11:23:54 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Der Vorsitzende der Messe muß in einem warmen und einladenden Ton beten. Die Antwort der Gemeinde muß voll und enthusiastisch sein.
(kreuz.net) Unter dem Titel „Zwei Formen – ein Römischer Ritus“ verfaßte Hw. John Krenzke, der zur US-Diözese
Colorado Springs gehört und jetzt als Pensionist in Denver wohnt, vor einiger Zeit einen Beitrag für
die Kirchenzeitung der Erzdiözese Denver.
Zu Beginn zitiert Hw. Krenzke Papst Pius XII. Dieser habe
bereits festgestellt, daß die Kirche nicht aus nostalgischen Gründen „zur Schönheit alter liturgischer
Formen“ zurückkehre, sondern weil in diesen Formen ein spiritueller Wert liege:
„Der gegenwärtige Dreijahreszyklus
der Lesungen ist ein gutes Beispiel dafür“ – glaubt Hw. Krenzke.
Er erwähnt die Reform der Ostervigil,
die von Pius XII. im Jahr 1950 durchgeführt wurde.
Danach hätten die Väter des Zweiten Vatikanums
die Erneuerung mit dem Novus Ordo der Messe weitergeführt:
„Der Neue Ritus wurde nicht ohne gesunde
historische Wurzeln gebildet.“
Die Tridentinische Messe sei aus verschiedenen liturgischen Praktiken
zusammengestellt worden.
Dagegen reflektiere die Neue Messe „mehr oder weniger“ den alten knappen und
strengen Stil der Liturgie der römischen Stadtkirchen im 13. Jahrhundert.
Als Beweis für diese Behauptung,
weist Hw. Krenzke auf die alte Dominikanerliturgie, die aus dem 13. Jahrhundert stamme.
Als der Neue
Ritus eingeführt wurde, sei dessen Ähnlichkeit mit dem Dominikanerritus so frappierend gewesen, „daß
dieser Ritus geschichtlich in Vergessenheit geriet“.
Der alte Dominikanerritus

Bildquelle:
orbiscatholicus.blogspot.com
Hw. Krenzke glaubt auch, daß die Tridentinische Liturgie „sicher“
auch durch die Renaissance beeinflußt worden sei, so daß ihre Form mehr ausgearbeitet und rituell verschönert
worden sei:
„Es herrschte darum eine Tendenz, unter anderem die Gebete zu vermehren.“
Anders der Neue
Ritus. Ihm fiel zum Beispiel der Manipel zum Opfer, der – wie Hw. Krenzke erklärt – ursprünglich in
den heißen Ländern ein Tuch war, mit dem sich der Zelebrant die verschwitzte Stirn abputzte. Doch mit
der Zeit habe der Manipel nicht mehr diesem Zweck gedient:
„Es wurde eine reine Dekoration ohne praktische
Verwendung und war darum nicht mehr länger nützlich.“
Das Stufengebet bei Meßbeginn und das Schlußevangelium
waren „ursprünglich“ private Andachtsübungen des Priester: „Darum wurden sie auch in der Neuen Messe
fallengelassen.“
Insgesamt glaubt Hw. Krenzke, daß man die Alte und Neue Form der Messe mißverstehen
würde, wenn man sagte, daß einer feierlicher, andächtiger oder schöner wäre als der andere.
Man
höre Beschwerden, daß die „Neue Messe“ weniger andächtig sei.
Dazu Hw. Krenzke: „Jede Form kann unandächtig
zelebriert werden, und das ist leider auch so geschehen.“
Ein Vorsitzender [der Messe] müsse seinen
Teil auf eine Art und Weise beten, die persönlich, warm und einladend sei – ob in Latein oder Englisch.
Da das Gebet Gemeinschaft mit Gott sei, bereichere ein gesprächsorientierter Stil mit natürlichen Betonungen
eindeutig den Gottesdienst:
„Die Antwort der Gemeinde muß in einem vollen und enthusiastischen Ton gegeben
werden.“
Die Freude, Christus unter uns zu zelebrieren im Wort und Sakrament, müsse in jeder Stimme
eindeutig sein.
Beim Empfang der Heiligen Kommunion sei ein Zeichen der Ehrfurcht verlangt. Die Kirche
erlaube den Kommunionempfang entweder auf der Zunge oder in der Hand: „Die eine ist nicht ehrfürchtiger
als die andere“.
Sodann preist Hw. Krenzke die Handkommunion. Anhand eines Zitates des Heiligen Cyrill
von Jerusalem biete der Empfang der Kommunion auf die Hand einen „reichen Symbolismus“.
Außerdem habe
das laut gesprochene „Amen“ beim Empfang der Kommunion „tiefe Implikationen“.
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Benedikt 11:17:02 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
#13
Romulus 20:33:36 | Dienstag, 2. Oktober 2007
#11
Artois † 16:46:22 | Dienstag, 2. Oktober 2007
#10
Romulus 16:45:01 | Dienstag, 2. Oktober 2007
#9
Artois † 16:01:51 | Dienstag, 2. Oktober 2007
#8
Romulus 15:56:29 | Dienstag, 2. Oktober 2007
#7
Typ 15:45:07 | Dienstag, 2. Oktober 2007
#6
Benedikt 14:07:12 | Dienstag, 2. Oktober 2007
#5
maliems 14:00:43 | Dienstag, 2. Oktober 2007
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Typ 12:38:15 | Dienstag, 2. Oktober 2007
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Konrad 12:22:35 | Dienstag, 2. Oktober 2007
#1
Karl Murx 12:02:32 | Dienstag, 2. Oktober 2007