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Samstag, 29. September 2007 11:02
Die Alternative wäre gewesen, vier Spitäler zu schließen. Da entschlossen sich die Prälaten für die mörderischere Variante.
Zurück zum Artikel 19 Lesermeinungen:
Montag, 8. Oktober 2007 09:31
Josef Preßlmayer: Wiederholung verbessert nicht die Logik des Argumentes
„Ob die Kirche einen Schein ausstellt oder nicht ist dabei irrelevant, solang dies auch andere Institutionen tun“ meint Bendikt.

Wenn andere Institutionen des Abtreibungsnetzwerkes Tötungslizenzen ausstellen, exculpiert dies keineswegs eine katholische Beratungsstelle von der Mittäterschaft am Baby-Holocaust.

Wer eine solche Tötungslizenz in Form eines Beratungsscheines ausstellt, muss – wenn er zum Gebrauch seiner Vernunft fähig ist – damit rechnen, dass dieser Tötungsfreibrief auch gebraucht wird. Deshalb ist die Mittäterschaft jeder Institution am Baby-Genocid, die Tötungslizenzen in form von Beratungsscheinen austeilt, sei sie nun katholisch oder nicht, evident.

In seiner Enzyklika „Evangelium vitae“ hat der große Papst und Mensch Johannes Paul II. der „Botschaft des Lebens“ ein in seiner Einfühlsamkeit, selbst gegenüber Frauen, die abgetrieben haben, auch literarisch höchstwertiges Denkmal gesetzt, welches ein Vermächtnis des humanen Gewissens der ganzen Menscheit darstellt, das bisher unübertroffen ist.

Wer sich an diesem Menschen- und Gottesbild orientiert, sein Handeln danach richtet, sich dafür einsetzt und dafür kämpft, dass die Katholische Kirche diese Bastion der Humanität und des Liebesgebotes des Gottmenschen Jesus Christus nicht aufgibt, darf dankbar sein, dass er der Gnade teilhaftig wurde, den „guten Lauf“ des Paulus in diesem Leben gelaufen zu sein.
Donnerstag, 4. Oktober 2007 13:36
Benedikt: @ Josef Preßlmayer
Dass die Bischöfe dadurch aber keine Mittäter sind, weil auch andere Organisationen Beratungsscheine ausstellen, entbehrt jeder Logik.

Keineswegs. Juristisch gesehen liegt Mittäterschaft vor, wenn eine bewusste und gewollte Zusammenarbeit beim Tatentschluss und der Tatausführung vorliegt. Zudem muss Tatherrschaft gegeben sein. Der Scheinaussteller wirkt weder am Entschluss noch an der Ausführung mit, erst recht hat er keine Tatherrschaft. Auch Beihilfe kommt nicht in Frage, weil das Handeln des Ausstellers gar nicht darauf gerichtet ist, dass die Abtreibung auch wirklich vorgenommen wird. Juristisch gesehen sind die Vorwürfe „Mittäter“ und „Beihelfer“ daher nicht haltbar. Bleibt die moralische Verantwortung. Hier ist eben sehr wohl zu beachten, das eine Person, die zur Abtreibung entschlossen ist, auch einen Weg findet, dies zu tun. Ob die Kirche einen Schein ausstellt oder nicht ist dabei irrelevant, solange dies auch andere Institutionen tun. Der Anspruch der kirchl. Beratungsstelle richtete sich darauf, der Frau bzw Familie einen Ausweg aufzuzeigen und nicht, den Weg zur Abtreibungsklinik zu ebnen. Dementsprechend kann auch von einer moral. Verantwortung keine Rede sein, da man letztentlich an der Verhinderung(!) einer Tat gescheitert ist, die so oder so begangen worden wäre.

Wenigstens ist klar, dass sich die Kirche nicht am Abschlachten der Ungeborenen beteiligen (…) darf

Das war das Hauptmotiv JPII. Aber auch dafür ist ein hoher Preis zu zahlen…
Donnerstag, 4. Oktober 2007 12:17
Josef Preßlmayer: „Die Abtreibung wäre also so oder so erfolgt“
Benedikt meint, dass meine Auffassung, dass die deutschen Bischöfe „Mittäter“ der Kindermorde waren, falsch ist.

„Der Beratungsschein kann auch von nichtkirchlichen Organisationen ausgestellt werden“ ist seine Begründung.

Dass der Beratungsschein auch von nichtkirchlichen Organisationen ausgestellt werden kann, habe ich nicht bestritten.

Dass die Bischöfe dadurch aber keine Mittäter sind, weil auch andere Organisationen Beratungsscheine ausstellen, entbehrt jeder Logik.

Wer sich am Beratungsschein-Tötungsnetzwerk beteiligt, ist Mittäter. Nur weil andere auch Beratungsscheine ausstellen, sollen Bischöfe unschuldig sein?

„Die Abtreibung wäre also so oder so erfolgt“ begründet Benedikt die Unschuld der Bischöfe weiter. Auch wenn die Abtreibung tatsächlich „so oder so“ erfolgt wäre haben Nachfolger Jesu keine Tötungslizenzen auszustellen!

Dass die deutschen Bischöfe, nicht gratis versteht sich, ebenfalls solche „vogelfrei-Scheine“ ausstellten war eine große Hilfe für das Abtreibungsnetzwerk.

„Seht her, selbst die Bischöfe stellen Beratungsscheine aus“ konnten sie sagen. Dadurch konnten sie den Verbrechens-Charakter dieser Todesurteile für ungeborene Kinder verschleiern.

„Jetzt gehen alle zu Pro Familia.“

Wenigstens ist klar, dass sich die Kirche nicht am Abschlachten der Ungeborenen beteiligen und daraus finanziellen Gewinn ziehen darf.

Die Verantwortung ist klar geworden! Weder Regierung noch Abteibungsnetzwerk kann sich nun hinter den Bischöfen als Mittäter verstecke…
Dienstag, 2. Oktober 2007 11:25
Benedikt: @ Josef Preßlmayer
Wenn die deutschen Bischöfe Taten gesetzt haben, ohne welche das „verabscheuungswürdige Verbrechen der Abtreibung“ nicht begangen worden wäre, so sind sie „Mittäter“ im Sinne von „Evangelium vitae“ Kap. 62.

Solche Taten haben sie gesetzt, indem sie in den ihnen unterstehenden Beratungsstellen „Beratungsscheine“, also Dokumente ausstellen ließen, welche die Abtreibung voraussetzen.


Diese Auffassung ist falsch. Der Beratungsschein kann auch von nichtkirchlichen Organisationen ausgestellt werden. Die Abtreibung wäre also so oder so erfolgt. Jetzt gehen alle zu Pro Familia, die so einen Schien wollen. Ob das wohl eine Verbesserung ist?
Dienstag, 2. Oktober 2007 09:38
Josef Preßlmayer: „Die Exkommunikation trifft alle … ohne deren Handeln sie nicht begangen worden wäre.“
Wenn die deutschen Bischöfe Taten gesetzt haben, ohne welche das „verabscheuungswürdige Verbrechen der Abtreibung“ nicht begangen worden wäre, so sind sie „Mittäter“ im Sinne von „Evangelium vitae“ Kap. 62.

Solche Taten haben sie gesetzt, indem sie in den ihnen unterstehenden Beratungsstellen „Beratungsscheine“, also Dokumente ausstellen ließen, welche die Abtreibung voraussetzen.

Somit haben sich diese Bischöfe am Tod unzähliger unschuldiger, ungeborener Kinder schuldig gemacht und sind von selbst exkommuniziert.

Daran ist für jene, die einem Text einen Sinn entnehmen können, nicht zu rütteln.

Jeder, der die „Fristenlösung“ unterstützt, indem er Politiker und Parteien wählt, die für diese eintreten, ist ebenfalls Mittäter.

Ebenfalls Mittäter ist jeder Angehörige der Kirche, der die „Fristenlösung“ unterstützt, sei es die „Katholische Frauenbewegung“, deren Vorsitzende Margit Hauft für die Abtreibungspille eintrat oder wer Geld für einen Privatverein wie die „Aktion Leben Österreich“ zur Verfügung stellt, der auch nach dem Papstappell und der Absage von Kardinal Schönborn an die „Fristenlösung“ als nicht beizubehaltender „Status“ an der „Fristenlösung“ festhält.

Solange die Kirche der „Katholische Frauenbewegung“ und der „Aktion Leben Österreich“ Geld gibt, ist sie auch weiter Mittäter.

Schließlich sind alle „Komplizen der Mörder“, wie der polnische Jude Zygielbojm, der Selbstmord beging, jene nannte, die zum NS-Holocaust schwiegen und nun zum Baby-Holocaust schweigen!
Montag, 1. Oktober 2007 23:12
Graf von Galen: Wider den Mord an den Ungeborenen, @ Pascal
Auch wenn es Ihnen nicht paßt, aber auch vergewaltigte
Frauen haben nicht das Recht, Unschuldige zu meucheln.
Da wäre es moralischer, den Vergewaltiger zu töten.
Montag, 1. Oktober 2007 14:09
Pascal123: Pille danach???
Was wird denn hier für ein Wirbel veranstaltet.
Die „ Pille danach“ verhindert das mögliche befruchten und/ oder einnisten eines eventuell befruchteten Eis.
In diesem Stadium weiß man ja gar nicht ob Leben entstehen könnte,und wenn das Ei befruchtet sein sollte, wird das einnisten verhindert, und erst nach erfolgreicher einnistung würde sich Leben entwickeln, allein das ein Ei befruchtet ist, ist noch kein Indiz für eventuell entstehendes Leben.
Warum meinen eigentlich Männer darüber Urteilen zu können und müssen, was man Vergewaltigten Frauen zumuten kann und darf. Ert wenn Sie selber Vergewaltigt und schwanger sind, erst dann dürften Sie sich ein Urteil erlauben, vorher ist das nur heuchelei.
Möchten Sie ein Kind von Ihrem Vergewaltiger ausgtragen?
Wer das Frauen zumutet oder aufbürden möchten, hat nichts von dem Trauma einer Vergewaltigung verstanden., also SCH… halten.
Montag, 1. Oktober 2007 12:25
Benedikt: @ Josef Preßlmayer
Die dt. Bischöfe sind weder rechtlich noch kirchenrechtlich Mittäter, noch sind oder waren sie (soweit bekannt) Abtreibungsbefürworter.
Montag, 1. Oktober 2007 12:15
Josef Preßlmayer: Bischöfe als Abtreibungstäter?
„Wer eine Abtreibung vornimmt, zieht sich mit erfolgter Ausführung die Tatstrafe der Exkommunikation latae sententiae zu, das heißt die Strafe tritt von selbst durch Begehen der Straftat ein. Die Exkommunikation trifft alle, die diese Straftat in Kenntnis der Strafe begehen, somit auch jene Mittäter, ohne deren Handeln sie nicht begangen worden wäre.“

Diese Bischöfe sind zweifellos solche „Mittäter“ und mit allen kirchenrechtlichen Konsequenzen exkommuniziert.

Die Abreibungsverfechter sollten sich nicht zu früh freuen!

Auch die deutschen Bischöfe, bis auf den Löwen von Fulda, teilten Tötungslizenzen für abtreibungswillige Mütter aus, um das „Beratungshonorar“ zu lukrieren.

Unvergessen bleibt die Auseinandersetzung von Erzbischof Dyba mit den Bischöfen, die sich an das Blutgeld klammerten: „Ihr seid schlimmer wie Judas“ Warum? „Weil Judas seine Silberlinge zurückgegeben hat!“

Heute haben alle deutschen Bischöfe nach zähem Kampf mit dem großen Papst Johannes Paul II. auf ihre Tötungslizenz und das Blutgeld verzichten müssen.

Nicht anders wird es hoffentlich mit den vier Bischöfen geschehen!

Diese sollten ein Spendenkonto einrichten und jeder dieser Frauen 1 Million Dollar für das Austragen des Kindes mit anschließender Adoption zusichern. Dann dürfte dieses Problem gelöst sein.

Auch für „Aktion Leben Österreich“, die sich trotz Papstappell und Schönborns Absage an den derzeitigen „Status“ der „Fristenlösung“ noch immer für diese einsetzt, wird die Freude endend sein!
Sonntag, 30. September 2007 22:32
Graf von Galen: Wider den Mord an den Ungeborenen, @ Bokrug
Es gibt auch nicht-nationalistische Parteien, die sich gegen Abtreibung engagieren…

Das weiß ich. Diese interessieren mich aber nicht, da
ich katholisch und national denke.
Außerdem sind die ÖDP, CM usw. völlig
chancenlos und damit jede Stimme für diese
Polisekten für den Mülleimer. Ich will mir damit
kein Urteil über die Leute erlauben, die sich in o.g.
Parteien engagieren.
Sonntag, 30. September 2007 12:00
methusalix †: @Petrus Radii
Petrus Radii: Ketzer!

Diese Bischoefe sind Ketzer, die gar das Naturgesetz leugnen. Der Papst soll sie absetzen.


Dass diese Bischöfe für Sie „Ketzer“ sind ist nachvollziehbar. Wahrscheinlich sind für Sie ALLE Menschen, ausser Ihnen selbst natürlich, böse.

Aber warum glauben Sie, dass die Bischöfe ein Naturgesetz leugnen?

Geht das überhaupt?

Kann man leugnen dass Energie gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit ist?

Und wenn ja, was passiert dann? Wird Licht langsamer?
Sonntag, 30. September 2007 01:43
Leblhuber: @Bokrug alias Raziel:
Ich empfehle ihnen den Text „Pardes – eine Studie der Kabbalah“…
Ich habe Sie wegen Ihrer Abschreibübungen vehement angegriffen. Sie haben nicht darauf reagiert. Ich habe Ihnen Themen zur Diskussion vorgeschlagen, auch darauf sind Sie nicht eingegangen. Philon und die christliche Soziallehre dürften nicht zu Ihren Spezialgebieten gehören, obwohl Sie darauf Bezug nehmen.

Wie wäre es dann mit Israel Shamir? Sie zitieren ihn ja immer wieder. „Pardes-eine Studie der Kabbalah“ ist ja von ihm. Da darf man doch annehmen, dass Sie umfassend im Bilde sind.

Ich möchte wetten, dass Sie nicht einmal wissen, was PARDES heißt. Diskutieren wir doch über Shamir!

Über eine Quelle Ihres Wissens werden Sie sich doch einer Diskussion stellen können? Oder etwa auch da nicht???

Ich warte!!!

Leblhuber
Samstag, 29. September 2007 23:56
Bokrug †: @Graf von Galen:
Ich empfehle ihnen den Text „Pardes – eine Studie der Kabbalah“…

Fernr:

http://www.oedp.de

http://www.zeit-fragen.ch

Es gibt auch nicht-nationalistische Parteien, die sich gegen Abtreibung engagieren…

Grüsse

Bokrug
Samstag, 29. September 2007 23:46
Graf von Galen: Wider den Mord an den Ungeborenen
Traurig, daß sich auch Bischöfe an dem Morden
beteiligen und auch noch Ihnen anvertraute
Untergebene mit in dieses Verbrechen hineinziehen.
Samstag, 29. September 2007 20:16
Petrus Radii: Ketzer!
Diese Bischoefe sind Ketzer, die gar das Naturgesetz leugnen. Der Papst soll sie absetzen.
Samstag, 29. September 2007 13:11
sacerdos helveticus: Quellennachweis
Tarcisius wünscht eine Quelle, um gegebenenfalls beim Heiligen Stuhl intervenieren zu können:
Das Statement der Bischöfe habe ich gefunden auf der Homepage der Erzdiözese Hartfort, einer der beteiligten Diözesen. Das Dokument findet sich sogar auf der Eingangsseite.
www.archdioceseofhartford.org/
Samstag, 29. September 2007 13:07
Bokrug †: Papst fordert Solidarität mit den ArmenAP
Papst fordert Solidarität mit den ArmenAP
AP – vor 1 Stunde 4 MinutenCastel Gandolfo (AP) Papst
Benedikt XVI. hat am Sonntag zu mehr Solidarität mit
den Armen aufgerufen. Benedikt erklärte, im Leben gehe
es um die Wahl zwischen Gut und Böse,
Uneigennützigkeit und Egoismus, Ehrlichkeit und
Unehrlichkeit und letztendlich zwischen Gott und
Satan.

«Das Geld selbst ist nicht unredlich», sagte der
Papst. «Aber mehr als jede andere Sache kann es den
Menschen in einen blinden Egoismus führen.» Er
forderte die Wohlhabenden auf, ihre Reichtümer mit den
Armen zu teilen. Der Kapitalismus weise auch positive
Aspekte auf. Der Hunger in der Welt und die
Umweltzerstörung seien jedoch Beweise dafür, dass die
Profigier die Unterschiede zwischen Arm und Reich
verschärfe und zu einer «zerstörerischen Ausbeutung
des Planeten» führe.

Benedikt äußerte sich am Sonntag bei einem Besuch in
der Diözese von Velletri und später beim
traditionellen Sonntagsgebet in seiner Sommerresidenz
Castel Gandolfo südlich von Rom.

© 2007 The Associated Press. Alle Rechte Vorbehalten –
All Rights Reserved

http://de.news.yahoo.com/…n-arm-cfb2994_1.html
Samstag, 29. September 2007 13:01
Ein Schritt in die richtige Richtung. Gratulation.
Samstag, 29. September 2007 13:00
Tarcisius: Leider…
…fehlen mal wieder die Quellen für die genannten Informationen,so daß Kreuz.net uns die Gelegenheit vorenthält, in der Sache aktiv zu werden und an den Heiligen Stuhl zu appellieren.

Vielleicht wird das ja mal nachgeholt.
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