Warum hört man von der Petrusbruderschaft so wenig?
Die Bischöfe öffentlich anzugreifen stehe Katholiken, von seltenen Ausnahmen abgesehen und auch dann nur mit dem gebotenen Respekt, nicht zu. Die Antwort eines Paters.
(kreuz.net) Viele erwarten von der Priester- bruderschaft St. Petrus, daß sie energischer auf innerkirchliche
Mißstände hinweist und Kritik an bischöfliche Fehlleistungen übe.
Das erklärt Pater Bernhard Gerstle
in einem Artikel, der auf der Webseite der Petrusbruderschaft veröffentlicht wurde.
Der Text steht unter
dem Titel „Kritik innerhalb der Kirche – mehr Schaden als Nutzen“.
Er glaubt, daß die Stimmen, die nach Kritik rufen, „durchaus
ernst zu nehmen“ sind.
Oft stecke hinter ihnen eine aufrichtige Sorge um die Kirche und keine billige
Polemik, die Pater Gerstle „am Rande der kirchlichen Gemeinschaft oder gar außerhalb von ihr stehen“
leider häufig antrifft.
Als Beispiel erwähnt er die „sogenannte“ eucharistische Bewegung „Sanctus“.
Diese verteile hetzerische Flugblätter gegen die Handkommunion mit teilweise sachlich falschen Argumenten.
So werde das ehrliche Bemühen jener, die sich für die kniende Mundkommunion einsetzen und Bedenken
gegen die heutige Kommunionpraxis vorbringen, in Mißkredit gebracht.
Die Petrusbruderschaft habe, immer
wieder „Urheber verschiedener Irrlehren“ beim Namen genannt – der Pater nennt die Theologen Haag, Küng
oder Drewermann – und die mangelnde Treue gegenüber Papst und Lehramt auch bei Teilen des Episkopats
kommentiert.
Aber es sei wichtig, „in erster Linie positiv aufbauend zu wirken und aus einer tiefen Liebe
zur Kirche heraus, das Anliegen des Heiligen Vaters um eine Neuevangelisierung Europas zu unterstützen“.
Die getreue Weitergabe des Glaubens, die ehrfürchtige Feier der Messe und die verantwortungsbewußte
Spendung der Heiligen Sakramente seien in sich ein wirksamer Widerstand gegen die Glaubenszerstörung.
Die Hervorhebung von Konfrontation und Polemik würden nur dazu führen, daß immer mehr Gläubige nur
noch um die Kirchenkrise kreisen – so Pater Gerstle:
„So geraten sie in einen negativen Kreislauf, der
ihr geistliches Leben blockiert“.
„Was unsere Zurückhaltung bezüglich der Kritik an Personen des kirchlichen
Lebens, besonders der Bischöfe, anbelangt, ist diese für uns nicht in erster Linie eine Frage der Klugheit –
andere würden sagen der Taktik.“
Es gehe hier vielmehr um die Kirchlichkeit: „Wem ist gedient, wenn
man die Wunden, aus denen die Kirche ohne Zweifel blutet, noch weiter aufreißt, indem man die Finger
durch lieblose Kritik hineinlegt?“
Man müsse selbstverständlich nicht mit allem einverstanden sein:
„Auch ich bin es nicht.“
Jeder Katholik habe das Recht und mitunter die Pflicht, den Glauben, wenn notwendig,
zu verteidigen.
Es sei schmerzlich, daß es hier an »Rückenstärkung von oben« mangle.
Darum seien
Klagen diesbezüglich verständlich und nachvollziehbar:
„Andererseits wird sich aber durch lautstarkes
»Auf-den Tisch-hauen«, durch Schimpfen und lieblose Kritik in unserer Kirche nichts zum Besseren wenden.“
Pater Gerstle warnt vor dem „Sog einer falschen Selbstgerechtigkeit“, die Christus in seinen Auseinandersetzungen
mit den Pharisäern so oft gegeißelt habe:
„Eine innerkirchliche Reform geht zwar oft vom gläubigen
Volk aus, ist allerdings nicht gegen, sondern nur mit den Bischöfen möglich. Sie für dieses Reformanliegen
zu gewinnen, muß Priorität haben.“
Durch „unnötige und ungerechte“ Kritik werde das kaum möglich
sein: „Auch Bischöfe sind Menschen und reagieren oft sehr menschlich.“
Sie öffentlich anzugreifen stehe
Katholiken – von seltenen Ausnahmen abgesehen und auch dann nur mit dem gebotenen Respekt – nicht zu.
Das entspreche nicht der Ehrfurchthaltung, die geistlichen Amtsträgern entgegenzubringen sei.
Der Pater
ist überzeugt, daß verborgene Beter unvergleichlich mehr leisten als die vielen lautstarken Protestler
des linken oder rechten Spektrums der Kirche.
Doch gleichzeitig ist er der Auffassung, daß die Kirche
immer wieder auf außergewöhnliche Menschen angewiesen sei, „die als einsame Rufer, Mahner und Propheten
von Gott gleichsam berufen sind, den kirchlichen Autoritäten ins Gewissen zu reden“.
Doch man solle
vorsichtig sein, sich selber in diese Rolle zu drängen:
„Wer von Bekehrung spricht, soll sich zunächst
ehrlich prüfen, inwiefern er bei sich selber schon damit begonnen hat.“
Email-Adressen der Empfänger
61 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Über die FSSP finde ich absolut nichts Negatives… Der Artikel ist zwar schon etwas älter, aber ich
kann mich hier nur meinen Vorrednern anschließen, daß ich das Auftreten der Petrusbruderschaft außerordentlich
schätze. Der gehässige Stil, wie er aus Artikeln und Postings in diesem Forum leider oft zu Tage kommt,
ist die Sache der FSSP nicht. Die Messen in Wien finde ich sehr würdig. Ich habe wirklich intensiv im
Internet gesucht, ob es irgendwelche negativen Berichte über die Petrusbruderschaft finde (seien es gehässige
Texte über andere Menschen, fehlende Unterwerfung unter das Lehramt, geschweige denn irgendwelche Sex-
oder Finanzskandale) => keinerlei Fundstellen (außer daß die FSSP wohl eher zum konservativen Flügel
zählt, was ich aber nicht als negativ sehe.) Ich würde nicht zu 1962erMessen gehen, wenn ich dann davon
ausgehen müßte, mit so manchen selbstgerechten Pharisäern bis hin zu Holocaustleugnern, die sich hier
leider finden, in einer Kirchenbank zu knien. Aber den genannten Personengruppen ist die FSSP eh zu lasch.
Ich weiß, daß ich da richtig bin.
#60 Stephanus 01:07:27 | Freitag, 12. Oktober 2007
rodolfo, hier eine gute nachricht: Johannes B. kocht schon diesen Freitag ohne mich. Es ging immer recht
unterhaltsam zu rund um den Kochtopf und es ist vielleicht, nein es war vielleicht die einzige Sendung
neben den Nachrichten, die ich des öfteren mal angeschaut habe. Es ist fürchterlich peinlich, wie sich
Herr Kerner verhalten hat. Was haben linke Abtreibungshochjubler und die satanischen Feministen nicht
schon alles für Dumpfzeug über die Zuhörer ergießen dürfen, ohne daß Johannes B. irgend eine Art
von Protest hätte anklingen lassen. Zu Hw. P. Gerstle sollte noch gesagt werden, daß er sicher nicht
der „Gründer“ der Petrusbruderschaft ist. Eher ein stiller Mitläufer, der gegangen ist, weil sein „Freundeskreis“
die Seiten wechselte: Recktenwald, Kuhn usw … Aber die Reihen der jungen dynamischen Anfänge haben
sich auch andersweitig gelichtet wie ich feststellen muß: Hw. P. Natterer: nicht mehr an Bord, der gute
Bruno Isenmann, so plötzlich und unerwartet verstorben. Hw. P. Prosinger, auch nicht mehr dabei, Hw.P
Kieser auch nicht, Hw. P.Lehnen ? und wo steckt Hw. P. Keller? Ja der gute Karl Stehlin, der reißt Polen
noch ganz alleine wieder auf richtigen Kurs, klasse und weiter so lieber Karl, aber der K.P. Kuhn hat
auch die Seiten gewechselt, immerhin aber eine Karriere hingelegt: vom KJB-Kassierer zum Petrus-Geschäftsführer,
soll aber auch schon wieder ruhiger geworden sein. Es war schon eine aufregende Zeit nach 1980, irgendwie
schade, daß heute alles so eingefahren wirkt?!, oder täusche ich mich da?
Klare Worte vermisst Pater Gerstle hat völlig recht, wenn er schreibt, es stehe einem Katholiken (von
begründeten Ausnahmen abgesehen) nicht zu, Bischöfe oder andere Vertreter des Klerus öffentlich zu
kritisieren. Was der Petrus-Bruderschaft aber sehr gut zu Gesicht stehen würde, wäre eine verstärkre
öffentliche und vor allem öffentlichkeitswirksame Kritik an der FSSPX. Die Position der Petrusbruderschaft
scheint mir zu sein: Die FSSPX ist erledigt, sie hat sich außerhalb der Amtskirche aufgestellt, es ist
also nicht notwendig, dass wir uns intensiv mit ihren Positionen auseinandersetzen. Hier geht es aber
um das Heil der Seelen. Hier geht es darum, den Gläubigen die Positionen der wirklichen katholischen
Tradition vor Augen zu halten und die falschen Lehren der FSSPX herauszuarbeiten. Spätestens mit dem
motu proprio ist ein solche Chance gekommen. FSSPX greift nun wieder verstärkt die Konzilsbeschlüsse
an und verstärkt ihre Unterscheidung zwischen Amt und Person im Blick auf die Stellung des Papstes. FSSPX
vertritt einen französichen Katholizismus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. FSSPX hat zahlreiche klerikale
Mitglieder in FPÖ und Front National und eine noch um ein vielfaches größere Mitgliederzahl im Bereich
der Gläubigen. Der inner circle der FSSPX ist zutiefst antisemitisch geprägt und hat zudem (freilich
nicht offiziell) Kontakte zu sedivakantistischen Bewegungen, besonders in Nordamerika. All dies gilt es
zu besprechen. Fürchtet nicht Euren älteren Bruder!!! Seid wachsam!
#58 Graf von Galen 23:07:37 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
Wider VII, KJB, Panetta Leider bin ich erst im Erwachsenenalter zur FSSPx und damit zum ganzen katholischen
Glauben vorgestoßen, als es für eine KJB- Mietgliedschaft schon zu spät war.
So sehe ich es auch! :)3 Mit dem Schwert in der einen Hand und dem Wort Gottes in der anderen! Gott liebt
die Feigheit nicht. Beten ist immer die erste Wahl um Gottes Hilfe zu erbitten. Aber es gibt immer Zeiten
des Friedens und des Krieges! Nur ein guter Streiter für die Sache des Herrn ist auch ein guter Katholik!
Nicht verzagen! Mit Gottes Hilfe
@Sarah / Das Schweigen zum Irrtum ist keine Tugend Es ist ein Unterschied, ob ich erkannte Irrlehre „akzeptiere“
oder nur demütig dazu schweige. Vor Hochmut sollten wir uns auf jeden Fall hüten. Es gab viele grosse
Heilige, die Unrecht als Kreuz im Gehorsam annahmen und erduldeten und dieses zur Sühne für die Sünder
aufopferten. Über die Irrlehre zu schweigen, ist keine Tugend, sondern die Zustimmung zum Irrtum. Heilige,
die zur Propagierung der Irrlehre schweigen, die gibt es nicht. Demütig schweigen kann man nur bei anderen
Dingen, aber nicht beim Irrtum.
Wider VII, FSSP Pater Gerstle, der noch in KJB gewesen ist, sollte nicht vergessen, daß, wenn Erzbischof
Lefebrve so leise aufgetreten wäre, wie er, es die FSSP gar nicht gäbe. Ohne dessen Bischofsweihen,
die von ihm anscheinend abgelehnt werden, hätte es gar kein Angebot zur Gründung der FSSP gegeben. Außerdem
ist zu bedenken, daß zumindest in der Vergangenheit, die FSSP oft erst dann die Erlaubnis zum Wirken
in einer Diözese erhalten hat, als die FSSPx dort auftauchte. Grundsätzlich stehe ich jedoch auch Orden
wie dem SJM und der FSSP positiv gegenüber, auch wenn diese nicht so offen reden können oder wollen
wie die FSSPx. Sie helfen trotzdem, dem katholischen Glauben in der VII- Kirche wieder zur Geltung zu
bringen. Getrennt marschieren, geeint schlagen !
#53 Weißer Ritter 18:45:03 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@Sarah „Das Gebet für unseren Papst, die Bischöfe und Priester bringt viel mehr als Kritik und Streit.
Besonders das Rosenkranzgebet ist unsere stärkste Waffe!“ Glauben Sie wirklich, daß die Priester der
FSSPX nicht für den Papst, die Bischöfe und Priester beten? Die FSSP ist oft (leider) nur das Werkzeug,
um Gläubige von der FSSPX „abzuwerben“. Oder warum werden der FSSP keine Pfarreien in Gegenden, in denen
keine Gelegenheit zum Besuch der „Alten Messe“ besteht, angeboten? Aus Mangel an Gehorsam bestimmt nicht!
Ohne die FSSPX gäbe es keine FSSP, und wenn die FSSPX morgen verschwände, würden die Bischöfe der
FSSP im gleichen Augenblick jede Handlungsmöglichkeit entziehen.
Lieber Ansgar, es ist genau diese Abhängigkeit von feindseligen und Hürden errichtenden Ortsbischöfen,
die der FSSP allem Anschein nach das Leben so schwer macht – und mir scheint, daß genau auf grund dieser
Erfahrung die FSSPX nicht ganz ohne Grund einen eher mißtrauischen Umgang mit den Herren pflegt. Eines
kann ich nie vergessen (auch, weil von ihm heute irgendwo hier die Rede war): in Rom betete vor relativ
kurzer Zeit jemand zeitgleich mit mir (es war aber „Zufall“) ganz, ganz innig am Grab des hl. Pius X.
und einige Tage später mindestens ebenso innig vor dem Bild der „salus populi romani“ in Santa Maria
Maggiore. Seine Probleme kannte ich. Es war Pater Aulagnier. Kurz vor seiner Trennung. Das Bild werde
ich nie vergessen, denn es hat mich gelehrt, daß niemand solche Schritte, wie sie ja auch die FSSP vollzogen
hat, leichtfertig oder gat ~sinnig tut. Die Frage ist, wie weit man in diese nun einmal so gegebene Hierarchie
(Lehmann, Algermissen & Co sind nun einmal so, wie sie sind) Vertrauen haben kann. Wie weit kann man gehen,
ohne sich ganz zu verbiegen oder vor notwendiger Klugheit sein Anliegen zu verwässern? Mir ist dabei,
lieber Ansgar, durchaus klar, daß die FSSPX nur recht begrenzt ein Paradis der Seligen ist. Und doch:
wenn ich sehe, wie allüberall dieses wunderbare motu proprio mit höchst schlauen Methoden unterlaufen
wird, dann bin ich froh, daß ich in der FSSPX katholisch sein kann, ohne von der Verfügungsgewalt einer,
sagen wir, verdächtigen Hierarchie abhängig zu sein. Ihnen einen Gruß und einen gesegneten Sonntag!
M.C.
Ein Missstand… …den ich monieren möchte: Seit dem 2. vatikanischen Konzil wird das Alte Testament
massiv überschätzt – bzw. es wird ihm eine Bedeutung beigemessen, die ihm seit dem Neuen Testament nicht
mehr zukommt. www.israelshamir.net/…man/PardesGerman.pdf Grüsse Bokrug
An Ansgar Ich bin gleicher Meinung wie Du. Aber es muss auch Personen geben die den Past auf Missstände
und Fehler auferksam macht. Dies sind auserwählte und heiligmässige Personen. Leider massen sich heute
zu viele Leute diese Aufgabe zu.
@ Alois Bischof Die Patres der Petrusbruderschaft müssen in dieser Situation schlau sein wie die Schlangen
und sanft wie die Lämmer. Würden sie zu offensiv, sauste mit Sicherheit vielerort der bischöfliche
Hammer auf’s geweihte Haupt. P. Gerstle spricht mit Umsicht und Geduld – und Gottvertrauen. Der richtige
Weg. Ich habe mit den Patres der Kölner Niederlassung auch nur gute Erfahrungen gemacht: bescheidene,
um Heiligung bemühte Priester, die auch optisch einen erfreulichen Eindruck machen.
#45 MariaGoretti 10:46:54 | Samstag, 6. Oktober 2007
Warum hört man von der Priestebruderschaft St. Petrus so wenig Ich melde mich hier eigentlich selten
zu Wort, weil die Zuschriften häufig negativ sind, aber ich möchte abschliessend jetzt noch einmal sagen,
wenn alle Priester so wären wie die der Priesterbruderschaft St.Petrus sähe es in unserer Kirche anders
aus. Es gibt zwar auch noch wenige Weltpriester, die den guten Weg gehen, aber die kann man suchen wie
eine Stecknadel im Heuhaufen.
#44 misterunknown 01:52:58 | Samstag, 6. Oktober 2007
@Wandregiesel „Mich würde jedoch noch interessieren wie diese Aussagen zu werten sind. Ist es eine Privatmeinung
des Hw Gerstle auf der HP der Piusbrüder veröffentlichen durfte oder spricht er für die gesamte Bruderschaft?
Dies ist mir bisher nicht ganz klar geworden…“ Es handelte sich nicht um eine „offizielle Stellungnahme“
der Bruderschaft FSSP, jedes priesterliche Mitglied kann ja im Rahmen seines seelsorgerlichen Dienstes
zu den unterschiedlichsten Themen Stellung nehmen und auch Interwiews geben, da ich Pater Gerstle persönlich
kenne, kann ich Ihnen versichern, daß seine Haltung die der FSSP ist und er insofern nicht seine Privatmeinung
kundtut.
#43 Alois Bischof 01:36:31 | Samstag, 6. Oktober 2007
Falsch verstanden Der gute Pater hat nicht richtig verstanden, daß wer schweigt, zustimmt. Und es kann
auch vernünftige und diplomatische Kritik geben. Nur weigert die Petrusbruderschaft diese zu betreiben,
weil man um Missionen, Häuser und Geld „Angst“ hat. In jenem Klima kann die Seelsorge nur schwer stattfinden.
Die Petrusbrüder tun ihr bestes, könnten aber viel mehr erreichen. Man versteckt sich und hofft auf
Wohlwollendheit. Als ob die Apostel auf das Zuhören der Pharisäer und Hohepriester warteten. Sie sprachen
auch auf. Auch wenn es „Schaden“ (z.B. das Martyrium oder die Vertreibung aus Palästina) zu Folge hatte.
Man sollte keine Angst haben, solang man liebevoll den katholischen Standpunkt vertritt oder Kritik übt.
Für die Seelen ist Schweigen und Kompromiß, vor allem in dieser liberalistischen Zeit, viel gefährlicher
als der Verlust eines Seitenaltares in einer westfälischen Ruhrpottkirche unter Beobachtung von Pastoralreferentinnen
und dem „progressiven“ Bischof.
@Rudolfus: Nach katholischem Dogma mögen sie recht haben. Es gibt aber noch die Geschichte von den fremden
Wundertätern, die man nicht am predigen hindern sollte laut Christi-Worten…auch wenn sie sich den Jüngern
nicht anschliessen wollten. Ein katholischer Bischof, der mit dem offiziellen Dogma allzu stark nicht
mehr übereinstimmen kann, sollte die kath. Kirche wohl besser verlassen. Dennoch: „Der Geist weht, wo
er will…“ www.kreuz.net/bookentry.1376.html www.kreuz.net/bookentry.1524.html www.kreuz.net/bookentry.1408.html
@Florian Geyer – Lüge und Irrlehre Ich glaube, langsam aber sicher ist das hier off topic. Wenn Sie meinen,
Sie könnten und müssten Lüge und Irrlehre entlarven, dann bitte. Haben Sie dafür überhaupt die entsprechende
Vorbildung? Nach meiner Meinung ist es schon Hochmut, sich das anzumassen. Wie schon gesagt, ich sehe
meine Aufgabe woanders. Ich halte den von Pater Gerstle FSSP aufgezeigten Weg für den besseren. Jesus
möchte, dass wir in der Liebe bleiben. Damit werde ich auch das Thema beenden.
@Rudolfus – Demut gegenüber Irrlehrern Es ist ein Unterschied, ob ich erkannte Irrlehre „akzeptiere“
oder nur demütig dazu schweige. Vor Hochmut sollten wir uns auf jeden Fall hüten. Es gab viele grosse
Heilige, die Unrecht als Kreuz im Gehorsam annahmen und erduldeten und dieses zur Sühne für die Sünder
aufopferten. So können auch wir in Demut Opfer für unsere hl. Mutter Kirche bringen. Gott, der ins Verborgene
sieht, wird alles richten.
@Sarah – Demut gegenüber der Irrlehre Es gibt keine Demut gegenüber der Irrlehre. Wer einen irrlehrenden
Bischof und dessen Irrlehren akzeptiert, ist nicht „demütig“, sondern einfach nicht katholisch. Es ist
die Pflicht, die Irrlehrer an den Papst zu melden, selbst wenn es vom Papst ernannte Bischöfe und Theologen
wären. Alle Christen müssen dieser Pflicht nachkommen, dem Papst die Irrlehrer zu melden. Die Pflicht
des Papstes ist es nicht, die Irrlehrer alleine aufzuspüren, der Papst muß nur dann die Entscheidungen
treffen, um die Irrlehrer zu entlassen.
@Rudolfus – Urteil über Bischöfe Haben Sie schon mal etwas von Demut, der höchsten aller Tugenden,
gehört? Wer sind wir denn, dass wir uns zum Richter über die Bischöfe machen wollen? Ich vertraue darauf,
dass der Papst im Rom seine Kardinäle und Bischöfe genau kennt und zur rechten Zeit die richtigen Massnahmen
ergreifen wird. Unsere Aufgabe ist eine andere.
#36 Wandregisel 00:06:01 | Samstag, 6. Oktober 2007
Auch ich… will mich dem zahlreichen Lob für diese beeindruckenden Aussagen gern anschließen. Weise
Worte, die hier gesprochen werden, vor allem im Bezug auf das Verständnis des Bischofsamts. :)3 Mich
würde jedoch noch interessieren wie diese Aussagen zu werten sind. Ist es eine Privatmeinung des Hw Gerstle
auf der HP der Piusbrüder veröffentlichen durfte oder spricht er für die gesamte Bruderschaft? Dies
ist mir bisher nicht ganz klar geworden…
Aaah… Die Pflicht des Papstes ist es dann, diese Bischöfe zu entfernen. Gut, dass der Papst Rudolfus
hat. Der sagt ihm doch immer wieder, was er zu tun hat…
@Sarah / Das Urteil über die Bischöfe obliegt allen Rechtgläubigen So sollten Sie nicht sprechen. Sie
haben damit genau das getan, was Herr P. Gerstle in seinem guten Artikel mißbilligt. Es ist besser, das
Urteil über seine Bischöfe Jesus Christus und seinem Stellvertreter zu überlassen. Was P. Gerstle in
einem Artikel mißbilligt, ist doch irrelevant. Den katholischen Glauben kennt jeder rechtgläubige Katholik,
der damit auch einen katholischen Bischof von einem irrlehrenden Amtsokkupanten unterscheiden kann. Der
Papst in Rom ist lediglich der Richter in diesen Fragen auf Erden, den man irrlehrende Bischöfe auch
melden muß. Die Pflicht des Papstes ist es dann, diese Bischöfe zu entfernen.
@Rudolfus – Bischofsamtokkupaten Zitat Rudolfus: Die meisten Bischöfe – die nur Bischofsamtokkupaten
ohne katholischen Glauben sind – sind gegen die FSSP, da diese rechtgläubig ist. So sollten Sie nicht
sprechen. Sie haben damit genau das getan, was Herr P. Gerstle in seinem guten Artikel mißbilligt. Es
ist besser, das Urteil über seine Bischöfe Jesus Christus und seinem Stellvertreter zu überlassen.
@mr.unknown / Die FSSP und die Bischöfe Die in Deutschland bestehenden Niederlassungen haben keinerlei
Probleme mit den jeweiligen Bischöfen. Das glauben Sie ja selbst nicht. Die FSSP-Mitgliedszahlen haben
mit dem Verhältnis zu den westlichen Bischöfen wenig bis gar nichts zu tun.
#31 misterunknown 23:31:51 | Freitag, 5. Oktober 2007
@Rudolfus das kann so nicht stehen bleiben! Die FSSP hat heute, 19Jahre nach Gründung etwa 180 Priester,
zu Beginn waren es gerade einmal 8 diese 180 Priester sind in zahlreichen Niederlassungen in vielen Nationen
tätig, im Einklang mit den Ortsbischöfen Die in Deutschland bestehenden Niederlassungen haben keinerlei
Probleme mit den jeweiligen Bischöfen.
@Bokrug / Die Thomas-Christen Indiens ist auch bei den Thomas-Christen Indiens in der Tradition des Heiligen
Apostels Thomas zu finden… Der rechte Glaube war bei den Thomas-Christen Indiens zu finden, deshalb
konnte ein großer Teil der Thomas-Christen auch in die offizielle Einheit mit der Kirche von Rom eintreten
(unter Papst Pius XI., 20. Jahrhundert). Sie besitzen weiterhin ihren alten Ritus, wie andere Teilkirchen
auch, der Glaube ist derselbe.
Man hört deswegen von der FSSP so wenig, weil sie nur vom Papst selbst akzeptiert wird, nicht aber vom
Großteil der deutschen und westlichen Bischöfe. Der Papst hat leider der FSSP bei ihrer Gründung 1988
keine Eigenständigkeit unabhängig von den Bischöfen verliehen – damit kann die FSSP nur in der Diözese
Rom, der Diözese des Papstes, ungehindert arbeiten. Die meisten Bischöfe – die nur Bischofsamtokkupaten
ohne katholischen Glauben sind – sind gegen die FSSP, da diese rechtgläubig ist.
#26 MariaGoretti 22:24:19 | Freitag, 5. Oktober 2007
Warum hört man von der Priestebruderschaft St. Petrus so wenig Ich bin nach langer Zeit per Zufall im
Bistum Speyer in die Altritusgemeinde in Einselthum gekommen, dort ist ein Pater der Priesterbruderschaft
St. Petrus Kaplan. Der Pfarrer dort ist gerade versetzt worden, der Pater ist alleine mit 8 Pfarreien,
betreut auch die Altritusgemeinde mit, darf aber nicht bleiben, weil das dem Ordinariat Speyer nicht gefällt.
Speyer ist zur Zeit vakant, und das Ordinariat hat dem Pater gekündigt und ihn zum 31.8. in den Orden
zurückgemeldet. Ein Schock für die ganzen Pfarreien, denn er ist sehr beliebt. Es sind also die Ordinariate,
die die guten Priester nicht wollen und ablehnen und damit die Kirchgänger kaputtmachen. Das wir werden
wie in Fulda mit den Patres der SJM, wann bereifen die Ordinariate, dass sie damit kirchliches Leben ruinieren,
denn diese Gottesdienstbesucher verkraften das nicht. Was die Gemeinschaft Sanctus verteilt, verachte
ich als jemand, der die hl. Kommunion nur im Knien und in den Mund empfängt, total, damit wird das Beispiel,
das wir geben, rúiniert. Wir können niemand zwingen, aber Vorbild sein. Wir hoffen immer noch, dass
Pater Werner Barthel bleiben wird!
Z.B. die heilige Catharina von Siena Die meisten Heiligen hätten sich zweifelsohne in dieser Haltung
wiedergefunden. Sie litten unter den teilweise schlimmen Zuständen ihrer Zeit, zogen aber daraus nicht
die falschen Folgerungen, nämlich selbstherrliches Aufbegehren, besserwisserische Kritiksucht, Konventikelbildung.
Catharina von Siena gab sich selbst sogar die größte Schuld für die Kirchenkrise ihrer Zeit – gewiß
lag sie damit objektiv nicht ganz richtig, aber doch richtiger als unsere heutigen Widerständler, die
immer alle Schuld bei den anderen suchen – und sich vermutlich in der Beichte eher eines unterlassenen
Ave Marias oder eines kurzen unreinen Gedankens wegen anklagen als zu sagen: Ich war gegenüber dem Papst,
„meinem geliebten Christus auf Erden“ (Catharina von Siena), arrogant, hochmütig, lieblos, hämisch,
und ich habe dadurch Jesus beleidigt. Etwas irritiert war ich allerdings über folgende Formulierung des
Gelsenkirchener Paters: „Es sei schmerzlich, daß es hier an »Rückenstärkung von oben« mangle.“ Ich
versuche mir bildlich vorzustellen, wie einem Menschen der Rücken „gestärkt“ wird, und das auch noch
„von oben“. Wahrscheinlich läßt sich die Metapher nur vom Obergriesheimer Hindergrund des Verfassers
her nachvollziehen…
Dazu… …wären Heilig-Geist Messen wie im Mittelalter gut. >>>Beten wir füreinander und lassen wir
den heiligen Geist wirken. Jesus hält sein Wort, wenn er verspricht: „Der Vater wird euch alles geben,
um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Das ist mein Gebot: Liebet einander!“ (Joh 15, 16-17).<<< Christus
weitete das Liebesgebot und das Wucher-Verbot auf die gesamte Menschheit aus… Grüsse Bokrug
Mit Verlaub Die Priesterbruderschaft St. Petrus ist – mit Verlaub – ein zahnloser Tiger. So und nicht
anders wird sie vermutlich auch in Rom eingeschätzt, ein nettes Spielzeug eben.
Priesterbruderschaft St. Petrus Gelobt sei Jesus Christus! Mein Dank gilt Herrn Pater B. Gerstle FSSP
für seinen treffenden Artikel. :(3 Dieser wurde zwar schon geschrieben, als an das Motu Proprio noch
nicht zu denken war, aber er ist auch heute immer noch, ja sogar ganz besonders aktuell. Herr P. Gerstle
und seine Mitbrüder haben die richtige Einstellung. Halten wir uns fern von zuviel Kritik sowie von Streit
und Hetzerei innerhalb der Kirche. Bleiben wir doch demütig und vertrauen wir auf Gottes Führung. Beten
wir füreinander und lassen wir den heiligen Geist wirken. Jesus hält sein Wort, wenn er verspricht:
„Der Vater wird euch alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Das ist mein Gebot: Liebet einander!“
(Joh 15, 16-17). Das Gebet für unseren Papst, die Bischöfe und Priester bringt viel mehr als Kritik
und Streit. Besonders das Rosenkranzgebet ist unsere stärkste Waffe! Bedenken wir, wie schwer es heute
viele Priester haben, geben wir ihnen die Gebetshilfe, die sie so dringend brauchen und begegnen wir ihnen
stets mit Respekt. Sie vertreten für uns Jesus Christus, besonders beim hl. Messopfer und bei der Spendung
der Sakramente. Die Priesterbruderschaft St. Petrus geht den guten Weg. Sie erfüllt in Treue und Liebe
zu Jesus und seinem Stellvertreter in Rom ihren Dienst zur Ehre Gottes und zum Heil der Seelen. Möge
Gott den Priestern der Petrusbruderschaft ihre Opfer und Mühen vergelten und sie auch weiterhin segnen.
@Heinz Josef: Der Geist… …ist auch bei den Geistkirchen, Charismatikern und Quäkern zu finden…neutestamentarisch
ausgerichtete Kirchen… Ich stimme ihrem letzten Satz zu – er bzw. sie als Ruach Elohim (hebr. Wortform
weiblich) – weht, wo sie will. Momentan verletzt aber fast die gesamte Christenheit…das biblische Wucher-Verbot… www.michael-musil.de/…ermann/leseprobe.htm www.vergessene-buecher.de
#19 Heinz Josef 20:28:48 | Freitag, 5. Oktober 2007
katholisches Weiheverständnis Ich bin Katholik, also glaube ich auch das katholische Weiheverständnis.
Allerdings reflektiert. Das bedeutet nicht Protestantismus wie Sie meinen. Ich glaube dass die Kirche
die Vollmacht hat die Ämter auszugestalten wie es notwendig ist. Das geschieht nach biblischem Vorbild
durch Handauflegung und Gebet. Wir dürfen uns dennoch offen halten für andere Formen, die die Bibel
auch kennt, d.h. die in apostolischer Zeit praktiziert werden. Der Geist weht wo er will.
Es gibt aber… …die Verbindung Melchisedek und Christus als Anthropus bzw. Anthropus…Gottmensch als
innerer Christus. (der spielt bei en Quäkern eine grosse Rolle) Bei Paulus gab es Diakoninnen und Prohetinnen…
Grüsse Bokrug
#15 Heinz Josef 20:19:50 | Freitag, 5. Oktober 2007
Melchisedek Im Alten und Neuen Testament gibt es sehr wohl eine Priesterschaft…die des Melchisedek oder
Melchsidek, das wird im Neuen Testament auch auf Christus bezogen. Eben, Sie wird auf das eine Priestertum
Jesu Christi bezogen, aber sicher nicht auf die Apostel oder Presbyter.
@Heinz Josef: Melchsidek – siehe auch meinen Beitrag in der „Leserzeitung“ zum Thema Melchisedek Im Alten
und Neuen Testament gibt es sehr wohl eine Priesterschaft…die des Melchisedek oder Melchsidek, das wird
im Neuen Testament auch auf Christus bezogen. Ferner schreibt Paulus: Euer Tempel ist ein Körper, in
dem Gott wohnt (Paulus war ein Bekannter des Philo von Alexandrien). Gott wird im Neuen Testament und
auch mehrfach im Alten mit folgenden Attributen belegt: Geist („Gott ist Geist“), Licht, Liebe und Wahrheit…
Alternative zum Kreationismus: Burkhard Heim www.kopp-verlag.de/ Grüsse Bokrug
@Heinz Josef Ich kann Ihren Standpunkt gut nachvollziehen. Mein vorheriges Posting sollte den offiziellen
kath. Standpunkt darstellen, der nicht unbedingt meinem entspricht. Ich muss aber anmerken, dass das,
was Sie soeben schrieben, protestantisch angehaucht ist o^/ (was Sie wahrscheinlich auch selbst wissen).
Nicht, dass mich persönlich das stören würde…
#12 Heinz Josef 19:54:42 | Freitag, 5. Oktober 2007
Das Priesteramt … im Sinne des Ausgesonderten, der an Stelle des Volkes und für das Volk das Opfer
bringt ist nicht zu verwechseln mit dem Ordo. Biblisch wird an keiner Stelle für das Amt vom Priester
gesprochen, lediglich von Ältesten (Presbytern). Die einzige Stelle wo vom Priestertum die Rede ist,
geht es um das allgemeine Priestertum aller Gläubigen. Der ein Amt in der Kirche inne hat soll sich durch
Dienst hervortun, so wie es Jesus vorgelbt hat.
Der Priester verkörpert auch… …den platonischen – bzw. mittel-platonischen Logos des Johannes-Evangeliums.
„Euer Körper ist ein Tempel, in dem Gott wohnt.“ steht im NT… Ferner verkörpert der Priester den Anthropus
bzw. Anthropus des AT als den idealen Menschen…Abbild der Gottheit und Urbild des Menschen. Ferner tritt
der christliche Priester in die Nachfolge Melchisedeks…auch Christus war der neue Melchisedek aus dem
AT, der neue (und wahre) Hohe-Priester Gottes. Grüsse Bokrug
@Heinz Josef Misterunknown hat nichts (katholisch gesehen) falsches geschrieben. Der Prieser handelt zumindest
in der Liturgie in persona Christi, er gilt als Stellvertreter Christi in seiner ihm anvertrauten Gemeinde,
er ist in besonderer Weise an das ewige Priestertum Jesu Christi gebunden und somit klar aus dem Laienstand
emporgehoben. Daher verdient jeder Priester allein schon aufgrund seines Weiheamtes Achtung und Ehrfurcht –
Wer die Priester ehrt, ehrt Jesus.
#9 Heinz Josef 19:37:55 | Freitag, 5. Oktober 2007
Priester als „alter christus“??? Zur Frage der Ehrfurchtshaltung gegenüber einem Priester, nur weil er
ein Priester ist, hätte ich dann doch ein paar Fragen. Stimmt es, dass Jesus gesagt hat: „Was ihr dem
geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“? Wenn das zutrifft, bedeutet das, das Jesus
vor allem in den Geringsten gegenwärtig ist, in den Ärmsten. Sehr kritisch sieht er das Streben der
Pharisäer die vornehmsten Plätze zu erhalten und von allen gegrüßt zu werden. Der Priester sollte
also nicht danach streben ehrfürchtig behandelt zu werden sondern vielmehr alle anderen an Ehrfurcht
vor dem einzelnen Menschen zu übertreffen.
#8 misterunknown 19:04:48 | Freitag, 5. Oktober 2007
@Regina Ich gebe Dir teilweise recht Regina, oft fällt es schwer einzelnen Priestern gegenüber eine
Ehrfurchtshaltung entgegenzubringen, sie verdienen es -rein menschlich gesehen-einfach nicht… gemeint
ist die dem Priester als „alter christus“ geschuldete Ehrfurcht, die ihm als gesalbtes Glied der Kirche,
dessen ganzes Leben es ist und sein soll, in erster Linie Gott zu dienen und das Volk Gottes zu leiten
#7 Regina 1961 18:54:44 | Freitag, 5. Oktober 2007
Ehrfurchtshaltung? Warum soll ich einem Priester von vornherein eine Ehrfurchtshaltung entgegenbringen?
Die Muß er sich erst einmal verdienen. Regina1961
es ist genau das eingetreten was mgr lefebvre schon 1988 der Priesterbruderschaft St. Petrus prophezeite
sie beschrenken auf eine schöne liturgie wagen es aber nicht mehr fehltentwicklungen zu benennen ich
darf auch an due ereignisse beim vorletzten generalkapitel der Petrusbruderschaft erinnern
Ein herzliches Vergelt’s Gott an Herrn P. Gerstle! Ein herzliches Vergelt’s Gott an Herrn P. Gerstle für
diese klaren, besonnen und vernünftigen Aussagen! Möge P. Gerstles Stellungnahme viel Verbreitung finden
innerhalb der Kirche und in den Medien.
Offensichtlich Mit seinen klugen Worten spricht der Pater ganz offenkundig auch über kreuz.net. Es ist
nicht damit zu rechnen, dass kreuz.net sich seine Worte zu Herzen nehmen wird.