Deutschland
Das ist das Tolle an diesem Fest
Fünfzehn Krüge stemmt der Priester nur zu Showzwecken: „Gerade bei Italienern kann das sehr trinkgeldfördernd sein.“
Der Bierkonsum am Münchner Oktoberfest ist berüchtigt.
Der Bierkonsum am Münchner Oktoberfest ist berüchtigt.
© Mohan S, CC
(kreuz.net) Während des Jahres betreut Pfarrer Rainer Maria Schießler (46) die Pfarre Sankt Maximilian im Münchner Glockenbachviertel.

Im Urlaub arbeitet er als Kellner beim Münchner Oktoberfest.

Statt Hostien und Meßwein kredenzt der Geistliche dann Brathähnchen und Bier – so die Tageszeitung ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ in einem Artikel von Friedrich J. Schmidt vom 26. September.

Pfarrer Schießler weiß, was die Menschen beim Oktoberfest suchen: „Sie haben Sehnsucht nach Glück, nach bleibender Geborgenheit – das ist das Tolle an diesem Fest.“

Die ‘Frankfurter Allgemeine’ ergänzt diese Aussage mit dem Hinweis auf die Kleideraufschrift eines Bierkunden: „I’m only here for the beer.“

Münchner Oktoberfest im Jahr 2003
Münchner Oktoberfest im Jahr 2003
© Michael Chlistalla, GNU
Der Priester ist Kellner Nummer 162. Er bedient an acht Holztischen mit Bänken zu beiden Seiten bis zu 150 Gäste gleichzeitig – manchmal sechzehn Stunden am Tag.

Seine Kellnerkarriere begann letztes Jahr beim Neujahrsempfang der Münchner CSU. Damals stand der Pfarrer zufällig neben dem Sohn des „Schottenhamel“-Festwirts.

„Ich wollte da mal rausgehen“ – erklärt der Priester vor der ‘Frankfurter Allgemeinen’.

Pfarrer Schießler fragte den Sohn des Wirtes, ob er bei der nächsten Wiesn als Kellner arbeiten könnte und bekam eine Zusage.

Früher habe er zu Wiesnzeiten jedes Jahr fünf Kilogramm zugenommen, erzählt der Geistliche. Jetzt verliert er als Kellner Gewicht:

„Fünfzehn Krüge stemme ich nur zu Showzwecken. Gerade bei Italienern kann das sehr trinkgeldfördernd sein“ – erklärt er vor der ‘Frankfurter Allgemeinen’.

Wie alle Wiesnkellner arbeitet der Priester auf eigene Rechnung. Er kauft vom Wirt Biermarken für 7,10 Euro und verkauft die Maß für 7,90 Euro. Hinzu kommt das Trinkgeld.

Seinen Gewinn spendet er für ein Sozialprojekt in der Elfenbeinküste: „Viele tausend Euro.“

Als Missionar ist der Geistliche beim Kellnern nicht tätigt. Dafür hat er auch keine Zeit.

An Heiratsanträgen mangelt es dem Priester während der Wiesnzeit nicht. Er weist sie jedoch zurück – der Zölibat gilt auch auf dem Oktoberfest.

Die kirchlichen Vorgesetzten sind mit dem Ferienjob des Priesters „überhaupt nicht einverstanden“. Immer wieder werde ihm vorgeworfen, sein Zweitberuf mache den Priesterberuf lächerlich.

Doch Hw. Schießler sieht sich in der Tradition des Zöllners Matthäus, der wegen seines Berufs von allen gemieden wurde.
      
29 Lesermeinungen
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#29   santo domingo   00:12:14 | Samstag, 6. Oktober 2007
@ Natürlicher Beobacher
Sie sind noch nicht lange hier, wie ich annehme? ;-)
Wie immer, willkommen bei kreuz.net! :(3
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#28   monti   23:58:29 | Freitag, 5. Oktober 2007
Natürlicher Betrachter
Ich dachte das Kreuz.net
ist keine Klatschzeitung.
Äähh, ja was denn sonst ?
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#27   Natürlicher Betrachter   18:08:59 | Freitag, 5. Oktober 2007
Warum
ist das so wichtig? Es gibt doch überal verkehrte Dinge, die von Geistlichen begangen werden. Ich dachte das Kreuz.net
ist keine Klatschzeitung.
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#26   Artois †   15:16:49 | Freitag, 5. Oktober 2007
@Ansgar
Was ist denn nun schon wieder los? Was war der Inhalt Ihrer Ermahnungen?
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#25   Ansgar   15:05:04 | Freitag, 5. Oktober 2007
@ A. Bischof
Es tut mir leid, wenn der Eindruck einer Verurteilung von Anhängern der FSSPX in toto entstanden ist. Ich sprach, wie richtig von Teilnehmer Heinz Josef bemerkt, von manchen (!) Apologeten. Natürlich gibt es intelligente Piusse mit guter Theologie und einwandfreiem Auftreten, ich zähle nur als Beispiel Teilnehmer Maurice Corvisier dazu. Aber die Pöbel-Fraktion ist nun mal laut und muß ab und an auf’s freche Mundwerk geklopft werden.
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#24   Alois Bischof   14:40:38 | Freitag, 5. Oktober 2007
@Ansgar
Es entspricht Ihrem eigenen Vorurteil, daß unredliche Schreiberlinge hier der „Piusbruderschaft“ entstammen müssen. In der FSSPX gibt es sehr viele redlich und zum Teil hochausgebildete (bis zum Professorat) Priester die auf intellektueller und respektvoller Ebene mit z.B. einem Atheisten sprechen können. Davon zeugen sogar YouTube-Videos des Papa Stronsay-Klosters. Aber es ist natürlich leichter eigene Vorurteile zu wiederholen.
Artois hat hier nichts falsches gesagt, seine Feststellung ist objektiv korrekt. Genauso wenn ich sagen würde es gäbe nur fanatische und gewaltsame Muslime bzw. Juden.
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#23   Heinz Josef   14:38:23 | Freitag, 5. Oktober 2007
Korrekte Widergabe der Meinung des Gegners als Voraussetzung für Dialog
Ansgar: die selbstgerecht und lieblos auftreten wie manche Pius-Apologetenhier
Artois:die „Pius-Apologeten“ als lieblos zu bezeichnen …
Lieber Artois, Sie kennen schon den Unterschied zwischen „manchen Pius-Apologeten“ und „den Pius-Apologeten“? Oder ist Ihnen, wenn es um den Gegner geht, jede Sinnentstellende Widergabe seiner Meinung recht? Wie wärs mal mit ner Richtigstellung?
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#22   Ansgar   14:27:57 | Freitag, 5. Oktober 2007
Artois,…
… Sie sind mir hier schon mehrfach übel aufgefallen. Haben meine gutgemeinten Mahnungen in den Wind geschlagen. Sie können nicht ewig auf mein väterliches Wohlwollen rechnen; eher werde ich Sie züchtigen müssen. Auf daß Sie Respekt vor der Kirche und dem Heiligen Vater lernen, Sie ungezogener Mensch.
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#21   Artois †   13:57:40 | Freitag, 5. Oktober 2007
@Ansgar
Es ist sehr selbstgerecht, die „Pius-Apologeten“ als lieblos zu bezeichnen …
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#20   Ansgar   13:46:31 | Freitag, 5. Oktober 2007
@ litterae
Da haben Sie ganz sicher recht. Katholiken, die selbstgerecht und lieblos auftreten wie manche Pius-Apologeten hier, merken gar nicht, wie sie sich von außen eine Rolle zuweisen lassen – und die dann pflichtschuldig spielen: die des hirnverharzten Großinquisitors, der päpstlicher ist als der Papst. Nur: Hier handelt es sich um ein katholisches Forum. Seichte katholische Beiträge sind dehalb eher zulässig als ratio-schnaubende agnostische.
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#19   litterae sunt divitiae   13:32:52 | Freitag, 5. Oktober 2007
@Ansgar
Ich wünsche mir seit langem einen gebildeten, überzeugten Atheisten als Partner des Disputes
Ich könnte mir vorstellen, dass ein so gebildeter, überzeugter Atheist sich auch einen entsprechenden Diskussionspartner wünscht. Mit Ihnen könnte man wahrscheinlich entsprechend diskutieren (ich gehe mal zu Ihren Gunsten davon aus), aber viele andere gläubige Poster hier kommen doch immer mit so Floskeln und Totschlagargumenten wie: „Bekehren Sie sich zur r.k. Kirche, oder Sie kommen in die Hölle.“ etc. pp.
Das ist dann natürlich ungeheuer „gebildet“ und hat höchst philosophischen Tiefgang. Also hacken Sie bitte nicht nur auf den Atheisten hier rum. In Ihren Reihen finden sich auch nicht immer nur Koriphäen…
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#18   Benedikt   13:26:54 | Freitag, 5. Oktober 2007
@ engelhardt
Wo sind denn Ihre Argumente? Außer, dass Sie das alles für „Schwachsinn“ halten, haben Sie doch nichts gebracht.
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#17   engelhardt †   13:17:49 | Freitag, 5. Oktober 2007
Achja…
…es ist natuerlich einfacher, ad Hominems zu posten als auf Argumente einzugehen.
Nichts neues, also.
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#16   Ansgar   13:11:17 | Freitag, 5. Oktober 2007
@ Benedikt
Solange sich die Kirchen- und Religionskritiker auf einem solchen leicht überschaubaren intellektuellen Niveau bewegen, ist mir um den Glauben nicht bange. Ich wünsche mir seit langem einen gebildeten, überzeugten Atheisten als Partner des Disputes – begegnete bislang jedoch nur zerebralen Ingenus à la engelhardt. Schließen Intelligenz und Unglaube einander aus? Was meinen Sie?
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#15   Benedikt   12:58:59 | Freitag, 5. Oktober 2007
@ Engelhardt
Ist das eigentlich Autosuggestion, was Sie da betreiben? Es ist sehr amüsant zu sehen, wie hier einige deutliche machen, dass sie nicht im Stande sind, über die eigenen Ansichten hinaus zu denken. Merkwürdigerweise sind es genau diese, die den Katholiken Engstirnigkeit vorwerfen. Ich bin jedenfalls nicht so engstirnig, dass ich mir nicht vorstellen kann, das es Leute gibt, die Bedürfnisse haben, die ich nicht habe. Bei Herrn K. scheint das anders zu sein.
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#14   engelhardt †   12:18:09 | Freitag, 5. Oktober 2007
Nutzlos
Für SIE vielleicht. Es gibt aber noch Millionen von Menschen in Deutschland, die immer noch religiös sind und durchaus Pfarrer in Anspruch nehmen.
Es gibt auch Millionen Menschen, die Homoepathen ihren Schwachsinn abkaufen oder Wuenschelrutengaenger, Astrologen etc. „in Anstpruch nehmen“.
Ist die Realitaet auf einmal abhaengig vom Gesellschaftlichen Konsens oder wie? Wenn genug Leute an irgendeinen Schwachsinn glauben, wird dieser dadurch doch nicht wahr.
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#13   Kurt K.   12:15:03 | Freitag, 5. Oktober 2007
@ l s d
Aber der Berug des Pfarrers besteht doch bei weitem nicht mehr nur im Hören der Beichte.
Da fehlt ein Buchstabe im hervor.gehobenen Wort. Es könnte ein t sein. ;-)
Natürlich besteht der Beruf de Pfarrers nicht nur aus der Beichtabnahme. Aber auch die Seelsorge wäre ohne die Einredungen der Kirchen kaum in diesem Umfang nötig. Auch Atheisten sterben und gehen am Tod der Angehörigen nicht zugrunde. Und die gehen auch nicht „bei den Pfarrer“. Die Menschen gehen aufgrund eines Glaubens zum Pfarrer, dieser Glaube wiederum wird vom Pfarrer (bzw der Kirche) gepfelgt und aufrechterhalten. Deshalb erhält sich der Beruf des Pfaffen selber.
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#12   litterae sunt divitiae   11:58:12 | Freitag, 5. Oktober 2007
@Kurt K
Der Begriff Pfaffe hat heute einen etwas abfälligen Beigeschmack, das ist wahr. Und genauso wars ja auch gemeint.
Wenigstens sind Sie ehrlich.
Aber der Berug des Pfarrers besteht doch bei weitem nicht mehr nur im Hören der Beichte. Viele ältere Menschen (aber auch jüngere) nehmen seelsorgliche Angebote gerne wahr. Wenn z.B. bei einem alten Ehepaar der Mann stirbt, gehen viele alte Frauen immer noch zuerst bei den Pfarrer, der dann – je nach dem – hervorragende Trauerseelsorge leistet.
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#11   Kurt K.   11:52:47 | Freitag, 5. Oktober 2007
@ Wiener Pfaffe
Pfaffe ist weder beleidigend noch ist es vergleichbar mit „Bulle“ oder „Kanacke“, denn weder „Bulle“ noch „Kanacke“ war jemals eine geläufige Bezeichnung für die jeweiligen Berufe / Ethnien. Pfaffe hingegen schon.
Der Begriff Pfaffe hat heute einen etwas abfälligen Beigeschmack, das ist wahr. Und genauso wars ja auch gemeint.
Wie schon gesagt: Es gibt sicher viele „gute“ Pfaffen, bzw die es „Gut meinen“. Ob Sie da dazugehören weiss ich nicht.
Aber der Beruf an sich ist überflüssig. Denken Sie nur an die Beichte: „Vater (haha!) ich habe gesündigt: Ich habe 2 Mal unkeusche Gedanken gehabt und 3 Mal gelogen!“
Und? Beides tut JEDER. Dass man das beichten soll, ist eine Erfindung der Kirche, der Mann, dem man es beichen soll ist Angestellter der Kirche… Ein Beruf, der einzig und allein sich selber erhält und sonst nichts.
o.O :-P
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#10   litterae sunt divitiae   11:51:11 | Freitag, 5. Oktober 2007
Der Pfarrer…
…macht doch nichts verkehrtes. Eher im Gegenteil! Besser so, als irgendein abgehobener Priester, der keinen Bezug mehr zur Arbeit seiner Schäfchen hat.
Und soweit ich weiß, müssen in anderen Ländern Priester doch auch manchmal nebenher arbeiten, weil Pfarrer ja nicht überall auf der Welt so dicke bezahlt werden, wie im Kirchenparadies Deutschland.
Und gab es vor ca. 100 Jahren nicht auch „Arbeiterpriester“ oder etwas in der Art?
@Kurt K
Aber der Beruf des Pfaffen an sich ist unnütz.
Für SIE vielleicht. Es gibt aber noch Millionen von Menschen in Deutschland, die immer noch religiös sind und durchaus Pfarrer in Anspruch nehmen. Es ist also ein Beruf für einen Teil der Öffentlichkeit und die Notwendigkeit besteht in jedem Falle.
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#9   Alois Bischof   11:34:19 | Freitag, 5. Oktober 2007
Wenn er
weiterhin als Priester zu erkennen ist beim Kellnerdienst, ist daran nichts falsches. Wie gesagt: zu Kana hat der Herr wohl noch mehr Wasserkrüge zu Wein umgewandelt.
Und das Oktoberfest muss auch sein. Sehr schön.
Man sollte nicht allzu puritanistisch werden hier.
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#8   wiener   11:32:39 | Freitag, 5. Oktober 2007
@ kurt k.
„pfaffe“ ist zunächst einmal eine beleidigende und herabwürdigende bezeichnung. ähnlich wie „bulle“ oder „kanacke“.
insofern wäre es doch einfach nur normal, hier die korrekten berufsbezeichnungen zu verwenden.
nur mal so als anregung
von einem „überflüssigen“ aus wien.
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#7   Sirilo   11:29:14 | Freitag, 5. Oktober 2007
@Die „kirchlichen Vorgesetzten“
…mögen sich daran erinnern, daß Jesus zu Beginn seines öffentlichen Wirkens auch quasi als Weinkellner tätig wurde, als er Wasser in Wein verwandelte (und das zu vorgerückter Stunde, als die Hochzeitsgesellschaft schon beschickert war). Hat er damit seine Berufung lächerlich gemacht?
Vielleicht tut es diesem Pfarrer gut, den Menschen mal auf einer ganz anderen Ebene zu begegnen…
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#6   Kurt K.   11:05:05 | Freitag, 5. Oktober 2007
@ Heinz Josef: Pfaffen
Jain.
Pfaffe ist sicher kein „anrüchiger“ Job. Aber ein absolut überflüssiger. So wie Hundefriseur oder Kartenleger. Das bedeutet nicht dass es nicht auch „gute“ Pfarrer gibt, die sich „gut“ um die Menschen kümmern. Aber der Beruf des Pfaffen an sich ist unnütz.
Der Pfarrer hilft bei Problemen, die man ohne die Kirche gar nicht hätte.
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#5   Benedikt   10:51:16 | Freitag, 5. Oktober 2007
@ Kurt K.
Ob das keinen etwas anginge kann dahingestellt sein. Fakt ist, dass etliche Arbeitsverträge bestimmte Nebentätigkeiten verbieten oder von der Erlaubnis des Arbeitgebers abhängig machen. Ein Priester hat zwar keinen Arbeitsvertrag, ist aber verpflichtet, seinem Status gerecht zu werden, da er eben nicht nur sich selbst, sondern immer auch die Kirche repräsentiert. Darüberhinaus könnte dem Priester diese Tätigkeit durchaus vom Bischof verboten werden – diesem hat er Gehorsam geschworen. Wenn sich ein Priester zB als Obermotz einer Drückerkolonne betätigen würden, dann würde ich auch erwarten, dass ein solches Verbot ausgesprochen werden würde. Hier freilich liegen die Dinge anders.
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#4   Heinz Josef   10:49:34 | Freitag, 5. Oktober 2007
Und wenn der Pfaffe …
Das hört sich aber nicht sehr sachlich an. Finden Sie am Priesterberuf etwas Anrüchiges?
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#3   Kurt K.   10:36:29 | Freitag, 5. Oktober 2007
Guter Zweck oder nicht…?!
Das ist doch völlig Wurscht! Und wenn der Pfaffe beim Oktoberfest einfach neben dem Ausgleich seiner Arbeit nen Euro extra machen wollte, dann ginge das keinen was an und wäre auch nicht ehrenrührig. Schliesslich ist der Kellner-Beruf ja kein „anrüchiger“!
Man könnte das sogar „Berufliche Weiterbildung“ nennen. Schliesslich lernt der da auf der Wiesn was über die Menschen, die sich ihm vielleicht anvertrauen. :-)
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#2   Benedikt   10:24:17 | Freitag, 5. Oktober 2007
Wenn es für einen guten Zweck ist…
…dann ist es ja vertretbar. Und wenn diese Abwechslung der Weg der Pfarrers ist, den Burn-out zu vermeiden, dann um so besser.
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#1   Gotthard   10:17:35 | Freitag, 5. Oktober 2007
Vorwurf
Immer wieder werde ihm vorgeworfen, sein Zweitberuf mache den Priesterberuf lächerlich.
… wer diesen Vorwuef erhebt, moege bitte nicht mehr in ein Restaurant oder eine Gaststaette gehen…
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