Anglikaner
Der dritte anglikanische Bischof konvertiert in diesem Jahr
Der Grund für den Schritt: „Ich merke, daß mich die Verpflichtungen meines Amtes in der Episkopalkirche an einen Platz abseits von Schrift und Tradition führen.“
Die US-Episkopalkirche steckt seit längerem in einer Krise. Bild: Ein anglikanischer Pastor äfft eine kirchliche Eheschließung nach.
Die US-Episkopalkirche steckt seit längerem in einer Krise. Bild: Ein anglikanischer Pastor äfft eine kirchliche Eheschließung nach.
(kreuz.net) Der US-anglikanische Bischof Jeffrey N. Steenson wird heute Montag seine Heimkehr zur Kirche verkünden. Das berichtete die konservative anglikanische Vereinigung ‘Living Church Foundation’.

Steenson gehört zum konservativen Lager der Episkopalkirche – wie sich die US-Anglikaner offiziell nennen.

Er ist seit 2005 Bischof der anglikanischen Diözese Rio Grande im südlichen US-Bundesstaat New Mexiko.

Seine Konversion kündigte Steenson in einem Schreiben an die Pfarrer an. Darin lud er diese auch zusammen mit der Vorsitzenden der US-anglikanischen Bischofskonferenz, Frau Katharine Jefferts Schori, am 26. September zu einer Konferenz ein.

Bischof Jeffrey Steenson
Bischof Jeffrey Steenson
Bereits in den nächsten Tagen will Steenson den bevorstehenden Schritt seinen Gläubigen brieflich mitteilen.

Manchen erscheine seine Konversion als verrückt, anderen als unloyal – erklärte Steenson im Gespräch mit der ‘Living Church Foundation’: „Ich glaube, daß der Herr mich nun in diese Richtung ruft.“

Für Steenson ist es wichtig, die anglikanische Gemeinschaft in Übereinstimmung mit den geltenden Regulierungen zu verlassen. Darum hat er seine Vorgesetzte, Frau Schori, um Rat und Gebet angefragt.

Ende des Jahres wird er beim ‘House of Bishops’ den Rücktritt einreichen. Bis dahin möchte er von seinen Gelübden als Bischof der Episkopalkirche entpflichtet sein.

Falsche Ekklesiologie

Die Entscheidung zur Konversion begründet Steenson mit dem Treffen der US-anglikanischen Bischöfe – dem ‘House of Bishops’ – im März.

Dieses Treffen war für ihn eine „zutiefst beunruhigende Erfahrung“.

Dabei ging es um das ekklesiologische Verständnis der Episkopalkirche.

Die Mehrheit der US-anglikanischen Bischöfe betrachte die Episkopalkirche als unabhängige Lokalkirche, die nur über eine freiwillige Bindung in Kontakt mit der weltweiten anglikanischen Gemeinschaft stehe – bedauert Steenson:

„Das ist nicht die katholische Lehre der Kirche und wird zu vielen bedauerlichen Konsequenzen führen.“

Er habe die Kirche, wie sie diese Bischofsversammlung beschrieben hat, nicht wiedererkannt.

In einer Stellungnahme für das ‘House of Bishops’ erklärt Steenson sein bedrücktes Gewissen: „Ich merke, daß mich die Verpflichtungen meines Amtes in der Episkopalkirche an einen Platz abseits von Schrift und Tradition führen.“

Der Geist weht, wann er will

Bischof Steenson wird der dritte Bischof der Episkopalkirche sein, der in diesem Jahr zur Kirche zurückkehrt.

Im Januar konvertierte der anglikanische Bischof der Diözese Albany im US-Bundesstaat New York, Dan Herzog gemeinsam mit seiner Frau.

Der anglikanische Bischof von Fort Worth im südlichen US-Bundesstaat Texas trat diesen August zur Kirche über.
      
11 Lesermeinungen
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#11   Bruder Theophil   22:42:21 | Montag, 24. September 2007
@ Bishop Steenson
Welcome back home…
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#10   Celebration   21:55:38 | Montag, 24. September 2007
Eijeijeijei
ist das ein hübsches Pärchen …dideldumdei
(Sittenpolizei…)
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#9   Desperatus †   20:24:23 | Montag, 24. September 2007
Was bitte
hat das Bild mit dem Inhalt zu tun?
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#8   Seminarist   18:12:24 | Montag, 24. September 2007
Dicke Fische
153 – welch biblische Zahl!
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#7   Benedikt   17:55:20 | Montag, 24. September 2007
@ Stimme der Vernunft
dass die zentrale Ernennung der römischen Bischöfe durch den Papst garantiert, dass nur linientreue Duckmäuser Bischof werden
Diesen – vermutlich ohnehin nicht ernstgemeinten Hinweis – muss ich im Namen von Erzbischof Milingo schärfstens zurückweisen :-D.
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#6   santo domingo 2   15:52:05 | Montag, 24. September 2007
@ Don Camillo
Das ist fast perfekt. :-D
Fehlen noch drei User mit minimal sieben Accounts, die den unwiderlegbaren Beweis führen, daß Thomas A.Edison Illuminat (Glühbirne!), Zionist und -selbstverständlich- Freimaurer war.
^-^
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#5   DocRöntgen   15:45:51 | Montag, 24. September 2007
Was die Herren auf dem Foto betrifft:
Will noch mal jemand Böses über CSD-Outfits schreiben?
:-D
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#4   PhilomenaWolkenstein   15:13:11 | Montag, 24. September 2007
wohin?
Konversion wohin – zum Islam?
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#3   Sozialkatholisch   14:58:55 | Montag, 24. September 2007
@ DonCamillo
Meinten sie mit Glühbirne den US-anglikanischen Bischof Jeffrey N. Steenson und mit wechseln dessen Wechsel zu röm/kath. Kirche?
:-S
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#2   Don Camillo   14:47:38 | Montag, 24. September 2007
In diesem Sinne viel Spass dann…
Wieviele Forumsmitglieder braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln? Antwort: 153 Einen, der die Glühbrine auswechselt und im Off-Topic postet, daß sie ausgewechselt wurde. 14 die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und vorschlagen, wie man die Birne anders hätte wechseln können. 7 die auf Gefahren beim Wechseln hinweisen 1 Irrer der behauptet den Typ gekannt zu haben der der Glühbrine erfunden hat 8 die auf Tipp- und Grammatikfehler in den vorherigen Beiträgen hinweisen 12 die den Grammatikfanatikern ihren Hass entgegenschleudern und sie als arrogante Wichtigtuer beschimpfen 25 die die Rechtschreibfehler in den Hasspostings korrigieren 6 die darüber diskutieren, ob es Glühbirne oder Glühkörper heißt. 6 weitere die die vorherigen 6 als anal-fixiert beschimpfen. 3 Alt-Forumsmitglieder die wissen, daß die Glühbirnendiskussion vor zwei Jahren schonmal stattgefunden hat, Leute zitieren, die keiner mehr kennt, und dem Urheber der Betragsfolge vorwerfen, das ganze geklaut zu haben um zu ähnlichem Ruhm zu gelangen wie der Typ damals. 32 die strengstens darauf hinweisen, daß die Glühbirnendiskussion nicht ins Off-Topic gehört und woanders hätte gepostet werden müssen. 9 die sich unter Trollnicks einloggen und über die Kommentare ihrer erklärten Lieblingsforumsfeinde hermachen um die Gunst der Stunde zu nutzen, sie zu diskreditieren. 4 Freunde und Sympathisanten der angegriffenen Mitglieder, die die Trolle als feiges Pack bezeichnen das nicht den Mut hat, sich zu erkennen zu geben und
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#1   stimme der vernunft †   14:23:27 | Montag, 24. September 2007
Nur gut
dass die zentrale Ernennung der römischen Bischöfe durch den Papst garantiert, dass nur linientreue Duckmäuser Bischof werden, das verhindert dann solche Peinlichkeiten in umgekehrter Richtung. Kritische Geister werden gar nicht erst Bischof, darum konvertieren in der anderen Richtung immer nur einfache Priester.
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