11:02:50 | Samstag, 29. September 2007
Die Alternative wäre gewesen, vier Spitäler zu schließen. Da entschlossen sich die Prälaten für die mörderischere Variante.

Mons. Michael Richard Cote von Norwich
(kreuz.net, Connecticut) Die vier Bischöfe des US-Bundesstaates Connecticut haben die Verteilung der
„Pille danach“ in katholischen Krankenhäusern abgesegnet.
Es handelt sich um den Erzbischof von Hartford,
Mons. Henry Joseph Mansell (69), den Bischof von Bridgeport, Mons. William Edward Lori (56), den Bischof
von Norwich, Mons. Michael Richard Cote (58), und den ukrainisch-katholischen Bischof von Stamford, Mons.
Paul Patrick Chomnycky (53).
In der kommenden Woche tritt in dem nordöstlichen US-Bundesstaat ein Gesetz
in Kraft, wonach Krankenhäuser allen Vergewaltigungsopfern präventiv Kindergift verabreichen müssen.
Die Kirche führt vier der dreißig Spitäler in Connecticut. Zwei Jahre lang hat sie sich gegen die
Zwangsverabreichung von Kindergift gewehrt.
Bisher hatten die Bischöfe erklärt, daß der Staat das
medizinische Personal nicht zwingen dürfe, gegen ihr moralisches Empfinden zu handeln und chemische Kinderabtreibungen
vorzunehmen.
Die Bischöfe überlegten auch, juristisch gegen die Zwangsmaßnahme vorzugehen und Meinungsfreiheit
einzufordern.
Schließlich schlugen sie vor, die „Pille danach“ in katholischen Spitälern nur dann zu
verabreichen, wenn zuvor ausgetestet worden sei, ob bei dem Vergewaltigungsopfer ein Eisprung noch nicht
stattgefunden habe.
Wenn bei einer Frau kein Ei springt, kommt auch keine Schwangerschaft zustande.
In diesem Fall hätten die Bischöfe das Kindertötungsgift präventiv mit gutem Gewissen verabreichen
können.
Bischöflicher GesinnungswandelIn einer gemeinsamen Stellungnahme vom vergangenen Donnerstag
stimmten die Bischöfe und die Direktoren der katholischen Kliniken den staatlichen Zwangsmaßnahmen zur
Gänze zu.
Ein Sprecher der Bischöfe erklärte, daß diese eine „Entwicklung im Denken“ durchgemacht
hätten.
In ihrem Dokument glauben die Prälaten, daß die katholische Morallehre zwar die Kinderabtreibung,
nicht aber Notfallverhütung für Vergewaltigungsopfer ablehne.
Da die Lehrautorität der Kirche diese
Thematik nicht definitiv gelöst habe und da es einen ernsthaften Zweifel gebe, wie die „Pille danach“
wirke, werde den katholischen Spitälern erlaubt, die „Pille danach“ an Vergewaltigungsopfer zu verbreiten,
ohne zuvor überprüft zu haben, ob ein Ei gesprungen sei.
In der Stellungnahme heißt es weiter: „Die
»Pille danach« auszuteilen, ohne einen Eisprungs-Test vorzunehmen, ist keine schlechte Tat an sich.“
Papst Johannes Paul II. warnt in Nummer 13 der Enzyklika ‘Evangelium Vitae’ vor chemischen Präparaten,
die „ebenso leicht wie Verhütungsmittel verbreitet werden und in Wirklichkeit als Abtreibungsmittel im
allerersten Entwicklungsstadium des neuen menschlichen Lebens wirken“.
In einem im Jahr 2000 veröffentlichten
Dokument der Päpstlichen Akademie für das Leben wird im Zusammenhang mit der Pille danach auf die „absolute
Unrechtmäßigkeit“ von abtreibenden Mitteln hingewiesen. Auch diejenigen, die an der Verteilung des chemischen
Giftes mitwirkten, würden volle moralische Verantwortung tragen.
Nach Angaben der kanadischen Lebensschutzseite
‘LifeSiteNews’ ist die präventive Verabreichung von Kindergift auch in katholischen Spitälern der US-Bundesstaaten
Wisconsin, Massachusetts, Colorado, New York, Kalifornien und Washington von den verantwortlichen Bischöfen
abgesegnet worden.
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methusalix † 12:00:39 | Sonntag, 30. September 2007
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Tarcisius 13:00:19 | Samstag, 29. September 2007