Nationalsozialismus
England grüßt Hitler
Zu einem weiteren Kapitel des unendlichen Romans der Nachkriegszeit: Papst und Kirche sind schuld am Hitlerstaat. Von Hubert Hecker.
Bei einem Fußballländerspiel Deutschland gegen England 1938 in Berlin erheben die elf englischen Spieler während des Abspielens und Singens der deutschen Nationalhymne die Hand zum Hitlergruß.
Bei einem Fußballländerspiel Deutschland gegen England 1938 in Berlin erheben die elf englischen Spieler während des Abspielens und Singens der deutschen Nationalhymne die Hand zum Hitlergruß.
(kreuz.net) Die Hitlerpartei hat von Anfang an klargemacht, daß sie das Parlament nach dem Vorbild der Kommunisten zerschlagen und alle Parteien verbieten wollte.

Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme im Januar 1933 gab es verschiedene Strategien, um auf diesen totalitären Plan zu reagieren.

Die Sozialdemokratische Partei beging einen politischen Zickzack-Kurs ohne klares Konzept:

Sie machte im März 1933 einen „entsetzlich demütigenden“, national orientierten Wahlkampf – so der Schriftsteller Sebastian Haffner († 1999).

Doch ihr starker Mann, Otto Braun († 1955), flüchtete am Tag vor der Wahl in sein Häuschen im Kanton Tessin.

Wahlkampf in der Zwischenkriegszeit
Die kommunistische Faust des Spartakus, eine Vorgänger-Organisation der Kommunistischen Partei Deutschlands, zerschlägt das Parlament: Wahlplakat von 1919. In der Physiognomie des im Vordergrund flüchtenden Parlamentariers erkennt man die Züge, mit denen später von der Nazi-Zeitung 'Der Stürmer' die "kapitalistischen Geldjuden" karikiert wurden.Das Wahlplakat des rechtsradikalen 'Völkischen Blocks' von 1924 nimmt sich Plakat und Programm des linksradikalen Spartakus zum Vorbild: Zerschlagung des Parlaments und Verbot der Parteien war von Anfang an Programm der Hitlerpartei.Der britische Ökonom John Maynard Keynes kritisierte schon 1919 mit seinem Aufsatz "Economic Consequences of the Peace" die überharten Bedingungen des Versailler Friedensvertrages.

Das Ermächtigungsgesetz lehnten die sozialdemokratischen Abgeordneten ab – und sprachen dem Reichskanzler Adolf Hitler vier Wochen später ein Blanko-Vertrauen aus.

Nach diesem Vertrauensbeweis – auch zur Ermächtigungspolitik – sangen die Sozialdemokraten Seit’ an Seit’ mit den National-Sozis das Horst-Wessel-Lied.

Hitler dankte für dieses Vertrauen und verbot die SPD vier Wochen später.

Die Zentrums-Partei

Die katholische Zentrums-Partei hat, im Kontakt mit den Spitzen der Kirche, angesichts des unausweichlichen Parteienverbots einige Schutzrechte ausgehandelt.

Bei den Verhandlungen zur Einbringung des Ermächtigungsgesetzes hatten die Sprecher des Zentrums dem Reichskanzler eine Garantieerklärung abringen können:

„Die Rechte der Kirchen werden nicht geschmälert, ihre Stellung zum Staat nicht geändert.“

Auf dieser politischen Basis wurden die Konkordatsverhandlungen zwischen dem Deutschen Staat und dem Vatikan betrieben. Das Ergebnis: Die Kirche und die katholischen Verbände behielten im totalitären Hitlerstaat einen gewissen Handlungsfreiraum.

Das Konkordat

Während alle anderen gesellschaftlichen Gruppen bis Ende 1933 aufgelöst oder gleichgeschaltet waren, konnten die katholischen Vereine immerhin noch bis Ende 1937 wirken.

Bischöfe und Pfarrer nutzten ihren Wirkraum von Kanzel und Hausbesuchen sowie mit Eingaben und Gesprächen, um gegen die rassistische Politik und heidnische Ideologie der Nationalsozialisten anzugehen.

Das Konkordat war von Seiten der Kirche das Ergebnis einer klugen Politik des Möglichen angesichts eines totalitären Machtstaates, der prinzipiell alle gesellschaftlichen Kräfte unter seine Knute gleichschalten wollte.

Unmittelbar nach der Konkordatsunterzeichnung wurden nationalsozialistische Verbote gegen zahlreiche katholische Organisationen zurückgenommen.

Reichskanzler Adolf Hitler und Propagandaminister Joseph Goebbels bemühten sich, den Vertragsabschluß als Erfolg für die internationale politische Reputation des nationalsozialistischen Staates zu deuten.

Diese Propaganda wird bis heute von linksliberalen Kreisen nachgebetet.

Sie unterstellt, daß die Westmächte USA, Frankreich und Großbritannien – damals weitgehend und scharf antikatholisch orientiert – sich um die Vertragspartner der vatikanischen Kirchenpolitik geschert hätten.

Tatsächlich tat Großbritannien den politisch entscheidenden Schritt, um den durch den Austritt aus dem Völkerbund isolierten Hitlerstaat zum international anerkannten Vertragspartner zu erheben:

Die Rolle Englands

Im Juni 1935 schloß England mit Deutschland ein Flottenabkommen. Danach konnte Deutschland seine Seerüstung auf 35 Prozent der britischen Flottenstärke hochfahren.

Damit hatte eine Signaturmacht des Versailler Vertrags von sich aus eine wesentliche Vertragsbedingung, welche die deutsche Rüstung beschränkte, aufgehoben und somit den Vertrag zur Makulatur gemacht.

Die Wiedereinführung der deutschen Wehrpflicht und die Besetzung des entmilitarisierten Rheinlandes wurden von England stillschweigend akzeptiert: „Germany is on her own territory“ – hieß es aus dem britischen Außenministerium.

Schon in den 20er Jahren hatten viele Intellektuelle und Politiker in England den Friedensvertrag von Versailles kritisiert, insbesondere den Paragraphen von der alleinigen deutschen Kriegsschuld und die darauf aufbauenden überharten Auflagen.

Das alliierte Verbot von 1919 über die von den Österreichern gewollte Vereinigung mit Deutschland wurde ebenso als Verstoß gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker angesehen wie die Abtrennung der drei Millionen Sudetendeutschen in den tschechischen Staat.

Angesichts des kriselnden Empires fand England für seine europapolitischen Vorstellungen in Adolf Hitler einen passenden Partner:

Mit dem Flottenvertrag anerkannte Hitler Englands Vorherrschaft auf See und in Übersee.

Im Gegenzug akzeptierte England die militärische Aufrüstung Deutschlands – gewissermaßen als Festland-Degen gegen das Stalin-Regime.

Der Politiker Austen Chamberlain († 1937) nannte den 1936 geschlossenen Vertrag Frankreichs mit dem stalinistischen Terrorstaat einen „Verrat an der westlichen Zivilisation“.

Nach den Olympischen Spielen in Berlin erlebte Großbritannien eine neue Welle der Sympathie für Deutschland:

Im Außenministerium schmiedete man Pläne für ein Bündnis.

Nach Volksbefragungen war der ehemalige Feindstaat Deutschland ein außerordentlich beliebtes Nachbarland.

Bei dem Fußball-Länderspiel Deutschland gegen England im Februar 1938 erhoben die englischen Edelkicker im vollbesetzten Berliner Olympia-Stadion ihre Hände zum Hitlergruß, als die Musikkapelle „Deutschland, Deutschland über alles“ intonierte.

England und der Nazi-Mythos
Die Limburger Regionalzeitung zeigte dieses Bild des deutsch-englischen Fußballänderspiels: Die Engländer begeistern sich am 'Deutschen Gruß'.Viele Engländer sonnen sich bis heute in Glanz und Glorie des Kriegssieges über Deutschland. Medien und unzählige Kriegsfilme der Gattung 'prisoner of war' halten diese Stimmung am Köcheln."Don't mention the war". Der Titel des Buches - 2006 in London publiziert - ist immer noch eine gängige Weisung im Kontakt mit Deutschen: Man glaubt, die Erwähnung des (verlorenen) Krieges würde bei den Deutschen bis heute emotional die Schmach und Gram der Niederlage hervorrufen.

Das Foto von den hitlergrüßenden Engländern – auf Goebbels Weisung in allen Zeitungen abgedruckt – sollte den Deutschen signalisieren:

Wenn sogar die Fußballspieler der englischen Nation dem Führer Deutschlands aus freien Stücken ihre Referenz erweisen – dann ist Hitler als Staatsmann wirklich international angesehen.

Nach dem Kriegsende haben die Westalliierten ihre harten Maßnahmen gegen die deutsche Bevölkerung unter anderem damit begründet, daß fast alle Deutschen Adolf Hitler in den Zeiten der Siege zugejubelt hätten.

Der Historiker Götz Aly (60) weist in seinem Buch „Volkes Stimme“ nach, daß Adolf Hitler und seine Partei bis Ende 1938 im Volk mit Abstand die größte Zustimmung fand.

Das war die Zeit, als die deutsche Außenpolitik mit den Westmächten abgestimmt erschien.
      
25 Lesermeinungen
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#28   Seefeldt   00:00:07 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Shermans „Anaconda“ …
… ist der eindeutige Beweis, daß Lincoln keine Versöhnung mit den Südstaaten wollte.
Hätte Lincoln wirklich Versöhnung mit den Südstaaten gewollt, hätte er nie und nimmer Sherman losgelassen, denn „kill and destroy“ ist das genaue Gegenteil von Versöhnung.
Bitte das jetzt endlich zur Kenntnis zu nehmen.
Und Lincolns Besuch des Lustspiels, bei dem er von Booth verletzt wurde, ausgerechnet am Karfreitag, beweist deutlich genug, daß es auch mit Lincolns Christentum alles andere als weit her war.
Bitte auch das endlich zur Kenntnis zu nehmen.
Und es war Lincoln, unter dessen Regierung der Kapitalismus in den USA hochkam, ob jetzt von Lincoln so gewollt oder nicht.
Bitte auch das endlich zur Kenntnis zu nehmen.
Wobei es natürlich durchaus möglich ist, daß der unter Lincoln aufkommende Kapitalismus in den USA den Kapitalismus in England störte …
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#27   GerdEric   23:43:01 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Seefeldt
Ich drücke Ihnen sämtliche Daumen, dass Ihnen ein echter Dialog mit Bokrug gelingt, Sie wären der erste… :)3
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#26   Bokrug †   23:42:22 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Seefeldt:
Ich bestreite, das Lincoln keinen moderaten Frieden mit den Südstaaten wollte.
Mit diesem christlichen Präsidenten und durchaus realen Gegner der Sklaverei hätte es niemals eine derartige Ausplünderung der Südstaaten gegeben.
Er war gegen Freihandel und Finanzkapitalismus, nahm produktive Kredit-Schöpfung vor statt Wucher-Kredite der Bank of England anzunehmen
Details:
www.bueso.de
Siehe auch „Neue Solidarität“.
Genau deswegen wurde er ja auch vom Freimaurer Wilkes Booth im Auftrag des Lord Rothschild und den Bankiers der Londoner City mit der Lombard Street ermordet…die Bank of England verdiente massiv an der Ausplünderung der Südstaaten mit.
Wenn sie ihren stolz runterschlucken, Seefeldt, werden sie schon noch merken, dass ich Recht habe…
Grüsse
Bokrug.
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#25   Seefeldt   23:33:24 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Bokrug
Es mag ja sein, daß Lincoln den Krieg gegen die Südstaaten ursprünglich nicht wollte, und es stimmt tatsächlich, daß er es auch wegen der Sklaven nicht zum Krieg kommen lassen wollte – was auch etwas abartig gewesen wäre, gab es doch auch in einigen Nordstaaten Sklaverei.
Aber er führte den Krieg gegen die Südstaaten schließlich doch, und ich las auch schon, daß ihn das Großkapital dazu bewog. Fest steht jedenfalls, daß mit diesem Krieg das Großkapital in den USA erst so richtig emporkam, ob nun mit oder gegen den Willen Lincolns.
Und daß Lincoln einen moderaten Frieden mit den Südstaaten angestrebt habe, ist eine Lüge, die mit dem von Lincoln angeordneten Vernichtungszug Shermans durch die Südstaaten einfach und eindeutig widerlegt wird.
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#24   Bokrug †   23:08:22 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Seefeldt:
Irrtum…Lincoln wollte den Krieg gegen die Südstaaten ursprünglich nicht.
Selbst für die Sklaven-Befreiung (obwohl er Gegner der Sklaverei war) wollte er es nicht zum Krieg kommen lassen.
Am Kriegsausbruch hat Lord Rothschild und haben die Lords der Londoner City der LOMBARD STREET kräftig mitgezündelt.
Er wollte eine progressive Wirtschaftspolitik OHNE Finanzkapital-Wucher und OHNE Freihandel machen.
Lesen sie meine Artikel in der LESERZEITUNG!
So war es tatsächlich…Lincoln wollte einen moderaten Frieden mit den Südstaaten.
Die Ausplünderung der Südstaaten und Finanzierung beider Kriegsparteien ist u.a. Lord Rothschild zu verdanken…und General Abert Pike, Grand Dragon des Ku-Klux Clans, reagierte dann eben als Gegenbewegung mit der Freimaurerei des schottischen Ritus.
Seitem kämpfen Zionisten und Freimaurer des schottischen Ritus (dem Hjalmar Schacht und Rockefeller angehörten) um die Weltherrschaft.
Grüsse
Bokrug
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#23   Seefeldt   22:59:58 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Nochmals:
Es geht hier nicht darum, was Lincoln daherschwatzte, sondern was er bewirkte: nämlich das Aufkommen des Kapitalismus in den USA, erheblich begünstigt durch seinen Krieg gegen die Südstaaten, von dem Industrie und Kapital der Nordstaaten am meisten profitierten.
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#22   Bokrug †   22:34:57 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Sie sollen folgendes lesen…
…zu Lincoln und zum Kapitalismus und auch Hitlers Auslandsfinanzierung durch diverse englische Lords…
www.kreuz.net/bookentry.1686.html
Forum
www.neo-liberalismus.de
www.bueso.de
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#21   Seefeldt   22:21:16 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Worum es geht
Eigentlich geht es in dieser Reihe um das Verhältnis von England zu Hitler.
Im Verlaufe dieser Reihe kam auch das Thema Lincoln und Kapitalismus zur Rede.
Lincoln schwatzte viel daher, wenn der Tag lang war, und widersprach sich dabei gelegentlich auch.
Ob er es nun wollte oder nicht: der Kapitalismus kam unter Lincolns Regierung in Schwung, wozu sein Krieg (sowohl Lincolns als auch des Kapitalismus) gegen die Südstaaten wie auch die Ausplünderung des Südens erheblich beitrugen. Auch „produktive Kriegskredite“ änderten daran nichts – eher im Gegenteil. Denn Kredite und Kapitalismus sind nicht eben Intimfeinde …
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#20   Bokrug †   22:03:54 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Seefeldt: Freihandels- und Finanz-Kapitalismus ist anti-christlich…!
Der Kapitalismus in den Nordstaaten wurde von Abraham Lincoln durch seine produktive Kriegs-Kredite, also die eigene Geldschöpfung, bekämpft.
Hjalmar Schacht war Freimaurer…wie John D. Rockefeller.
David Rockefeller ist es.
www.bilderberg.org
Lesen sie im Forum:
www.neo-liberalismus.de
de.news.yahoo.com/…chaft-c2ff8aa_2.html
Individualismus beeinträchtigt Fähigkeit zur KommunikationAFP
AFP – Donnerstag, 12. Juli, 07:46 UhrWashington (AFP) – Der in westlichen Gesellschaften verbreitete Individualismus beeinträchtigt offenbar die Fähigkeit zum kommunikativen Austausch mit den Mitmenschen: Dies ergibt sich aus einer Vergleichsstudie zwischen US-Bürgern und Chinesen von der Universität Chicago. Laut den Ergebnissen, die in der Zeitschrift „Psychological Science“ veröffentlicht werden, wurde bei einem Vergleich von jeweils 20 Probanden festgestellt, dass Chinesen sich weit kooperativer verhielten als Amerikaner.
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#19   Nachtlaterne   21:51:47 | Dienstag, 2. Oktober 2007
denkt mal jemand daran…
…wie wir heute die dekadenz grüßen! da brauchen wir uns über den hitlergruß jedenfalls nicht aufzuregen. aber so läuft es ewig und drei tage lang: wir haben was aus der geschichte gelernt: wie man sich dahinter verstecken kann um von den eigenen verbrechen und schweren verführungen abzulenken.
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#18   Seefeldt   21:41:18 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Booth nach dem Lincoln-Attentat
Nach allgemeinem Kenntnisstand überlebte Booth den Anschlag auf Lincoln nicht lange, sondern wurde einige Tage später in einer Scheune außerhalb Washingtons erschossen.
Zu den Freimaurern: ich bin kein Freund von denen, aber man sollte ihnen dennoch nicht alles Böse dieser Welt zuschreiben.
Und was auch immer mit Booth war: der Kapitalismus kam in den USA unter A.Lincoln auf, wozu Lincolns Krieg wesentlich beitrug, ob nun von Lincoln selbst so gewollt oder nicht.
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#17   Bokrug †   21:16:22 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Artois: Lesen!
Die Wahrheit…lesen sie folgenden Artikel:
www.heise.de/…r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/art…
Und meine Antworten an sie in folgendem Thread…!
www.kreuz.net/…ticle.5958-page.html
Tatsache ist: Deutschland Aufschwung nach dem Krieg verdankte sich den zinsgünstigen Krediten der KWF bzw. Kredit-Anstalt für Wiederaufbau…dem Bretton-Woods Abkommen das den Zinswucher des Handels-Kapitals bzw. Finanzkapitalsektors unmöglich machte…sowie der Abschottung Europas und der BRD vom Ostblock…
Protektionismus eben…so auch vor dem 1. Weltkrieg Krieg…
Es waren Freihandel- und Finanzkapital, dass für Armut, Elend und Wucher verantwortlich waren und sind…
Freihandel senkt vielleicht die Preise in den Läden…aber auch die Löhne und die Lebensqualität der abhängig Beschäftigten…
In den Kirchengemeinden und Städten des Mittelalters gab es Zünfte und Handwerks-Ordnungen…Schutz gegen Wucher des Handels-Kapital es hanseatischer Freimaurer-Logen und der venezianisch-lombardischen Bankiers---und Protektionismus…lesen sie auch die bBücher von Emmanuel Todd und Franz Groll.
www.attac.de
Lese sie die Haupt-Seite und im Forum…
www.neo-liberalismus.de
Gustav Ruhland, Volkswirt
www.vergessene-buecher.de
www.heise.de/…r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/art…
www.bueso.de
www-zeit-fragen.ch
Grüsse
Bokru
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#16   Artois †   21:02:40 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Bokrug
Da irren Sie. Die Theorie von Ricardo ist nicht widerlegt, sondern millionenfach bestätigt, vor allem durch den märchenhaften wirtschaftlichen Aufschwung Westeuropas (und Deutschlands – Wirtschaftswunder) durch wirtschaftliche Integration und Absage an Sozialismus, der leider ab ca. 1970 wieder an Boden gewann.
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#14   Artois †   20:22:24 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Bokrug
Es ist unwahr, daß die Abschaffung von Zöllen, Einfuhrsteuern etc. die Arbeiter hinabdrückt, das Gegenteil ist wahr: Derartige Maßnahmen erhöhen den allgemeinen Wohlstand, somit auch den der Arbeiter.
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#13   Bokrug †   20:16:03 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Seefeld: Irrtum, es war schon etwas anders…historische Wahrheit über die Freimaurerei
@Seefeld:
Schafft die Zölle ab und unterstützt den Freihandel, dann werden unsere Arbeiter in jedem Bereich der Wirtschaft wie in Europa auf das Niveau von Leibeigenen und Paupern heruntergebracht.
( Abraham Lincoln, 16.Präs.der USA- 1860-1865 )
Tatsache ist:
Wilkes Booth wurde von Lord Rothschild und der Londoner City beauftragt, bezahlt und später wieder aus dem Gefängnis befreit.
Nachdem man ihm zur Flucht verholfen hatte, führte er ein Leben in Saus und Braus in London bzw. Grosbritannien. Hoch bezahlt von Lord Rothschild.
Sein angeblicher Südstaaten-Patriotismus war ein Deckmantel, mit dem er Abraham Lincoln aus ganz anderen Günden ermorden konnte.
www.freiwirte.de
Tatsache ist und bleibt: Abraham Lincoln wollte durch sein System der produktiven Kredit-Schöpfung und seine Gegnerschaft zum Freihandel den Staaten sozial und ökonomisch eine Blüte bescheren – und hat das auch geschafft!
Er wurde ermordet – und erst danach fing die grosse Ausplünderung der Südstaaten im Dienster der Banken und der Londoner und New Yorker Börse an.
www.bueso.de
„Der Wucherer ist mit vollstem Recht verhaßt, weil das Geld hier selbst die Quelle des Erwerbs ist und nicht dazu gebraucht wird, wozu es erfunden ward. Denn für den Warenaustausch entstand es, der Zins aber macht aus Geld mehr Geld…er [ist] von allen Erwerbszweigen der naturwidrigste.“
Aristoteles, Politik 1,3 in Gero Jenners „Das Ende des Kapitalismus“
www.zeit-fragen.ch
www.artfond.de/geldseite
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#12   Seefeldt   19:46:51 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Das Motiv von Wilkes Booth
Wilkes Booth ermordete Lincoln nicht, weil Booth Freimaurer war, sondern weil er Südstaatler war und die Südstaaten rächen wollte.
Ach übrigens – der Anschlag geschah an einem Karfreitag, und Lincoln schaute sich gerade in einem Theater ein Lustspiel an …
Soviel zum Thema „christlicher“ Lincoln.
Dessenungeachtet bleibt Tatsache, daß durch Lincolns Krieg und den damit verbundenen Profit des Großkapitals sowie der späteren Ausschlachtung der Südstaaten eben der Kapitalismus in den USA so richtig in Schwung kam.
Daß die Südstaaten unter Lincoln nicht ausgeplündert worden wären, ist auch so ein Ammenmärchen, war es doch Lincoln, der Sherman von der Leine ließ.
Schon einmal etwas von Shermans „Anaconda“ gehört?
Gegen Ende des Sezessionskrieges zog General Sherman mit dem Befehl „kill and destroy“ durch den schon weitgehend wehrlosen Süden und tat genau das, was ihm befohlen war – Shermans „Anaconda“ war eine Schneise von Mord und Verwüstung.
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#11   Bokrug †   19:16:31 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Irrtum…
…es war durchaus etwas anders.
Abraham Lincoln wurde von Wilkes Booth ermordet…einem Freimaurer.
Und warum?
Weil dieser im Auftrag des Lord Rothschild stand…
Die britischen Lords der Londoner City finanzierten sowohl die Nordstaaten als auch die Südstaaten im amerikanischen Bürgerkieg und lieferten Waffen…bevorzugt aber vor allem die Südstaaten. U.a. deshalb, weil sie Abraham Lincolns Geldschöpfungspolitik ablehnten und sich Abraham Lincoln mehrfach gegen den Freihandel nahc britischem Vorbild aussprach…
Hätten die Russen nicht Schiffe in den Hafen u.a. New Yorks entsandt und durch ihre Kriegsschiffe die USA so vor dem Briten und Franzosen (auch Frankreich wurde damals schon durch die Geldmacht kontrolliert) beschützt…wären die Nordstaaten wahrscheinlich den Briten zum Opfer gefallen. So war es!
Erst nach Lincolns Tod wurden die Südstaaten ausgeplündert…den Weg dazu frei machte der Freimaurer Wilkes Booth…im Auftrag von Lord Rothschild und den anderen Bankiers der Londoner City…
Eine Gegenbewegung war die von General Albert Pike, der das schottische System des 33. Hochgrades und den schottischen Ritus begründete---er gründete den Ku-Klux-Clan…später finanzierten die Freimaurer des schottischen Ritus die Nazis…Rockefeller und sein Skull&Bones Orden sowie Carnegie und Stanley Morgan
www.bueso.de
Die Quäker und Jesuiten setzten sich stets für die Sklaven-Befreiung insgesamt ein.
(auch in Südamerika, siehe Gründung Paraguays und Jesuiten-Reduktionen im Urwald)
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#10   Seefeldt   18:59:13 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Wer dem Kapitalismus in den USA wirklich auf die Sprünge half, …
… war niemand anders als eben Abraham Lincoln.
Er war es, der durch den Krieg gegen die Südstaaten schon damals dem Kapitalismus zu riesigem Profit verhalf, sich selbst diesem Kapitalismus aussetzte und dem Kapitalismus auch noch die Südstaaten auslieferte.
Was die Sklaven betrifft, sei hier darauf hingewiesen, daß jene große Sklavenbefreiung ausschließlich den Sklaven der Südstaaten galt und lediglich eine Schwächung der Südstaaten bezweckte; die Sklaven der Nordstaaten, die es auch gab, blieben erst einmal Sklaven …
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#8   raindance1 †   18:35:28 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Deutschlandhasser
in England gab es Deutschlandhasser?
In England gibt es Deutschlandhasser…jede Menge…und eine Presse die bei jedem halbwegs deutschen Thema in die unterste Schublade greift…erinnert euch nur mal an die lange zurückliegende Trennung des Ehepaare Boris und Babs Becker. In den britischen Blättern war zu lesen, dass es die Nazi-Rassisten nun endlich geschafft haben, die dunkelhäutige Babs loszuwerden. Und auf diese Art sind ja viele Deutsche drangekommen…
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#6   Seefeldt   18:17:50 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Englands Haltung zu Deutschland
Wie so oft, ist die Sache etwas komplexer – es gab nämlich keine einheitliche Haltung aller Engländer gegenüber Deutschland.
Viele Engländer erkannten nach dem 1.Weltkrieg klar, daß Deutschland grobes Unrecht angetan wurde (Kriegsschuldfrage, völkerrechtswidrige Gebietsverluste, riesige Reparationsforderungen).
Und so mancher Engländer empfand für Deutschland grundsätzlich Sympathie, gibt es zwischen England und Deutschland doch so einige Gemeinsamkeiten.
Andererseits gab es in England aber auch bitterböse Deutschlandhasser, und einer der schlimmsten davon gelangte kurz nach Ausbruch des 2.Weltkriegs an die Macht: Winston Churchill. Churchill war es, der jedes deutsche Friedensangebot ablehnte, Churchill war es, der andere Länder wie Norwegen in den Weltkrieg hineinzog, und Churchill ordnete schließlich auch den massiven Luftkrieg gegen die deutsche Zivilbevölkerung an. Ende des bösen Liedes: Deutschland war zerschlagen, das britische Empire aber auch im Untergang.
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#5   Bokrug †   17:01:46 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Kali: Historische Tatsachen…
…ein grosser jüdischer Historiker hat nachgewiesen, dass niemand mehr Juden gerettet hat als der Papst während der Nazi-Zeit.
So war es…finanziert wurde das Nazi-Reich von Rockefeller samt Chase Manhattan Bank, von Stanley Morgan und Carnegie, von Harriman sowie Prescott Bush…über den Freimaurer Hjalmar Schacht…sowie der Dresdener Bank.
Die Leichenberge der anglo-amerikanischen Welt sind auch bekannt: Nicht erst seit den ersten KZs, die von den Briten im Buren-Krieg errichtet wurden, nicht erst seit 6 Milionen verhungerten Indern im 19. Jahrhundert, nicht erst seit dem Ku-Klux Clan Begründer Albert Pike, nicht erst seit den ausgehungerten Iren…und nicht erst seit dem Opium-Krieg…an dem einer der Gründe des Skull&Bones Orden als Opium-Händler teilnahm…
…w.islamforum.aks-pages.de/viewtopic.php?t=140&start=0
www.kreuz.net/…ticle.5959-page.html
„Das Reich kommt nicht so, daß man es an äußeren Zeichen erkennen könnte. Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es, oder: Dort ist es. Denn: Das Reich Gottes ist schon mitten unter euch.
Er sagte zu den Jüngern: Es wird eine Zeit kommen, in der ihr auch danach sehnt, auch nur einen von den Tagen des Menschensohnes zu erleben; aber ihr werdet ihn nicht erleben. Und wenn man zu euch sagt: Dort ist er! Hier ist er!, so geht nicht hin und lauft nicht hinterher. Denn wie der Blitz von einem Ende des Himmels bis zum anderen leuchtet, so wird der Menschensohn an seinem Tag erscheinen.“
Lukas 17,20-24
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#4   Brandenburgis   11:33:29 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Benedikt
… Vergnügen, an die von einigen Leuten hier postulierte Deutschfeindlichkeit des Britischen Empires zu erinnern. Die Deutschfeindlichkeit des Empire wurde von einigen hier zur Mitursache des Weltkriegs gemacht. Die Haltlosigkeit einer solchen Unterstellung tritt hier einmal mehr zu Tage – und damit auch Hitlers Alleinverantwortung für den Kriegsausbruch.
Zwar ist Hitler die Alleinverantwortung für den Kriegsausbruch anzulasten, gewollt haben diesen Krieg jedoch viele, es war ein Krieg mit „vielen Vätern“. Namentlich die angelsächsichen Mächte förderten spätestens ab 1930 Hitler in dem Vertrauen, gewiß die „lachenden Dritten“ zu sein, wenn es wieder zu einem kontinentalen Krieg kommen würde. Hitler ist vor allem auch anzulasten, daß er dieses Spiel, vielleicht wissentlich, mitspielte.
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#3   Artois †   11:06:50 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Kali
Die angelsächsischen Länder haben nicht nur Leichen, sondern gigantische Leichenberge im Keller …
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#2   Benedikt   11:04:23 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Erinnerung
In diesem Zusammenhang ist es mir ein Vergnügen, an die von einigen Leuten hier postulierte Deutschfeindlichkeit des Britischen Empires zu erinnern. Die Deutschfeindlichkeit des Empire wurde von einigen hier zur Mitursache des Weltkriegs gemacht. Die Haltlosigkeit einer solchen Unterstellung tritt hier einmal mehr zu Tage – und damit auch Hitlers Alleinverantwortung für den Kriegsausbruch.
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#1   kali   10:26:55 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Leichen im Keller
Zusammenhänge zu diesem Thema von General Gerd Schulze Rhonhof in 6 kurzen Videos:
www.youtube.com/watch?v=s-ZY5hz3Ex8
Jesus sagt von sich „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Wenn der Past als Vertreter Jesu auf Erden auch die Wahrheit ist, so könnte er doch die Archive des Vatikan aus der Zeit von 1939- 1945 frei geben. Oder gibt es denn vielleicht andere Länder, die viele „Leichen im Keller haben“? Damit wäre doch dann auch Papst Pius XII „rehabilitiert“.
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