(kreuz.net, Guwahati) Der indische Salesianpater V. M. Thomas (53) behauptet, auf die Fürsprache der
Seligen Mutter Teresa geheilt worden zu sein.
Das erklärte der Geistliche im Gespräch mit der römischen
Nachrichtenagentur ‘Asia News’.
Pater Thomas arbeitet in der Stadt Guwahati im nordostindischen Bundesstaat
Assam.
Mutter Teresa kannte er persönlich. Er arbeitete fast zwanzig Jahre – bis zu ihrem Tod 1997 -mit
der Seligen zusammen. Im Jahr 1980 half er ihr, ein Waisenheim aufzubauen. Pater Thomas war damals Schuldirektor.
Wundersam geheilt
Seit Februar quälte sich der Priester mit starken Bauchschmerzen. Er litt an einem
Nierenstein mit 1,3 Zentimetern Durchmesser. Am 6. September sollte der Stein herausoperiert werden.
Am Vortag des Eingriffes – dem 10. Todestag von Mutter Teresa – erteilte der Arzt dem Pater eine Sondergenehmigung.
Er durfte das Krankenhaus für dreißig Minuten verlassen und in einer Niederlassung der Missionarinnen
der Nächstenliebe eine Messe lesen.
Bei der Gelegenheit bat der Pater die anwesenden Gläubigen um Gebet
auf die Fürsprache der Seligen Mutter Teresa. Er betete auch selber um einen erfolgreichen Eingriff und
eine schnelle Genesung.
Am
nächsten Tag suchten die Ärzte bei der letzten Röntgenuntersuchung vor der Operation vergeblich nach
dem Nierenstein. Eine zweite Untersuchung brachte dasselbe Ergebnis.
Der Nierenstein schien auf unerklärliche
Weise verschwunden zu sein.
Der verantwortliche Chirurg verordnete noch eine Ultraschalluntersuchung.
Der Stein war weg.
Die Ärzte bestätigten auch, daß der Stein nicht mit dem Urin abgeführt worden
sei:
„Es schien tatsächlich wie ein Wunder und ein einzigartiges Ereignis, daß der Stein, der mit Medikamenten
nicht aufgelöst werden konnte, gerade an diesem besonderen Tag verschwand.“
Urteil des Erzbischofs
Der Erzbischof von Guwahati, Mons. Thomas Menamparampil (70), sieht das genauso. Die Genesung des Priesters
stehe „über und außerhalb wissenschaftlicher und menschlicher Erklärungen“.
Mons. Menamparampil erlaubte
die Veröffentlichung verschiedener medizinischer Materialen durch die asiatische katholische Nachrichtenagentur
‘UCA’.
Bislang fehlte zur Heiligsprechung von Mutter Teresa ein zweites Wunder. Jetzt könnte diese Hürde
beseitigt sein.
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#40 engelhardt † 11:49:19 | Freitag, 5. Oktober 2007
Wie gesagt… …halbherzige Rationalisiserungsversuche. Es ist offensichtlich, dass Ihnen das Wesen des
Religiösen über jede Vorstellungskraft geht. Das Wesen des Religioesen ist sehr einfach zu verstehen.
Und weil es so einfach zu verstehen ist, bemuehen sich die Religioesen aus Schahm um die offensichtliche
Primititiviaet, das Religioese als unbegreifbar, mystisch, etc. zu verklaeren um dann denjenigen, die
darauf hinweisen, dass der Kaiser nackt ist entegenzubringen „Du verstehst nicht, worum es geht“. Das
der Kaiser nackt ist wude schon vor Jahrhunderten erkannt, die Religioesen sind blos unwillig das zuzugeben.
Warum sollten sie auch? Der Verlust liebgewonnener Rituale und Kulte, so albern sie auch sein moegen,
ist fuer viele Menschen, die ihr Heil in der Irrationalitaet suchen sicherlich unertraeglich.
@ engelhardt Derartige Traditionen fortzusetzen ist ein Zeichen fuer fehlende geistige Weiterentwicklung
und Ueberbleibsel animistischer Kulte. Primitiv, aberglaeubisch und laecherlich. Im Prinzip habe ich kein
Problem damit, wenn solceh Kulte gepflegt werden, aber dann soll man Religionen die derartiges beinhalten
doch bitte als das akzeptieren, was sie sind: Ausdruck primitiven Aberglaubens und von Irrationalitaet.
Wenn man sich vorstellt, wie viele dieser Rituale ihre Fortsetzung im säkularen Raum gefunden haben,
so muss man feststellen, dass auch Sie immer noch Teil einer irrationalen Gesellschaft sind. Kopf hoch^^
Ich kann mir schon vorstellen, dass es sehr nerven muss, einerseits zu wissen, wie laecherlich derartige
Kulthandlungen sind, andererseits, sich nicht die Bloesse geben zu wollen, dies gerade vor Unglaeubigen
zuzugeben. Es ist offensichtlich, dass Ihnen das Wesen des Religiösen über jede Vorstellungskraft geht.
Nobody’s perfect. Sie müssen Ihren Kleingeist nicht zum Maßstab des Horizonts der gesamten Menschheit
machen
#38 engelhardt † 09:11:56 | Freitag, 5. Oktober 2007
Kraft? Ich weiß, daß Millionen Pilger aller Zeiten weite Wege zu ihnen ablegten, und Kraft und Zuversicht
an Heiligengräbern fanden. Ich sehe, daß unsere großartigsten Architekturschöpfungen um Reliquien
herumgebaut sind. Aller Zeiten ist sogar richtig. Derartige Kulte gab es schon lange vor dem Christentum
und immer wurde ein Riesenreibach mit dem Aberglauben des Poebels gemacht. Na, klingelt’s?
#37 Wandregisel 21:50:41 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@: engelhardt Da wiedersprechen sie sich aber ganz schön „Derartige Traditionen fortzusetzen ist ein
Zeichen fuer fehlende geistige Weiterentwicklung und Ueberbleibsel animistischer Kulte.“ Daraus schließe
ich, dass sie Toten keinerlei Ehrung zukommen lassen. Gleichzeitig stört es sie aber, dass ote Körper
in ihren Augen nicht angemessen behandelt werden. Entweder sind sie also selbst in einem solchen „Kultus“
verhaftet, der sich von dem Meinigen nur unterscheidet oder sie lehnen sochen prinipiell ab und folglich
wäre ihnen der Umgang mit toten Körpern herzlich egal. es geht nur eins von beidem. Watt denn nu?…entscheiden
sie sich mal… Der Einzige der hier pseudophilsphischen Quark ablässt lächelt sie jeden morgen im Spiegel
an. Ein wenig vulgär-Materialismus aus der Sekundärliteratur ersetzt das Durchdenken der eigenen aussagen
in den seltensten Fällen. Aber nichts für ungut…hab mich köstlich amüsiert…
@ engelhardt Sie argumentieren ja nicht unredlich, setzen Ihren Standpunkt aber absolut. Sie hinterfragen
nicht, was „rationale Argumente“ sind. Die sind genauso subjektiv wie die Argumente aus dem Glauben. Sie
finden Reliquien abstoßend? Ich weiß, daß Millionen Pilger aller Zeiten weite Wege zu ihnen ablegten,
und Kraft und Zuversicht an Heiligengräbern fanden. Ich sehe, daß unsere großartigsten Architekturschöpfungen
um Reliquien herumgebaut sind. Ich fühle, daß in der leiblichen Gegenwart der Überreste heiligen Geschehens
segnende Kräfte wirken. Sie finden das abstoßend? Schade. Aber nicht absolut zu setzen.
#32 engelhardt † 17:32:16 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Beengende Dogmen? Ich lach mit tot. Diejenigen, die sich mit Dogmen beengen sind gerade dei Religioesen.
Der letzte Beitrag ist uebrigens ein weiteres Beispiel fuer einen pseudophilosophischen Rationalisierungsversuch.
Nett versucht, muss ich schon sagen. Ich kann mir schon vorstellen, dass es sehr nerven muss, einerseits
zu wissen, wie laecherlich derartige Kulthandlungen sind, andererseits, sich nicht die Bloesse geben zu
wollen, dies gerade vor Unglaeubigen zuzugeben.
@ engelhardt In der Tat schöpft der christliche katholische Glaube aus der Tiefe der Zeiten. Ihr modernistisch-oberflächliches
Geschichtsbild, wonach der Mensch sich stets „weiterentwickelt“ und seinen Ahnen geistig-moralisch überlegen
ist, ist uns fremd. Was über Jahrhunderte tief geglaubt und verehrt wurde, muß auch uns heilig sein.
Sie, lieber engelhardt, sind ein Opfer beengender Dogmen unserer Zeit. Daß Sie genau das Gegenteil von
sich annehmen, ist diesem verbreiteten Phänomen implizit: Der Dumme ist zu dumm, um zu merken, daß er
dumm ist.
#30 engelhardt † 17:05:12 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Ritual Z.B. das hier: Was ist daran schlimm einen Toten in einer alten Tradition zu ehren? Derartige Traditionen
fortzusetzen ist ein Zeichen fuer fehlende geistige Weiterentwicklung und Ueberbleibsel animistischer
Kulte. Primitiv, aberglaeubisch und laecherlich. Im Prinzip habe ich kein Problem damit, wenn solceh Kulte
gepflegt werden, aber dann soll man Religionen die derartiges beinhalten doch bitte als das akzeptieren,
was sie sind: Ausdruck primitiven Aberglaubens und von Irrationalitaet.
#29 Wandregisel 16:58:40 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@engelhardt Was meinen sie denn mit „das“, das sie meinten? Jenes: „Und über ihren Körper werden nach
ihrem Tod auch bestimmt keine messerwetzenden Katholiken herfallen, um ihre „magischen“ Rituale zu feiern…“?
Oder wie, oder was? *verwirrt*
#26 Wandregisel 14:14:38 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@Engelhardt Haben sie Probleme mit ihrem Körper? Es klingt als wären sie entfremdet von den natürlichen,
biologischen Prozessen, die auf dieser Erde nun mal vor sich gehen. So zusagen „Der Weg allen Fleisches…“
Wohl ein Problem der Moderne sich vom Tod zu entfremden und eine Anst davor zu entwickeln. Da kann ich
nur bewundernd auf meine 93-jährige Großmutter schauen, die sich mit einer unglaublichen Lockerheit
auf den Tod vorbereitet. Was ist daran schlimm einen Toten in einer alten Tradition zu ehren? Und mal
ganz nebenbei, um ihnen wenigstens eine Angst zu nehmen: Meines Wissen werden nur in wenigen Ausnahmefällen
heute noch Teile des Körpers der Heiligen entfernt. Und über ihren Körper werden nach ihrem Tod auch
bestimmt keine messerwetzenden Katholiken herfallen, um ihre „magischen“ Rituale zu feiern…
#25 Benedikt 14:12:24 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@ Engelhardt Und dann versuch;s nochmal mit einem vernuenftigen Argument. Da sind Sie einem Missverständnis
aufgesessen. Ich habe hier gar nicht versucht ein Argument zu bringen. Ich halte es für äußerst sinnlos,
einem erklärten Nicht-Glaubenden katholische Kulte zu erklären, zumal dieser nicht den Eindruck macht,
von seinen Vorurteilen Abstand nehmen zu wollen (was auch Ihr gutes Recht ist). Warum sollte ich mir den
Mund fusselig reden, wenn Sie anschließend in jedem Beitrag wieder sagen: „Erstens Aberglaube, zweitens
Leichenfledderei“? Die Zeit können wir uns sparen, das Leben ist kurz.
#23 Heinz Josef 13:23:56 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Ansgar Engelhardt weis eben nicht wie lang ne Heilisprechung in der Regel dauert. Bis dann ist das Fleisch
eh verwest und es sind nurmehr Knochen übrig.
#22 Nachtlaterne 13:22:57 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
es gibt menschen… …die alles zum anlass nehmen um zu lästern. mit solchen menschen sprecht erst gar
nicht, denn es geht ihnen nicht um die wahrheit! führt gespräche um den gauben zu vertiefen und nicht
mit menschen die ihre eigene pleite anderen überstülpen. gott kann nicht irren, nur menschen können
das. und es irren sogar viele christen, wenn sie gott und gerechtigkeit mit dem zeitgeist und ihrer eigenen
bequemlichkeit und gier verwechseln bzw. versuchen gott darin zu integrieren. vorsicht bei uns menschen,
denn wir sind nur menschen!!! jeder kann an sich selbst ganz leicht seine verführbarkeit zum schlechten
hin feststellen. darum sollen wir umso eifriger und beunruhigter der einladung gottes folgen um unser
herz bei ihm alleine zu beruhigen. der glaube an jesus christus aber lebe! keine zeit auf dieser erde
ist es wert
@ engelhardt: Fragen Welchen Glauben hält wer für „lächerlich“? Den Reliquienkult oder den Katholizismus?
Welche „rational denkenden Menschen“? Sind Sie ein „rational denkender Mensch“? Ist das ein (hoher) Wert?
Wann hat die Kirche Heilige „entfleischt“, um ihre Knochen zu verkaufen? Es mag ja sein, daß Ihnen vieles
am Katholizismus fremd und unverständlich erscheint. Vor einem Urteil sollten Sie sich jedoch um eine
profundere Kenntnis der Materie bemühen.
#19 Benedikt 13:17:15 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@ engelhardt Also ein gewisser Herr Hagens hat mit dergleichen sehr viel Geld verdient. Ich wusste gar
nicht, dass dies einem katholischen Geist entsprungen ist…
@Heinz Josef Die von Ihnen zitierten Quellen sind für mich völlig unzureichend. Was sollen aus dem Kontext
gerissene Halbsätze? Ich bin mir absolut sicher, daß sämtliche von mir genannten Personen, die entweder
das 2. Vatikanum mit all seinen versteckten oder offenen Häresien und Apostasieaufrufen vollumfänglich
annahmen (Montini, Wojtyla, „Mutter Teresa“) oder aber dessen jüdisch-freimaurerischen Geist vertraten
(Pacelli, Roncalli), auch die Aussagen wie „der Jude soll ein guter Jude sein“, „der Moslem soll ein guter
Moslem sein“ oder „der Buddhist soll ein guter Buddhist sein“ unterschrieben hätten! Im Zusammenhang
mit dem Tod und der Beisetzung der Letztgenannten wurde genau dieser Satz von Medien bis zum Erbrechen
zitiert, ohne daß irgendein Dementi seitens der MT-Schwestern zu vernehmen gewesen wäre. Ich habe mich
z.B. 3 Jahrzehnte abhalten lassen Hans Küng zu lesen, weil er angeblich häretisch ist. Küng ist ein
Häretiker – er lehnt die Mariendogmen von 1854 und 1950 und das Unfehlbarkeitsdogma von 1870 ab! Gerade
er streicht das Proprium des Glaubens an Jesus Christus im Unterschied zu den nichtchristlichen Religionen
deutlich heraus. Ist für ihn Jesus Christus denn wahrer Gott? Wohl eher nicht…! Jedenfalls haben Johannes
XXIII oder Mutter Theresa für die Verbreitung des christlichen Glaubens mehr getan als viele andere Da
es sich bei den beiden um Apostaten gehandelt hat, hat das für die katholische Kirche reichlich wenig
genützt!
#17 Heinz Josef 13:01:28 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@Antimodernist Die von Ihnen zitierten Quellen sind für mich völlig unzureichend. Was sollen aus dem
Kontext gerissene Halbsätze? Ich habe mich z.B. 3 Jahrzehnte abhalten lassen Hans Küng zu lesen, weil
er angeblich häretisch ist. Nun da ich seine Schriften lese merke ich, dass viele Dinge von ihm falsch
zitiert werden, aus dem Kontext gerissen und Sinn entstellt. Gerade er streicht das Proprium des Glaubens
an Jesus Christus im Unterschied zu den nichtchristlichen Religionen deutlich heraus. Dialog meint eben
nicht Indiffernz. Weder bei Küng noch bei Roncalli, Montini, Wojtyla oder Mutter Theresa. Jedenfalls
haben Johannes XXIII oder Mutter Theresa für die Verbreitung des christlichen Glaubens mehr getan als
viele andere.
@Heinz Josef: Wer Englisch kann und (außer zu glauben auch) zu googeln versteht, weiß Bescheid! Lesen
Sie zu „Mutter Teresa“: „Mother Teresa used to say: I want every Hindu to be a good Hindu, Muslims to
be good Muslims… (India’s National Newspaper Monday, October 22, 2001)“, in: Why didn’t Padre Pio and
Mother Teresa leave the post Vatican II church? truecatholic.bizland.com/PPIO.TXT zu Wojtyla: Die Apostasie
Johannes Paul II. www.wandea.org.pl/johannes-pauls.htm Zu Pacellli: Pope Pius XII and the Holocaust www.marynet.com/piusxii.html
Und was Roncalli und Montini betrifft, sollte es sich so langsam auch bis zu Ihnen herumgesprochen haben,
daß a) Roncalli einer kirchlich verbotenen Geheimgesellschaft (Rosenkreuzer) angehört hat und b) Montini
das zur Apostasie aufrufende Konzilsdokument Nostra aetate auf den Weg gebracht hat, in dem zur Förderung
nichtchristlicher Religionen aufgefordert wird (vgl. NA 2)…!
#15 engelhardt † 12:22:57 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Wichtig Mir ist durchaus bewusst, dass der Reliquienkult fuer manche Menschen wichtig ist, dass aendert
nichts an der primitivitaet der Geisteshaltung, die man haben muss, um Leichen zu entfleischen, die Skelette
auszustellen oder die Knochen in kleine Stuecke zu hacken um damit Rituale durchzufuehren. Man mag das
alles hochgeistig und pseudophilosophisch verklaeren aber das aendert ja nichts daran, dass der katholischen
Glauben eine rueckstaendige Auffassung diesbezueglich inne hat. Das hantieren mit Leichenteilen Primitivitaeten,
der Glaube, diese haetten besondere Kraefteund und dergleiche ist ja keine Erfindung der Katholiken. Hier
handelt es sich um uralte Kulte, die die Katholiken uebernommen haben um das dumme Volk bei Laune zu halten.
Offensichtlich laesst sich das dumme Volk noch immer durch sowas bei Laune halten. Da wundert es irgendjemand,
wenn rational denkende Menschen diesen Glauben fuer laecherlich halten?
#14 Heinz Josef 12:03:42 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Reliquienverehrung Die Reliquienverehrung hat einen durchaus menschlichen Hintergrund. Von einem Menschen
den man liebt oder verehrt etwas zu haben. Ein Autogramm, ein Foto, ein Erinnerungsstück (Uhr, Messer,
Pfeife, Ring, Schmuck usw.) Kleidung, Locke, Briefe … All das hat für uns eine wichtige Bedeutung.
Es setzt denjenigen gewissermaßen gegenwärtig. Nun kann man über Geschmack streiten. Ich hatte den
Rosenkranz meiner verstorbenen Mutter. Mit dem hab ich gebetet. Da fehlten an zwei Stellen die Perlen.
Leider hab ich ihn irgendwann verloren. Ich fand’s schade, aber ich brauch ihn nicht wirklich. Es vergeht
auch so kein Tag, an dem ich an meine Mutter nicht denke. Nun sind nicht alle heiligen Menschen wie Mütter,
dass wir tagtäglich an sie denken. Die Reliquie ist gleichsam ein kleines Stück der verherten Person,
die sie repräsentiert. Wie gesagt, man kann über Geschmack streiten, ob es wirklich ein Fingerknochen,
ein Schulterblatt oder ein Unterarmknochen oder Schädel sein muss. Ich brauch das auch nicht selber,
aber ich kann nachvollziehen, dass es Menschen gibt, für die dies wichtig ist.
#13 Benedikt 11:40:47 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@ Kurt K. Mit Magie hat das nichts zu tun. Dass jahrhundertealte Bräuche sich nicht jedem immer wirklich
erschließen, liegt wohl in der Natur der Sache. Dergleichen ist ja nichtmal bei aktuellen Phänomenen
der Fall.
#12 Kurt K. 11:36:19 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@ Engelhardt Dem kann ich nur zustimmen. Bis vor kurzem wurden Leichenteile von vermeintlich Heiligen
massenweise verkauft oder an Befreundete verschenkt. Gebeine werden berührt, Tote verehrt. Wozu das alles?
Ist es Magie? Ist der Fingerknöchel des Heiligen xyz magisch und hat dieser KNOCHEN irgendeine Macht?
#11 engelhardt † 11:30:02 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Meine Guete… …wie aberglaeubisch muss man als Katholik eigentlich sein? Abgesehen davon ist dieser
Kult, den die Katholiken um Tote und deren Leichenteile machen ziemlich abstossend.
#10 Artois † 10:29:27 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Cantate Domino canticum novum, cantate Domino omnis terra et benedicite nomini eius adnuntiate de die
in diem salutare eius. Narrate in gentibus gloriam eius in universis populis mirabilia eius quia magnus
Dominus et laudabilis nimis terribilis est super omnes deos!
@ Nachtlaterne Jup! Um heilig gesprochen zu werden sind in der Tat Wunder nötig. Mindestens zwei. Das
gilt dann quasi als „Beweis“ Gottes, dass dieser Mensch ein Heiliger ist.
#8 Nachtlaterne 10:13:52 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
irre ich mich? vielleicht irre ich mich! muss eine person, die heilig oder heiligmäßig lebte denn unbedingt
mit einem wunder verknüpft werden? dann würden viele heilige im nachinein wohl als nicht heilig gelten
müssen obwohl sie heilige waren. auf ein wunder warten heisst für mich ein wenig gott versuchen. und
liegt es nicht nahe, dass man sich am ende ein wunder ausdenkt oder eines bemerkt zu haben glaubt? ich
gaube an wunder.
#7 Heinz Josef 09:54:19 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Kurt, Obwohl von machen ja gar nicht die Rede sein kann eigentlich. Sie geifern, dass eine Person die
das und das gesagt habe, nicht katholisch sein könne… dazu kommt noch, dass die von Antimodernist zitierten
Personen die von ihm ihnen unterstellte Aussage so nicht gemacht haben. Dass Mutter Theresa von den Anhängern
anderer Religionen verehrt wird bedeutet nicht, dass sie ihnen gegenüber indifferent war. Wenn ich Anhänger
anderer Religionen respektiere bedeutet das noch nicht dass ich das Besondere des Christ Seins aufgebe.
Gerade weil sie authentisch Christin war und in jedem der ärmsten Brüder und Schwestern Christus gesehen
hat, haben diese das gespürt.
@Antimodernist: Typisch! Das ist mal wieder typisch. Da hat jemand sein ganzes Leben den Armen dieser
Welt geopfert, sich um Menschen gekümmert, um die sich sonst keiner kümmert und war ein vorbildlicher
Mensch – und was machen Sie? Obwohl von machen ja gar nicht die Rede sein kann eigentlich. Sie geifern,
dass eine Person die das und das gesagt habe, nicht katholisch sein könne… Wenn alle Katholiken so
wären wie Mutter Theresa, dann wäre ich vielleicht auch Wahlkatholik. Das wäre nämlich ein deutlicher
Hinweis auf einen Gott der Nächstenliebe. Aber da viele so sind wie Sie, ists keine Religion für mich.
Zu kalt, zu formalistisch.
#5 Heinz Josef 09:34:25 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Wer vertritt solches? Wer die Parole ausgibt „der Jude soll ein guter Jude, der Moslem ein guter Moslem,
der Buddhist ein guter Buddhist usw. sein, hat weder den Namen „katholisch“ noch „apostolisch“ und schon
garnicht „heilig“ verdient! Die von Ihnen zitierten Personengruppen vertreten solches nicht. Können Sie
Ihre Behauptung substantiell belehen?
Apostelin oder Apostatin? Ähnlich, wie so manche kirchliche „Erneuerungsbewegung“ (Pallottiner, Schönstatt
usw.), die einmal mit der hehren Zielsetzung angetreten sind „apostolisch“ im Sinne einer Vertiefung und
Verbreitung des katholischen Glaubens sein zu wollen, längst zu apostatischen Wellnessvereinen in der
V2-Wohlfühlsekte mutiert sind, gilt dies auch für Leute wie Pacelli, Roncalli, Montini, Wojtyla und
„Mutter Teresa“: Wer die Parole ausgibt „der Jude soll ein guter Jude, der Moslem ein guter Moslem, der
Buddhist ein guter Buddhist usw. sein, hat weder den Namen „katholisch“ noch „apostolisch“ und schon garnicht
„heilig“ verdient! o^/
#3 Nachtlaterne 06:12:22 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
ich bin … …nicht ungläubig und glaube an wunder. allerdings ist es mit wunderheilungen so eine sache.
oft habe ich gelesen, dass „die ärzte“ vor einem rätsel stünden wegen des wunders, aber niemand nannte
genaue namen der ärzte und um welches krankenhaus es sich genau handelte. zeugen wurden nur ganz nebulös
genannt.
#2 Wandregisel 03:00:43 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Omnia ad maiorem dei gloriam… Wenn das Wunder dennn dann offiziell bestätigt und anerkannt wird (worauf
ich hoffe), kann sich die Heilige Mutter Kirche über eine weitere würdige Heilige freuen!!! Mutter
Theresa war schon zu Lebzeiten ein wunderbarer Beweis für das Wirken Gottes in der Welt durch seine Heiligen.
Die Wunder bestätigen nur das was jeder Mensch guten Willens bereits seid längerem gewuss oder zumindest
geahnt hat.