Piusbruderschaft
Erste Heimatprimiz eines deutschen Pius-Benediktiners
Ein Sohn seiner Heimat zelebrierte kürzlich im Allgäu im Freien und unter einem Zeltdach seine erste Heilige Messe.
Sakramentaler Segen am Ende der Primizmesse.
Sakramentaler Segen am Ende der Primizmesse.
© fsspx.info
(kreuz.net, Marktoberdorf) Am vergangenen 22. September hielt Pater Bernhard Huber OSB in Marktoberdorf seine feierliche Heimatprimiz.

Marktoberdorf ist Kreisstadt des Landkreises Ostallgäu im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben.

Pater Huber gehört zur französischen Benediktinerabtei Bellaigue, die mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. verbunden ist.

Er ist der erste Deutsche, der in der Abtei seine ewige Profeß abgelegt hat.

Primizmesse von Pater Huber OSB
Der festlich geschmückte Altarraum.Pater Huber beim Beginn der Messe.Die Primizbraut brachte die Krone.
Kürzlich wurde er im Seminar der Piusbruderschaft im Schweizerischen Ecône zum Priester geweiht.

Die Abtei Bellaigue zählt gegenwärtig vierzig Mönche. Die Tendenz ist steigend.

Pater Huber befindet sich gegenwärtig noch in Deutschland und hält in einigen Kirchen der Piusbruderschaft Nachprimiz.

Anschließend wird er in sein Kloster nach Frankreich zurückkehren.

Im Augenblick laufen in Monschau auf dem Gebiet des Bistums Aachen Verhandlungen, um das ehemalige Kloster Reichenstein den Benediktinern von Bellaigue zu übergeben.

Damit wären die Voraussetzungen geschaffen, um in Deutschland eine schon seit längerem geplante erste Niederlassung von altgläubigen Benediktinern zu realisieren.
      
19 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#19   Artois †   11:00:43 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Lieber Müller
Davon abgrenzend könnte man dann doch von „neugläubig“ reden. Das ist dann doch ein wunderbarer Begriff: neu den Glauben leben und verkünden.Also zählt doch nicht nur das alte! Übrigens: die wahre Kirche subsisitert in der römisch-katholischen Kirche, aber scheint es auch anderswo Spuren der Wahrheit zu geben.
Ich hoffe, Sie sind nicht wirklich n e u g l ä u b i g, sondern lediglich zweckoptimistisch. Denken Sie daran, was der Heiland geboten hat, denen zu tun, die ein „neues“ Evangelium, näherhin den Glauben des 2. Vatikanums, zu verkünden!
Redaktion benachrichtigen
#18   Müller   10:55:04 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Was meint „altgläubig“???
Davon abgrenzend könnte man dann doch von „neugläubig“ reden. Das ist dann doch ein wunderbarer Begriff: neu den Glauben leben und verkünden.Also zählt doch nicht nur das alte!
Übrigens: die wahre Kirche subsisitert in der römisch-katholischen Kirche, aber scheint es auch anderswo Spuren der Wahrheit zu geben.
Redaktion benachrichtigen
#17   Rudolfus   20:09:33 | Montag, 1. Oktober 2007
Die „Zweitausgaben“ der Orden unter dem Dach der Priesterlichen Bruderschaft St. Pius’ X.
Dank sei Gott, daß diese Zweitausgaben unter dem Dach der Priesterlichen Bruderschaft weiterleben, nachdem diese ja bekanntlich unter der regulären Kirchenhierarchie nur mehr formell, und nicht mehr real, weiterbestehen, nachdem in sämtlichen Orden unter dem Dach der regulären Hierarchie der „Konzilsgeist“ gewütet hat, der bekanntlich mit dem Heiligen Geist nichts zu tun hat, sondern mit dessen Feind, dem Geist der Dämonenwelt.
Redaktion benachrichtigen
#16   GerdEric   19:45:25 | Montag, 1. Oktober 2007
@Rudolfus & @Sozialkatholisch
willkommen im Steinbruch des Echsenmenschen :-S
Redaktion benachrichtigen
#15   Rudolfus   19:24:08 | Montag, 1. Oktober 2007
@Bokrug / Sie hängen der Markionismusirrlehre an
Der Gottesname, unter dem sich Gott dem Moses offenbarte, ist JHWH.
Der Gott, der sich im Alten Bund offenbarte, ist der wahre Gott, und derselbe Gott des heutigen Neuen Bundes.
Gott ist – wegen der ewigen Gerechtigkeit – selbstverständlich auch ein strafender Gott:
„Gott ist ein strenger Richter, der das Gute belohnt und das Böse bestraft: Wenn nicht in dieser Welt, dann in der Nächsten.“ (siehe katholischer Katechismus, z.B. auf www.FSSPX.de)
Redaktion benachrichtigen
#14   Bokrug †   19:12:59 | Montag, 1. Oktober 2007
@Rudolfus: Bitte lesen…
Bitte lesen…
www.israelshamir.net/…man/PardesGerman.pdf
Redaktion benachrichtigen
#13   Rudolfus   19:06:36 | Montag, 1. Oktober 2007
Die irrlehrende „Konzilskirche“ und ihr großer „Erfolg“ in den jungen Generationen seit 1965 bis
heute
Ohne diese Pius-Hanseln ist die Kirche ungeheuer lebendig.
Ich habe am Sonntag wieder einmal die Gelegenheit gehabt, die Messe unter mehreren Tausend jungen Leuten, meist Gymnasiasten , zu feiern…; einfach wunderbar!
Der große Erfolg der irrlehrenden „Konzilskirche“, die nicht die katholische Kirche ist, zeigt sich ja insbesonders in den jungen Generationen, wie man Sonntag für Sonntag in allen regulären Kirchen in den deutschen und westeuropäischen Ländern feststellen kann.
Die lebendige Kirche beschränkt sich anscheinend auf die Generationen vor 1965.
Redaktion benachrichtigen
#12   Gotthard   15:01:49 | Montag, 1. Oktober 2007
ungeheuer lebendig
Ohne diese Pius-Hanseln ist die Kirche ungeheuer lebendig.
Ich habe am Sonntag wieder einmal die Gelegenheit gehabt, die Messe unter mehreren Tausend jungen Leuten, meist Gymnasiasten , zu feiern…; einfach wunderbar! Konzelebration von 3 Priestern mit Diakon … mindestens 20 Messdiener …
die Kommunionausteilung dauerte rund 10 Minuten – bei 4 Klerikern und 12 Kommunionhelfern! Insgesamt dauerte die Messe rund 2 Stunden … gesungen wurde unter Anleitung durch einen Jugendchor und unter Begleitung eines keyboardes …;; es war eine helle Freude!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
und natuerlich im ordentlichen Ritus!
Redaktion benachrichtigen
#11   r.ruhrgebietler   07:58:13 | Montag, 1. Oktober 2007
und wieder ein Streiter mehr für Jesus Christus
und zu SEINER Verherrlichung!
Wer da von „suspendiert“ etc. tippert hat nicht einmal den ersten Schritt in Richtung Glauben getan! Aber auch für diese Seelen soll gebetet werden!
Hätten wir doch nur mehr solcher gegfälligen Priester!
Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament!
Redaktion benachrichtigen
#10   landorganist   20:56:31 | Samstag, 29. September 2007
Und noch
ein Suspendierter!
Redaktion benachrichtigen
#9   Bokrug †   20:40:06 | Samstag, 29. September 2007
@Sozialkatholisch: Es ist mir sehr wichtig zu erklären…
…das das Fegefeuer mittel- und neuplatonisch im Sinen christlicher Gnosis aufzufassen ist.
Siehe auch Dionysios Pseudo-Areopagita.
Paulus benutzt ja auch den Begriff „wie durch eine Feuer hindurch“ gerettet. Die ersten Christen waren sehr schlichte Leute – das wirkte bis Dante Alighieri nach – viel zu vermenschlichte Vorstellungen.
Klemens von Alexandrien und Origenes und später Duns Scotus und Scotus Eriugena haben weiter gedacht.
Im Grunde ist das Fegefeuer ein Geschenk und eine Gnade…der Errettung. Sphärenaufstieg wie im Neuplatonismus und der christlichen Gnosis (Paulus – Bekannter des Philo von Alexandrien, Johannes, Klemens von Alexandrien).
Paulus sagt ja auch, dass die Leute „wie durch eine Feuer hindurch“ gerettet werden…die Reinigung ist sozusagen auch eine Gnade.
Johannes verwendet den LOGOS-Begriff im platonischen und mittelplatonischen Sinn.
Tatsache…ich glaube nicht, dass die Welt bis 2100 gänzlich zerstört wird.
Eher ist es so, dass es wohl ein neues Zeitalter werden wird…nach dem Fische-Zeitalter das Wassermann-Zeitalter…Apocalypso…Neubeginn.
Jede grosse Zivilisation zerstört sich selbst – so wohl auch die unsere.
Christus predigte gegen den Wucher – auch der grosse Philosoph ARISTOTELES wandte sich dagegen.
Das römische Reich ging an der Kapitalakkumulation einer einer kleinen reichen und korrupten Oberschicht zugrunde…damals wie heute…
Die Griechen hatten – wie später das Mittelalter – ein Schwundgeld. Ihre Zivilisation wurde danach ausgewuchert – Zerfall.
Redaktion benachrichtigen
#8   catharina   20:02:15 | Samstag, 29. September 2007
Pius-Benediktiner?
Eine neue Abzweigung im Orden des hl. Benedikt?
Merkwürdige Bezeichnung jedenfalls.
Redaktion benachrichtigen
#7   Sozialkatholisch   17:01:09 | Samstag, 29. September 2007
@ Bokrug
Das stimmt, der fremde Wundertäter aus dem NT kann man wohl keiner apostolischen Kirche zurechnen. Lutheraner und manche Freikirchen haben aber hin und wieder auch mal ganz vernünftige Leute und sind nicht apostolisch, einen fremden Wundertäter könnte man dann ja auch dort sehen.
Alle die später bei Christus sind, sind dann bewusst katholisch, denn dann wird ein Hirt und eine Herde sein. Ich kann mir wirklich vorstellen das es Christen gibt die gar nicht wissen wie katholisch sie sind.
Den Heiden denen Paulus die Errettung zuspricht haben in und durch die Natur Gottes Gerechtigkeit erkannt und müssen auch Akte von Buße, Reue und Umkehr haben. Das Fegefeuer, oder das große göttliche Krankenhaus ist ein unvorstellbares schönes Geschenk, denn ohne ihm wäre es im Himmel bestimmt nicht sonderlich voll.
Wir leben ja schon ca. 2000 Jahre in der Endzeit und das oder ein riesengroßes Elend wird mit Sicherheit noch vor 2100 eintreffen.
Redaktion benachrichtigen
#6   Bokrug †   16:38:14 | Samstag, 29. September 2007
Es gibt zweifelsfrei…
…mehrere legitime christliche Kirchen in authentischer apostolischer Nachfolge.
Dazu ist auch die orthodoxe Kirche Russlands und sind die Thomas-Christen Indiens zu zählen…
Tatsache ist, dass das Zitat mit dem fremen Wundertäter, den die Jünger nicht am predigen hindern sollten weil es ihm erlaubt war inn Jesu Namen zu sprechen, mehrfach im NT vorkommt…allein dies widerspricht schon der These von der alleinseligmachenden römischen Kirche…
Ferner billigte auch Paulus den Heiden einen Anteil am Logos in der göttlichen Vernunft zu…im Johannes-Evangelium ist ja auch wie bei Paulus von den „gerechten Heiden“ die Rede, die in den Limbus, einen Ort Jenseits von Himmel und Hölle oder neuplatonisch aufzufassendem Fegefeuer (als Sphärenaufstieg der Seele) gehen…
Wir leben in Apokalyptischen Zeiten…bis 2100 findet eine masive Auflösung der Elemente statt, von der auch in der Johannes-Apokalypse mit ihren astro-Symboliken die Rede ist…
…ww.johannesoffenbarung.de/
Grüsse
Bokrug
Redaktion benachrichtigen
#5   Sozialkatholisch   16:32:02 | Samstag, 29. September 2007
@ Bokrug
Ich wollte gar nicht auf das Christsein hinaus, nur auf die Trennung untereinander, voneinander. Bei den Mormonen und Zeugen Jehovas habe ich schon Probleme sie konkret als Christen zu sehen, aber mehr weiß wohl nur der Liebe Gott. Zu den fremden Wundertäter kann ich nur sagen das wohl einige woanders gibt die gar nicht wissen wie katholisch sie sind.
Es gibt natürlich mehrere Apostolische Kirchen, unseren Apostel, den hl. Petrus teilen wir uns sogar mit Antiochien, den Vorsitz in der Liebe gebührt aber Rom.
Redaktion benachrichtigen
#4   Bokrug †   16:21:56 | Samstag, 29. September 2007
Ich würde…
…auch die anderen neutestamentárisch ausgerichteten christlichen Konfessionen als wahre Christen anerkennen.
Nur nicht die alttestamentarisch ausgerichteten Zeugen Jehovas (Neo-Judentum ).
Begründbar ist dies durch das Zitat vom fremden Wundertäter, dass mehrfach im NT vorkommt…Christus sagte seinen Jüngern, sie sollten ihn nicht am predigen in seinem (Christi) Namen hindern…obwohl er ihnen nicht nachfolgen wollte.
So war es…und auch schreibt Christus: Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.
Es gibt sehr wohl verschiedene legitime apostolische Traditionen…Johannes war ja der erste unter den Jüngern…der unter dem Kreuz stand und zu dessen Adoptiv-Mutter Maria als Mutter der Kirche von Jesus gemacht wurde.
Grüsse
Bokrug
Redaktion benachrichtigen
#3   Sozialkatholisch   16:13:57 | Samstag, 29. September 2007
@ Mrunknown
Wer ist eigentlich mehr im Schisma, Mormonen, Zeugen Jehovas, Lutheraner, Alt Katholiken, russisch Orthodoxe, Traditionalisten?
Stimmt die Reihenfolge so wie ich sie oben gemacht habe?
Oder kann man bei den Traditionalisten nur von einem schismatischen Akt sprechen der kein direktes Schisma (Trennung) ist?
Redaktion benachrichtigen
#2   misterunknown   16:01:06 | Samstag, 29. September 2007
„altgläubig?“
„Damit wären die Voraussetzungen geschaffen, um in Deutschland eine schon seit längerem geplante erste Niederlassung von altgläubigen Benediktinern zu realisieren.“
richtig müßte es wohl heißen:
„traditionsorientierten, jedoch schismatischen Benediktinern“
Redaktion benachrichtigen
#1   Typ   15:17:24 | Samstag, 29. September 2007
Bellaigue
Pater Huber befindet sich gegenwärtig noch in Deutschland und hält in einigen Kirchen der Piusbruderschaft Nachprimiz.
Also in früheren kreuz.net-Berichten wurde immer darauf hingewiesen, dass die Abtei Bellaigue streng die Benediktinerregel beachte.
Was treibt sich dieser Mönch dann im Ausland herum, anstatt in seinem Kloster auszuharren?
Und wieso wurde er nicht, wie es die Benediktinerregel vorschreibt, nach Absprache mit seinem Diözesanbischof zum Priester geweiht?
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
PiusbruderschaftOhne akademischen Dünkel und weltliche Ehren PiusbruderschaftSie sind unbarmherzig Piusbruderschaft„Ein Verbot der neuen Messe wäre uns natürlich lieber gewesen“ PiusbruderschaftUnter dem Hammer PiusbruderschaftWann öffnen sich die Türen der deutschen Dome für die Alte Messe? PiusbruderschaftSühnewallfahrt wegen der Tatenlosigkeit des Klosters PiusbruderschaftEine unbeschreibliche Blüte PiusbruderschaftSpruch und Widerspruch in einem PiusbruderschaftKatholischer als sein Vorgänger PiusbruderschaftUnd die Exkommunikationen? PiusbruderschaftStatistik der „Aktion Alte Messe“ PiusbruderschaftManchmal ist die andere Welt die echte Mons. Richard WilliamsonEin Ketzer ohne es zu wissen? PiusbruderschaftDie Meßzelebration zu Gott hin setzt sich trotzdem durch Petrusbruderschaft„Verbohrtheit, Enge und Besserwisserei“
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net