Kardinal Lehmann kann kaum glauben, daß der Bedarf der Alten Messe in Mainz das gegenwärtige mickrige Angebot übersteigt.
Der Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann
(kreuz.net, Mainz) Gegenwärtig beraten die Deutschen Bischöfe in Fulda über die von ihnen gewünschten
Ausführungs- bestimmungen zur Alten Messe.
Es seien noch Fragen offen – erklärte der Vorsitzende der
Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann (71), am Montag bei der Eröffnung der Herbstvollversammlung.
So fragte sich der Kardinal, wie sich die vom Motu Proprio geforderte „feste Gruppe“ näher interpretieren
lasse:
„Sind das Leute aus einer Pfarrei oder gilt das auch übergreifend für einen größeren Raum?“
Ferner fragte er sich, wie die Eignung eines Priesters für die Feier der Alten Messe zu verstehen sei:
„Denn es ist ja auch gesagt, daß der Priester – wenn er die Messe privat feiert – weder vom Bischof
noch von Rom eine Erlaubnis braucht. Wie kann man dann die Eignung feststellen?“
Im Vorfeld der Herbstvollversammlung
sind bereits zwei DIN A4 Seiten mit Leitlinien erarbeitet worden.
Ende der Woche sollen sie vorgestellt
werden und Anfang Oktober in Kraft treten.
Anders als er will
Kardinal Lehmann zitierte zum wiederholten
Male die manipulierte Studie der Deutschen Bischofskonferenz vom September 2006, wonach der Bedarf an
Alten Messen in Deutschland gedeckt und nicht einmal gestiegen wäre.
Doch der Kirchenfürst will sich
überraschen lassen – „wenn’s anders wäre“.
Daß eine solche Überraschung auch im Bistum Mainz nicht
auszuschließen ist, berichtete der Frankfurter Fernsehsender ‘Hessischer Rundfunk’ am Montag.
Bislang
habe Kardinal Lehmann – „der kein Freund alter Messen ist“ – in seinem Bistum nur einen Gottesdienst im
überlieferten Ritus erlaubt.
Es handelt sich um das Indult für den emeritierten Kirchenrechtsprofessor
von Mainz, Hw. Georg May (80). Er zelebriert regelmäßig in der Gemeinde Budenheim unweit von Mainz.
Zusätzlich sollen in Zukunft auch in Mainz und in Gießen Alte Messen gefeiert werden.
Nachfrage in
Mainz
Der ‘Hessische Rundfunk’ präsentierte auch Aufnahmen einer Alten Messe, die am Sonntag in der
Mainzer Pfarrei St. Joseph zelebriert wurde.
Die dortigen Gläubigen hatten von sich aus um den überlieferten
Ritus gebeten.
Ein älteres Gemeindemitglied erklärte zur Zelebrationsrichtung, daß der Priester mit
den Gläubigen gemeinsam vor Gott stehe.
„Latein war der Grund, warum ich überhaupt zur Alten Messe
gekommen bin“ – berichtete ein Jugendlicher.
Man lerne in der Schule jahrelang Latein und könne seine
Kenntnisse nirgends nutzen.
Eine Mutter erzählte, daß sie auch in der Familie Lateinisch bete – morgens
das Vater Unser und das Ave Maria auf Latein und abends auf Deutsch. Die Kinder sollten beides lernen.
Der Pfarrer von St. Joseph, Hw. Josef Mohr, setzt auf eine Vielfalt im Gottesdienst: „Wir feiern viele
moderne Messen.“
Er sieht keinen Grund, nicht auf die Altgläubigen einzugehen:
„Das ganze breite Spektrum
einfach abdecken und damit auch keinen ausschließen.“
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44 Lesermeinungen
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#42 Pünktchen 11:55:03 | Freitag, 28. September 2007
Aus dem Pfarrbrief der Gemeinde St. Josef in Mainz: . Hl. Messe im tridentinischen Ritus (Messe im überlieferten
Ritus) Mit Erlaubnis unseres Kardinals Karl Lehmann wird die Messe in unserer Pfarrei dienstags (18.00
Uhr) und sonntags (8.30 Uhr) im überlieferten Ritus gefeiert. Genaue Vorgaben sind bei der Feier im alten
Ritus einzuhalten und es darf keine Vermischung der Riten geben. So wird z.B. die Hl. Kommunion allein
als Mundkommunion gereicht. Die >>>> Homepage der Pfarrei St. Josef, Mainz www.st-joseph-mainz.de/<<<<
. Adresse und Kontaktmöglichkeiten: Pfarrgemeinde St. Joseph Josefstr. 74 55118 Mainz Tel.: 06131/611451
FAX: 06131/9725109 Der Pfarrer Josef Mohr hat die e-mail-Adresse: pfarrer@st-joseph-mainz.de Seine Tel.nr.
lautet: 06131/9725108
#41 misterunknown 01:27:32 | Donnerstag, 27. September 2007
@nonnobisdomine „Nach Ihrem Gerede sind somit auch die evangelischen Christen, die Altkatholiken etc.
keine Glieder der Kirche.“ das ist ja auch richtig!
#40 Gallahad † 00:09:06 | Donnerstag, 27. September 2007
Ich an eurer Stelle… …würde mir mehr Gedanken über den Verstoss gegen das biblisch fundierte Wucherverbot
machen… www.sozialoekonomie.info/BasisInfo…fo_3a.html Noch weiter geht Jesus Christus in seinen Forderungen.
In seiner Bergpredigt sagt er: „Vielmehr liebet eure Feinde und tut Gutes und leihet, ohne etwas zurückzuerwarten.
Dann wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Söhne des Höchsten sein.“ (Lukas 6, 35). Damit wird das
Verbot des Zinsnehmens als selbstverständlich vorausgesetzt und darüber hinaus gefordert, gegebenenfalls
auch auf die Rückgabe des Geliehenen zu verzichten. Dies wird noch deutlicher bei der Wiedergabe der
Bergpredigt bei Matthäus (5, 38 ff.), wo das Thema „Borgen“ im Zusammenhang mit der Aufforderung angesprochen
wird, nach einem Schlag auf den rechten Backen auch den anderen darzubieten sowie dem, der den Rock will,
auch den Mantel zu lassen. Anschließend heißt es: „Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht von
dem ab, der von dir borgen will!“ (5, 42). Dass materielles Gewinnstreben und Christusnachfolge unvereinbare
Gegensätze sind, wird an vielen Stellen deutlich, etwa in dem Ausspruch, dass ein Kamel leichter durch
ein „Nadelöhr“ gehe (womit ein Fußgängertor gemeint ist), als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme
(Matthäus 19, 24), und in dem markanten Satz: „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Matthäus
6, 24) www.artfond.de/geldseite www.vergessene-buecher.de www.cgw.de/
#39 Bokrug † 23:25:24 | Mittwoch, 26. September 2007
Ich an eurer Stelle… …würde mir mehr Gedanken über den Verstoss gegen das biblisch fundierte Wucherverbot
machen… www.sozialoekonomie.info/…3A/basisinfo_3a.html Noch weiter geht Jesus Christus in seinen Forderungen.
In seiner Bergpredigt sagt er: „Vielmehr liebet eure Feinde und tut Gutes und leihet, ohne etwas zurückzuerwarten.
Dann wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Söhne des Höchsten sein.“ (Lukas 6, 35). Damit wird das
Verbot des Zinsnehmens als selbstverständlich vorausgesetzt und darüber hinaus gefordert, gegebenenfalls
auch auf die Rückgabe des Geliehenen zu verzichten. Dies wird noch deutlicher bei der Wiedergabe der
Bergpredigt bei Matthäus (5, 38 ff.), wo das Thema „Borgen“ im Zusammenhang mit der Aufforderung angesprochen
wird, nach einem Schlag auf den rechten Backen auch den anderen darzubieten sowie dem, der den Rock will,
auch den Mantel zu lassen. Anschließend heißt es: „Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht von
dem ab, der von dir borgen will!“ (5, 42). Dass materielles Gewinnstreben und Christusnachfolge unvereinbare
Gegensätze sind, wird an vielen Stellen deutlich, etwa in dem Ausspruch, dass ein Kamel leichter durch
ein „Nadelöhr“ gehe (womit ein Fußgängertor gemeint ist), als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme
(Matthäus 19, 24), und in dem markanten Satz: „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Matthäus
6, 24) www.artfond.de/geldseite www.vergessene-buecher.de www.cgw.de/
@Alle zum einen fürchte ich, dass Rudolfus in Allem was er schreibt, Recht hat. Dass seine Zitate und
Passagen wirklich irgendwo im Kirchenrecht oder sonstwo stehen. Nur nimmt sie heute keiner – ausser Rudolfus –
mehr ernst. Wie man das interpretieren kann, überlasse ich jedem selbst. zum zweiten hat Kardinal Lehmann
einmal in der Sendung „Quergefragt“ auf SWR3 gesagt, dass er an Gott, nicht an die Kirche glaube. Was
man davon nun halten soll, überlasse ich auch jedem selbst. Aber Leute, die diesen Mann innerhalb der
Kirche sehen, sollten doch vorsichtig mit ihren Äusserungen über die FSSPX-Bischöfe und -Priester sein.
#37 Bokrug † 18:58:44 | Mittwoch, 26. September 2007
@nonnobisdomine: Nun, immerhin hat Luther gegen den Wucher gepredigt. Gegenwärtig verstösst die gesamte
Christenheit gegen das Wucher-Verbot. Wir leben in einer Plutokratie und Ururokratie. Halbswegs echte
Demokratie exitiert nur noch in der Schweiz und Venezuela.
#35 nonnobisdomine 15:39:41 | Mittwoch, 26. September 2007
Ad Ministrant Ich habe selten einen blöderen Kommentar i.Z. Lehmann ./. 4 Weihbischöfe der FSSPX gelesen,
als den Ihren. Nach Ihrem Gerede sind somit auch die evangelischen Christen, die Altkatholiken etc. keine
Glieder der Kirche. Luther, der Häretiker und Schismatiker wird von Lehmann hoch geschätzt und sogar
als „Quasi“-Heiliger tituliert. Was ist mit Lehmann los? – Für mich hat er sich theologisch disqualifiziert.
Ernst nehme ich diesen Herrn nicht mehr.
#34 Rudolfus 15:02:47 | Mittwoch, 26. September 2007
Die allgemeinen und persönlichen Glaubensbekenntnisse der Protestantenchristgläubigen Augsburger Bekenntnis
(A.B.) ist, oder Helvetisches Bekenntnis (H.B.). kennt und bekennt kein Protestant. Jeder Protestant legt
sich die Bibel selbst aus, und bekennt sich somit als seinen „christlichen Glauben“, was er individuell
für richtig ansieht, egal, ob er auch offiziell als Mitglied einer Religionsgruppe registriert ist oder
nicht. Es gibt aber sicher auch noch einige Protestanten, die auch das genannte A.B.- oder H.B.-Glaubensbekenntnis
persönlich bekennen. Offiziell sind die meisten Protestanten in den deutschen Ländern weiterhin als
„evangelisch A.B.“ oder „evangelisch H.B.“ registriert, unabhängig davon, ob sie sich auch persönlich
tatsächlich zum A.B.- oder H.B.-Glaubensbekenntnis bekennen.
#33 Lorenz 14:54:35 | Mittwoch, 26. September 2007
@ Rudolfus Von mir aus halten wir es, wie Sie es sagen, nur: Augsburger Bekenntnis (A.B.) ist, oder Helvetisches
Bekenntnis (H.B.). kennt und bekennt kein Protestant. Zumindest gilt dies für die großen landeskirchlichen
„Denominationen“. Das Problem der Protestanten ist der liederliche Umgang (nicht sprachlich, sondern glaubenspraktisch)
mit ihrem Apostolicum.
#32 Rudolfus 14:43:58 | Mittwoch, 26. September 2007
@Lorenz: „Es gibt kein protestantisches Glaubensbekenntnis“ Sagen wir ein spezifisch protestantisches
Glaubensbekenntnis gibt es nicht. Auch die Confessio Augustana ist keines, weil Sie für den Glauben der
Protestanten unerheblich, ja unbekannt ist. Wie kommen Sie zu dieser Schlußfolgerung? Selbstverständlich
gibt es nicht das protestantische Glaubensbekenntnis, sondern deren viele – von denen in Deutschland eines
das Augsburger Bekenntnis (A.B.) ist, ein anderes das Helvetische Bekenntnis (H.B.). Es gibt Tausende
verschiedene protestantische Glaubensbekenntnisse, insbesonders in den USA, und aus den USA exportiert.
Wer eines dieser Glaubensbekenntnisse bekennt, der ist Protestant, gleich welcher Denomination.
#31 Lorenz 14:39:04 | Mittwoch, 26. September 2007
Ein Vorschlag zur Güte: Sagen wir ein spezifisch protestantisches Glaubensbekenntnis gibt es nicht. Auch
die Confessio Augustana ist keines, weil Sie für den Glauben der Protestanten unerheblich, ja unbekannt
ist. Aber: es gibt ein Nichtbekennen, bzw. eine zu „weiche“ Auslegung des Apostolicums. Beispielsweise
wird die Jungfernschaft der Gottesmutter gesprochen bekannt, dann aber nicht wirklich ernsthaft geglaubt.
Ähnlich verfahren Protestanten mit dem Passus credo in sanctam ecclesiam catholicam“. Da heisst es eben
nur noch „christliche Kirche“ und woran man damit glaubr weiß keiner mehr, wie Artois richtig schreibt.
#30 Rudolfus 14:24:35 | Mittwoch, 26. September 2007
@Artois’ Protestantismus Das ist wirklich totaler Müll, was sie da als katholische Position ausgeben.
Nehmen Sie zur Kenntnis, daß Sie sich mit ihrem Geschreibsel aus dem kirchlichen Glauben herausschreiben!
Derjenige, der sich aus dem katholischen Glauben herausschreibt, ist jener, der das Apostolische Schreiben
eines Papstes leugnet und verwirft, was bereits Protestantismus ist, der jeden einzelnen Christgläubigen
zum eigenen Papst macht. Sie verwerfen die apostolischen Lehren aus Unam sanctam (Papst Bonifaz VIII.,
1302 A.D.) und sind damit nicht mehr katholischen Glaubens.
#29 Artois † 14:16:03 | Mittwoch, 26. September 2007
@Rudolfus Das ist wirklich totaler Müll, was sie da als katholische Position ausgeben. Nehmen Sie zur
Kenntnis, daß Sie sich mit ihrem Geschreibsel aus dem kirchlichen Glauben herausschreiben!
#28 Rudolfus 14:03:24 | Mittwoch, 26. September 2007
@Lorenz / Ein Getaufter und der Abfall zu einer protestantischen Denomination Mich würde interessieren,
falls Sie das Buch zur Hand haben oder es selbst wissen, was Ott darüberschreibt, woran man ein Bekennen
des protestantischen Glaubens erkennt – am Apostolicum wohl kaum. Das Bekennen zum protestantischen Glauben
erkennt man daran, indem sich der Getaufte öffentlich einer protestantischen Denomination und somit einem
protestantischen Glaubensbekenntnis anschließt. Ein in einem protestantischen Ritus getaufter Unmündiger
ist somit noch so lange Teil der katholischen Kirche, bis er sich als Mündiger offiziell zur protestantischen
Denomination bekennt, und damit von der Kirche Christi abfällt.
#27 Artois † 13:59:24 | Mittwoch, 26. September 2007
@Lorenz Das würde mich auch mal interessieren, ich kenne nämlich bestimmt 5.000 Protestanten, doch keiner
von denen wußte, warum er Protestant ist, außer daß er eben in eine evang. Familie/Kultur etc. hineingeboren
und hineingetauft wurde …
#26 Lorenz 13:55:06 | Mittwoch, 26. September 2007
@Rudolfus 10.49 Uhr Am Schluss ihres Beitrages schrieben Sie Auch Protestanten sind gültig getauft, und
werden mit der Taufe Mitglied der Kirche – verlassen diese aber wieder, sobald sie den protestantischen
Glauben bekennen (vgl. Grundriß der Dogmatik, Prof. Dr. Ludwig Ott). Mich würde interessieren, falls
Sie das Buch zur Hand haben oder es selbst wissen, was Ott darüberschreibt, woran man ein Bekennen des
protestantischen Glaubens erkennt – am Apostolicum wohl kaum.
#24 PietroParente 13:35:17 | Mittwoch, 26. September 2007
@r.ruhrgebietler Zur zeit ist noch nichts zu Messen im alten Ritus in den von Ihnen genannten Städten
bekannt. Lediglich in Glesenkirchen-Schalke wird eine Freitags und Samstags jeweils eine Messe im überlieferten
Ritus angeboten! Außerdem war in den letzten Wochen von einem Duisburger Pfarrer eine sehr positive Äußerung
zum Motu Proprio zu hören, vielelicht kommt ja noch was
Alte Messe im Raum Horb am Neckar Wir haben eine heilige Messe nach dem Motu Proprio im Raum Horb am Neckar
beantragt. Interessenten können unter 07486-7862 Kontakt aufnehmen.
„Alte Messe“ in Frankfurt Vorerst neu hinzugekommen ist die Hl. Messe Montags in der Deutschordenskirche:
60594 Frankfurt/Main Deutschordenskirche St. Maria Brückenstrasse 7 Jeden Montag um 20 Uhr am Marienaltar.
Siehe auch www.introibo.net www.introibo.net/ oder www.summorum-pontificum.de …ww.summorum-pontificum.de/
Hier finden Sie alle wichtigen Infos zur Hl. Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus
im deutschsprachigen Raum
#20 chancel_screen 12:11:42 | Mittwoch, 26. September 2007
Überlieferter Ritus in Frankfurt am Main Weiß jemand, ob sich in Frankfurt seit Inkrafttreten des MP
etwas geändert hat (z.B. zusätzliche Messen im Alten Ritus in Sankt Leonhard)? Bin für jeden Hinweis
sehr dankbar. chancel_screen P.S. Die Messzeiten in Hattersheim sind mir bekannt.
#19 Rudolfus 11:44:59 | Mittwoch, 26. September 2007
@Sirilo / Die Irrlehrenden in der Welt „Höret nicht auf die Worte, welche von den Hierarchen der Nichtkirchen
ausgestreut werden, und leset nicht die Behauptungen, welche die Hierarchen der Nichtkirchen über die
Netze in die Welt hinaussenden.“ Das ist doch ein zutreffendes Zitat. Man muß allein Christus und die
Kirchenautorität hören, und nur die Kirchenautorität kann die Lehre Christi verbindlich und gültig
deuten und endgültig definieren. Nachdem allerdings leider die Irrlehren wegen dem Wirken der Dämonen
an allen Orten der Welt verbreitet werden, benötigen die Kirchenhierarchen aber auch zusätzlich getreue
Söhne der Kirche überall in der Welt, an allen Orten, wo leider der Irrtum regiert, um die Leute zu
den Kirchenautoritäten und zur heiligen Kirche hinzuführen.
nun ja… Rudolphus … dass das Dogma nicht nur Klärung, sondern immer auch selbst erklärungsbedürftig
ist, ist ein Faktum, das sich aus der Natur menschlicher Sprache ergibt. Diese Aussage hat nichts mit
metaphysischem Relativismus zu tun, sondern mit der Tatsache, dass selbst klipp und klare Aussagen erst
einmal auf die unterschiedlichsten Denk- und Existenzprobleme angewandt werden müssen, was umgekehrt
zu einem tieferen Verständnis des Glaubenssatzes führt. Das ist auch der Job u.a. der Dogmatiker, und
ist es immer gewesen. Die große Kunst ist dann, bei der Anwendung des Dogmas auf eine konkrete weiterführende
Fragestellung weder das Dogma zu verwässern noch die Frage zu marginalisieren. Was hat das nun mit Ihnen
zu tun? So, wie Sie das Depositium Fidei zu verstehen scheinen, wäre jede Theologie schon immer überflüssig
gewesen, inkl. Athanasius, Gregor, Thomas, Bonaventura etc. Und unsachlich wäre eine solche Sicht obendrein,
da sie verkennt, dass die Verkündigung von Dogmen so gut wie immer durch theologische Streitfragen herausgefordert
wird.
#17 Sirilo 11:30:27 | Mittwoch, 26. September 2007
@Rudolfus, Hierarch einer Nichtkirche Interessant, daß Sie Hierarch einer Nichtkirche sind. Das beruhigt
mich ungemein, denn schon der Kirchenlehrer Saprophius schrieb: „Höret nicht auf die Worte, welche von
den Hierarchen der Nichtkirchen ausgestreut werden, und leset nicht die Behauptungen, welche die Hierarchen
der Nichtkirchen über die Netze in die Welt hinaussenden.“
#16 Rudolfus 11:23:28 | Mittwoch, 26. September 2007
@Sirilo Als Nichtkirchenhierarch kann man kaum Unfehlbarkeit beanspruchen, man darf aber Gott dafür danken,
daß die Kirche St. Petri von Christus und dem Heiligen Geist die Unfehlbarkeit verliehen bekommen hat,
in deren göttlichem depositum fidei wir mit Freude lesen dürfen.
#15 Sirilo 11:15:24 | Mittwoch, 26. September 2007
Der Urlaub ist um! Ach, der Urlaub ist um. Die schöne Rudolfus-freie Zeit ist vorbei. Ober- und Über-Papst
Rudolf I. ist aus seiner Sommerresidenz Castel Rudolfo zurück und schmettert wieder ungebeten (motu proprio)
seine unfehlbaren theologischen Urteile unter’s Volk. Herr, sei uns armen Sündern gnädig!
#14 Alois Hudal 11:08:34 | Mittwoch, 26. September 2007
@Artikel: Leider haben die Gläubigen der Mainzer Pfarrei St. Josef gezeigt, daß sie offensichtlich wenig
begriffen haben. Es geht um die Ehrfurcht vor Gott, es geht um die richtigen Einsetzungsworte beim außerordentlichen
Ritus. Es geht nicht darum, ob dieser auf Deutsch oder Latein gefeiert wird und ob ich damit meine Lateinkenntnisse
verbessere. Um der Messe folgen zu können, habe ich ja den „Schott“.
#13 Rudolfus 10:54:22 | Mittwoch, 26. September 2007
@Artois Tut mir leid,Prof. Ott kann ich als Autorität nicht anerkennen Sie sind auch nicht die Autorität
der Kirche und der Papst, damit völlig irrelevant. Alleine diese kommen von Christus, nicht die Luthers,
Calvins & Co.
#12 Pünktchen 10:53:20 | Mittwoch, 26. September 2007
Aus dem Pfrarbrief der Gemeinde St. Josef in Mainz: . Hl. Messe im tridentinischen Ritus (Messe im überlieferten
Ritus) Mit Erlaubnis unseres Kardinals Karl Lehmann wird die Messe in unserer Pfarrei dienstags (18.00
Uhr) und sonntags (8.30 Uhr) im überliefertten Ritus gefeiert. Genaue Vorgaben sind bei der Feier im
alten Ritus einzuhalten und es darf keine Vermischung der Riten geben. So wird z.B. die Hl. Kommunion
allein als Mundkommunion gereicht. Die >>>> Homepage der Pfarrei St. Josef, Mainz www.st-joseph-mainz.de/<<<<
. Adresse und Kontaktmöglichkeiten: Pfarrgemeinde St. Joseph Josefstr. 74 55118 Mainz Tel.: 06131/611451
FAX: 06131/9725109 Der Pfarrer Josef Mohr hat die e-mail-Adresse: pfarrer@st-joseph-mainz.de Seine Tel.nr.
lautet: 06131/9725108
#10 Rudolfus 10:49:39 | Mittwoch, 26. September 2007
Lehmann kein Katholik mehr, und ohne Taufgnade Auch ein krimineller, modernisischer Ebf. Lehmann bleibt
Teil der Kirche. Das geht aus der unwiderruflichen Taufgnade hervor, die ihn zweifellos und unwideruflich
zum Teil der Kirche gemacht hat. Ein Irrlehrer hat zwar noch den unauslöschlichen Taufcharakter, nicht
aber mehr die Taufgnade, welche durch eine schwere Sünde verlorengeht. Die Taufgnade geht durch eine
schwere Sünde verloren – wie z.B. durch eine Glaubensleugnung. Jemand, der vom katholischen Glauben abgefallen
ist, ist selbstverständlich auch nicht mehr Teil der Kirche, sondern außerhalb der Kirche, auch wenn
er gültig getauft wurde, und die einmal gespendete Taufe gültig bleibt. Auch Protestanten sind gültig
getauft, und werden mit der Taufe Mitglied der Kirche – verlassen diese aber wieder, sobald sie den protestantischen
Glauben bekennen (vgl. Grundriß der Dogmatik, Prof. Dr. Ludwig Ott).
#8 Artois † 10:43:57 | Mittwoch, 26. September 2007
@Rudolfus weil er nachweislich an die Irrlehren des Modernismus glaubt und diese umsetzt. Ein Irrlehrer
ist Nichtkatholik, und kann auch nicht ein Mitglied der katholischen Kirche sein, und kann damit auch
nicht gültig ein Funktionär der Kirche wie „Cardinal“ oder „Diözesanbischof“ sein – und ist auch niemals
für einen rechtgläubigen Katholiken zuständig. Die von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfe sind
unzweifelhaft katholischen Glaubens. Wenn keine rechtgläubigen Bischöfe mehr da sind, müssen rechtgläubige
Bischöfe auf irreguläre Weise geweiht werden. Auch ein krimineller, modernisischer Ebf. Lehmann bleibt
Teil der Kirche. Das geht aus der unwiderruflichen Taufgnade hervor, die ihn zweifellos und unwideruflich
zum Teil der Kirche gemacht hat.
#7 Rudolfus 10:41:15 | Mittwoch, 26. September 2007
„Cardinal“ Lehmann leugnet den katholischen Glauben, weil er nachweislich an die Irrlehren des Modernismus
glaubt und diese umsetzt. Ein Irrlehrer ist Nichtkatholik, und kann auch nicht ein Mitglied der katholischen
Kirche sein, und kann damit auch nicht gültig ein Funktionär der Kirche wie „Cardinal“ oder „Diözesanbischof“
sein – und ist auch niemals für einen rechtgläubigen Katholiken zuständig. Die von Erzbischof Lefebvre
geweihten Bischöfe sind unzweifelhaft katholischen Glaubens. Wenn keine rechtgläubigen Bischöfe mehr
da sind, müssen rechtgläubige Bischöfe auf irreguläre Weise geweiht werden.
#6 Pünktchen 10:39:18 | Mittwoch, 26. September 2007
Aus dem Pfarrbrief von St. Josef, Mainz . Hl. Messe im tridentinischen Ritus (Messe im überlieferten
Ritus) Mit Erlaubnis unseres Kardinals Karl Lehmann wird die Messe in unserer Pfarrei dienstags (18.00
Uhr) und sonntags (8.30 Uhr) im überliefertten Ritus gefeiert. Genaue Vorgaben sind bei der Feier im
alten Ritus einzuhalten und es darf keine Vermischung der Riten geben. So wird z.B. die Hl. Kommunion
allein als Mundkommunion gereicht. Die >>>> Homepage der Pfarrei St. Josef, Mainz www.st-joseph-mainz.de/<<<<
. Adresse und Kontaktmöglichkeiten: Pfarrgemeinde St. Joseph Josefstr. 74 55118 Mainz Tel.: 06131/611451
FAX: 06131/9725109 Der Pfarrer Josef Mohr hat die e-mail-Adresse: pfarrer@st-joseph-mainz.de Seine Tel.nr.
lautet: 06131/9725108
#5 Ministrant 10:25:25 | Mittwoch, 26. September 2007
@ Giuseppe Das habe ich auch zu keinem Zeitpunkt behauptet, ich halte mich an die Kirche und nach dieser
ist der Hw. Kardinal Lehmann Glied der Kirche, aber die 4 Schismatiker der FSSPX nicht, wie man hier www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html
nachlesen kann…
#4 stat crux 10:24:09 | Mittwoch, 26. September 2007
„J’accuse…“ Solange das motu proprio fälschlich als Schlag gegen das Konzil hergenommen wird, wie von
bestimmten Kreisen (links wie rechts, wieder mal) verbreitet wird, müssen die Bfe. vorsichtig sein. „En
apparence, le differend porte sur uns subtilité. Mais cette messe dite de Saint Pie V., comme on le voit
à Ecône, devient le symbole de la condamnation du Concile. Or, je n’accepterai en aucune circonstance
que l’on condamne le Concile par un symbole.“ Papst Paul VI. zu Guitton am 8. Sept. 1976
#3 Guiseppe 10:23:12 | Mittwoch, 26. September 2007
@ „Ministrant“ „Ministrant“: „Entscheiden sie wer noch Glied der Kirche ist oder tut es die Kirche mit
ihrem Oberhaupt und Nachfolger des Apostelfürsten?“ Sie entscheiden es zum Glück nicht, werter „Ministrant“.
#2 Ministrant 10:19:13 | Mittwoch, 26. September 2007
@Rudolfus Haben sie noch alle Gabeln im Besteck??? Entscheiden sie wer noch Glied der Kirche ist oder
tut es die Kirche mit ihrem Oberhaupt und Nachfolger des Apostelfürsten?
#1 Rudolfus 10:14:09 | Mittwoch, 26. September 2007
„Cardinal“ Lehmann bekennt nicht den apostolischen katholischen Glauben Damit ist er nicht Teil der katholischen
Kirche, und auch nicht für die Katholiken zuständig.