

Schafft die Zölle ab und unterstützt den Freihandel, dann werden unsere Arbeiter in jedem Bereich der Wirtschaft wie in Europa auf das Niveau von Leibeigenen und Paupern heruntergebracht.

( Abraham Lincoln, 16.Präs.der USA- 1860-1865 )

„Der Wucherer ist mit vollstem Recht verhaßt, weil das Geld hier selbst die Quelle des Erwerbs ist und nicht dazu gebraucht wird, wozu es e…
Sonntag, 23. September 2007 21:59
Leblhuber: @Bokrug:
Sie kopieren hier ein nicht überprüfbares Statement von John Swainton aus den 20er Jahren, das auf der ZUNDELSITE steht. Leute, wie der NPD Fraktionvorsitzende im Lahn-Dill Kreis pflegen das zu zitieren.
http://www.npd-lahn-dill.de/…dy_pressekritik.html

Ihre sonstigen Neurosen spiegeln sich auf http://www.verschwoerungen.info/wiki/Weltherrschaft

Von Ihrem Mittelstandsinstitut und dessen Wirrköpfen in Sachen Volkswirtschaft rede ich erst gar nicht.

Sie scheinen so fremdbestimmt wie eine Marionette. Versuchen Sie doch statt dessen selbst zu denken!
Sonntag, 23. September 2007 21:20
Bokrug †: @Florian Geyer: Sehr richtig…
Die Rockefellers (CIA-Kontrolleur, Standard Oil und Chase Manhattan Bank) sowie die Bushs und Kerrys sind Mitglied im Skull&Bones Orden.

Bush, Rockfeller und Morgan Stanley finanzierten (Rockefeller und Stanley Morgan) als Mehrheitsanteilseigner der FED bzw. Federal Reserve Bank FED der USA auch die Nazis.

http://…ia.portland.indymedia.org/…s/2004/10/299828.jpg
Alle Lesermeinungen anzeigen 128 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net