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Neuer Zeremoniar + Immer eine gute Gelegenheit + Rabiate Klosterfrauen + Bischof gegen Zweites Vatikanum + Letzter Verteidiger des liturgischen Deutschtums
Benedikt XVI. und rechts sein alter Zeremoniar Erzbischof Piero Marini
Benedikt XVI. und rechts sein alter Zeremoniar Erzbischof Piero Marini
Neuer Zeremoniar

Vatikan. Gestern ernannte Papst Benedikt XVI. den italienischen Prälaten Guido Marini (42) zum neuen Päpstlichen Zeremonienmeister. Er folgt auf den seit 1987 in dem Amt tätigen Erzbischof Piero Marini. Erzbischof Marini wird Präsident des Komitees für die Eucharistischen Weltkongresse. Beide Ernennungen waren der Presse schon seit Anfang September bekannt.

Immer eine gute Gelegenheit

Deutschland. Ein Mitglied der Petrusbruderschaft wird ab dem 28. Oktober im Pfarreienverbund Türkheim im schwäbischen Landkreis Unterallgäu sonn- und feiertags die Alte Messe zelebrieren. Das gab der Ortspfarrer, Hw. Bernhard Hesse, in seinem Pfarrbrief bekannt, der auf dem Weblog ‘summorum-pontificum.de’ veröffentlicht ist. Hw. Hesse handelte auf Bitten der Gläubigen und „in Absprache“ mit seinem Bistum Augsburg. Er empfiehlt seinen Schäfchen, einmal die Gelegenheit wahrzunehmen, um eine Alte Messe zu besuchen.

Rabiate Klosterfrauen

Italien. Im Juli gerieten sich die Klarissen des Konvents Santa Chiara in Bisceglie in der südostitalienischen Region Apulien buchstäblich in die Haare. Zwei der drei dort lebenden Nonnen kratzten ihre angeblich sehr autoritäre Oberin und warfen sie zu Boden. Die beiden Angreiferinnen leben mittlerweile in einem anderen Kloster. Die Oberin selber hat sich in dem Kloster eingeschlossen. Sogar dem Erzbischof der Erzdiözese Trani-Barletta-Bisceglie, Mons. Giovani Battista Pichierri (64), verweigert sie den Zutritt. Mons. Pichierri beantragte Ende August die Schließung des Klosters. Die Entscheidung liegt beim Vatikan.

Bischof gegen Zweites Vatikanum

Deutschland. Christen und Muslime können nicht gemeinsam beten, weil sie nicht an denselben Gott glauben. Das erklärte der Bischof der evangelisch-lutherische Landeskirche in Bayern, Johannes Friedrich nach Angaben der Evangelischen Nachrichtenagentur ‘idea’.

Letzter Verteidiger des liturgischen Deutschtums

Deutschland. Die Freigabe der Alten Messe ist letztlich eine „Demontierung der Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils“. Das erklärte Pfarrer Roland Breitenbach von Schweinfurt in der Diözese Würzburg nach Angaben der ‘Schweinfurter Volkszeitung’. Die lateinische Sprache sei für eine „verständnisvolle Mitfeier“ der Heiligen Messe „nicht geeignet“. Seine Thesen will Hw. Breitenbach heute um 20.00 Uhr im Kolpinghaus Schweinfurt klarstellen: „Vorher wird in der dortigen Kapelle um 19.15 Uhr ein Gottesdienst in deutscher Sprache gefeiert“ – so die ‘Volkszeitung’.
      
6 Lesermeinungen
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#6   Artois †   22:56:55 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Galen
Leider wirds hinterher nicht besser werden …
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#5   Graf von Galen   22:43:00 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Wider VII, Marini
Herzlichen Dank an den Hl. Vater für die Entlassung
dieses objektiv, antikatholischen Liturgikers.
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#4   Rüdesheim   20:35:23 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Friedrich Reusch
…Erzbischof Piero Marini hat es wie kein zweiter verstanden, die Liturgie des II. Vaticanums in die heutige Zeit umzusetzen!
Schade, dass er geht…auch wenn das hier viele freuen wird!
Es gibt halt viele Kleingeister hier!!
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#3   Friedrich Reusch   15:24:47 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Oh happy (yester-) Day!
Endlich ist dieser Marini mit seiner Kindergeburtstagsliturgie weg.
Viel Spaß in der Wüste. Wir haben uns lang genug über entartete Messgewänder und liturgische Tänze aufgeregt.
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#2   sacerdos helveticus   11:09:47 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Überschrift nicht falsch!
Es ist wohl gemeint, dass das Vatikanum II in sehr optimistischer Weise sagte (in LG 16) die
die Muslime würden den Glauben Abrahams bekennen und „mit uns den einen Gott anbeten“ und hinter diese Auffassung setzt Friedrich nun ein Fragezeichen.
Ob das Vatikanum II auch heute noch sich so optimistisch äussern würde, muss Spekulation bleiben!
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#1   Don Camillo   09:38:05 | Dienstag, 2. Oktober 2007
komisch
Bischof gegen Zweites Vatikanum
Deutschland. Christen und Muslime können nicht gemeinsam beten, weil sie nicht an denselben Gott glauben. Das erklärte der Bischof der evangelisch-lutherische Landesbischof in Bayern, Johannes Friedrich nach Angaben der Evangelischen Nachrichtenagentur ‘idea’.
Die Logik von kreuz.net ist völlig wirr. Was hat denn ein evangelischer Bischof mit dem II. Vat. zu tun? Die innere Kohärenz fehlt.
Und: Will kreuz.net in Zukunft über jeden Ort, an dem neu im ausserordentlichen Ritus Eucharistie gefeiert wird, berichten? Dann können es ja wahrlich nicht viele Orte sein.
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