Liturgie
Kein Latein? – Kein Problem
Ein Priester, der kein Latein kann, entspricht weder den Anforderungen des Neuen Ritus noch jenen des Zweiten Vatikanischen Konzils.
"Der hat den Tod nicht gefürchtet, der weiß, das Leben zu verachten." Inschrift in den "Katakomben von Paris" - den ehemaligen Steinbrüchen unter Paris, die ab 1775 als unterirdisches Beinhaus dienten
„Der hat den Tod nicht gefürchtet, der weiß, das Leben zu verachten.“

Inschrift in den „Katakomben von Paris“ – den ehemaligen Steinbrüchen unter Paris, die ab 1775 als unterirdisches Beinhaus dienten
© Rich Pompetti, CC
(kreuz.net) Die lateinische Sprache betrifft nicht nur den Alten Ritus.

So bittet der Papst in seinem Apostolischen Schreiben ‘Sacamentum Caritatis’, „daß die zukünftigen Priester von der Seminarzeit an darauf vorbereitet werden, die Heilige Messe in Latein zu verstehen und zu zelebrieren sowie lateinische Texte zu nutzen und den Gregorianischen Choral zu verwenden.“

Auch im Bezug auf den Alten Ritus fordert der Papst ausreichende Kenntnisse der Lateinische Sprache.

Die Webseite ‘Introibo.net’ hat sich diesen Wunsch des Papstes zu Herzen genommen.

Zweisprachiges U-Bahn Schild in der nordenglischen Stadt Wallsend - einem früheren Außenposten des Römerreichs
Zweisprachiges U-Bahn Schild in der nordenglischen Stadt Wallsend – einem früheren Außenposten des Römerreichs
© Chris McKenna, CC
Sie bietet Priestern und Seminaristen, die ihre Lateinkenntnisse im Blick auf die Zelebration des Alten oder Neuen Ritus verbessern wollen, eine Hilfe an.

Im Downloadbereich der Webseite gibt es ab sofort ein „Handbuch zur lateinischen Kirchensprache“.

Das Handbuch enthält 133 Lektionen. Durch sie können die Grundkenntnisse der lateinischen Grammatik erarbeitet werden.

Im Handbuch gibt es auch ein lateinisch-deutsches und ein deutsch-lateinisches Wörterbuch sowie ein Verzeichnis der grammatischen Begriffe.

Hw. Gero Weishaupt, Kirchenrechtler und Latinist bei der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan, wird Kursteilnehmern, die das wünschen, bei der Durcharbeitung des Handbuchs behilflich sein.

Die Übersetzungsübungen der einzelnen Lektionen sowie eventuelle Fragen zur Grammatik, Syntax und den Übersetzungen können an Hw. Weishaupt gemailt werden.

Der Kursteilnehmer erhält seine Hausaufgaben mit eventuellen Korrekturen, Antworten oder Anmerkungen nach ein paar Tagen zurück.

Der lateinische Online-Fernkurs ist kostenlos. Hw. Weishaupt versteht ihn als eine Weise der Umsetzung der Forderungen des Heiligen Vaters nach Lateinkenntnissen bei Priestern.
      
27 Lesermeinungen
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#27   theologos   23:20:36 | Sonntag, 4. November 2007
Darf es ein wenig mehr Sachlichkeit und wesentlich weniger Polemik sein?
Meiner Meinung nach ist das Latein in der Priesterausbildung sträflich vernachlässigt worden, was sicherlich auch auf die rigorose Durchsetzung der volkssprachlichen Messe durch die Verantwortlichen der Diözesen zurückzuführen ist. Hier besteht ein dringender Reformbedarf!
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#26   Bokrug †   14:50:01 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Pünktchen:
Ich stimme vollkommen zu…ich hatte etwas ähnliches auch schon mal GerdEric geantwortet.
Nur ca. 14 Kilometer von Nazareth entfernt stand ein griechisches Amphitheater…
Johannes verwendet den LOGOS-Begriff in einem durchaus originär platonischen bzw. Mittelplatonischen-Sinne…
Und Gottes-Name ist EL bzw. ELOHIM…und sein Heiliger Geist Ruach Elohim. Und Christus, der Logos, der Metathron des AT.
Die Verbindung Paulus und Philo von Alexandrien ist ohnehin nachweisbar.
Gott ist Geist, Licht, Liebe und Wahrheit nach den Aussagen der Bibel.
Christi Konflikt mit der adligen sadduzäischen Priesterkaste der Stadt Jerusalem und den Pharisäern ging u.a. eben gerade um die Frage des Zinswuchers, über die Römer und mit deren Rückendeckung beuteten die Sadduzäer der Stadt Jerusalem über die wucherische Tempelsteuer und den Zehnten die einfache Bevölkerung aus…
Grüsse
Bokrug
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#25   RJH   11:21:21 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Keine Lateinkenntnisse? Wie kann das sein?
Ich dachte bislang immer, Lateinkenntnisse sind für ein Theologiestudium unabdingbar?
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#24   stimme der vernunft †   10:23:22 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@isi.
Wenn man danach geht, dass ein Priester soviel Latein kennen sollte, dass er auch ein hl. Opfer in der alten Messordnung feiern sollte
Wo ist das Problem? Des Lesens ist jeder Priester mächtig, also ist es auch kein Problem eine alte Messe zu lesen, solange er die Zaubersprüchlein richtig vorlesen kann.
Nur darauf kommt es ja an, sonst gäbe es ja nicht jedesmal so ein Tradigeschrei, wenn einer mal den Wortlaut ein bisschen ändert.
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#23   Isidor   10:05:33 | Dienstag, 2. Oktober 2007
„Don Camillo“ – wieviele Priester dürfen dann wohl noch ihren „Sessel“ behalten ?
Wenn man danach geht, dass ein Priester soviel Latein kennen sollte, dass er auch ein hl. Opfer in der alten Messordnung feiern sollte – dann dürf(t)en die meisten der „modernen Veranstaltungsleiter“ wohl das „Handtuch“ werfen.
Aber die Events in den Kirchen nehmen zu. Vielleicht sollte man in den Kirchen Markthallen mit „kulinarischem Genussmittelangebot“ paralell zu Veranstaltung am Sonntag anbieten – dann wird es auch wieder schön „voll“.
R.I.P – für die deutsch-katholische Kirche und deren bestbezahlten Kirchenfürsten!
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#22   Alkuin   10:01:16 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Pünktchen
Danke! :-)
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#21   Don Camillo   09:44:09 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@regina 1961
Diese Meinung kann man (Mann? )aber auch nur haben, wenn man keinerlei Ahnung von Latein und Kirche hat!!!
Regina 1961
Da legen Sie ja ein hohes Niveau an Argumentationskunst an den Tag. Herzlichen Glückwunsch!
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#20   Pünktchen   09:34:27 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Zur Zeit Jesu
waren Aramäisch und Griechisch die gebräuchlichen Verständigungsmittel. Das Griechisch war so sehr in die Alltagskultur auch der Juden eingedrungen, daß Synagogen am See Genezareth griechische Beschriftungen tragen (z.B. in Fußbodenmosaiken) und Paulus – wie selbstverständlich – das Psalmen, Propheten und Thora nach der Septuaginta zitiert! Jesus selbst ist in einer hellenistischen Umgebung aufgewachsen, war doch Nazareth nichts anderes als ein suburb der Residenzstadt Sepphoris (eine Fußstunde entfernt: 8 km!), in der z.B. ein griechisches Amphitheater existierte usw. Der Vater Jesu hat mit Sicherheit sein Handwerk in der Residenzstadt Sepphoris ausgeübt und Jesus wächst selbstverständlich in dieser griechisch geprägten Umgebeung auf! Es ist also ganz unwahrscheinlich, daß Jesus nicht Griechisch gesprochen hat! Der Satz: „Was kann aus Nazareth Gutes kommen?“ spiegelt die Vorbehalte der „echten“ Israeliten gegen die Hellenisierten wieder. (Und Jesu Ausspruch zu Nathanael: >Da kommt ein echter Israelit!< entpuppt sich als Ironie: Nathanael stammte aus Kana, einem Nachbardorf von Nazareth !)
Klassisches Hebräisch war also von Anfang an für theologische und gottesdienstliche Zwecke kaum eine Option in der Kirche. Schon das Neue Testament ist weitgehend in Griechisch verfaßt (für das Math.ev. wird von manchen eine syro-aramäische Fassung angenommen). Griechisch bleibt für Jahrhunderte das Medium theologischer Erörterungen und der wichtigen Dogmata der alten Kirche.
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#19   Alkuin   09:33:59 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@GerdEric
Latein war nicht nur Sprache der Römer, sondern zusammen mit dem Griechischen die Weltsprache schlicht hin.
Den Stuss mit dem heidnischen Priester ist wieder eine Exkursion in der Welt der Anti-katholischen Mythen des 19. Jh. Alexander Hislop lässt wieder grüssen! :-!
Nennen sie mir einen einzigen amtierenden heidnischen Priester aus der Antike, der zum Christentum konvertierte um Christ oder christlicher Priester zu werden.
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#18   r.ruhrgebietler   09:27:58 | Dienstag, 2. Oktober 2007
wo ist dieser Fernkurs zu finden??
ist ja spannend! ^-^ man kann ja nie zu ende lernen!
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#17   GerdEric   09:27:11 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Schulschwänzer
Hat Jesus seine Stellung dadurch erhalten, dasss er sich den Römern angepasst hat?
Ich glaube nicht, dass ich sagte, dass Jesus je Latein sprach oder gar für religiösen Handlungen nutzte.
Sicher wird er (wenn denn überhaupt) bei dem Abendmahl (Sederabend) mit denen am Tisch die Sprache gesprochen haben, die jeder sprach, aber für Gebet und Ritual Hebräisch, wenn er Hebräisch beherrschte (sonst kann er auch diese in seiner ihm zur Verfügung stehenden Sprach gesprochen haben).
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#16   schulschwänzer   09:19:18 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Rom angepasst?
@GerdEric>Das Christentum hätt’ nie die Stellung einnehmen können, wenn es sich nicht dem System angepasst hätte
Hat Jesus seine Stellung dadurch erhalten, dasss er sich den Römern angepasst hat?
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#15   GerdEric   08:53:32 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Die Einsetzung des Latein
als christliche Kultsprache erfolgte dadurch, dass sich das römische Reich (deren Vertreter) des Christentums bemächtigten. Das Christentum hätt’ nie die Stellung einnehmen können, wenn es sich nicht dem System angepasst hätte, eben auch mit Latein (so konnten die alten heidnischen Priester bequem die Seiten wechseln).
Mit Hebräisch, der Kultsprach, die Jesus möglicherweise beherrschte, wäre das nie geschehen (wie zwar auch das Judentum durch Despoten missbraucht wurde, aber doch die grossen Propheten sich offen und mutig den Mächtigen entgegen stellten, denn zuerst G’TT der HERR, dann das Volk, – aber nicht der Staat).
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#14   Alkuin   08:49:22 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Toleranz?
Jeder Organisation benötigt eine Amtssprache und die Sprache der römische katholische Kirche ist nun mal LATEIN! Take it or leave it!
Die Erlaubnis die Liturgie in der Landessprache zu feiern ist ein kann und kein muss. Alle Messbücher in der Landessprache sind ÜBERSETZUNGEN des Lateins und müssen vom Vatikan approbiert werden.
Die Orthodoxen Kirchen zelebrieren Welt weit und ungeachtet der Landessprache ihre Liturgie in ihre Amtssprachen. Es scheint aber niemand zu stören.
Hebräisch war, außer in den Gelehrten Kreise und den Synagogen, eine „tote Sprache“. In 1948 wurde sie allerdings zur Landessprache Israels und somit wieder belebt.
Warum ist es bei uns nicht möglich die lateinische Sprache zu tolerieren?
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#13   Krak des Chevaliers   07:45:00 | Dienstag, 2. Oktober 2007
nun haben wir sie doch befreit
Der Dichter F. Freiligrath dichtete vor über 150 Jahren ein schönes Lied, dessen Anfangszeilen gut auf die Situation passen, die wir heute bezüglich der Alten Messe erleben: In Kümmernis und Dunkelheit, da mussten wir sie bergen. Nun haben wir sie doch befreit, befreit aus ihren Särgen. Ja, man kann wirklich eine deutliche Renaissance der alten lateinischen Messe erleben, und das nicht erst seit dem 07.07.07. Die Zeit, da jeder in der Liturgie nach eigenem Gutdünken herumfurwrken konnte, ist vorbei. Jetzt steht Gott wieder im Mittelpunkt. Jetzt gibt es keinen Ringelpietz mehr um den Altar sondern Anbetung, Lob und Herrlichkeit. Wunderbar ist auch, dass die Muttersprache des westlichen Europa wieder mehr und mehr zu Ehren kommt. Papst Benedikt XVI. hat hier ein großes Werk geleistet, dessen Wirkungen niemand mehr rückgängig machen kann. Laudetur Jesus Christus! o^/
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#12   Rudolfus   23:32:02 | Montag, 1. Oktober 2007
@monti / Die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Jesu Christi
bitte benutzen sie doch in Zukunft den Begriff „hochheilige Opfermesse“, wenn sie von der Veranstaltung sprechen, die Jesus angeblich beim letzten Abendmahl begründet hat.
Damit zeigen Sie zumindest, daß Ihnen die Lehre des Meßopfers bekannt ist.
Die Überlieferung der Kirche über die Einsetzung beim Abendmahl ist natürlich durch die zwei Jahrtausende währende Praxis und Lehre der Kirche nicht infragezustellen – die gegenteiligen Lehren der Reformatoren des 16. Jahrhunderts, gegen das Altarsopfer, kamen reichlich spät.
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#11   monti   23:26:39 | Montag, 1. Oktober 2007
Rudolfus…
bitte benutzen sie doch in Zukunft den Begriff „hochheilige Opfermesse“, wenn sie von der Veranstaltung sprechen, die Jesus angeblich beim letzten Abendmahl begründet hat.
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#10   Riese1835   23:19:46 | Montag, 1. Oktober 2007
@Schulschwänzer
Ganz abgesehen von den völlig richtigen Einwänden anderer Debattenbeiträge gegen Ihre Aussage, denen ich mich nur anschließen kann, ist Latein die heutige Weltsprache der röm. Kirche, wie es auch in V2 festgelegt ist. Sie ist Zeichen der Einheit in einem vereinten Europa und ermöglicht gerade im Zeitalter der Globalisierung, in dem die Entfernungen durch den ausufernden Flugverkehr klein geworden sind, die von V2 geforderte participatio actuosa. Wer Latein nicht versteht oder verstehen will, sofern ihm diese Geistesgabe überhaupt gegeben ist, widersetzt sich damit u.a. auch dem letzten Konzil.
Oder endet Ihr geistiger Horizont schon an der nächsten Sprachgrenze? Wollen Sie das mit Ihrem Nickname aussagen?
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#9   Rudolfus   22:34:45 | Montag, 1. Oktober 2007
@Sirilo / Die Einsetzung der Sakramente und die Rede Jesu beim Abendmahl
Daß Christus beim Abendmahl auch eine Rede gehalten hat, das wissen wir natürlich, das ist aber nicht der Punkt, auf den sich der Einwand von „schulschwänzer“ bezogen hat, der mit seiner Frage auf die Infragestellung der Kultsprache der heiligen Messe abzielte, weil er das Wesen der heiligen Messe nicht kennt.
Die Einsetzung dieses Sakramentes Christi ist nicht einfach eine „Rede“ gewesen, sondern ein mystisches Geheimnis des Glaubens.
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#8   Sirilo   22:27:41 | Montag, 1. Oktober 2007
@Rudolfus
Jesus hat beim letzten Abendmahl sehr wohl eine Rede gehalten. Lesen Sie mal seine Abschiedsreden (Johannes 13, 31 – 17, 26)!
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#7   Rudolfus   22:22:58 | Montag, 1. Oktober 2007
@Schulschwänzer / Die „Rede“ Christi beim letzten Abendmahl
Hat Jesus beim letzten Abendmahl in einer Sprache gesprochen,
die alle verstanden haben oder hat er in einer
für die damalige Zeit toten Sprache gesprochen?
Ihr Ausdruck „gesprochen“ zeigt schon, daß sie nicht verstehen, was beim Abendmahl geschehen ist.
Christus hat keine Rede gehalten, sondern das mystische Sakrament des hl. Altarssakramentes und des Priesterstandes eingesetzt.
Der katholische Christ geht nicht in die hl. Messe, um „eine Rede“ zu hören, sondern um sich mit dem mystischen Altarsopfer, der unblutigen Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi, geistig zu verbinden.
Die Wandlungsworte des Priesters sind immer dieselben, und diese müssen nicht in der Alltagssprache der jeweiligen Nation gesprochen werden.
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#6   Regina 1961   22:19:15 | Montag, 1. Oktober 2007
@ schulschwänzer
Diese Meinung kann man (Mann? :-$)aber auch nur haben, wenn man keinerlei Ahnung von Latein und Kirche hat!!!
Regina 1961
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#5   schulschwänzer   22:17:43 | Montag, 1. Oktober 2007
Letzte Abendmahl
Hat Jesus beim letzten Abendmahl in einer Sprache gesprochen,
die alle verstanden haben oder hat er in einer
für die damalige Zeit toten Sprache gesprochen?
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#4   maliems   19:12:48 | Montag, 1. Oktober 2007
armer Bischof
Muss Hofmann diesen Mann eigentlich ertragen?
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#3   nonnobisdomine   19:08:18 | Montag, 1. Oktober 2007
Und so urteilt Herr Breitenbach:
SCHWEINFURT (30.09.2007) · „Die lateinische Sprache beim Gottesdienst mag in manchen Katholiken nostalgische Erinnerungen wecken, für eine verständnisvolle Mitfeier ist sie nicht geeignet“, sagt Pfarrer Roland Breitenbach. Dass es bei der jüngsten päpstlichen Entscheidung, die Messe nach dem Ritus aus der Zeit vor 1970 lesen zu können – übrigens gegen den Rat deutscher und französischer Bischöfe – nicht nur um eine tote Sprache gehe, sondern letztlich um eine Demontierung der Beschlüsse des 2. Vatikanischen Konzils, will Pfarrer Roland Breitenbach am Dienstag, 2. Oktober, um 20 Uhr im Kolpinghaus klarstellen. Vorher wird in der dortigen Kapelle um 19.15 Uhr ein Gottesdienst in deutscher Sprache gefeiert.
Gefunden auf der Internetseite der „r.-k.“ Pfarrei des Herrn Breitenbach, deren „Pfarrer“ er ist.
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#2   Bokrug †   19:03:57 | Montag, 1. Oktober 2007
Welche…
…meinen sie denn.
Griechisch, Aramäisch, Hebräisch, Latein…?
Oder eventuell Alt-Slawisch bzw. Kirchenslawisch oder Kirchenlatein?
Grüsse
Bokrug
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#1   schulschwänzer   18:55:31 | Montag, 1. Oktober 2007
Eine tote Sprache
passt zur kath. Kirche
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