08:19:39 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Neuer Zeremoniar + Immer eine gute Gelegenheit + Rabiate Klosterfrauen + Bischof gegen Zweites Vatikanum + Letzter Verteidiger des liturgischen Deutschtums

Benedikt XVI. und rechts sein alter Zeremoniar Erzbischof Piero Marini
Neuer ZeremoniarVatikan. Gestern ernannte Papst Benedikt XVI. den italienischen
Prälaten Guido Marini
(42) zum neuen Päpstlichen Zeremonienmeister. Er folgt auf den seit 1987 in dem Amt tätigen Erzbischof
Piero Marini. Erzbischof Marini wird Präsident des Komitees für die Eucharistischen Weltkongresse. Beide
Ernennungen waren der Presse schon seit Anfang September bekannt.
Immer eine gute GelegenheitDeutschland.
Ein Mitglied der Petrusbruderschaft wird ab dem 28. Oktober im Pfarreienverbund
Türkheim im schwäbischen
Landkreis Unterallgäu sonn- und feiertags die Alte Messe zelebrieren. Das gab der Ortspfarrer, Hw. Bernhard
Hesse, in seinem Pfarrbrief bekannt, der auf dem Weblog ‘
summorum-pontificum.de’ veröffentlicht ist.
Hw. Hesse handelte auf Bitten der Gläubigen und „in Absprache“ mit seinem Bistum Augsburg. Er empfiehlt
seinen Schäfchen, einmal die Gelegenheit wahrzunehmen, um eine Alte Messe zu besuchen.
Rabiate Klosterfrauen
Italien. Im Juli gerieten sich die Klarissen des Konvents Santa Chiara in Bisceglie in der südostitalienischen
Region Apulien buchstäblich in die Haare. Zwei der drei dort lebenden Nonnen kratzten ihre angeblich
sehr autoritäre Oberin und warfen sie zu Boden. Die beiden Angreiferinnen leben mittlerweile in einem
anderen Kloster. Die Oberin selber hat sich in dem Kloster eingeschlossen. Sogar dem Erzbischof der Erzdiözese
Trani-Barletta-Bisceglie, Mons. Giovani Battista Pichierri (64), verweigert sie den Zutritt. Mons. Pichierri
beantragte Ende August die Schließung des Klosters. Die Entscheidung liegt beim Vatikan.
Bischof gegen
Zweites VatikanumDeutschland. Christen und Muslime können nicht gemeinsam beten, weil sie nicht an
denselben Gott glauben. Das erklärte der Bischof der evangelisch-lutherische Landeskirche in Bayern,
Johannes Friedrich nach Angaben der Evangelischen Nachrichtenagentur ‘idea’.
Letzter Verteidiger des
liturgischen DeutschtumsDeutschland. Die Freigabe der Alten Messe ist letztlich eine „Demontierung der
Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils“. Das erklärte
Pfarrer Roland Breitenbach von Schweinfurt
in der Diözese Würzburg nach Angaben der ‘Schweinfurter Volkszeitung’. Die lateinische Sprache sei für
eine „verständnisvolle Mitfeier“ der Heiligen Messe „nicht geeignet“. Seine Thesen will Hw. Breitenbach
heute um 20.00 Uhr im Kolpinghaus Schweinfurt klarstellen: „Vorher wird in der dortigen Kapelle um 19.15
Uhr ein Gottesdienst in deutscher Sprache gefeiert“ – so die ‘Volkszeitung’.
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#6
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#5
Graf von Galen 22:43:00 | Dienstag, 2. Oktober 2007
#4
Rüdesheim 20:35:23 | Dienstag, 2. Oktober 2007
#3
Friedrich Reusch 15:24:47 | Dienstag, 2. Oktober 2007
#2
sacerdos helveticus 11:09:47 | Dienstag, 2. Oktober 2007
#1
Don Camillo 09:38:05 | Dienstag, 2. Oktober 2007