Pädophilie
Prälat in Bedrängnis
In einer großen italienischen Diözese hat sich die Affäre um einen unzüchtigen Pfarrer auf die Person des dortigen Weihbischofs ausgeweitet.
Der Weihbischof von Florenz, Mons Claudio Maniago.
Der Weihbischof von Florenz, Mons Claudio Maniago.
© www.webdiocesi.chiesacattolica.it
(kreuz.net) Vor über drei Jahren wurden in Florenz die ersten Vorwürfe gegen den heute 84jährigen Priester Lelio Cantini laut.

Hw. Cantini war der bekannte Pfarrer der Florentiner Gemeinde Regina della Pace. Dort wollte er ein Bollwerk gegen die linkskatholische Unterwanderung seiner Diözese errichten.

Aus seiner Pfarrei gingen zahlreiche Priesterberufungen hervor, die er – angeblich teilweise unter Druck – ins Seminar schickte, um eine neue Priestergeneration heranzubilden, weil er die diözesanen Strukturen für „verdorben“ hielt.

Doch seit Januar 2004 wird Hw. Cantini beschuldigt, Pfarrjugendliche beiden Geschlechtes im Alter von 10 bis 17 Jahren sexuell mißbraucht zu haben.

Den Mädchen soll er vor der Schändung erklärt haben, daß sie auf diese Weise „die vollkommenste eucharistische Gemeinschaft verwirklichen“ oder daß die Muttergottes Jesus schon mit zwölf Jahren geboren habe.

Um Druck auf die Gewissen auszuüben, benützte der Pfarrer auch seine langjährige Haushälterin Rosanna Saveri, welche als „die Seherin“ bekannt war.

Die dem Priester zur Last gelegten sexuellen Mißbräuche sollen sich in den Jahren 1975 bis 1985 zugetragen haben.

Aufgrund der Anklagen wurde Hw. Cantini im September 2005 von seinem Erzbischof in eine dreißig Kilometer entfernte Gemeinde versetzt.

Offiziell wurde dieser Schritt mit der Gesundheit des betagten Priesters begründet.

Zudem erklärte der kirchliche Vorgesetzte des Priesters, Ennio Kardinal Antonelli von Florenz, die bloße Versetzung des Priesters mit der Tatsache, daß die Beschuldigungen gegen ihn verjährt waren.

Doch angesichts des Ausmaßes der Anklagen wurde die Verjährung aufgehoben und ein kirchlicher Strafprozeß eingeleitet.

Der Prozeß wurde im Januar 2007 abgeschlossen.

In Zukunft darf der hochbetagte Priester keine Beichte mehr hören, die Messe nicht mehr öffentlich lesen und keine kirchlichen Ämter bekleiden. Er muß ein Jahr lang eine Hilfsorganisation unterstützen und täglich den Bußpsalm 51 oder die Lauretanische Litanei beten.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte keines der ungefähr zwanzig meist weiblichen Opfer des Priesters Anzeige gegen ihn erstattet.

Da sie die kirchlichen Strafmaßnahmen aber als unzureichend empfanden, wurde in der Zwischenzeit eine Strafklage gegen Hw. Cantini eingereicht.

Der beschuldigte Priester hat bisher keine Erklärung abgegeben.

Im vergangenen Frühling wurde der Medienrummel gegen den Priester so massiv, daß er sich mit seiner Haushälterin Rosanna Saveri in ein Kloster flüchtete.

Hw. Cantini wird inzwischen auch beschuldigt, bei zahlreichen Pfarreiangehörigen Geld oder Immobilien erschlichen zu haben.

Die Sache schien schon fast erledigt zu sein. Da fiel Mitte September ein Verdacht auf den Weihbischof von Florenz, Mons. Claudio Maniago (48).

Mons. Maniago, stammt aus der ehemaligen Pfarrei von Hw. Cantini und gilt als sein Lieblingszögling und enger Vertrauter.

Zwei Angestellte der Bischöflichen Kurie und zwei Priester beschuldigen Mons. Maniago, über die Aktivitäten von Hw. Cantini im Bild gewesen zu sein.

Hw. Cantini sei sein geistlicher Vater gewesen, und der Weihbischof habe ihn gedeckt.

Sie behaupteten auch, daß Mons. Maniago sie bedroht habe und zum Schweigen zwingen wollte.

Die Ankläger des Weihbischofs stammen aus dem altliberalen Lager, dem schon Hw. Cantini aus ideologischen Gründen ein Dorn im Auge war.

Nach Zeitungsberichten werden die gegen den Weihbischof gemachten Angaben von den Behörden als zuverlässig eingestuft.

Offiziell gilt der Weihbischof nicht als Verdächtiger. Dennoch begann die Polizei, das Verhältnis zwischen ihm und dem fehlbaren Priester auszuleuchten.

Die Behörden besorgten sich die Liste der Telephongespräche, die von Mons. Maniago in den letzten Monaten geführt wurden.

Dabei stellte sich heraus, daß der Weihbischof zwischen Januar und Juni mehrmals mit der Haushälterin von Hw. Cantini und zweimal mit ihm selber telephoniert hat. Jetzt will die Polizei die Gründe für diese Anrufe wissen.

Auch die Bankkonten des Weihbischofs wurden überprüft.

Am 21. April meldete sich ein gewisser Paolo C. (40) bei der Polizei.

Er gab sich als Homo-Unzüchtiger aus, der im August 1996 eine Anzeige für „sadomasochistische Treffen“ aufgegeben habe.

Darauf sei es zu einem Kontakt mit einem Priester gekommen, der sich als „Don Andrea“ vorgestellt habe.

Der Priester habe ihn zu einem Schlafzimmer in einem Pfarrhaus gebracht, wo ein weiterer Priester und zwei Jugendliche gewartet hätten.

Der Homo-Unzüchtige erklärte, in dieser Nacht widernatürliche Perversitäten ausgeführt zu haben.

Am nächsten Tag sei ein weiterer Priester erschienen, den alle „Chef“ genannt hätten. Aufgrund von Photos habe er diesen Geistlichen später als Weihbischof Claudio Maniago erkannt.

In seiner abenteuerlichen Erzählung berichtete der Homo-Unzüchtige auch, daß ihm damals ein Schweigegeld von etwa drei Millionen Lire – etwa 1500 Euro – ausgezahlt worden sei.

Angeblich ist es der Polizei gelungen, die Bewegung dieser Summe auf einem Konto des Weihbischofs nachzuvollziehen.

Die Erzdiözese Florenz hat indessen alle Anschuldigungen gegen Mons. Maniago kategorisch zurückgewiesen.

Am 24. September veröffentlichte Kardinal Antonelli einen Brief an die Gläubigen. Darin bezeichnet er die Anschuldigungen gegen seinen Weihbischof als „absolut unzuverlässig und unwahrscheinlich“.

Inzwischen hat die Erzdiözese gegen die italienische Justiz auch eine Anzeige wegen Rufmord gestellt.

Doch eines ist jetzt schon klar. Unabhängig vom Ausgang des gegenwärtigen Sturmes, dürfte Mons. Maniago keine Chancen mehr auf den im Laufe des Jahres 2008 freiwerdenden Bischofssitz von Pisa haben.
      
24 Lesermeinungen
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#24   wachsamer katholik   23:58:13 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
ist kreuz.net noch zu retten ?
Es schockiert mich wie hier einem wenn auch schon sehr alten Priester der offensichtlich „Dreck am Stecken“ hat, die sprichwörtliche Stange gehalten wird und immer korrekt mit Hochwürden tituliert wird, während man einem homosexuell Veranlagten immerwährend als homounzüchtigen verunglimpft !
Wo bleibt hier die journlistische Korrektheit und Fairness Hr.(od. Fr.) Redaktuer ?!
Die Rechtslastigkeit von kreuz.net ist ja zum kotzen !!
Aber ich bin ja der festen Überzeugung das der öterr. AVT ( Amt für Verfassungsschutz u. Terroriusmusbekämpfung ) sowie auch ähnliche Einrichtungen der anderen deutschsprachigen Länder längst reglemäßig ein Auge drauf werfen, und hoffentlich zum gegeben Zeitpunkt einschreiten und Euch den Laden abdrehen !!
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#23   raindance1 †   15:12:36 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Wahrheit
natürlich muss ein Nachrichtendienst Wahrheiten verbreiten, was denn sonst???
Und wenn es nur Vermutungen, Behauptungen sind, wenn weitererzählt wird was andere behaupten, dann muss jeder Leser deutlich darauf hingewiesen werden, dass ein Nachweis für die Geschichte bzw. für einen Teil der Behauptungen nicht erbracht werden kann.
Und da man bei kreuz.net jetzt schon hingeht und die Aussage eines achso üblen Homo-Unzüchtigen als Beweis der Wahrheit nimmt zeigt doch wie wenig hier nach der Wahrheit gesucht wurde.
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#22   Karl Rahna   14:48:16 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Ewige Wahrheiten…
Bei Don Lelio sind wir nicht auf Vermutungen angewiesen. Was Mons. Maniago angeht, gilt doch: Iudex ergo cum sedebit, quidquid latet apparebit – das gilt nicht erst für das Jüngste Gericht.
Selbstverständlich muss +.net darüber berichten, und es hat dies SEHR angemessen getan. Soll ein Nachrichtendienst bloß absolut gültige, ewige Wahrheiten verbreiten? Dann würde er mutieren zu Institutiones philosophico-theologicae ad mentem Divi Thomae.
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#21   Bokrug †   14:29:16 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Heinz Josef:
Sehr richtig.
Zumal die Hexenverfolgungen ja ein Produkt der NEUZEIT sind…
Sie begannen, als das von 1150 bis 1450 – 1500 (in den leztzten 50 Jahren des Mittelalters wurde es von den freimaurerischen Fuggern, die dem Ordo Bucentauro in Venedig angehörten und zusammen mit den venezianisch-lombardischen Bankiers sowie den hanseatischen Kaufmanns-Logen und den späteren Calvinisten der Niederlande das Finanzkapital kontrollierten, abgeschafft) existierende mittelalterliche Schwundgeld-System ausgehebelt wurde.
Kriege und zunehmende Krankheiten und Verelendung waren die Folge…
WUCHER…du kannst nicht Gott und dem Mammon dienen…
Das finstere Zeitalter begann im Grunde erst mit dem Ende bzw. der Spätzeit der Renaissance…
Die Renaissance baute auf dem Boden der Errungenschaften von grossen christlichen Philosophen wie Duns Scotus und Scotus Eriugena sowie auch Pico della Mirandola und Reuchlin, dem Sponheimer Trithemius und auch anderen auf…viele Christen begründeten den Humanismus mit…
www.artfond.de/geldseite
Auf protestantischer Seite predigte später Luther gegen den Wucher und war Erasmus von Rotterdam einer der grossen christlichen Humanisten, sehr viel später noch Leibniz einer der Begründer der Aufklärung (neben Nikolaus von Kues bzw. Cusanus und Comenius)
Im Mittelalter wurden massive Städtegründungen vorgenommen, die grosse Blütezeit der Hanse-Städte war von 1150 bis 1450 – 1500…Kapital stand zur Verfügung. Auch die Dombauzeit war im Mittelalter.
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#20   raindance1 †   13:04:59 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Opfer
gab es nun Opfer oder gab es keine?…ich kann nur lesen wer sich wann vielleicht mit wem getroffen haben soll und was da angeblich passiert sei und das ein Homo-Unzüchtiger sich für lächerliche 1500 EUR zum schweigen hat zwingen lassen…wobei ich mich schon wundere, dies nur am Rande, das ein Homo-Unzüchtiger sich an ein Ereignis von 1996 so genau erinnern kann…schliesslich hat uns kreuz.net doch immer wieder beigebracht, dass eben diese leute ununterbrochen am unzüchtigen rumvögeln sind…wie will der also noch wissen, was vor elf Jahren genau passiert ist?
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#19   Karl Rahna   12:38:22 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Bei aller Tragik
Immerhin waren die Opfer von Don Lelio zumeist Frauen.
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#18   raindance1 †   12:06:02 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Aufarbeitung?
wenn ein Artikel durchgängig mit den Worten „soll“ und „angeblich“ geschrieben ist, dann ist das Märchenstunde. Mit Aufarbeitung hat das nichts zu tun. Wenn jemand so miserabel recherchiert oder dies gar nicht tut dann hat er auch nichts zu schreiben.
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#17   Heinz Josef   08:13:58 | Dienstag, 2. Oktober 2007
finsteres Mittelalter???
Leider ist die reguläre Kirchenhierarchie nach dem Pastoralkonzil in weiten Kirchenteilen wieder in einem Zustand wie im finsteren Mittelalter.
Wie kommt es, dass Sie das Mittelalter finster nennen? Solche Verzerrungen von einem Mann der Tradition?
Albertus Magnus, Thomas von Aquin, Franziskus von Assisi, Dominikus, Bernhard, …
Wenn man Finsternis sucht wird man bei anderen Zeitaltern eher fündig. Wie wär es z.b. mit der Neuzeit?
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#16   Rudolfus   23:50:31 | Montag, 1. Oktober 2007
Das perfide und bösartige Wirken des Teufels und der Hölle nicht nur in der Welt, sondern auch in
der Kirche Christi ist immer wieder erschütternd.
Leider ist die reguläre Kirchenhierarchie nach dem Pastoralkonzil in weiten Kirchenteilen wieder in einem Zustand wie im finsteren Mittelalter.
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#15   Karl Rahna   23:45:11 | Montag, 1. Oktober 2007
Märchenstunde?
Erstmal sollte man sich informieren: hier news.google.it/news?hl=it&ned=it&q….
Mit der BILD-Zeitung hat das alles leider nichts zu tun.
Dank an die Redaktion für die prompte Aufarbeitung dieses Materials. Schade, dass Sie immer noch die einzigen sind: hier news.google.de/news?hl=de&ned=de&q….
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#14   raindance1 †   19:10:28 | Montag, 1. Oktober 2007
Märchenstunde
einige kreuz.net Autoren sollten sich bei der BildZeitung bewerben…
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#13   DocRöntgen   15:25:35 | Montag, 1. Oktober 2007
Nun mal abwarten, Redaktion!
In seiner abenteuerlichen Erzählung berichtete der Homo-Unzüchtige…
Abenteurlich??? Möglicherweise. Vielleicht aber auch die Darlegung von Fakten. Unwahrscheinlich, dass hier alles frei erfunden ist, um einen Kirchenmann in Mißkredit zu bringen.
Es zeigt sich auch in diesem Fall: Kirchenfunktionäre sind Menschen und fehlbar, wie jeder andere Mensch auch.
Die Glaubenslehre gibt Regeln vor, die offensichtlich gegen manchen Trieb nicht ankommen. Vor dem Gesetz sollten Geistliche und Nicht-Geistliche immer gleich behandelt werden. Weder ein erhöhter Moralanspruch, noch eine Vertuschung helfen bei der Aufarbeitung und
Bewertung solcher Fälle.
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#12   nonnobisdomine   14:20:10 | Montag, 1. Oktober 2007
Energien zum sich selbstnennenden „landorganisten“ zu verschwenden …
ist vergebene Mühe.
Ein Hassprediger ist er.
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#11   turk   14:11:52 | Montag, 1. Oktober 2007
Es wird alles auffliegen
Es wird alles auffliegen
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#10   Romulus   13:11:29 | Montag, 1. Oktober 2007
Neues Pfingsten
Um Druck auf die Gewissen auszuüben, benützte der Pfarrer auch seine langjährige Haushälterin Rosanna Saveri, welche als „die Seherin“ bekannt war.
Das Neue Pfingsten eben. Damit muss man rechner, dass manche Naivlinge diese Worthülsen wörtlich nehmen. :-]
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#9   landorganist   12:44:12 | Montag, 1. Oktober 2007
@litterae
Gaaaaanz ruhig, es ist doch offensichtlich, dass es sich nicht lohnt, für Leute wie diesen Ruhrpottler auch nur die leiseste Energie zu verschwenden. Das ist doch ein von der „Redaktion“ beauftragter Provokateur. Nur damit der der Blödsinn zu erklären, den dieser ablässt.
Irgendwann wird er in den vielzitierten Gnadenstsrömen jämmerlich absaufen.
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#8   landorganist   12:44:12 | Montag, 1. Oktober 2007
@litterae
Gaaaaanz ruhig, es ist doch offensichtlich, dass es sich nicht lohnt, für Leute wie diesen Ruhrpottler auch nur die leiseste Energie zu verschwenden. Das ist doch ein von der „Redaktion“ beauftragter Provokateur. Nur damit der der Blödsinn zu erklären, den dieser ablässt.
Irgendwann wird er in den vielzitierten Gnadenstsrömen jämmerlich absaufen.
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#7   litterae sunt divitiae   12:26:49 | Montag, 1. Oktober 2007
@Ruhrgebietler
SIE leben hinter dem Mond!
Wieso? Weil ich die Tatsachen sehe?
Erheben Sie sich gg. den Stellenabbau in der Kirche, gg. den sog. Herrn Bischof!
Und was soll der sog. Herr Bischof tun, wenn er keine Priester mehr hat? In unserem Bistum gehen jährlich im Durchschnitt 18 Priester in Ruhestand, nur fünf neue werden geweiht. Welcher Stellenabbau denn? Den Stellenabbau gibt es nur bei Laientheologen (was natürlich schlimm genug ist), bei Priestern ganz sicher nicht. Aber der Bischof hat nicht mehr Priester als er hat und daher sind (auch aus finanziellen Gesichtspunkten) derartig große Pfarrverbände unumgänglich geworden. Da können Sie sich beim Bischof noch so beschweren.
Und in so großen Pfarrverbänden ist ein Pfarrer eher Organisator, Delegator, Koordinator, Manager – man redet ja in unserem Bistum schon vom presbyterialen Episkopat – Pfarrer also, die man nur ab und an mal sieht und die nur noch relativ wenig persönliche Seelsorge bei Gläubigen werden machen können, ähnlich wie ein kleiner Bischof. Das ist ein ganz anderes Priesterbild als früher, als es in unserer Gemeinde noch einen eigenen Pfarrer für knapp 2000 Seelen gab.
Und dann reden Sie von Kaffeekränzchen bei der Kfd – das ist unerträglich! Mag ja sein, dass Sie pfarrer kennen, die sich derzeit noch einen faulen Lenz machen können. In naher Zukunft aber können Sie das knicken. So wie vieles andere auch. Die Zeiten ändern sich eben und man sollte versuchen, das beste draus zu machen.
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#6   Ministrant   12:22:50 | Montag, 1. Oktober 2007
****kreuz.net…
schürt mal wieder die Gerüchteküche, es kann dabei ja auch ein Bischof der römisch- katholischen Kirche schlecht geredet werden, da ist hetz.net natürlich sofort dabei…
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#5   r.ruhrgebietler   12:07:22 | Montag, 1. Oktober 2007
@litterae sunt divitiae – ich weiss es!
bei den V-II-Sektieren ist es das Hobby, die Frauengemeinschaft, das Kaffekränzchen mit den Seniorinnen.
Ohrenbeichte hören, hhlg. Opfermesse würdige zelebrieren, würdige Sakramente spenden, Exorzismus beten??
Was reden Sie denn da? Haben Sie überhaupt eine Ahnung, was ein Pfarrer macht?
Leider ja! Ich kann kann Ihnen mannigfach davon Zeugnis ablegen! Also regen Sie sich nich auf.
In naher Zukunft werden in unserem Bistum die meisten Pfarrer jeweils rund 15000 Katholiken zu betreuen haben.
SIE leben hinter dem Mond! Und sollten Sie Priester sein, da erheben Sie sich endlich und tun was! Erheben Sie sich gg. den Stellenabbau in der Kirche, gg. den sog. Herrn Bischof! Lamentieren Sie nicht rum! Werden Sie endlich wach!
Volkskirche? Die ist längst dahin. Volksfrömmigkeit? Schnee von gestern – daran sind maßgeblich die V-II-Sektierer schuld! Wo sind die Gläubigen, die sich durch tugendhafte und vorbildliche Priester überzeugt fühlen??? nennen Sie mir solche Priester! Und es ist nicht richtig die 50er jahre zu zitieren – die Priester haben sich doch einlullen lassen vom Wohlstand! ich kenne da z.B. einen der konnte nicht Fillialleiter bei einer Bank werden und fühlte sich – oh Wunder! – zum Priesterstand berufen. Dort wurde er dann Pfarrer… Versehgänge? Fehlanzeige… noch mehr solche Exponate der V-II-Sektierer? Ich habe da genügend Details!
Also blähen Sie hier nicht herum – es ist unerträglich!
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#4   litterae sunt divitiae   11:57:52 | Montag, 1. Oktober 2007
@Ruhrgebietler
bei dei V-II-Sektieren ist es das Hobby, die Frauengemeinschaft, das Kaffekränzchen mit den Seniorinnen.
Ohrenbeichte hören, hhlg. Opfermesse würdige zelebrieren, würdige Sakramente spenden, Exorzismus beten??
Was reden Sie denn da? Haben Sie überhaupt eine Ahnung, was ein Pfarrer macht? In naher Zukunft werden in unserem Bistum die meisten Pfarrer jeweils rund 15000 Katholiken zu betreuen haben. Und dann reden Sie etwas von Kaffekränzchen, Ohrenbeichte, Exorzismus… Sie leben hinterm Mond. Die Zeit der Volkskirche ist in Dtl. schon längst vorbei. Der Beruf des Pfarrers ist ein anderer geworden, als in den hochgepriesenen goldenen 50er Jahren.
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#3   r.ruhrgebietler   11:49:17 | Montag, 1. Oktober 2007
@landorganist – tzzz
aber Sie haben Recht! Ach ja…die „guten“ alten Zeiten! Da sehnt sich ja manch einer zurück zu diesen Piussen… so ist es!! Dort gab es noch Priester, denen GOTTESDIENST das höchste anliegen war – bei dei V-II-Sektieren ist es das Hobby, die Frauengemeinschaft, das Kaffekränzchen mit den Seniorinnen.
Ohrenbeichte hören, hhlg. Opfermesse würdige zelebrieren, würdige Sakramente spenden, Exorzismus beten?? Fehlanzeige!!
Wie tief ist die Amtskirche gesunken (tendenz noch tiefer fallend!)
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#2   landorganist   10:55:22 | Montag, 1. Oktober 2007
Ach ja…
die „guten“ alten Zeiten! Da sehnt sich ja manch einer zurück zu diesen Piussen…
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#1   Karl Murx   10:23:05 | Montag, 1. Oktober 2007
Sixtus V. und Pius V…
…hätten solche Leute hingerichtet.
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