kreuzmeldungen
Ende des Urlaubs + Erzbischof gestorben + Mut zur Klarheit + Mehr Papier + Begeisterung hält sich in Grenzen
Generalaudienz im November 2005
Generalaudienz im November 2005
© Herr Mathisen, CC
Ende des Urlaubs

Vatikan. Papst Benedikt XVI. kehrt nach der heutigen Generalaudienz in den Apostolischen Palast zurück. Die letzten beiden Monate verbrachte er in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo. Am Montag verabschiedete er sich von den Mitarbeitern im Sommerpalast: „Am Schutzengelfest [dem 2. Oktober] empfehle ich euch dem liebevollen Schutz dieser himmlischen Geister, die uns der Herr zur Seite gestellt hat.“

Erzbischof gestorben

Italien. In der Nacht auf Dienstag starb der für die Wallfahrtsbasilika in Loreto zuständige Erzbischof, Mons. Gianni Danzi (67), in einem Krankenhaus in Varese an Leberkrebs. Er wurde im Dezember 1966 als gebürtiger Italiener zum Priester der Schweizer Diözese Lugano geweiht. Am Sonntag ließ er in der Basilika von Loreto eine Nachricht verlesen: „Die Zeit läuft. Ich fühle mich immer mehr zur endgültigen Begegnung mit Christus geführt.“ Der Erzbischof war zwischen 1994 und 2005 Generalsekretär des vatikanischen Governatorats. Seine Ernennung zum Erzbischof von Loreto im Jahr 2005 wurde im Vatikan als Exilierung interpretiert. Das Requiem für den Verstorbenen zelebriert der Präsident der vatikanischen Vermögensverwaltung, Sergio Kardinal Sebastiani. Die Predigt hält der Patriarch von Venedig, Angelo Kardinal Scola.

Mut zur Klarheit

Rußland. Das Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen, Patriarch Alexi II. von Moskau, hat vor Homo-Märschen als „Propaganda und Werbung für eine Sünde“ gewarnt. Der Patriarch äußerte sich am Dienstag vor dem EU-Parlament in Straßburg. Die Sodomie sei „eine Krankheit“, welche die Persönlichkeit des Menschen verändere. Der Patriarch kritisierte zugleich neue Gesetze, welche im Namen der Menschenrechte unmoralische Handlungen rechtfertigten.

Mehr Papier

Italien. Die lehramtlich bedeutungslose ‘Internationale Theologische Kommission’ tagt seit Montag im Vatikan. Den Vorsitz der alljährlichen Vollversammlung führt der Präfekt der Glaubenskongregation, William Kardinal Levada. Die Theologen arbeiten heuer unter anderem an einem Dokument über das natürliche Sittengesetz. Die Versammlung geht am Freitag zuende.

Begeisterung hält sich in Grenzen

„Schmitz räumt ein, daß ihm die Rückkehr zur Alten Messe nicht leicht fällt. »Und die Begeisterung verstehe ich auch nicht so ganz.«“

Prälat Heribert Schmitz, der in Paderborn die Alte Messe liest, nach Angaben eines Artikels des evangelischen Web-Portals ‘Jesus.de’ vom 29. September.
      
10 Lesermeinungen
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#10   nonnobisdomine   14:18:25 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Ad Stimme der Vernunft:
„Wenn der dumme Mensch keine anderen Sorgen hat dann scheint in Rusland ja alles beim Besten zu sein.“
Ihre Ihnen eigene Sprache spricht Bände. Sie bezeichnen einen Vertreter der russ.-orth. Kirche als „dummen Menschen“.
Was wäre denn, wenn der Patriarch mal die Politik Putins und seines „gefärbten“ Duzfreundes Schröder kritisieren würde?
Dann wäre doch der Teufel los, in diesem imperialistisch Putin-Schröder geführten Chaos, dessen Auswirkungen sich jetzt schon z.T. zeigen.
Das russische Imperium freut sich doch nur jetzt schon, daß sie einen ehemaligen „deutschen“ Politiker in ihr Boot gezogen haben, um ihren Imperialismus gen Westen auszudehnen.
Sie lachen? – Lachen Sie weiter, „Stimme der Vernunft“.
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#9   misterunknown   00:35:33 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@tridentinus
Ich hatte kreuz.net den Link zum Bericht von jesus.de, in dem ich namentlich genannt werde, zugespielt, irgendwie typisch für kreuz.net (schade!), daß man nur diese Passage herausgepickt hat… Prälat Schmitz wird mit sicherheit aus dem Kontext gerissen zitiert, ich habe selbst mit ihm gesprochen, kenne ihn auch schon länger, daß paßt so nicht, sicher mußte er sich wieder hinsetzten und neu lernen, er zelebriert die Messe sehr würdig und ritengerecht, wir sind dankbar, daß er trotz seines Alters und eines Bein-Leidens bereit ist, die Zelebration im außerordentlichen Ritus jeden Mittwoch in so vorbildlicher Weise zu übernehmen… an seiner Eignung besteht nicht der geringste Zweifel. Den vollständigen Text finden sie bei Jesus.de neun.scm-digital.net/…che_kirche_feie.html?sxpnoid=0
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#8   maliems   21:39:18 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Exilierung
Was hat denn der verstorbene Bischof von Loreto auf dem kerbholz gehabt, dass er exiliert wurde?
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#7   Florian Geyer   19:14:55 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
hallo werter Atrois
thx für den Tipp :)3
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#6   Artois †   19:10:23 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Hallo Florian,
eines der wichtigsten Bücher zum Totalitarismus ist Igor Schafarewitsch: Der Todestrieb in der Geschichte. Ich lese es gerade und werden in ca. vier Wochen eine Besprechung veröffentlichen.
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#5   Florian Geyer   18:51:40 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
@stimmbruchdervernunft
als hobbymäßiger totalitaritäsforscher kann ich sagen dass unter „hetze“ generell alle positionen fallen die wider die jeweilige form der totalitariät, sei es nun der nationale oder internationae sozialismus oder heute die diktatur des relativismus welche die kultur des todes verursacht aktiv stellung bezieht. immer nur wenige erkennen das reale hinter den aufgeblähten lügenkulissen und noch viel weniger nehmen den kampf auf. diese nennt man oft heilige. die meisten jedoch bleiben halbzufrieden in ihrer gehirngewaschenen scheinwelt mit der sie sich abgefunden und kommod eingenistet haben !
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#4   stimme der vernunft †   18:34:07 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Alexij der Arme im Geist
D darf der Patriarch vor dem Europaparlament sprechen und alles was ihm einfällt, ist Hetze gegen CSDs.
Wenn der dumme Mensch keine anderen Sorgen hat dann scheint in Rusland ja alles beim Besten zu sein.
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#3   Typ   15:50:25 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Schau an
Die lehramtlich bedeutungslose ‘Internationale Theologische Kommission’
Das hat sie mit der Pius-Sekte und mit kreuz.net gemeinsam.
Unterschied allerdings: Von ihr lässt sich der Papst beraten, von den anderen beiden – Gott sei Dank – nicht.
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#2   Tridentinus   11:04:05 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Ist Prälat Heribert Schmitz
unter diesen Umständen ein „geeigneter“ Priester iS des Motu Proprio?
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#1   nonnobisdomine   09:50:38 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Eine klare Aussagen des Patriarchen.
Leider wird diese Stellungnahme – wie viele andere der r.-k. Kirchenvertreter – im Sande verlaufen und „verpuffen“.
Den EU-Moloch interessieren doch ganz andere Dinge. Sie sind Befürworter der homosexuellen Unzucht und nur auf Profitgier ausgelegt. Kurz gesagt: Gegen das natürliche Sittengesetz.
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