08:10:37 | Freitag, 5. Oktober 2007
Menschendiener + Nächstes Gerücht + Notorisch mißtrauisch + Anathema über Amnesty + Euthanasierung abgewendet

Benedikt XVI.: Die Kirche will weder Macht noch staatliche Privilegien.
MenschendienerVatikan. Benedikt XVI. empfing am gestrigen Donnerstag den neuen italienischen Botschafter
beim Heiligen Stuhl, Antonio Zanardi Landi. Bei der Übergabe des Beglaubigungsschreibens sprach der Papst
auch über die Zusammenarbeit von Kirche und Staat. Die Kirche habe nicht vor, „auf Macht aus zu sein,
Privilegien zu beanspruchen oder Positionen wirtschaftlichen und sozialen Vorteils anzustreben“: „Ihr
einziges Ziel ist es, dem Menschen zu dienen.“ Dabei inspiriere sie sich an den Worten und am Beispiel
Jesu Christi.
Nächstes GerüchtItalien. Der Präfekt der Liturgiekongregation, Francis Kardinal Arinze,
wird mit seinem 75. Geburtstag im November emeritiert. Das berichtete die italienische Tageszeitung ‘Italia
Oggi’. Sein Nachfolger soll angeblich der gegenwärtige Sekretär der Liturgiekongregation, Erzbischof
Malcolm Ranjith werden. ‘Italia Oggi’ ist bislang nicht durch besondere Informationen aus dem kirchlichen
Bereich aufgefallen. Für die vatikanische Ernennungspolitik wäre es ungewöhnlich, daß der zweite Mann
in einer Kongregation die Nachfolge seines Vorgesetzten übernimmt.
Notorisch mißtrauischDeutschland.
Die
Leitlinien der Deutschen Bischöfe zum Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ sind angeblich mit der vatikanischen
Kommission ‘Ecclesia Dei’ abgesprochen worden. Das berichtete die Journalistin Regina Einig am Samstag
in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’. Frau Einig hofft in ihrem Beitrag, daß auch „notorisch mißtrauische“
Traditionalisten diesen Aspekt zur Kenntnis nehmen werden.
Anathema über AmnestyAustralien. Die Australische
Bischofskonferenz hat die Gläubigen aufgefordert, Bindungen zur ehemaligen Menschenrechtsgruppe ‘Amnesty
International’ abzubrechen. Das berichtete der US-Nachrichtendienst ‘CWNews’. Der Grund ist der Beschluß
des umstrittenen Vereins, die
Kinderabtreibung zu fördern. Der Präsident der Australischen Bischofskonferenz,
Mons. Philip Wilson von Adelaide in Südaustralien, erklärte, daß eine Mitgliedschaft bei ‘Amnesty International’
nicht länger mit dem Katholizismus vereinbar sei.
Euthanasierung abgewendetItalien. Seit einem Autounfall
vor 15 Jahren liegt die Italienerin Eluana Englaro im Koma. Sie ernährt sich über eine Magensonde. Dieses
Jahr versuchte ihr Vater, gerichtlich die
Verhungerung seiner Tochter durchzusetzen. Doch eine Instanz
in Mailand lehnte den Antrag auf Entfernung der Magensonde kürzlich ab. Der Fall ist Teil einer gegenwärtig
in Italien laufenden
Kampagne für die Legalisierung der Tötung alter und hilfloser Menschen.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#12
Benedikt 03:43:56 | Mittwoch, 10. Oktober 2007
#11
Bokrug † 22:47:38 | Freitag, 5. Oktober 2007
#10
Stephanus 22:42:46 | Freitag, 5. Oktober 2007
#9
methusalix † 16:59:21 | Freitag, 5. Oktober 2007
#8
Konrad 12:38:05 | Freitag, 5. Oktober 2007
#7
Nanny Ogg 11:49:00 | Freitag, 5. Oktober 2007
#6
Heinz Josef 11:47:21 | Freitag, 5. Oktober 2007
#5
Benedikt 11:43:28 | Freitag, 5. Oktober 2007
#4
Nanny Ogg 11:38:50 | Freitag, 5. Oktober 2007
#3
Typ 10:41:45 | Freitag, 5. Oktober 2007
#2
Gotthard 10:20:53 | Freitag, 5. Oktober 2007
#1
wiener 09:58:53 | Freitag, 5. Oktober 2007