Liturgie
„Beim Busfahrer redet niemand vom Rücken“
Ein deutscher Priester begann vor einigen Jahren auf Bitten seines Bischofs, die Alte Messe zu lesen. Er ist auf den Geschmack gekommen.
Eine Stärke der Alten Messe ist ihr geistlicher Reichtum.
Eine Stärke der Alten Messe ist ihr geistlicher Reichtum.
© Vernon Quaintance, traditionalcatholic.org.uk
(kreuz.net, Fulda) Der Zelebrant der Alten Messe in Fulda ist Hw. Aloysius Winter.

Am 24. September äußerte er sich vor dem Onlinemagazin ‘Katholisches’ über seine Erfahrungen mit dem überlieferten Ritus.

Hw. Winter ist der ehemalige Rektor der Theologischen Fakultät Fulda.

Er lehrte dort Fundamentaltheologie, Religionsphilosophie und philosophisch theologische Propädeutik.

2003 begann er, im Auftrag des Bischofs von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen (64), die Alte Messe zu feiern.

Mons. Algermissen erlaubte die Zelebration nur am Zweiten und Vierten Freitag im Monat.

Bereits bei seiner Primiz vor mehr als fünfzig Jahren kannte Hw. Winter die gleichbleibenden Teile der Alten Messe auswendig.

Vor vier Jahren hat er diesen Ritus „neu entdecken dürfen“:

„Daß er jetzt so viel Widerspruch findet, kann ich eigentlich nicht begreifen.“

Der Priester bedauert die Vorwürfe gegen die „treuen Katholiken“ – welche die seit der frühen Kirche gewachsene Liturgie schätzen. Etwa:

• daß sie hinter das Konzil zurückwollten.
• daß sie einem überholten Kirchen- und Priesterbegriff nachtrauerten.
• daß sie an der Ökumene nicht interessiert seien.
• daß sie die Religions- und Gewissensfreiheit ablehnten.

Für Hw. Winter sind diese Vorwürfe „abstrus“. Sie würden auch auf den Heiligen Vater zurückfallen.

Für den Priester sind Bezeichnungen wie „Altgläubige“ oder „sogar“ Traditionalisten einigermaßen ehrenrührig.

Diese Ausdrucksweisen würden den Unterschied „zu bestimmten Gruppen mit solchen Tendenzen“ verwischen.

Alte Messe im Oratorium St. Philipp Neri in London
Beim Einzug erfolgt eine paarweise Kniebeuge vor dem Allerheiligsten.Beim Einlegen des Weihrauchs wird der Priester von Diakon und Subdiakon unterstützt.Der Diakon beweihräuchert den Zelebranten.

Hochaltar und Kirchensprache

Hw. Winter entgegnet auch den beiden Haupteinwänden gegen die Alte Messe – die ebenso auf die Neue Messe zutreffen würden: die Zelebration am Hochaltar und in lateinischer Sprache.

Die Ausdrucksweise, wonach „der Priester der Gemeinde den Rücken zuwende“ entkräftet Hw. Winter mit einem Beispiel aus dem Alltag:

„Beim Busfahrer redet niemand von seinem Rücken.“

Priester und Gemeinde hätten seit der frühesten Zeit gemeinsam zu Christus hin gebetet:

„Nur Gesprächspartner blicken einander an. Wenn der Priester die Gemeinde anspricht, wendet er sich um: »Der Herr sei mit euch!«“

Es sei schließlich nicht unbedingt jedermanns Sache, sich beim Beten ins Gesicht schauen zu lassen. Man möchte das auch anderen nicht zumuten.

Zum Latein in der Liturgie meint Hw. Winter: „Den Wortlaut der Texte zu verstehen bedeutet nicht, das abgrundtiefe Geheimnis durchschaut zu haben.“

Die Stärken der Alten Messe

Abschließend unterstreicht der Priester den geistlichen Reichtum der klassischen Liturgie:

• viele Bezugnahmen auf die Märtyrer und Heiligen,
• ausdrucksstarke Opferungsgebete,
• Gebete zur Heiligsten Dreifaltigkeit,
• mehrfache Eingeständnisse der Unwürdigkeit des Zelebranten,
• Ehrfurchtsbezeugungen vor und nach Berühren der konsekrierten Gaben,
• der sakramentale Einzelsegen vor jedem Kommunionempfang.

Hw. Winter erklärt, daß sich in der Alten Messe alle ‘kreativen’ Eigenmächtigkeiten des Priesters verbieten. Diese würden dagegen vielfach „die neue Meßform überwuchern und von nicht wenigen Gläubigen als anstößig empfunden werden“.

Der Alte Ritus ist es nach Hw. Winter wert, ein Weltkulturerbe genannt zu werden.
      
34 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#34   Freinsberg   08:32:43 | Freitag, 28. September 2007
Nordung
Dass das Evangelium inmitten der Gemeinde ausgerufen wird – diese Symbolik geht dabei verloren. Welche ist wichtiger?
Redaktion benachrichtigen
#33   Lorenz   00:12:15 | Freitag, 28. September 2007
Lieber Freinsberg,
so, wie Sie es sagen, wäre die Nordung der Evangeliumslesung irgendwann einmal sinnvoll gewesen und ist heute hinggen sinnlos. Inwiefern soll dieses Zeichen denn sinnlos sein? Irgendwie kann doch die Nordung als Zeichen der verschwenderischen Liebe, als Suche nach dem 100. Schaf, als Ausschau nach dem verlorenen Sohn, dem Volk, das im Finstern wandelt, gelesen werden. Dann ist es doch ein schönes Zeichen, oder?
Redaktion benachrichtigen
#32   iustus   19:48:48 | Donnerstag, 27. September 2007
@Freinsberg
Warum so eng und verschlossen gegenüber neuen Deutungen?
Der ursprüngliche Grund für eine Gewohnheit mag weggefallen sein. Wenn es aber andere Gründe gibt, die die Gewohnheit rechtfertigen, dann gibt es keinen Grund, sie aufzugeben (nur, weil der ursprüngliche entfallen ist). Man kann die Gewohnheiten durchaus aus anderen Motivationen beibehalten.
Redaktion benachrichtigen
#31   laetare †   14:48:42 | Donnerstag, 27. September 2007
wow, in der Überschrift offenbart kreuz.net aber ein ganz besonderes Priesterbild … das ist ja
ziemlich ungewohnt …
Außerdem, nur so nebenbei, mit einem Busfahrer der in die Reihen schaut, statt auf die Straße, würde ich nicht mitfahren wollen.
Redaktion benachrichtigen
#30   Freinsberg   14:48:21 | Donnerstag, 27. September 2007
@iustus
In dem Fall ist es aber sinn-los, das Evangelium gegen Norden zu lesen.
Redaktion benachrichtigen
#29   misterunknown   14:32:34 | Donnerstag, 27. September 2007
@r.ruhrgebietler
zu Ihrer Antwort an mich:
„Das würde bestimmt Gnadenströme vom Himmel auf die anwesenden Gläubigen und ganz Deutschland herabziehen!
Es leben die Tradition – gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament!“
Lieber Bruder, auf SIE würden Gnadenströme vom Himmel fließen, wenn Sie wieder ein treuer Sohn der gegenwärtigen katholischen Kirche werden, treu dem Papst und dem Lehramt, und nicht von VII-Sektierern sprächen, die faule Kompromisse mit Irrgläubigen machten etc. pp. – denken Sie einmal darüber nach und entdecken Sie auch mal das Gute, daß derzeit unter dem gegenwärtigen Nachfolger des Hl. Petrus in Gang kommt.
Redaktion benachrichtigen
#28   iustus   12:05:04 | Donnerstag, 27. September 2007
@Freinsberg
„Sinn“ und „Ursache“ sind nicht Dasselbe.
Redaktion benachrichtigen
#27   Freinsberg   11:49:05 | Donnerstag, 27. September 2007
@ iustus
Die Allegorese zeigt nur, dass man die ursprüngliche Bedeutung bestimmter Riten nicht mehr kannte. Warum man die Lesungen von der übrigen Gemeinde abgewandt vortragen sollte, läässt sich wirklich nur allegorisch erklären, nicht aber aus dem Sinn der liturgischen Akte.
Redaktion benachrichtigen
#26   GerdEric   11:00:37 | Donnerstag, 27. September 2007
mir scheint
die Alte Messe ist nur die vorgezogene Busse für das was man nicht tut,
– den Glauben leben.
Redaktion benachrichtigen
#25   iustus   10:37:43 | Donnerstag, 27. September 2007
@Stimme aus Wien
Sie haben natürlich Recht: Das Foto zeigt den Subdiakon bei der Lesung. Ein Blick vor dem Posten hätte genügt :-$
Aber wenn auch die Verkündung des Evangeliums in Richtung Norden späte Allegorese ist, so kann ich doch hier und heute den schönen Sinn darin erkennen.
Redaktion benachrichtigen
#24   Krak des Chevaliers   08:57:48 | Donnerstag, 27. September 2007
vielen Dank misterunknown!
Lieber Misterunknown! Haben Sie vielen herzlichen Dank für Ihren Bericht über die Zelebration der Alten Messe im Paderborner Dom. Diese Entwicklung lässt wirklich hoffen, dass auch bald weitere Orte für den alten Messritus erschlossen werden. Ich hoffe, dass ich demnächst auch mal nach Paderborn kommen kann, auch wenn der Weg etwas weiter ist. Laudetur Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen
#23   r.ruhrgebietler   07:08:52 | Donnerstag, 27. September 2007
@misterunkonw: Würde es doch überall so sein
Das würde bestimmt Gnadenströme vom Himmel auf die anwesenden Gläubigen und ganz Deutschland herabziehen!
Es leben die Tradition – gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament!
Redaktion benachrichtigen
#22   misterunknown   01:18:19 | Donnerstag, 27. September 2007
KRAK DES CHEVALIERS / PADERBORN
Gerne berichte ich von der heutigen Abendmesse in der Paderborner Kathedrale:
Die Messe war diesmal von vornherein in der Krypta des Domes, die 120 Sitzplätze bietet; die Messe war gut besucht, alle Plätze waren belegt, von der ersten bis zur letzten Reihe!!! Einige Gläubige waren bereits ab 18 Uhr in der Krypta, es füllte sich dann zunehmend, aber keiner kam „in letzter Minute“!!! Zelebrant war wieder der H.H. Domdechant Heribert Schmitz (75), Ministranten waren die Domküster (perfekt!). Auch der Domorganist spielte die Orgel und es wurde gesungen. Es waren Gläubige aller Altersstufen dabei, sagen wir mal von 18-80 Jahre. Die Gläubigen feierten in tiefer Andacht und Teilnahme mit, konnten die Akklamationen geben etc. Lesungen wurden deutsch gelesen; das Vater User haben, wohl aus Gewohnheit, alle laut gebetet, was ich gut finde! Entsprechend der „deutschen Form“ gab es ein Confiteor vor Empfang der Kommunion; auch wurden am Ende der Messe die „leoninischen Gebete“ gebetet. –
Ich sprach nach der Messe kurz einen jungen Mann an. Da er sich öfters nach dem Knien die Knie kratzte sagte ich „Freut mich, daß auch so ein junger Mann hier ist! … Das längere Knien ist sicher ungewohnt, stimmt’s? Jetzt kriegst Du richtige „katholische Knie“!…“ Er erwiderte mit einem frohen Ausdruck „Ja, erst noch ungewohnt, aber echt gut so! Ich war vergangenen Mittwoch zum ersten Mal hier und das war so, als würden mir die Augen für die Schönheit und Tiefe unseres Glaubens geöffnet!“
Redaktion benachrichtigen
#21   monti   23:39:06 | Mittwoch, 26. September 2007
@Sirilo
Also, wenn man daran geht, aus Bildern Liturgik und Theologie abzuleiten, dann gibt es auch ganz andere Darstellungen als die theatralisch inszenierte von Leonardo.
Ich würde mitnichten aus den der Phantasie der diversen Künstlern entsprungenen Bildern irgenwelche liturgischen Regeln ableiten, aber die Argumentation von Ortwin zwang mich einfach dazu, meinen kleinen Kommentar zu schreiben… ;-)
Redaktion benachrichtigen
#20   NurEinLeser   23:33:34 | Mittwoch, 26. September 2007
Südlich des Äquators…
…steht die Sonne auch zeitweise im Süden des Betrachters – nur südlich des südlichen WENDEkreises (Wendekreis des Steinbocks) nicht!
Redaktion benachrichtigen
#19   Sirilo   23:28:57 | Mittwoch, 26. September 2007
@Ortwin, iustus, monti
Also, wenn man daran geht, aus Bildern Liturgik und Theologie abzuleiten, dann gibt es auch ganz andere Darstellungen als die theatralisch inszenierte von Leonardo.
Wie wäre es z.B. damit (aus viel früherer Zeit als Leonardo):
www.uni-koeln.de/…/diathek/pj2.017.jpg
Diese Diathek hat eine Menge Darstellungen des Letzten Abendmahls; da kann man interessante Entdeckungen machen.
Redaktion benachrichtigen
#18   monti   23:18:05 | Mittwoch, 26. September 2007
Tja Ortwin,
das war dann ja wohl mal ein Eigentor… :-D
Redaktion benachrichtigen
#17   Lorenz   22:11:17 | Mittwoch, 26. September 2007
@ Sirilo 20.43 Uhr
Ihre trockenen Kommentare lese ich immer gerne. Dann kann man ja auf der Südhalbkugel das Evangelium gen Süden verkündigen. Das müsste ohne ein zweites Meßbuch herauszubringen gehen.
Redaktion benachrichtigen
#16   iustus   21:38:11 | Mittwoch, 26. September 2007
@Ortwin
Mmmh o.O
Auf dem Gemälde von DaVinci sitzen alle auf derselben Seite des Tisches – eben so, wie es damals üblich war – und wie es heute noch in der „alten“ Messe üblich ist :-]
Man stelle sich dagegen mal vor, auf diesem Gemäde säßen Jesus und die Jünger (so wie in der „neuen“ Messe üblich) auf verschiedenen Seiten des Tisches – und Jesus oder alle Jünger mit dem Rücken zum Betrachter :-D
Redaktion benachrichtigen
#15   Ortwin Fischer   21:34:14 | Mittwoch, 26. September 2007
Der Rücken des Busfahrers
:-D
Ich habe selten einen Vergleich gelesen, der so gewaltig hinkt! Machen wir es doch anders herum: wie sähe das aus, wenn Christus auf dem berühmten Abendmahlsgemälde von Leonardo da Vinci mit dem Rücken zum Tisch gesessen hätte, während er seinem Vater dafür dankte, das Brot segnete und brach, so wie es in der „alten“ Messe und der nun wieder offiziell erlaubten der Fall ist. Da würde doch jeder sagen „Unmöglich, so kann das doch nie gewesen sein!“. Und warum soll sich nun heutzutage der Priester in der lateinischen Messe nach dem Busfahrer richten und nicht nach Christus?
ofi
Redaktion benachrichtigen
#14   Sirilo   20:43:54 | Mittwoch, 26. September 2007
@iustus
Südlich des Äquators scheint die Sonne immer im Norden (z.B. in Australien, Neuseeland, Argentinien etc.).
Redaktion benachrichtigen
#13   raindance1 †   20:37:33 | Mittwoch, 26. September 2007
„ Er ist auf den
Geschmack gekommen“ …von was wird hier eigentlich gesprochen…geht es hier um das große Fressen…und seit wann braucht die Alte Messe zur Rechtfertigung den Rücken des Busfahrers…manche sollten besser die Finger von der Alten Messe lassen…
Redaktion benachrichtigen
#12   Freinsberg   18:03:43 | Mittwoch, 26. September 2007
@iustus
Evangelium gegen Norden: das ist späte Allegorese.
Redaktion benachrichtigen
#11   Artois †   16:57:53 | Mittwoch, 26. September 2007
@ottaviani
fand die Meldung soeben in dieser Gestalt in einem Nachrichtendienst, die Dame scheint über keinerlei Unterlagen verfügt zu haben.
Redaktion benachrichtigen
#10   Stimme aus Wien   16:55:51 | Mittwoch, 26. September 2007
iustus
Das Evangelium wird in Richtung Norden verkündet, wo die Sonne nie scheint. Das Licht des Evangeliums strahlt in die Dunkelheit.
Das Evangelium wird nie vom Subdiakon verkündet – in welche Richtung auch immer. ;-) – wenigstens im NOM.
Redaktion benachrichtigen
#9   iustus   16:48:09 | Mittwoch, 26. September 2007
@Stimme aus Wien
Es hat in der außerordentlichen Form eben alles seinen schönen Sinn:
Das Evangelium wird in Richtung Norden verkündet, wo die Sonne nie scheint. Das Licht des Evangeliums strahlt in die Dunkelheit.
Redaktion benachrichtigen
#8   wsxyz   16:28:18 | Mittwoch, 26. September 2007
Lesung
In dieser Messe war ich nicht, aber die Lesung wird in jedem Hochamt so vorgesungen und ich habe jedesmal erfahren, dass sie klar und deutlich zu hören war.
Zum Teil ist das wegen der Akustik der jeweiligen Kirche, zum Teil ist das weil der Subdiakon singt meist ziemlich laut und langsam.
Meistens habe ich das Ganze im Schott durchgelesen bevor der Subdiakon halb fertig ist. Ob er mir beim Vorsingen der Lesung ins Gesicht schaut ist mir herzlich egal.
Redaktion benachrichtigen
#7   ottaviani   16:25:30 | Mittwoch, 26. September 2007
verfügt die dame
über alle medizinische unterlagen gibt es im net bereits links zu dem thema
Redaktion benachrichtigen
#6   Artois †   16:07:47 | Mittwoch, 26. September 2007
Die neueste Meldung
Dr. Lina Pavanelli, Spezialistin für Intensivbehandlung, ist überzeugt, der Papst habe Sterbehilfe erhalten. Die sogenannte Euthanasie wird aber durch die katholische Kirche streng verurteilt. Der Papst selbst soll die Entscheidung getroffen haben.
Laut Pavanelli starb der Papst durch seinen massiven Gewichtsverlust, er konnte nicht mehr selbst schlucken. Eine Magensonde zur künstlichen Ernährung soll er selbst abgelehnt haben. Erst wenige Tage vor seinem Tod, zu spät, kam sie zum Einsatz.
Nach dem Studium von medizinischen Berichten und Fernsehbildern des Papstes ist Pavanelli überzeugt, dass der Vatikan die tatsächliche Todesursache verheimlicht. Dort besteht man darauf, dass die Behandlung nicht unterbrochen wurde.
Redaktion benachrichtigen
#5   Stimme aus Wien   16:02:03 | Mittwoch, 26. September 2007
Wort Gottes – für wen?
„Nur Gesprächspartner blicken einander an. Wenn der Priester die Gemeinde anspricht, wendet er sich um: »Der Herr sei mit euch!«“
Auf dem Bild Nr. 5 der Fotomeile trägt der Subdiakon das Wort Gottes dem Klerus vor – gibt es keine Gemeinde oder ist man der Auffassung, die Lesung auf latein berifft nur die Kleriker – oder ist man der Meinung, es handelt sich überhaupt nicht um Worte die an die Gemeinde gerichtet wären sondern nur um eine kultische Handlung?
Redaktion benachrichtigen
#4   Krak des Chevaliers   15:39:51 | Mittwoch, 26. September 2007
Lieber Misterunknown!
Sicherlich werden Sie heute abend im Paderborner Dom wieder die Messe besuchen. Bitte teilen Sie doch morgen mit, wieviele Messbesucher dieses mal anwesend waren. Schon jetzt Herzlichen Dank! KRAK DES CHEVALIERS
Redaktion benachrichtigen
#3   wsxyz   15:35:15 | Mittwoch, 26. September 2007
Alles Vergeblich?
Wie komisch! Ich, dessen Müttersprache nicht Deutsch ist, umöglicherweise auf Deutsch beichten und beten kann?
Tja, dann soll ich eben damit aufhören, weil es immer sowieso vergeblich gebetet wurde, oder nicht?
Redaktion benachrichtigen
#2   Rudolfus   15:30:10 | Mittwoch, 26. September 2007
@Lorenz / Selbstverständlich kann man auch in einer anderen Sprache beten oder beichten –
man muß diese Sprache allerdings können, und im Fall der Beichte muß der die Beichte abnehmende Priester diese Sprache auch verstehen.
Redaktion benachrichtigen
#1   Lorenz   15:16:28 | Mittwoch, 26. September 2007
Gegenargumente
Ein merkwürdiger Einwand gegen die Alte Messe ist in meiner Ortsgemeinde in der Predigt des 16. Sept. gemacht worden. Der Pfarrer sagte sehr apodiktisch man könne nicht in einer anderen Sprache als der Muttersprache beichten oder beten. Meiner Meinung nach kann man dies genauso, wie man fremdsprachig fluchen, flirten oder träumen kann. Außerdem wurde die Mühseligkeit der Kinderkatechetik benannt, derzufolge man in vorkonziliärer Zeit viel Zeit für das den-Kindern-erklären der lateinischen Wendungen aufgewandt hat.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
LiturgieÖsterreichischer Bischof setzt Päpstliches Motu Proprio außer Kraft LiturgieEin Schritt von bedeutender ökumenischer Perspektive Motu ProprioDer – geistliche – Aufbruch beginnt LiturgieEin Bonbon für jedermann LiturgieAnstelle des Motu Proprio LiturgieDie Angriffe wurden lange abgewehrt LiturgieTango-Passion vom Feinsten LiturgiePizza und Bier: Jesus ist hier LiturgieAusgehöhlte Geschichte LiturgieNicht nur die Welt ist säkularisiert – auch die Kirche Motu ProprioDie Alte Liturgie war voll von Mißbräuchen LiturgieDas Motu Proprio und sieben Fragen LiturgieDer ordentliche und der unordentliche Ritus LiturgieFalschmeldung: Augsburger Gleichstellungsbestimmungen LiturgieWir brauchen beides
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net