Alte Messe
Viel Lärm um nichts?
Wie Löwen haben sich die deutschen Bischöfe gegen die Alte Messe gestemmt. Doch jetzt geben sie den Eindruck, als ob ihr Widerstand gar nicht notwendig gewesen wäre.
Alte Messe am Fest Kreuzerhöhung im Londoner Oratorium als Dank für das Motu Proprio 'Summorum Pontificum'.
Alte Messe am Fest Kreuzerhöhung im Londoner Oratorium als Dank für das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’.
© Vernon Quaintance, traditionalcatholic.org.uk
(kreuz.net) Kardinal Joachim Meisner von Köln ist überrascht, daß das Interesse an der Alten Messe in Deutschland „so gering“ ist.

Das erklärte der Kirchenfürst heute vor der katholischen Zeitung ‘Tagespost’.

Kardinal Meisner ist der Vorsitzende der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz.

Trotz der Feststellung des Kardinals sind die deutschen Bischöfe nach wie vor sehr bemüht, das päpstliche Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe so restriktiv wie möglich zu handhaben.

Wörtlich sagte der Kardinal vor der ‘Tagespost’: „Das Interesse an der außerordentlichen Form des römischen Ritus ist derzeit nicht hoch, wenn man die Zahl der Anträge zugrunde legt.“

Doch Quantität sei bei den Überlegungen der Bischöfe zur Alten Messe kein Leitgedanke gewesen:

„Wir wollten dem Motu proprio und dem Willen des Heiligen Vaters entsprechen“ – beteuert Kardinal Meisner.

Der Kardinal erwähnt eine Gruppe von jungen Leuten in Bonn, die über das Studium des Gregorianischen Chorals einen Bezug zur Alten Liturgie gefunden haben.

Ihnen sei bewußt geworden, daß der Gregorianische Choral aus der Alten Messe herausgewachsen sei:

„Selbstverständlich haben sie diese Möglichkeit bekommen und feiern die Eucharistie nun oft in der außerordentlichen Form.“

Aber solche Fälle seien selten.

Der Kardinal erklärt auch, warum die Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz keine Mindestanzahl der Teilnehmer für die Alte Messe definiert.

Die Verhältnisse in den einzelnen Diözesen seien sehr verschieden. Darum sei die Zahl offen gelassen worden sei, um niemandem ein Korsett anzulegen:

„In der Diaspora wird man die Zahl [von 20 Gläubigen] unterschreiten müssen, in katholischen Gebieten wird man erhöhen können.“

Es gibt nach Kardinal Meisner offenbar auch Pläne, jüngere Pfarrer, die den Alten Ritus nicht mehr kennen, „aber für seine Feier in Frage kommen“, einzuladen und den Ritus mit ihnen einzuüben:

„Es geht dabei nicht nur um den technischen Vollzug. Der Priester muß auch die Spiritualität dieses Ritus kennen.“

Die Bedingung sei, daß der Priester den Alten und Neuen Ritus „mit ihrer Theologie“ als legitim akzeptiere.

Der Frage, ob der Alte Ritus künftig in der Priesterausbildung berücksichtigt werde, weicht der Kardinal aus und redet statt dessen vom Neuen Ritus:

„Wir legen Wert darauf, daß die ordentliche Form des Ritus auch in lateinischer Sprache zelebriert wird.“

Mit den „zwei oder drei“ Mitgliedern der Priesterbruderschaft St. Petrus hat der Kardinal in Köln positive Erfahrung gemacht:

„Die Patres nehmen an den Dekanatskonferenzen teil, obwohl ich mich freuen würde, wenn sie auch in der ordentlichen Form die Eucharistie feiern könnten.“
      
40 Lesermeinungen
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#40   Artois †   21:39:58 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Da ist dem Rudolfus
vollständig zuzustimmen!
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#39   Rudolfus   21:36:43 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
@Bokrug / Der Schriftenkanon der Hl. Schrift wird von der göttlichen Kirche Christi festgelegt,
und nicht von einigen Einzelindividuen, den vielen Reformatoren, die keine göttliche Autorität besitzen.
Die göttliche Autorität besitzt alleine die Kirche, der auch die Autorität über die Hl. Schrift zukommt.
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#38   maliems   21:31:34 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
korrektur
weniger als an 2 händen.
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#37   WeyounBN   06:08:03 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Kaiser im Kanon
Hinzuzufügen wären noch spezielle Handhabungen in den Ordensliturgien. Von den Dominikanern weiss ich, daß sie das ‘… et rege nostro…’ ebenfalls verwendet haben.
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#36   maliems   20:27:26 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@sacerdos
Sie haben natürlich völlig recht bzgl. Bonn. Aber ich genieße das. (war allerdings seltener da, als dass ich es an einer Hand abzählen könnte.)
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#35   sacerdos helveticus   18:44:27 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Zur Nennung des Kaisers in der Liturgie
Habe nun bei Jungmann in seinem Standardwerk Missarum Sollemnia nachgeschaut, was er zur Frage der Nennung des Herrschers im Messkanon sagt und dabei Interessantes gefunden.
Seine Ausführungen kurz zusammengefasst: In der alten stadtrömischen Liturgie findet sich keine Nennung des Kaisers, wohl da der Papst faktisch Herrscher in Rom war (Kaiser in Konstantinopel). Nach der Erneuerung des Kaisertums im Westen (8oo, Karl d. Grosse) taucht die Nennung des Kaisers zuerst nur vereinzelt auf, häufiger ab dem 11. Jahrhundert. Im Zeitalter des Investiturstreites war die Nennung umstritten aber weithin verbreitet. Im Mittelalter wird oft der Kaiser und auch noch der Territorialfürst genannt.
Das Misaale der Römischen Kurie aus dem 13. Jahrhundert nennt nur Papst und Bischof. Gerade dieses Missale war ja das Modell für das Missale der Trienter Reform und so kommt die Nennung des Kaisers im Allgemeinen in Wegfall. Allerdings -und das ist sehr interessant- wurde dann wieder von Rom in Form eines Privileges bestimmten Ländern die Nennung des Kaisers im Kanon zugestanden: früh in Spanien und 1761 in Österreich. Für Österreich galt diese Regelung bis 1918 .
Junmann verweist auf ein Dekret der Ritenkongregation von 1862 das feststellte, das der katholische Landesfürst im Kanon nur kraft eines besonderen Indultes genannt werden dürfe.
Soweit die interessanten liturgiehistorischen Bemerkungen Jungmanns zusammengefasst.
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#34   Bokrug †   18:30:17 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Leseempfehlung…
Weshalb sonst wurde der Judasbrief in den Kanon aufgenommen? Denn er zitiert aus altjüdischen Schriften (Apokryphen). Vers 9 beispielsweise steht in Bezug zum Testament des Mose, in den Versen 6 und 14 wird aus dem Henochbuch zitiert.
Das Henochbuch hatte zur Zeit Jesu im Volk eine durchaus grosse Bedeutung. Das Schicksal und die Taten Henochs hatten zu jener Zeit etwa die Bedeutung wie es heute die Geschichten über grosse Heilige haben.
209.85.135.104/search?q=cache:hJcTDe…
Was mich insgesamt an dem historisch gewordenen Bibelkanon (selbst dem vollständigeren katholischen) ärgert, ist das durch den Wegfall des Jakobus-Evangeliums und des Thomas-Evangeliums, die beide durchaus in der Zeit um 100-200 n. Chr. auf älteren Aufzeichnungen basierend entstanden sein könnten und vermutlich auch authentische Jesus-Worte, zumindest aber Apostel-Worte enthalten, im Grunde (ebenso wie beim entdeckten geheimen Markus-Evangelium, falls es echt sein sollte) ärgert, ist das damit ein Teil des Christentums wegfiel der in direkter Linie die paulinische und johannäische christliche Gnosis bzw. Merkabah-Mystik in der Tradition Ezechiels und Henochs weiterführte…
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#33   sacerdos helveticus   18:26:46 | Dienstag, 2. Oktober 2007
„Bonner Indult“
Ob im alten Ritus in weitvergangenen Jahrhunderten im Kanon auch der Kaiser erwähnt wurde, müsste abgeklärt werden. Nur habe ich auch gar nicht vom Messkanon gesprochen, sondern von der Karfreitagsliturgie. Dort ist in der Tat bis zu der Reform Pius XII. ein Fürbittgebet für den Kaiser vorgesehen gewesen und zwar in der 4. Fürbitte. (oremus pro cristianissimo imperatore nostro N…)Des Weiteren war in den liturgischen Texten bis zur Karwochen-Reform Pius’ XII. im letzten teil des Exsultet die Namensnennung des Kaisers neben Papst und Bischof vorgesehen (habe hier ein Missale von 1950 vor mir liegen).
Es geht mir darum, dass ich den Eindruck habe, dass bei den Leuten um die Bonner Alte Messe in der es solche hat, die meinen, je älter je besser und deshalb die kirchliche Regelung verachten, nach der die Rubriken von 1962 zu verwenden sind (wird auch von der Priesterbruderschaft St. Pius X. so praktiziert).
Auch wenn nicht alle Einzelheiten der Reform Piux XII. gleichermassen geglückt sein mögen, steht es doch nicht den Laien am Ort oder dem Zelebranten zu, nach Belieben auf frühere Stadien zurückzugreifen.
Der auf der Homepage der Bonner Alten Messe auf einem abgebildete Zelebrant der diesjährigen Pfingstmesse, war jedoch schon in seiner Zeit, als er noch in der Eidgenosssenschaft wirkte und die indultmesse in Zürich feierte, dafür bekannt, recht kreativ mit den rubriken umzugehen.
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#32   maliems   18:21:50 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@benedikt
verstehe ich schon. aber der sandhofe war eben kein normaler tradi. der hat das nie gefordert
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#31   Bokrug †   17:47:25 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Christus war…
…Beschnitten und als solcher – von der Jüdin Maria in das jüdische Volk hineingeboren – der jüdische Messias.
Von den Propheten angekündigt. Christus, der Menschensohn, als Metathron und Logos.
Er war jedoch kein Jude im Sinne des talmudischen Judentums.
Er begründete die christliche Kirche als Neues Israel…das Gottesvolk, über jede Nation stehend bzw. alle Nationen über menschliche Nationale-Grenzen hinweg einigend.
Das Gottesvolk des Christentums als Neues Israel---des EL bzw. ELOHIM, des von Christus verkündeten Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs, in dem das Heilige Geist als Ruach Elohim wirkt…
Tatsache ist:
Christus, der Menschensohn, stand in der Tradition der jüdischen Merkabah-Mystik nach Ezechiel und Henoch.
Von Jesus Sirach und den Propheten wurde er als Menschensohn und Messias engekündigt.
So war und ist es…
Jüdische Apkryphen wie das Henoch-Buch und die Henoch-Briefe, auf die sich das NT bezieht und aus denen es zitiert, waren zur Zeit Christi sehr wohl bekannt.
Im Alten Testament gibt es sehr wohl auch griechische Anteile…und Christus wurde auch von den magi als Sterndeutern bzw. den chaldäischen magoi die Ehre erwiesen…
Das Christentum ist christliche Gnosis im Sinne des Paulus und Johannes…(auch das in Teilen nachgewiesenermaßen aus dem 1. Jahrhundert nach Christus stammende Thomas-Evangelium, welche noch heute von christlichen Gemeinschaften anderer Erdteile verwandt werden, bestätigt dies).
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#30   Samurai   17:36:18 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@ Bokrug
Kurz einige Fakten:
1. Jesus war Jude.
2. Die frühen Christen kannten nur (!) die alttestamentlichen Schriften, da die neutestamentlichen Schriften noch nicht vorlagen bzw. der Kanon noch nicht existierte.
3. Die ganze (!) Heilige Schrift ist von Gott inspiriert- AT und NT.
Samurai
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#29   Bokrug †   17:18:13 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Über das Verhältnis Altes Testament und neues Testament: Christus als inkarnierter LOGOS und…
…Anthropos.
In einer ähnlichen Weise unterwarfen kleine Zugeständnisse nach und nach das
Christentum den Juden – nicht nur den Juden sondern auch ihrem führenden Geist. Es
beginnt mit kleinen Dingen: Entfernung von religiösen Zeichen aus Schulen und von
öffentlichen Plätzen. Doch unsere Seelen interpretieren diese Ergebung als den
Beweis des jüdischen Sieges. Vor einiger Zeit erklärte der amerikanische Kongress, in
einem eigenartigen Akt der Unterwerfung, sein Einverständnis, den Sieben Geboten
den Status eines Gesetzes zu erteilen55. Das war ziemlich irrelevant, da wir sowieso
kein Opferfleisch essen; es war so irrelevant wie die Kerze della Reinas und eine
genauso verrückte Idee wie die des Kabbalisten.
Eine noch verrücktere Idee waren die zwei gültigen Versionen des Vatikan II. Ein
Christ mag argumentieren, dass das Neue Testament sich vom Alten unterscheidet,
doch er sollte die Idee der Ablöse akzeptieren, so wie es die Katholiken getan haben.
Andererseits, kann man, so wie die Orthodoxen glauben, dass es nur eine Zusage gibt
und dass das Alte mit dem Neuen übereinstimmt. Dann sollte man feststellen, dass die Juden, die Christus ablehnen, nicht mehr zur Gemeinschaft gehören. In keinem Fall
kann jedoch ein Christ behaupten, dass die jüdische Version gültig ist, denn sie
untergräbt die grundlegende Bedeutung des Opfers Christi.
www.israelshamir.net/…man/PardesGerman.pdf
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#28   Defensor Fidei   17:07:59 | Dienstag, 2. Oktober 2007
„et rege nostro“
Auch die Beifügung „et rege nostro“ ist eine solche unzulässige Hinzufügung, weil sie im römischen Messbuch nicht vorgesehen ist (mW auch nie war, das Gebet für den Regenten tauchte eher in den Kanon-Adaptionen der diözesanen Eigenriten auf)
Im Römischen Ritus ist das „et rege nostro“ tatsächlich nicht vorgesehen. Es würde ja auch wenig Sinn machen. Der Regent von Rom war ja längste Zeit der Papst selber gewesen. Für den jedoch wurde sowieso schon gebetet.
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#27   Artois †   17:05:08 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Bokrug
bei mir rennen Sie eh offene Türen ein … Leider WOLLEN manche Leute nicht sehen – es bestätigt sich wieder und wieder die furchtbare Prophezeiung des hl. Apostels mit der „Decke vor den Augen“ …
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#26   stimme der vernunft †   17:03:15 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Artois?
Die Ausschaltung von Hohmann
Wer wurde wie ausgeschaltet?
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#25   r.ruhrgebietler   16:56:25 | Dienstag, 2. Oktober 2007
nun, wir sind nicht überrascht
Meisner und die V-II-Kleriker haben auch jeden Versuch genutzt, die Tradition in Grund und Boden zu stampfen! Die gespielte Überaschung nimmt Ihm ohnehin niemand ab!
Schade.
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#24   Bokrug †   16:50:16 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Artois: Wenigstens sie scheinen mich halbwegs zu verstehen…
@Artois: Eben…allerdings sei darauf hingewiesen: Gefährlicher noch als die zionistische Freimaurerei (B’Nai Brith, Sarkozy, Rothschild, Lord Weidenfld, Haim Saban) und die Freimaurerei der Muslim-Bruderschaft (beide Dieners des Satans as SETH) ist die Freimaurerei des schottischen Ritus nach Albert Pike (Albert Pike gründete den Ku-Klux Clan, Rockefeller und Bush sowie Kerry gehören dem Skull&Bones Orden mit einer Schwester-Verbindung in Berlin an, Rockefeller, Carnagie und Stanley Morgan sowie Harriman finanzierten die Nazis über den Freimaurer Hjalmar Schacht).
Das VII hat speziell dem Zionismus und dem talmudischen Judentum bezüglich der Anerkennung des Alten Testamentes als gültiger Version neben dem Neuen Testament (ohne die Idee der Ablöse zu folgen) viel zu sehr nachgegeben…
…w.islamforum.aks-pages.de/viewtopic.php?t=140&start=0
Roemers 7:6
„Jetzt aber sind wir von dem Gesetz losgemacht, da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden, so daß wir in dem Neuen des Geistes dienen und nicht in dem Alten des Buchstabens.“
Roemers 8:2
„Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.“
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#23   Artois †   16:25:54 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@stimme der Vernunft
So „furchtbar geheim“ ist das alles nicht. Im Gegenteil, die Herrschaften fühlen sich so sicher, daß sie mehr und mehr die Maske vom Gesicht fallen lassen. Die Ausschaltung von Hohmann – dessen Thesen ich ausdrücklich nicht teile – sollte auch den BLinden die Augen geöffnet haben, wer denn „Souverän“ ist in diesem Lande.
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#22   Bokrug †   16:25:05 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@nonnobisdomine:
Sie sollen den Aufsatz von Israel Shamir lesen.
Der Fehler der katholischen Kirche war, beide Versionen des AT und NT als gültig anzuerkennen…auf dem VII:
…w.islamforum.aks-pages.de/viewtopic.php?t=140&highligh…
Gott kann neuplatonisch als unnennbar gedeutet werden…aber der konkrete Name, bei dem er gerufen wird, macht eben doch einen Unterschied: Und der ist im Christentum der von Christus verkündete Gottesname Abrahams, Isaaks und Jakobs…EL bzw. ELOHIM…mit seinem Ruach Elohim.
…w.islamforum.aks-pages.de/viewtopic.php?t=8&start=0
Nicht JHWH und nicht ALLAH…
Noch was…Metatron, „der neben dem Throne steht“, ist im Alten Testament der noch nicht inkarnierte Logos Christus.
Provokativ identifiziert sich Jesus in seinem Verhör vor dem Hohen Rat mit dem Menschensohn:
„Da wandte sich der Hohepriester nochmals an ihn und fragte: Bist du der Messias, der Sohn des Hochgelobten?
Jesus sagte: Ich bin es. Und ihr werdet den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen.
Da zerriß der Hohepriester sein Gewand und rief: Wozu brauchen wir noch Zeugen? Ihr habe die Gotteslästerung gehört.“
Markus 14, 60-63
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#21   stimme der vernunft †   16:10:48 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Was Bokrug sagen will?
Die Welt wird von einer furchtbar geheimen finsteren Verschwörung aus Juden und Freimaurern regiert. Der Finanzminister ist der furchtbar geheime und furchtbar böse Oberfreimaurer und zieht uns das Geld aus der Tasche um damit, äh, ja, was eigentlich? Naja, nicht so wichtig, ist ja auch alles furchtbar geheim.
Das ist es ungefähr in einfachen Sätzen, was Bokrug sagen will.
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#20   Benedikt   16:05:11 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@ maliems
Ich bin selber kein Freund dieser Kategorien, manchmal muss man sie aber verwenden um deutlich zu machen, wen man meint. Wenn man also fordert, dass der Liturgie nichts hinzugefügt werde, so kann man nicht anschließend den Messkanon verändern.
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#19   nonnobisdomine   16:04:56 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Und „Bokrug“:
Mal in einfachen Worten – in einem Satz – , was Sie mir saen wollten??????
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#18   Bokrug †   15:38:17 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@nonnobisdomine: Bitte lesen… www.konstanzer-kreis.de/…hiv/reisegger/dieinn
@nonnobisdomine:
Bitte lesen…das Verhältnis Altes Testament und Neues Testament…und warum das VII. dem Welt-Zionismus bzw. talmudischen Judentum, das seine eigene Nation Jsrael vergötzt und das talmudische Gesetz zwischen sich und die Gottheit treten lässt, und seiner Schechinah als grosser Hure Babylon da viel zu sehr nachgegeben hat…
www.israelshamir.net/…man/PardesGerman.pdf
Ferner wäre das christliche Wucherverbot zu nennen, das Christus als logos und Anthropos des AT wie das Liebesgebot auf die gesamte Menschheit ausdehnte…
Und ich möchte darauf hinweisen…
Gefährlicher als die zionistische Freimaurerei und die Freimaurerei der Muslim-Bruderschaft ist die Freimaurerei des schottischen Ritus nach Ku-Klux Clan Begründer Albert Pike. Rockefeller, Harriman, Carnegie, Stanley Morgan bzw. Morgan Stanley und Bush finanzierten die Nazis…über den Freimaurer Hjalmar Schacht.
www.kopp-verlag.de/cgi/websale6.cgi
G. Edward Griffin (Theologe)
Die Kreatur von Jekyll Island
»Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig wer die Gesetze macht.« Mayer Amschel Rothschild Wie soll ein Bankier die Macht über die Währung …
»Was jeder wissen muß über die Macht der Zentralbank. Ein packendes Abenteuer in der geheimen Welt des internationalen Bankenkartells.«
Prof. Mark Thornton, Auburn University, Koordinator für Akademische Angelegenheiten, Ludwig von Mises Institut
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#17   zwobbel   15:38:16 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Card. Meisner hat auch darauf hingewiesen, daß der Bischof der erste Liturge seiner Diozese ist!
Da sollten sich mal ALLE Liturgen fragen wie sie es verantworten können dauerhaft außerhalb der Einheit mit dem Oberliturgen die Liturgie zu feiern.
Es gibt da bestimmte Priester des VOM denen das Schnuppe zu sein scheint. Und ebenso solche die vorgeben den NOM zu feiern. Nicht nur einige Herren in Rom müssen sich bekehren. Alle müssen sich bekehren.
Ich wünsche mir:
mehr Liebe zur Kirche,
mehr Anstrengung zur Einheit in der Wahrheit und der Danksagung,
mehr Mitfühlen mit der Kirche,
mehr Bewußtsein, daß die Kirche die Braut des Lammes ist, die sich (gemäß der Schrift) schön machen sollte.
mehr Sorge darum die Braut des Lammes nicht zu entstellen.
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#16   nonnobisdomine   15:35:49 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Ad Hoffnung
Das mit dem „Hirn herabwerfen“ war gemeint im Sinne einer Bekehrung zur römisch-katholischen Kirche. Auch den Freimaurern und deren Vorfeldorganisationen ist der Weg zur Bekehrung offen.
Vgl. Röm 1,18-25
18 Der Zorn Gottes wird vom Himmel herab offenbart wider alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.
19 Denn was man von Gott erkennen kann, ist ihnen offenbar; Gott hat es ihnen offenbart.
20 Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit. Daher sind sie unentschuldbar.
21 Denn sie haben Gott erkannt, ihn aber nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt. Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.
22 Sie behaupteten, weise zu sein, und wurden zu Toren.
23 Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit Bildern, die einen vergänglichen Menschen und fliegende, vierfüßige und kriechende Tiere darstellen.
24 Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, sodass sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten.
25 Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen.
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#15   Hoffnung   15:24:02 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@nonnobisdomine
Warum bitten Sie um noch mehr Hirn für die Feimaurer?
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#14   maliems   15:22:56 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@benedikt
was heißt schon konservative kreise.
so homogen ist das tradilager gar nicht.
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#13   nonnobisdomine   15:10:39 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Solange es in den Reihen der deutschen Bischöfe
Rotarier, Lions etc. gibt, um so mehr werden diese Herren der Freimaurer-Vorfeld-Organisationen ihren Hass auf die Kirche ausdehnen.
Und die Hl. Messe im überlieferten Ritus ist den Freimaurern ein Dorn im Auge. – Die Freimaurer sind ja gegen jedes Dogma. Und gerade deshalb wollen sie die Feier der Hl. Messe im überlieferten Ritus verhindern, kleinhalten etc.
Oh Herr, wirf Hirn herab auf die Freimaurer und deren Handlanger.
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#12   Alkuin   14:48:42 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Das Christentum ist kein Spiel!
Schauen sie doch ihre Beiträge an, gehen sie ganz langsam zum Spiegel hin und sagen Sie sich selber nach „Das Christentum ist kein Spiel!“.
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#11   schulschwänzer   14:44:56 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@Alkuin
Das Christentum ist kein Spiel!
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#10   Alkuin   14:36:02 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@schulschwänzer
Aber bei ihre „Hauptfach“ Idiotie waren Sie stets anwesend und haben mit aller Wahrscheinlichkeit einen 1er geschrieben! :-D
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#9   schulschwänzer   14:30:42 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Liturgie nüchtern betrachtet:
Das letzte Abendmahl www.scheiterhaufen.tv/abendmahl.jpg
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#8   Benedikt   14:25:05 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@ maliems
Ich meine mich erinnern zu können, dass Ergänzungen der vorgeschriebenen Mess-Texte von konservativen und traditionellen Gruppierungen bislang immer kritisiert wurden. Auch die Beifügung „et rege nostro“ ist eine solche unzulässige Hinzufügung, weil sie im römischen Messbuch nicht vorgesehen ist (mW auch nie war, das Gebet für den Regenten tauchte eher in den Kanon-Adaptionen der diözesanen Eigenriten auf). Zudem ist das Gebet Unsinn, da es das Objekt bekanntlich nicht mehr gibt.
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#7   WeyounBN   14:20:22 | Dienstag, 2. Oktober 2007
@sacerdos
Ich bin über die jetzigen Zustände dort nicht informiert, weiss jedoch, daß Holger Sandhofe RIP eine Art ‘Liturgiefetischist’ war, dem es gar nicht liturgisch genug zugehen konnte. Insofern waren ihm die 62er Rubriken natürlich nicht ‘liturgisch genug’. o^/
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#6   Alkuin   14:19:47 | Dienstag, 2. Oktober 2007
„Event Manager“
Die Feier der ordentlichen Form ist m.E. nicht in Frage zu stellen, sondern der Wildwuchs!
Ich kenne Priester welche die NOM sehr schön und würdig feiern und auch andere die sich selber als „Event Manager“ in Mittelpunkt stellen.
Diesen „Event Manager“ meinen, dass sie die NOM ihrer eigenen Note geben müssen. Es gibt zu viele Gemeindepfarrer die meinen, dass sie machen können was ihnen gerade einfällt. So als ob sie nie eine Messe nach den gültigen Rubriken und den Regeln der Allgemeine Einführung gelernt oder gefeiert haben.
Es geht mir nicht in den Kopf, dass ein einfacher Priester sich anmaßt das Messbuch nach seinem Ermessen zu verändern. Arroganter geht’s doch nicht!
Die „Schuld“ gebe ich nicht den Priester allein, sondern vorwiegend ihre Bischöfe.
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#5   stimme der vernunft †   14:12:34 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Römischer Kaiser
maliems: ist das denn schlimm, sacerdos?
Nö, aber völlig sinnfrei.
Da könnte man auch für Kasperle und seine Großmutter und für den Käpt’n Iglo beten, das wäre ungefähr genau so sinnvoll.
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#4   maliems   14:01:55 | Dienstag, 2. Oktober 2007
römischer Kaiser
ist das denn schlimm, sacerdos?
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#3   sacerdos helveticus   13:55:37 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Bonner Indult?
Ich habe nach dem was man hört und lieest, mit dem „Bonner Indult“ Probleme.
So wurde in diesem Frühjahr gemeldet, man bete in der Karfreitagsliturgie noch für den Römischen Kaiser!!
Auch sonst scheinen die liturgischen Vorgaben für die Messe in Bonn nicht eingehalten zu werden: auch sonstige Eigenmächtigkeiten in der Karwochenliturgie, d.h. Verwendung von Riten aus der Zeit vor Pius XII.
Auch der mittlerweile verstorbene Hauptinitiator (?) des Bonner Indultes, Herr Sandhofe, machte auf mich einen zwiespältigen Eindruck. er hat sicher in der erforschung und Herausgabe von Quellen für den Choralgesang grosse Verdienste. Aber als er noch die Homepage der Una Voce Deutschland betreute, veröffentlichte er dort sein „Direktorium“ (liturgischer Kalender), das nicht nach den Rubriken und dem Kalender von 1962 gestaltet war, sondern nach älteren Vorgaben. Er verteidigte sich, er wolle „Liturgie pur“ und die neueren verbindlichen Rubriken interessierten ihn nicht. (es geht hier nicht um spezielle Choralmelodien, sondern um die Rubriken und den Kalender). Dr. Kaschewsky von der Una Voce musste diesem Treiben Einhalt gebieten.
Leider scheinen sich auch die Priester, die dort zelebrieren (mir persönlich nicht bekannt) diesem Diktat zu beugen.
Wer weiss Genaueres?
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#2   WeyounBN   13:34:18 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Der ‘grosszügige’ Kardinal…
„Selbstverständlich haben sie diese Möglichkeit bekommen und feiern die Eucharistie nun oft in der außerordentlichen Form.“
SELBSTVERSTÄNDLICH!!! :-(
Klingt ja so, als hätte man gerade drauf gewartet, daß endlich jemand eine Indultmesse in Bonn organisieren will. Dass ich nicht lache. Es hat *Jahre* gedauert, bis Kardinal Meisner das indulttechnisch bewilligt hat.
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#1   Guiseppe   13:33:50 | Dienstag, 2. Oktober 2007
Und was Kardinal Meisner noch sagte …
Der Frage, ob der Alte Ritus künftig in der Priesterausbildung berücksichtigt werde, weicht der Kardinal aus und redet statt dessen vom Neuen Ritus:
„Wir legen Wert darauf, daß die ordentliche Form des Ritus auch in lateinischer Sprache zelebriert wird.“
Kardinal Meisner sagt daraufhin aber auch: „Die Liturgie-Konstitution sieht ja nicht nur die Muttersprache vor, sondern sie empfiehlt auch sehr die lateinische Sprache. Ein künftiger Priester, wie überhaupt ein katholischer Christ, sollte mindestens die Missa de angelis auswendig singen können.“
Warum läßt kreuz.net so etwas Wesentliches weg?
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