08:08:47 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
Unerträgliche Strafe + Bischofskonferenz kauft Fußballclub + Den Anfängen wehren + Ministrantinnen im Alten Ritus? + Eine Tradition unbekannter Herkunft
Unerträgliche StrafeVatikan. Papst Benedikt XVI. sprach bei seiner gestrigen Generalaudienz über den
ägyptischen Kirchenvater Cyrill von Alexandrien († 444). Cyrill habe sich ausdrücklich „in die Tradition
der Kirche“ gestellt. Sein „sogar heute“ gültiger Maßstab sei der Glaube des Gottesvolkes gewesen. Seinen
Gegenspieler Nestorius († 451) habe Cyrill gewarnt, den Glauben sorgfältig darzulegen. Denn der, welcher
auch nur einen einzigen von den Kleinen verführt, falle einer unerträglichen Strafe anheim.
Bischofskonferenz
kauft FußballclubItalien. Das ‘Italienische Sportzentrum’ (CSI), das 1944 von der Katholischen Aktion
gegründet wurde, hat achtzig Prozent des italienischen Fußballclubs ‘AC Ancona’ gekauft. Das berichtete
die Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’ am Mittwoch. Das Geld stammt von Mailänder Unternehmern. Das ‘Italienische
Sportzentrum’ besitzt einen eigenen Ethik-Codex. Demnach müssen Spieler schwere Fouls mit mehreren Stunden
gemeinnütziger Arbeit abbüßen. Fans dürfen auf Spruchbannern den Gegner nicht mehr beleidigen. Gewinne
sollen in Hilfsprojekte fließen. Der fußballbegeisterte vatikanische Staatssekretär Tarcisio Kardinal
Bertone soll hocherfreut sein.
Den Anfängen wehrenRuanda. Das Parlament von Ruanda in Südoststafrika
will die Homo-Unzucht gesetzlich bestrafen. Das erklärte der Justizminister Tharcisse Karugarama Ende
September vor der nationalen Tageszeitung ‘New Times’. Die Abgeordneten betrachten die Sodomie als Import
aus Europa und Nordamerika. Diese Unzucht verderbe die Bevölkerung, erklärte ein Parlamentarier. Noch
gebe es nicht viele Homos im Land: „Aber wir müssen dieses Laster eindämmen.“
Afrika gegen die westliche
Degeneration

© Jackfruity.blogspot.com, creative commons

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Ministrantinnen
im Alten Ritus?Deutschland. Man darf den Alten und den Neuen Ritus nicht gegeneinander ausspielen. Das
erklärte der Dogmatikprofessor der Universität München, Hw. Bertram Stubenrauch, vor der regionalen
Tageszeitung ‘Mittelbayerische’. Der Geistliche begrüßte einen ideologiefreien Umgang mit kirchlichen
Traditionen. Doch die Alte Messe dürfe nicht als Trojanisches Pferd mißbraucht werden, „um das Zweite
Vatikanische Konzil zu unterlaufen“. Er hofft auf eine Zelebration der Alten Messe „im Geist der erneuerten
Kirche“. Das betreffe die Fragen der Beteiligung aller Getauften an der Messe und der Ministrantinnen.
Eine Tradition unbekannter Herkunft„»Wir sind eigentlich sehr stolz, daß wir eine der letzten Ministrantengruppen
sind, die nur aus Jungen besteht. Bei uns wird man keinen finden, der das anders sieht«, betont Robert
Stauner (17). Nach seinen Worten mache es einfach mehr Spaß, unter sich zu sein. »Das ist eben eine
lange Tradition bei uns. Wo es genau herkommt, wissen wir auch nicht«, sagt Florian Aigner (18). Gegen
Mädchen habe man gar nichts, aber mit dem alten Brauch wolle man eben nicht einfach brechen.“
Aus einem
Bericht über die Pfarrei Pfarrkirchen der ‘Passauer Neuen Presse’ vom 28. September.
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GerdEric 10:40:06 | Freitag, 5. Oktober 2007
#7
Gotthard 10:33:04 | Freitag, 5. Oktober 2007
#6
Kurt K. 09:10:15 | Freitag, 5. Oktober 2007
#5
Josefus 08:23:24 | Freitag, 5. Oktober 2007
#4
maliems 12:34:02 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
#3
turk 11:44:16 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
#2
Guiseppe 10:58:48 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
#1
maliems 10:45:14 | Donnerstag, 4. Oktober 2007