Neokonservative wollen gerne glauben machen, daß die liturgischen Mißstände im Neuen Ritus vereinzelte Ausnahmen seien. Eine antikirchliche Tageszeitung belehrt sie jetzt eines Besseren.
(kreuz.net, Zürich) Bereits im Sommer berichtete die kirchenfeindliche Zürcher Lokalzeitung ‘Tages-Anzeiger’,
wie die sogenannte „Basis“ den Vatikan „austrickst“.
Der Artikel vom 11. Juli stammt aus der Feder von
Philipp Mäder. Er steht im Kontext der – vom ‘Tages-Anzeiger’ heftig bekämpften – Ernennung von Mons.
Vitus Huonder zum Bischof von Chur.
Mäders Schwarz-Weiß-Zusammenfassung: „Die Vatikantreuen geben sich
konservativer denn je. Sie achten Laien, Protestanten und Schwule gering. Doch die Basis findet viele
Wege, um die Befehle aus Rom zu umgehen.“
Er nennt neun „zentrale Strategien“, um die Vorgaben aus Rom
„mit juristischen Tricks auszuhebeln“ – oder einfach zu ignorieren. Man kann nicht davon ausgehen, daß
seine Liste vollständig ist.
Tricks der Glaubenszersetzer
Trauungen
Bei Hochzeiten muß bekanntlich
ein Priester oder Diakon anwesend sein. Doch in der Schweiz führen Laientheologen mehr und mehr Trauungen
selber durch – weiß Mäder. Auf dem Papier sei dennoch ein Priester verantwortlich: „Er kann argumentieren,
geistig bei der Trauung anwesend zu sein – und sich nur physisch vom Laientheologen vertreten zu lassen.“
Taufen
Außer in Notsituation wie der Todesgefahr dürfen nur Priester und Diakone taufen. Doch laut
Mäder argumentieren heute „viele“ Kirchenleute, daß wegen des angeblichen Priestermangels eine andauernde
Not herrsche: „Deshalb dürften auch Gemeindeleiter, die keine Priester sind, Kinder taufen.“
Beerdigungen
Trotz eines kirchenrechtlichen Verbotes werden in der Schweiz Beerdigungen laut Mäder an „vielen Orten“
durch nichtgeweihte Pfarreileiter durchgeführt.
Das ist sogar dann der Fall, wenn Priester bei der Beerdigung
anwesend sind.
Homo-Unzucht
Als Beispiel für die kirchliche Förderung des Sodomismus nennt Mäder
die Segnung von Homo-Paarungen durch Priester. Voraussetzung sei aber, daß die beiden Homo-Unzüchtigen
zu einer „verbindlichen Partnerschaft“ bereit seien – zitiert Mäder einen nicht identifizierten Priester.
Ehebruch
Die kirchliche Ehe ist bekanntlich unauflöslich. Doch Mäder weiß, daß geschiedene Wiederverheiratete
trotzdem von Priestern im Rahmen einer öffentlichen Feier in der Kirche einen Segen erhalten.
Interzelebration
In der Schweiz gibt es – nach Mäder – Gemeinden, in denen es „gängige Praxis“ ist, daß protestantische
Prediger mit Priestern konzelebrieren oder Protestanten zum Empfang des Leibes Christi ermuntert werden.
Ökumenischer Religionsunterricht
Ferner ist es in der Schweiz – vor allem in der Oberstufe – „üblich“,
daß Katholiken und Protestanten den Religionsunterricht gemeinsam besuchen.
Pfarreileitung
Für die
Pfarreileitung ist nach Kirchenrecht ein Priester zuständig. Doch in Wahrheit wurde diese Aufgabe in
der Schweiz schon lange von Laien übernommen, die sich entsprechend den Titel „Gemeindeleiter“ zugelegt
haben.
Laienpredigt
Außerdem berichtet Mäder, daß Laienpredigten während der Messe – vor allem in
der Deutschschweiz – „gang und gäbe“ sind.
Kein gravierendes Problem
Im Artikel heißt es, daß die
Schweizer Bischofskonferenz die Widersprüche zwischen kirchlicher Lehre und Praxis in den Gemeinden nicht
als gravierendes Problem betrachte:
„Man muß dies zwar ernst nehmen, aber nicht dramatisieren“ – beschwichtigt
ein Sprecher der Bischofskonferenz.
Bei Trauungen, Taufen und Beerdigungen liege es im Ermessen des einzelnen
Bischofs, ob er Laientheologen mit diesen Aufgaben betrauen wolle.
Bei der Segnung von Homo-Paarungen,
bei der Wiederverheiratung von Geschiedenen sowie bei der Interzelebration gebe es keinen Spielraum.
„Falls“ es das in der Schweiz gäbe, handle es sich um bedauerliche „Einzelfälle“ – leugnet der Sprecher.
Die verbotene Laienpredigt ist in der Schweiz so sehr verbreitet, daß der Sprecher gar nicht darauf
eingeht.
Die Aufzählung des ‘Tages-Anzeigers’ ist unvollständig. So ist es eine Tatsache, daß Laientheologen
in der Schweiz seit Jahren die Krankensalbung simulieren, mit dem Priester konzelebrieren oder ihm den
ganzen ersten Teil der Messe abnehmen.
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70 Lesermeinungen
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#74 Florian Geyer 00:33:59 | Samstag, 10. November 2007
Lieber Rudolfus glauben sie mir nach einem staatsfakultären Theologiestudium mit taglichem Häresieflächenbombardement
sehen nun viele Kollegen und ich die Piusbruderschaft in einem sehr sehr sympathischen Licht.
#73 Rudolfus 00:23:01 | Samstag, 10. November 2007
Die real existierende Liturgie, die das Neue Römische Meßbuch verwendet, hält sich in den meisten Fällen
überhaupt nicht an die Vorgaben der Neuen Römischen Ritusform selbst. Dies bedeutet, daß die meisten
Zelebranten der Neuen Römischen Ritusform dem Papst ungehorsam sind. Die Meßzelebration auf dem Photo
im Bericht ist das beste Beispiel – allerdings nur Alltag in den Zelebrationen der Neuen Römischen Ritusform.
#72 Aleph † 16:52:16 | Donnerstag, 8. November 2007
Denkweise und sagte: gehen sie weg… verlassen sie die Kirche… Maria Escorial@Sollte der Priester wirklich
unrecht gehandelt haben, bei der Denkweise, die Ihr Beitrag offenbart?
#71 Maria Escorial 15:18:18 | Dienstag, 6. November 2007
die Laientheologin inszeniert Beerdigungen auf dem Friedhof mit dem Segen des Pfarrers. Ja das gibt es
schon mal in der Schweiz in Basel, und das Beste kommt noch, die neueingesetzte Laientheologin (Pastoralassistentin)
darf in der Predigt von der Hl. Dreifaltigkeit als Vater Mutter Sohn reden und dem Heiligen Geist der
ja als ursprünglich die Ruach bezeichnet worden sei als Heilige Geistin… na ja, ich habe an dieser
Messe dann nicht kommuniziert denn ich will ja nicht mit diesen Abtrünnigen „Mahlgemeinschaft“ haben,
sonst würde ich mich auch schuldig machen am LEib und Blut unseres Erlösers Jesus CHristus. Als ich
nach der MEsse den Priester darauf aufmerksam machte, dass ein ca.9jähriger Knabe die Kommunion mit an
den Platz nehmen wollte (habe ihn daran gehindert), hat er angefangen mich mit beiden Händen zurückzustossen,
und sagte: gehen sie weg… verlassen sie die Kirche…
Das AT ist ebenso heilsgeschichtliche Offenbarung… und zwar vom Chef ganz oben. Gott hat die Welt vorbereitet
auf den Messias, vieles steht schon in den Prophetenschriften. Das AT soll man nicht geringschätzen.
Wenn das alles wahr ist dann gute Nacht. Gut, man könnte sagen, bei einer Ansammlung von Menschen gibt
es immer einige schlechte, aber wenn ich das lese, dass das in unsrere kat. Kirche geschieht wird mir
übel!
#66 Don Camillo 20:45:20 | Montag, 5. November 2007
@Florian Geyer wenn er priester war konnte er nicht heiraten. es sei denn er was protestant, dann kann
er aber nicht priester sein sondern als priester verkleideter gemeinschaftsleiter. dann wäre die ehe
aber ohnehin nicht gültig gewesen da das sakrament fehlt. Ein kleiner Gratistipp: Nehmen Sie den CIC/1983
und lesen Sie doch da bitte einmal das Eherecht durch. Dann werden Sie sehr schnell sehen, wie unrecht
Sie haben. mfg.
@Vineta „Nicht mitbekommen (wollen)?“ Was soll das? Ich habe eine ehrliche Frage gestellt und wird mit
eine schlecht versteckte Unterstellung belohnt. Da kein Bezug angegeben war, bin ich halt Bei Ihre Ausführungen
über die angeblich veruntreuten Mrd. Summen skeptisch geworden. Über die Misere der verschiedenen US
Bistümer (insbesondere Boston, Los Angeles und San Diego) bin ich wohl im Bilde. Leider sind Sie etwas
schlecht informiert, diese ernormen Summen sind Bestandteil von (zu recht!) gerichtlich verordneten Schmerzensgeldern
und nicht wie Sie schreiben „Vertuschungs- und Entschädigungsgelder an die Opfer“.
Gleich drei Lesern will ich hier antworten: @Rudolfus: Einfach köstlich, wenn Sie hier schreiben, der
(arme?) Papst werde des Treibens ( seiner von ihm selbst ernannten Bischöfe) nicht mehr Herr, obwohl
er als „Boß“ jederzeit jeden Tunichtgut aus der „Firma“ schmeißen könnte. Vielleicht steckt er ja mit
besagten Bischöfen unter einer Decke – wäre immerhin eine Erklärung! Doch es gibt ja nicht mal strenge
Ermahnungen aus Rom, wie man derzeit am Fall des Regensburger Bischofs studieren kann, der zwar vom Kultusministerium
u. Justizministerium gerüffelt wurde, aber – und er brüstet sich damit sogar – nicht vom Papst. @ Alkuin
Nicht mitbekommen ( wollen)? Sogar einige Bistümer sind nun pleite, weil US-Bischöfe insgesamt 2,3 Milliarden
Dollar Vertuschungs- und Entschädigungsgelder zahlten an die Opfer von unheilbaren Kinderschänder-Priestern,
die sie leichtfertig immer wieder in anderen Gemeinden einsetzten. Etliche Zeitungen wollen sogar wissen,
die Zahlungen seien auf Anweisung des Vatikan erfolgt, wofür ja spricht, daß diese Bischöfe noch immer
im Amt sind. Man hüte sich also zu glauben, die Zeiten eines Alexander VI seien für immer vorbei! @Riese
1835 Im obigen Artikel werden angeprangert: Segnungen von Homo-Paarungen u. wiederverheirateten Geschiedenen,
nichtkonfessioneller Religionsunterricht, Laienpredigten – geduldet oder verharmlost von Bischöfen! Statt
dies zu thematisieren, redet man hier haarspalterisch, wortklauberisch über ? Drückt sich vor der ethischen
(persönlich u. politisch) Dimension des Christentums
Wider VII, @ Gotthard Dann waren diese Worte wohl auch nicht falsch, sonst wären sie dir in Erinnerung
geblieben. Sie waren mit Sicherheit falsch, sonst hätte ich die Messe nicht verlassen, ohne zur Kommunion
zu gehen. Ich meine es war das übliche Modernistengeschwätz „den Kelch, reichte Ihn seinen Jüngerinnen
und Jüngern“. Ich bin mir aber nicht sicher. Deshalb beteiligst Du Dich nicht an der Bilderverehrung
=Idolatrie? Idolatrie in dem Sinne, daß ich mich nicht vor einem Stück Brot niederknie oder dieses anbete.
Der Ritus ersetzt nicht den Glauben und die Taten der Gläubigen Sie reden über den Glauben und die Taten
der Gläubigen. Der Ritus soll aber der möglichst vollkommene Ausdruck der offiziellen Gottesverehrung
der Kirche sein. Den Glauben und die Taten der Gläubigen ersetzt kein Ritus: Es gibt 21 oder 22 Rituskirchen
der einen Kirche Christi unter dem Römischen Papst.
Sie reden hier nicht über den Ritus Und was ist mit den ganzen Schismen, die sich während der Zeit des
alten Ritus ereigneten? Und die ganzen Priester, die zu dieser Zeit im Konkubinat lebten? Und Erzbischöfe,
die Illuminaten wurden? Warum konnte das durch den Ritus nicht verhindert werden? Sie reden über den
Glauben und die Taten der Gläubigen.
@ Rudolfus Der Alte Ritus ist das Gegenteil und schützt das hlgst. Sakrament. Und wie konnte es dann
zu unten beschriebenen Missständen kommen? Und was ist mit den ganzen Schismen, die sich während der
Zeit des alten Ritus ereigneten? Und die ganzen Priester, die zu dieser Zeit im Konkubinat lebten? Und
Erzbischöfe, die Illuminaten wurden? Warum konnte das durch den Ritus nicht verhindert werden?
Der Neue Ritus ist ein Mißstand, da er die Schändung des hlgst. Sakramentes fördert und zuläßt. Der
Alte Ritus ist das Gegenteil und schützt das hlgst. Sakrament.
@ Rudolfus Der Alte Ritus war kein Mißstand, er kannte nur Leute, die Mißstände betrieben. Der neue
Ritus ist kein Missstand, es gibt nur Leute, die Missstände betreiben.
@ Rudolfus Also in alten Visitationberichten konnte ich ua von vergammelten Hostien, Spinnennetzen im
Tabernakel usw lesen – alles unter dem alten Ritus. Der alte Ritus schändete nach Rudolfus-Logik somit
wohl auch das allerheiligste Sakrament…
„Theologicus haereticus“ zeigt in wunderbarer Weise den inneren Zusammenhang zwischen Häresie und „Neuer
Ritus“. Der „Neue Ritus“ schändet das hlgst. Altarssakrament und verfolgte bis zu Benedikt XVI. illegitim
den alten Ritus.
@ juergen Das ist doch egal, aber der Rudi geht doch so gerne auf Nebenschauplätze, daß man ihn davon
besser nicht abhalten soll. Manchmal ist es sogar ganz amüsant ihn dorthin zu führen… Ich hatte mich
auf den Artikel hier bezogen. Der sagt über den Ritus nichts aus. Was hat zB eine diözesane Regelung
bezüglich des Beerdigungsdienstes mit dem Römischen Ritus zu tun? Hier werden unterschiedliche Kategorien
miteinander vermengt.
??? an Vineta „Beispiel: US- Bischöfe, die nur 2,3 Mrd. Dollar Spendengelder zweckentfremdeten, veruntreuten“
Woher haben Sie dieses? Um welchen Fall oder Fälle handelt es sich?
@Gotthard / Sie sind anscheinend wirklich so dumm wie Sie schreiben Wo und wie wirst Du Armer denn verfolgt?
Welche Unterstützung und Hilfe erwartest Du Dir direkt vom Papst? Vielleicht schreibt er ja hier – und
Du hast es noch nicht bemerkt…? Gott ist zwar geduldig – Er ist aber auch ein gerechter Richter, der
das Gute belohnt und das Böse bestraft. Der Aufstand gegen die alte Messe und gegen den rechten Glauben
wird selbstverständlich von Gott schwer geahndet werden – Gott macht für keinen Apostaten eine Ausnahme,
die den rechten Glauben und die katholische Messe verfolgen.
@Graf von Galen Den Wortlaut habe ich vergessen. Dann waren diese Worte wohl auch nicht falsch, sonst
wären sie dir in Erinnerung geblieben. Deshalb beteiligst Du Dich nicht an der Bilderverehrung =Idolatrie?
#48 Riese1835 01:24:58 | Sonntag, 4. November 2007
@Gotthard & @Vineta @Gotthard: Aus diesem Grund werden der rechte katholische Glaube und die alte römische
Messe auch weltweit verfolgt – und der Papst wird dessen nicht Herr. Wo und wie wirst Du Armer denn verfolgt?
Welche Unterstützung und Hilfe erwartest Du Dir direkt vom Papst? Vielleicht schreibt er ja hier – und
Du hast es noch nicht bemerkt…? Sie drehen das Wort um! Niemand hat behauptet, daß irgendeine bestimmte
Person verfolgt werde. Sie zitieren ja selbst die – ganz anders lautende – Behauptung, daß der rechte
katholische Glaube und die alte römische Messe verfolgt werden. Und das kann man ja sogar beim derzeitigen
Papst nachlesen. @Vineta Woraus schließen Sie, daß Kommentatoren, die über bestimmte Details der Messe
debattieren, das Christentum auf diese Details reduzieren? Ihr Vorwurf träfe jede theologische Schule
und Universität. Was in der Wirtschaft anerkannt ist, daß sich nämlich ein Verkaufsgespräch fundamental
von einer Fehleranalyse unterscheidet, sollte auch in der Kirche klar sein. Oft sind es eben winzige Kleinigkeiten,
die das Ganze lahmlegen. Selbst dem Papst ist z.B. das „pro multis“ ein wichtiges Anliegen, und damit
wird er auch nicht einen einzigen Fernstehenden gewinnen. Die Kirche kann nur in der Wahrheit attraktiv
sein, und um diese müssen wir alle ringen!
Noch ein Denkanstoß! Leider begegnet man nicht wenigen Christen, deren Christentum sich auf einen winzigen
Ausschnitt davon, nämlich auf den Besuch der Hl. Messe beschränkt. Hier bei kreuz.net allerdings stößt
man auf Kommentatoren, die noch einen Schritt weitergehen und das Christentum geradezu verbissen darauf
reduzieren, ob in einer Hl. Messe bestimmte Details vorkommen oder nicht. Wie attraktiv und lebensnah
mögen wohl kirchenferne bzw. gar christusferne Menschen ein derartiges Christentum finden ??????
#45 Riese1835 23:48:06 | Samstag, 3. November 2007
@monti Der treue Katholik handelt schliesslich nicht nach den Evangelien sondern nach dem, was die Kirche
ihm gebietet zu glauben und wie sie ihm gebietet zu handeln. Sind Sie Protestant, der an die Hl. Schrift
als alleinige Glaubensquelle glaubt, sodaß jeder, der sich darauf beruft, schon eo ipso die Wahrheit
spricht? Dann könnte ich Ihre Position noch verstehen, wenn auch nicht mit Ihnen teilen. Anderenfalls
finde ich es schon beachtlich, wie Sie so einen Widerspruch behaupten können. Gerade die überlieferte
kirchliche Lehre ist ein Garant, daß sie nicht den Glaubensquellen, zu denen auch die Evangelien gehören,
widerspricht.
@Graf von Galen bei einer Messe am Herz-Jesu- Freitag wurden die Wandlungsworte in einer Weise verfälscht,
daß mir doch erhebliche Zweifel an der Gültigkeit kamen. dann lass uns doch bitte an Deinem Schrecken
per Text teilhaben… Welchen geistlichen Schaden hättest DU davon getragen, wenn Du zur Kommunion gegangen
wärest?
Wider VII Vor Kurzem war ich in der deutschsprachigen Schweiz. Positiv hat mich überrascht, daß tagsüber
die Kirchen geöffnet waren und daß es auch werktags vielfältige Möglichkeiten gab, zur Hl. Messe zu
gehen. Doch dann ging es los. Laienpredigt, fast jeder Priester sprach von Jesus als „Bruder und Herr“,
bei einer Messe am Herz-Jesu- Freitag wurden die Wandlungsworte in einer Weise verfälscht, daß mir doch
erhebliche Zweifel an der Gültigkeit kamen. Ich verzichtete darauf hin auf die Kommunion, da ich nicht
ggf. nur ein Stück Brot empfangen wollte. Ich ging dann eben in eine andere Messe. Diese von einem steinalten
Priester zelebrierte NOM- Messe war, soweit ich das beurteilen kann, ent- sprechend den Vorschriften.
könnte doch sein, dass er Priester war, sein Gelübde gebrochen hat und geheiratet hat. Dann wurde er
geschieden und nun ist er zum zweiten Mal verheiratet. Nun wundert mich über Matt nichts mehr.
#39 Florian Geyer 22:35:52 | Samstag, 3. November 2007
matt2 wenn er priester war konnte er nicht heiraten. es sei denn er was protestant, dann kann er aber
nicht priester sein sondern als priester verkleideter gemeinschaftsleiter. dann wäre die ehe aber ohnehin
nicht gültig gewesen da das sakrament fehlt.
Mein Papi hat sich auch scheiden lassen… jetzt ist er ein ehemaliger, geschiedener Priester, der aber
dennoch zur Messe geht und die Kommunion empfängt. (er ist nämlich schon weider verheiratet und seine
neue Frau ist nämlich wiederum recht fromm).
@Alle, die hier auf Rudolfus ‘rumhacken: Ich fürchte, dass Rudolfus mit seinen Stellungnahmen, für die
er hier so gescholten wird, genau das wiedergibt, was im Katechismus irgendwo immer noch steht, in der
Praxis aber niemanden mehr interessiert. Der treue Katholik handelt schliesslich nicht nach den Evangelien
sondern nach dem, was die Kirche ihm gebietet zu glauben und wie sie ihm gebietet zu handeln.
@Heger es wäre wirklich besser, diese Art von Menschen der Kirche zu verweisen, da sie öffentliche Sünder
sind! Aber nein! Diese Menschen unterliegen ja dennoch der Sonntagspflicht … dann also einen abgesperrten
Bezirk in der Kirche … und die Kinder nicht taufen, da sie Kinder der Sünde sind! Und diese Menschen
aus der Messe schicken bevor der Segen gespendet wird … sie könnten dabei Händchen halten…
Ehebruch Mäder weiß, daß geschiedene Wiederverheiratete trotzdem von Priestern im Rahmen einer öffentlichen
Feier in der Kirche einen Segen erhalten. Nicht nur Mäder weiß das, und nicht nur in der Schweiz. Ich
habe das selbst erlebt in einer deutschen Pfarrkirche. MfG Christoph Heger
@rudolfus Aus diesem Grund werden der rechte katholische Glaube und die alte römische Messe auch weltweit
verfolgt – und der Papst wird dessen nicht Herr. Wo und wie wirst Du Armer denn verfolgt? Welche Unterstützung
und Hilfe erwartest Du Dir direkt vom Papst? Vielleicht schreibt er ja hier – und Du hast es noch nicht
bemerkt…?
@Benedikt Das ist doch egal, aber der Rudi geht doch so gerne auf Nebenschauplätze, daß man ihn davon
besser nicht abhalten soll. Manchmal ist es sogar ganz amüsant ihn dorthin zu führen…
#29 Riese1835 18:44:29 | Samstag, 3. November 2007
@Rudolfum: „der Papst wird dessen nicht Herr“ Ich stelle mir nur die Frage, wie weit der Papst dessen
überhaupt Herr werden will oder bereit ist, seine Autorität dafür auch einzusetzen. Zwei Beispiele:
a) Der Papst fordert die korrekte Übersetzung der Wandlungsworte. Er selbst bedient sich aber der falschen
Übersetzung (geschehen in Mariazell im September; es hätte ihn niemand gehindert, korrekt übersetzte
Worte oder die offizielle lateinische Version zu gebrauchen). b) In Redemptionis Sacramentum, Nr. 93 wird
die Verwendung der Patene bei der Kommunionausteilung vorgeschrieben. Er selbst verwendet sie jedoch auch
nicht (geschehen in Mariazell im September). Als Konstante in seinen Handlungen kann ich nur erkennen,
daß er zwar wieder die Tradition fördern möchte, die Fehler der Vergangenheit entschieden zu korrigieren
aber nicht bereit ist: nach der Verfolgung der Tradition solle sie jetzt mit dem Modernismus in einen
Wettstreit treten. Klingt das nicht eher nach dem Prinzip „These –> Antithese –> Synthese“? Das kommt
mir von anderenorts bekannt vor.
@St. Georg / Geistig eingeschränkt sind wohl eher Sie selbst Nachdem Sie von theologischen Begriffen
keine Ahnung haben. Wer keine Ahnung hat, sollte lieber beten und schweigen.
@rodolfus und wer bitte legt diesen kategorisierten schwachsinn fest…? : sie? na, da vertraue ich dann
doch wohl eher auf den hl.vater…rodolfus, sie sind in ihrer eingeschränkten pseudokatholischen sichtweise
immer wieder eine bereicherung für diesen schismaten-chat…danke für so viel glaubens-realsatire! :(3
@Cato / Nach dieser Definition wäre das so Demnach wären Opus Dei, Regnum Christi, CL und wie die neuen
geistlichen Bewegungen sonst noch heißen sog. Neokonservative. FSSP, ICRSP oder IPN wären dann Traditionskatholiken
(oder sog. Paratraditionalisten sollte man der Auffassung sein, dass die FSSPX die „wahren“ Traditionalisten
seien) Unter dieser Definition von „Neokonservativen“ als „rechtgläubig im Neuen Ritus“.
ad Rudolfum Nur um unseren kurzen Diskurs abzuschließen: Demnach wären Opus Dei, Regnum Christi, CL
und wie die neuen geistlichen Bewegungen sonst noch heißen sog. Neokonservative. FSSP, ICRSP oder IPN
wären dann Traditionskatholiken (oder sog. Paratraditionalisten sollte man der Auffassung sein, dass
die FSSPX die „wahren“ Traditionalisten seien)
Leider hat das Papsttum die Kirche nicht mehr unter Kontrolle, obwohl der Papst formell die Universaljurisdiktion
besitzt. Aus diesem Grund werden der rechte katholische Glaube und die alte römische Messe auch weltweit
verfolgt – und der Papst wird dessen nicht Herr.
Denkanstoß und Anfrage: Irre ich mich, oder ist bzw. wäre es nicht die Hauptaufgabe des Vatikan bzw.
des Papstes persönlich, unter den über 400000 Priestern der Welt die intelligentesten, frömmsten und
romtreuesten herauszusuchen und zu Bischöfen zu ernennen? Wieso kommt es bei Bischofsernennungen meistens
nur noch zu Mißgriffen? Im besten Fall haben wir Bischöfe, die machen, was sie wollen, willkürlich
handeln. Im schlechten Fall Bischöfe, die sich gegenseitig ein Bein stellen , miteinander im Streit liegen
und nur ihre weitere Karriere im Sinn haben. Im schlechtesten Fall kriminelle Bischöfe, die im Knast
besser aufgehoben wären (Beispiel: US- Bischöfe, die nur 2,3 Mrd. Dollar Spendengelder zweckentfremdeten,
veruntreuten). Und all diese Bischöfe werden dann von den Päpsten geduldet. Nur alle heiligen Zeiten
wird mal einer aus dem Amt gedrängt. Wieso handeln die Päpste zum Schaden der Kirche? Wieso nicht nach
der Devise „hire and fire“ wie in einer erfolgreichen US-Firma ????
@Cato / So ist es! Sehe ich das so richtig, dass Neokonservative im Prinzip Katholiken sind, die hinsichtlich
Dogma und Lehre traditionsorientiert sind aber liturgisch an den Büchern von Paul VI festhalten. Welche
Gruppen oder Netzwerke zählen denn dann zu den „Neokonservativen“? Somit alle rechtgläubig katholische
Gruppen, die nicht ausschließlich die alte Liturgie feiern, wie z.B. SJM etc.
zu Neokonservative Lieber Rudolfus, besten Dank! Sehe ich das so richtig, dass Neokonservative im Prinzip
Katholiken sind, die hinsichtlich Dogma und Lehre traditionsorientiert sind aber liturgisch an den Büchern
von Paul VI festhalten. Welche Gruppen oder Netzwerke zählen denn dann zu den „Neokonservativen“?
Ad „Rudolfum“ Gerade Sie hatte ich gemeint! Wenn Sie glauben, was Sie ständig von sich geben, sind Sie
nicht nur in meinen Augen ein kleinkarierter Daherschreiber. Ich bin stolz darauf, mein Fach Theologie
an einer Katholischen Universität nicht mit dem Schaumlöffel gefressen zu haben. Das Evangelium Jesu
ist für mich die Richtschnur. Und alle Liturgie hat für die Menschen da zu sein. Wer das Bemühen um
diese wichtigste Aufgabe im gottedienstlichen Tun laufend kritisiert und in Frage stellt und argwöhnisch
nach Abweichlern von den Rubriken sucht, stellt sich bewusst außerhalb der Gemeinde. Darum: Gehen Sie
mal in sich, vielleicht können Sie dann Ihren Frieden mit anders Denkenden leichter machen. Das wäre
Ihnen zu wünschen!
Neokonservative Mich würde in diesem Zusammenhang wirklich einmal interessieren, wer im Sinn der Redaktion
die sog. Neokonservativen sind und durch was diese sich auszeichnen.
Parce nobis, Domine… Ja, Herr, verschone uns – vor selbstgerechten Menschen, die urteilen und verurteilen!
Insbesonders vor „Rudolfus“, „r.ruhrgebietler“ und Konsorten, die üner sogenannte Missbräuche glauben
herziehen zu müssen, die sich dauernd aufschwingen und aufblähen und das Strafgericht Gottes über jeden,
der anderer Meinung ist als sie selbst in ihrer vermeintlichen Unfehlbarkeit. Jesus selbst hat anders
geurteilt. Einfach mal das Neue Testament gründlich studieren, das könnte ganz hilfreich sein!
@Rudolfus – die im Artikel geschilderten Zustände sind ja leider nur die beschönigten Dinge des NOM,
bzw. die Dinge, die aufgefallen sind und publik wurden… Da bleibt nur zu hoffen, daß die Kardinäle,
die angebl. dieses Wochenende alle in Rom sein sollen nunmehr ganz klar und unmißverständlich den NOM
ablehnen!
Missstände im alten Ritus Die sog. „Liturgische Bewegung“ fand statt, als es nur den trid. Ritus gab.
Das zeigt, daß der trid. Ritus nicht prinzipiell „immun“ gegen eigenmächtige Veränderungen ist.
Der Neue Ritus ist auch deswegen bereits ein Mißstand selbst, weil er diese Mißstände alle erst möglich
macht. Der Gottesdienst und das Opfer des Altares darf niemals zu einem „Greuel auf dem Altar“ werden:
Katholiken dürfen an einem „Greuel“ nicht teilnehmen, selbst wenn es eine gültige Konsekrierung enthielte:
Diese macht das Greuel im Gegenteil noch schlimmer. Parce nobis, Domine!
zum Thema Preisträger des diesjährigen Kulturpreises der Deutschen Freimaurer ist der Theologe und Religionswissenschaftler
Professor Dr. Hans Küng Sehr herzlich danke ich Ihnen, lieber Fritz Pleitgen und verehrter Großmeister
Oberheide, für das hohe Lob, das Sie mir zukommen lassen. Da kommt mir unwillkürlich jener schwäbische
Pfarrer in den Sinn, der in einer solchen Feierstunde sagte: „Verzeih’ Ihnen, Herr, daß Sie so sehr übertreiben;
und verzeihe mir, Herr, daß ich so sehr Wohlgefallen daran finde.“ Großloge der Alten Freien und Angenommenen
Maurer von Deutschland www.freimaurerei.de/index.php?id=1879
.Also wenn Laientheologen Beerdigungen durchführen, hat das doch mehr damit zu tun, dass die Priester
aufgrund immer größerer Pfarrverbände einfach nicht mehr alle Toten persönlich beerdigen können.
Der Priester soll ja nicht nur für die Toten da sein, die Lebenden sollen ja auch noch was von ihm haben.
Und da die Beerdigung kein Sakrament ist, braucht man dafür auch nicht unbedingt einen Priester \ Diakon.
Die Frage, die ich mir aber nun stelle ist: Was hat das alles mit dem Novus Ordo zu tun? Wenn jetzt die
Alte Messe wieder verbindl. eingeführt würde, hätten wir ja auch nich auf einen Schlag mehr Priester,
mehr Geld und wieder kleine 2000 – Seelen – Pfarreichen, wie zu Großmutters Zeiten, wo es dann nur einen
Toten pro Woche gibt. Also, was haben diese Phänomene \ Probleme mit dem Ritus selbst zu tun?
Mißstände – es gibt sie Ich habe vor kurzem an einer Messe teilgenommen, in der die Hl. Kommunion durch
Laien ausgeteilt wurde, obwohl wenigstens 10 Priester anwesend waren. Außerdem habe ich es vor einiger
Zeit erlebt, dass die Teilnehmer an einer „Gruppenmesse“ die Kelchkommunion wahlweise durch selbständiges
Eintauchen der Hl. Hostie oder durch Trinken empfangen durften. Beide Beispiele machen deutlich, dass
römische Instruktionen bewußt ignoriert werden und beide Vorkommnisse dürften auch keine Einzelfälle
sein.
Beerdigung durch Laien In vielen deutschen Bistümern werden mit Erlaubnis des Bischofs Beerdigungen durch
Pastoralreferenten und sogar Pastroralrefrentinnendurchgeführt. Das ist gut und richtig, also wo ist
das Problem?
„daß die liturgischen Mißstände im Neuen Ritus vereinzelte Ausnahmen seien“ Der neue Ritus ist per
se ein Misstand, da seine Texte nicht das ausdrücken, was dort tatsächlich vor sich geht: das Opfer
Christi. Und die Texte sind per se Häresie, weil mit Absicht und mit Mühe diese Glaubenswahrheiten entfernt
wurden, also nicht zufällig fehlen, sondern mit Absicht. Wer aber absichtlich Glaubenswahrheiten unterdrückt,
ist Häretiker.
Beerdigungen Trotz eines kirchenrechtlichen Verbotes werden in der Schweiz Beerdigungen laut Mäder an
„vielen Orten“ durch nichtgeweihte Pfarreileiter durchgeführt. Wo bitte sind Beerdigungen durch Laien
verboten bzw durch Priester oder Diakone vorgeschrieben?