Piusbruderschaft
Ohne akademischen Dünkel und weltliche Ehren
Ende August legte ein Pater der Piusbruderschaft den Heiligen Thomas von Aquin aus. Es ging ihm dabei nur um das eine – um die Wahrheit. Von Dr. med. Stephan Puls.
Pater Philippe Toulza
Pater Philippe Toulza
(kreuz.net) Kein anderer Theologe wurde so von den Päpsten empfohlen wie der Heilige Thomas. Auch das Zweite Vatikanische Konzil machte im Lob auf den Heiligen Thomas keine Ausnahme.

Darum ist es verständlich, daß katholische Akademiker die Theologie mit dem Heiligen Thomas als Meister kennenlernen wollen.

Dazu veranstaltete Pater Philippe Toulza von der Priesterbruderschaft St. Pius X. Ende August zum dritten Mal seinen Lehrgang „Einführung in die Theologie des Heiligen Thomas“.

Er fand im Kloster Notre Dame de Rafflay bei Nantes in Westfrankreich statt.

Der Pater hat viele Jahre Dogmatik im Priesterseminar Ecône gelehrt, das zur Piusbruderschaft gehört.

Jetzt leitet er den traditionell-katholischen Verlag ‘Clovis’ in Étampes bei Paris.

Dieses Jahr ging es bei dem Lehrgang um die Mariologie nach dem Heiligen Thomas von Aquin und seiner Schule sowie um neuere Entscheidungen des Lehramtes.

Thomismusseminar
Die Seminarteilnehmer beim gemeinsamen Essen.Pater Philippe Toulza beim Gespräch mit Teilnehmern.Die Messe beim Thomismusseminar wurde im tridentinischen Ritus zelebriert.

Der Pater legte dar, daß Maria die Mutter der menschlichen Natur Jesu ist und, weil es nur eine Person in Jesus gibt, auch Gottesmutter.

Sie übertrifft alle anderen Frauen an Schönheit – eine Schönheit, die zur Reinheit hinführt.

Warum blieb die Muttergottes auch in der Geburt Jungfrau? Weil das Jesuskind den Geburtskanal durch ein Wunder durchlief, ohne ihn zu verletzen.

Auf eine ähnliche Weise ging der auferstandene Jesus durch verschlossene Türen.

Maria besaß alle drei Charismen der Prophetie, Weisheit und Heilung. Sie übte aber während ihrer irdischen Zeit nur die ersten beiden aus.

Wie bei Adam vor der Ursünde dominierte ihr Verstand die Sinne und untergeordneten Leidenschaften. Maria kannte keine inneren Versuchungen.

Sie starb infolge freiwilliger Nachahmung ihres Sohnes. Dieser konnte aus kindlicher Pietät die Verwesung ihres Leibes nicht zulassen.

Im Himmel trägt die Muttergottes die dreifache Krone der Jungfrauen, Kirchenlehrer und Märtyrer.

Indem sie alle Ereignisse in Gott schaut, setzt sie ihre Mittlerschaft auf Erden fort.

Der Unterricht von Pater Philippe Toulza umfaßte täglich sechs Stunden.

Am Sonntag gab es zwei Unterrichtseinheiten vor der Heiligen Messe im Alten Ritus.

Der Lehrgang war eine vereinfachte Version der Seminarvorlesungen von Pater Toulza.

Der Geistliche zeigte dabei in Nebensätzen auch auf, wie sich der Heilige Thomas als treuer Zeuge der Bibel und Tradition nicht mit dem interreligiösen Dialog, mit interreligiösen Trauerfeiern, mit der heutigen Mischehenpastoral oder der weit verbreiteten Allerlösungslehre verträgt.

Priester wie Pater Toulza opfern viel. In anderen Umständen wäre er Universitätsprofessor oder Mitglied einer gelehrten vatikanischen Akademie geworden.

Das wäre aber in der gegenwärtigen kirchlichen Situation nur um den Preis einer Entfernung vom Heiligen Thomas von Aquin möglich gewesen.

Statt dessen arbeitet Pater Toulza um Gotteslohn und ohne Titel und akademische Ehren.

Die Seminargebühr von 77.- Euro deckten nur Kost und Logis. Es muß aber gesagt werden, daß das Studium des Thomismus seine eigene Belohnung beinhaltet.

Am Lebensende sagte Jesus Christus dem Heiligen Thomas in einer Vision: „Du hast gut von mir geschrieben. Was willst Du als Lohn?“.

„Dich selber, Herr“ – antwortete der große Heilige.

Die „Einführung in die Theologie des Heiligen Thomas“ wird auch im kommenden August abgehalten. Interessenten mit guten Französischkenntnissen können sich hier informieren.
      
53 Lesermeinungen
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#53   Artois †   08:25:05 | Mittwoch, 17. Oktober 2007
@Rudolfus
Und ich sage, daß der hl. Augustinus erheblich wichtiger ist, als der hl. Thomas und daß seine Methode und Lehre dringend verbindlich für alle Theologen aktiviert werden sollte!
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#52   Rudolfus   23:16:53 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@Artois / Der hl. Thomas v. Aquin ist doch der wichtigste Kirchenlehrer,
da die Unterweisung in seine Lehren allen Theologen durch die Kirche vorgeschrieben ist.
Er ist allerdings niemals unfehlbar, und wir kennen auch die Irrlehren, die St. Thomas v. Aquin vertrat.
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#51   Artois †   21:46:52 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@Heinrich von Ofterdingen
Da haben Sie ganz recht. Zurückzuweisen ist aber die Tradifraktion, die den Thomismus zum Kern von Theologie und theologischer Ausbildung machen will.
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#50   Rudolfus   21:42:18 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@Heinrich v. O. / Deswegen ist der Papst dennoch grundsätzlich unfehlbar
„Der Papst ist unfehlbar“ – das ist eine rechtgläubig katholische Aussage.
Zu sagen, als Grundsatz, „Der Papst ist nicht unfehlbar“ – das ist nicht rechtgläubig katholisch.
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#49   HeinrichvonOfterdingen   22:18:53 | Freitag, 5. Oktober 2007
Lieber Rudolfus,
der Papst ist nicht unfehlbar. Er kann unter bestimmten Voraussetzungen Fragen des Glaubens unfehlbar definieren. Das ist etwas ganz anderes!
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#48   Rudolfus   22:08:06 | Freitag, 5. Oktober 2007
@Heinrichv.O. / Die päpstliche Unfehlbarkeit die Nichtnotwendigkeit der genauen Erklärung
Lieber Rudolfus,
Sie scheinen eine falsche Meinung von der päpstlichen Unfehlbarkeit zu haben. Päpstliche Definitionen sind nur in ganz wenigen Ausnahmefällen unfehlbar.
Nein – Sie sagen hier mir etwas nach, was ich nicht geschrieben habe.
Der Papst ist allerdings grundsätzlich unfehlbar – daß das so ist, stellte ich fest, wie, darüber schrieb ich nichts.
Der Papst ist unfehlbar – das ist korrekte Lehre. Wann das so ist, das muß man nicht im selben Atemzug gleich miterläutern, um rechtgläubig zu sein.
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#47   HeinrichvonOfterdingen   22:00:39 | Freitag, 5. Oktober 2007
Lieber Artois,
Zum Beispiel leugnete er die kirchliche Lehre von der unbefleckten Empfängnis Mariens und vermutete, daß der Mensch erst lange nach der Empfängnis beseelt wird.
… in diesen Fragen durfte man damals noch andere Meinung haben, weil nichts definitiv entschieden war.
Lieber Rudolfus,
Sie scheinen eine falsche Meinung von der päpstlichen Unfehlbarkeit zu haben. Päpstliche Definitionen sind nur in ganz wenigen Ausnahmefällen unfehlbar. In der weit überwiegenden Mehrzahl der Fälle (z.B. üblicherweise in Enzykliken) gehören seine Thesen lediglich dem ordentlichen Lehramt an. Das erste Vatikanum hat die Unfehlbarkeit des Papstes nicht nur unfehlbar definiert, sondern auch von vielen Legenden und von Wildwuchs befreit, der früher auf diesem Gebiet herrschte. Nur überall rumgesprochen hat sich das noch nicht.
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#46   Rudolfus   21:59:05 | Freitag, 5. Oktober 2007
Insbesonders die Irrlehre St. Thomas’ von Aquin über die Beseelung des Menschen
wird aber gerne auch von den Modernistenirrlehrern gehört und verwendet, um ihr Engagement für die Abtreibung zu rechtfertigen –
gerne zitiert vom österreichischen Gynäkologen und langjährigen Cardinal-König-Sekretär DDr. Johannes Huber, der sich allen Ernstes anscheinend weiterhin als „Katholik“ betrachtet.
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#45   Bokrug †   21:55:47 | Freitag, 5. Oktober 2007
Hinweise
Hallo!
So gross Thomas von Aquin, der Schüler des Albertus Magnus, auch war…so war er doch zu sehr Aristoteliker, während im Frühmittelalter eher ein Neuplatonismus vorherrschte.
Auch Duns Scotus oder Scotus Eriugena und Nikolaus von Kues waren grosse christliche Philosophen…
Auseinandersetzung mit dem Nominalismus durch Nikolaus von Oresme:
www.artfond.de/geldseite
Grüsse
Bokrug
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#44   Rudolfus   21:53:37 | Freitag, 5. Oktober 2007
@Artois / St. Thomas von Aquin war ein Priestertheologe, und kein Papst
Damit kann er auch nicht unfehlbar sein.
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#43   Artois †   21:51:23 | Freitag, 5. Oktober 2007
@Rudolfus
Sicherlich hat der hl. Thomas gut über Christus geschrieben. Aber er war nicht unfehlbar. Zum Beispiel leugnete er die kirchliche Lehre von der unbefleckten Empfängnis Mariens und vermutete, daß der Mensch erst lange nach der Empfängnis beseelt wird. Es steht auch zu vermuten, daß er die Irrlehre des Nominalismus begünstigte.
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#42   HeinrichvonOfterdingen   21:46:02 | Freitag, 5. Oktober 2007
Lieber Master,
ich fürchte dies hier ist die Elite der Gesellschaft. Hören Sie sich mal an wie es im Bundestag zugeht!
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#41   Rudolfus   21:43:26 | Freitag, 5. Oktober 2007
Christus selbst erklärte dem hl. Thomas von Aquin:
„Du hast gut über mich geschrieben.“
Die Christusstatthalter auf Erden, die Päpste, bestätigten dieses Zitat des Christus im Himmel.
Der Haß auf St. Thomas von Aquin und dessen philosophischer Durchdringung der katholischen Lehre kann deshalb nur vom Teufel selbst kommen, der der erste und größte Hasser Christi und der göttlichen Kirche ist, weil sie ihm die Seelen für sein Höllenreich wegnimmt.
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#40   Sigrun Esther Karabagh   20:45:51 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@Gotthard
Gotthard:
dass dieser Pius-Hansel kein Theologie-Professor ist.
Wen interessieren denn solche wichtigen Gedanken?
Unglaublich!!!!!!!!!!!!!!!!!
Z. B. die Gemeinschaft des Heiligen Johannes. Ebenso Interessantes hört man auch dort. Ich finde gut, dass der heilige Thomas v. A. studiert wird.
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#39   Airbag   17:39:58 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Es ist wirklich Traurig!!!
Wir haben die Quelle lebendigen Wassers,
den Baum des Lebenns und den Baum der umfassenden
Erkenntniß verloren
Nur: Christus ist Auferstanden,- er ist wahrhaft Auferstanden
,,Maranata,,
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#38   Master   17:33:23 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Es ist teilweise traurig
:'( :'( :'( zu lesen was hier geschrieben steht. Ich hoffe wir repräsentieren hier nicht den Durchschnitt der Gesellschaft, weder in den Ausdrucksformen, der Höflichkeit noch der Fähigkeit sachlich zu argumentieren.
Mit Gottes Hilfe!
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#37   Rudolfus   23:40:18 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Der hl. Thomas von Aquin ist der offizielle Philosoph der hl. Kirche Christi
Gotthard:
dass dieser Pius-Hansel kein Theologie-Professor ist.
Wen interessieren denn solche wichtigen Gedanken?
Unglaublich!!!!!!!!!!!!!!!!!
Vielleicht sollten Sie sich als katholischer Gläubiger einmal informieren, wer St. Thomas von Aquin war und welche Rolle seine Schriften in der offiziellen Kirche Christi bis zum heutigen Tag besitzen, insbesonders seit dem Apostolischen Schreiben Leos XIII.
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#36   Gotthard   15:21:14 | Montag, 1. Oktober 2007
es ist einfach gut
dass dieser Pius-Hansel kein Theologie-Professor ist.
Wen interessieren denn solche wichtigen Gedanken?
Unglaublich!!!!!!!!!!!!!!!!!
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#35   Artois †   20:05:52 | Sonntag, 30. September 2007
Es sei noch
ergänzend angemerkt, daß die Erstarrung des lebendigen katholischen Glaubenslebens durch die thomistische Systematik nicht wenig zur Kirchenspaltung und zur schwersten Krise des christlichen Lebens beigetragen hat. Auch die Bekämpfung des gottlosen und barbarischen Modernismus wurde so „thomistisch“ geführt, daß praktisch nichts dabei herauskam und die modernistischen Kirchenfeinde 1965 die totale Machtübernahme in der Kirche exekutieren konnten.
Es ist schwer vorstellbar, daß ein Neo-Neo-Thomismus irgend etwas zur Lösung der gegenwärtigen Krise beitragen kann, vor allem dann nicht, wenn er völlig offen mit gnostischen Irrlehren gekoppelt wird.
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#34   Bokrug †   19:15:31 | Samstag, 29. September 2007
@monti: Philosophie als Fachwissenschaft und Selbstverständnis (Unterschiede Philosophie und Soph.)
Hinweise:
Sternstunden statt dunkles Mittelalter von Thomas E. Woods von Mm Verlag, Aachen
Das Selbstverständnis der Philosophie als Wissenschaft hat sich im Laufe ihrer Geschichte immer wieder gewandelt. Die ersten griechischen Philosophen bis etwa zur Zeit von Sokrates und Platon verstanden ihre Tätigkeit als vernunftgelenktes Erkenntnisstreben im Unterschied zum bloßen Übernehmen eines mythischen Weltbilds und religiöser Traditionen. Einerseits emanzipierte sich so das Denken vom Mythos, andererseits wurden die Mythen in der Regel nicht grundsätzlich verworfen. Die Philosophen bedienten sich ihrer gern und nutzten dichterische Ausdrucksmittel, um ihre Lehren zu verbreiten.
Während Sokrates und seine Schüler das Erkenntnisstreben als Selbstzweck betrachteten, boten die Sophisten ihren Unterricht gegen Entgelt an. Für manche Sophisten ging es dabei vor allem um die Kunst, in einer Debatte mit rhetorischen Mitteln und logischen Kunstgriffen einen Gegner zu besiegen. Ihr Ziel war es, notfalls auch mit Tricks (Sophismen), „die schwächere Seite zur stärkeren zu machen“ (vgl. Eristik).
Wichtigster Vertreter der christlichen Mystik des Mittelalters war Meister Eckhart, der sich als „Lebensmeister“ sah und die Bedeutung der praktischen Umsetzung philosophischer Erkenntnis im eigenen Lebensvollzug betonte. Ebenfalls in dieser Tradition stand Nikolaus von Kues, der an der Schwelle zur Neuzeit viele Entwicklungen der folgenden Jahrhunderte vorwegnahm.
Auch Leibniz war Christ.
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#33   Hubertus zu Löwenstein   18:26:37 | Samstag, 29. September 2007
@ Don Camillo:
„wer istüberhaupt dieser Dr. med. Stephan Puls? Was macht er, woher kommt er, was qualifiziert ihn?
Ist dieser Artikel einfach als Leserbrief zu verstehen’“
Es ist der umtriebige Dr. Lindemann, der sich hier nach dem Geburtstnamen seiner Mutti benannt hat – einfach mal auf seine Internetseite schauen oder bei kreuts.net vorbei.
Was qualifiziert ihn? :-D :-D :-D
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#32   Don Camillo   15:31:46 | Samstag, 29. September 2007
Horoskop Teil II
Löwe 23.7.-23.8. Du achtest seit neustem auf deine Ernährung und du fragst dich diese Woche warum dein „Burger King-Spezial-Diätprogramm“ nicht anschlägt. 3 vegetarische Doppel Whopper, 2 Vanilleshakes Light und ‘ne mittlere Portion Pommes mit wenig Mayo zum Frühstück können doch nicht zu viel sein, oder !?
Jungfrau 24.8.-23.9. Du bist wieder mal auf der Suche nach Sex und brauchst dazu ‘nen Mann. Du bist schon soweit, dass du denkst – heute lass ich aber jeden ran. Leider hast du die übelste Hackfresse, die man weit und breit finden kann, aber bitte steck den Kopf nicht in den Sand und stell dich einfach hinten an.
Waage 24.9.-23.10. Endlich mal’n dicker Tipp vom Horrorskop. „Viele Kilos sind der Waage Tot.“
Skorpion 24.10.-22.11. Du bist schon armselig, denn deine Geilheit treibt dich in den Wahnsinn. Jetzt bist du schon soweit, dass du per Kontaktanzeige nach ‘ner Stoßburg, Matratze oder Rutschbahn suchst, damit du mal ‘n Freistoss zugesprochen bekommst, richtig zum Schuss kommst und abladen kannst.
Schütze 23.11.-20.1. Du bist das A und O in der Männerwelt. Das i-Tüpfelchen für jede Frau. Langsam wird’s langweilig, denn du kannst sie alle haben von A-Z, das ganze Programm. Pass auf, dass du nicht schwul wirst.
Steinbock 22.12.-20.1 Der Steinbock hat’n Laster und ist davon besessen, er popelt und popelt und will die Dinger essen egal ob groß oder klein, ob bitter oder süß er ist nun mal ‘n Feinschmecker wie Paul Bocuse.
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#31   Bokrug †   15:26:34 | Samstag, 29. September 2007
@monti: Thomas Woods „How the catholic church build western europe“
Grosse Philosophen wie Duns Scotus und Scotus Eriugena oder auch Nikolaus von Kues bzw. Cusanus und Comenius oder Leibniz waren anderer Meinung…auch Karl Christian Friedrich Krause…KRAUSE, Karl Christian Friedrich, Philosoph (1781-1832). * K. wurde am * 6. Mai 1781 in Eisenberg (Sachsen-Gotha-Altenburg), † 27. Dezember 1832 in München. – Nach dem Besuch von Schulen in Eisenberg und Donndorf legte K. 1797 die Reifeprüfung am Gymnasium in Altenburg ab (sein Vater war 1795 Pastor in Nobitz bei Altenburg geworden).
Grosse Volkswirtschaftler wie , Friedrich List und Gustav Ruhland oder Abraham Lincoln oder Prof. Dr. Eberhard Hamer vom Mittelstandsinstitut Hannover waren ebenfalls anderer Meinung.
Grosse Dichter wie Friedrich Schiller und Novalis sahen das alles auch etwa anders…
1764 führte Frankreich den zollfreien Getreidehandel ein, gut 40 Jahre bevor David Ricardo sein Loblied auf den freien Außenhandel sang. Dieses Edikt von 1764 führte zu einer ausgiebigen öffentlichen Debatte über die Vor- und Nachteile des Freihandels. Die in den europäischen Salons einflussreichste Schrift dieser Debatte waren die „Dialoge über den Getreidehandel von 1770“, von Abbé Galiani, gemeinsam herausgegeben von Grimm und Diderot.
Der scharfsichtigen Abbé, Schumpeter nannte ihn „einen der fähigsten Geister die sich jemals auf unserem Gebiete betätigt haben“, fällte über das Edikt ein vernichtendes Urteil.
Der amerikanische Historiker und Autor Thomas Woods schrieb „How the Catholic church…“
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#30   Don Camillo   15:09:54 | Samstag, 29. September 2007
Ihr persönliches Horoskop
Wassermann 21.1.-20.2. Du denkst du wärst Neptun und regierst die Gewässer, aber dein Geblubber verjagt sogar die Fische, weil du nur Müll verbreitest und dich schlecht kleidest. Du machst dir einen Namen als Klugscheisser und Besserwissser, als ob du alles besser weißt und Klugheit scheißt.
Fische 21.2.-20.3. Bei dir versagt jedes Deo und jegliches Mundwasser, weil Fische nun mal von Natur aus stinken. Deine neue Beauty-Apotheke ist total für’n Arsch, weil du damit erst mal deine Furzattacken löschen musst.
Widder 21.3.-20.4. Du möchtest gerne umschulen und dir das Rauchen abgewöhnen, doch deine Versuche scheitern kläglich. Kein Wunder, denn du bist Testraucher von Camel und dein Spitzname ist „Aschenbescher“.
Stier 21.4.-21.5. Du bist der Hektiker der Woche. Sogar nach 18 Joints und 3 Morphium-Tabletten, könnte man denken du bist hyperaktiv. Also zieh deinen Stock aus’m Arsch und mach dich locker.
Zwillinge 22.5. – 22.6. Dass du irgendwann mal ‘;n lustiger Typ wirst ist so unwahrscheinlich, wie dass ein Einbeiniger den Berlin-Marathon gewinnt.
Krebs 22.6. – 22.7. Freitag willst du in ‘ne Disco in der Stadt. Natürlich kriegst du ‘n Tritt vom Türsteher, so dass du im hohen Bogen wieder in dein Bauernkaff zurückfliegst. Dort kannst du dann ja wieder am örtlichen Karaoke-Wettbewerb in eurer Dorfkneipe mitmachen.
Löwe 23.7.-23.8. Du achtest seit neustem auf deine Ernährung und du fragst dich diese Woche warum dein „Burger King-Spezial-Diätprogramm“ nicht anschlägt. 3 vege…
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#29   monti   14:59:29 | Samstag, 29. September 2007
Die zahlreichen Meinungen hier
zeigen mir wieder einmal überdeutlich, was für ein unterirdischer Quatsch das Christentum doch ist. :-S
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#28   Pippifax   13:48:34 | Samstag, 29. September 2007
daneben Don Camillo,
jetzt bin ich wirklich versucht, Sie entsprechend der Romanvorlage Don Camel zu nenen
In der Sache sollten Sie einsehen, daß sie vorschnell den Mund aufgerissen haben. Entsprechend der von Ihnen zitierten Vorschrift des CIC sind die Gläubigen gerade gehalten, sich nach Möglichkeit mit geistlichen Dingen auseinanderzusetzen, andernfalls wäre es ja tunlich etwa beim Hören der Predigt „auf Durchzug“ zu schalten, um sich hier nicht geistig anzustrengen.
Zudem gibt es verschiedene Wege der geistigen Erholung. Manche müssen hierfür auf Leerlauf schalten, andere erholen sich durch Freunde an der Beschäftigung mit geistlichen oder geistreichen Dingen: Kunst, Literatur, Musik etwa. In der Kirche wurden eben diese Tätigkeiten als opera liberalia bezeichnet. Die Übersetzung dürfte hinsichlich der Problematik selbsterklärend sein.
PS: ich sprach keineswegs davon, daß jede geistige Tätigkeit am Herrentag erlaubt wäre, bestritt und bestreite aber, daß die im Beitrag geschilderte Tätigkeit verboten wäre.
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#27   Bokrug †   13:41:14 | Samstag, 29. September 2007
@Tarcisius:
@Tarcisius:
Nach römischem Dogma war meines Wissens nach Marias Mutter sündenfrei – so das Maria ohne Erbesünde geboren wurde.
Jedoch wird Jakobus (der Apostel) auch als der Herrenbruder bezeichnet – tatsächlich könnte Maria mit Josef nach Christi Geburt durchaus noch Kinder gehabt haben.
Maria als Mutter der Kirche (nach jüdischem Recht von Jesus zur Adoptiv-Mutter der Apostel gemacht) – durch die der Heilige Geist wirkt.
Die Inkarnation des platonischen (bzw. mittel- und neuplatonisch) zu verstehenden LOGOS Christus wird sowohl bei Paulus als auch seinem Bekannten Philo von Alexandrien und bei Johannes sehr schön gedeutet.
Zumal Christu (Menschensohn und Messias nach Jesus Sirach und den Propheten) sich selbst in der Tradiiton der jüdischen Merkabah-Mystik nach Ezechiel und Henoch stellte.
Grüsse
Bokrug
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#26   Mens Sana   13:34:22 | Samstag, 29. September 2007
@Wandregisel:
Danke für den Hinweis, aber genau dort finden sich leider keine harten naturwissenschaftliche Fakten, sondern stattdessen mittlerweile stehende Formulierungen, die sich bei genauer Textanalyse häufig eher als wachsweiche Paraphrasen in epischer Breite entpuppen. Die Schreiber können nichts dafür, sie wussten es nicht besser. Vielen Gläubigen ist das auch egal, weil es ihnen letztlich sogar schnuppe ist wie einem Farbenblinden die Farbe. Andere wollen aber eben auch wissen, und dann hilft das nicht wirklich weiter.
Gruß MS
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#25   Tarcisius   13:30:23 | Samstag, 29. September 2007
Überflüssig, pseudowissenschaftlich, sinnfrei:
Sie starb infolge freiwilliger Nachahmung ihres Sohnes.
Sie übertrifft alle anderen Frauen an Schönheit – eine Schönheit, die zur Reinheit hinführt.
Warum blieb die Muttergottes auch in der Geburt Jungfrau? Weil das Jesuskind den Geburtskanal durch ein Wunder durchlief, ohne ihn zu verletzen.Auf eine ähnliche Weise ging der auferstandene Jesus durch verschlossene Türen.
Im Himmel trägt die Muttergottes die dreifache Krone der Jungfrauen,Kirchenlehrer und Märtyrer.
Mal im Ernst,das ist nicht Theologie,das ist Schwärmerei von ziemlicher spiritueller Schlichtheit.
Offenbar wissen gewisse Leute nicht,was eine Jungfrau ausmacht und Verwechseln die Geburt mit dem Geschlechtsakt.Ich schließe mich einigen meiner Vorschreiber an:Diese Spekulationen über die Genitalorgane der Gottesmutter sind nicht nur überflüssig, sondern respektlos und abscheulich.
Es ist Dogma, daß Maria im Vollsinn Jungfrau UND Mutter war. Als Jungfrau lebte sie keusch und enthaltsam, als Mutter hat sie den Allerhöchsten geboren.Es gibt weder im Evangelium noch in der Tradition Hinweise auf eine unnatürliche Geburt Jesu.Ggf.könnte man spekulieren,ob Maria aufgrund Ihrer Freiheit von der Erbsünde von dem in Gen.3,16 Angekündigten bewahrt blieb.Letztlich:ist das zu wissen zu irgend etwas gut?Nein.Und deswegen steht es auch nicht im Evangelium,und deswegen braucht man auch keine Seminare besuchen,in denen man seine Zeit mit solchem Unsinn verplempert. Genauso unsinnig: Spekulationen über die DNA Jesu.
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#24   Bokrug †   12:08:28 | Samstag, 29. September 2007
@Pelagius III:
Laut den Worten des Engels, der Maria pries, wurde sie vom Heiligen Geist erfüllt der durch sie wirkte.
Durch den Geist wurde nach kirchlicher Lehre der LOGOS gemittelt und empfangen…
Grüsse
Bokrug
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#23   Wandregisel   11:52:26 | Samstag, 29. September 2007
@Mens sana
Für ihre Frage würde ich die Lektüre der Genesis empfehlen. Speziell unter Fragestellung nach wessen Ebenbild der Mensch geschaffen wurde. Somit sollte eine solche Feststellung über den Chromosomensatz nicht weiter verwundern. ;-)
Wahrer Mensch und wahrer Gott halt.
Ansonsten heißt es für den menschlichen Verstand wohl demütig hinzunehmen, was er nicht begreifen kann. Da wir in unserer Kreatürlichkeit der Macht und der Perfektion des Schöpfers gegenüberstehen wie staunende Kinder…
Dringend empfehlen würde ich zu dem Thema auch eine genauere Betrachtung des Textes des Nicäno-Konstantinopolitanum über die Natur Christi:
„Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.
…“
@ Dr. Heger: Ein schöner Satz, den ich bisher noch nicht kannte und meine Meinung ziemlich gut wiederspiegelt. Haben sie zufällig eine Quellenangabe, wo der Satz bei Stentrup zu finden ist?
MfG
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#22   Heinz Josef   11:33:52 | Samstag, 29. September 2007
@mens sana
Zu Jesus Chromosomensatz hätte ich einige Fragen:
Ist das allein Gottes Chromosomensatz?
Dann wäre Maria nur Leihmutter und Jesus sozusagen vollständig UN-menschlich, auch wenn die Mitochondrien DNA von Maria stammte.
Allein Marias Chromosomensatz kann es nicht sein, weil da kein Y-Chromosom vorkommt. Es sei denn, Jesus wäre genotypisch Frau und nur phänotypisch Mann.
Ist das ein Misch-Chromosomensatz von Gott und Maria?
Wenn aber Mensch und Gott also gemeinsame Nachkommen haben können, sich das Y-Chromosom Gottes mit Marias Menschen DNA verträgt, wären Gott und Mensch von derselben Art, und Gott übrigens als männlich identifiziert.
All das fragt sich, ohne hierfür jemals eine vernünftige wissenschaftlich haltbare Information erhalten zu haben
Jesus von Nazareth ist ganz Mensch und nicht halb Mensch. Als ganzer Mensch hat hat er selbstverständlich auch ein Geschlecht, d.h. ein y Chromosom.
Er wird im übrigen nicht von uns als Sohn Gottes verehrt weil er das y-Chromosom, von dem die Schreiber der Evangelien im Übrigen nichts wussten, von Gott bekommen hat. Eine solche Vorstellung wäre Mythologisch im Sinne der Griechischen Göttermythen, die mit menschlichen Frauen Söhne zeugen wie herakles oder Herkules, halb Gott, halb Mensch. Solche Vorstellungen lehnt sowohl Schrift als auch die dogmatischen Definitionen ab.
Ratzinger sagte in Einführung in das Christentum, dass Jesus auch dann Sohn Gottes währe wenn Josef der leibliche Vater Jesu wäre.
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#21   Artois †   11:20:33 | Samstag, 29. September 2007
Es ist sicherlich
von Interesse, daß P. Toulza Leiter eines Verlages ist, der sich bisher gern der Verbreitung gnostischer Ideen innerhalb des französichen Traditionalismus widmete. Die Propaganda einer Geburt Christi in gewisser „verklärter“ Weise würde gut in dieses Bild hineinpassen.
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#20   Don Camillo   10:54:10 | Samstag, 29. September 2007
@Pippifax
Die Sonntagsheiligung verbietet im Regelfall irgendwelchen Erwerbsarbeiten, Handel und Gewerbe nachzugehen. Keinesfalls fordert sie, den Verzicht auf geistige Betätigung insbesondere in geistlichen Dingen. Hinsichtlich der Qualität selbiger im vorliegenden Artikel kann ich keine Aussage trefen. Eine Verletzung der Sonntagsheiligung kann aber nicht erkannt werden.
Wenn ich mir Ihre Aussage noch einmal durch den Kopf gehen lasse, kommt bei mir der Verdacht auf, daß bei Ihnen womöglich öfter Sonntag ist .
Schön, wie sachlich Sie argumentieren können. Herzliche Gratualtion!
So als kleiner Hinweis: in Can. 1247/CIC 1983 heisst es: „Am Sonntag und an den anderen gebotenen Feiertagen sind die Gläubigen zur Teilnahme der Messfeier verpflichtet; sie haben sich darüber hinaus jener Werke und Tätigkeiten zu enthalten, die den Gottesdienst, die dem Sonntag eigene Freude oder die Geist und Körper geschuldete Erholung hindern.„So und jetzt strengen Sie einmal Ihre grauen Hirnzellen an.
PS: Mit Ihrer Begründung könnte man dann also sonntags jeglicher geistiger Beschäftigung nachgehen.
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#19   Brandenburgis   10:51:43 | Samstag, 29. September 2007
@Dr. Heger
1. Würden Sie die Frage, ob Jesus tatsächlich in menschlicher Weise geboren wurde, ebenfalls als „nicht nützlich“ bezeichnen?
2. Wenn die Frage nach der Jungfrauengeburt „nicht nützlich ist“, wieso wurde dann die Formel von der Jungfräulichkeit der Gottesmutter „vor, in und nach der Geburt“ formuliert?
Redaktion benachrichtigen
#18   Dr. Christoph Heger   10:45:56 | Samstag, 29. September 2007
Weder notwendig noch nützlich
Bevor man sich geschmackvollerweise über die gynäkologische Befindlichkeiten der Muttergottes ausläßt, empfehle ich einen Blick in das höchst angesehene Lehrbuch der Dogmatik von Bernhard Bartmann (Freiburg 1917). Bartmann zitiert in Band I, Seite 437 den Dogmatiker Ferdinand Aloys Stentrup:
„In quacunque re consistat essentia virginitatis materialis, … investigare nec necessarium nec utile est.“
Also: „Worin der Sache nach das Wesen der Jungfräulichkeit [Mariens] materiell besteht … das zu erforschen ist weder notwendig noch nützlich.“
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#17   Pippifax   10:40:35 | Samstag, 29. September 2007
Dümmliche Provokation!
Don Camillo, Sie machen dem eigentlichen Träger des Namens mit ihrer Provokation keine Ehre.
Die Sonntagsheiligung verbietet im Regelfall irgendwelchen Erwerbsarbeiten, Handel und Gewerbe nachzugehen. Keinesfalls fordert sie, den Verzicht auf geistige Betätigung insbesondere in geistlichen Dingen. Hinsichtlich der Qualität selbiger im vorliegenden Artikel kann ich keine Aussage trefen. Eine Verletzung der Sonntagsheiligung kann aber nicht erkannt werden.
Wenn ich mir Ihre Aussage noch einmal durch den Kopf gehen lasse, kommt bei mir der Verdacht auf, daß bei Ihnen womöglich öfter Sonntag ist ^-^ .
Redaktion benachrichtigen
#16   Mens Sana   10:12:20 | Samstag, 29. September 2007
@ Heinz-Josef
Jesus ist ein wirklicher Mensch mit einem vollständigen Chromosomensatz
Zu Jesus Chromosomensatz hätte ich einige Fragen:
Ist das allein Gottes Chromosomensatz?
Dann wäre Maria nur Leihmutter und Jesus sozusagen vollständig UN-menschlich, auch wenn die Mitochondrien DNA von Maria stammte.
Allein Marias Chromosomensatz kann es nicht sein, weil da kein Y-Chromosom vorkommt. Es sei denn, Jesus wäre genotypisch Frau und nur phänotypisch Mann.
Ist das ein Misch-Chromosomensatz von Gott und Maria?
Wenn aber Mensch und Gott also gemeinsame Nachkommen haben können, sich das Y-Chromosom Gottes mit Marias Menschen DNA verträgt, wären Gott und Mensch von derselben Art, und Gott übrigens als männlich identifiziert.
All das fragt sich, ohne hierfür jemals eine vernünftige wissenschaftlich haltbare Information erhalten zu haben
Mens Sana
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#15   Artois †   10:08:05 | Samstag, 29. September 2007
Letztendlich
ist dieser Aufsatz ein scheußlicher Skandal, der tatsächlich Zweifel aufkommen läßt, daß x-net tatäschlich von Katholiken betrieben wird und ob die Mitwirkung an dem Forum überhaupt erlaubt ist.
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#14   Heinz Josef   07:15:08 | Samstag, 29. September 2007
@Pelagius III
Wenn es im NT heißt, „er wurde uns in allem gleich, außer in der Sünde“, dann müßte Jesu Geburt einer menschlichen Geburt näher gewesen sein, als dieses quasi keimfreie Wunder. Wenn Jesus durch den Leib seiner Mutter sozusagen wie ein Lichtstrahl durch eine Glasscheibe ging (so hat es eine Nonne mir einmal erklärt), wieso brauchte er dann überhaupt noch einen menschlichen Uterus mit neun Monaten Schwangerschaft, um Mensch zu werden?
Eine solche Theologie grenzt an den Doketismus (die Lehre, daß Jesus nur mit einem Scheinleib auf die Erde kam). Ich halte sie für die Ausgeburt bestimmter leibfeindlicher Theoretikerhirne…
So eine Theologie hat sich völlig vom Evangelium entfernt. Jesus ist ein wirklicher Mensch mit einem vollständigen Chromosomensatz und einem vergänglichen und verletzlichen Leib den man töten kann und auch getötet hat.
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#13   Pelagius III.   00:17:44 | Samstag, 29. September 2007
@Artois, Samurai, Heinz Josef, Sirilo
Wer behauptet, „daß das Jesuskind den Geburtskanal durchlief auf eine ähnliche Weise, wie der auferstandene Jesus durch verschlossene Türen ging“, der sagt damit doch, daß Jesus schon mit einer Art Auferstehungsleib geboren wurde, der dann eigentlich nicht leiden konnte. Damit wird implizit das Kreuzesleiden Jesu geleugnet.
Wenn es im NT heißt, „er wurde uns in allem gleich, außer in der Sünde“, dann müßte Jesu Geburt einer menschlichen Geburt näher gewesen sein, als dieses quasi keimfreie Wunder. Wenn Jesus durch den Leib seiner Mutter sozusagen wie ein Lichtstrahl durch eine Glasscheibe ging (so hat es eine Nonne mir einmal erklärt), wieso brauchte er dann überhaupt noch einen menschlichen Uterus mit neun Monaten Schwangerschaft, um Mensch zu werden?
Eine solche Theologie grenzt an den Doketismus (die Lehre, daß Jesus nur mit einem Scheinleib auf die Erde kam). Ich halte sie für die Ausgeburt bestimmter leibfeindlicher Theoretikerhirne…
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#12   Artois †   23:44:15 | Freitag, 28. September 2007
Wer behauptet,
„daß das Jesuskind den Geburtskanal durchlief auf eine ähnliche Weise, wie der auferstandene Jesus durch verschlossene Türen ging“, der leugnet ja wohl die menschliche Geburt Jesu.
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#11   Don Camillo   23:31:23 | Freitag, 28. September 2007
wer ist
überhaupt dieser Dr. med. Stephan Puls? Was macht er, woher kommt er, was qualifiziert ihn?
Ist dieser Artikel einfach als Leserbrief zu verstehen’
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#10   Samurai   22:22:36 | Freitag, 28. September 2007
@ Sirilo
Mir hat mal ein Freund gesagt, die Jungfrauengeburt Marias wäre ein Glaubens(!)satz im Sinne, daß wir Christen glauben, daß Maria bei der Geburt Jesu Jungfrau war, die Frage, wie das möglich gewesen sei, wäre ein Glaubensgeheimnis.
Der Freund von mir ist evangel.-lutherischer Pastor.
Gruß,
Samurai
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#9   Heinz Josef   22:19:57 | Freitag, 28. September 2007
@Sirilo
Es ist eine Beleidigung des Thomas von Aquin, wenn Theologen, ob bescheiden mit oder ohne Allüren, diesen für ihre biologistischen und naturalistischen Fehlschlüsse misbrauchen oder ihre eigenen theologischen Unkenntnisse mit Thomas-Zitaten ausschmücken. Ich glaube kaum, dass die ernsthaft Thomas studiert haben. Dafür muss man nämlich nicht nur Latein können sondern auch den Verstand gebrauchen.
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#8   Sirilo   21:52:59 | Freitag, 28. September 2007
Mariologie – das Grenzgebiet zwischen Theologie und Gynäkologie
Von wem stammt bitte der gynekologische Befund hinsichtlich der Geburt Jesu? Wer hat Mariens Hymen vor und nach der Geburt untersucht?
Damit kein Mißverständnis aufkommt: Selbstverständlich ist die Mutter des Hern auch für mich die Jungfrau Maria – aber ist es für diesen Glaubenssatz wirklich notwendig, daß die Theologen mit ihren Überlegungen im Intimbereich und Geburtskanal(!) der Gottesmutter herumstochern? Das sind Dinge, die bei jeder sonstigen Frau in den Bereich „Privatsphäre“ fallen, aber bei Maria erlauben sich zölibatäre Männer, noch ihr (körperlich) Intimstes auszuforschen. Hat schon einer dieser schlauen Thomisten herausgefunden, ob Maria nach der Verkündigung durch den Engel einen Orgasmus erlebte?
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#7   Heinz Josef   21:42:40 | Freitag, 28. September 2007
Wo steht das bei Thomas?
Sie übertrifft alle anderen Frauen an Schönheit – eine Schönheit, die zur Reinheit hinführt.
Schönes frommes … Aber was hat dass zu tun mit der Theologie des Aquinaten? Der war alles andere als ein Schwärmer. Auch kein marianischer.
Thomas von Aquin, war davon überzeugt, dass Maria mit der Erbsünde empfangen wurde und erst durch die Empfängnis Jesu davon befreit wurde.
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#6   Artois †   21:30:33 | Freitag, 28. September 2007
Bei allem Respekt
vor dem Neffen Friedrichs II. von Hohenstaufen, der „Hoftheologe“ des Heilands war er nur höchst bedingt und die einseitige Ausrichtung auf den Thomismus hat der Kirche auch nicht immer gut getan …
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#5   Don Camillo   20:39:40 | Freitag, 28. September 2007
Sonntagsheiligung
Am Sonntag gab es zwei Unterrichtseinheiten vor der Heiligen Messe im Alten Ritus.
Ja und was ist mit der Sonntagsheiligung???
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#4   Artois †   20:04:07 | Freitag, 28. September 2007
Es gibt jede Menge Mädel
die keine oder nur eine so gering entwickelte Jungfernhaut haben, daß weder Gaschlechtsverkehr noch Geburten verletzend wirken. Das sollte ein „Dr. med“ schon wissen. Sicherheitshalber bekenne ich das „ante partum, in partu et perpetuo post partu“ an dieser Stelle!
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#3   Juhuben Cantuja   20:02:36 | Freitag, 28. September 2007
Catharina: darüber lässt sich streiten
An der Auslegung des heiligen Thomas scheiden sich die Geister. Um Ihnen nur ein Beispiel zu nennen: Etienne Gilson, der wohl beste Kenner des mittelalterlichen Denkens hält Kardinal Cajetan für inkompetent. Zwischen den Dominkanern des Saulchoirs (Chenu, Congar) etc. und jenen des Angelicum mit Garrigou-Lagrange gibt es erhebliche Meinungsverschiedenheiten. Ich könnte Ihnen noch viele nennen. Wer unter ihnen aber vermag den heiligen Thomas wahrheitsgetreu zu wiedergeben?
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#2   Celebration   19:00:00 | Freitag, 28. September 2007
Zölibatärer
Kokolores vom Thomas.
Hatte der sonst nichts anderes zu tun?
Naja, bei seiner Leibesfülle musste er ja auch zölibatär leben und konnte kein „holdes Weib sein eigen nennen“.
Hättest du geschwiegen, Thomas,
so wärst du Philosoph geblieben.
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#1   catharina   18:48:44 | Freitag, 28. September 2007
Ob der Abbé zu normalen Zeiten…
… Professor der Theologie gewesen wäre, und ob er es heute nur sein könnte um den Verlust seiner Treue zum hl. Thomas, das zu beurteilen liegt vermutlich nicht beim Autor des Artikels.
Mein persönlicher Eindruck von der thomistischen Prägung bei der Priesterbruderschaft St. Pius X.: Sie verbleibt weithin in einer äußerlichen Aneignung als Sammlung von Lehrsätzen und als recht geschlossenes Denksystem.
Diese Sichtweise bedeutet weder eine besondere Treue zum Aquinaten noch macht sie für die akademische Lehre geeignet.
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