Alte Messe
„Kein Freund der Alten Messe“
Kardinal Lehmann kann kaum glauben, daß der Bedarf der Alten Messe in Mainz das gegenwärtige mickrige Angebot übersteigt.
Der Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann
Der Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann
(kreuz.net, Mainz) Gegenwärtig beraten die Deutschen Bischöfe in Fulda über die von ihnen gewünschten Ausführungs- bestimmungen zur Alten Messe.

Es seien noch Fragen offen – erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann (71), am Montag bei der Eröffnung der Herbstvollversammlung.

So fragte sich der Kardinal, wie sich die vom Motu Proprio geforderte „feste Gruppe“ näher interpretieren lasse:

„Sind das Leute aus einer Pfarrei oder gilt das auch übergreifend für einen größeren Raum?“

Ferner fragte er sich, wie die Eignung eines Priesters für die Feier der Alten Messe zu verstehen sei:

„Denn es ist ja auch gesagt, daß der Priester – wenn er die Messe privat feiert – weder vom Bischof noch von Rom eine Erlaubnis braucht. Wie kann man dann die Eignung feststellen?“

Im Vorfeld der Herbstvollversammlung sind bereits zwei DIN A4 Seiten mit Leitlinien erarbeitet worden.

Ende der Woche sollen sie vorgestellt werden und Anfang Oktober in Kraft treten.

Anders als er will

Kardinal Lehmann zitierte zum wiederholten Male die manipulierte Studie der Deutschen Bischofskonferenz vom September 2006, wonach der Bedarf an Alten Messen in Deutschland gedeckt und nicht einmal gestiegen wäre.

Doch der Kirchenfürst will sich überraschen lassen – „wenn’s anders wäre“.

Daß eine solche Überraschung auch im Bistum Mainz nicht auszuschließen ist, berichtete der Frankfurter Fernsehsender ‘Hessischer Rundfunk’ am Montag.

Bislang habe Kardinal Lehmann – „der kein Freund alter Messen ist“ – in seinem Bistum nur einen Gottesdienst im überlieferten Ritus erlaubt.

Es handelt sich um das Indult für den emeritierten Kirchenrechtsprofessor von Mainz, Hw. Georg May (80). Er zelebriert regelmäßig in der Gemeinde Budenheim unweit von Mainz.

Zusätzlich sollen in Zukunft auch in Mainz und in Gießen Alte Messen gefeiert werden.

Nachfrage in Mainz

Der ‘Hessische Rundfunk’ präsentierte auch Aufnahmen einer Alten Messe, die am Sonntag in der Mainzer Pfarrei St. Joseph zelebriert wurde.

Die dortigen Gläubigen hatten von sich aus um den überlieferten Ritus gebeten.

Ein älteres Gemeindemitglied erklärte zur Zelebrationsrichtung, daß der Priester mit den Gläubigen gemeinsam vor Gott stehe.

„Latein war der Grund, warum ich überhaupt zur Alten Messe gekommen bin“ – berichtete ein Jugendlicher.

Man lerne in der Schule jahrelang Latein und könne seine Kenntnisse nirgends nutzen.

Eine Mutter erzählte, daß sie auch in der Familie Lateinisch bete – morgens das Vater Unser und das Ave Maria auf Latein und abends auf Deutsch. Die Kinder sollten beides lernen.

Der Pfarrer von St. Joseph, Hw. Josef Mohr, setzt auf eine Vielfalt im Gottesdienst: „Wir feiern viele moderne Messen.“

Er sieht keinen Grund, nicht auf die Altgläubigen einzugehen:

„Das ganze breite Spektrum einfach abdecken und damit auch keinen ausschließen.“
      
44 Lesermeinungen
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#44   Benedikt   00:11:22 | Samstag, 29. September 2007
Gießen
Was ist denn jetzt mit Gießen? Da in Mainz sogar eine zweites Messzentrum existiert dürfte Gießen doch nichts mehr im Weg stehen. Also?
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#43   misterunknown   12:03:33 | Freitag, 28. September 2007
@pünktchen
ich glaub jetzt kann jeder den Hinweis finden, wo Sie ihn doch überall eingetragen haben:-) sehr fleißig :)3
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#42   Pünktchen   11:55:03 | Freitag, 28. September 2007
Aus dem Pfarrbrief der Gemeinde St. Josef in Mainz:
.
Hl. Messe im tridentinischen Ritus (Messe im überlieferten Ritus)
Mit Erlaubnis unseres Kardinals Karl Lehmann wird die Messe in unserer Pfarrei dienstags (18.00 Uhr) und sonntags (8.30 Uhr) im überlieferten Ritus gefeiert.
Genaue Vorgaben sind bei der Feier im alten Ritus einzuhalten und es darf keine Vermischung der Riten geben. So wird z.B. die Hl. Kommunion allein als Mundkommunion gereicht.
Die >>>> Homepage der Pfarrei St. Josef, Mainz www.st-joseph-mainz.de/<<<<
.
Adresse und Kontaktmöglichkeiten:
Pfarrgemeinde St. Joseph
Josefstr. 74
55118 Mainz
Tel.: 06131/611451
FAX: 06131/9725109
Der Pfarrer Josef Mohr hat die e-mail-Adresse:
pfarrer@st-joseph-mainz.de
Seine Tel.nr. lautet: 06131/9725108
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#41   misterunknown   01:27:32 | Donnerstag, 27. September 2007
@nonnobisdomine
„Nach Ihrem Gerede sind somit auch die evangelischen Christen, die Altkatholiken etc. keine Glieder der Kirche.“
das ist ja auch richtig!
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#40   Gallahad †   00:09:06 | Donnerstag, 27. September 2007
Ich an eurer Stelle…
…würde mir mehr Gedanken über den Verstoss gegen das biblisch fundierte Wucherverbot machen…
www.sozialoekonomie.info/BasisInfo…fo_3a.html
Noch weiter geht Jesus Christus in seinen Forderungen. In seiner Bergpredigt sagt er: „Vielmehr liebet eure Feinde und tut Gutes und leihet, ohne etwas zurückzuerwarten. Dann wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Söhne des Höchsten sein.“ (Lukas 6, 35).
Damit wird das Verbot des Zinsnehmens als selbstverständlich vorausgesetzt und darüber hinaus gefordert, gegebenenfalls auch auf die Rückgabe des Geliehenen zu verzichten. Dies wird noch deutlicher bei der Wiedergabe der Bergpredigt bei Matthäus (5, 38 ff.), wo das Thema „Borgen“ im Zusammenhang mit der Aufforderung angesprochen wird, nach einem Schlag auf den rechten Backen auch den anderen darzubieten sowie dem, der den Rock will, auch den Mantel zu lassen. Anschließend heißt es: „Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht von dem ab, der von dir borgen will!“ (5, 42).
Dass materielles Gewinnstreben und Christusnachfolge unvereinbare Gegensätze sind, wird an vielen Stellen deutlich, etwa in dem Ausspruch, dass ein Kamel leichter durch ein „Nadelöhr“ gehe (womit ein Fußgängertor gemeint ist), als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme (Matthäus 19, 24), und in dem markanten Satz: „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Matthäus 6, 24)
www.artfond.de/geldseite
www.vergessene-buecher.de
www.cgw.de/
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#39   Bokrug †   23:25:24 | Mittwoch, 26. September 2007
Ich an eurer Stelle…
…würde mir mehr Gedanken über den Verstoss gegen das biblisch fundierte Wucherverbot machen…
www.sozialoekonomie.info/…3A/basisinfo_3a.html
Noch weiter geht Jesus Christus in seinen Forderungen. In seiner Bergpredigt sagt er: „Vielmehr liebet eure Feinde und tut Gutes und leihet, ohne etwas zurückzuerwarten. Dann wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Söhne des Höchsten sein.“ (Lukas 6, 35).
Damit wird das Verbot des Zinsnehmens als selbstverständlich vorausgesetzt und darüber hinaus gefordert, gegebenenfalls auch auf die Rückgabe des Geliehenen zu verzichten. Dies wird noch deutlicher bei der Wiedergabe der Bergpredigt bei Matthäus (5, 38 ff.), wo das Thema „Borgen“ im Zusammenhang mit der Aufforderung angesprochen wird, nach einem Schlag auf den rechten Backen auch den anderen darzubieten sowie dem, der den Rock will, auch den Mantel zu lassen. Anschließend heißt es: „Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht von dem ab, der von dir borgen will!“ (5, 42).
Dass materielles Gewinnstreben und Christusnachfolge unvereinbare Gegensätze sind, wird an vielen Stellen deutlich, etwa in dem Ausspruch, dass ein Kamel leichter durch ein „Nadelöhr“ gehe (womit ein Fußgängertor gemeint ist), als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme (Matthäus 19, 24), und in dem markanten Satz: „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Matthäus 6, 24)
www.artfond.de/geldseite
www.vergessene-buecher.de
www.cgw.de/
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#38   monti   23:08:28 | Mittwoch, 26. September 2007
@Alle
zum einen fürchte ich, dass Rudolfus in Allem was er schreibt, Recht hat. Dass seine Zitate und Passagen wirklich irgendwo im Kirchenrecht oder sonstwo stehen. Nur nimmt sie heute keiner – ausser Rudolfus – mehr ernst. Wie man das interpretieren kann, überlasse ich jedem selbst.
zum zweiten hat Kardinal Lehmann einmal in der Sendung „Quergefragt“ auf SWR3 gesagt, dass er an Gott, nicht an die Kirche glaube. Was man davon nun halten soll, überlasse ich auch jedem selbst.
Aber Leute, die diesen Mann innerhalb der Kirche sehen, sollten doch vorsichtig mit ihren Äusserungen über die FSSPX-Bischöfe und -Priester sein.
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#37   Bokrug †   18:58:44 | Mittwoch, 26. September 2007
@nonnobisdomine:
Nun, immerhin hat Luther gegen den Wucher gepredigt.
Gegenwärtig verstösst die gesamte Christenheit gegen das Wucher-Verbot.
Wir leben in einer Plutokratie und Ururokratie.
Halbswegs echte Demokratie exitiert nur noch in der Schweiz und Venezuela.
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#36   Artois †   15:48:48 | Mittwoch, 26. September 2007
@Rudolfus
Ich schätze mal, daß selbst die ärgsten Seidsvakantisten noch katholischer sind als Sie. In der Unbelehrbarketi gleichen Sie ihnen.
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#35   nonnobisdomine   15:39:41 | Mittwoch, 26. September 2007
Ad Ministrant
Ich habe selten einen blöderen Kommentar i.Z. Lehmann ./. 4 Weihbischöfe der FSSPX gelesen, als den Ihren.
Nach Ihrem Gerede sind somit auch die evangelischen Christen, die Altkatholiken etc. keine Glieder der Kirche.
Luther, der Häretiker und Schismatiker wird von Lehmann hoch geschätzt und sogar als „Quasi“-Heiliger tituliert.
Was ist mit Lehmann los? – Für mich hat er sich theologisch disqualifiziert. Ernst nehme ich diesen Herrn nicht mehr.
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#34   Rudolfus   15:02:47 | Mittwoch, 26. September 2007
Die allgemeinen und persönlichen Glaubensbekenntnisse der Protestantenchristgläubigen
Augsburger Bekenntnis (A.B.) ist, oder Helvetisches Bekenntnis (H.B.). kennt und bekennt kein Protestant.
Jeder Protestant legt sich die Bibel selbst aus, und bekennt sich somit als seinen „christlichen Glauben“, was er individuell für richtig ansieht,
egal, ob er auch offiziell als Mitglied einer Religionsgruppe registriert ist oder nicht.
Es gibt aber sicher auch noch einige Protestanten, die auch das genannte A.B.- oder H.B.-Glaubensbekenntnis persönlich bekennen.
Offiziell sind die meisten Protestanten in den deutschen Ländern weiterhin als „evangelisch A.B.“ oder „evangelisch H.B.“ registriert, unabhängig davon, ob sie sich auch persönlich tatsächlich zum A.B.- oder H.B.-Glaubensbekenntnis bekennen.
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#33   Lorenz   14:54:35 | Mittwoch, 26. September 2007
@ Rudolfus
Von mir aus halten wir es, wie Sie es sagen, nur:
Augsburger Bekenntnis (A.B.) ist, oder Helvetisches Bekenntnis (H.B.). kennt und bekennt kein Protestant. Zumindest gilt dies für die großen landeskirchlichen „Denominationen“.
Das Problem der Protestanten ist der liederliche Umgang (nicht sprachlich, sondern glaubenspraktisch) mit ihrem Apostolicum.
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#32   Rudolfus   14:43:58 | Mittwoch, 26. September 2007
@Lorenz: „Es gibt kein protestantisches Glaubensbekenntnis“
Sagen wir ein spezifisch protestantisches Glaubensbekenntnis gibt es nicht. Auch die Confessio Augustana ist keines, weil Sie für den Glauben der Protestanten unerheblich, ja unbekannt ist.
Wie kommen Sie zu dieser Schlußfolgerung?
Selbstverständlich gibt es nicht das protestantische Glaubensbekenntnis, sondern deren viele – von denen in Deutschland eines das Augsburger Bekenntnis (A.B.) ist, ein anderes das Helvetische Bekenntnis (H.B.).
Es gibt Tausende verschiedene protestantische Glaubensbekenntnisse, insbesonders in den USA, und aus den USA exportiert.
Wer eines dieser Glaubensbekenntnisse bekennt, der ist Protestant, gleich welcher Denomination.
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#31   Lorenz   14:39:04 | Mittwoch, 26. September 2007
Ein Vorschlag zur Güte:
Sagen wir ein spezifisch protestantisches Glaubensbekenntnis gibt es nicht. Auch die Confessio Augustana ist keines, weil Sie für den Glauben der Protestanten unerheblich, ja unbekannt ist. Aber: es gibt ein Nichtbekennen, bzw. eine zu „weiche“ Auslegung des Apostolicums. Beispielsweise wird die Jungfernschaft der Gottesmutter gesprochen bekannt, dann aber nicht wirklich ernsthaft geglaubt. Ähnlich verfahren Protestanten mit dem Passus credo in sanctam ecclesiam catholicam“. Da heisst es eben nur noch „christliche Kirche“ und woran man damit glaubr weiß keiner mehr, wie Artois richtig schreibt.
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#30   Rudolfus   14:24:35 | Mittwoch, 26. September 2007
@Artois’ Protestantismus
Das ist wirklich totaler Müll, was sie da als katholische Position ausgeben. Nehmen Sie zur Kenntnis, daß Sie sich mit ihrem Geschreibsel aus dem kirchlichen Glauben herausschreiben!
Derjenige, der sich aus dem katholischen Glauben herausschreibt, ist jener, der das Apostolische Schreiben eines Papstes leugnet und verwirft, was bereits Protestantismus ist, der jeden einzelnen Christgläubigen zum eigenen Papst macht.
Sie verwerfen die apostolischen Lehren aus Unam sanctam (Papst Bonifaz VIII., 1302 A.D.) und sind damit nicht mehr katholischen Glaubens.
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#29   Artois †   14:16:03 | Mittwoch, 26. September 2007
@Rudolfus
Das ist wirklich totaler Müll, was sie da als katholische Position ausgeben. Nehmen Sie zur Kenntnis, daß Sie sich mit ihrem Geschreibsel aus dem kirchlichen Glauben herausschreiben!
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#28   Rudolfus   14:03:24 | Mittwoch, 26. September 2007
@Lorenz / Ein Getaufter und der Abfall zu einer protestantischen Denomination
Mich würde interessieren, falls Sie das Buch zur Hand haben oder es selbst wissen, was Ott darüberschreibt, woran man ein Bekennen des protestantischen Glaubens erkennt – am Apostolicum wohl kaum.
Das Bekennen zum protestantischen Glauben erkennt man daran, indem sich der Getaufte öffentlich einer protestantischen Denomination und somit einem protestantischen Glaubensbekenntnis anschließt.
Ein in einem protestantischen Ritus getaufter Unmündiger ist somit noch so lange Teil der katholischen Kirche, bis er sich als Mündiger offiziell zur protestantischen Denomination bekennt, und damit von der Kirche Christi abfällt.
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#27   Artois †   13:59:24 | Mittwoch, 26. September 2007
@Lorenz
Das würde mich auch mal interessieren, ich kenne nämlich bestimmt 5.000 Protestanten, doch keiner von denen wußte, warum er Protestant ist, außer daß er eben in eine evang. Familie/Kultur etc. hineingeboren und hineingetauft wurde …
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#26   Lorenz   13:55:06 | Mittwoch, 26. September 2007
@Rudolfus 10.49 Uhr
Am Schluss ihres Beitrages schrieben Sie
Auch Protestanten sind gültig getauft, und werden mit der Taufe Mitglied der Kirche – verlassen diese aber wieder, sobald sie den protestantischen Glauben bekennen (vgl. Grundriß der Dogmatik, Prof. Dr. Ludwig Ott).
Mich würde interessieren, falls Sie das Buch zur Hand haben oder es selbst wissen, was Ott darüberschreibt, woran man ein Bekennen des protestantischen Glaubens erkennt – am Apostolicum wohl kaum.
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#25   chancel_screen   13:44:08 | Mittwoch, 26. September 2007
@ Komma
Herzlichen Dank, Komma!
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#24   PietroParente   13:35:17 | Mittwoch, 26. September 2007
@r.ruhrgebietler
Zur zeit ist noch nichts zu Messen im alten Ritus in den von Ihnen genannten Städten bekannt.
Lediglich in Glesenkirchen-Schalke wird eine Freitags und Samstags jeweils eine Messe im überlieferten Ritus angeboten!
Außerdem war in den letzten Wochen von einem Duisburger Pfarrer eine sehr positive Äußerung zum Motu Proprio zu hören, vielelicht kommt ja noch was :-)
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#23   Rodolfo Panetta   13:33:43 | Mittwoch, 26. September 2007
Alte Messe im Raum Horb am Neckar
Wir haben eine heilige Messe nach dem Motu Proprio im Raum Horb am Neckar beantragt. Interessenten können unter 07486-7862 Kontakt aufnehmen.
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#22   r.ruhrgebietler   13:24:42 | Mittwoch, 26. September 2007
Weiß jemand etwas über die trid. Messe
in Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Duisburg??
In Essen sind mir Möglichkeiten bekannt!
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#21   Komma   12:47:03 | Mittwoch, 26. September 2007
„Alte Messe“ in Frankfurt
Vorerst neu hinzugekommen ist die Hl. Messe Montags in der Deutschordenskirche:
60594 Frankfurt/Main
Deutschordenskirche St. Maria
Brückenstrasse 7
Jeden Montag um 20 Uhr am Marienaltar.
Siehe auch www.introibo.net www.introibo.net/
oder
www.summorum-pontificum.de …ww.summorum-pontificum.de/
Hier finden Sie alle wichtigen Infos zur Hl. Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus im deutschsprachigen Raum
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#20   chancel_screen   12:11:42 | Mittwoch, 26. September 2007
Überlieferter Ritus in Frankfurt am Main
Weiß jemand, ob sich in Frankfurt seit Inkrafttreten des MP etwas geändert hat (z.B. zusätzliche Messen im Alten Ritus in Sankt Leonhard)?
Bin für jeden Hinweis sehr dankbar.
chancel_screen
P.S. Die Messzeiten in Hattersheim sind mir bekannt.
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#19   Rudolfus   11:44:59 | Mittwoch, 26. September 2007
@Sirilo / Die Irrlehrenden in der Welt
„Höret nicht auf die Worte, welche von den Hierarchen der Nichtkirchen ausgestreut werden, und leset nicht die Behauptungen, welche die Hierarchen der Nichtkirchen über die Netze in die Welt hinaussenden.“
Das ist doch ein zutreffendes Zitat.
Man muß allein Christus und die Kirchenautorität hören, und nur die Kirchenautorität kann die Lehre Christi verbindlich und gültig deuten und endgültig definieren.
Nachdem allerdings leider die Irrlehren wegen dem Wirken der Dämonen an allen Orten der Welt verbreitet werden, benötigen die Kirchenhierarchen aber auch zusätzlich getreue Söhne der Kirche überall in der Welt, an allen Orten, wo leider der Irrtum regiert, um die Leute zu den Kirchenautoritäten und zur heiligen Kirche hinzuführen.
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#18   Jean   11:39:02 | Mittwoch, 26. September 2007
nun ja… Rudolphus
… dass das Dogma nicht nur Klärung, sondern immer auch selbst erklärungsbedürftig ist, ist ein Faktum, das sich aus der Natur menschlicher Sprache ergibt. Diese Aussage hat nichts mit metaphysischem Relativismus zu tun, sondern mit der Tatsache, dass selbst klipp und klare Aussagen erst einmal auf die unterschiedlichsten Denk- und Existenzprobleme angewandt werden müssen, was umgekehrt zu einem tieferen Verständnis des Glaubenssatzes führt. Das ist auch der Job u.a. der Dogmatiker, und ist es immer gewesen. Die große Kunst ist dann, bei der Anwendung des Dogmas auf eine konkrete weiterführende Fragestellung weder das Dogma zu verwässern noch die Frage zu marginalisieren.
Was hat das nun mit Ihnen zu tun? So, wie Sie das Depositium Fidei zu verstehen scheinen, wäre jede Theologie schon immer überflüssig gewesen, inkl. Athanasius, Gregor, Thomas, Bonaventura etc. Und unsachlich wäre eine solche Sicht obendrein, da sie verkennt, dass die Verkündigung von Dogmen so gut wie immer durch theologische Streitfragen herausgefordert wird.
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#17   Sirilo   11:30:27 | Mittwoch, 26. September 2007
@Rudolfus, Hierarch einer Nichtkirche
Interessant, daß Sie Hierarch einer Nichtkirche sind. Das beruhigt mich ungemein, denn schon der Kirchenlehrer Saprophius schrieb: „Höret nicht auf die Worte, welche von den Hierarchen der Nichtkirchen ausgestreut werden, und leset nicht die Behauptungen, welche die Hierarchen der Nichtkirchen über die Netze in die Welt hinaussenden.“
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#16   Rudolfus   11:23:28 | Mittwoch, 26. September 2007
@Sirilo
Als Nichtkirchenhierarch kann man kaum Unfehlbarkeit beanspruchen, man darf aber Gott dafür danken, daß die Kirche St. Petri von Christus und dem Heiligen Geist die Unfehlbarkeit verliehen bekommen hat, in deren göttlichem depositum fidei wir mit Freude lesen dürfen.
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#15   Sirilo   11:15:24 | Mittwoch, 26. September 2007
Der Urlaub ist um!
Ach, der Urlaub ist um. Die schöne Rudolfus-freie Zeit ist vorbei. Ober- und Über-Papst Rudolf I. ist aus seiner Sommerresidenz Castel Rudolfo zurück und schmettert wieder ungebeten (motu proprio) seine unfehlbaren theologischen Urteile unter’s Volk.
Herr, sei uns armen Sündern gnädig!
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#14   Alois Hudal   11:08:34 | Mittwoch, 26. September 2007
@Artikel:
Leider haben die Gläubigen der Mainzer Pfarrei St. Josef gezeigt, daß sie offensichtlich wenig begriffen haben. Es geht um die Ehrfurcht vor Gott, es geht um die richtigen Einsetzungsworte beim außerordentlichen Ritus. Es geht nicht darum, ob dieser auf Deutsch oder Latein gefeiert wird und ob ich damit meine Lateinkenntnisse verbessere. Um der Messe folgen zu können, habe ich ja den „Schott“.
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#13   Rudolfus   10:54:22 | Mittwoch, 26. September 2007
@Artois
Tut mir leid,Prof. Ott kann ich als Autorität nicht anerkennen
Sie sind auch nicht die Autorität der Kirche und der Papst, damit völlig irrelevant.
Alleine diese kommen von Christus, nicht die Luthers, Calvins & Co.
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#12   Pünktchen   10:53:20 | Mittwoch, 26. September 2007
Aus dem Pfrarbrief der Gemeinde St. Josef in Mainz:
.
Hl. Messe im tridentinischen Ritus (Messe im überlieferten Ritus)
Mit Erlaubnis unseres Kardinals Karl Lehmann wird die Messe in unserer Pfarrei dienstags (18.00 Uhr) und sonntags (8.30 Uhr) im überliefertten Ritus gefeiert.
Genaue Vorgaben sind bei der Feier im alten Ritus einzuhalten und es darf keine Vermischung der Riten geben. So wird z.B. die Hl. Kommunion allein als Mundkommunion gereicht.
Die >>>> Homepage der Pfarrei St. Josef, Mainz www.st-joseph-mainz.de/<<<<
.
Adresse und Kontaktmöglichkeiten:
Pfarrgemeinde St. Joseph
Josefstr. 74
55118 Mainz
Tel.: 06131/611451
FAX: 06131/9725109
Der Pfarrer Josef Mohr hat die e-mail-Adresse:
pfarrer@st-joseph-mainz.de
Seine Tel.nr. lautet: 06131/9725108
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#11   Artois †   10:52:55 | Mittwoch, 26. September 2007
Tut mir leid,
Prof. Ott kann ich als Autorität nicht anerkennen.
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#10   Rudolfus   10:49:39 | Mittwoch, 26. September 2007
Lehmann kein Katholik mehr, und ohne Taufgnade
Auch ein krimineller, modernisischer Ebf. Lehmann bleibt Teil der Kirche. Das geht aus der unwiderruflichen Taufgnade hervor, die ihn zweifellos und unwideruflich zum Teil der Kirche gemacht hat.
Ein Irrlehrer hat zwar noch den unauslöschlichen Taufcharakter, nicht aber mehr die Taufgnade, welche durch eine schwere Sünde verlorengeht.
Die Taufgnade geht durch eine schwere Sünde verloren – wie z.B. durch eine Glaubensleugnung.
Jemand, der vom katholischen Glauben abgefallen ist, ist selbstverständlich auch nicht mehr Teil der Kirche, sondern außerhalb der Kirche, auch wenn er gültig getauft wurde, und die einmal gespendete Taufe gültig bleibt.
Auch Protestanten sind gültig getauft, und werden mit der Taufe Mitglied der Kirche – verlassen diese aber wieder, sobald sie den protestantischen Glauben bekennen (vgl. Grundriß der Dogmatik, Prof. Dr. Ludwig Ott).
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#9   Ministrant   10:47:04 | Mittwoch, 26. September 2007
@ Artois und Rudolfus
Es ist ein Phänomen, wie viel Müll man in einem Satz verpacken kann…
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#8   Artois †   10:43:57 | Mittwoch, 26. September 2007
@Rudolfus
weil er nachweislich an die Irrlehren des Modernismus glaubt und diese umsetzt.
Ein Irrlehrer ist Nichtkatholik, und kann auch nicht ein Mitglied der katholischen Kirche sein, und kann damit auch nicht gültig ein Funktionär der Kirche wie „Cardinal“ oder „Diözesanbischof“ sein – und ist auch niemals für einen rechtgläubigen Katholiken zuständig.
Die von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfe sind unzweifelhaft katholischen Glaubens.
Wenn keine rechtgläubigen Bischöfe mehr da sind, müssen rechtgläubige Bischöfe auf irreguläre Weise geweiht werden.
Auch ein krimineller, modernisischer Ebf. Lehmann bleibt Teil der Kirche. Das geht aus der unwiderruflichen Taufgnade hervor, die ihn zweifellos und unwideruflich zum Teil der Kirche gemacht hat.
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#7   Rudolfus   10:41:15 | Mittwoch, 26. September 2007
„Cardinal“ Lehmann leugnet den katholischen Glauben,
weil er nachweislich an die Irrlehren des Modernismus glaubt und diese umsetzt.
Ein Irrlehrer ist Nichtkatholik, und kann auch nicht ein Mitglied der katholischen Kirche sein, und kann damit auch nicht gültig ein Funktionär der Kirche wie „Cardinal“ oder „Diözesanbischof“ sein – und ist auch niemals für einen rechtgläubigen Katholiken zuständig.
Die von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfe sind unzweifelhaft katholischen Glaubens.
Wenn keine rechtgläubigen Bischöfe mehr da sind, müssen rechtgläubige Bischöfe auf irreguläre Weise geweiht werden.
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#6   Pünktchen   10:39:18 | Mittwoch, 26. September 2007
Aus dem Pfarrbrief von St. Josef, Mainz
.
Hl. Messe im tridentinischen Ritus (Messe im überlieferten Ritus)
Mit Erlaubnis unseres Kardinals Karl Lehmann wird die Messe in unserer Pfarrei dienstags (18.00 Uhr) und sonntags (8.30 Uhr) im überliefertten Ritus gefeiert.
Genaue Vorgaben sind bei der Feier im alten Ritus einzuhalten und es darf keine Vermischung der Riten geben. So wird z.B. die Hl. Kommunion allein als Mundkommunion gereicht.
Die >>>> Homepage der Pfarrei St. Josef, Mainz www.st-joseph-mainz.de/<<<<
.
Adresse und Kontaktmöglichkeiten:
Pfarrgemeinde St. Joseph
Josefstr. 74
55118 Mainz
Tel.: 06131/611451
FAX: 06131/9725109
Der Pfarrer Josef Mohr hat die e-mail-Adresse:
pfarrer@st-joseph-mainz.de
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#5   Ministrant   10:25:25 | Mittwoch, 26. September 2007
@ Giuseppe
Das habe ich auch zu keinem Zeitpunkt behauptet, ich halte mich an die Kirche und nach dieser ist der Hw. Kardinal Lehmann Glied der Kirche, aber die 4 Schismatiker der FSSPX nicht, wie man hier www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html nachlesen kann…
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#4   stat crux   10:24:09 | Mittwoch, 26. September 2007
„J’accuse…“
Solange das motu proprio fälschlich als Schlag gegen das Konzil hergenommen wird, wie von bestimmten Kreisen (links wie rechts, wieder mal) verbreitet wird, müssen die Bfe. vorsichtig sein.
„En apparence, le differend porte sur uns subtilité. Mais cette messe dite de Saint Pie V., comme on le voit à Ecône, devient le symbole de la condamnation du Concile. Or, je n’accepterai en aucune circonstance que l’on condamne le Concile par un symbole.“
Papst Paul VI. zu Guitton am 8. Sept. 1976
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#3   Guiseppe   10:23:12 | Mittwoch, 26. September 2007
@ „Ministrant“
„Ministrant“: „Entscheiden sie wer noch Glied der Kirche ist oder tut es die Kirche mit ihrem Oberhaupt und Nachfolger des Apostelfürsten?“
Sie entscheiden es zum Glück nicht, werter „Ministrant“.
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#2   Ministrant   10:19:13 | Mittwoch, 26. September 2007
@Rudolfus
Haben sie noch alle Gabeln im Besteck??? Entscheiden sie wer noch Glied der Kirche ist oder tut es die Kirche mit ihrem Oberhaupt und Nachfolger des Apostelfürsten?
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#1   Rudolfus   10:14:09 | Mittwoch, 26. September 2007
„Cardinal“ Lehmann bekennt nicht den apostolischen katholischen Glauben
Damit ist er nicht Teil der katholischen Kirche, und auch nicht für die Katholiken zuständig.
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