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Unerträgliche Strafe + Bischofskonferenz kauft Fußballclub + Den Anfängen wehren + Ministrantinnen im Alten Ritus? + Eine Tradition unbekannter Herkunft
Benedikt XVI. am Weltjugendtag in Köln, August 2005
Benedikt XVI. am Weltjugendtag in Köln, August 2005
© Flickr-Benützer „Howie_Berlin“, CC
Unerträgliche Strafe

Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach bei seiner gestrigen Generalaudienz über den ägyptischen Kirchenvater Cyrill von Alexandrien († 444). Cyrill habe sich ausdrücklich „in die Tradition der Kirche“ gestellt. Sein „sogar heute“ gültiger Maßstab sei der Glaube des Gottesvolkes gewesen. Seinen Gegenspieler Nestorius († 451) habe Cyrill gewarnt, den Glauben sorgfältig darzulegen. Denn der, welcher auch nur einen einzigen von den Kleinen verführt, falle einer unerträglichen Strafe anheim.

Bischofskonferenz kauft Fußballclub

Italien. Das ‘Italienische Sportzentrum’ (CSI), das 1944 von der Katholischen Aktion gegründet wurde, hat achtzig Prozent des italienischen Fußballclubs ‘AC Ancona’ gekauft. Das berichtete die Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’ am Mittwoch. Das Geld stammt von Mailänder Unternehmern. Das ‘Italienische Sportzentrum’ besitzt einen eigenen Ethik-Codex. Demnach müssen Spieler schwere Fouls mit mehreren Stunden gemeinnütziger Arbeit abbüßen. Fans dürfen auf Spruchbannern den Gegner nicht mehr beleidigen. Gewinne sollen in Hilfsprojekte fließen. Der fußballbegeisterte vatikanische Staatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone soll hocherfreut sein.

Den Anfängen wehren

Ruanda. Das Parlament von Ruanda in Südoststafrika will die Homo-Unzucht gesetzlich bestrafen. Das erklärte der Justizminister Tharcisse Karugarama Ende September vor der nationalen Tageszeitung ‘New Times’. Die Abgeordneten betrachten die Sodomie als Import aus Europa und Nordamerika. Diese Unzucht verderbe die Bevölkerung, erklärte ein Parlamentarier. Noch gebe es nicht viele Homos im Land: „Aber wir müssen dieses Laster eindämmen.“

Afrika gegen die westliche Degeneration
Am 21. August demonstrierten mehr als Tausend Leute in der Ugandischen Hauptstadt Kampala gegen die Sodomie.Die Demonstration war die Antwort auf die erste Homo-Pressekonfernez in Uganda.Die Demonstranten forderten die Ausweisung der US-Journalistin Catherine Roubos, welche während ihres Praktikums in Uganda über die Homo-Konferenz berichtet hatte.

Ministrantinnen im Alten Ritus?

Deutschland. Man darf den Alten und den Neuen Ritus nicht gegeneinander ausspielen. Das erklärte der Dogmatikprofessor der Universität München, Hw. Bertram Stubenrauch, vor der regionalen Tageszeitung ‘Mittelbayerische’. Der Geistliche begrüßte einen ideologiefreien Umgang mit kirchlichen Traditionen. Doch die Alte Messe dürfe nicht als Trojanisches Pferd mißbraucht werden, „um das Zweite Vatikanische Konzil zu unterlaufen“. Er hofft auf eine Zelebration der Alten Messe „im Geist der erneuerten Kirche“. Das betreffe die Fragen der Beteiligung aller Getauften an der Messe und der Ministrantinnen.

Eine Tradition unbekannter Herkunft

„»Wir sind eigentlich sehr stolz, daß wir eine der letzten Ministrantengruppen sind, die nur aus Jungen besteht. Bei uns wird man keinen finden, der das anders sieht«, betont Robert Stauner (17). Nach seinen Worten mache es einfach mehr Spaß, unter sich zu sein. »Das ist eben eine lange Tradition bei uns. Wo es genau herkommt, wissen wir auch nicht«, sagt Florian Aigner (18). Gegen Mädchen habe man gar nichts, aber mit dem alten Brauch wolle man eben nicht einfach brechen.“

Aus einem Bericht über die Pfarrei Pfarrkirchen der ‘Passauer Neuen Presse’ vom 28. September.
      
8 Lesermeinungen
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#8   GerdEric   10:40:06 | Freitag, 5. Oktober 2007
Ruanda
hat einen gemeinsamen Feind gefunden?
werden da die Nonnen wieder behilflich sein?
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#7   Gotthard   10:33:04 | Freitag, 5. Oktober 2007
Ruanda
aua … Ruanda in den Suedosten Afrikas zu verlegen …
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#6   Kurt K.   09:10:15 | Freitag, 5. Oktober 2007
Zum Glück!
Zum Glück hat Uganda sonst keine Probleme!
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#5   Josefus   08:23:24 | Freitag, 5. Oktober 2007
zu Bild 4 (Bildreihe)
Untertitel Bild 4 (Bildreihe): „In Uganda wird die widernatürliche Unzucht mit Gefängnis bestraft.“
Und das ist auch gut so!
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#4   maliems   12:34:02 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Opportunität
In Rom pfeift der Wind z. Zt. allerdings nicht so, dass ein Aufweichen der in Artikel und Diskussion erwähnten Usus toleriert werden wird. Wer beim Brauch der 80er/90er bleiben will, hat genug Möglichkeiten im NOM.
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#3   turk   11:44:16 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Nicht geklärte Fragen
Die Frage der Ministrant(inn)en und noch weniger jene der Kommunionform(en) sind nicht geklärt. Dies wäre auch möglicher Gegenstand der sogenannten Leitlinien und der Kompetenz jedes einzelnes Diözesanbischofs bzw. Ortspfarrers. Ansonsten bleiben die Fragen so und so argumentierbar und somit rechtlich unentschieden. Da der Pfarrer keine Ministrantinnen zulassen muß, ist diese Frage praktisch leicht zu entscheiden. Das Recht des Gläubigen auf würdigen Kommunionempfang kann nach den insbesondere partikularkirchlich geltenden Normen jedoch nicht einfach auf die von der Universalkirche und früher sowieso vorgesehene Mundkommunion einggeengt werden, so wünschenswert es ist, daß alle die Mundkommunion knieend empfangen und dazuhin auch Einladungen ausgesprochen werden können.
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#2   Guiseppe   10:58:48 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Bertram wider Vatikanum II.?
Man darf den Alten und den Neuen Ritus nicht gegeneinander ausspielen. Das erklärte der Dogmatikprofessor der Universität München, Hw. Bertram Stubenrauch, vor der regionalen Tageszeitung ‘Mittelbayerische’. Der Geistliche begrüßte einen ideologiefreien Umgang mit kirchlichen Traditionen. Doch die Alte Messe dürfe nicht als Trojanisches Pferd mißbraucht werden, „um das Zweite Vatikanische Konzil zu unterlaufen“. Er hofft auf eine Zelebration der Alten Messe „im Geist der erneuerten Kirche“. Das betreffe die Fragen der Beteiligung aller Getauften an der Messe und der Ministrantinnen.
Wer könnte denn die Alte Messe als „Trojanisches Pferd“ missbrauchen? Wen sieht er da als mögliche Täter? Hw. Bertram bastelt hier selbst ein Trojanische Pferd in das er „Geist der erneuerten Kirche“ versteckt. Es ist genau dieser „Geist“, der den Novus Ordo in der Praxis vielfach entstellt. Und jetzt soll er auch die alte Form entstellen? Hw. Bertram erweisen sich als Spalter, der selbst im Widerspruch zu Vatikanum II steht, auch wenn er sich darauf beruft! Bei diesem Herrn haben der Glaube und die Liebe offensichtlich sehr gelitten.
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#1   maliems   10:45:14 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Ministrantinnen im alten Ritus
Aua!
Da wird’s aber kräftig Beschwerden bei der Ecclesia Dei geben.
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