Schweiz
Gang und gäbe
Neokonservative wollen gerne glauben machen, daß die liturgischen Mißstände im Neuen Ritus vereinzelte Ausnahmen seien. Eine antikirchliche Tageszeitung belehrt sie jetzt eines Besseren.
Heute lesen Priester gerne die Messe von irgendwelchen Zetteln auf irgendwelchen Mahltischen.
Heute lesen Priester gerne die Messe von irgendwelchen Zetteln auf irgendwelchen Mahltischen.
© Flickr-Benützer „Mahadewa“, CC
(kreuz.net, Zürich) Bereits im Sommer berichtete die kirchenfeindliche Zürcher Lokalzeitung ‘Tages-Anzeiger’, wie die sogenannte „Basis“ den Vatikan „austrickst“.

Der Artikel vom 11. Juli stammt aus der Feder von Philipp Mäder. Er steht im Kontext der – vom ‘Tages-Anzeiger’ heftig bekämpften – Ernennung von Mons. Vitus Huonder zum Bischof von Chur.

Mäders Schwarz-Weiß-Zusammenfassung: „Die Vatikantreuen geben sich konservativer denn je. Sie achten Laien, Protestanten und Schwule gering. Doch die Basis findet viele Wege, um die Befehle aus Rom zu umgehen.“

Er nennt neun „zentrale Strategien“, um die Vorgaben aus Rom „mit juristischen Tricks auszuhebeln“ – oder einfach zu ignorieren. Man kann nicht davon ausgehen, daß seine Liste vollständig ist.

Tricks der Glaubenszersetzer

Trauungen

Bei Hochzeiten muß bekanntlich ein Priester oder Diakon anwesend sein. Doch in der Schweiz führen Laientheologen mehr und mehr Trauungen selber durch – weiß Mäder. Auf dem Papier sei dennoch ein Priester verantwortlich: „Er kann argumentieren, geistig bei der Trauung anwesend zu sein – und sich nur physisch vom Laientheologen vertreten zu lassen.“

Taufen

Außer in Notsituation wie der Todesgefahr dürfen nur Priester und Diakone taufen. Doch laut Mäder argumentieren heute „viele“ Kirchenleute, daß wegen des angeblichen Priestermangels eine andauernde Not herrsche: „Deshalb dürften auch Gemeindeleiter, die keine Priester sind, Kinder taufen.“

Beerdigungen

Trotz eines kirchenrechtlichen Verbotes werden in der Schweiz Beerdigungen laut Mäder an „vielen Orten“ durch nichtgeweihte Pfarreileiter durchgeführt.

Das ist sogar dann der Fall, wenn Priester bei der Beerdigung anwesend sind.

Homo-Unzucht

Als Beispiel für die kirchliche Förderung des Sodomismus nennt Mäder die Segnung von Homo-Paarungen durch Priester. Voraussetzung sei aber, daß die beiden Homo-Unzüchtigen zu einer „verbindlichen Partnerschaft“ bereit seien – zitiert Mäder einen nicht identifizierten Priester.

Ehebruch

Die kirchliche Ehe ist bekanntlich unauflöslich. Doch Mäder weiß, daß geschiedene Wiederverheiratete trotzdem von Priestern im Rahmen einer öffentlichen Feier in der Kirche einen Segen erhalten.

Interzelebration

In der Schweiz gibt es – nach Mäder – Gemeinden, in denen es „gängige Praxis“ ist, daß protestantische Prediger mit Priestern konzelebrieren oder Protestanten zum Empfang des Leibes Christi ermuntert werden.

Ökumenischer Religionsunterricht

Ferner ist es in der Schweiz – vor allem in der Oberstufe – „üblich“, daß Katholiken und Protestanten den Religionsunterricht gemeinsam besuchen.

Pfarreileitung

Für die Pfarreileitung ist nach Kirchenrecht ein Priester zuständig. Doch in Wahrheit wurde diese Aufgabe in der Schweiz schon lange von Laien übernommen, die sich entsprechend den Titel „Gemeindeleiter“ zugelegt haben.

Laienpredigt

Außerdem berichtet Mäder, daß Laienpredigten während der Messe – vor allem in der Deutschschweiz – „gang und gäbe“ sind.

Kein gravierendes Problem

Im Artikel heißt es, daß die Schweizer Bischofskonferenz die Widersprüche zwischen kirchlicher Lehre und Praxis in den Gemeinden nicht als gravierendes Problem betrachte:

„Man muß dies zwar ernst nehmen, aber nicht dramatisieren“ – beschwichtigt ein Sprecher der Bischofskonferenz.

Bei Trauungen, Taufen und Beerdigungen liege es im Ermessen des einzelnen Bischofs, ob er Laientheologen mit diesen Aufgaben betrauen wolle.

Bei der Segnung von Homo-Paarungen, bei der Wiederverheiratung von Geschiedenen sowie bei der Interzelebration gebe es keinen Spielraum.

„Falls“ es das in der Schweiz gäbe, handle es sich um bedauerliche „Einzelfälle“ – leugnet der Sprecher.

Die verbotene Laienpredigt ist in der Schweiz so sehr verbreitet, daß der Sprecher gar nicht darauf eingeht.

Die Aufzählung des ‘Tages-Anzeigers’ ist unvollständig. So ist es eine Tatsache, daß Laientheologen in der Schweiz seit Jahren die Krankensalbung simulieren, mit dem Priester konzelebrieren oder ihm den ganzen ersten Teil der Messe abnehmen.
      
70 Lesermeinungen
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#74   Florian Geyer   00:33:59 | Samstag, 10. November 2007
Lieber Rudolfus
glauben sie mir nach einem staatsfakultären Theologiestudium mit taglichem Häresieflächenbombardement sehen nun viele Kollegen und ich die Piusbruderschaft in einem sehr sehr sympathischen Licht.
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#73   Rudolfus   00:23:01 | Samstag, 10. November 2007
Die real existierende Liturgie, die das Neue Römische Meßbuch verwendet, hält sich in den meisten
Fällen überhaupt nicht an die Vorgaben der Neuen Römischen Ritusform selbst.
Dies bedeutet, daß die meisten Zelebranten der Neuen Römischen Ritusform dem Papst ungehorsam sind.
Die Meßzelebration auf dem Photo im Bericht ist das beste Beispiel – allerdings nur Alltag in den Zelebrationen der Neuen Römischen Ritusform.
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#72   Aleph †   16:52:16 | Donnerstag, 8. November 2007
Denkweise
und sagte: gehen sie weg… verlassen sie die Kirche…
Maria Escorial@Sollte der Priester wirklich unrecht gehandelt haben, bei der Denkweise, die Ihr Beitrag offenbart?
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#71   Maria Escorial   15:18:18 | Dienstag, 6. November 2007
die Laientheologin inszeniert Beerdigungen
auf dem Friedhof mit dem Segen des Pfarrers. Ja das gibt es schon mal in der Schweiz in Basel, und das Beste kommt noch, die neueingesetzte Laientheologin (Pastoralassistentin) darf in der Predigt von der Hl. Dreifaltigkeit als Vater Mutter Sohn reden und dem Heiligen Geist der ja als ursprünglich die Ruach bezeichnet worden sei als Heilige Geistin… na ja, ich habe an dieser Messe dann nicht kommuniziert denn ich will ja nicht mit diesen Abtrünnigen „Mahlgemeinschaft“ haben, sonst würde ich mich auch schuldig machen am LEib und Blut unseres Erlösers Jesus CHristus. Als ich nach der MEsse den Priester darauf aufmerksam machte, dass ein ca.9jähriger Knabe die Kommunion mit an den Platz nehmen wollte (habe ihn daran gehindert), hat er angefangen mich mit beiden Händen zurückzustossen, und sagte: gehen sie weg… verlassen sie die Kirche…
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#70   matt2 †   00:05:20 | Dienstag, 6. November 2007
Das AT ist ebenso heilsgeschichtliche Offenbarung…
und zwar vom Chef ganz oben. Gott hat die Welt vorbereitet auf den Messias, vieles steht schon in den Prophetenschriften. Das AT soll man nicht geringschätzen.
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#68   Master   23:49:17 | Montag, 5. November 2007
Wenn das alles wahr ist
dann gute Nacht. Gut, man könnte sagen, bei einer Ansammlung von Menschen gibt es immer einige schlechte, aber wenn ich das lese, dass das in unsrere kat. Kirche geschieht wird mir übel!
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#66   Don Camillo   20:45:20 | Montag, 5. November 2007
@Florian Geyer
wenn er priester war konnte er nicht heiraten. es sei denn er was protestant, dann kann er aber nicht priester sein sondern als priester verkleideter gemeinschaftsleiter. dann wäre die ehe aber ohnehin nicht gültig gewesen da das sakrament fehlt.
Ein kleiner Gratistipp: Nehmen Sie den CIC/1983 und lesen Sie doch da bitte einmal das Eherecht durch. Dann werden Sie sehr schnell sehen, wie unrecht Sie haben.
mfg.
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#65   Alkuin   09:12:10 | Montag, 5. November 2007
@Vineta
„Nicht mitbekommen (wollen)?“
Was soll das? Ich habe eine ehrliche Frage gestellt und wird mit eine schlecht versteckte Unterstellung belohnt. :-!
Da kein Bezug angegeben war, bin ich halt Bei Ihre Ausführungen über die angeblich veruntreuten Mrd. Summen skeptisch geworden.
Über die Misere der verschiedenen US Bistümer (insbesondere Boston, Los Angeles und San Diego) bin ich wohl im Bilde.
Leider sind Sie etwas schlecht informiert, diese ernormen Summen sind Bestandteil von (zu recht!) gerichtlich verordneten Schmerzensgeldern und nicht wie Sie schreiben „Vertuschungs- und Entschädigungsgelder an die Opfer“.
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#64   Vineta   01:09:17 | Montag, 5. November 2007
Gleich drei Lesern will ich hier antworten:
@Rudolfus:
Einfach köstlich, wenn Sie hier schreiben, der (arme?) Papst werde des Treibens ( seiner von ihm selbst ernannten Bischöfe) nicht mehr Herr, obwohl er als „Boß“ jederzeit jeden Tunichtgut aus der „Firma“ schmeißen könnte. Vielleicht steckt er ja mit besagten Bischöfen unter einer Decke – wäre immerhin eine Erklärung! Doch es gibt ja nicht mal strenge Ermahnungen aus Rom, wie man derzeit am Fall des Regensburger Bischofs studieren kann, der zwar vom Kultusministerium u. Justizministerium gerüffelt wurde, aber – und er brüstet sich damit sogar – nicht vom Papst.
@ Alkuin
Nicht mitbekommen ( wollen)? Sogar einige Bistümer sind nun pleite, weil US-Bischöfe insgesamt 2,3 Milliarden Dollar Vertuschungs- und Entschädigungsgelder zahlten an die Opfer von unheilbaren Kinderschänder-Priestern, die sie leichtfertig immer wieder in anderen Gemeinden einsetzten. Etliche Zeitungen wollen sogar wissen, die Zahlungen seien auf Anweisung des Vatikan erfolgt, wofür ja spricht, daß diese Bischöfe noch immer im Amt sind. Man hüte sich also zu glauben, die Zeiten eines Alexander VI seien für immer vorbei!
@Riese 1835
Im obigen Artikel werden angeprangert: Segnungen von Homo-Paarungen u. wiederverheirateten Geschiedenen, nichtkonfessioneller Religionsunterricht, Laienpredigten – geduldet oder verharmlost von Bischöfen! Statt dies zu thematisieren, redet man hier haarspalterisch, wortklauberisch über ? Drückt sich vor der ethischen (persönlich u. politisch) Dimension des Christentums
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#63   Graf von Galen   22:46:03 | Sonntag, 4. November 2007
Wider VII, @ Gotthard
Dann waren diese Worte wohl auch nicht falsch, sonst wären sie dir in Erinnerung geblieben.
Sie waren mit Sicherheit falsch, sonst hätte ich die
Messe nicht verlassen, ohne zur Kommunion zu gehen.
Ich meine es war das übliche Modernistengeschwätz
„den Kelch, reichte Ihn seinen Jüngerinnen und Jüngern“.
Ich bin mir aber nicht sicher.
Deshalb beteiligst Du Dich nicht an der Bilderverehrung =Idolatrie?
Idolatrie in dem Sinne, daß ich mich nicht vor einem
Stück Brot niederknie oder dieses anbete.
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#62   Rudolfus   21:35:36 | Sonntag, 4. November 2007
Der Ritus ersetzt nicht den Glauben und die Taten der Gläubigen
Sie reden über den Glauben und die Taten der Gläubigen.
Der Ritus soll aber der möglichst vollkommene Ausdruck der offiziellen Gottesverehrung der Kirche sein.
Den Glauben und die Taten der Gläubigen ersetzt kein Ritus: Es gibt 21 oder 22 Rituskirchen der einen Kirche Christi unter dem Römischen Papst.
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#61   Benedikt   21:21:19 | Sonntag, 4. November 2007
@ Rudolfus
Sie reden über den Glauben und die Taten der Gläubigen.
Das macht der Artikel doch auch!
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#60   Rudolfus   21:18:47 | Sonntag, 4. November 2007
Sie reden hier nicht über den Ritus
Und was ist mit den ganzen Schismen, die sich während der Zeit des alten Ritus ereigneten? Und die ganzen Priester, die zu dieser Zeit im Konkubinat lebten? Und Erzbischöfe, die Illuminaten wurden? Warum konnte das durch den Ritus nicht verhindert werden?
Sie reden über den Glauben und die Taten der Gläubigen.
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#59   Benedikt   21:16:53 | Sonntag, 4. November 2007
@ Rudolfus
Der Alte Ritus ist das Gegenteil und schützt das hlgst. Sakrament.
Und wie konnte es dann zu unten beschriebenen Missständen kommen? Und was ist mit den ganzen Schismen, die sich während der Zeit des alten Ritus ereigneten? Und die ganzen Priester, die zu dieser Zeit im Konkubinat lebten? Und Erzbischöfe, die Illuminaten wurden? Warum konnte das durch den Ritus nicht verhindert werden?
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#58   Rudolfus   21:10:30 | Sonntag, 4. November 2007
Der Neue Ritus ist ein Mißstand,
da er die Schändung des hlgst. Sakramentes fördert und zuläßt.
Der Alte Ritus ist das Gegenteil und schützt das hlgst. Sakrament.
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#57   Benedikt   21:09:12 | Sonntag, 4. November 2007
@ Rudolfus
Der Alte Ritus war kein Mißstand, er kannte nur Leute, die Mißstände betrieben.
Der neue Ritus ist kein Missstand, es gibt nur Leute, die Missstände betreiben.
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#56   Rudolfus   20:59:42 | Sonntag, 4. November 2007
Der Alte Ritus war kein Mißstand,
er kannte nur Leute, die Mißstände betrieben.
Der Neue Ritus ist der Mißstand selbst, der die Hostien schändet.
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#55   Benedikt   20:57:14 | Sonntag, 4. November 2007
@ Rudolfus
Also in alten Visitationberichten konnte ich ua von vergammelten Hostien, Spinnennetzen im Tabernakel usw lesen – alles unter dem alten Ritus. Der alte Ritus schändete nach Rudolfus-Logik somit wohl auch das allerheiligste Sakrament…
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#54   Rudolfus   20:54:29 | Sonntag, 4. November 2007
„Theologicus haereticus“ zeigt in wunderbarer Weise den inneren Zusammenhang
zwischen Häresie und „Neuer Ritus“.
Der „Neue Ritus“ schändet das hlgst. Altarssakrament und verfolgte bis zu Benedikt XVI. illegitim den alten Ritus.
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#53   Benedikt   20:52:07 | Sonntag, 4. November 2007
@ juergen
Das ist doch egal, aber der Rudi geht doch so gerne auf Nebenschauplätze, daß man ihn davon besser nicht abhalten soll.
Manchmal ist es sogar ganz amüsant ihn dorthin zu führen…
Ich hatte mich auf den Artikel hier bezogen. Der sagt über den Ritus nichts aus. Was hat zB eine diözesane Regelung bezüglich des Beerdigungsdienstes mit dem Römischen Ritus zu tun? Hier werden unterschiedliche Kategorien miteinander vermengt.
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#52   Alkuin   20:12:16 | Sonntag, 4. November 2007
??? an Vineta
„Beispiel: US- Bischöfe, die nur 2,3 Mrd. Dollar Spendengelder zweckentfremdeten, veruntreuten“
Woher haben Sie dieses? Um welchen Fall oder Fälle handelt es sich?
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#51   Rudolfus   18:48:19 | Sonntag, 4. November 2007
@Gotthard / Sie sind anscheinend wirklich so dumm wie Sie schreiben
Wo und wie wirst Du Armer denn verfolgt?
Welche Unterstützung und Hilfe erwartest Du Dir direkt vom Papst?
Vielleicht schreibt er ja hier – und Du hast es noch nicht bemerkt…?
Gott ist zwar geduldig – Er ist aber auch ein gerechter Richter, der das Gute belohnt und das Böse bestraft.
Der Aufstand gegen die alte Messe und gegen den rechten Glauben wird selbstverständlich von Gott schwer geahndet werden – Gott macht für keinen Apostaten eine Ausnahme, die den rechten Glauben und die katholische Messe verfolgen.
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#49   Gotthard   12:38:38 | Sonntag, 4. November 2007
@Graf von Galen
Den Wortlaut habe ich vergessen.
Dann waren diese Worte wohl auch nicht falsch, sonst wären sie dir in Erinnerung geblieben.
Deshalb beteiligst Du Dich nicht an der Bilderverehrung =Idolatrie?
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#48   Riese1835   01:24:58 | Sonntag, 4. November 2007
@Gotthard & @Vineta
@Gotthard:
Aus diesem Grund werden der rechte katholische Glaube
und die alte römische Messe auch weltweit verfolgt – und der Papst wird dessen nicht Herr.
Wo und wie wirst Du Armer denn verfolgt?
Welche Unterstützung und Hilfe erwartest Du Dir direkt vom Papst?
Vielleicht schreibt er ja hier – und Du hast es noch nicht bemerkt…?
Sie drehen das Wort um! Niemand hat behauptet, daß irgendeine bestimmte Person verfolgt werde. Sie zitieren ja selbst die – ganz anders lautende – Behauptung, daß der rechte katholische Glaube und die alte römische Messe verfolgt werden. Und das kann man ja sogar beim derzeitigen Papst nachlesen.
@Vineta
Woraus schließen Sie, daß Kommentatoren, die über bestimmte Details der Messe debattieren, das Christentum auf diese Details reduzieren? Ihr Vorwurf träfe jede theologische Schule und Universität. Was in der Wirtschaft anerkannt ist, daß sich nämlich ein Verkaufsgespräch fundamental von einer Fehleranalyse unterscheidet, sollte auch in der Kirche klar sein. Oft sind es eben winzige Kleinigkeiten, die das Ganze lahmlegen. Selbst dem Papst ist z.B. das „pro multis“ ein wichtiges Anliegen, und damit wird er auch nicht einen einzigen Fernstehenden gewinnen.
Die Kirche kann nur in der Wahrheit attraktiv sein, und um diese müssen wir alle ringen!
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#47   Vineta   00:28:39 | Sonntag, 4. November 2007
Noch ein Denkanstoß!
Leider begegnet man nicht wenigen Christen, deren Christentum sich auf einen winzigen Ausschnitt davon, nämlich auf den Besuch der Hl. Messe beschränkt.
Hier bei kreuz.net allerdings stößt man auf Kommentatoren, die noch einen Schritt weitergehen und das Christentum geradezu verbissen darauf reduzieren, ob in einer Hl. Messe bestimmte Details vorkommen oder nicht.
Wie attraktiv und lebensnah mögen wohl kirchenferne bzw. gar christusferne Menschen ein derartiges Christentum finden ??????
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#46   Graf von Galen   00:13:55 | Sonntag, 4. November 2007
Wider VII, @ Gotthard
Den Wortlaut habe ich vergessen.
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#45   Riese1835   23:48:06 | Samstag, 3. November 2007
@monti
Der treue Katholik handelt schliesslich nicht nach den Evangelien sondern nach dem, was die Kirche ihm gebietet zu glauben und wie sie ihm gebietet zu handeln.
Sind Sie Protestant, der an die Hl. Schrift als alleinige Glaubensquelle glaubt, sodaß jeder, der sich darauf beruft, schon eo ipso die Wahrheit spricht? Dann könnte ich Ihre Position noch verstehen, wenn auch nicht mit Ihnen teilen.
Anderenfalls finde ich es schon beachtlich, wie Sie so einen Widerspruch behaupten können. Gerade die überlieferte kirchliche Lehre ist ein Garant, daß sie nicht den Glaubensquellen, zu denen auch die Evangelien gehören, widerspricht.
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#44   Gotthard   23:45:22 | Samstag, 3. November 2007
@Graf von Galen
bitte nenne uns doch diese entsetzlich entstellten Wandlungsworte!!!!!!!!
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#43   Graf von Galen   23:27:16 | Samstag, 3. November 2007
Wider VII
Welchen geistlichen Schaden hättest DU davon getragen, wenn Du zur Kommunion gegangen wärest?
Am Idolatrie beteilige ich mich nicht.
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#42   Gotthard   23:18:27 | Samstag, 3. November 2007
@Graf von Galen
bei einer Messe am Herz-Jesu- Freitag wurden die Wandlungsworte in einer Weise verfälscht, daß mir doch erhebliche Zweifel an der Gültigkeit kamen.
dann lass uns doch bitte an Deinem Schrecken per Text teilhaben…
Welchen geistlichen Schaden hättest DU davon getragen, wenn Du zur Kommunion gegangen wärest?
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#41   Graf von Galen   23:04:50 | Samstag, 3. November 2007
Wider VII
Vor Kurzem war ich in der deutschsprachigen Schweiz.
Positiv hat mich überrascht, daß tagsüber die Kirchen
geöffnet waren und daß es auch werktags vielfältige
Möglichkeiten gab, zur Hl. Messe zu gehen.
Doch dann ging es los. Laienpredigt, fast jeder Priester
sprach von Jesus als „Bruder und Herr“, bei einer Messe
am Herz-Jesu- Freitag wurden die Wandlungsworte in
einer Weise verfälscht, daß mir doch erhebliche Zweifel
an der Gültigkeit kamen. Ich verzichtete darauf hin auf
die Kommunion, da ich nicht ggf. nur ein Stück Brot
empfangen wollte. Ich ging dann eben in eine andere
Messe. Diese von einem steinalten Priester zelebrierte
NOM- Messe war, soweit ich das beurteilen kann, ent-
sprechend den Vorschriften.
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#40   monti   23:03:15 | Samstag, 3. November 2007
könnte doch sein, dass
er Priester war, sein Gelübde gebrochen hat und geheiratet hat. Dann wurde er geschieden und nun ist er zum zweiten Mal verheiratet.
Nun wundert mich über Matt nichts mehr. ;-)
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#39   Florian Geyer   22:35:52 | Samstag, 3. November 2007
matt2
wenn er priester war konnte er nicht heiraten. es sei denn er was protestant, dann kann er aber nicht priester sein sondern als priester verkleideter gemeinschaftsleiter. dann wäre die ehe aber ohnehin nicht gültig gewesen da das sakrament fehlt.
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#38   matt   22:33:00 | Samstag, 3. November 2007
@Geyer
ich habe stets jedes Wort von Rudolfus unterstreichen können
glaube ich sofort.
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#37   Florian Geyer   22:25:55 | Samstag, 3. November 2007
ich habe stets
jedes Wort von Rudolfus unterstreichen können.
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#36   matt   22:24:43 | Samstag, 3. November 2007
Mein Papi hat sich auch scheiden lassen…
jetzt ist er ein ehemaliger, geschiedener Priester, der aber dennoch zur Messe geht und die Kommunion empfängt. (er ist nämlich schon weider verheiratet und seine neue Frau ist nämlich wiederum recht fromm).
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#35   monti   22:21:24 | Samstag, 3. November 2007
@Alle, die hier auf Rudolfus ‘rumhacken:
Ich fürchte, dass Rudolfus mit seinen Stellungnahmen, für die er hier so gescholten wird, genau das wiedergibt, was im Katechismus irgendwo immer noch steht, in der Praxis aber niemanden mehr interessiert. Der treue Katholik handelt schliesslich nicht nach den Evangelien sondern nach dem, was die Kirche ihm gebietet zu glauben und wie sie ihm gebietet zu handeln.
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#34   Gotthard   22:20:06 | Samstag, 3. November 2007
@Heger
es wäre wirklich besser, diese Art von Menschen der Kirche zu verweisen, da sie öffentliche Sünder sind!
Aber nein! Diese Menschen unterliegen ja dennoch der Sonntagspflicht … dann also einen abgesperrten Bezirk in der Kirche … und die Kinder nicht taufen, da sie Kinder der Sünde sind!
Und diese Menschen aus der Messe schicken bevor der Segen gespendet wird … sie könnten dabei Händchen halten…
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#33   Dr. Christoph Heger   21:54:16 | Samstag, 3. November 2007
Ehebruch
Mäder weiß, daß geschiedene Wiederverheiratete trotzdem von Priestern im Rahmen einer öffentlichen Feier in der Kirche einen Segen erhalten.
Nicht nur Mäder weiß das, und nicht nur in der Schweiz. Ich habe das selbst erlebt in einer deutschen Pfarrkirche.
MfG
Christoph Heger
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#32   Gotthard   19:58:30 | Samstag, 3. November 2007
@rudolfus
Aus diesem Grund werden der rechte katholische Glaube und die alte römische Messe auch weltweit verfolgt – und der Papst wird dessen nicht Herr.
Wo und wie wirst Du Armer denn verfolgt?
Welche Unterstützung und Hilfe erwartest Du Dir direkt vom Papst?
Vielleicht schreibt er ja hier – und Du hast es noch nicht bemerkt…?
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#31   juergen   18:53:37 | Samstag, 3. November 2007
@Benedikt
Das ist doch egal, aber der Rudi geht doch so gerne auf Nebenschauplätze, daß man ihn davon besser nicht abhalten soll.
Manchmal ist es sogar ganz amüsant ihn dorthin zu führen…
>:)
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#30   Benedikt   18:46:32 | Samstag, 3. November 2007
Quark
Und was hat das jetzt mit dem Ritus zu tun? Nichts!
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#29   Riese1835   18:44:29 | Samstag, 3. November 2007
@Rudolfum: „der Papst wird dessen nicht Herr“
Ich stelle mir nur die Frage, wie weit der Papst dessen überhaupt Herr werden will oder bereit ist, seine Autorität dafür auch einzusetzen. Zwei Beispiele:
a) Der Papst fordert die korrekte Übersetzung der Wandlungsworte. Er selbst bedient sich aber der falschen Übersetzung (geschehen in Mariazell im September; es hätte ihn niemand gehindert, korrekt übersetzte Worte oder die offizielle lateinische Version zu gebrauchen).
b) In Redemptionis Sacramentum, Nr. 93 wird die Verwendung der Patene bei der Kommunionausteilung vorgeschrieben. Er selbst verwendet sie jedoch auch nicht (geschehen in Mariazell im September).
Als Konstante in seinen Handlungen kann ich nur erkennen, daß er zwar wieder die Tradition fördern möchte, die Fehler der Vergangenheit entschieden zu korrigieren aber nicht bereit ist: nach der Verfolgung der Tradition solle sie jetzt mit dem Modernismus in einen Wettstreit treten. Klingt das nicht eher nach dem Prinzip „These –> Antithese –> Synthese“? Das kommt mir von anderenorts bekannt vor.
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#28   juergen   18:35:14 | Samstag, 3. November 2007
Danke
danke für so viel glaubens-realsatire!
Dem kann man sich nur anschließen :(3
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#27   maliems   18:33:31 | Samstag, 3. November 2007
Kündigung
es ist höchste zeit, dass die schweizer bischöfe das konkordat (ist es überhaupt eins?) einseitig aufkündigen.
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#25   Rudolfus   18:12:29 | Samstag, 3. November 2007
@St. Georg / Geistig eingeschränkt sind wohl eher Sie selbst
Nachdem Sie von theologischen Begriffen keine Ahnung haben.
Wer keine Ahnung hat, sollte lieber beten und schweigen.
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#24   st.georg   18:10:01 | Samstag, 3. November 2007
@rodolfus
und wer bitte legt diesen kategorisierten schwachsinn fest…? : sie? :-D na, da vertraue ich dann doch wohl eher auf den hl.vater…rodolfus, sie sind in ihrer eingeschränkten pseudokatholischen sichtweise immer wieder eine bereicherung für diesen schismaten-chat…danke für so viel glaubens-realsatire! :(3
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#23   Rudolfus   17:56:26 | Samstag, 3. November 2007
@Cato / Nach dieser Definition wäre das so
Demnach wären Opus Dei, Regnum Christi, CL und wie die neuen geistlichen Bewegungen sonst noch heißen sog. Neokonservative. FSSP, ICRSP oder IPN wären dann Traditionskatholiken (oder sog. Paratraditionalisten sollte man der Auffassung sein, dass die FSSPX die „wahren“ Traditionalisten seien)
Unter dieser Definition von „Neokonservativen“ als „rechtgläubig im Neuen Ritus“.
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#22   Cato   17:52:25 | Samstag, 3. November 2007
ad Rudolfum
Nur um unseren kurzen Diskurs abzuschließen: Demnach wären Opus Dei, Regnum Christi, CL und wie die neuen geistlichen Bewegungen sonst noch heißen sog. Neokonservative. FSSP, ICRSP oder IPN wären dann Traditionskatholiken (oder sog. Paratraditionalisten sollte man der Auffassung sein, dass die FSSPX die „wahren“ Traditionalisten seien)
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#21   Rudolfus   17:51:26 | Samstag, 3. November 2007
Leider hat das Papsttum die Kirche nicht mehr unter Kontrolle,
obwohl der Papst formell die Universaljurisdiktion besitzt.
Aus diesem Grund werden der rechte katholische Glaube und die alte römische Messe auch weltweit verfolgt – und der Papst wird dessen nicht Herr.
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#20   Vineta   17:46:59 | Samstag, 3. November 2007
Denkanstoß und Anfrage:
Irre ich mich, oder ist bzw. wäre es nicht die Hauptaufgabe des Vatikan bzw. des Papstes persönlich, unter den über 400000 Priestern der Welt die intelligentesten, frömmsten und romtreuesten herauszusuchen und zu Bischöfen zu ernennen? Wieso kommt es bei Bischofsernennungen meistens nur noch zu Mißgriffen? Im besten Fall haben wir Bischöfe, die machen, was sie wollen, willkürlich handeln. Im schlechten Fall Bischöfe, die sich gegenseitig ein Bein stellen , miteinander im Streit liegen und nur ihre weitere Karriere im Sinn haben. Im schlechtesten Fall kriminelle Bischöfe, die im Knast besser aufgehoben wären (Beispiel: US- Bischöfe, die nur 2,3 Mrd. Dollar Spendengelder zweckentfremdeten, veruntreuten).
Und all diese Bischöfe werden dann von den Päpsten geduldet. Nur alle heiligen Zeiten wird mal einer aus dem Amt gedrängt. Wieso handeln die Päpste zum Schaden der Kirche? Wieso nicht nach der Devise „hire and fire“ wie in einer erfolgreichen US-Firma ????
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#19   Rudolfus   17:32:40 | Samstag, 3. November 2007
@Cato / So ist es!
Sehe ich das so richtig, dass Neokonservative im Prinzip Katholiken sind, die hinsichtlich Dogma und Lehre traditionsorientiert sind aber liturgisch an den Büchern von Paul VI festhalten.
Welche Gruppen oder Netzwerke zählen denn dann zu den „Neokonservativen“?
Somit alle rechtgläubig katholische Gruppen, die nicht ausschließlich die alte Liturgie feiern,
wie z.B. SJM etc.
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#18   Cato   17:26:54 | Samstag, 3. November 2007
zu Neokonservative
Lieber Rudolfus,
besten Dank!
Sehe ich das so richtig, dass Neokonservative im Prinzip Katholiken sind, die hinsichtlich Dogma und Lehre traditionsorientiert sind aber liturgisch an den Büchern von Paul VI festhalten. Welche Gruppen oder Netzwerke zählen denn dann zu den „Neokonservativen“?
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#17   Rudolfus   17:17:39 | Samstag, 3. November 2007
@Theologicus H. / Ihre persönlichen Erwägungen sind so interessant,
wie wenn ein Fahrrad in Peking umfällt.
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#16   Theologicus Haereticus   17:12:59 | Samstag, 3. November 2007
Ad „Rudolfum“
Gerade Sie hatte ich gemeint! Wenn Sie glauben, was Sie ständig von sich geben, sind Sie nicht nur in meinen Augen ein kleinkarierter Daherschreiber. Ich bin stolz darauf, mein Fach Theologie an einer Katholischen Universität nicht mit dem Schaumlöffel gefressen zu haben. Das Evangelium Jesu ist für mich die Richtschnur. Und alle Liturgie hat für die Menschen da zu sein. Wer das Bemühen um diese wichtigste Aufgabe im gottedienstlichen Tun laufend kritisiert und in Frage stellt und argwöhnisch nach Abweichlern von den Rubriken sucht, stellt sich bewusst außerhalb der Gemeinde. Darum: Gehen Sie mal in sich, vielleicht können Sie dann Ihren Frieden mit anders Denkenden leichter machen. Das wäre Ihnen zu wünschen!
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#15   Rudolfus   17:08:12 | Samstag, 3. November 2007
„Neokonservative“ sind keine Traditionalisten,
die die alte traditionelle Liturgie bewahren,
sondern mit der Neuen Liturgie vorliebnehmen.
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#14   Cato   17:05:31 | Samstag, 3. November 2007
Neokonservative
Mich würde in diesem Zusammenhang wirklich einmal interessieren, wer im Sinn der Redaktion die sog. Neokonservativen sind und durch was diese sich auszeichnen.
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#13   Rudolfus   16:56:37 | Samstag, 3. November 2007
@Theologicus Haereticus / Ihre protestantische Propaganda ist unerwünscht.
Verabschieden Sie sich in ein protestantisches Forum und schweigen Sie.
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#12   Theologicus Haereticus   16:54:32 | Samstag, 3. November 2007
Parce nobis, Domine…
Ja, Herr, verschone uns – vor selbstgerechten Menschen, die urteilen und verurteilen! Insbesonders vor „Rudolfus“, „r.ruhrgebietler“ und Konsorten, die üner sogenannte Missbräuche glauben herziehen zu müssen, die sich dauernd aufschwingen und aufblähen und das Strafgericht Gottes über jeden, der anderer Meinung ist als sie selbst in ihrer vermeintlichen Unfehlbarkeit.
Jesus selbst hat anders geurteilt. Einfach mal das Neue Testament gründlich studieren, das könnte ganz hilfreich sein!
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#11   Rudolfus   16:34:10 | Samstag, 3. November 2007
Erzbischof Lefebvre und die FSSPX lehren deswegen zurecht,
dem Neuen Ritus allgemein fernzubleiben,
und ausschließlich den Alten Ritus zu besuchen.
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#10   r.ruhrgebietler   16:30:35 | Samstag, 3. November 2007
@Rudolfus – die im Artikel geschilderten Zustände
sind ja leider nur die beschönigten Dinge des NOM, bzw. die Dinge, die aufgefallen sind und publik wurden…
Da bleibt nur zu hoffen, daß die Kardinäle, die angebl. dieses Wochenende alle in Rom sein sollen nunmehr ganz klar und unmißverständlich den NOM ablehnen!
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#9   juergen   16:06:03 | Samstag, 3. November 2007
Missstände im alten Ritus
Die sog. „Liturgische Bewegung“ fand statt, als es nur den trid. Ritus gab. Das zeigt, daß der trid. Ritus nicht prinzipiell „immun“ gegen eigenmächtige Veränderungen ist.
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#8   Rudolfus   15:53:54 | Samstag, 3. November 2007
Der Neue Ritus ist auch deswegen bereits ein Mißstand selbst,
weil er diese Mißstände alle erst möglich macht.
Der Gottesdienst und das Opfer des Altares darf niemals zu einem „Greuel auf dem Altar“ werden:
Katholiken dürfen an einem „Greuel“ nicht teilnehmen, selbst wenn es eine gültige Konsekrierung enthielte: Diese macht das Greuel im Gegenteil noch schlimmer.
Parce nobis, Domine!
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#7   juergen   15:49:24 | Samstag, 3. November 2007
zum Thema?
Was das mit dem Thema zu tun hat ist wohl eher fraglich.
:-S
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#6   El Greco   15:38:39 | Samstag, 3. November 2007
zum Thema
Preisträger des diesjährigen Kulturpreises der Deutschen Freimaurer ist der Theologe und Religionswissenschaftler Professor Dr. Hans Küng
Sehr herzlich danke ich Ihnen, lieber Fritz Pleitgen und verehrter Großmeister Oberheide, für das hohe Lob, das Sie mir zukommen lassen. Da kommt mir unwillkürlich jener schwäbische Pfarrer in den Sinn, der in einer solchen Feierstunde sagte: „Verzeih’ Ihnen, Herr, daß Sie so sehr übertreiben; und verzeihe mir, Herr, daß ich so sehr Wohlgefallen daran finde.“
Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland www.freimaurerei.de/index.php?id=1879
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#5   litterae sunt divitiae   14:40:24 | Samstag, 3. November 2007
.Also
wenn Laientheologen Beerdigungen durchführen, hat das doch mehr damit zu tun, dass die Priester aufgrund immer größerer Pfarrverbände einfach nicht mehr alle Toten persönlich beerdigen können. Der Priester soll ja nicht nur für die Toten da sein, die Lebenden sollen ja auch noch was von ihm haben. Und da die Beerdigung kein Sakrament ist, braucht man dafür auch nicht unbedingt einen Priester \ Diakon.
Die Frage, die ich mir aber nun stelle ist: Was hat das alles mit dem Novus Ordo zu tun? Wenn jetzt die Alte Messe wieder verbindl. eingeführt würde, hätten wir ja auch nich auf einen Schlag mehr Priester, mehr Geld und wieder kleine 2000 – Seelen – Pfarreichen, wie zu Großmutters Zeiten, wo es dann nur einen Toten pro Woche gibt.
Also, was haben diese Phänomene \ Probleme mit dem Ritus selbst zu tun?
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#4   Krak des Chevaliers   14:34:48 | Samstag, 3. November 2007
Mißstände – es gibt sie
Ich habe vor kurzem an einer Messe teilgenommen, in der die Hl. Kommunion durch Laien ausgeteilt wurde, obwohl wenigstens 10 Priester anwesend waren. Außerdem habe ich es vor einiger Zeit erlebt, dass die Teilnehmer an einer „Gruppenmesse“ die Kelchkommunion wahlweise durch selbständiges Eintauchen der Hl. Hostie oder durch Trinken empfangen durften. Beide Beispiele machen deutlich, dass römische Instruktionen bewußt ignoriert werden und beide Vorkommnisse dürften auch keine Einzelfälle sein.
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#3   Aspergil   14:12:56 | Samstag, 3. November 2007
Beerdigung durch Laien
In vielen deutschen Bistümern werden mit Erlaubnis des Bischofs Beerdigungen durch Pastoralreferenten und sogar Pastroralrefrentinnendurchgeführt. Das ist gut und richtig, also wo ist das Problem?
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#2   möchtegern-kathole   13:54:44 | Samstag, 3. November 2007
„daß die liturgischen Mißstände im Neuen Ritus vereinzelte Ausnahmen seien“
Der neue Ritus ist per se ein Misstand, da seine Texte nicht das ausdrücken, was dort tatsächlich vor sich geht: das Opfer Christi.
Und die Texte sind per se Häresie, weil mit Absicht und mit Mühe diese Glaubenswahrheiten entfernt wurden, also nicht zufällig fehlen, sondern mit Absicht. Wer aber absichtlich Glaubenswahrheiten unterdrückt, ist Häretiker.
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#1   Gotthard   13:34:24 | Samstag, 3. November 2007
Beerdigungen
Trotz eines kirchenrechtlichen Verbotes werden in der Schweiz Beerdigungen laut Mäder an „vielen Orten“ durch nichtgeweihte Pfarreileiter durchgeführt.
Wo bitte sind Beerdigungen durch Laien verboten bzw durch Priester oder Diakone vorgeschrieben?
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Es wurden 4 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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