Eröffnung einer Jugendkirche: „Ihr seid die Kirche von morgen, und diese wird nicht katholisch oder evangelisch sein, sondern nur einfach christlich.“
Die Webseite der Jugendkirche Sandbach zeigt Bilder des Eröffnungsgottesdienstes
(kreuz.net, Sandbach) Die kürzlich eröffnete Jugendkirche Passau in Sandbach an der Donau sorgt für
„frischen Wind“.
Das berichtete die Tageszeitung ‘Vilshofener Anzeiger’ am 17. September 2007.
Der Ort
Sandbach befindet sich 16 Kilometer westlich von Passau.
Einer der Hauptgründe, warum das Sandbacher
Gotteshaus als Jugendkirche ausgewählt wurde, ist ihr „moderner“ Stil.
Nach Angaben des ‘Vilshofener
Anzeigers’ war die Eröffnung der Jugendkirche ein „stimmungsvolles Fest“ und ein „unvergeßliches Erlebnis“
für alle Beteiligten.
Die Eröffnung begann mit einem Fest. Am frühen Nachmittag
tummelten sich Kinder und Jugendliche auf der Jump-Anlage, beim Menschenkicker, auf der Musikbühne oder
bei verschiedenen Workshops.
Der Pfarrer von Sandbach, Hw. Lothar Zerer, erklärte bei der Eröffnung,
daß eine „Aufbruchstimmung“ spürbar sei – „ähnlich der Stimmung nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil“.
Auch der evangelische Pfarrer Johannes Hofer pries die Organisatoren:
„Ihr seid die Kirche von morgen,
und diese wird nicht katholisch oder evangelisch sein, sondern nur einfach christlich“ – erklärte er
nach Angaben des ‘Vilshofener Anzeigers’.
Deshalb sei es schön, daß die Jugendkirche von Anfang an
ökumenisch organisiert und gedacht gewesen sei.
Bürgermeister Hans Gschwendtner gratulierte den Verantwortlichen
zum Gelingen der ersten Jugendkirche in Ostbayern:
Hier werde jungen Menschen Raum gegeben, sich zu sammeln,
ruhig zu werden, aber auch über wichtige Probleme ihres Lebens zu sprechen und ihre Sorgen vor Gott zu
bringen – glaubte er.
Die Kirche von Sandbach bezeichnete er „in ihrer Nüchternheit und Modernität“
als ein „Symbol für Aufbruch“.
Ungewohnte Töne entdeckte der ‘Vilshofener Anzeiger’ auch während des
anschließenden Eröffnungsgottesdienstes. Diesem stand Jugendpfarrer Andreas Rembeck mit sechs Mitbrüdern
vor.
Dabei waren „nicht die gewohnten Rituale des kanonischen Gottesdienstes“ im Mittelpunkt. Denn die
Jugendlichen gestalteten in ihrer Kirche ihren eigenen Gottesdienst:
„Und dieser unterschied sich ganz
elementar von den gewohnten Formen“ – so der ‘Vilshofener Anzeiger’.
Es gab Lieder der Jugendkirchen-Band
sowie zahlreiche Spielszenen und Power-Point-Präsentationen.
Pfarrer Zerer pflanzte während des Gottesdienstes
vor der Kirche einen Baum. Der Vorgang wurde über Video-Schaltung in die Kirche übertragen.
Die Jugendlichen
geizten bei den „Songs“ nicht mit Beifall.
Am Ende wurden die Gottesdienstbesucher in einem Kreis rund
um das Kirchenschiff versammelt. Hand in Hand beteten sie ein selbstgestricktes Glaubensbekenntnis.
Nach
Angaben des ‘Vilshofener Anzeigers’ verließen die Jugendlichen danach „nur zögernd den neu gefundenen
Ort der Geborgenheit“ und begaben sich zu einem Open-Air-Konzert auf den Kirchenvorplatz.
Im übrigen
wissen die Jugendlichen von Sandbach, was sie wollen:
„Mehr Liebe braucht die Kirche“ oder „Ohne uns
geht in Zukunft nichts mehr in der Kirche“ – heißt es selbstbewußt auf Tüchern, die im Raum der Jugendkirche
aufgespannt sind.
Email-Adressen der Empfänger
93 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#93 Franziskus777 10:35:22 | Dienstag, 6. November 2007
Wo bleibt Gott ? Wo bleibt denn eigentlich noch Gott ? In diesem Aktionismus und dieser Lärmmentalität
bleibt Gott auf der Strecke. Jesus Christus sprach zum Hl. Franziskus: Bau meine Kirche wieder auf, die
daniederliegt. Diesen Auftrag können wir uns nicht entziehen. Aber die Jugendstellen tun dies, sie indoktrinieren
alle mit ihren Patchwork-Plänen. Komm Herr Jesu und rette die Kirche!
#92 Samurai 17:03:45 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@ Bokrug In einem Punkt haben Sie sogar Recht. Ja, wir leben in der Endzeit. Aber aus christlicher Sicht
leben wir seit ca. 2000 Jahren in der Endzeit, denn mit Jesus begann das Reich Gottes, das aber noch nicht
endgültig ist. Übrigens: Zu irgendwelchen Endzeitberechnungen sage ich nur: „Die Zeit weiss … allein
der Vater“ So, jetzt dürfen Sie gerne suchen, wo das Bibelzitat steht, Bis denn Samurai
Die Kirche von morgen… …wird sich wieder der Spiritualität des Mittelalters mit seinen Heilig-Geist
Messen und Engels-Messen zuwenden müssen… Wir leben im 21. Jahrhunder in der Endzeit…Zeitalterwechsel… www.konstanzer-kreis.de/…egger/dieinneren.pdf Tatsache ist: Freimaurerei des schottischen Ritus, zionistische
Freimaurerei und auch Freimaurerei der Muslim-Bruderschaft nach Hassan-ibn-Bannah sind direkt anti-christliche
Bewegungen… Das Wucher-Verbot… www.artfond.de/geldseite Grüsse Bokrug
@ Heinz Josef In der hl. Messe feiern wir die Auferstehung Jesu Christie und können uns freuen das wir
Kinder Gottes sind, da haben sie Recht. In der Opfermesse können wir uns auch persönlich mit dem Messopfer
Gott aufopfern, was dann nicht mehr viel mit feiern zu tun hat. Auch die Bitte um Sündenvergebung und
die Gebete für die Verstorbenen haben nichts mit feiern zu tun. Das Jesu uns die Füße wäscht kann
ich so nicht stehen lassen, er hat den Aposteln einmal die Füße gewaschen um ihnen zu zeigen das auch
der höchste Gott selbst dient. Als Petrus ganz gewaschen werden wollte antwortete Jesus das die Apostel
gebadet seien und es würde es nur noch bedürfen das ihnen die Füße gewaschen werden. Man kann diesen
Dienst Jesu auch auf die Reinigung von den Sünden beziehen, obwohl ich natürlich den Dienst Jesu an
uns nicht ganz außer acht lassen will. Nach meiner Auffassung haben sie eine falsche Prioritätensetzung,
man kann sich nicht nur irgendwo hinsetzen, ein bischen Musik machen und sich ohne weiteres unendlich
von Gott beschenken lassen. Klopft an und es wird euch aufgetan, sagt Jesu. Die erste Bringeschuld die
wir haben ist die göttliche Majestät und Jesus als den Herrn anzusehen. Eine weitere Bringeschuld ist
die Buße und Umkehr, ohne die keiner Gott schauen kann, weil Jesu selbst oft zur Buße und Umkehr aufruft ,
etc. etc.
#89 Samurai 16:00:52 | Samstag, 29. September 2007
Opfer während der Messe? Mit Verlaub, aber während der römisch-katholischen Messe wird das Opfer gegenwärtig
gemacht, welches auf Golgatha geschah. Wohlbemerkt: Es wird gegenwärtig! Es ist aus röm.-kath. Sicht
also das selbe Opfer wie damals, aus dem Grund wird während der Messe auch nichts neu geopfert. Jesus
wird während der Messe weder blutig noch unblutig geopfert, denn das hiesse zwingend, daß das Opfer
damals nicht ausreichte und Jesus jedes Mal bei der Wandlung erneut gekreuzigt werden müsste. Samurai
#88 Heinz Josef 15:30:30 | Samstag, 29. September 2007
Was wird in der heiligen Messe geopfert,… Lieber Sozialkatholik, ich verstehe nicht warum Du den angeblich
selbstgemachten Gottesdienst kritisierst, gleichzeitig aber hervorhebst, wie wichtig beim Messopfer der
menschliche Beitrag ist. Was wird bei der heiligen Messe geopfert? wenn nicht das Opfer Jesu Christi selbst.
Er selbst kommt zu uns in seinem Fleisch und Blut, wird gegenwärtig als der, der seinen Leib hingibt
und sein Blut vergießt, für uns! Wir sind die Empfangenden, wir werden beschenkt! Es ist sein Dienst
an uns (Jesus wäscht uns die Füße) und fordert uns auf so den Schwestern und Brüdern zu dienen. Gottesdienst
als unsere Pflicht und Schuldigkeit wiederspricht ganz und gar dem was wir da feiern: Tod und Auferstehung
Jesu. Keinesfalls unser Opfer sondern sein Opfer zur Vergebung unserer Sünden.
@ Heinz Josef Wo bitte ist der Unterschied zwischen den beiden Aussagen? Natürlich hat Gott zuerst den
Dienst, z.B. Erlösung durch Menschwerdung und Gnade, an uns getan. Auch hoffen wir das im Gottesdienst
Gott uns das Geschenk der Heilung immer mehr zuteil werden lässt. Nur zum Gottesdienst sollte ich zuerst
als Dienst (Pflicht) an Gott sehen, sonst setzt man die Prioritäten falsch. Reines Wohlgefallen hat Gott
nur in Christus, aber über einen ungerechten der Buße tut herrscht im Himmel nun mal mehr Freude als
über 99 Gerechte. In einer röm/kath. Messe sollte immer etwas Bußgeist bei den Teilnehmern sein, allein
um die eigene Unvollkommenheit in Einklang mit dem Kreuzesopfer Jesu Christie zu bringen. Finden Sie?
Was ist das Wesentliche? Das Hören der Frohen Botschaft, das Brechen des Brotes (Herrenmahl) … erkennen
Sie das nicht wieder im Nachkonziliaren Gottesdienst? Der NOM heutzutage hat doch schon so gut wie nichts
mehr mit dem NOM meiner Kind und Jugendzeit zu tun. Freier Fall, das ist bei den Altorientalischen, Byzantinischen
und Tridentinischen Ritus so nicht möglich. In den alten Riten erkenne ich noch Gottesdienst in den sich
immer mehr verändernden NOM nur Selbstverwirklichung. Ich denke mal das das ein Grund für das Motu Proprio
des Papstes war, mehr Opfergeist und weniger Spass bzw. Selbstverwirklichung. Und natürlich bremsen des
freien Falls vom NOM.
#86 Bokrug † 13:27:47 | Samstag, 29. September 2007
Meines Wissens nach… …kann es auch Neuoffenbarung im Heiligen Geist bzw. Ruach Elohim geben…auch
im Neuen Testament steht so etwas…dafür spricht auch eine pythagoräische Auffassung der Trinität
(pythagoräische Zahlenmystik bereits im AT vorhanden…). Der sich beständig neu offenbarende Gott als
Herr der Geschichte. Aus dem die Welt beständig neu aus dem geistig-ideellen Bereich und den göttlichen
Prinzipien emaniert. Gemittels wird die platonische und mittel- sowie neuplatonisches Gottesauffasung
durch den LOGOS. Christus stand in der Tradition der jüdischen Merkabah-Mystik…nach Ezechiel und Henoch.
Grüsse Bokrug
#85 Heinz Josef 13:13:09 | Samstag, 29. September 2007
@Sozialkatholisch Warum müssen denn dann die Leute in den Jugendmessen ständig beschäftigt werde, so
das ein persönliches Gebet so gut wie nicht mehr möglich ist. Wer sagt dass das so sein muss? Ich erlebe
durchaus jugendgemäße Liturgie (bitte nicht ausschließlich an Eucharistie denken) in der Stille und
persönliches Gebet Raum hat. Zunächst mal ist Gottsdienst nicht unser Dienst an Gott sondern Gottes
Dienst an uns. Das sehe ich aber anders, zuerst gehe ich als Christ zum Gottesdienst um Gott an mich wirken
zu lassen. Wo bitte ist der Unterschied zwischen den beiden Aussagen? Es kommt also nicht auf unsere Aktivität
an, sonderen darauf das Gott zum Zug kommt. Nach katholischem Verständnis haben wir Menschen nun mal
Gott gegenüber eine Bringeschuld. Ich dachte immer, dass es Jesus ist, der sich für uns opfert. „Tut
dies zu meinem Gedächtnis“ Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf dem Opfer das er gebracht hat, an dem
allein Gott Wohlgefallen hat. Warum sollte Gott ihn uns denn erst mit fast 2000 jährigen Verspätung
geben? Gottes Offenbarung an uns Menschen ist doch mit den Aposteln abgeschlossen. In den Alten Riten,
die manchmal schon 1700 Jahre auseinander liegen, sind noch so viele Gemeinsamkeiten die je moderne der
(Jugend-)Gottesdienst ist um so weniger noch zu finden sind. Finden Sie? Was ist das Wesentliche? Das
Hören der Frohen Botschaft, das Brechen des Brotes (Herrenmahl) … erkennen Sie das nicht wieder im
Nachkonziliaren Gottesdienst?
@ Heinz Josef Bei den Schul- und Jugendmessen die ich erlebe gehen längst nicht alle, ja noch nicht einmal
1/4 zur Kommunion. Wie viel Prozent gehen denn überhaupt noch hin und von denen die noch hingehen, wie
vielen wissen da noch genug über die katholische Lehre. Wie immer scheint der Weg in der Mitte zu liegen.
Ein Ritual ist hilfreich, aber ohne persönliche Beteiligung bleibt es fruchtlos. Warum müssen denn dann
die Leute in den Jugendmessen ständig beschäftigt werde, so das ein persönliches Gebet so gut wie nicht
mehr möglich ist. Zunächst mal ist Gottsdienst nicht unser Dienst an Gott sondern Gottes Dienst an uns.
Das sehe ich aber anders, zuerst gehe ich als Christ zum Gottesdienst um Gott an mich wirken zu lassen.
Es kommt also nicht auf unsere Aktivität an, sonderen darauf das Gott zum Zug kommt. Nach katholischem
Verständnis haben wir Menschen nun mal Gott gegenüber eine Bringeschuld. Warum soll Gott nicht auch
über eine andere Form des Gottesdienstes Menschen anrühren können? Warum sollte Gott ihn uns denn erst
mit fast 2000 jährigen Verspätung geben? Gottes Offenbarung an uns Menschen ist doch mit den Aposteln
abgeschlossen. In den Alten Riten, die manchmal schon 1700 Jahre auseinander liegen, sind noch so viele
Gemeinsamkeiten die je moderne der (Jugend-)Gottesdienst ist um so weniger noch zu finden sind.
#83 crossword 12:55:46 | Samstag, 29. September 2007
heinz josef, sozialkatholisch heinz josef: danke für Ihre rückmeldung. ich frage mich,warum man so grundsätzlich
gegen die jugend ist, die halt nicht alles punktgenau übernehmen will. die suchen halt einen weg, den
sie in einer der heutigen zeit gemäßen form beschreiten können – so wie generationen zuvor das auch
getan haben. – sozialkatholisch: wenn man sich so viele gedanken und sorgen machen muss, wie und was man
überhaupt beten soll, und was die vor- und nachteile der jeweiligen gebetsform sind, wär es dann nicht
besser, man ließe es? oder wartet, bis ein echt empfundenes bedürfnis dafür sorgt, dass es „automatisch“
recht und richtig ist? und: ich denke, es ist nicht nötig, dass Sie sich für den lieben gott den kopf
zerbrechen. er wird schon wissen, wem er zuhören will und sicher wird er nicht so angrührt sein, dass
ihn jugendliches „fehlverhalten“ (der entgegengestreckte hintern, zum beispiel) nachhaltig kränkt.
#82 Heinz Josef 12:37:17 | Samstag, 29. September 2007
@Sozialkatholisch Mir scheint da doch viel zu oft eine falsche Grundhaltung vorzuliegen, besonders beim
würdigen Sakramentenempfang Um Ehrlich zu sein, mache ich eine andere Erfahrung. Bei den Schul- und Jugendmessen
die ich erlebe gehen längst nicht alle, ja noch nicht einmal 1/4 zur Kommunion. Die Jugendlichen machen
nicht einfach etwas, weil es alle machen. Natürlich, da haben sie recht, genauso lässt einen das reine
persönliche Gebet oft nur um sich selber kreisen. Wie immer scheint der Weg in der Mitte zu liegen. Ein
Ritual ist hilfreich, aber ohne persönliche Beteiligung bleibt es fruchtlos. Ich freue mich über jeden
Menschen wenn er anfängt Gott zu suchen. Aber gerade das Selber-Mitwirken entgegen der beschädigten
Natur fehlt mir in den meisten Jugend, bzw. V2 Messen allgemein. Man kann sich den Gottesdienst nicht
so machen wie man will, sonst ist es ja kein wirklicher (Gottes-)Dienst mehr sondern großteils nur Eigennutz.
Zunächst mal ist Gottsdienst nicht unser Dienst an Gott sondern Gottes Dienst an uns. Es kommt also nicht
auf unsere Aktivität an, sonderen darauf das Gott zum Zug kommt. Auch hierfür gibt es Möglichkeiten.
Und ich vertraue auf Gottes Möglichkeiten. Warum soll Gott nicht auch über eine andere Form des Gottesdienstes
Menschen anrühren können?
@ Heinz Josef Wären Sie bereit dies auch jungen Menschen zu unterstellen die in Jugendkirchen gehen,
oder Seelsorgern die dort tätig sind? Mir scheint da doch viel zu oft eine falsche Grundhaltung vorzuliegen,
besonders beim würdigen Sakramentenempfang meine ich liegen erhebliche Mängel vor die mit der 2000 jährigen
katholischen Tradition nicht zu vereinbaren sind. Ich will vielen dort auch nicht den Guten Willen absprechen,
aber 2000 jährige Erfahrungen in der Nachfolge Jesu sollte man nicht Leichtfertig mißachten. Rein rituelles
Beten wird wenig bringen. Natürlich, da haben sie recht, genauso lässt einen das reine persönliche
Gebet oft nur um sich selber kreisen. Als Katholiken wissen wir zwar um die beschädigte Natur aber auch
darum dass wir zur Mitwirkung aufgerufen sind mit der Gnade. Welches Problem haben Sie eigentlich damit,
dass jugendliche genau das auf Ihre Weise tun? Ich freue mich über jeden Menschen wenn er anfängt Gott
zu suchen. Aber gerade das Selber-Mitwirken entgegen der beschädigten Natur fehlt mir in den meisten
Jugend, bzw. V2 Messen allgemein. Man kann sich den Gottesdienst nicht so machen wie man will, sonst ist
es ja kein wirklicher (Gottes-)Dienst mehr sondern großteils nur Eigennutz.
#80 Heinz Josef 12:10:47 | Samstag, 29. September 2007
@Sozialkatholisch Durch Gebet, Gottesdienst, den aufrichtigen Versuch die Sakramente würdig zu empfangen,
den aufrichtigen Versuch die Gebote Gottes sowie die Gebote der Kirche zu halten und wenn mir das alles
mal wieder nicht so richtig gelungen ist Gott um Verzeihung bitten und es dann wieder besser zu probieren.
Wären Sie bereit dies auch jungen Menschen zu unterstellen die in Jugendkirchen gehen, oder Seelsorgern
die dort tätig sind? Sie sagen: De Ritus ist natürlich die sichere Seite um das einschleiche von Fehlern
zu vermeiden. Katholische Kleriker beten das Stundenbuch. Laien sind dazu eingeladen das auch zu tun?
Ritualisiertes Beten? Das sind Gebete die zwar z.T. rituellen hintergrund haben aber viele stammen von
Menschen in existentiellen Situationen. Rein rituelles Beten wird wenig bringen. Eigentlich schon, denn
was ich von Gottes Willen in mir trage hat er ja schon vorher in mich hineingelegt… Also, ohne uns selbst
können wir weder Gott verehren oder gar seinen Willen tun. Als Katholiken wissen wir zwar um die beschädigte
Natur aber auch darum dass wir zur Mitwirkung aufgerufen sind mit der Gnade. Welches Problem haben Sie
eigentlich damit, dass jugendliche genau das auf Ihre Weise tun?
@ Heinz Josef Und wie richten Sie sich auf Gott aus? Durch Gebet, Gottesdienst, den aufrichtigen Versuch
die Sakramente würdig zu empfangen, den aufrichtigen Versuch die Gebote Gottes sowie die Gebote der Kirche
zu halten und wenn mir das alles mal wieder nicht so richtig gelungen ist Gott um Verzeihung bitten und
es dann wieder besser zu probieren. Ist dafür die exakte Einhaltung eines Ritus erforderlich? Es ist
natürlich die sichere Seite um das einschleiche von Fehlern zu vermeiden. Der katholische Ritus ist eigentlich
der menschlichen Natur entgegengesetzt, gegenüber der Selbstliebe wird die Gottesliebe gesetzt, gegenüber
Stolz die Demut, gegenüber Selbstverwirklichung die Unterordnung unter der göttlichen Majestät und
noch vieles mehr. Wie erfahren Sie den Willen Gottes? Ausschließlich außerhalb sich selbst? Eigentlich
schon, denn was ich von Gottes Willen in mir trage hat er ja schon vorher in mich hineingelegt, aber ich
denke ich weiß worauf sie hinauswollen. Ich muss meine Gottesbeziehung bzw. Gewissen ständig bilden
und korrigieren. Wenn ich schon genug göttliches in mir tragen würde hätte Gott sich doch uns Menschen
erst gar nicht offenbaren müssen.
#78 Heinz Josef 11:40:08 | Samstag, 29. September 2007
@Sozialkatholisch Im Gottesdienst versuche ich mich auf Gott auszurichten, ich versuche seinen Wille und
seine Weisung für mich zu ergründen und eben nicht das große Geheimnis des Seins in mir selber suchen.
Und wie richten Sie sich auf Gott aus? Ist dafür die exakte Einhaltung eines Ritus erforderlich? Wie
erfahren Sie den Willen Gottes? Ausschließlich außerhalb sich selbst?
@ Geist So gut wie jeder sollte eigentlich sein Verhältnis zu Eucharistie immer und immer wieder überdenken.
Das ist eben Gottesdienst, wenn ich mich frage wie ich mich besser auf meinen Gott ausrichte und demütig
bekenne wo ich die göttliche Majestät beleidigt habe. Ich wollte sagen das sich die Musikkapelle ohne
Ehrbezeugung direkt vor den Tabernakel gesetzt haben, nicht vor den Altar. Das war übrigens nicht die
einzige schlechte Situation die ich im Jugend bzw. Gottesdienst allgemein erlebt habe, da habe ich noch
schlechteres erlebt, aber natürlich auch bessere Gottesdienste. Natürlich dürfen sie vor Gott so kommen
wie sie wollen, nur ob er ihnen dann immer noch zuhört das ist die Frage. Die uns von Gott geschenkte
persönliche Freiheit erlaubt es uns so zu Gott kommen wie wir wollen, aber wenn man sich vor Gott rumflegelt
und nur sich selber sucht schaut auch der beste Vater irgendwann mal weg.
@Sozialkatholisch Ja, ich bin katholisch und ich bin überzeugt, dass ich mein Verhältnis gegenüber
der Eucharistie nicht überdenken brauche, so wie sie es mir geraten haben. Ich mag es aber nicht, wenn
man aufgrund einer (vielleicht haben sie auch schon mehrere) schlechte Erfahrung (en) solche Aussagen
tätig: Natürlich dürfen sie vor Gott so kommen wie sie wollen, nur ob er ihnen dann immer noch zuhört
das ist die Frage.
@ Geist Ich hatte das grausige Vergnügen vor 4 Wochen aus persönlichen Gründen einen Jugendgottesdienst
besuchen zu dürfen. Der Tabernakel war außerhalb des Altarraumes vorne Links angebracht. Keiner der
zum Gottesdienst kam hat eine Kniebeuge vor dem Allerheiligsten gemacht, im Gegenteil die Musikkapelle
mit modernen Instrumenten holten Stühle und pflanzten sich ohne jede Ehrbezeugung Gottes mit dem Hintern
direkt vor dem Altar. Die Predigt war eine einzige Selbstbeweihräucherung des Priesters und bei der Kommunion
na ja, ich sage nur das der Altarraum voller (hoffentlich nur) Brotkrümmel war. Das war ein einziger
(Wohlfühl) Selbstverwirklichungsgottesdienst. Ich weiß nicht ob sie katholisch sind, wenn nicht werden
sie das nicht verstehen, wenn doch dann sollten sie ihr Verhältnis gegenüber der Eucharistie überdenken.
@Sozialkatholisch Ich hätte 2 Fragen an sie: => Warum sollte ihnen Gott nicht den Jugendlichen zuhören,
wenn sie so kommen, wie sie sind? Ihre Aussage ist einfach falsch. Gott hört an allen Menschen zu. =>
Nennen Sie mir nur einen Gottesdienst, wo es um Selbstverwirklichung geht? Also ich kennen keinen.
Selbstverwirklichung Natürlich dürfen sie vor Gott so kommen wie sie wollen, nur ob er ihnen dann immer
noch zuhört das ist die Frage. Viele Gottesdienste sind schlicht und einfach keine Gottesdienste, sondern
nur noch Selbstverwirklichung. Im Gottesdienst versuche ich mich auf Gott auszurichten, ich versuche seinen
Wille und seine Weisung für mich zu ergründen und eben nicht das große Geheimnis des Seins in mir selber
suchen.
#71 Heinz Josef 09:50:53 | Samstag, 29. September 2007
Ich kann das alles nur voll und ganz unterstreichen genau genommen reflektiert all das den jeweiligen
zeitgeschmack verschiedenster epochen – ob kleidung oder musik oder sonstwas. so denke ich mir, warum
ist man ausgerechnet heute so dagegen, dass (auch) irgend eine spur unserer zeit (ja, auch der heutigen
jugend) in einer messe zu finden ist? genau darum geht es in einer Jugendkirche. Ich darf so wie ich bin,
mit meinem Lebensgefühl, meiner Kultur vor Gott kommen. Ich darf im Gebet, im Gottesdienst antworten
mit allem was mich ausmacht, ob Musik oder Ästhetik. Gerade in Bezug auf Ästhetik können wir viel von
Jugendlichen lernen. Ich freue mich wenn Jugendliche sich mit ihren Ausdrucksformen einbringen.
#70 crossword 09:37:25 | Samstag, 29. September 2007
heinzjosef, vogelsberger alles stimmt irgendwie – und doch nicht? ich meine, der jugend, die elemente
der heutigen zeit, der heute üblichen ausdrucksformen – ob in musik oder sprache – in das religiöse
leben einbringen wollen, wird immer vorgeworfen, „zeitgeistig“ und oberflächlich zu sein, aus der messe
einen event zu machen, der vom eigentlichen ablenkt etc. also, es tut mir leid, aber wenn ich mir so manche
althergebracht abgehaltene prozession ansehe, wenn ich den protzigen aufmarsch von kardinälen vor oder
im petersdom verfolge usw. usw., dann kann ich nur sagen, wenn das kein event ist, was dann?? da fühlt
sich niemand abgelenkt?? und die musik ? durch eine krönungsmesse fühlt sich auch niemand abgelenkt?
seltsam, ich schon! und wie viele menschen gehen bloß der musik wegen in die messe? macht das hübsche
musikprogramm nicht die popularität zB der augustinerkirche aus? steht da nicht das konzertevent im vordergrund?
nein? all das steht nur im dienste gottes und der sache, nur wenn jugendliche was machen, kann das von
vornherein schon nicht der fall sein? glaub ich nicht! genau genommen reflektiert all das den jeweiligen
zeitgeschmack verschiedenster epochen – ob kleidung oder musik oder sonstwas. so denke ich mir, warum
ist man ausgerechnet heute so dagegen, dass (auch) irgend eine spur unserer zeit (ja, auch der heutigen
jugend) in einer messe zu finden ist?
#69 Heinz Josef 21:19:56 | Freitag, 28. September 2007
Lieber Vogelsberger, warst Du schon einmal in einer Jugendkirche? Ich verstehe, dass man Kirche wieder
attrkativ zu machen versucht durch Shows, Bands, Modernität. es scheint ja auch zu funktionieren. Aber
es ist für mich nicht der richtige Weg. Auch den Seelsorgern die über die Jugendkirchen versuchen Jugendliche
zu erreichen geht es nicht primär um Show, jugendgemäße Musik (Bands) oder Modernität. Das können
andere Anbieter viel besser. Was wollen Jugendliche mit einer schlechten Kopie eines bestimmten Aspektes
von Jugendkultur. Da hast Du völllig Recht. Das wäre nicht der richige Weg. Auch wenn die Artikel bei
kreuz.net das glauben machen, darum geht es in Jugendkirchen nicht. Es geht darum junge Menschen zur Begegnung
mit Jesus Christus zu führen. Die Sinnlichkeit und Erfahrbarkeit Gottes geht für mich da verloren. Hälst
Du es denn zumindest für möglich, dass es junge Menschen gibt die in einer Jugendkirche etwas von dem
Geheimnis Gottes erfahren? Es wird zu einem auswechselbaren Event. Aber genau dass passiert in Jugendkirchen
nicht. Da hätte ich eher Anfagen an WJT etc. Jugendkirche ist definitiv etwas anderes. Wichtig ist doch
aber, dass wir den Jugendlich klarmachen, dass es das nicht ist, was wichtig ist. Und wir können die
jungen Leute nur durch INHALTE in die Kirche locken. Wir müssen die Botschaft klarmachen und vor allem
eines: das man etwas besonderes weiß und ist, wenn man glaubt. Warum ist für Dich Exklusivität (etwas
Besonderes wissen und sein) so wichtig?
#68 Samurai 18:03:02 | Freitag, 28. September 2007
an die Kritiker der Jugendkirchenprojekte Ich lese immer wieder (hier im Forum), daß man ja weiss, wie
das bei den Jugendkirchen ist. Nun habe ich eine Frage an die Kritiker: Was konkret kritisiert ihr an
den Jugendkirchenprojekten Also nicht „Die Musik gefällt mir nicht.“ oder Ähnliches, sondern konkrete
Kritik eines konkreten Jugendkirchenprojektes. Samurai
#67 Bokrug † 17:28:21 | Freitag, 28. September 2007
Gesetz und Gnade im neutestamentlichen Sinn Gesetz und Gnade im neutestamentlichen Sinn www.bibelkreis.ch/brunoob/gesgnad.htm
Der Herr erklärt uns in Röm.8,2-4: „Denn das Gesetz des. Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich
freigemacht. von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
#66 Samurai 17:22:15 | Freitag, 28. September 2007
Jugendlich und der Glaube Wann die Kritiker der Jugendkirchenprojekte das letzte Mal mit und nicht über
Jugendliche gesprochen haben, möche ich lieber nicht wissen. Und so schlimm kann es nicht sein, wenn
ich überlege, wieviele Jugendliche gerade aus Deutschland jedes Jahr nach Taize fahren und dort freiwillig
(!) drei Mal am Tag an den Gebeten teilnehmen. Samurai
#65 Vogelsberger 17:20:49 | Freitag, 28. September 2007
na dann reden wir mal… … mit einem Jugendlichen…wie wäääre es mit MIR??? Ich bin 18. Ich zähle
mich jetzt einfach mal dazu. Ich verstehe, dass man Kirche wieder attrkativ zu machen versucht durch Shows,
Bands, Modernität. es scheint ja auch zu funktionieren. Aber es ist für mich nicht der richtige Weg.
Die Sinnlichkeit und Erfahrbarkeit Gottes geht für mich da verloren. Es wird zu einem auswechselbaren
Event. Wichtig ist doch aber, dass wir den Jugendlich klarmachen, dass es das nicht ist, was wichtig ist.
Und wir können die jungen Leute nur durch INHALTE in die Kirche locken. Wir müssen die Botschaft klarmachen
und vor allem eines: das man etwas besonderes weiß und ist, wenn man glaubt.
#64 Heinz Josef 17:01:22 | Freitag, 28. September 2007
Mich würde mal interessieren, wann die Leute, die gegen Jugendkirchen polemisieren überhaupt das letzte
mal mit Jugendlichen über Jesus Christus gesprochen haben?
#63 Samurai 16:47:38 | Freitag, 28. September 2007
@ BruderTheophil Nun, und wenn auch mit den meisten Jugendlichen „nichts mehr ginge“, was ich allerdings
bezweifle- ist es mri wichtiger, daß es (!) es Jugendliche gibt, die sich mit dem Glauben befassen, Gott
sei Dank. Samurai
#61 Samurai 15:54:28 | Freitag, 28. September 2007
@ DocRöntgen Danke vielmals für den Beitrag! Wenn ich hier die Beiträge einiger User lese, dann habe
ich den Eindruck, daß die sich nicht darüber freuen, daß Jugendliche nicht nur zur Messe gehen, sondern
sich auch noch mit dem Glauben auseinandersetzen. Nein, was diesen Usern augenblicklich durch den Kopf
zui schiessen scheint ist die Frage, ob denn der Gottesdienst auch bis ins kleinste Detail korrekt zelebriert
wird. Es wird direkt darüber geschrieben, wie „die Jugendlichen“ Eucharistie „veranstalten“ etc. Interessanterweise
ist in dem kreuz.net-Artikel garkeine Rede davon, wie (!) beim Eröffnungsgottesdienst der Jugendkirche
Passau Eucharistie gefeiert wurde. Das ist aber auch nicht schlimm, weil es einige User hier offenbar
sowieso schon wissen. Und was das schöne Thema Kirchenmusik betrifft: Seinerzeit fanden – überwiegend
ältere, die „Tradition“ liebende – Menschen die Kirchenmusik von Bach unpassend. Nun, sage das einmal
jemand dem Kantor des Kreuzchors in Dresden. Samurai
#60 DocRöntgen 15:02:19 | Freitag, 28. September 2007
Fehlende Demut=Spassgesellschaft? Theophils Logik hinkt mal wieder… Allein, wie hier immer „Spass“ als
Verdammnis dargestellt wird. Tse tse tse. Als ob Gott sich nichts anderes wünsche, als verunsicherte,
gebeugte Gestalten, die voller Schuldgefühle den Dauerdiener machen. NEIN: Genau diese jungen Leute sind
es, die selbstbewußt Ziele verfolgen und sich nicht gleich jeder Ideologie unterordnen. Junge Leute,
die der Kirche eine Zukunft sichern können. Sonst droht sie ein Hort bornierter, älterer Herrschaften
zu werden, die von alten Zeiten reden und vom Heute keine Ahnung haben.
Leider… „Ohne uns geht in Zukunft nichts mehr in der Kirche“ – heißt es selbstbewußt auf Tüchern,
die im Raum der Jugendkirche aufgespannt sind. …geht MIT den meisten von Euch auch nichts. Null Bock
auf Dienst und Demut. Die Spassgesellschaft lässt grüssen.
#58 crossword 13:13:18 | Freitag, 28. September 2007
lorenz ich verstehe Ihre bedenken, was den einzug von – im weitesten sinne – pop musik in den gottesdienst
betrifft. die argumentation mit dem zeitgeist halte ich dennoch für keine stichhaltige. musik als gestaltungselement
von messen war ursprünglich überhaupt nicht vorgesehen. es musste also irgendwann einmal irgendeinem
zeitgeist entsprochen haben, sich der musik zu bedienen. ob das nun gregorianische gesänge waren oder
später eben die messen des hochbarocks, wobei der unterschied von zwischen bloß den beiden schon auf
keine kuhhaut geht. barock – lebensfroh, bunt und üppig – ob in der architektur, in der malerei und der
musik. das war modern, reflektierte den zeitgeschmack und war damit auf jeden fall „zeitgeistig“ und entsprach
absolut dem, was den leuten auch im weltlichen leben gefiel. so möchten halt viele menschen heute auch
mehr spuren der heutigen zeit und des heutigen geschmacks in den kirchen vorfinden.
#57 Bokrug † 12:55:46 | Freitag, 28. September 2007
@GerdEric: Christus Anthropos und Anthropus des AT Dreieinigkeit: Für den Christen weist das Neue Testament
auf Jesus Christus hin, der Herr auch der kosmischen Kräfte und Gewalten ist und in dem Anfang und Ende
ihr umfassendes Zentrum haben (Kol 1,15-17; 2,8-10; Offb 22,12-14). „Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn,
der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt.“
Epheser 1, 17 Wesentlich auch: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“
Joh 1,1 Die Neue-Welt Übersetzung der Zeugen Jehovas übersetzt hier: „…und das Wort war EIN Gott.“
(wohl im Sinne von „Mächtiger“ ) Eine Verfälschung. Der gesamte Prolog des Johannesevangeliums ist lesenswert,
aber wichtig besonders noch jener Satz: „Niemand hat Gott je gesehen.Der Einzige, der Gott ist und am
Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.“ Joh 1, 18
#55 Bokrug † 12:45:32 | Freitag, 28. September 2007
@GerdEric: Thomas zu Jesus Christus: „Mein Herr und mein Gott“ Joh 20,28 – „Wir sind in Gemeinschaft mit
dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben.“ 1.Joh 5,20b ;
„Zu welchem Engel sprach er zum Beispiel jemals: Du bist mein Sohn; ich, ich bin heute dein Vater geworden
?“ Hebr 1,5 Revidierte Elberfelder Übersetzung (Aus dem Grundtext übersetzt) „Mein Herr und mein Gott“
„Wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das
ewige Leben.“ ; „Zu welchem der Engel hat Gott jemals gesagt: Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt
?“ Hebr 1,5
#54 ExProtestante 10:55:15 | Freitag, 28. September 2007
Sektentreiben in Sandbach Ob es sich dann aber noch um das Opfer Christi handelt, ist fragwürdig. Jesus
lehrte und die Aposteln lehrten und die Nachfolger (Bischöfe) tun dies genauso. Wenn Einzelne gescheiter
sein mögen als der Klerus, dann sollten sie doch zum Sektenverein „Universelles Leben“ abwandern.
#53 DocRöntgen 10:53:07 | Freitag, 28. September 2007
@Pascal123 Zugegeben: Ich habe mit dem ganzen Kirchenzinnober selbst längst nichts mehr am Hut. Aber
wenn junge Leute gern dorthin gehen und Messen anders gestalten, als es Traditionalisten als für einizig
richtig halten, finde ich das gut und richtig. Es beweist, dass sie nicht einem vorgelebten Schema nacheifern
(Sie haben die Messe ganz gut beschrieben), sondern den Mut aufbringen, selbst mitzugestalten. Das das
für ältere Herren (und Damen) gleich wieder ein Nachweis für schwindenden Einfluß auf die Jüngeren
ist, mag für sie bitter sein. Ich gratuliere den Jüngeren jedenfalls zu ihrem Entschluß, den „Alten“
nicht alles nachzuplappern und nachzueifern. Wozu das führt, liest man hier ja vielfach.
#52 ExProtestante 10:43:21 | Freitag, 28. September 2007
Ein Recht auf einen unverfälschten Gottesdienst… Als Weltkirche mögen andere Gottesdienstformen ihren
eigenen Platz außerhalb der Messfeier haben. In der Messfeier ist es untersagt zu experimentieren. Seit
dem 17.3.2004 kann sich jeder Katholik beim Ortsbischof beschweren, wenn das Messopfer nicht in würdiger
und rechter Weise dargebracht wurde.
#51 Heinz Josef 09:14:27 | Freitag, 28. September 2007
Geballte Inkompetenz Was sich hier tummelt ist nichts als geballte Inkompetenz. Bildung wäre hier von
Nöten. Diese würde aber ein Minimum an Bereitschaft voraussetzen. Wie die Beiträge hier zeigen, Fehlanzeige.
#50 Gerhard 08:12:35 | Freitag, 28. September 2007
Ungewohnte Töne Ungewohnte Töne in einem Gottesdienst müssen nicht schlecht sein und bedeuten auch
keine Abwertung gewohnter Töne. Eine Vielfalt – auch der Gottesdienstformen – zeugt von Lebendigkeit.
Darum freue ich mich über solche Vielfalt, die dieser Artikel allerdings anzuprangern scheint. Die Jugendlichen,
die diesen Gottesdienst mitgestaltet haben, waren ganz offensichtlich mit Freude dabei. Und wenn das Verbindende
der Konfessionen mehr betont wurde, als das Trennende, dann ist das ein hoffnungsvolles Zeichen.
#49 Samurai 23:06:20 | Donnerstag, 27. September 2007
Gott ist toll ! Ja, Gott ist toll, und der Mensch ist sein Meisterwerk, nur benimmt er sich oft nicht
so – der Mensch! Also: Loben wir Gott! Danken wir ihm dafür, wie toll er uns geschaffen hat. Samurai
#48 iucundus 23:03:17 | Donnerstag, 27. September 2007
NACHLESEN!! „Der liebe Gott ist toll und ich auch, weil er mich gemacht hat.“ Wer hat sich eigentlich
die Mühe gemacht und auf der Homepage nachgelesen? Dort steht: „Ich glaube an Gott, (…) der mich wunderbar
gemacht hat, denn er schuf mich nach seinem Abbild. (…)“ Wer sich daran stört, der vergleiche bitte
Psalm 139,14 „Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast. Ich weiß: Staunenswert sind deine
Werke.“ und dann noch Genesis 1,27 „Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf
er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.“
#47 Samurai 22:42:43 | Donnerstag, 27. September 2007
@ wiener Schon in Ordnung, ich hatte den Hinweis auch so verstanden und mich ein wenig missverständlich
ausgedrückt. Fürbitten in der Messe können meiner Meinung nach entweder frei gesprochen werden – z.B.
bei einer Trauung Fürbitten für das Brautpaar – oder „halbfrei“ (wenn z.B. Jugendliche bei der Vorbereitung
einer Messe Fürbitten aufschreiben, die dann gebetet werden) oder eben auch als vorgegebene Bitten (nicht
immer weiss man, was man sagen soll). Aber vorgeschriebene Bitten (!) im Sinne von: „Ihr habt jetzt da
und da ‘drum zu bitten.“ zeugt nur von Angst derer, die soetwas vorschreiben möchten. Übrigens bin ich
kein Verantwortlicher im Bereich einer Jugendkirche, besuche aber recht regelmässig deren Gottesdienste.
Samurai
#46 wiener 21:35:08 | Donnerstag, 27. September 2007
@ geyer das ist ja typisches +.net-niveau. irgendetwas wird behauptet. egal obs stimmt oder nicht. denn:
„passen täts scho …“ was hier auf manche passen tät, verbietet zu sagen mir meine gute erziehung …
#43 ExProtestante 21:00:43 | Donnerstag, 27. September 2007
Diözese Passau ist am Boden Diese Jugendkirche ist ein weiterer Beweis für die unsägliche Kirchenpolitik.
Der Passauer Pastoralplan wurde wieder versenkt, nachdem Bischof Schraml den Bischofsstuhl eingenommen
hatte. Dieser vom Vorgängerbischof Franz Xaver Eder ins Leben gerufene Pastoralplan wurde mit Unterstützung
vom Wiener Pastoraltheologen Zulehner (ein Verfechter des Kirchenvolksbegehrens) zusammengestellt. Als
der Pastoralplan erst einmal auf Eis gelegt wurde, bekam Bischof Schraml den ganzen Unmut zu spüren.
Pastoralplan: www.pastoralplan.de Der Bischof wird in drei Jahren abdanken mit Vollendung des 75. Lebensjahres.
Rom wird wieder einen Kandidaten von außen holen, da sich weit und breit nur Mittelmaß findet. Die Jugendkirche
ist ein Schlag ins Gesicht des Bischofs. Diese Jugendkirche weist Paralellen zum Pastoralplan auf. Die
Jugendbüros im Bistum weisen ebenafalls nur Mittelmaß auf. Frommes ist verpönt. So sagte letztes Jahr
eine Jugendbüroleiterin vor der großen alljährlich stattfindenden Altötting-Wallfahrt: „Wer glaubt,
dass wir Rosenkranz beten, der hat sich geschnitten.“ Das Religiöse wird immer mehr verbannt. Kein Wunder,
dass man dieses Projekt ökumenisch stützt in einem Bistum mit über 85% Katholikenanteil.
#42 Romulus 20:42:59 | Donnerstag, 27. September 2007
Anbiederungsschrott und Schwarzbuch Dieser Anbiederungsschrott seitens der Kirche bringt gar nichts. Dieses
windelweichgespülte Zeug wird eh von keinem Jugendlichen richtig ernstgenommen. Im Evangelium ist von
Kreuztragen die Rede nicht von Events. Ich kann es nur wiederholen: Es ist unglaublich für was die Verantwortlichen
die Kirchensteuergelder der Gläubigen zum Fenster rausschmeissen. Es sollte endlich ein SCHWARZBUCH –
ähnlich wie bei Bund und Ländern – eingeführt werden, um derlei Unsinn Einhalt zu gebieten.
#41 wiener 20:13:15 | Donnerstag, 27. September 2007
@ samurai es ging mir vor allem darum, den vorwurf von defensor als haltlosen blödsinn zu entlarven.
selbstverständlich kann man bei fürbitten eigene formulierungen und vielfältige methoden verwenden.
aber sich daran aufzuhängen, zeigt ja geradezu die verzweiflung, irgend etwas „falsches“ finden zu müssen.
wie schon gesagt: den jugendkirchen-verantwortlichen wünsche ich alles gute und den segen gottes – ihr
seid für viele jugendliche wichtige glaub-würdige zeugen!
#40 Samurai 20:06:20 | Donnerstag, 27. September 2007
Betreff: Fürbitten Entschuldigung,bitte! Ich hatte vorhin den „Schott“ – als die Schott-Messbuch-Ausgabe –
im Kopf gehabt. Die Fürbitten dort sind – wie es in der Liturgie ist – keine Vorgaben im Sinne von Vorschriften,
sondern Möglichkeiten für Fürbitten. Ich hatte mich schlicht vertan. Samurai
#39 wiener 19:50:04 | Donnerstag, 27. September 2007
gratulation! den freunden in der diözese passau wünsche ich alles gute und gottes segen für den start
ihres projektes! und – lasst euch nicht von den reflexartigen angriffen und unterstellungen von den immer
gleichen selbsternannten glaubenshütern irritieren – das ist bei jeder jugendkirche so und sollte euch
nicht weiter stören. ihr seid auf dem guten weg! @ samurai + defensor: wo denn bitte stehen im messbuch –
den karfreitag einmal ausgenommen – vorgeschriebene fürbitten? ein wenig kompetenz täte der diskussion
gut …
#38 Bokrug † 19:40:43 | Donnerstag, 27. September 2007
@Lorenz: >>> Christentum, das müssen Jugendliche ganz klar gesagt bekommen, ist eine Überwindung des
archaischen Opferritus, keine Fortentwicklung des selben. Eine christliche Gemeinschaft tritt aus Scham
über ihre Sünden zusammen, beweint diese und bittet und Vergebung und Befreiung. „Der liebe Gott ist
toll und ich auch, weil er mich gemacht hat“ geht nicht. Das ist nicht christlich und noch weniger katholisch.<<<
Wohl. Dennoch folgt nach der Kreuzigung die Auferstehung…im Zentrum der Messe sollte schließlich nicht
das Kreuz – sondern die Hostie und Monstranz als Symbol des auferstandenen Christus stehen… Do Orthodoxe
Kirche hat den auferstandenen und erlösten Christus schließlich deutlich besser betont. Grüsse Bokrug
#37 Lorenz 19:36:49 | Donnerstag, 27. September 2007
Was wir zu bedenken haben: Man kann Jugendgottesdienste nicht einfach als Spezialveranstaltung für dieses
Publikum machen. Katholisch heisst allgemein. Jeder sollte also hingehen dürfen. Wichtiger: Jugendliche
sind tendenziell viel undistanzierter dem Zeitgeist gegenüber, weil es ihnen an auf Erfahrung gründendem
Selbstbewusstsein für eine Distanz zur Welt gebricht. Auch ist ihr Hunger nach Leben zu groß, um diese
Distanz, einen Sicherheitsabstand sozusagen, zu halten. Schlimm ist auch – und das sage ich als sehr junger
Mensch – die Verwendung von übertrieben rhythmischer Musik. Effektreiche Rhythmusmusik verdankt ihre
Beliebtheit ihrer den Geist betäubenden, den Menschen auf seine basalen Funktionen zurückführenden
Wirkung. Sie ist daher typisch für den archaischen Kult, für Natur- und Opferreligionen. Das Christentum,
das müssen Jugendliche ganz klar gesagt bekommen, ist eine Überwindung des archaischen Opferritus, keine
Fortentwicklung des selben. Eine christliche Gemeinschaft tritt aus Scham über ihre Sünden zusammen,
beweint diese und bittet und Vergebung und Befreiung. „Der liebe Gott ist toll und ich auch, weil er mich
gemacht hat“ geht nicht. Das ist nicht christlich und noch weniger katholisch.
#36 Samurai 18:57:56 | Donnerstag, 27. September 2007
@ Defensor Was die Fürbitten betrifft, habe ich mich vieleicht missverständlich ausgedrückt. Selbstredend
bin ich nicht gegen die offiziellen Fürbitten, und da ich selber im Besitz des Messbuchs bin, sind sie
mir entsprechend bekannt, d ich sie regelmässig lese. Was ich ausdrücken wollte, ist einfach, daß es
sicherlich nicht schädlich ist, wenn eben nicht nur die vorgegebenen Fürbitten gebetet werden, sondern
eben auf die Sorgen der Jugendlichen einen Platz im Gebet finden. Und wenn nicht im Rahmen der Fürbitten,
dann eben in Form einer Zeit des stillen, persönlichen Gebetes. Die Musik betreffend ist es vieleicht
eine Frage, was man unter angemessener Musik versteht. Ich habe schon Gospelmessen erlebt, in denen sehr
deutlich wurde, was echter Glaube bedeutet. Und die Musik – Gospel und Spirituals – fand ich absolut angemessen
und passend. In der Messe, unter den konkreten Bedingungen. Ebenso habe ich vor Kurzem in der Dresdner
Kreuzkirche eine Vesper des Kreuzchores miterlebt, und war sehr ergriffen von der Erhabenheit des Gebetes.
Samurai
#35 zwobbel 18:51:05 | Donnerstag, 27. September 2007
Welch ein verlogener Schwachsinn Völlig okay, dass Jugendliche ihren Weg zu Gott anders gestalten, als
„ältere“ Semester. Die gestalten doch keinen Weg zu Gott. Sie gestalten nicht den Weg zu Gott anders,
sondern sie gestalten sich ihren Gott anders. Sie gestalten den Weg zu ihren Götzen: Spaß, Konsum usw.
#34 Defensor Fidei 18:07:01 | Donnerstag, 27. September 2007
@ Samurai: Teil 2 und nicht Fürbitten, die ihnen nichts sagen, die aber eben im Messbuch vorkommen? Wenn
den Jugendlichen, die offiziellen Fürbitten wirklich nichts sagen, dann sollte man mal überlegen, warum
sie ihnen nichts sagen. Meist liegt es daran, dass der Glaube der Jugendlichen schlichtweg ein anderer
ist. Wem die offiziellen Fürbitten nichts sagen, der tut mir leid. Was spricht dagegen, wenn Musik gespielt
wird, mit der die Jugendlichen (!) Gott loben können, auch wenn diese Musik eben nicht aus Gregorianik
besteht? Geschmack ist völlig zweitrangig. Die objektive Aussage und die objektive Wirkung ist das entscheidende.
Ich beispielsweise liebe die Gotik. Deshalb würde ich eine barocke oder klassizistische Kirche bzw. Musik
aus dieser Zeit nie als objektiv schlecht oder Minderwertig bezeichnen. Sie ist anders, aber objektiv
gesehen angemessen und passend zum Inhalt. Bei der modernen Musik ist dies oft anders. Der einzige Einwand,
den ich gelten lassen würde ist, dass die Gregorianik unpassend sei. Dieser Einwand wird jedoch in der
Regel nicht erhoben. Diejenigen, die ihn erheben, haben wiederum regelmäßig auch einen anderen Glauben.
P.S.: Erstens muß man nicht alles schon mal selber mitgemacht haben, um es beurteilen zu können. – Wichtig
ist nur, daß man die Fakten kennt. Zweitens können Sie mir glauben, daß ich von diesem Hokuspokus schon
so einiges miterlebt habe. [Ehemaliger protest. Kirchenvorsteher an einer Universitätskirche…lang ist’s
her…Deo gratias ]
#33 Samurai 17:53:23 | Donnerstag, 27. September 2007
@ Defensor Eine Frage: Kennen Sie eine Jugendkirche/ein Jugendkirchenprojekt? Wenn ja, wie oft haben Sie
dort schon Gottesdienste besucht und was kritisieren Sie konkret daran? Samurai
#32 Bokrug † 17:51:41 | Donnerstag, 27. September 2007
@Crossword: Der christliche und speziell katholische Glaube ist christliche Gnosis im Sinne des Paulus,
Johannes und Klemens von Alexandriens’sowie Dionysios-Pseudo-Aeropagita. Sein Begründer, der inkarnierte
LOGOS, das Wort Gottes, Metathron, Christus…war der Menschensohn und Messias der Juden…Anthropos bzw.
Anthropus des AT, Herrscher des Kosmos. Er stand in der Tradition der jüdischen Merkabah-Mystik nach
Ezechiel, Henoch und Jesus Sirach. Und brachte auch den Ruach Elohim als Heiligen Geist des El bzw. Elohim
und Sophia. www.artfond.de/geldseite Grüsse Bokrug
#31 Defensor Fidei 17:47:06 | Donnerstag, 27. September 2007
@ Samurai: Teil 1 daß es erlaubt sein sollte, Methoden anzuwenden, die dazu geeignet sind, Jugendlichen
den christlichen Glauben Den christlichen (katholischen) Glauben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!!
Eine Jugendmesse ist zuersteinmal eine Messe, keine Frage. Eben deshalb finde ich viele Dinge innerhalb
einer „Jugendmesse“ auch sehr befremdlich. Wenn die Messe die unblutige Erneuerung des Kreuzestodes ist,
dann ist jeglicher Schunkel- oder Eventcharakter und alles Profane völlig fehl am Platze. Was spricht
denn dagegen, wenn in dieser Messe Jugendliche freie Fürbitten vortragen, die mit ihrem Leben zu tun
haben Erstens frage ich mich, warum heutzutage immer alles „frei“ gestaltet sein muß, um einen Wert zu
haben. Warum haben so viele Menschen, die doch schließlich Teil der einen Kirche sind, ein so großes
Problem damit, sich in eine Gemeinschaft einzufügen. Warum will immer jeder alles selber machen und alles
immer nur auf sich beziehen. Mich stört dieses: ICH will, für MICH, MEIN Leben, MEINE Bedürfnisse,
MEINE Vorstellungen…
#30 Samurai 17:46:38 | Donnerstag, 27. September 2007
Betreff:Artikel über Jugendkirche Passau Mir ist gerade etwas aufgefallen: Im kreuz.net-Artikel über
die neue Jugendkirche Passau wird von Bildern des Eröffnungsgottesdienstes geschrieben udn ein Bild präsentiert.
Auf der Website der Jugendkirche wird deutlich, daß dieses Bild bei einem Open-Air-Konzert während der
Eröffnungsveranstaltung, also nicht während des Gottesdienstes aufgenommen wurde. Nenene, ich weiss
nicht! Ist das einfach schlampig recherchiert, oder hat das Methode? Samurai
#29 crossword 17:46:22 | Donnerstag, 27. September 2007
beobachterin kleines PS zur fort- und weiterbildung: wenn Ihnen der vermeintliche oder tatsächliche mischmasch
auf die nerven geht, frage ich mich, warum ausgerechnet Sie katholikin sind. der katholische glaube ist
ein wild zusammengewürfeltes konglomerat aus was weiß ich wie vielen älteren glaubenselementen und
kulten – jungfräuliche mutterschaften, dreifaltigkeiten, menschgewordenen sohn gottes, der die sünden
der welt auf sich nimmt -alles schon zuvor dagewesen! informieren Sie sich doch wenigstens ein bisschen
über die herkunft Ihres glaubens! ich hab ja nix dagegen, wenn Sie katholikin sind, könnte das sogar
respektieren, aber nicht den unsinn, den Sie von sich geben.
#28 GerdEric 17:41:46 | Donnerstag, 27. September 2007
Engelswerk… Bokrug: Im Urchristentum war der Verkehr mit den Engeln Gottes noch normal…aktiver Verkehr…
Wie das Engelswerk ihn betreibt. Verkehr mit Engeln?
#27 crossword 17:41:25 | Donnerstag, 27. September 2007
beobachterin sie beobachten schon wieder! leider nicht mit der schweigsamkeit, die Sie mir gegenüber
bisher in Ihrer argumentationsnot an den tag gelegt haben. nein, immer wieder melden Sie sich zu wort –
um dann doch wieder, wenn es drauf ankommt, den schwanz oder sonstwas einzuziehen! ob Sie aus der evangelischen
kirche ausgetreten wären oder austreten würden, ist doch völlig unerheblich! bleiben Sie katholisch,
die mutter kirche wird Ihre neurosen und ängste weiterhin schützen und bestärken und dafür sorgen,
dass Sie sie nie loswerden. seien Sie doch glücklich!
#26 Bokrug † 17:40:57 | Donnerstag, 27. September 2007
Zu Punkt 5… …der war im Mittelalter und ist bei den Charismatikern etwas aktiver als bei den Katholiken…Ruach
Elohim. Zu den Engeln: www.artfond.de/geldseite Ich möchte an die Geschichte vom fremden Wundertäter
im NT erinnern…Christus sagte nachdrücklich, die Jünger sollten ihn nicht am Wunder tun und predigen
hindern… Grüsse Bokrug
#25 misterunknown 17:37:38 | Donnerstag, 27. September 2007
@Kurt K. @samurai Ich denke, daß es keine Events braucht mit Disco-Musik und Rock-Konzerten oder selbstgestrickter
Liturgie und Glaubensbekenntnis, um auch heute Jugendlichen Orientierung zu geben. Ich bin überzeugt,
daß unsere Jugend ein ausgeprägteres Feingefühl für den Glauben und das Leben in und mit der Kirche
besitzen, als wir oder die Veranstalter von vergleichbaren Events ihnen zuerkennen. Man kann auch ohne
entsprechende Events und Konzerte Jugendlichen Antworten geben und sie zu einer lebendigen Spiritualität
anregen. Entscheidend ist die Ausstrahlung unserer Priester und die Strahlkraft, die eine würdige Liturgie
in sich selbst besitzt, ohne sich in Kleidung, Sprache, Texten uvm. zu verbiegen. Ziel muß es sein, zu
einer inneren Haltung zu erziehen, die in den Alltag hineinwirkt. Die Chancen haben wir, in der Kommunionvorbereitung,
Firmkatechese, in jeder Predigt, unseren Jugendlichen die entscheidenden Themen nahe zu bringen: 1. Umkehr –
Versöhnung – Buße – Beichte 2. Das Glaubensbekenntnis 3. Gotteserfahrungen und Gottesbilder 4. Formen
gelebten Christ-Seins als Jugendliche/r 5. Die verwandelnde Kraft des Heiligen Geistes
#23 Beobachterin 17:32:25 | Donnerstag, 27. September 2007
Wischiwaschi „einfach nur christlich“ – das geht nicht, zumindest nicht in Deutschland. Wäre ich evangelisch,
wäre ich schon längst aus dieser Kirche ausgetreten. Ein Abhalten homosexueller Gottesdienste oder Segnungen
homosexueller „Partnerschaften“ in einer Kirche wäre für mich Grundes genug. Wie wurde denn nun eigentlich
die Feier in dieser Kirche gestaltet? Eher wie eine katholische Heilige Messe oder wie ein evangelischer
Gottesdienst oder ein evangelisches Abendmahl? Ein Mischmasch aus beidem geht doch nicht. Das alles ist
Verwässerung des Glaubens und kann nicht im Ernst von zuständigen Bischof gutgeheißen werden.
#21 santo domingo 2 17:18:02 | Donnerstag, 27. September 2007
@ ottaviani Greber-Christen: Das scheint eine spiritistische Vereinigung, die sich auch „Geistchristliche
Kirche“ de.wikipedia.org/…stchristliche_Kirche nennt, zu sein.
#20 Kurt K. 17:12:44 | Donnerstag, 27. September 2007
@ misterunknown Nicht, dass ich irgendwas dagegen hätte, wenn Menschen der Kirche den Rücken kehren.
Aber mal so als Frage: Wenn man Jugendliche in der Kirche halten will, was ist denn dann der richtige
Weg? Diese Jugendkirchen werden ja nur initiiert, weil die Jugend sich abwendet. Ohne Jugendkirchen ist
es also schlecht, mit auch. Ja, was denn nun?
#18 Samurai 17:03:24 | Donnerstag, 27. September 2007
@ Defensor Fidei Betreff:Jugendkirchen Die Sache ist doch wohl die, daß es erlaubt sein sollte, Methoden
anzuwenden, die dazu geeignet sind, Jugendlichen den christlichen Glauben wieder näher zu bringen. Dass
dies im wirklich notwendigen Rahmen (Stichwort Liturgie) stattfinden sollte, wenn ein Jugendgottesdienst
stattfindet, ist logisch. Konkret: Eine Jugendmesse ist zuersteinmal eine Messe, keine Frage. Dieser Messe
liegt eine Liturgie zugrunde, auch klar. Aber: Was spricht denn dagegen, wenn in dieser Messe Jugendliche
freie Fürbitten vortragen, die mit ihrem Leben zu tun haben und nicht Fürbitten, die ihnen nichts sagen,
die aber eben im Messbuch vorkommen? Was spricht dagegen, wenn Musik gespielt wird, mit der die Jugendlichen
(!) Gott loben können, auch wenn diese Musik eben nicht aus Gregorianik besteht? Ich erlebe seit einigen
Jahren regelmässig die Gottesdienste der „Jugendkirche“ (der Begriff gefällt mir nicht sonderlich) Münster.Auch
wenn ich nicht immer alles toll finde, weil ich nicht immer den selben Geschmack habe (musikalisch), kommt
denoch gut ‘rüber, worum es im Gottesdienst geht. Und nachher sprechen eigentlich noch jedesmal Jugendliche
(!) über die Predigt. Die Veranstaltungen udn Aktionen der Jugendkirche Münster werden übrigens immer
(!) in Absprache mit der Pfarrgemeinde gestaltet. Samurai
#17 Kurt K. 17:00:18 | Donnerstag, 27. September 2007
Zusammenbrechen, Alois Bischof? Ja, wird es. Genauso wie der Rest der Kirche. Man siehts ja überall seit
Jahrzehnten. Und nicht nur in der BRD. Und auch nicht nur in Grossstädten.
#16 Alois Bischof 16:52:29 | Donnerstag, 27. September 2007
Diese „Jugendkirche“ ist ein Relikt aus den 1970er Jahren. Es wird vergehen und zusammenbrechen wie der
Wind vorbeiweht. Ich kenne das alles seit Jahren aus den Grossstädten der BRD. Alles zerbrochen. Sowieso
ist dies nicht katholisch. Das spricht für sich. Eine neue Bastelglaubesekte wie jede anabaptistische
Gemeinde.
#15 Defensor Fidei 16:51:02 | Donnerstag, 27. September 2007
Glaube ist nicht gleich Glaube Solange es Katholischer Glaube ist, wird er doch völlig in Ordnung sein,
oder?? Ist es denn der katholische Glaube oder handelt es sich um einen Etikettenschwindel? Es stellt
sich wohl eher die Frage warum MUß alles in festgelegten Bahnen die von der einen wahren Kirche festgelegt
werden verlaufen?? Ganz einfach…der Sicherheit wegen. Wenn man bestimmte Dinge einhalten oder garantieren
will, dann müssen gewisse Dinge beachtet werden. Natürlich kann so etwas mal lästig oder störend sein,
aber bei frei-kreativem besteht eben die Gefahr des Chaos. Man darf nicht immer meinen, dass es „nur“
auf das materielle ankomme. Auch gewisse formale Aspekte haben ihren Sinn. Oftmals sind sie schlichtweg
unabdingbar. Warum wird alles was anders ist als Bedrohung und Gefahr angesehen. Weil es um nichts geringeres
als das ewige Heil geht. Schon Athanasius schrieb zu Beginn seines Glaubensbekenntnisses: „Wer da selig
werden will, der muss vor allem den katholischen Glauben festhalten. Jeder, der diesen nicht unversehrt
und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel ewig verloren gehen.“ Warum kann es nicht einfach mal als das
gesehen werden was es ist, junge Menschen leben Ihren Glauben, etwas anders als üblich aber deswegen
besser oder schlechter? Ihren Glauben…ja, aber eben nicht den katholischen Glauben. Es ist somit nur
ein Werk der Barmherzigkeit, wenn man auf diese Diskrepanz hinweist.
#14 Pascal123 16:33:23 | Donnerstag, 27. September 2007
Glaube Solange es Katholischer Glaube ist, wird er doch völlig in Ordnung sein, oder?? bei andren ausprägungen
siehts da natürlich schon schlechter aus. Es stellt sich wohl eher die Frage warum MUß alles in festgelegten
Bahnen die von der einen wahren Kirche festgelegt werden verlaufen?? Warum wird alles was anders ist als
Bedrohung und Gefahr angesehen. Warum kann es nicht einfach mal als das gesehen werden was es ist, junge
Menschen leben Ihren Glauben, etwas anders als üblich aber deswegen besser oder schlechter?? Warum der
Aufstand. Bedrohung von alten Traditionen. Niemand der jungen Leute möchte doch wohl die RKK abschaffen,
sehen Sie es doch als bereicherung des Christlichen Lebens und seiner Ausprägungen. Solange man aber
nur stur vor sich hin glaubt ohne anderes, neues zu sehen( Vorurteilsfrei), weil man überzeugt ist, das
EINZIG wahre zu tun und zu wissen, verliert man wohl das Ziel aus den Augen.Jeder Weg geht kurvig voran,
aber er führt doch zum Ziel. Das Ziel aller sollte sein unter die Gnade Gottes zu kommen egal auf welchem
Weg, Dabei heiligt natürlich nicht der Zweck jedes Mittel!!!!!!
#13 Bernd Stromberg 16:25:44 | Donnerstag, 27. September 2007
Niemand wird gezwungen daran teilzunehmen! Es lohnt sich nicht, über solche Dinge aufzuregen. Es wird
niemand gezwungen, daran teilzunehmen. Deo gratias! Ich persönlich kann diese Dinge nicht ernstnehmen,
obwohl ich so alt auch nicht bin. Aber ich kann nicht ausschließen, dass es Menschen gibt, die man so
vielleicht zu Gott führen kann. Ich weiß es nicht. Man müsste die gesamten Texte und Lieder zur Verfügung
haben, um am Text untersuchen zu können, ob diese der katholischen Liturgie und Lehre entsprechen. Ein
Artikel hier reicht nicht aus! Vermutlich war es aber eh ein ökumenischer Gottesdienst, der sich liturgierechtlich
ohnehin in einer Grauzone befindet. Für mich persönlich hat dies nichts mit „Zeitgemäßheit“ zu tun,
in der Liturgie „Powerpoint“ zu verwenden. Es ist ein verzweifelter Versuch, junge Leute für die Kirche
zu interessieren. Ob das dauerhaft Erfolg hat, ob man so z. B. Priester- und Ordensberufungen wecken kann,
muss man abwarten. Ich wäre eher skeptisch. Allerdings ist es schon merkwürdig, dass die Bischöfe angesichts
solcher spectacula wohl keine Bedenken haben, sondern nur gegenüber der außerordentlichen Liturgie.
Und das kann ein vernünftiger und gebildeter Mensch dann nicht mehr nachvollziehen. So werden Vertreter
der Kirche leider unglaubwürdig. Und das stimmt einen schon nachdenklich und auch ein wenig traurig,
wenn man genauer darüber nachdenkt.
#12 Defensor Fidei 16:22:35 | Donnerstag, 27. September 2007
Der übliche Genrationenkonflikt? Völlig okay, dass Jugendliche ihren Weg zu Gott anders gestalten, als
„ältere“ Semester. Wenn es wirklich nur zwei verschiedene Wege zum gleichen Ziel wären, dann wäre „Jugendkirche“
in der Tat völlig „okay“. Die Frage ist jedoch, ob dem wirklich so ist. Ganz objektiv und nüchtern betrachtet,
muß man in den meisten Fällen doch wohl feststellen, daß oftmals nicht nur dder Weg, sondern auch das
Ziel ein anderes ist. Mag sein, daß diese Jugendlichen auch einen Glauben haben. Aber ist es wirklich
der gleiche Glaube?
#11 Pascal123 16:16:57 | Donnerstag, 27. September 2007
@Doc Röntgen Wir sind doch schon gewohnt, das die Altvorderen alles böse finden was neu ist. Anstatt
das man sich freut das junge Menschen überhaupt an Gott glauben, in die Kirche gehen und Ihren Glauben
leben und Ihn nach außen tragen, was ja schon ziemlich selten ist. Wird darüber gemeckert das junge
Menschen nicht dumpf in der Kirchenbank sitzen, sich ne Messe auf Latein von einem Priester anhören der
200 Meter weit weg steht und sich was in den Bart verpusperlt, nur um den guten Katholischen Schein zu
wahren. Glaube will erlebt werden und das braucht bei jüngeren Menschen anscheinend ebend Visuelle und
Musikalische Reize, was ist daran schlimm??. Nur weil es nicht einer 2000 Jahre überlieferten Tradition
entspricht. Jesus war bei seinen Gläubigen hautnah erlebbar, er hat mit Ihnen gesprochen sich Ihre Sorgen,Ängste,
Nöte und Freuden angehört. Natürlich soll aus einer Messe keine Kirmes werden aber wenn Glaube gelebt,
erlebt und in seiner Ganzheit erfasst wird und werden soll, dann dürfte jedes Mittel recht sein, was
Menschen näher zu Gott bringt.
#10 laetare † 16:16:43 | Donnerstag, 27. September 2007
„Der >>liebe Gott<< ist toll, denn er hat ja mich gemacht und ich bin ja auch so toll!“ … tja, wen das
von dieser Seite kommt, dann kann ich das Urteil nachvollziehen: Schmarrn!
#9 Leblhuber 16:09:52 | Donnerstag, 27. September 2007
@ottaviani: Pfarrer Johannes Greber beschreibt den Weg, den er gegangen ist, um auch selbst den „Verkehr
mit der Geisterwelt“ herzustellen, nachdem ihm die Boten Gottes den Weg gezeigt hatten. (Zitat) Der Verkehr
mit der Geisterwelt Selbsterlebnisse eines katholischen Pfarrers Johannes Greber ISBN 3-9808576-1-1, Irmgard
Herrmann Verlag 24,00 € www.greber-christen.de/ Genügt das?
#7 DocRöntgen 15:20:37 | Donnerstag, 27. September 2007
Der übliche Generationenkonflikt… Völlig okay, dass Jugendliche ihren Weg zu Gott anders gestalten,
als „ältere“ Semester. Wenn da jemand vom drohenden Untergang spricht oder den Verfall alter Traditionen
wittert, so ist dies nur ein Beweis für mangelnde Bereitschaft, sich auf die Bedürfnisse jüngerer Menschen
einzustellen.
#6 misterunknown 15:00:49 | Donnerstag, 27. September 2007
@zwobbel „Wer Sakralität, Tranzendenz und Gott sucht, wird sich dem Echten, also dem hl. Kreuzopfer in
der hl. Messe zuwenden.“ Ganz genau! Gestern waren erfreulicherweise eine ganze Reihe 18-25 Jährige junge
Leute bei der klassischen Abendmesse in der Paderborner Dom-Krypta. Einer saß direkt vor mir, Es war
wohltuend zu sehen, wie tief dieser junge Mann ins Gebet versunken war. Zu erinnern sei an die „Jugend
2000“-Bewegung der Tradition, an traditionelle Pfandfinder, Christkönigsjugend. Und an die jährliche
Wallfahrt der tradidionellen, mit dem Papst in Einheit lebenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen, alljährlich
pilgern über 10.000 Menschen zu Fuß von Paris nach Chartres – und setzen Zeichen, die irgendwann nicht
mehr übersehen werden.
#5 Gallahad † 14:57:59 | Donnerstag, 27. September 2007
Was fehlt… …sind die Schamatiker! Heilig-Geist Messen und Engels-Messen wie im Mittelalter… Vielleicht
sollte man sich mal mehr mit Engelswerk und Greber-Christen zusammentun…
#4 Bokrug † 14:54:20 | Donnerstag, 27. September 2007
Was fehlt… …sind die Charismatiker! Heilig-Geist Messen und Engels-Messen wie im Mittelalter… Vielleicht
sollte man sich mal mehr mit Engelswerk udn Greber-Christen zusammentun…
#3 Pünktchen 14:52:20 | Donnerstag, 27. September 2007
„Der >>liebe Gott<< ist toll, denn er hat ja mich gemacht und ich bin ja auch so toll!“ So ließe sich
das selbstgezimmerte Credo aus der Jugendmesse zusammenfassen! Schmarrn!
#2 nonnobisdomine 14:40:24 | Donnerstag, 27. September 2007
Und wieder mal: Menschendienst. – Die Sippe feiert sich selbst. Katholizismus ist das nicht. – Höchstens
Eigendarstellung. Wie alles was in den sogenannten „Jugendkirchen“ passiert. Für den Katholizismus, d.h.
eine Kirche, die „Jung und Alt“ umfasst, wird nichts getan. Die Initiatoren der Jugendkirchen haben scheinbar
nichts von der „Gesamtheitlichkeit“ gehört. Die braten ihr eigenes Süppchen, preisen es hochaus, vergeuden
Mittel aus den Kirchensteuern und erreichen NICHTS.
#1 zwobbel 14:40:12 | Donnerstag, 27. September 2007
Was für ein peinliches Rückzugsgefecht Das sind die letzten Zuckungen. Es wird nicht mehr lange dauern,
dann werden Jugendmessen „nach altem Gebrauch“ abgehalten werden!!! Ob dann noch pseudoreligiöse flower-power-hippie-konzerte
in Kirchen nach der Mode des 20. Jahrhunderts abgehalten werden oder nicht ist dabei völlig unerheblich.
Wer Sakralität, Tranzendenz und Gott sucht, wird sich dem Echten, also dem hl. Kreuzopfer in der hl.
Messe zuwenden.