Leitlinien der deutschen Bischöfe zum Motu Proprio
Heute hat die Deutsche Bischofskonferenz – „in Wahrnehmung ihrer Autorität und Verantwortung für die Liturgie“ – Leitlinien zum Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ veröffentlicht.
1. Die Möglichkeit zur Meßfeier in der außerordentlichen Form muß vom Prinzip der Harmonie zwischen
dem Interesse und Wohl der antragstellenden Gläubigen und der ordentlichen Hirtensorge für die Pfarrei
unter der Leitung des Bischofs getragen sein.
Die Zulassung der außerordentlichen Form darf nicht bestehende
Spannungen verstärken oder gar neue Spaltungen hervorrufen (vgl. Summorum Pontificum Artikel 5 § 1).
2. Die ordentliche Form der Meßfeier ist die nach dem Missale Romanum 1970 (in der Fassung der Editio
typica tertia 2002 und – bis zum Erscheinen der deutschen Ausgabe der 3. Auflage – das ‘Meßbuch für
die Bistümer des deutschen Sprachgebiets’ 2. Auflage 1988). Für die außerordentliche Form der Messfeier
ist das Missale Romanum 1962 (z. B. Editio juxta typicam Regensburg 1962, mit den Diözesanproprien) zu
verwenden (vgl. Summorum Pontificum Artikel 1).
3. Die Pfarrgottesdienste werden in der ordentlichen
Form gefeiert. An Sonntagen kann eine Messe in der außerordentlichen Form hinzutreten, nicht jedoch die
Messe in der ordentlichen Form ersetzen (vgl. Summorum Pontificum Art. 5 § 2).
4. Den Antrag auf Genehmigung
durch den Pfarrer (gemäß Summorum Pontificum Art. 5 § 1) können Gruppen von Laien (vgl. Summorum Pontificum
Art. 7) innerhalb einer Pfarrei bzw. innerhalb eines Pfarrverbands oder einer Seelsorgeeinheit, die unter
Leitung eines Pfarrers steht, stellen. Wenn Gruppen aus Mitgliedern verschiedener Pfarreien bzw. Pfarrverbänden
oder Seelsorgeeinheiten bestehen, ist der Antrag an den Diözesanbischof zu richten.
5. Über Art und
Größe der antragstellenden Gruppen wird keine Festlegung getroffen, um den örtlichen Gegebenheiten
angemessen entsprechen zu können.
6. Die notwendige
Eignung der Priester für die Zelebration in der außerordentlichen Form des Ritus (vgl. Summorum Pontificum
Artikel 5 § 4) umfaßt folgende Anforderungen:
– Allgemeine Eignung, die jeder Priester besitzen muß;
– Annahme der ganzen Liturgie der Kirche in ihrer ordentlichen und außerordentlichen Form (vgl. Begleitschreiben
von Papst Benedikt XVI.);
– Vertrautheit mit der außerordentlichen Form des Ritus;
– lateinische Sprachkenntnisse.
Zur Erlangung der Vertrautheit mit der außerordentlichen Form des Ritus und zum Erwerb der erforderlichen
Sprachkenntnisse werden die Diözesanbischöfe nach Bedarf Angebote zur Fort- und Weiterbildung bereitstellen.
7. Der Pfarrer bzw. Rektor einer Kirche ist, auch wenn er die Eignung besitzt, nicht verpflichtet, selbst
nach dem Missale Romanum 1962 zu zelebrieren. Wenn er sich wegen seiner dienstlichen Belastungen oder
aus persönlichen Gründen außerstande sieht, dem Anliegen der Gläubigen selbst zu entsprechen, wird
er sich an den Diözesanbischof wenden. Das Recht der Gläubigen hierzu (Summorum Pontificum Art. 7) bleibt
davon unberührt.
8. Für die Feier der Messe in der außerordentlichen Form gelten der Kalender und
die Leseordnung des Missale Romanum 1962. Zu beachten sind zu gegebener Zeit die angekündigten Erweiterungen
des Kalenders durch die Kommission Ecclesia Dei.
Für den Vortrag der Lesungen in der Volkssprache (vgl.
Summorum Pontificum Art. 6) sind die Perikopen aus dem rekognoszierten Lektionar zum Messbuch für die
Bistümer des deutschen Sprachgebiets 1988 zu entnehmen. Alternativ kann auch der „Schott“ 1962 verwendet
werden.
9. Vom Recht zur Errichtung von Personalpfarreien für die Feier in der außerordentlichen Form
des römischen Ritus (Summorum Pontificum Art. 10) werden die deutschen Diözesanbischöfe bis auf weiteres
keinen Gebrauch machen.
10. Als Grundlage für den nach drei Jahren zu erstattenden Bericht über die
Erfahrungen mit den Regelungen des Motu Proprio (vgl. Begleitbrief von Papst Benedikt XVI.) hat der Pfarrer
bzw. Rektor, wenn er in seiner Pfarrei bzw. Kirche die Genehmigung zur Meßfeier in der außerordentlichen
Form erteilt, dem Diözesanbischof hiervon Mitteilung zu machen.
Pfarrer und Rektoren, in deren Pfarreien
bzw. Kirchen Meßfeiern in der außerordentlichen Form stattfinden, haben den Diözesanbischof kontinuierlich
über die Entwicklung zu informieren.
Diese Leitlinien treten am 01.10.2007 in Kraft und werden nach
Ablauf eines Jahres überprüft.
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92 Lesermeinungen
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@ Rudolfus Wer dagegen handelt, handelt gegen den Papst (wie dies die DBK mit Cardinal Lehmann tut, der
ausdrücklich gesagt hat, dem Papst nicht zu folgen und weiterhin Kirchensteuer einzuheben – das ist bereits
Kirchenspaltung). Gegen die Erhebung der Kirchensteuer sagt das Dokument aber nichts, auch wenn Sie das
nicht kapieren wollen. Dementsprechend sind auch Ihre Vorwürfe reiner Blödsinn.
Die DBK-Lügen um die Kirchensteuer der trennt sich von der „Kirchensteuer“ aber nicht von der römisch-katholischen
Kirche. Die Frage der Zwangskirchensteuer, die es weltweit nur in den deutschen Ländern BRD, CH & A gibt,
hat Papst Benedikt XVI. bereits geklärt. Kein Katholik darf gezwungen werden, Kirchensteuer zu zahlen –
die Sakramente von der Kirchensteuer abhängig zu machen, das ist die Wiederholung der schweren Sünde
der Simonie (des Gnadenverkaufs) wie zu Zeiten des Auftretens Dr. Martin Luthers im Hl. Römischen Reich
Deutscher Nation, einer wichtigen Ursache der Kirchenspaltung in Deutschland und in der Westchristenheit.
Siehe das Papstschreiben über die Kirchensteuer an die „Bischofskonferenzvorsitzenden“, publiziert auf
www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html
und erläutert auf …atholischedokumente.de.tl/…T-VOR-DER-KIRCHE.htm Wer sich nicht mehr staatlich
als Katholik registriert, darf laut Papst Benedikt XVI. nicht im Taufbuch als „Apostat“ vermerkt werden –
er ist weiterhin als Katholik anzusehen. Wer dagegen handelt, handelt gegen den Papst (wie dies die DBK
mit Cardinal Lehmann tut, der ausdrücklich gesagt hat, dem Papst nicht zu folgen und weiterhin Kirchensteuer
einzuheben – das ist bereits Kirchenspaltung).
@ Toby Was spricht eigentlich dagegen, Priester der Petrusbruderschaft, des Instituts Christus König
und Hoherpriester oder der Diener Jesu und Mariens in die normale Pfarrseelsorge zu integrieren? Meines
Erachtens gar nichts. Man sollte sie – wo erwünscht – als Vikare des alten Ritus in Pfarreien einsetzen.
Jeder Pfarrer, der keine ideologische Brille aufhat wird über Hilfe dankbar sein. Allerdings ist klar,
dass in diesen Fällen viel von der Person des jeweiligen Priesters abhängt – er muss wissen, dass es
evtl. Vorurteile, Abneigungen etc geben wird und diese geschickt ins Gegenteil wenden können. Leicht
ist diese Aufgabe sicher nicht.
Danke – „Graf von Galen“ – deutsche Kirche steht nicht im Einklang mit Rom Deutlicher ist es nicht mehr
erkennbar – oder? In Deutschland gibt es also eigene Richtlinien zur Freigabe der alten hl. Messe. (diese
war übrigens nie verboten) Aber können die Bischöfe überhaupt Latein?…vielleicht wissen diese gar
nichts mit dem „MP“ anzufangen. Auch was die „Zwangskirchensteuerabgabe“ in Deutschland betrifft – belügt
uns die DBK eindeutig. Grund genug sich von der Kirchensteuer der Körperschaft des öffentlichen Rechts
zu verabschieden um den Kirchenfürsten auf Dauer hin den Sessel zu entziehen. Bitte nachschauen unter
kath.net „Vatikan approbiert…!“ und dann handeln. Wer einigermaßen „Sehend“ ist – der trennt sich von
der „Kirchensteuer“ aber nicht von der römisch-katholischen Kirche. Betet für die häretischen Bischöfe
um Bekehrung! O.F.
Berührungsangst Was spricht eigentlich dagegen, Priester der Petrusbruderschaft, des Instituts Christus
König und Hoherpriester oder der Diener Jesu und Mariens in die normale Pfarrseelsorge zu integrieren?
Der Vorteil wäre: Diese Priester müssen den alten Ritus im Gegensatz zum Weltklerus nicht erst lernen,
da sie ihn bereits zelebrieren können und dies auch noch gerne tun! Diese Priester wären also bestens
geeignet, Pfarrmessen im alten Ritus zu feiern. Warum hält man sie von den Gläubigen fern? Man erinnere
sich auch an den fatalen Rausschmiss dreier SJM-Priester aus dem Bistum Fulda. Offenbar wollte Algermissen
im Hinblick auf die schon damals kursierenden Gerüchte über das Motu proprio keinen Präzedenzfall schaffen.
#86 maliems 00:34:44 | Sonntag, 30. September 2007
@sacerdos maliems lehtn sich auf… ach herje, der schlimme… wegen mir lehne ich mich auf. was auf jeden
fall gilt: vielleicht hat der pfr. die pflicht zu predigen, aber nicht der gläubige die pflicht, die
predigt zu hören. meine opa war ein guter katholik. aber er ist während der predigt immer eingeschlafen.
und seinen pfr. hat’s nicht gestört. hat sich jetzt mein opa aufgelehnt? fest steht, egal ob der blöde
maliems sich auflehnt oder nicht: diese predigt-pflicht entspringt dem zeitgeist der 60er jahre. wer ihm
fröhnen will: bitte, und seid glücklich dabei. ich beglückwünsche euch für euer Glück. Herrlich!
‘ne?
#85 Bokrug † 23:53:37 | Samstag, 29. September 2007
@Graf von Galen: Zur V2-Thematik empfehle ich von Israel Shamir den Text „Pardes – eine Studie der Kabbalah“…
Darin wird erklärt, warum das Alte Testament nicht hätte anerkannt werden dürfen… Grüsse Bokrug
#84 Samurai 23:45:29 | Samstag, 29. September 2007
@ Graf von Galen: Wider VII Ein kleiner Hinweis: Was Sie meinen, ist das Zweite Vatikanische Konzil oder
auch kurz da Zweite Vatikanum. Die VII oder besser: V2 war die „Wunderwaffe“ der Nazis. Samurai
#83 Graf von Galen 23:18:50 | Samstag, 29. September 2007
Wider VII War ja klar, daß die DBK versuchen wird, das MP zu unterlaufen. Der schlimmste Passus ist wahrscheinlich,
daß keine NOM- Pfarrmesse durch eine VOM ersetzt werden darf. Welcher Priester, der heute vielleicht
schon 3 Pfarreien zu betreuen hat, soll da noch die Zeit und die Kraft aufbringen, zusätzlich eine Messe
im außer- ordentlichen Ritus zu lesen ? Die DBK liegt wie eine Bleiplatte auf dem Grab der katholischen
Kirche in Deutschland und behindert die Rückkehr zum katholischen Glauben. Wie gut, daß es die FSSPx
gibt und man so der Willkür der Bischöfe eine Nase drehen kann.
#82 Samurai 22:49:00 | Samstag, 29. September 2007
@ maliems Wenn ich Sie richtig verstanden habe, genügt Ihrer Meinung nach eine lateinische Lesung, und
die Predigt auf Deutsch kann ruhig entfallen, da unnötig. Nun, wäre es nicht auch sinnvoll, den Gläubigen
lediglich eine lateinische Bibel an die Hand zu geben, wenn sie die Lesung nicht verstehen, dann brauchen
sie doch die Bibel auch nicht lesen, wo die Bibel Ihrer Überzeugung nach eh nur modernistischer Scheiss
ist, oder? Samurai bekennender Christ und Bibelleser
Predigtpflicht! Wozu Predigt jeden Sonntag, fragt maliems! Maliems lehnt sich gegen die kirchlichen Vorschriften
auf. So legte can. 1344 des CIC von 1917 fest, dass es Pflicht der Pfarrer sei, an den Sonntagen und gebotenen
Feiertagen eine Predigt zu halten vorzugsweise innerhalb der Messe, die am meisten vom Volk besucht sei,
diese pflicht hatte der Pfarrer sogar in der Regel persönlich zu erfüllen, um sie regelmässig durch
einen anderen erfüllen zu lassen, brauchte es eine Genehmigung durch den Bischof. Der Bischof konnte
auch erlauben, dass an einigen Festtagen oder Sonntagen die predigt ausfällt. Der CIC beruft sich bei
der Predigtpflicht auf Dekrete des Konzils von Trient, die ebenfalls die Predigtpflicht der Seelsorgegeistlichen
eingeschärft haben. Ich glaube kaum, dass es vor dem letzten Konzil eine Pfarrei gegeben hat, in der
nicht an nahezu jedem Sonntag gepredigt wurde. Manchmal wurde scheinbar ausserhalb der Messe gepredigt
oder an Orten, an denen mehrere Messen am Sonntag stattfanden, vielleicht auch zwischen den Messen. Wer
systematisch Predigten schwänzt(e), erfüllt(e) wohl den Buchstaben gemäss die Sonntagspflicht, zeigt
aber kaum ein sentire cum ecclesia, wie es einem guten Katholiken ansteht!
#80 Bokrug † 19:18:03 | Samstag, 29. September 2007
Das Christentum wirkte über Leute wie Leibniz und Nikolaus von Kues an der Aufklärung mit…! Wichtigster
Vertreter der christlichen Mystik des Mittelalters war Meister Eckhart, der sich als „Lebensmeister“ sah
und die Bedeutung der praktischen Umsetzung philosophischer Erkenntnis im eigenen Lebensvollzug betonte.
Ebenfalls in dieser Tradition stand Nikolaus von Kues, der an der Schwelle zur Neuzeit viele Entwicklungen
der folgenden Jahrhunderte vorwegnahm. Seine Ideen, die von der Unerkennbarkeit Gottes bis zu den Gesetzen
und Grenzen der Physik oder der Erkenntnis reichen, weisen auf spätere Denker wie Immanuel Kant, Isaac
Newton und Albert Einstein voraus. Auch Leibniz war ein Begründer der Aufklärung…
#79 maliems 19:10:30 | Samstag, 29. September 2007
VatII Wozu überhaupt Predigt jeden Sonntag? vor dem Konzil gab es wohltuende Variabilität. Im Hochamt
wurde nicht gepredigt. Deshalb waren die Hochamts-Gänger weder dümmer noch schlechtere Christen. Kard.
Frings hat als Pfarrer im Hochamt nie gepredigt. und ich bleibe dabei: wenn im Hochamt die lat. Lesungen
erfolgt sind, braucht’s die deutschen nicht mehr. wer sie unbedingt haben will, gehe in den NOM, oder
in die Bet-Sing-Messe oder in die Kindermesse oder Jugendmesse oder aber er lasse mir meinen Spass, meine
Zeit sinnvoller als mit dieser Dublette zu vertreiben.
Kostenloser Lateinkurs für Priester und Seminaristen mit persönlicher Aufgabenkorrektur! Meldung auf
introibo.net Introibo.net will Priestern und Seminaristen, die ihre Lateinkenntnisse im Blick auf die
Zelebration der lateinischen Messe in ihrer ordentlichen oder außerordentlichen Form verbessern wollen,
eine Hilfe anbieten. Im Downloadbereich gibt es ein „Handbuch zur lateinischen Kirchensprache“, das heruntergeladen
werden kann. Dieser Lateinkurs gliedert sich in ein Elementarbuch, in dem in 133 Lektionen Grundkenntnisse
der lateinischen Grammatik erarbeitet werden, und eine Elementargrammatik, die die lateinische Formen-
und Satzlehre (Syntax) behandelt. Ein lateinisch-deutsches und ein deutsch-lateinisches Wörterbuch sowie
ein Verzeichnis der grammatischen Begriffe schließen das „Handbuch“ ab. Dr. Gero P. Weishaupt, Priester,
Kirchenrechtler und Latinist bei der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan, will Kursteilnehmern,
die das wünschen, bei der Durcharbeitung des „Handbuch(s) zur lateinischen Sprache“ behilflich sein.
Die Übersetzungsübungen der einzelnen Lektionen sowie eventuelle Fragen zur Grammatik, Syntax und den
Übersetzungen können an Gero P. Weishaupt gemailt werden. Mit eventell nötigen Korrekturen, Antworten
und Anmerkungen erhält der Kursist seine „Hausaufgabe“ nach ein paar Tagen zurück. Dieser online Fernkurs
Kirchenlatein ist kostenlos. Gero P. Weishaupt versteht ihn als eine Weise der praktischen Umsetzung der
in …Sacramentum Caritatis o Summorum Pontificum geäußerten Wünsche des Heiligen Vaters
#77 Samurai 13:36:55 | Samstag, 29. September 2007
@ typ Soso, Sie sind also der Meinung, daß die Bibel „sowieso modernistische Scheiße“ ist. Angesichts
der Tatsache, daß Jesus demnach ein Modernist war und offenbar nur Scheiße geglaubt und gelehrt hat –
dumm aber auch, daß Jesus regelmäßig die Schrift zitiert hat – gebe ich Ihnen einen Rat: Hören Sie
bitte auf sich Christ zu nennen, falls Sie das noch tun. Danke im Voraus, Samurai
#76 Bokrug † 13:05:23 | Samstag, 29. September 2007
@Rudolfus: Tatsache ist, dass es andere Apostel und deren Traditionen gab, von der sich die orthodoxe
Kirche, die armenische Kirche, die Thomas-Christen Indiens, die Kopten usw. usw. ableiten… Der fremde
Wundertäter, der in Christi Namen (des LOGOS und in seinem GEIST) predigt, ohne das sich die Jünger
ihm anschliessen wollen, und dem Christus mehrfach im NT ausdrücklich die Erlaubnis dazu gibt ist in
der heutigen Zeit den Quäkern oder auch den Greber-Christen analog. Oder auch dem Engelwerk. Verschiedene
Engelnamen bringt auch das apokryphe Henoch-Buch, auf das sich der neutestamentliche Judas-Brief in V.
14f. bezieht. Die Apokryphen wurden auch im Mittelalter und im Urchristentum zu lesen empfohlen. Die Thoma-Christen
Indien und die Kopten verwenden bis heute Teile des Thomas-Evangeliums (aus dem 1. Jahrhundert nahc Christus)
oder auch des Henoch-Buches (da im NT und AT zitiert wird). Grüsse Bokrug
#75 misterunknown 12:32:48 | Samstag, 29. September 2007
@Benedikt „Es ist doch deutlich, dass dies eine sarkastische Bemerkung von Typ auf die Schilderungen („dt.
Lesungen sind in der Messe nach der Predigt das zweitunwichtigste“) von maliems war.“ Oh… den Beitrag
von maliems hatte ich gar nicht gesehen… wenn sich das so darstellt ist meine Kritik dann an maliems
gerichtet und ich entschuldige mich bei Typ.! :(3
Abgestimmt mir Rom? In einem Kommemtar der katholischen deutschen Tageszeitung „Tagespost“ wird behauptet,
die Richtlinien der deutschen Bischofskonferenz zum „Motu Proprio“ seien mit der Kommission „Ecclesia
Dei“ im Vatikan abgestimmt worden. Zitat: Dem Vernehmen nach sind die Vorschläge der Bischöfe nach Absprache
mit der vatikanischen Kommission „Ecclesia Dei“ erarbeitet worden – ein Aspekt, den notorisch misstrauische
Traditionalisten hoffentlich zur Kenntnis nehmen. Individuellen Entscheidungen des einzelnen Bischofs
greifen die Ausführungsbestimmungen nicht vor. Die Bischofskonferenz kann ihre Mitglieder nicht juristisch
verpflichten, sondern nur beraten.
#72 Heinz Josef 07:08:32 | Samstag, 29. September 2007
@maliens klare Antwort: Nein, Sie wissen es nicht. Aber keine Angst, ich kenne mehr Priester des NOM,
als des VOM. Und die können es auch nicht. [mehr…] Dann dürfte das Problem nicht durch Lateinkenntnisse
zu lösen sein sondern durch Studium der Heiligen Schrift und Studium der Gegegenwartsprobleme der Menschheit,
Gebet und etwas Homiletik aber vermutlich ist die Glaubwürdigkeit der Person wichtiger als geschliffene
Retorik vgl. Paulus: „Nicht durch kluge Worte und berredungskunst …“
#71 Benedikt 03:37:18 | Samstag, 29. September 2007
@ misterunknown Es ist doch deutlich, dass dies eine sarkastische Bemerkung von Typ auf die Schilderungen
(„dt. Lesungen sind in der Messe nach der Predigt das zweitunwichtigste“) von maliems war.
#70 misterunknown 02:26:25 | Samstag, 29. September 2007
@Typ… „Die dt. Lesungen sind in der Messe nach der Predigt das zweitunwichtigste. Genau. Denn die Verkündigung
des Wortes Gottes ist nun wirklich ganz großer Mist! Die Bibel ist überhaupt modernistische Scheiße!“
Unfaßbar wie Sie reden! Wenn ihnen die Verkündung und Auslegung des Wortes Gottes so wenig bedeutet
und nur noch den opfergottesdienst hoch schätzen: da können Sie ja gleich zur Schismatisch-häretisch-sedisvakantistischen
palmarianisch-katholischen Fraktion übertreten…(bei denen gibt’s ja die „Kurzmesse“, sprich nur Wandlung/Kommunion)
dann brauchen wir uns Ihren „Mist“ nicht anhören!!!!!!!!!!!!!!!!
#69 maliems 00:38:07 | Samstag, 29. September 2007
Schulbildung In Deutschland gibt es so viele Lateinschüler wie noch nie. Die Herren Theologen müssen
eigentlich nur ihr Schulwissen anwenden. Logo, das bedarf ein klein wenig Anstrengung. Betonung liegt
auf „klein wenig“ – dann nämlich, wenn eine angemessene Portion „guter Wille“ dabei ist und Einübung
in der Praxis.
#68 Riese1835 00:23:33 | Samstag, 29. September 2007
Lateinkenntnisse Es ist in der Debatte zu diesem Artikel bereits gesagt worden: Ein Priester ohne Lateinkenntnisse
ist wie ein Pilot ohne Englischkenntnisse. Er mag zwar ein guter Seelsorger sein, aber eben kein guter
Priester. Es reicht nicht, ein erstklassiger Kunstflieger zu sein, wenn er wegen Verständigungsschwierigkeiten
mit einem anderen Flugzeug in der Luft kollidiert. Dazu gibt es zahlreiche Beispiele. Das ganze Schlamassel
mit den mangelnden Lateinkenntnissen hat uns der so oft beschworene, den Konzilsdokumenten entgegengesetzte
„Geist des Konzils“ gebracht, der heute noch von vielen Bischöfen wie einst das goldene Kalb abgebetet
wird. Diese Bischöfe müßten sich einmal selber an der Nase nehmen, statt jetzt wieder die Gläubigen
mit unnötigen Einschränkungen im Regen stehen zu lassen. Dabei könnte gerade Latein in der heutigen
Zeit ein segensreiches Wirken entfalten: 1) Primäre Liturgiesprache als Zeichen der Einheit in einem
vereinten Europa 2) Verwaltungs- und Wissenschaftssprache in den Staaten der EU: a) im Handumdrehen hätten
wir eine schlanke und gebildete Beamtenschaft b) alle Staaten hätten die gleiche Nähe oder Distanz zu
Latein (keine sprachlichen Ungleichheiten) c) wir würden wieder mehr Verständnis für unsere Wurzeln
aufbauen (röm. Recht, Thomas von Aquin …) d) die Bevormundung durch einseitiges Studium der angelsächsischen
„Kultur“ (z.B. Halloween) würde aufhören. Die Predigt Erzbischof Farhats, Nuntius, am 11.9. in Wien,
großteils lateinisch, war ein guter Anfang.
#65 Pünktchen 23:11:16 | Freitag, 28. September 2007
Aus dem Pfarrbrief von St. Joseph in Mainz: . Hl. Messe im tridentinischen Ritus (Messe im überlieferten
Ritus) Mit Erlaubnis unseres Kardinals Karl Lehmann wird die Messe in unserer Pfarrei dienstags (18.00
Uhr) und sonntags (8.30 Uhr) im überlieferten Ritus gefeiert. Genaue Vorgaben sind bei der Feier im alten
Ritus einzuhalten und es darf keine Vermischung der Riten geben. So wird z.B. die Hl. Kommunion allein
als Mundkommunion gereicht. Die >>>> Homepage der Pfarrei St. Josef, Mainz www.st-joseph-mainz.de/<<<<
. Adresse und Kontaktmöglichkeiten: Pfarrgemeinde St. Joseph Josefstr. 74 55118 Mainz Tel.: 06131/611451
FAX: 06131/9725109 Der Pfarrer Josef Mohr hat die e-mail-Adresse: pfarrer@st-joseph-mainz.de Seine Tel.nr.
lautet: 06131/9725108
@Heinz-Josef Nein, ich zweifle nicht die Rechtgläubigkeit von Priestern an, die kein Latein können.
Mit der theologischen Qualifikation ist es etwas differenzierter zu sehen: Für ernsthafte theologische
Forschung und Arbeit sind Latein- Griechisch- und auch Hebräischkenntnisse sehr wichtig und unverzichtbar.
Man muss die QUellen im Originaltext lesen können, da man sonst nicht wissenschaftlich arbeiten kann.
Wenn ein Priester kein Latein kann, finde ich das sehr traurig und problematisch. Ich kann Sie aber beruhigen:
Ich halte diese nicht automatisch für schlechte Seelsorger. Keineswegs. Allerdings ist ein Mindestmaß
an Lateinkenntnissen doch auch keine unüberwindliche Hürde. Es schadet den Klerikern ja nicht. Von keinem
Kleriker wird verlangt, dass er Vergil herunterübersetzen muss. Aber eine Vulgatalektüre sollte schon
drin sein. Was ich persönlich nicht mag, sind ungebildete Kleriker, die die eigene Unbildung für Bildung
halten und die gegenüber Theologie, Liturgie oder Latein ignorant und selbstferecht auftreten. Das kann
ich überhaupt nicht haben. Aber ein Kleriker, der Respekt vor diesen Dingen hat, auch wenn er eher weniger
Kenntnisse hat, der demütig und bescheiden ist, den schätze ich durchaus. Keine Frage. Niemand von uns
ist perfekt, jeder hat seine Schwächen und Fehler. Zum Richter über Fehler anderer würde ich mich nie
machen wollen. Einen Kleriker, der allerdings aus der eigenen Unkenntnis eine für andere verbindliche
Tugend machen wollte, da hört es bei mir auf.
#63 Samurai 22:57:16 | Freitag, 28. September 2007
@ maliems Also, mir würde eine Predigt auf Latein genauso wenig reichen wie eine Lesung auf Latein, da
ich kein Latein kann. Aber mir ist bewusst, daß ich alles, was ich über Jesus weiss, aus der Heiligen
Schrift erfahren habe udn erfahren kann. Und eine gute Predigt ist eine – auf die heutige Lebenssituation
bezogene – Auslegung des Evangeliums und des Lesungstextes. Samurai bekennender evangelikaler Katholik
#62 Heinz Josef 22:15:21 | Freitag, 28. September 2007
@maliems Wenn Sie die Lesung auf Latein hören, dürfte es sich wohl um Hl. Messen im Tridentinischen
Ritus handeln? Wissen diese Priester das Evangelium nicht auszulegen?
#61 maliems 22:09:44 | Freitag, 28. September 2007
@heinz josef antwort liegt auf der hand: gab’s schon auf latein. 1 mal reicht ja wohl bekanntlich. und
zur homilie: haben sie eigentlich im letzten jahr schon einmal eine predigt gehört, in der sie etwas
gelernt haben? ich habe mir das predigt hören abgewöhnt, weil sehr viele prediger nicht wissen, sich
auf das wesentliche zu beschränken. und das unwesentliche brauche ich nicht.
@defensor Ich halte Nr. 8 für einen Scherz, sondern sogar für durchdacht: Der Heilige Vater hat für
die Messen in der außerordentlichen Form die Lesungen in der Volkssprache erlaubt – „unter Gebrauch der
vom Heiligen Stuhl rekognoszierten Ausgaben“. Es gibt aber meines Wissens keine vom Heiligen Stuhl rekognoszierten
deutschen Ausgaben der Leseordnung von 1962. Rekognosziert sind nur die Übersetzungen der neuen Leseordnung,
die sich in den 1988 rekognoszierten Ausgaben finden. Also müsste man – wenn man der Anordnung des Papstes
folgt – die deutschen Übersetzungen der alten Lesungen aus den Ausgaben der neuen Lektionare zusammensuchen
und herausschreiben. Man kann aber auch – und darauf weisen die Bischöfe in der besagten Nr. 8 hin –
die Übersetzungen des Schott 1962 benutzen. Das entspricht zwar nicht ganz dem Motu Proprio (weil die
Übersetzungen des Schotts nicht vom Heiligen Stuhl rekognosziert sind), aber es ist äußerst praktisch.
#59 Heinz Josef 21:48:25 | Freitag, 28. September 2007
@maliens Wollt ich eigentlich gerade Sie fragen. Weshalb ist die Homilie das Unwichtigste und das Wort
Gottes in verständlicher Spache das zweitunwichtigste, dass man dafür mal kurz aus der Messe gehen kann?
Wie lernst Du denn den Wichtigsten kennen, wenn nicht aus der Schrift? Was soll Begenung mit Jesus im
eucharistischen Brot wenn Sie sich für Ihn nicht interessieren?
#56 Artois † 21:31:59 | Freitag, 28. September 2007
Ein Priester sollte schon so gut Latein können, daß er zumindest die Evangelientexte laut Vulgata einigermaßen
verstehen und ggf. auch übersetzen kann!
#55 Heinz Josef 21:25:21 | Freitag, 28. September 2007
Lieber Marsilius, leider haben Sie die Frage nicht beantwortet. Was ist mit den Priestern deren Lateinkenntnisse
dürftig bis nicht vorhanden sind? Sind es schlechte Priester? Unbrauchbar für den Herrn? Zweifeln Sie
deren theologische Qualifikation oder gar Rechtgläubigkeit an, da sie ja nicht in der Lage sind und waren
kirchenamtliche Dokumente im Original zu studieren?
@Heinz Josef Es gibt immer solche und solche Kleriker. Dass nicht alles Geistesgrößen sind, ist auch
klar. Aber ein Mindestmaß an soliden Lateinkenntnissen ist einfach Grundvoraussetzung. Latein ist sicherlich
keine sehr einfache Sprache, aber mit Einsatz ist auch das zu schaffen. Wenn geweihte Priester ihre Lateinausbildung
erst nachholen müssen, ist es in der Tat zu spät und kaum zu bewältigen. Die Fehler sind in der theologischen
Ausbildung zuvor bereits gemacht worden. Dass Latein die theologische Basissprache des Abendlandes ist,
können nur sehr unwissende Zeitgenossen leugnen. Wer also wirklich Theologie studieren will, muss gut
Latein können. Denken Sie mal an die Quellenberge, die noch nicht übersetzt sind. Und ein Studium darf
auch mal fordernd und etwas anstrengender sein. Es ist wahrscheinlich das Grundproblem unseres Bildungssystems,
größere Anstrengungen zu scheuen, nicht überall, aber doch nicht selten. Ein Pilot z. B. muss auch
Englisch können, ein Priester eben Latein. Das ist übrigens nicht nur meine Privatmeinung, sondern wie
ich bereits dargelegt habe, auch die des Zweiten Vatikanums. Ecclesia semper reformanda – auch in der
Ausbildung ihrer Theologen… Die Fehler der letzten Jahre in der oft sehr laschen Lateinausbildung der
Kleriker und Theologen muss man ja nicht bis in alle Ewigkeit fortführen. Bildung hat noch niemandem
geschadet, und für einen wirklich Gebildeten gehört im Abendland auch Latein dazu.
#53 Heinz Josef 20:58:18 | Freitag, 28. September 2007
Und Marcilius, was soll man nun mit den Priestern machen, deren Lateinkenntnisse nicht so gut sind, dass
sie kirchenamtliche Dokumente problemlos lesen und verstehen können?
@ maliems Die dt. Lesungen sind in der Messe nach der Predigt das zweitunwichtigste. Genau. Denn die Verkündigung
des Wortes Gottes ist nun wirklich ganz großer Mist! Die Bibel ist überhaupt modernistische Scheiße!
Lateinstudium für Priester?? Nun, wenn Priester erst nach Abschluss ihres Studiums Latein lernen sollen,
ist das in der Tat „besonders schade“. Denn dies ist eigentlich die Aufgabe des Studiums bzw. der dem
Studium vorausgehenden Gymnasialbildung. So zumindest wollte es das Zweite Vatikanische Konzil. Jeder
Kleriker soll nämlich so viel lateinische Kenntnisse haben, dass er kirchlich Verlautbarungen ohne Schwierigkeiten
lesen und umsetzen kann. Überdies soll jeder Kleriker die Liturgiesprache seines Ritus beherrschen. Und
dies ist für die lateinischen Priester nun einmal neben der eigenen Volkssprache Latein. Da hat sich
nie etwas geändert. Man sieht, wenn man das Zweite Vatikanum in seiner Gesamtheit wahrgenommen hätte,
und nicht nur einen ominösen Geist, dann könnten heute alle Priester genug Latein, um die Messe in eben
dieser Sprache zu feiern. Wenn extra betont werden muss, dass ein Priester, der den außerordentliche
Usus feiern will, genügend Latein können muss, ist das im Grunde ein Witz – und ein implizites Eingeständnis
der Bischöfe, dass sie in dieser Frage den Beschlüssen des Zweiten Vatikanums nicht gefolgt sind bzw.
deren Einhaltung nicht genügend überwacht haben. Es wäre leicht und nötig, bei künftigen Priestergenerationen
Abhilfe zu schaffe. Ohnehin ist ein Theologiestudium mit kaum vorhandenen Lateinkenntnissen ein Witz –
aber leider nicht selten Realität. Entgegen den Bestimmungen des Zweiten Vatikanums…
#50 Ortwin Fischer 20:44:40 | Freitag, 28. September 2007
Lateinische Messe Es fällt einem normalen Laien nicht leicht, diese Leitlinien mit Ernst zu lesen. Es
ist einfach schade um das viele Papier für das aufgebauschte Thema. Besonders schade aber ist es, wenn
man den paar Priestern, die wir noch haben, lediglich für die Fähig,eit, eine Mese in Latein lesen zu
können, ein Lateinstudium aufbürdet. Es wäre besser, die Priester in Rhetorik und Seelsorge weiterzubilden.
Da hapert es nämlich bei vielen. Und denen, die gute Seelsorger sind, nimmt man viel Zeit weg, indem
man ihnen Pfichten aufbürdet, die ein Laie – oder auch laiisierter Priester – ebenfalls machen könnte.
ofi
#49 maliems 18:46:36 | Freitag, 28. September 2007
@defensor u ruhrgebiet Die dt. Lesungen sind in der Messe nach der Predigt das zweitunwichtigste. Jeder
vernünftige Zelebrant wird wird aus dem Schott lesen. und wenn nicht? wen interessiert’s. Ich nutze sowieso
die Predigt und dt. Lesung dazu, mir draußen die Beine zu vertreten. Ist gar nich so unfromm.
#48 ottaviani 17:45:40 | Freitag, 28. September 2007
Lieber Landorganist wieso „wolf uim schafspekz wenn man die schriften bücher predigten die die Bruderschaft
Pubkliziert hat liest kann man dieses faktum jedeerzeit entnehmen das wurde von 1969 bis heute nuienals
verborgen der jetzige heillige vater hat ja uin den 90er jahren den vorschlag gemacht daß man eine gemischte
theologen Komission bilden soll die die probleme bespricht
#47 Bokrug † 17:02:03 | Freitag, 28. September 2007
Ich fordere die Widereinführung der Bekehrungsbitte und des Bekehrungsgebetes für die Juden Probleme
des VII: Die Kirche bzw. Ecclesia am Dom von Straßburg symbolisiert die Sophia Ruach ElDie Unzulässigkeit
der Anerkennung zweier gültiger Versionen des Alten Testamentes Vor einiger Zeit erklärte der amerikanische
Kongress, in einem eigenartigen Akt der Unterwerfung, sein Einverständnis, den Sieben Geboten Noahs den
Status eines Gesetzes zu erteilen. (siehe auch Leserzeitung zum Thema B’Nai Noach) Eine noch verrücktere
Idee waren die zwei gültigen Versionen des Vatikan II. Ein Christ mag argumentieren, dass das Neue Testament
sich vom Alten unterscheidet, doch er sollte die Idee der Ablöse akzeptieren, so wie es die Katholiken
getan haben. Andererseits, kann man, so wie die Orthodoxen glauben, dass es nur eine Zusage gibtund dass
das Alte mit dem Neuen übereinstimmt. Dann sollte man feststellen, dass die Juden, die Christus ablehnen,
nicht mehr zur Gemeinschaft gehören. In keinem Fall kann jedoch ein Christ behaupten, dass die jüdische
Version gültig ist, denn sie untergräbt die grundlegende Bedeutung des Opfers Christi. Somit kann es
nur zu einer Zweiklassen Religion kommen, den erstklassigen ‘christlichen Juden’, die beiden Versionen
anhängen und den zweitklassigen Goyim, die nur die zweite Version übernommen haben. Die Kirche sollte
Juden aufnehmen und taufen, doch ohne ihnen einen speziellen Status zuzuerkennen…
@Defensor Dei – alles in diesem Wisch ist ein Scherz! Mal Hand auf’s Herz: Sind die deutschen Bischöfe
jetzt die FULDAER PUPPENKISTE??? Ich kenne eine Augsburger Puppenkiste – und die ist für Kinder. Dieser
ganze Wisch von Lehmann, Gmbh & Co.Kg a.A. ist doch eine Tirade gg. die völlig unmißverständlichen
Anweisungen des Ehrwürdigen Vaters, gegeben im Motu Proprio Summorum Pontificum! Man stelle sich vor:
eine trid. Messe mit der Rituale von 1962 – da könnte ein V-II-Dünnbrettbohrer auf die Idee kommen
zu frangen, ob’s das VOR dem Konzil sein soll oder ein Rituale das NACH dem Konzil… Der ganze Wisch –
eine eiskalte Attecke gg. den hlg. Vater!
#45 Defensor Fidei 16:40:27 | Freitag, 28. September 2007
Leseordnung Nr. 8 der Leitlinien ist doch wohl ein schlechter Scherz. Zwar soll der Priester – im Hochamt
sogar laut bzw. gesungen – die alte Leseordnung verwenden. Dem Volk jedoch soll etwas ganz anderes vorgetragen
werden. Hält man die alten Texte für unzumutbar? Ich glaube nicht, dass das wirklich sinnstiftend ist.
Offensichtlich ist Nr. 8 jedoch das Ergebnis einer – zumindest in dieser Frage – zerstrittenen Bischofskonferenz.
Sonst hätte man im letzten Satz nicht auch noch das erlaubt, was eigentlich das selbstverständlichste
der Welt wäre; dass nämlich keine Täuschung des Volkes stattfindet und auch der Vortrag der Lesung
in der Volkssprache am alten Ritus orientiert ist.
Rodolfo Panetta Es ist in der Tat eine Spitze gegen die Petrusbruderschaft. In der Pressemitteilung der
Herbst-Vollversammlung der BRD-Bischofkonferenz im Jahr 1993 war man noch offener. Dort wird unter Punkt
„VII. Liturgische Fragen“ erklärt: „Eine Zulassung von Priestern der Bruderschaft St. Petrus zur Zelebration
im tridentinischen Ritus bleibt weiterhin nur dann möglich, wenn diese die liturgischen Erneuerung des
II. Vatikanischen Konzils anerkennen und auch zur Zelebration nach dem heutigen Meßbuch bereit sind.“
Die alte Strategie soll also weitergefahren werden: Priester der Petrusbruderschaft möglichst raushalten,
damit ja alles beim Alten bleiben kann.
#43 athanasius1957 16:21:19 | Freitag, 28. September 2007
ad rudolphum Die Alte und die Neue Messe (des römischen Ritus) sind zwei verschiedene Riten innerhalb
einer Rituskirche Die Römische Kirche kennt den lateinischen Ritus in mehrfacher Form: 1. Ordinarius
Paul VI 1969 2. Extraordinarius Johannes 1962 3. Ambrosianus ordinarius (reformiert erst in den späten
80ern) et extraordinarius 4. Mozarabicus 5. Glagolica (dem Ritus 1962 folgend jedoch in Kirchenslawisch)
etc. wie auch die Eigenriten der lateinischen Orden. Interessant ist jedoch, dass der Erzbischof von Mailand
das MP Summorum pontificum für den Wirkbereich des Ambrosianischen Ritus (Reformatus et Vetus) nicht
gelten läßt. o^/
Was soll das heißen: Annahme der ganzen Liturgie der Kirche? Soll das eine Spitze gegen die Petrusbruderschaft
und ähnliche Gemeinschaften sein, welche nur den alten Ritus praktizieren? Aber im Umkehrschluß wären
damit auch jene genannt, die nur im neuen Ritus zelebrieren.
#41 maliems 15:50:09 | Freitag, 28. September 2007
ganz OK 2 Hährchen i d Suppe – Sonntagsmessen in der Pfarrei. naja, entspricht etwa dem Wortlaut des
MP. Ist eh nur dort durchführbar, wo der Pfarrer auf Bischofslinie ist. – Antrag wenn überpfarrlich
beim Bi. OK ist etwas überinterpreriert von den Bi. aber wieso nicht, schließlich soll der Bi sich ja
auch drum kümmern, wenns probleme gibt. und: hier ist sowieso eine schwachstelle des MP und: wenn es
eine Gruppe gibt, werden sich auch 5-10 Leute aus der Pfarrei selbst finden, sies beim pfr beantragen
und die übrigen kommen halt so dazu. und: der pfr kann ja auch sonntags privat zelebrieren und die gläubigen
treten hinzu. also. alles kein problem
#40 Bokrug † 15:45:10 | Freitag, 28. September 2007
Der fremde Wundertäter Der fremde Wundertäter 209.85.129.104/search?q=cache:-E…lr=… Die Bibel DAS
EVANGELIUM NACH MARKUS –-------------------------------------------------------------------------------
Kapitel: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | –-------------------------------------------------------------------------------
Kapitel 9 Der fremde Wundertäter 38Johannes sprach zu ihm: Meister, wir sahen einen, der trieb böse
Geister in deinem Namen aus, und wir verboten’s ihm, weil er uns nicht nachfolgt. a 39Jesus aber sprach:
Ihr sollt’s ihm nicht verbieten. Denn bniemand, der ein Wunder tut in meinem Namen, kann so bald übel
von mir reden. 40Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns. c a: 4. Mose 11,27-28 b: 1. Kor 12,3
c: Mt 12,30; Lk 11,23 41Denn wer euch einen Becher Wasser zu trinken gibt deshalb, weil ihr Christus angehört,
wahrlich, ich sage euch: Es wird ihm nicht unvergolten bleiben. Tatsache ist, dass es verschiedene legitime
apostolische Traditionen des LOGOS Christus gibt. Die Thomas-Christen Indiens, die Orthodoxen usw. Teile
des Thomas-Evangeliums, mittlerweile in seinen Ursprüngen auf ähnlcihes Alter geschätzt wie das Johannes-Evangelium
(1. nachchristliches Jahrhundert), werden seit jeher von der Thomas-Kirche Indiens oder auch den Kopten
verwendet.
@ Rudolfus Warum wechseln Sie das Thema? Ich habe doch überhaupt nicht über Ritenkirchen gesprochen.
Sondern ich habe auf Ihre blödsinnige Behauptung geantwortet, man könne auf den ersten Blick erkennen,
dass ordentlicher und außerordentlicher Usus des römischen Ritus (ganz egal, wie man hier den Terminus
„Ritus“ deutet!) NICHTS MITEINANDER ZU TUN HABEN. Ich habe Ihnen dagegen gezeigt, dass beide dieselbe
Grundstruktur haben. Also ist Ihre Behauptung widerlegt.
#37 mariokin 15:16:20 | Freitag, 28. September 2007
Ausführungsbestimmungen Eine Gleichberechtigung beider Formen ist somit nicht in Sicht. Faktisch haben
die dt. Bischöfe die Bildung möglicher Personalpfarreien unterbunden, wenn auch nicht im Wortlaut. Es
ist ganz geschickt gemacht. Zum anderen läßt sich aber feststellen, dass der Wortlaut weit hinter den
erwarteten Befürchtungen zurückgeblieben ist, wenn man sich Äußerungen von Bischöfen aus den USA
usw. ansieht. Das läßt sich auch mit den zu erwartenden Ausführungsbestimmungen der Kommission Ecclesia
Dei begründen, die einen offenkundigen Mißbrauch kippen würde. Es bleibt abzuwarten, wie das Motu proprio
in der Praxis umgesetzt wird, um eine wirklich objektive Bewertung der Haltung der Bischöfe zum MP abzugeben,
positive, wie negative Dinge. Man wird sehen. Eines sei aber auch den Kritikern, die dauernd so gemeine
Synonyme gegen die Piusbruderschaft gebrauchen einmal vor die Nase gehalten. Im Begleitbrief des Papstes
ist der Einsatz des Erzbischofs Lefebvre für die außerordentliche Form des römischen Ritus eindeutig
positiv herausgestellt worden. Ohne Erzbischof Lefebvre und seine Gründung gebe es heute keine einzige
Ecclesia Dei Gemeinschaften oder ihr angeschlossene Orden, die den alten Ritus erlaubt feiern dürfen!
Das ist ein Faktum, um das auch Sie nicht herumkommen
#36 Bokrug † 14:47:29 | Freitag, 28. September 2007
Lesen sie… …im NT folgende Passagen: Der fremde Wundertäter Der Rangstreit unter den Aposteln Tatsache
ist: Der fremde Wundertäter wollt den Jüngern nicht nachfolgen – und dennoch befahl Christi, ihn nicht
am predigen zu hindern. Denn wer in seinem Namen Wunder tue – könne nicht so leicht schlecht von ihm
sprechen. Ferner gibt es verschiedene legitime apostolische Traditionen – so etwa auch ein Thomas-Christentum
nach dem Apostel Thomas in Indien. Und der erste unter den Jüngern war Johannes. Ich würde auch die
orthodoxe Kirche nach Markus usw. als legitim anerkennen. Grüsse Bokrug
#35 Rudolfus 14:40:39 | Freitag, 28. September 2007
@Bokrug: Sie irren Irrtum. Im NT steht auch mehrfach die Geschichte vom fremden Wundertäter, den die
Jünger nicht am predigen hindern sollten laut Christi Worten…obwohl er ihnen nicht nachfolgen wollte.
Und dann sind da noch verschiedene apostolische Traditionen…alle legitim… Der katholische Glaube ist
der Glaube der katholischen Kirche. „Apostolische Traditionen“ haben mit der Rechtgläubigkeit nichts
zu tun. Sie sind auch nicht in der Lage, dem genannten fremden Wundertäter die Nichtrechtgläubigkeit
zu unterstellen. Das Gleichnis kann man hevorragend auf die Situation Papst Johannes Paul II.-Erzbischof
Lefebvre anwenden.
#34 Bokrug † 14:35:39 | Freitag, 28. September 2007
@Rudolfus: Irrtum. Im NT steht auch mehrfach die Geschichte vom fremden Wundertäter, den die Jünger
nicht am predigen hindern sollten laut Christi Worten…obwohl er ihnen nicht nachfolgen wollte. Und dann
sind da noch verschiedene apostolische Traditionen…alle legitim… . „Wo zwei oder drei in meinem Namen
versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ NT Grüsse Bokrug
#33 Rudolfus 14:30:59 | Freitag, 28. September 2007
@Landorganist / Es gibt nur entweder rechtgläubig oder nicht-rechtgläubig Eine Mischform gibt es nicht.
Die meisten „Ortsordinarien“ (Bischöfe) in Deutschland sind nicht-rechtgläubig, weil Modernisten (vgl.
Pascendi dominici gregis, Papst St. Pius X., 1907 A.D.), damit Nichtkatholiken. Nur Katholiken können
Teil der Kirche Christi sein.
#32 landorganist 14:27:47 | Freitag, 28. September 2007
@Ottiviani Mit Ihrer Frage bestätigen Sie meine Meinung! Die Pius-Brüder sind der Wolf im Schafspelz.
Die Forderung nach der alten Messe ist nur die Spitze des reaktionären Gedankengutes, das sich Gott sei
Dank nicht wieder durchsetzen wird.
#31 Rudolfus 14:23:55 | Freitag, 28. September 2007
@Typ: Die Gemeinsamkeiten von katholischen Messen in verschiedenen Riten Ein Ritus ist immer etwas Äußerliches
und Sichtbares – und hier sieht jeder Mensch, daß Alte und Neue Messe nichts miteinander zu tun haben.
Hier wie dort: Einzug Eröffnungsteil Oration Lesungen, ggfs. Predigt noch ‘n Teil Gaben werden herbeigebracht
Oration Hochgebet Vaterunser Brotbrechung mit Agnus Dei Kommunionvorbereitung Kommunion Oration Schlussteil
Die katholische Kirche besteht aus 22 Partikolarkirchen mit noch mehr unterschiedlichen Einzelriten. Die
Partikolarkirche des Westens ist die lateinische Kirche, die schon immer aus vielen Riten bestanden hat.
Die Meßzelebration nach jedem Ritus muß notwendigerweise Gemeinsamkeiten besitzen, nachdem es in jedem
unterschiedlichen Ritus immer dasselbe Altarsopfer ist, das dargebracht wird. Es ist aber unsinnig zu
sagen, die Messe im Konstantinopelianischen Ritus wäre derselbe Meßritus wie die Messe im Alten oder
Neuen Römischen Ritus.
Ein römischer Ritus in zwei Formen (Benedikt XVI.) Konrad (vgl. 28. September 2007) ist bei seinem Lob
für die Katholische Bischofskonferenz Deutschlands rechtzugeben. Warum nicht immer so vernünftig posten,
Herr Konrad? Und vor allem ist zu hoffen, daß Sie nun auch in einem altbekannten sowohl zivilrechtlich
als auch kirchenrechtlich aufgearbeiteten Fall Einsicht zeigen und keine falsche Parteienstellung einnehmen.
Sie wissen, was ich meine. Denn es ist absolut untragbar, Priesterausbildner moralisch zu unterstützen,
die Verhältnisse mit untergebenen wesentlich jüngeren Seminaristen eingegangen waren. Wenn man Klarheit
fordert, muß es für alle Fälle gelten, auch wenn jeder Fall zu unterscheiden ist.
Pfarrgottesdienste Ich habe immer noch nicht verstanden, warum in Deutschland keine Pfarrgottesdienste
in der außerordentlichen Form gefeiert werden dürfen sollen. Wenn sonntags in einer Pfarrkirche eine
Messfeier in der außerordentlichen Form angeboten wird, wieso ist das dann kein Pfarrgottesdienst? Und
wieso soll die Messfeier in der außerordentlichen Form nicht einen Gottesdienst in der ordentlichen ersetzen
dürfen, wenn die Nachfrage nach Messfeiern in der neuen Form weiter sinkt?
Bitte was? Ein Ritus ist immer etwas Äußerliches und Sichtbares – und hier sieht jeder Mensch, daß
Alte und Neue Messe nichts miteinander zu tun haben. Hier wie dort: Einzug Eröffnungsteil Oration Lesungen,
ggfs. Predigt noch ‘n Teil Gaben werden herbeigebracht Oration Hochgebet Vaterunser Brotbrechung mit Agnus
Dei Kommunionvorbereitung Kommunion Oration Schlussteil Bei beiden dasselbe. Wie kommen Sie darauf, dass
die nix miteinander zu tun haben?
#26 Rudolfus 14:10:01 | Freitag, 28. September 2007
Die Alte und die Neue Messe (des römischen Ritus) sind zwei verschiedene Riten innerhalb einer Rituskirche,
der lateinischen Rituskirche. Es sind nicht zwei Formen desselben Ritus im Sinne von „Meßritus“, sondern
im Sinne von „Rituskirche“. Ein Ritus ist immer etwas Äußerliches und Sichtbares – und hier sieht jeder
Mensch, daß Alte und Neue Messe nichts miteinander zu tun haben.
#25 landorganist 14:00:22 | Freitag, 28. September 2007
@libertas Sie müssen sich aber ganz schön anstrengen um ein Haar in der Suppe zu finden, nicht wahr?
Wie schade, da hatte man hier gehofft, nach Erscheinen der Leitlinien mal wieder so richtig schön auf
die Bischöfe eindreschen zu können und dann kommt sowas. Unerhört! Kein Kracher, kein angeblicher Ungehorsam
gegenüber dem Papst, der unter anderen Gesichtspunkten hier stets verteidigt wird, einfach nichts. Da
darf man die Pius-Brüder wohl fragen, warum sie in ihrer sündhaften schismatischen Haltung verbleiben,
wo es doch intelligente Lösungen gibt. Die deutschen Bischöfe haben es ihnen jetzt vorgemacht. Bravo!
Sehr richtig, Giuseppe! Wenn zur notwendigen Eignung der Priester für die Zelebration in der außerordentlichen
Form des Ritus laut Leitlinie Nr. 6 u. a. die Annahme der ganzen Liturgie der Kirche in ihrer ordentlichen
und außerordentlichen Form gehört, dann müsste das auch umgekehrt zur notwendigen Eignung der Priester
für die Zelebration in der ordentlichen Form des Ritus gelten.
#23 Guiseppe 13:32:38 | Freitag, 28. September 2007
Ein Römischer Ritus – zwei Formen Ministrant: „… die außerordentliche Form darf die ordentliche Form
nicht ersetzen …“ Aber umgekehrt ginge dass? Ministrant: „… und ein Priester kann nicht gegen seinen
Willen zur Feier nach den alten Büchern verpflichtet werden …“ Kann er aber gegen seinen Willen zur
Feier nach der neuen Form verpflichtet werden? Ministrant: „… und jeder Priester, der die alte Form
zelebrieren möchte muss die neue Form anerkennen …“ Muss dann auch jeder Priester, der die neue Form
zelebrieren möchte, den Römischen Ritus in seiner Gesamtheit, also auch die alte Form, anerkennen oder
etwa nicht?
#22 Rudolfus 13:12:24 | Freitag, 28. September 2007
„Gehorsamkeitspflicht“ gegenüber von Nichtkatholiken Und was hat das mit den Pflichten eines Priesters
gegenüber seinem Bischof zu tun? Nur Katholiken sind Mitglied der katholischen Kirche. Damit darf ein
Katholik, ob Kleriker oder Nichtkleriker, einem nichtkatholischen Bischof gar nicht gehorchen, auch wenn
dieser ein katholisches Hierarchenamt widerrechtlich okkupiert, wie dies ein Großteil der heutigen „Ordinarien“
praktiziert. Nichtkatholik ist jeder automatisch, der auch nur ein einziges Dogma leugnet. Ein Modernist
leugnet alle Dogmen (vgl. Pascendi dominici gregis, St. Pius X., 1907 A.D.).
Bestehende Spannungen Die Zulassung der außerordentlichen Form darf nicht bestehende Spannungen verstärken
oder gar neue Spaltungen hervorrufen (vgl. Summorum Pontificum Artikel 5 § 1). Frage an die katholischen
Bischöfe Deutschlands: In welchen Pfarreien gibt es welche konkreten „bestehenden Spannungen“ und seit
wann ist das so? 2. In welchen Pfarreien hat es „Spaltungen“ gegeben? iustus schrieb: In der Tatscheinen
mir die Leitlinien vernünftig. Ich bin mir da nicht so sicher.
#20 Ministrant 13:09:04 | Freitag, 28. September 2007
@ Libertas Ecclesiae Weil die Neue Messordnung die ordentliche Messform der Kirche ist und nicht die Tridentina,
und wie man am Interesse sieht, wollen es auch nicht viele feiern. Ich weiß von meinem Heimatbistum,
dass es dort keinen neuen Messstandort geben wird. Es gibt einen Messtandort und der genügt!
jolie an @Typ: das musstu erst mal beweisen, dass ich ein priester bin (hier ist doch alles super-anonym)
dass ich frech bin gegen meinen bischof (welcher denn? oder bistu einer?) grüßt der freche jolie
@ Rudolfus Und was hat das mit den Pflichten eines Priesters gegenüber seinem Bischof zu tun? Bisschen
Theologie des kirchlichen Amtes könnte Ihnen auch nicht schaden? @ Ministrant Die Pius-Schismatiker werden
immer wieder neue Ausflüchte finden, um alles tun zu dürfen, bloß nicht in Einheit mit dem Papst und
der katholischen Kirche zu stehen. Die bleiben lieber in ihrer bequemen Sekte, wo sie sich für ihre Katholizität
auf die Schulter klopfen können, ohne sie auch leben zu müssen.
Pfarrgottesdienste 3. Die Pfarrgottesdienste werden in der ordentlichen Form gefeiert. An Sonntagen kann
eine Messe in der außerordentlichen Form hinzutreten, nicht jedoch die Messe in der ordentlichen Form
ersetzen (vgl. Summorum Warum nicht? Die Streichung von NOM-Messen steht doch in vielen Pfarreien und
Pfarrverbünden sowieso an der Tagesordnung. Warum sollte dann bei entsprechendem Interesse nicht eine
Pfarrmesse im Novus Ordo durch eine Messe in der alten Form ersetzt werden können? Und warum sollte eine
solche Messe dann keine Pfarrmesse mehr sein? Wo ist das Problem? Wenn ich das Motu proprio richtig verstanden
habe, spricht nichts dagegen, normale Pfarrmessen im alten Ritus zu feiern. Widerspricht Leitlinie 3 dem
Motu proprio?
#16 Rudolfus 12:55:08 | Freitag, 28. September 2007
@Typ / Die Hierarchie heute „Hi, ungehorsamer, frecher Priester! So jemand wie Du wäre mit seinen ständigen
Unanständigkeiten gegenüber dem eigenen Bischof in der von Dir so geliebten Zeit vor 50 Jahren ganz
schnell weg vom Fenster gewesen, das weißt Du doch, oder?“ Das Deutschland von 1957, das noch viele christliche
Gebiete hatte, läßt sich wohl kaum mehr mit dem Deutschland 2007 vergleichen, in dem die einzigen relevanten
Gläubigen die türkischen Mohammedaner und einige Bayern sind.
#15 Ministrant 12:50:45 | Freitag, 28. September 2007
Sehr schön… Die Leitlinien der DBK gefallen mir sehr gut, die außerordentliche Form darf die ordentliche
Form nicht ersetzen und ein Priester kann nicht gegen seinen Willen zur Feier nach den alten Büchern
verpflichtet werden, und jeder Priester, der die alte Form zelebrieren möchte muss die neue Form anerkennen,
ich bin mal auf die Reaktionen der Schismatruppe Fellays gespannt, ob er nun in den Schoß der Kirche
zurückkehrt…
@ jolie Hi, ungehorsamer, frecher Priester! So jemand wie Du wäre mit seinen ständigen Unanständigkeiten
gegenüber dem eigenen Bischof in der von Dir so geliebten Zeit vor 50 Jahren ganz schnell weg vom Fenster
gewesen, das weißt Du doch, oder?
#12 WeyounBN 12:12:04 | Freitag, 28. September 2007
Auch ich… … habe mit weitaus Schlimmerem gerechnet. Keine Mindestgruppengröße, keine ‘Erlaubnis’
durch den Ordinarius, keine Listen von antragstellenden Gläubigen. Nr. 3: NOM 6:30 h, VOM 10:00 h. Geht
alles. Nr. 4: Wohl aus organisatorischen Gründen. Ein Schelm, wer Böses… Nr. 9: Schade, aber die
Zeit wird zeigen, ob es nicht doch noch erforderlich wird.
#10 Guiseppe 12:10:23 | Freitag, 28. September 2007
Personalpfarreien „9. Vom Recht zur Errichtung von Personalpfarreien für die Feier in der außerordentlichen
Form des römischen Ritus (Summorum Pontificum Art. 10) werden die deutschen Diözesanbischöfe bis auf
weiteres keinen Gebrauch machen.“ Warum nicht? Soll das Entstehen von weiteren Personalpfarreien in Deutschland
unterbunden werden?
Man muss der DBK und ihrem „Kopf“ Kardinal Lehmann ein vierfaches Lob nach dieser Fuldaer Konferenz aussprechen:
1. für das Referat des Vorsitzenden zum Kirchenverständnis. 2. Für die Stellungnahme zur Änderung
von Pastoralstrukturen. 3. Für die Richtlinien zum Motu prorio SP. 4. Für die Erklärung zum Kindermißbrauch,
die durchaius noch etwas schärfer hätte formuliert werden können in der Richtung, dass bei Verurteilung
eo ipso die Entlassung aus dem Klerikerstand erfolgt. Fazit: Besser kann eine DBK kaum sich präsentieren.
Das wird ein „Nachfolger“ Lehmanns erst lernen müssen.
#6 Pünktchen 11:56:10 | Freitag, 28. September 2007
Aus dem Pfarrbrief der Gemeinde St. Josef in Mainz: . Hl. Messe im tridentinischen Ritus (Messe im überlieferten
Ritus) Mit Erlaubnis unseres Kardinals Karl Lehmann wird die Messe in unserer Pfarrei dienstags (18.00
Uhr) und sonntags (8.30 Uhr) im überlieferten Ritus gefeiert. Genaue Vorgaben sind bei der Feier im alten
Ritus einzuhalten und es darf keine Vermischung der Riten geben. So wird z.B. die Hl. Kommunion allein
als Mundkommunion gereicht. Die >>>> Homepage der Pfarrei St. Josef, Mainz www.st-joseph-mainz.de/<<<<
. Adresse und Kontaktmöglichkeiten: Pfarrgemeinde St. Joseph Josefstr. 74 55118 Mainz Tel.: 06131/611451
FAX: 06131/9725109 Der Pfarrer Josef Mohr hat die e-mail-Adresse: pfarrer@st-joseph-mainz.de Seine Tel.nr.
lautet: 06131/9725108
#3 Bokrug † 11:40:50 | Freitag, 28. September 2007
V II: Die Unzulässigkeit der Anerkennung zweier gültiger Versionen des Alten Testamentes Vor einiger
Zeit erklärte der amerikanische Kongress, in einem eigenartigen Akt der Unterwerfung, sein Einverständnis,
den Sieben Geboten Noahs den Status eines Gesetzes zu erteilen. (siehe auch Leserzeitung zum Thema B’Nai
Noach) Eine noch verrücktere Idee waren die zwei gültigen Versionen des Vatikan II. Ein Christ mag argumentieren,
dass das Neue Testament sich vom Alten unterscheidet, doch er sollte die Idee der Ablöse akzeptieren,
so wie es die Katholiken getan haben. Andererseits, kann man, so wie die Orthodoxen glauben, dass es nur
eine Zusage gibtund dass das Alte mit dem Neuen übereinstimmt. Dann sollte man feststellen, dass die
Juden, die Christus ablehnen, nicht mehr zur Gemeinschaft gehören. In keinem Fall kann jedoch ein Christ
behaupten, dass die jüdische Version gültig ist, denn sie untergräbt die grundlegende Bedeutung des
Opfers Christi. Somit kann es nur zu einer Zweiklassen Religion kommen, den erstklassigen ‘christlichen
Juden’, die beiden Versionen anhängen und den zweitklassigen Goyim, die nur die zweite Version übernommen
haben. Die Kirche sollte Juden aufnehmen und taufen, doch ohne ihnen einen speziellen Status zuzuerkennen.
Ansonsten wird die Kirche, die mächtigste Verteidigung gegen die laufende jüdische Offensive, untergejocht
und die majestätische Dame aus Strassburg wird von der Synagoge abgelöst. Die Kirche bzw. Ecclesia am
Dom von Straßburg symbolisiert die Sophia und den Heiligen Geist als Sonnenfrau. Die Hure Babylon ist
die jüd Schechinah