Gentechnik
Heute sollten wir eigentlich schlauer sein
Besteht die eigene Freiheit darin, daß man sich das Recht herausnehmen darf, in eine fremde Wohnung einzudringen und dort Räume zu besetzen? Oder ist es in Wahrheit noch schlimmer.
(kreuz.net) Die neue Initiative „Deine Stammzellen Heilen.de“ will die Ausbeutung von Kleinstkinderleichen zu Forschungszwecken in Deutschland eindämmen.

„DeineStammzellenHeilen.de“ wird von der deutschen Lebensrechts-Plattform ‘Bundesverband Lebensrecht’ betrieben.

Unter anderem sammelte die Webseite Stimmen zahlreicher Prominenter zur Stammzellenforschung.

Gloria von Thurn und Taxis
Gloria von Thurn und Taxis
Die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis von Regensburg

„Der Mensch darf zu keinem Zeitpunkt zur manipulierbaren Masse profitgieriger Wissenschaftler werden.

Wer für Humanität und Fortschritt eintritt, darf keine profitgetriebene Tötung zulassen oder billigend in Kauf nehmen.

Menschliches Leben muß geschützt werden.

Ich trete für eine Kultur des Lebens von Anfang bis zu seinem natürlichen Ende ein.“

Der Philosoph Robert Spaemann
Der Philosoph Robert Spaemann
Der emeritierte Münchener Philosoph, Robert Spaemann

„Wenn, wie das Verfassungsgericht sagt, Menschen von Anfang ihrer Existenz an Träger von Grundrechten sind, dann ist es überflüssig und geht am Problem vorbei, immer wieder auf Forschungsfreiheit und medizinische Fortschritte hinzuweisen.

Forschungsfreiheit beinhaltet nicht das Recht, in eine fremde Wohnung einzudringen und Räume für die Forschungszwecke zu okkupieren.

Erst recht nicht, Menschen zu töten, um die Gesundheit derer zu fördern, die die Gefahr bereits hinter sich haben, vor der Geburt ‘verbraucht’ zu werden.“

Prinz Philip von Preußen
Prinz Philip von Preußen
Prinz Philip von Preußen

„In der Stammzellendebatte wird nicht immer mit offenen Karten gespielt.

Es ist unverantwortlich, leidenden und kranken Menschen Hoffnungen einzupflanzen, die frei erfunden sind und auf der Tötung von bereits vorhandenen noch nicht geborenen Menschen beruhen.

Warum verschweigen so viele Befürworter der embryonalen Stammzellenforschung, daß es längst hervorragende und bewiesene wirkliche Erfolge mit adulten Stammzellen gibt?

Diese können übrigens gewonnen werden, ohne sich dabei schuldig zu machen.“

Der Vorsitzende des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie, Dr. Bernd Wegener

„Nur die vage Hoffnung, daß in einer nicht konkreten Zukunft aus verbrauchender embryonaler Stammzellforschung ‘einmal für die Heilung zahlreicher Krankheiten Nützliches’ entstehen könnte, rechtfertigt nicht.“

Julia Klöckner
Julia Klöckner
Die Bundestagsabgeordnete und Stellvertretende Landesvorsitzende der Christdemokraten im Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner

„Jede weitere Liberalisierung in diesem Bereich [Forschung mit Zellen ungeborener Menschen] wäre daher ein Einfallstor für die Aushöhlung des Embryonenschutzes und käme einer ethischen Wanderdüne gleich.

Geringe Forschungserfolge und unhaltbare Heilungsversprechen zeigen, daß die embryonale Stammzellforschung in eine Sackgasse führt.“

Marie Luise Dött
Marie Luise Dött
Die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Bunds Katholischer Unternehmer, Marie Luise Dött

„Daß eine Mehrheit des Deutschen Bundestages seinerzeit dennoch unter strengen Auflagen für den Import [von Stammzellen] stimmte, hängt in erster Linie mit den enormen Heilungsversprechungen zusammen, die Forscher damals überall auf der Welt gemacht haben.

Heute sind wir schlauer.

Niemand erwartet mehr, daß sich Krankheiten in absehbarer Zeit mit embryonalen Stammzellen heilen lassen werden. Daraus sollten wir Konsequenzen ziehen.“

Peter Hahne
Peter Hahne
Der TV-Moderator und Bestseller-Autor Peter Hahne

„Da der Zweck niemals die Mittel heiligen darf, traue ich den Politikern und Forschern noch zu, daß sie sich eines besseren besinnen und ihrem Gewissen eine Chance geben.

Wir Deutschen sollten uns auszeichnen durch eine besondere Sorgfalt und Sensibilität bei diesem Lebens-Wert-Thema. Und der Versuchung, mit getöteten menschlichen Embryonen viel Geld zu verdienen, müßten wir widerstehen können.“

Die Schauspielerin Katja Giammona

„Selbst die jetzige Stichtagsregelung ist absurd. Ich bin jedenfalls gegen jede Tötung von noch nicht geborenen Kindern. Töten ist und bleibt Sünde!

Wir alle sind dem Schöpfer gegenüber verantwortlich. Gott aber ist ein Gott des Lebens.

Ich bin und bleibe intolerant gegenüber jeder Intoleranz dem Leben gegenüber. Embryonen dürfen nicht vernichtet werden. Sie sollen leben. Dafür trete ich ein.“

Elisabeth Prinzessin von Thurn und Taxis
Elisabeth Prinzessin von Thurn und Taxis
Elisabeth Prinzessin von Thurn und Taxis

„Wer von der Tötung menschlichen Lebens auch noch profitieren will, sollte sich schämen. Es gibt wunderbare Erfolge mit adulten Stammzellen, aber keinen einzigen mit embryonalen Stammzellen.

Das ganze vermeintlich hoffnungsvolle Gerede von möglichen Erfolgen als Folge von Tötungen ist nichts weiter als ein Traum. Aber ein sehr böser. Mord war noch nie eine Lösung.“

Bildquellen für die Presse: DeineStammzellenHeilen.de
      
46 Lesermeinungen
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#46   Graf von Galen   23:36:08 | Samstag, 29. September 2007
Wider den Mord an den Ungeborenen, @ Stephan Schmidt
Ja es wäre bedrückend, nur ein Produkt des blinden
Zufalls zu sein und ein absolut sinnloses Leben zu
führen. Bedrückend ist es auch zu lesen, daß es
Menschen wie Sie gibt, die o.g. alptraumhafte, absurde
Vorstellung haben.
Durch Ihre Rückenmarkspende haben Sie keinen Teil
Ihrer Seele verloren. Die objektiv, gute Tat wird Ihnen
für die Ewigkeit jedoch nichts nutzen, wenn Sie nicht
auch Gott die gebührende Verehrung erweisen und
ihn im Sakrament um die Vergebung Ihrer Sünden
bitten.
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#45   Bokrug †   19:42:56 | Samstag, 29. September 2007
@Sirilo:
Die meisten Fakten, die ich gebracht habe , abgesehen von einigen Formulierungsfehlern, stimmen…
Dennoch Danke für die Korrektur…Trithemius war der Abt von Sponheim.
Grüsse
Bokrug
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#44   Sirilo   19:28:00 | Samstag, 29. September 2007
@Bokrug
Schon wieder faseln Sie unwahres Zeug daher. Johannes Trithemius war nicht Abt von „Tritheim“, sondern zuerst von Sponheim, später von St. Jakob in Würzburg.
Immer wieder bringen Sie falsche Fakten und reagieren nicht, wenn man Sie darauf aufmerksam macht (z.B. Ihre absurde Behauptung, ein Sternzeichen gehe im Westen auf oder das Staatsoberhaupt von Großbritannien sei Großmeister der Großloge von England, u.dergl. mehr.) Sie sollten nicht so viel schreiben und pasten und posten, sondern Ihre Fakten prüfen, bevor Sie sie ins Forum einspeisen. „Bokrug“ ist inzwischen das Markenzeichen für sinnlosen, fehlergespickten Textschwall…
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#43   Bokrug †   18:38:31 | Samstag, 29. September 2007
Moment… (die Stoiker und Nikolaus von Kues bzw. Cusanus und Comenius…Begründer der Pansophie)
…erstens gab es sehr wohl auch katholische Humanisten wie Reuchlin oder Pico della Mirandola oder der Trithemius als Abt von Tritheim oder auch Nikolaus von Kues bzw. Cusanus und Comenius oder auch Athanasius Kircher…
Es gab eine ganze Menge katholische Universalgelehrte…auch Paulus hat ja schon einen stoischen Dichter zitiert und die Stoiker als Philosophenschule wurden auch von den Christen allgemein sehr geschätzt.
Nicht umsonst setzte Dante Alighieri die „gerechten Heiden“ – wozu er auch die römischer Dichter wie Horaz und Vergil zählte – in den Limbus (Johannes-Evangelium, anderer Ort als Himmel und Hölle oder Fegefeuer für die „gerechten Heiden“).
Dennoch ist nicht alle Kritik am Humanismus unbegründet…dennn es muss gesagt werden:
Der Humanismus droht einseitig (ohne Gottesbezug) in einen moralischen Relativismus abzugleiten…
Der Logos des Christentums ist eben AUCH ein platonischer (bzw. Mittel- und neuplatonischer) LOGOS (Ebene des Geistes)…und bei vielen Humanisten ein stoischer Logos (Ebene der Seele)…und bei manchen Humanisten auch ein aristotelischer Logos.
Tatsache ist leider, dass ein moralischer Relativismus ohne ideellen Bezug ins Transzendente oft in eine Relativierung des Zinswuchers und Handels-Kapitalismus abgleitet…wie wir es in der Neuzeit ja auch erlebt haben!
Auch Dinge wie Abtreibung oder auch Lügen und das sich Zurechtdrehen nach eigenen Interessen werden damit möglich…so ist es im Moment…jeder dreht sich alles zurecht.
Ungerechtigkeit nimmt zu!
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#42   methusalix †   18:23:34 | Samstag, 29. September 2007
Gute Erklärung Bokrug, Dank dafür.
Auch ein Grund für die Katholiken, die Humanisten und den Humanismus nicht zu mögen, ist vielleicht der, dass man sie als Konkurrenz betrachtet. Als Konkurrenz für die Macht über den Menschen. Man will „den ganzen Menschen“ haben im Katholizismus. Bis in die allerintimsten Details seines Lebens. Das geht dann nicht, wenn jemand „allzusehr“ humanistisch eingestellt ist. Verecundus hat diese „Ablehnung“ (oder was das schon katholischer Hass?) ja sehr plastisch dargestellt.
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#41   Bokrug †   12:17:46 | Samstag, 29. September 2007
Unterschied…
…doch, laut Christi Worten soll man die ganze Menschheit lieben.
Dennoch aber böse Taten, Worte und Gedanken hassen.
Der Humanismus geht auf die antiken Stoiker und diverse andere Philosophenschulen zurück (die auch von Paulus zitiert wurden).
Das Christentum aber geht darüber hinaus: Es ist philosophisch Platon und den Mittel- und Neuplatonikern sowie Paulus Bekannten, dem jüdisch-hellenistischen Philosophen Philo von Alexandrien als Zeitgenossen Jesu, verwandt. Paulinische und johannäische christliche Gnosis in der Tradition der jüdischen Merkabah-Mystik nach Ezechiel und Henoch, die auch in den im Neuen Testament und AT zitierten Apokryphen dargelegt wird (welche im Urchristentum und im Mittelalter auch zum Lesen empfohlen wurde).
Erste grosse christliche Philosophen waren u.a. (nach den Aposteln wie Paulus – dessen Personen und Freiheitsbegriff einer der grössten Innovationen der abendländischen Philosophie war – und Johannes) Klemens von Alexandrien und Origenes und Dionysios Pseudo-Aeropagita sowie Augustinus und Pelagius oder Eusebius.
Ferner wäre das Mönchstum in Ägypten und Syrien zu nennen.
Grüsse
Bokrug
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#40   methusalix †   01:35:31 | Samstag, 29. September 2007
@verecundus
Man muß schon konsequent sein – als humanistischer Supermensch ist man verpflichtet, die ganze Menschheit zu lieben und nicht nur die Teile derselben, die einem justament in den Kram passen und die man sich nach Laune herauspickt.
Wenn wir diesen lichtvollen Beitrag verecundus’ richtig verstehen, so teilt er uns mit, dass man als unmenschlicher (oder ist das Gegenteil von „humanistischer Supermensch“ inhumaner = untermenschlicher Untermensch?) römisch-katholischer Gläubiger NICHT verpflichtet ist, alle Menschen zu lieben? Dass die römisch-katholische Klerisei entscheidet, wer geliebt werden muss und wer nicht? Weil von „lieben wollen“ kann ja in einer derartig vebotsgesteuerten Religion, die das menschliche Leben bis in die allerintimsten Details befiehlt, keineswegs die Rede sein.
Irgendwie schräg das ganze, vor allem unter dem jüdischen Gebot der Nächstenliebe, das uns der Chef, nein ich meine nicht den Stellvertreter in Rom, sondern den echten Chef, den aus Bethlehem, später Nazareth, wärmstens ans Herz glegt hat. Aber wir wissen ja alle, dass es mit den himmelhohen Ansprüchen der Kirchenbeamten dann, wenn es um die Umsetzung geht, nicht allzu weit her ist. Dann regiert die blanke Machtpolitik. Wer darf wann wem den Hintern zeigen etc. pp. Es menschelt halt überall. Auch und vor allem in Gottes eigener Kirche. Beinahe schon wieder nett, das ganze.
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#39   verecundus   21:25:08 | Freitag, 28. September 2007
engelhardt/methusalix
Es geht nicht um Geilheit auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, sondern um so etwas wie persönliche Kultur, einen gesitteten Ton und ähnlich faschistisches.
Es ist nämlich unsäglich lächerlich, ständig Proleten, MigrantInnen und vergleichbare privilegierte Minderheiten in den Himmel zu heben, den Obertoleranten und Menschenfreund zu spielen, der unablässig Zeichen setzt gegen Rassimus, Sexismus usw., selbst aber bei den Nennung gewisser Namen, Namenskombinationen oder der hier strittigen Bevölkerungsgruppe ebenso schäumt und geifert wie seinerzeit J. Goebbels.
Man muß schon konsequent sein – als humanistischer Supermensch ist man verpflichtet, die ganze Menschheit zu lieben und nicht nur die Teile derselben, die einem justament in den Kram passen und die man sich nach Laune herauspickt.
Tja, es ist halt nicht leicht, ein neuzeitlicher Menschgott zu sein: man muß ja sovieles bedenken, bevor man loskoddert und sich nur lächerlich macht.
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#38   Bokrug †   14:19:16 | Freitag, 28. September 2007
@GerdEric: Christus Anthropos und Anthropus des AT
Jesus wurde als historische Figur z.B. von Flavius Josephus und Tacitus erwähnt.
Auch der Tod Johannes des Täufers (auf den sich noch heute die Mandäer des Irak zurückführen) ist durch Flavius Josephus erwähnt .
Lesen Sie „Bellum Judaicum“ (Der Jüdische Krieg) von Josephus Flavius

Flavius Josephus, Bellum Judaicum 5449-451
Siehe auch Flavius, Jüdische Altertümer Da gibt es im 18. Buch im 3. Kap. einen Einschub über Jesus.
[Flavius Josephus in Jüdische Altertümer, 17. Buch, 10. Kapitel, Absatz 10], durch Quadratus BJud. II 12. 6 [Flavius Josephus in der Geschichte des Jüdischen Krieges, 2. Buch, 12. Kapitel, Absatz 6], durch den Prokurator Felix BJud. II 15. 2 [13. 2], durch Titus BJud. VII. 1 [V 11. 1].“
Er erwähnt neben Christus sowohl Johannes den Täufer, Herodes und Pilatus als auch diverse historische Vorgänge aus dieser Zeit.
Paulus war nebenbei ein Bekannter des Philosophen Philo von Alexandrien.
Jesus (hebräisch Jeschua) wurde in der Zeit 7 – 4 vor. Chr. geboren…
„Christus“ ist die griechisch/lateinische Übersetzung für hebräisch maschiach (Messias).
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#37   methusalix †   14:06:00 | Freitag, 28. September 2007
@engelhardt
engelhardt: Reformierten Äther-Theorie?
Jetzt hat er endgueltig den Verstand verloren.
Dazu wage ich noch kein Urteil.
Und nochmal: warum sind gerade Katholiken so adelsgeil?
Weil Katholiken zum grössten Teil Masochisten sind. Was kann man schon von einer Religion erwarten, die eine Hinrichtungsmachine zum zentralen Symbol des Glaubens erkoren hat.
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#36   GerdEric   14:01:50 | Freitag, 28. September 2007
@Echsenmensch
Der Apostel Johannes nahm das nach astronomischen Gesichtspunkten eingeteilte griechisch-platonische Weltenjahr von knapp 2100 Jahren zum Bezugspunkt für den Zodiak des Tierkreises.
:-D :-D :-D :-$ :'( :-!
Watt schreiben se? Die Juden schreiben nur noch Englsich, schon vor 2000 Jahren??? :)3
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#35   Bokrug †   13:57:01 | Freitag, 28. September 2007
@GerdEric:
Jakobus wird auch der „Herrenbruder“ genannt.
Jakobus 2:14-18
„Was nützt es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke? Kann etwa der Glaube ihn erretten?
Wenn aber ein Bruder oder eine Schwester dürftig gekleidet ist und der täglichen Nahrung entbehrt,
aber jemand unter euch spricht zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch! ihr gebt ihnen aber nicht das für den Leib Notwendige, was nützt es?
So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot.
Es wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke; zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir aus meinen Werken den Glauben zeigen.“
Ferner: Bei den Juden gibt es die „Sons of the prophets“ – die Christus verehren…
Johannes 16 13:14
„Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen.
Er wird mich verherrlichen, denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen.
Alles, was der Vater hat, ist mein; darum sagte ich, daß er von dem Meinen nimmt und euch verkündigen wird.“
Aus einer amerik. Bibel:
„Jesus answered them, Is it not written in your law, I said, Ye are gods?“
John 10:34
Der Apostel Johannes nahm das nach astronomischen Gesichtspunkten eingeteilte griechisch-platonische Weltenjahr von knapp 2100 Jahren zum Bezugspunkt für den Zodiak des Tierkreises.
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#34   GerdEric   13:37:26 | Freitag, 28. September 2007
@engelhardt
Jetzt hat er endgueltig den Verstand verloren.
:-O was man nicht hat, kann man nicht verlieren, aber der hat ja Copy&Paste…
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#33   engelhardt †   13:27:18 | Freitag, 28. September 2007
Reformierten Äther-Theorie?
Jetzt hat er endgueltig den Verstand verloren.
Und nochmal: warum sind gerade Katholiken so adelsgeil?
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#32   Bokrug †   13:26:46 | Freitag, 28. September 2007
@methusalix: www.bourbaki.de/a06.htm
Weltseele: LOGOS
Der einzige, der mit der vorhandenen Thematik einigermaßen zurechtkam, war der Philosoph und jüdische Theologe Hans Jonas, welcher in seiner Rede darauf hinwies, daß die einseitig materialistische Option, die das Seelen- und Geistesleben zur machtlosen Begleiterscheinung physiko-chemischer Gehirnvorgänge mache, an noch tödlicheren Widersprüchen leide als das dualistische Jenseitsaufgebot. Darüber hinaus wäre diese Option auch streng philosphisch wiederlegbar. Unter Hinweis auf das sehr häufig gebrauchte jüdische Prädikat Gottes „rozeh bachajim“ – der das Leben will – sprach Jonas dann von einer geistlosen, aber mit der Möglichkeit des Geistes begabten Urmaterie, was dann wiederum zu dem Konzept eines von Anbeginn in der Materie schlafenden Geistes führte. Ohne daß Jonas besonders darauf hingewiesen hätte, wird ein derartiges Konzept auch durch die in der lebenden Natur zu beobachtende Evolution nahe gelegt, welche auf der Basis von natürlicher Selektion und/oder zufallsbedingt auftretenden Mutationen nur sehr bruchstücksweise erklärbar erscheint.
Auch wenn derzeit offengelassen werden muß, ob der Träger dieses „schlafenden Geistes“ die Materie selbst oder nicht etwa der wiedergefundene Äther ist, so stellt sich dabei trotzdem die folgende Frage:
– Wenn schon das Ausgangsprodukt in Form von Gott ein rein geistiges Prinzip darstellt und
– wenn der Sinn dieses Kosmos letztlich wiederum die Schaffung von Geist in den verschiedensten Lebensformen zu sein…
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#31   GerdEric   13:15:28 | Freitag, 28. September 2007
@Echsenmensch
«Ananos (der Hohepriester) berief eine Versammlung der Richter und ließ vorführen den Bruder Jesu des sogenannten Christus, Jakobus mit Namen, und einige andere, erhob gegen sie als Gesetzesübertreter eine Anklage und überantwortete sie zur Steinigung.«
das kann sich gar nicht um den Jesus gehdndelt haben, da er ja keine Brüder hatte, nach katholischer Lesart…
und ob Josefus „des sogenannten Christus“ reinschrieb? sicher nicht!
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#30   methusalix †   13:10:52 | Freitag, 28. September 2007
@Bokrug
Bokrug: Ich sprach ja auch…
…von einer reformierten Äther-Theorie…
Ja, ich hab mir die lichtvollen Ergüsse reingezogen. Jetzt warten wir alle gespannt auf die Reformierung des Pythagoras und die Widerlegung der Bestätigung der Poincaré-Vermutung. Einfach grandios einfach, das ganze!
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#29   Bokrug †   11:58:01 | Freitag, 28. September 2007
Ich sprach ja auch…
…von einer reformierten Äther-Theorie…
@GerdEric:
www.kreuz.net/bookentry.1643.html
Außerchristliche Quellen über Jesus von Nazareth
Flavius Josephus
In den »Jüdischen Altertümern« des von Kaiser Vespasian geförderten jüdischen Historikers Flavius Josephus (37-97) finden sich zwei Stellen, die auf Jesus verweisen. Die Echtheit des ersten Textes ist unbestritten, der zweite dürfte christlich überarbeitet sein:
«Ananos (der Hohepriester) berief eine Versammlung der Richter und ließ vorführen den Bruder Jesu des sogenannten Christus, Jakobus mit Namen, und einige andere, erhob gegen sie als Gesetzesübertreter eine Anklage und überantwortete sie zur Steinigung.« Jüdische Altertümer, 20,200
«Um diese Zeit (= während der Zeit des Aufstandes gegen Pilatus, der mit Hilfe der Tempelgelder eine Wasserleitung nach Jerusalem bauen lassen wollte) lebte Jesus, ein weiser Mann, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er war nämlich der Vollbringer ganz unglaublicher Taten und der Lehrer aller jener Menschen, die mit Freuden bereit sind, die Wahrheit zu empfangen. So zog er viele Juden und auch viele Griechen an sich. Er war der Messias. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch diejenigen, die ihn von Anfang an geliebt hatten, ihm nicht untreu, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorher verkündet hatten.
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#28   methusalix †   11:40:23 | Freitag, 28. September 2007
@Bokrug et alii
Bokrug: Kreationismus und Evolutionismus
Reformierte Ätehr-Theorie
www.bourbaki.de
… und die Wahrheit www.einstein-website.de/ über die „ÄTHER“ -Theorie!
(zuerst >physics< dann >1901-1922< anklicken.)
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#27   Bokrug †   10:42:44 | Freitag, 28. September 2007
Kreationismus und Evolutionismus
Reformierte Ätehr-Theorie
www.bourbaki.de
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#26   methusalix †   10:30:57 | Freitag, 28. September 2007
@Leblhuber @Hangolin
Leblhuber: @stephanSchmidt:
Das Argument mit dem Zeitpunkt der Beseelung ist
1. ein Sache des Glaubens und nicht des Wissens
2. in der kath. Lehre nicht explizit definiert
Diese patriarchalisch-bigotte Haltung, die die physische und psychische Gesundheit der Frau völlig außer Acht lässt, ist per se nicht dialogfähig.
Danke Leblhuber, besser hätte man die „katholische Katastrophe“ nicht definieren können!
Hangolin: @methusalix/obelix
Ihre Aussage ist falsch!
Der hessische Landesherr kaufte, keine 2 Jahre nach Beendigung des amerikanischen Freiheitskrieges, mehr als 150.000 hessische Landeskinder von den Briten wieder zurück und siedelte sie im Saarland und in Hessen an.
Nett. Wenn er katholisch und menschenfreundlich gewesen wäre, hätte er die Menschen erst gar nicht verkauft.
Und ganz allgemein zum „Adel“. Warum kam es denn letztendlich zur Revolution ab dem 14. Juli 1789? Weil der dritte Stand Spass am Radaumachen hatte, oder weil er schlicht und einfach vor Unterdrückung, Hunger, Qual und Sorgen um die Familien nicht mehr aus und ein wusste?
Oder dem Krieg ab dem 23. Mail 1618? Weil ein paar Bürger was gegen das Abendmahl hatten? Nein, das war nicht der Grund. Der Grund war der glühende Wunsch alles nicht-katholische auszurotten. (Was ja teilwiese gelang, aber Gott sei Dank eben nur teilweise.)
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#25   athanasius1957   10:14:33 | Freitag, 28. September 2007
„Zellhaufen=Embryo“ Meditio, Meduni Graz
Stammzellforschung eine tolle Sache sofern auf adulte zurückgegriffen.
Die letzte Ausgabe von Meditio der MedUni Graz bringt unter dem Titel „Evolution und Revolution durch Stammzellen“ www.meduni-graz.at/…/MEDITIO_Sep2007.pdf einen Artikel über die Gewinnung von mesenchymalen Stammzellen.
Dieser Erfolg wird jedoch durch die Aussage „Vom Zellhaufen zum Baby …“ im ersten Absatz geschmälert bzw. eigentlich zu nichte gemacht.
:-[ o^/
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#24   Pelagius III.   09:59:25 | Freitag, 28. September 2007
@GerdEric
Ja, der „junge Mann“ lehrte bzw. predigte ja auf Aramäisch, und was ich bis heute nicht begreife: Wohin sind die aramäischen Aufzeichnungen gekommen, die es von seinen Reden gegeben haben muß? Die Nennung von Nikodemus und von Joseph von Arimathäa beweist ja, daß unter seinen Zuhörern auch „literate people“ gewesen sein müssen, die sich bestimmt die Worte ihres Meisters notierten. Auf solche Notizen müssen auch die späteren Verfasser der Evangelien zurückgegriffen haben. Seltsam nur, daß von diesen Aufzeichnungen nichts übrig geblieben ist. Die Jünger müssten doch die Worte ihres Meistes wie ihre Augäpfel gehütet haben!
Mir drängt sich der unbehagliche Gedanke auf, daß zu dem Zeitpunkt, als man beschloss, das Christentum auf Griechisch weltweit zu „vermarkten“, alle aramäischen Aufzeichnungen bewußt vernichtet wurden, um die Abweichungen der griechischen Texte von den aramäischen zu vertuschen…
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#23   GerdEric   09:41:20 | Freitag, 28. September 2007
@PelagiusIII
Ob nun Tau oder Kamel, der Reiche (der Adel, der sich auf Kosten des Volkes Denkmäler bauen lässt, dem Irdischen eben fest verwachsen, eben untrennbar ist) kommt so oder so nicht durch :-@
(war wohl besser, dass der junge Mann Aramäisch und wenn es sein musste Hebräisch sprach, aber weder Griechisch noch Latein, wenn schon seine Schreiber und Übersetzer ihre lieben Not damit haben… )
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#22   Dr. Christoph Heger   09:28:52 | Freitag, 28. September 2007
Moralisch gebotene rechtliche Vermutung
Es reicht offenbar nicht, keine Ahnung zu haben; man muß auch unfähig sein, etwas zu lernen.
So wiederholt Lelblhuber ein wohlvertrautes Argument:
Das Argument mit dem Zeitpunkt der Beseelung ist
1. ein Sache des Glaubens und nicht des Wissens
2. in der kath. Lehre nicht explizit definiert
Ich hatte schon öfters Anlaß, darauf hinzuweisen, daß schon Immanuel Kant die erste Behauptung ein für alle mal als Irreführung abgewiesen hat: Es ist nicht möglich, mit Vernunftbegriffen zu denken, wie aus etwas, das nicht Person ist, durch einen Naturprozeß eine Person wird.
Es ist also weder eine Sache des (christlichen usw.) Glaubens noch eine Sache der (empirischen) Wissenschaft, sondern eine moralisch gebotene rechtliche Vermutung, daß jeder Mensch mit seinem ersten Erscheinen als Lebewesen sofort als Person angesehen werden muß – ob als „Zellhaufen“ oder als scheintotes Ersatzteillager für Organentnahmen.
Damit erledigt sich auch die 2. Behauptung. Es ist gleichgültig, ob die katholische Kirche hierzu (schon) eine Lehre definiert hat oder nicht. Der Verstoß gegen die moralisch gebotene rechtliche Vermutung ist ein Verbrechen – eben das Massenverbrechen der liberalen Republiken.
Den prominenten Personen, die dagegen aufgetreten ist, gebührt Dank.
MfG
Christoph Heger
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#21   Pelagius III.   09:23:45 | Freitag, 28. September 2007
@GerdEric
Der besagte „junge Mann“ sagte eigentlich: „Eher geht ein Schiffstau durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in das Himmelreich.“ Nur hat irgendwann ein Abschreiber das griechische Wort „kamilos“ (Schiffstau) mit „kamelos“ (Kamel) verwechselt, und seitdem wundert sich die Christenheit über das schiefe Bild, dass ein Kamel versuchen sollte, durch ein Nadelöhr zu gelangen.
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#20   Sirilo   09:19:28 | Freitag, 28. September 2007
@GerdEric
Zum „Verkauf“ hessischer Soldaten:
www.kriegsreisende.de/…olutismus/hessen.htm
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#19   GerdEric   09:10:15 | Freitag, 28. September 2007
als Adam ackert und Eva spann…
„Adel“ ist eine zutiefst menschliche Erfindung,
denn Eitelkeit, Selbstgefälligkeit und Sozialneid auf die, die eh am Hungertuche nagen, ist verworfen vor G’TT dem HERRN!
Wer sich erhöht, der ist vor G’TT erniedrigt.
Und wie sagte mal ein junger Mann treffend:
„Eher geht ein Kamel durch das Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Himmelreich!“
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#18   verecundus   09:04:04 | Freitag, 28. September 2007
@engelhardt
Neid ist auch heuer eine häßliche Sünde – aber selbst ohne jede Metaphysik gilt: wen die Nachnamen und Titel anderer Leute so arg stören, der sollte sich schleunigst in fachkundige Behandlung begeben.
Psychische Störungen lassen sich mittlerweile hervorragend behandeln.
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#17   engelhardt †   08:49:26 | Freitag, 28. September 2007
Lange Nachnamen
Was hat diese Seite nur mit den Nachfahren des ehemaligen Adels?
Weder gibt es Prinzen noch Fuersten in Deutschland. Wan lernt das Pack es endlich?
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#16   GerdEric   07:57:46 | Freitag, 28. September 2007
@Hangolin
Der hessische Landesherr kaufte, keine 2 Jahre nach Beendigung des amerikanischen Freiheitskrieges, mehr als 150.000 hessische Landeskinder von den Briten wieder zurück und siedelte sie im Saarland und in Hessen an.
Das interessiert,
wo kann ich mich da weiter informieren (da wäre ein Link angebracht :-$ )?
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#15   Hangolin   02:05:59 | Freitag, 28. September 2007
@methusalix/obelix
Ihre Aussage ist falsch!
Der hessische Landesherr kaufte, keine 2 Jahre nach Beendigung des amerikanischen Freiheitskrieges, mehr als 150.000 hessische Landeskinder von den Briten wieder zurück und siedelte sie im Saarland und in Hessen an.
Sie sollten echt mehr lesen und nicht solchen Bockmist verzapfen.
Man findet übrigens alles in der hessischen Geschichte. Also echt mal in ein etwas anderes Museum gehen als nur in die, die die Evolution verherrlichen!
Ansonsten beweisen Sie hier nur, daß Ihresgleichen echt von der Evolution ausgespart wurde – zur Belustigung von uns Christenmenschen.
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#14   Leblhuber   01:32:31 | Freitag, 28. September 2007
@stephanSchmidt:
Das Argument mit dem Zeitpunkt der Beseelung ist
1. ein Sache des Glaubens und nicht des Wissens
2. in der kath. Lehre nicht explizit definiert
„Zu Ehren der … Dreifaltigkeit … verkünden … Wir … die Lehre, dass die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch einzigartiges Gnadengeschenk … Gottes , …, von jedem Fehl der Erbsünde rein bewahrt blieb, …
Immakulatadogma 1854
Daraus könnte man vielleicht schließen, dass die Beseelung bei der Empfängnis stattfinden muss. Ein unbeseeltes Etwas braucht ja nicht von der Erbsünde bewahrt zu werden.
Außer diesem Dogma von 1854 gibt es keine dogmatische Aussage zum Zeitpunkt der Beseelung.
Über Jahrhunderte ging die Kirche von der aristotelischen Lehre von der Sukzessivbeseelung aus, wonach der Fötus zunächst mit einer Art Pflanzenseele, dann mit einer animalisch-sensitiven Seele und erst zuletzt mit einer Vernunftseele ausgestattet wird.
Die fanatisierten Abtreibungsgegner argumentieren mit ihrem Glauben und sind getrieben, ihren Glauben mit allen Mitteln der Mehrheit aufzwingen zu müssen.
Eine sachliche Diskussion, die sich etwa am Entstehen des Schmerzempfindens des Embrios orientiert, ist nicht möglich.
Diese patriarchalisch-bigotte Haltung, die die physische und psychische Gesundheit der Frau völlig außer Acht lässt, ist per se nicht dialogfähig.
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#13   stephanSchmidt   00:03:47 | Freitag, 28. September 2007
@Graf von Galen:
»Wenn es so ist, sind auch Sie nur ein Zellhaufen?«
Ja. Technisch gesehen ist das Vollkommen richtig. Ein verdammt großer Zellhaufen sogar. Gesamtzahl der Zellen im menschlichen Körper: ca. 10 bis 100 Billionen, je nach individuellem Körpergewicht. Und das ist schon eine Menge. Davon sind etwas 100 Milliarden damit beschäftig durch 100 Billionen Verästelungen miteinander zu kommunizieren und dieser Prozess, das bin ich, zumindest mein Verstand.
Ich weiß nicht was an dieser Idee so bedrückend ist, als dass man sich mit einer Seele schönreden müsste.
Moleküle im eigentliche Sinn sind weder tot noch lebendig, die Wechselwirkungen zwischen Ihnen erwecken auch keine Illusion von Leben. SIE SIND DAS LEBEN. Leben ist ein Prozess.
Aber nun gut, an Ihrem glauben werd ich nicht rütteln können aber dann kann ich nur sagen, dass ein Satz wie dieser „Ich halte es außerdem
für möglich, daß Gott ggf. hier auf eine Beseelung ver-
zichtet.“ einfach nur wie ein billiges Hintertürchen wirkt.
Nebenbei: ich habe vor nicht allzulanger Zeit einen mehrere Hunderttausend meine Zellen einem Menschen in Form einer Knochenmarks-Spende vermacht, und die Leben jetzt Fröhlich in ihm weiter. Hat er jetzt einen Teil meiner Seele? Na das gibt im Leben nach dem Tod ja einen Spaß beim Auseinanderklamysern.
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#12   methusalix †   23:43:34 | Donnerstag, 27. September 2007
Adel in der höchsten Degeneration
Artois: @Piotrusz pan
Jedenfall gabs damals noch keine Stütze für das Schmarotzerheer ihresgleichen!
Brauchten die Schmarotzer ja nicht! Sie haben ja selbst die Menschen bis aufs Blut ausgepresst. Oder warum glauben Sie, kam es zum 14. Juli 1789? Weil alle so glücklich über den verkommenen und verlogenen Adel waren?
Ansbach.Dragoner: gute Leute
im Vergleich zum sontigen Politikergeschmeiß welches allzugern per Parteipolitischer Klospülung nach oben befördert wird und dort als Hundstrümmerl alles moralisch verstinkt. Man sehe sich dagegen nurmal den Bullenschläger oder andere „moralische Instanzen“ an !
Der Adel als „moralische Instanz“? Da hat sich der Bock selbst zum Gärtner gemacht. Leute, die Menschen als Sklaven wie Handelsware verkaufen, noch dazu als Kanonenfutter in die Neue Welt, haben sich selbst jeder Moral begeben. Sie sind Abschaum. Und auf solche Vorfahren sind die heutigen „Adeligen“ auch noch stolz. Moralisch diskreditiert bis zum geht-nicht-mehr.
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#11   Graf von Galen   23:30:08 | Donnerstag, 27. September 2007
Wider den Mord an den Ungeborenen, @ Stephan Schmidt
Wissen Sie eigentlich wovon Sie reden ?
Was soll eine befruchtete Eizelle denn sonst sein als
ein Mensch ? Ein Zellhaufen ? Wenn es so ist, sind auch Sie nur ein Zellhaufen ? Aus atheistischer Sicht
bestehen Sie eben nur aus einem Haufen toter Moleküle,
die aufgrund chemischer Reaktionen die Illusion von
Leben erwecken. Also auch nicht mehr als der von
Ihnen beschriebene Zellhaufen.
Der Mensch ist aber das Ebenbild Gottes mit einer
von ihm unmittelbar, also nicht von den Eltern
gezeugten, unsterblichen Seele. Niemand hat das
Recht diesen anzutasten. Denn was ihr den Geringsten
meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan, spricht
der Herr. Es stimmt zwar, daß es auch natürliche
Abgänge gibt. Wenn der Herr über Leben und Tod es
so gefügt hat, braucht sich kein Mensch darüber ein
schlechtes Gewissen zu machen. Ich halte es außerdem
für möglich, daß Gott ggf. hier auf eine Beseelung ver-
zichtet. Der Mensch kann es jedoch nicht wissen,
welche Zygote beseelt ist und welche ggf. nicht.
Er hat hier die Finger davon zu lassen.
Herzlichen Dank an die Prominenten, die sich hier für
das Leben einsetzen. Möge der Herr es ihnen vergelten.
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#10   stephanSchmidt   22:45:14 | Donnerstag, 27. September 2007
Wissen Sie eigentlich wovon Sie da reden???
Eine Embryonale Stammzelle ist kein Mensch. Sie macht noch nicht mal soviel her, dass wirre Abtreibungsgegner dramatische Fotos von winzigen Körpern ins Netz stellen könnten.
Eine Embryonale Stammzelle ist eine befruchtete Eizellle, die nur Wenige Teilungen hinter sich hat. Ein Zellklümpchen. Ein Klümpchen mit Potenzial, aber zur Ihrer Information: von diesen Klümpchen sterben jeden Tag Milliarden ohne dass irgendein Wissenschaftler seine Finger im Spiel hatte. Tatsächlich schafft es vielleicht jedes Dritte oder Vierte überhaupt, sich um Uterus der Mutter einzunisten und dort länger als einen Monat sicher zu verweilen. Mit anderen Worten: jeden Tag haben Milliarden Frauen eine Fehlgeburt, ohne dass sie jemals davon erfahren.
Wenn Sie wirklich meinen, 6 Zellen seien ein Mensch, dann fordere ich die Katholische Kirche hiermit auf ALLE Tampons und Damenbinden der Welt geschlossen einzusammeln, und für die darin tausendfach enthaltenen Menschlein Trauerfeiern abzuhalten.
Das nimmt hoffentlich so viel Ihrer Zeit in Anspruch, dass Sie keine Zeit mehr haben, mit Waldi auf den Schoß einen solchen Geistigen Dünnpfiff von sich zu geben.
Und ganz nebenbei: Stammzellen müssen nicht nur embryonalem Ursprungs sein.
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#9   Peter-Pan   20:36:41 | Donnerstag, 27. September 2007
@Artois
Es kommt wirklich gar nichts geistreiches von Ihnen, hm? Ich bin sicher belesener als Sie es sind (oder je werden), ich lese nur ander Bücher als Sie.
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#8   Artois †   20:31:20 | Donnerstag, 27. September 2007
@Piotrusz
Wie gesagt, erstmal lesen lernen … Sie sind übrigens der lebende Gegenbeweis zur E-Theorie – denn eine Evolution müßte ja die Vernunft enthüllen …
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#7   Bokrug †   19:51:07 | Donnerstag, 27. September 2007
@Artois:
Die christliche Soziallehre und das Wucher-Verbot wollen hier wohl einige gern unter den Tisch fallen lassen…
www.vergessene-buecher.de
Forum
www.neo-liberalismus.de
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#6   Peter-Pan   19:49:56 | Donnerstag, 27. September 2007
Drollig der Atritis…
… ist er nicht? Wirft umfassend mit geistlosen Beleidigungen um sich und vertritt standhaft seine bizarren Pseudowissenschaften. Sonst kommt leider nicht viel von ihm…
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#5   Ansbach.Dragoner   19:48:35 | Donnerstag, 27. September 2007
gute Leute
im Vergleich zum sontigen Politikergeschmeiß welches allzugern per Parteipolitischer Klospülung nach oben befördert wird und dort als Hundstrümmerl alles moralisch verstinkt. Man sehe sich dagegen nurmal den Bullenschläger oder andere „moralische Instanzen“ an !
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#4   Artois †   19:41:12 | Donnerstag, 27. September 2007
@Piotrusz pan
Jedenfall gabs damals noch keine Stütze für das Schmarotzerheer ihresgleichen! :-D :-D :-D
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#3   Peter-Pan   19:37:06 | Donnerstag, 27. September 2007
Sie leben ja doch noch…
Donnerwetter, und da glaubt mancher der deutsche Adel und die deutsche Aristokratie gibt es nicht mehr. Ob es wohl beim Erwerb von Titel und Reichtum der Familien derer von dazumal so moralisch zuging, wie die Hochwohlgeborenen nun vermuten lassen?
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#2   laetare †   19:32:49 | Donnerstag, 27. September 2007
Der Mensch darf zu keinem Zeitpunkt zur manipulierbaren Masse profitgieriger Wissenschaftler werden.
ENDLICH! Der unumstößliche Gegenbeweis gegen die These des Intelligent Design … oder doch nur der Beweis dafür, dass der alte Spruch „Adel verblödet“ seine Richtigkeit hat?
Ich mein, also wenn ich ein Anliegen vertreten würde und eine solche Intelligenzleistung als Zuspruch bekäme, ich würde sie schnell unter den Tisch fallen lassen, verbrennen oder halt löschen und den Computer neu aufsetzen. Aber gut, jetzt trau ich mich gar nichts gegen die Initiative mehr sagen, denn wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde mehr. Wirklich nicht.
Wo ich allerdings das Problem sehe, ist eine ganz andere Sache: Wieder einmal wird eine an sich gute Sache von rechts-außen vereinnahmt, was – die Abtreibungsdebatten hier und allerorts zeigen es – nur eins zur Folge hat: Nachdem die Herrschaften aus rechts-außen das Anliegen der Lächerlichkeit preisgegeben haben, stehen alle vernünftigen Stimmen, die sich für das selbe Anliegen einsetzen, in der Schusslinie und sind mehr mit der Abgrenzung zu rechts-außen als mit dem Anliegen selbst beschäftigt. Ein Umstand, der nur einer Seite zu Gute kommt: der Anderen.
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#1   methusalix †   19:24:29 | Donnerstag, 27. September 2007
… eine exzellente Sammlung von Medizinern und Naturwissenschaftlern!
Wehe dem, der ihnen in die Hände fällt. (besonders der „Fürstin“ von turn und schnacksel) :-!
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