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Freitag, 5. Oktober 2007 12:16
Die Mainzer Bistumszeitung schwärzt die katholischen Gemeinschaften Emmanuel, Jugend 2000 und Chemin Neuf als „fundamentalistisch“ an.
Zurück zum Artikel 16 Lesermeinungen:
Freitag, 5. Oktober 2007 23:06
Samurai: @ Rudolfus
Nun, da haben Sie mich vieleicht missverstanden.Ich hatte rechtgläubig bewusst in Klammern gesetzt.
Wenn eine Gruppe/Gemeinschaft sich als römisch(!)katholisch bezeichnet und in den Überzeugungen der Kirche folgt, ist die Sache klar, die Gemeinschaft ist (römisch)katholisch.
Etwas anderes ist es, wenn jemand sagt:
Wenn die so und so leben, diese oder jenen Gebete sprechen etc. dann sind sie rechtgläubig.
Denn das würde ich so nicht unterschreiben.
Und aus dem Grund betrachte ich eine Gruppe wie z.B. die Gemeinschaft Emmanuel als eindeutig katholisch, da sie (die „Emmanueler“) an den („Grund“)Lehren der Kirche festhalten, auch wenn sie z.B. auch Gottesdienste/Gebetsabende etc. u.A, mit moderneren Liedern – u.A. Lobpreisliedern – feiern und nicht nur mit Gregorianik, was manchem Traditionalist vieleicht lieber wäre.

Samurai
Freitag, 5. Oktober 2007 22:59
Rudolfus: @Samurai / „Nichtrechtgläubige Katholiken“
Soweit, wie ich die Gemeinschaft Emmanuel beurteilen kann,ist sie eindeutig katholisch, ob rechtgläubig ist vieleicht eine Frage des Standpunktes.
Es gibt nur rechtgläubig katholisch – nicht-rechtgläubige Katholiken sind Nichtkatholiken, auch wenn ihr Staatsreligionsbekenntnis „katholisch“ wäre.

Eine Gemeinschaft, die nicht rechtgläubig ist, ist auch nicht katholisch.
Freitag, 5. Oktober 2007 22:54
Samurai: @ romulus
In einem Punkt stimme ich schon mal definitiv überein. Soweit, wie ich die Gemeinschaft Emmanuel beurteilen kann,ist sie eindeutig katholisch, ob rechtgläubig ist vieleicht eine Frage des Standpunktes.
Charismatisch sind die „Emmanuel“er meines Wissens nach Aussage eines Freundes im gemässigten Sinne.
Aber wie meinen Sie das mit der Liturgie?
Meinen Sie, daß die Gemeinschaft Emmanuel eine eigene Liturgie besitzt?
Sehen Sie hier: www.emmanuel-info.de

Samurai
Freitag, 5. Oktober 2007 22:49
MariaGoretti: Kompliziert und geil
an kann die Gemeinschaft Emmanuel und Chemin Neuf nicht als fundamentalistische Bewegungen angesehen, eher ökumenisch, die Jugend 2000 ist von Kardinal Meisner im Jahre 1994 anerkannt worden als katholische Jugendbewegung,
keine von denen ist fundamentalistisch, in Mainz ist wohl alles fundamentalistisch, was noch katholisch angehaucht ist und nicht modernistisch hoch 3 ist. Ich könnte Romane schreiben, vor allem über Modernisten, die im Priesterrat in Mainz sind!!!!!!!!!!
Freitag, 5. Oktober 2007 22:40
Rudolfus: @Samurai / Die Gemeinschaft Emanuel
die Gemeinschaft Emmanuel erwähnt wird, interessiert es mich persönlich, wie Sie die einschätzen.
Herzlichen Dank für die Anfrage.
Ich kenne die Gemeinschaft nicht genau.

Die Gemeinschaft ist aber, nach den beschriebenen Anfeindungen, sicherlich rechtgläubig.

Die Liturgie ist charismatisch geprägt, und die neue Liturgie, auch die charismatisch geprägte neue Liturgie, wird vom katholischen Traditonalismus nicht gutgeheißen und abgelehnt.
Freitag, 5. Oktober 2007 22:27
Samurai: @ Rudolfus
Ob wir in wieder dem Mittelalter entgegengehen, weiss ich nicht, aber da in dem kreuz.net-Bericht auch die Gemeinschaft Emmanuel erwähnt wird, interessiert es mich persönlich, wie Sie die einschätzen.

Samurai
Freitag, 5. Oktober 2007 21:14
Rudolfus: Die Frage ist, wen diese Bistumszeitungen noch kümmern
Eine große Verbreitung unter der kleinen Zahl der verbliebenen Gläubigen der regulären Pfarren kann man den Bistumszeitungen kaum mehr nachsagen.

Die Bistumszeitungen wandern genauso rapide dem Untergang entgegen wie auch die reguläre Kirchenhierarchie seit dem Pastoralkonzil, das die hl. Kirche in ihrer erfolgreichsten Zeit der Geschichte wieder in die Dekadenz des Spätmittelalters zurückkatapultiert hat.

Dem Untergang des Modernismus wird Christus allerdings nicht nachtrauern, da nur die apostolische und katholische Lehre von Christus ist, und nicht ein Kirchenapparat, der Christus und den Christusstatthalter hintergeht.
Freitag, 5. Oktober 2007 19:14
verecundus: Hochschulpastoral
Süß, diese Ewiggestrigen! Wer eine durchschnittliche Hochschulgemeinde kennt, wundert sich nicht, daß sich die jungen Leute von den Schleiertanzgottesdiensten übergewichtiger LaberfachStudentInnen mit zweistelliger Semesterzahl fernhalten und – wenn ihnen das Interesse an der Kirche nicht schon längst von all diesen eifrigen EngagiertInnen ausgetrieben wurde – sich lieber von anderen Leuten ansprechen lassen.

Tja, liebe ModernistInnen, selba schuld, wie mein alter Hausmeister sagen würde.
Freitag, 5. Oktober 2007 18:43
Samurai: @ Heinz Josef
Danke für den Link.
Nun, da in dem kreuz.net-Artikel wenn ich mich nicht täusche, etwas beiläufig von der charismatischen Gemeinschaft Emmanuel geschrieben wird, frage ich mich, was an einer vernünftigen, gemäßigt charismatischen Haltung verkehrt sein soll.

Samurai
Freitag, 5. Oktober 2007 17:56
Heinz Josef: Hallo Samurai …
Das Bistum Mainz erwähnt Emanuell sogar auf der Bistumshompage. Das sieht nicht nach einer Distanzierung aus.

http://www.bistummainz.de/…/gemeinschaften.html
Freitag, 5. Oktober 2007 17:51
Samurai: Mainzer Bistumszeitung oder eher ein einzelner Priester?
Im Bericht heisst es, die Mainzer Bistumszeitung würde so oder so über die Gemeinschaft Emmanuel denken.
Stimmt das?
Kann jemand mal den Artikel/Bericht aus der Zeitung hier verlinken?
Oder ist es vielmehr die Meinung eines einzelnen Geistlichen, dessen Meinung in der Zeitung erwähnt wird?

Samurai
Freitag, 5. Oktober 2007 17:30
miles immaculatae: Pfarrer Janik
Sieht man sich die Seite der khg in Darmstadt an, wird man unter anderem einen link zur Organisation HuK – Homosexuelle und Kirche – entdecken. Schon komisch.
Freitag, 5. Oktober 2007 15:10
misterunknown: @Ministrant
…einfach meinen Usernamen anklicken…!
Freitag, 5. Oktober 2007 14:44
Alois Bischof: Genauso radikal und „fundamentalistisch“
wie z.B. Kommunistische Revolutionären sind diese Pseudointellektuelle „Seelsorger“. Ihr Religionsrelativismus wird von Ihnen aufgezwungen auf die ganze Gesellschaft. Wer sich nicht fügt, wird zum „Fundamentalisten“ wie einst die Juden für NS zum „Weltfeinden“.

Wenn dieser Priester nicht an eine objektive Wahrheit glaubt, ist er übrigens nicht einmal Katholik und kann somit auch kein Römisch-Katholischer Hochschulpfarrer sein. Apostasie vertreibt ipso facto aus jedem Kirchlichen Amt. Auch wenn man das persönlich nicht anerkennen will.
Freitag, 5. Oktober 2007 12:28
Ministrant: die +.net Autoren verbreiten mal wieder Halbwahrheiten…
1. Der Sprecher der Mainzer Hochschulpastoral ist sicherlich nicht dasselbe wie die Bistumsleitung…

2. Der Seminarist und Initiator von Nightfever ist schon lange kein Seminarist mehr, sondern er steht kurz vor der Priesterweihe…
Freitag, 5. Oktober 2007 12:25
Guiseppe: Diktat und Willkür gegen Christen
Integration. So umschreibt als Hw. Janik sein Diktat gegenüber Gruppen, die ihr Christsein auch als solches verstehen.
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