Kürzlich wurde er im Seminar der Piusbruderschaft
im Schweizerischen Ecône zum Priester geweiht.
Die Abtei Bellaigue zählt gegenwärtig vierzig Mönche.
Die Tendenz ist steigend.
Pater Huber befindet sich gegenwärtig noch in Deutschland und hält in einigen
Kirchen der Piusbruderschaft Nachprimiz.
Anschließend wird er in sein Kloster nach Frankreich zurückkehren.
Im Augenblick laufen in Monschau auf dem Gebiet des Bistums Aachen Verhandlungen, um das ehemalige Kloster
Reichenstein den Benediktinern von Bellaigue zu übergeben.
Damit wären die Voraussetzungen geschaffen,
um in Deutschland eine schon seit längerem geplante erste Niederlassung von altgläubigen Benediktinern
zu realisieren.
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19 Lesermeinungen
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Lieber Müller Davon abgrenzend könnte man dann doch von „neugläubig“ reden. Das ist dann doch ein wunderbarer
Begriff: neu den Glauben leben und verkünden.Also zählt doch nicht nur das alte! Übrigens: die wahre
Kirche subsisitert in der römisch-katholischen Kirche, aber scheint es auch anderswo Spuren der Wahrheit
zu geben. Ich hoffe, Sie sind nicht wirklich n e u g l ä u b i g, sondern lediglich zweckoptimistisch.
Denken Sie daran, was der Heiland geboten hat, denen zu tun, die ein „neues“ Evangelium, näherhin den
Glauben des 2. Vatikanums, zu verkünden!
Was meint „altgläubig“??? Davon abgrenzend könnte man dann doch von „neugläubig“ reden. Das ist dann
doch ein wunderbarer Begriff: neu den Glauben leben und verkünden.Also zählt doch nicht nur das alte!
Übrigens: die wahre Kirche subsisitert in der römisch-katholischen Kirche, aber scheint es auch anderswo
Spuren der Wahrheit zu geben.
Die „Zweitausgaben“ der Orden unter dem Dach der Priesterlichen Bruderschaft St. Pius’ X. Dank sei Gott,
daß diese Zweitausgaben unter dem Dach der Priesterlichen Bruderschaft weiterleben, nachdem diese ja
bekanntlich unter der regulären Kirchenhierarchie nur mehr formell, und nicht mehr real, weiterbestehen,
nachdem in sämtlichen Orden unter dem Dach der regulären Hierarchie der „Konzilsgeist“ gewütet hat,
der bekanntlich mit dem Heiligen Geist nichts zu tun hat, sondern mit dessen Feind, dem Geist der Dämonenwelt.
@Bokrug / Sie hängen der Markionismusirrlehre an Der Gottesname, unter dem sich Gott dem Moses offenbarte,
ist JHWH. Der Gott, der sich im Alten Bund offenbarte, ist der wahre Gott, und derselbe Gott des heutigen
Neuen Bundes. Gott ist – wegen der ewigen Gerechtigkeit – selbstverständlich auch ein strafender Gott:
„Gott ist ein strenger Richter, der das Gute belohnt und das Böse bestraft: Wenn nicht in dieser Welt,
dann in der Nächsten.“ (siehe katholischer Katechismus, z.B. auf www.FSSPX.de)
Die irrlehrende „Konzilskirche“ und ihr großer „Erfolg“ in den jungen Generationen seit 1965 bis heute
Ohne diese Pius-Hanseln ist die Kirche ungeheuer lebendig. Ich habe am Sonntag wieder einmal die Gelegenheit
gehabt, die Messe unter mehreren Tausend jungen Leuten, meist Gymnasiasten , zu feiern…; einfach wunderbar!
Der große Erfolg der irrlehrenden „Konzilskirche“, die nicht die katholische Kirche ist, zeigt sich ja
insbesonders in den jungen Generationen, wie man Sonntag für Sonntag in allen regulären Kirchen in den
deutschen und westeuropäischen Ländern feststellen kann. Die lebendige Kirche beschränkt sich anscheinend
auf die Generationen vor 1965.
ungeheuer lebendig Ohne diese Pius-Hanseln ist die Kirche ungeheuer lebendig. Ich habe am Sonntag wieder
einmal die Gelegenheit gehabt, die Messe unter mehreren Tausend jungen Leuten, meist Gymnasiasten , zu
feiern…; einfach wunderbar! Konzelebration von 3 Priestern mit Diakon … mindestens 20 Messdiener …
die Kommunionausteilung dauerte rund 10 Minuten – bei 4 Klerikern und 12 Kommunionhelfern! Insgesamt dauerte
die Messe rund 2 Stunden … gesungen wurde unter Anleitung durch einen Jugendchor und unter Begleitung
eines keyboardes …;; es war eine helle Freude!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! und natuerlich im ordentlichen Ritus!
und wieder ein Streiter mehr für Jesus Christus und zu SEINER Verherrlichung! Wer da von „suspendiert“
etc. tippert hat nicht einmal den ersten Schritt in Richtung Glauben getan! Aber auch für diese Seelen
soll gebetet werden! Hätten wir doch nur mehr solcher gegfälligen Priester! Gelobt sei Jesus Christus
im allerheiligsten Altarsakrament!
#9 Bokrug † 20:40:06 | Samstag, 29. September 2007
@Sozialkatholisch: Es ist mir sehr wichtig zu erklären… …das das Fegefeuer mittel- und neuplatonisch
im Sinen christlicher Gnosis aufzufassen ist. Siehe auch Dionysios Pseudo-Areopagita. Paulus benutzt ja
auch den Begriff „wie durch eine Feuer hindurch“ gerettet. Die ersten Christen waren sehr schlichte Leute –
das wirkte bis Dante Alighieri nach – viel zu vermenschlichte Vorstellungen. Klemens von Alexandrien und
Origenes und später Duns Scotus und Scotus Eriugena haben weiter gedacht. Im Grunde ist das Fegefeuer
ein Geschenk und eine Gnade…der Errettung. Sphärenaufstieg wie im Neuplatonismus und der christlichen
Gnosis (Paulus – Bekannter des Philo von Alexandrien, Johannes, Klemens von Alexandrien). Paulus sagt
ja auch, dass die Leute „wie durch eine Feuer hindurch“ gerettet werden…die Reinigung ist sozusagen
auch eine Gnade. Johannes verwendet den LOGOS-Begriff im platonischen und mittelplatonischen Sinn. Tatsache…ich
glaube nicht, dass die Welt bis 2100 gänzlich zerstört wird. Eher ist es so, dass es wohl ein neues
Zeitalter werden wird…nach dem Fische-Zeitalter das Wassermann-Zeitalter…Apocalypso…Neubeginn. Jede
grosse Zivilisation zerstört sich selbst – so wohl auch die unsere. Christus predigte gegen den Wucher –
auch der grosse Philosoph ARISTOTELES wandte sich dagegen. Das römische Reich ging an der Kapitalakkumulation
einer einer kleinen reichen und korrupten Oberschicht zugrunde…damals wie heute… Die Griechen hatten –
wie später das Mittelalter – ein Schwundgeld. Ihre Zivilisation wurde danach ausgewuchert – Zerfall.
@ Bokrug Das stimmt, der fremde Wundertäter aus dem NT kann man wohl keiner apostolischen Kirche zurechnen.
Lutheraner und manche Freikirchen haben aber hin und wieder auch mal ganz vernünftige Leute und sind
nicht apostolisch, einen fremden Wundertäter könnte man dann ja auch dort sehen. Alle die später bei
Christus sind, sind dann bewusst katholisch, denn dann wird ein Hirt und eine Herde sein. Ich kann mir
wirklich vorstellen das es Christen gibt die gar nicht wissen wie katholisch sie sind. Den Heiden denen
Paulus die Errettung zuspricht haben in und durch die Natur Gottes Gerechtigkeit erkannt und müssen auch
Akte von Buße, Reue und Umkehr haben. Das Fegefeuer, oder das große göttliche Krankenhaus ist ein unvorstellbares
schönes Geschenk, denn ohne ihm wäre es im Himmel bestimmt nicht sonderlich voll. Wir leben ja schon
ca. 2000 Jahre in der Endzeit und das oder ein riesengroßes Elend wird mit Sicherheit noch vor 2100 eintreffen.
#6 Bokrug † 16:38:14 | Samstag, 29. September 2007
Es gibt zweifelsfrei… …mehrere legitime christliche Kirchen in authentischer apostolischer Nachfolge.
Dazu ist auch die orthodoxe Kirche Russlands und sind die Thomas-Christen Indiens zu zählen… Tatsache
ist, dass das Zitat mit dem fremen Wundertäter, den die Jünger nicht am predigen hindern sollten weil
es ihm erlaubt war inn Jesu Namen zu sprechen, mehrfach im NT vorkommt…allein dies widerspricht schon
der These von der alleinseligmachenden römischen Kirche… Ferner billigte auch Paulus den Heiden einen
Anteil am Logos in der göttlichen Vernunft zu…im Johannes-Evangelium ist ja auch wie bei Paulus von
den „gerechten Heiden“ die Rede, die in den Limbus, einen Ort Jenseits von Himmel und Hölle oder neuplatonisch
aufzufassendem Fegefeuer (als Sphärenaufstieg der Seele) gehen… Wir leben in Apokalyptischen Zeiten…bis
2100 findet eine masive Auflösung der Elemente statt, von der auch in der Johannes-Apokalypse mit ihren
astro-Symboliken die Rede ist… …ww.johannesoffenbarung.de/ Grüsse Bokrug
@ Bokrug Ich wollte gar nicht auf das Christsein hinaus, nur auf die Trennung untereinander, voneinander.
Bei den Mormonen und Zeugen Jehovas habe ich schon Probleme sie konkret als Christen zu sehen, aber mehr
weiß wohl nur der Liebe Gott. Zu den fremden Wundertäter kann ich nur sagen das wohl einige woanders
gibt die gar nicht wissen wie katholisch sie sind. Es gibt natürlich mehrere Apostolische Kirchen, unseren
Apostel, den hl. Petrus teilen wir uns sogar mit Antiochien, den Vorsitz in der Liebe gebührt aber Rom.
#4 Bokrug † 16:21:56 | Samstag, 29. September 2007
Ich würde… …auch die anderen neutestamentárisch ausgerichteten christlichen Konfessionen als wahre
Christen anerkennen. Nur nicht die alttestamentarisch ausgerichteten Zeugen Jehovas (Neo-Judentum ). Begründbar
ist dies durch das Zitat vom fremden Wundertäter, dass mehrfach im NT vorkommt…Christus sagte seinen
Jüngern, sie sollten ihn nicht am predigen in seinem (Christi) Namen hindern…obwohl er ihnen nicht
nachfolgen wollte. So war es…und auch schreibt Christus: Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen
sind, da bin ich mitten unter ihnen. Es gibt sehr wohl verschiedene legitime apostolische Traditionen…Johannes
war ja der erste unter den Jüngern…der unter dem Kreuz stand und zu dessen Adoptiv-Mutter Maria als
Mutter der Kirche von Jesus gemacht wurde. Grüsse Bokrug
@ Mrunknown Wer ist eigentlich mehr im Schisma, Mormonen, Zeugen Jehovas, Lutheraner, Alt Katholiken,
russisch Orthodoxe, Traditionalisten? Stimmt die Reihenfolge so wie ich sie oben gemacht habe? Oder kann
man bei den Traditionalisten nur von einem schismatischen Akt sprechen der kein direktes Schisma (Trennung)
ist?
#2 misterunknown 16:01:06 | Samstag, 29. September 2007
„altgläubig?“ „Damit wären die Voraussetzungen geschaffen, um in Deutschland eine schon seit längerem
geplante erste Niederlassung von altgläubigen Benediktinern zu realisieren.“ richtig müßte es wohl
heißen: „traditionsorientierten, jedoch schismatischen Benediktinern“
Bellaigue Pater Huber befindet sich gegenwärtig noch in Deutschland und hält in einigen Kirchen der
Piusbruderschaft Nachprimiz. Also in früheren kreuz.net-Berichten wurde immer darauf hingewiesen, dass
die Abtei Bellaigue streng die Benediktinerregel beachte. Was treibt sich dieser Mönch dann im Ausland
herum, anstatt in seinem Kloster auszuharren? Und wieso wurde er nicht, wie es die Benediktinerregel vorschreibt,
nach Absprache mit seinem Diözesanbischof zum Priester geweiht?