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Mit Blick auf den Himmel + Schon weg + Ernennung ist offiziell + Kirchenspaltung aufgeschoben + Kirchesein aberkannt
Benedikt XVI. bei einer Generalaudienz im September 2006
Benedikt XVI. bei einer Generalaudienz im September 2006
© Felix Molter, CC
Mit Blick auf den Himmel

Vatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz sprach Papst Benedikt XVI. über den heiligen Chrysostomus († 407). Der Heilige habe ein tiefes Verständnis für die Schöpfung besessen. Entgegen verbreiteter Ansichten seiner Zeit habe er „die Würde jedes Menschen und die Ausrichtung des Irdischen auf die ewige, himmlische Heimat“ betont.

Schon weg

Deutschland. Pater Benedikt Ulitzka wurde am 20. August 2007 von seinem Amt entpflichtet. Erst im vergangenen Februar ernannte ihn der Bischof von Trier als Capellanus für die Gläubigen im Visitationsbezirk Saarbrücken, die den Gottesdienst nach dem Ritus des Messbuchs von 1962 feiern wollen, sowie als Rector ecclesiae der Kirche St. Martin in Köllerbach-Engelfangen eingesetzt worden.

Rekonziliation im Februar 2007
Prälat Hommens verliest das Schreiben des Bischofs von Trier zur Wiederversöhnung. Der Prälat rief jene Gläubigen, die aus der Kirche ausgetreten sind, dazu auf, wieder einzutreten.Pater Benedikt Ulitzka (links) neben Propst Gerald Goesche. Der ehemalige polnische Franziskanerpater Ulitzka betreut die altrituelle Gemeinde bereits seit längerem. Nun ist er dem 'Institut St. Philipp Neri' beigetreten.Propst Goesche ist aus Berlin angereist, um die Festpredigt zu halten. Er sprach von teilweise schwierigen, aber doch fruchtbaren Verhandlungen mit dem Ordinariat Trier.

Ernennung ist offiziell

Vatikan. Professor Giovanni Maria Vian (55) wird am kommenden Samstag zum neuen Chefredakteur der vatikanischen Tageszeitung ‘L’Osservatore Romano’ ernannt. Das bestätigte der vatikanische Staatssekretär Tarcisio Bertone bei einem Besuch der Redaktion am Dienstag. Die Ernennung ist – wie üblich – bereits vorab zu den Medien durckgesickert. Vian ist Professor für patristische Philologie. Er tritt sein neues Amt am 27. Oktober an.

Kirchenspaltung aufgeschoben

USA. Die US-Anglikaner haben beschlossen, keine Homo-Ideologen mehr zu Bischöfen zu weihen. Außerdem sollen Homo-Unzuchtspartner nicht mehr den anglikanischen Segen erhalten. Das beschlossen die Bischöfe der Episkopalkirche am Mittwoch. Sie reagierten damit auf ein Ultimatum, das ihnen von der weltweiten anglikanischen Gemeinschaft gestellt worden war. Seit der Weihe des Homo-Ideologen Gene Robinson zum Bischof drohten die Anglikaner, mehr und mehr auseinanderzufallen.

Kirchesein aberkannt

„Der alternde, zum Teil auch kranke Luther formuliert in Sorge um die Aufweichung seiner Position in den Verhandlungen um ein politisches Bündnis evangelischer Stände und in möglichen konziliaren Verhandlungen mit den »Altgläubigen« in sehr schroffer Form über die römisch-katholische Seite (1537): »Wir gestehen ihnen nicht, daß sie die Kirche seien, und sind’s auch nicht, und wollen (sie’)s auch nicht hören, was sie unter dem Namen der Kirche gebieten oder verbieten.« Der lateinische Text klingt noch entschiedener: »Nequaquam largitur ipsis, quod sint ecclesia, quia revera non sunt ecclesia.«“

Aus dem Eröffnungsreferat des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, bei der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 24. September 2007 in Fulda.
      
12 Lesermeinungen
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#13   Flashnews   21:40:03 | Donnerstag, 27. September 2007
Och Galahad,
vergessen Sie doch nicht immer die ganze netten Hardcoresachen wie
www.pilt.de & Co
Übrigens gefällt es mir immer besser hier. Ist ne echt nette Blödelseite geworden. :-D
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#12   raindance1 †   21:38:17 | Donnerstag, 27. September 2007
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#10   Flashnews   21:18:19 | Donnerstag, 27. September 2007
Lustiges Foto!
Irgendwie sieht Bene auf dem Foto aus wie ein angetüddelter Ölbaron, der der 80er-Jahre-Kult-Serie Dallas entsprungen ist und in der Minibar in der Ewing-Villa zu tief ins Glas geschaut hat… :-D
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#9   raindance1 †   18:03:07 | Donnerstag, 27. September 2007
Ich habe noch nicht verstanden…
warum Pater Benedikt abgesetzt wurde…
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#8   Gerhard   17:18:06 | Donnerstag, 27. September 2007
Anglikaner und Homo-Ideologie
Weder gibt es eine „Homo-Ideologie“ noch gibt es eine „Hetero-Ideologie“. Wohl aber gibt es homosexuelle Menschen und heterosexuelle Menschen. Für beide gibt es auch keinen für sie in besonderer Weise „charakteristischen Lebensstil“ – auch wenn kreuz.net dies noch so sehr glauben machen möchte. Sollte allerdings das, was kreuz.net hier macht, möglicherweise einer „Hetero“-Ideologie zugeordnet werden können, dann wäre dem eine „christliche“ Ideologie entgegenzusetzen, die den Menschen, auch den homosexuellen Menschen, in seiner Ganzheit sieht – und nicht nur in negativen Teilaspekten.
Die anglikanische Kirchengemeinschaft hat auch den homosexuellen Menschen in dieser Ganzheit sehen können. Sie hat geseheh, dass auch der homosexuelle Mensch auf ein ‘‘Gegenstück“ angewiesen ist, das zu ihm passt – nicht mehr und nicht weniger, als ein heterosexueller Mensch.
Von daher ist es bedauerlich, dass eine „Mehrheit“, die diesen weiten Blick nicht hat, mit Spaltung droht, statt sich die Augen öffnen zu lassen.
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#7   Gotthard   16:37:54 | Donnerstag, 27. September 2007
2 Herren
hat dieser Mann auch 2 Herren gedient wie Goesche zu Zeiten?
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#6   Alois Bischof   14:08:58 | Donnerstag, 27. September 2007
Das sagt nichts
dass sein „Lebenswandel“ nicht gut sei. Hat er die spätesten Eingriffe der Diözese in das Pfarrleben kritisiert? Hatte er Erzbischof Lefebvre gelobt? Denn das sind Kapitalverbrechen in den Augen der heutigen deutschen „Oberhirten“.
Also was war konkret los?
Öffentliche Homosexualität oder solches wird es wohl nicht sein, das wird ja allerorts von Bischöfen hier gedeckt bzw. approbiert, zuden leben ja auch viele Priester und Theologen im Konkubinat mit Frauen und Freudinnen in der BRD.
Oder war es der Wille zur Macht seitens der Berlin-Führung des Institutes? Wollte man keinen selbständigen Priester wie Hw. Ulitzka tolerieren seitens Propst Goesche? Goesche sollte sich selbst auch mal kritisch überdenken. Sein Verlassen der FSSPX war auch nicht bloss das, sondern viel mehr… Näheres dazu sage ich hier nicht aus.
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#5   maliems   12:14:55 | Donnerstag, 27. September 2007
keine Nachforschungen?
und das war vorher nicht bekannt?
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#4   Sulpicius   11:47:27 | Donnerstag, 27. September 2007
Benedikt Ulitzka
Na ja, „ehemaliger polnischer Franziskanerpater“ sagt doch eigentlich schon alles…
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#3   Normal-Katholik   11:16:20 | Donnerstag, 27. September 2007
Mit Bischof Marx
hat das nichts zu tun.
B. Ulitzka war zuletzt Priester des Institutes St. Philipp Neri. Propst G. Goesche hat sich von ihm trennen müssen.
Der Grund der Entpflichtung? Ein Lebenswandel, der den Forderungen modernistischer Pastoraltheologen eher entspricht als dem Bild eines echten katholischen Priesters. :&) :&) :&)
Wer es jetzt noch nicht verstanden hat…
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#2   nonnobisdomine   10:14:41 | Donnerstag, 27. September 2007
Was ist denn nur mit dem extravaganten
Bischof von Trier los?
Hier ernannt und schon bald wieder entpflichtet.
Der Marx „rotiert“ offenbar mal wieder.
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#1   virOblationis   08:29:08 | Donnerstag, 27. September 2007
Dies scheint für sich zu sprechen
Pater Benedikt Ulitzka [hatte sich im Februar 2007 einem der deutschen Bischöfe unterstellt und] wurde [bereits] am 20. August 2007 von seinem Amt entpflichtet.
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