Zum Glück steht der Papst noch auf der richtigen Seite
Wer der Bibel glaubt, ist ein Extremist und steckt mit dem politisch rechten Spektrum unter einer Decke. Daß er die Menschenrechte und den Staat untergraben will, ist sowieso klar.
(kreuz.net) Die ‘Parlamentarische Versammlung’ des Europarates befürchtet, daß der Kreationismus eine
Bedrohung für die Menschenrechte werden könnte.
Die Parlamentarische Versammlung ist eines von zwei
Organen, die im Statut des Europarates verankert sind. Sie vertritt die wichtigsten politischen Strömungen
der Mitgliedstaaten und umfaßt Vertreter von 47 nationalen Parlamenten.
Am Donnerstag verurteilte sie
die Unterrichtung des Kreationismus an Schulen scharf.
Der Kreationismus ist die Auffassung, daß eine
richtige wörtliche Interpretation der Schöpfungsberichte der Genesis die tatsächliche Entstehung von
Leben und Universum beschreibt.
Neben dem Kreationismus verdammten die Europa-Parlamentarier per Mehrheitsbeschluß
auch die Theorie des ‘Intelligent Design’.
Diese Lehre sei subtiler, weil sie sich wissenschaftlich gebe.
Deswegen fürchten sich die Europaparlamentarier auch vor ihr.
Sie sehen eine „ernste Gefahr“, daß der
Unterricht des Kreationismus „Kinder verwirren“ könnte.
Die Parlamentarier befürchten auch eine „gefährliche“
Vermischung von Glauben, Religion und Wissenschaft.
Religiös und politisch rechts
In einem von der
Versammlung mit 48 gegen 25 Stimmen angenommenen Bericht der luxemburgischen liberalen Europarats-Abgeordneten
Anne Brasseur (57) wird aufgedeckt, daß die meisten Kreationisten Christen oder Muslime seien.
Gleichzeitig
heißt es in dem Bericht, daß führende Kräfte der monotheistischen Religionen gemäßigtere Auffassungen
vertreten würden als die Kreationisten.
Papst Benedikt XVI. wird mit der Äußerung zitiert, daß die
Evolutionstheorie „mehr als eine Hypothese“ sei.
Laut dem Parlamentarierbericht gibt es eine enge Verbindung
zwischen dem Kampf gegen die Evolutions-Hypothese und dem religiösem Extremismus.
Dieser wiederum stehe
in engem Zusammenhang mit politisch rechtsextremen Bewegungen.
Aus dem Parlamentarierbericht geht weiter
hervor, daß man sich vor der politischen Macht der Kreationisten fürchtet. Kreationismus geht – so die
erschreckten Parlamentarier – einher mit der Ablehnung der Demokratie und dem Erstreben einer Gottesherrschaft.
Meinungsfreiheit
Die Initiatorin des Anti-Kreationismus-Papiers mußte sich am Donnerstag abend gegen
den Vorwurf verteidigen, die Meinungsfreiheit beschneiden zu wollen.
Auch die Forschungsfreiheit ist
in Gefahr, wenn in Zukunft wissenschaftliche Fragen mit Hilfe von Parlamentsbeschlüssen geklärt werden
sollten.
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112 Lesermeinungen
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#109 Seraphim † 02:16:54 | Montag, 8. Oktober 2007
Mein Name ist Seraphim… Und ich versuche nur einen Unterschied zwischen Identität von GOTT und Welt
und ein durchwaltet sein der Welt mit Gottes Geist aufzuzeigen…der Anthropos Begriff für Christus findet
sich bereits im Alten Testament. …w.freidok.uni-freiburg.de/…f/bernhard_liviu.pdf
#107 Seraphim † 01:43:30 | Montag, 8. Oktober 2007
Christus als Neuer Adam: Anthropos…Philo von Alexandrien als Bekannter des Paulus Der Anthropos, der
Aion oder der Adam Kadmon erscheint …in Christus als Neuer Adam. Wir werden verschiedentlich erinnert
an „Gott ist nicht ein Mensch“ (4Mo 23,19; Hos 11,9); und doch war Christus eindeutig „des Menschen Sohn“,
oder wie wir öfters im Neuen Testament lesen, „der Mensch Christus Jesus“. Der griechische Text nennt
ihn „Sohn von anthropos“, d.h. der Menschheit, und nicht „Sohn von aner“ [Ehemann, Mann]. Im Hebräischen
bedeutet „des Menschen Sohn“ einen gewöhnlichen, sterblichen Menschen (Jes 51,12). „Denn weil der Tod
kam durch einen Menschen [Adam], so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen [Jesus]“
(1Ko 15,21). Und doch war er auch „der Sohn des Höchsten“ (Lk 1,32). Ich halte die Kritik am Finanzkapital
und den Verstoss gegen das Wucher-Verbot für sehr viel wichtiger…Christus und selbst noch Martin Luther
predigten gegen den Wucher… www.michael-musil.de/…ermann/leseprobe.htm
@Stöhr Man kann zum einen die Geschichte mit der Rippe durchaus als symbolisch deuten, Auweia. Die im
Biblebelt würden Sie killen… denn da geht es nicht um Dogma oder nicht. Aha, was also nicht dogmatisiert
ist, darf symbolisch gedeutet werden, Dogmen aber nicht. Lassen Sie sich doch nicht so in ein dogmatisches
Korsett einzwängen.
#105 Leblhuber 14:40:20 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@Sirilo: Mich würde auch folgendes interessieren: Hatten beide einen Nabel? Sind wir alle das Ergebnis
zweifacher inzestuöser Entwicklung? (Adam, Eva, Noah) Was sagt denn das tridentinische Dekret über die
Ursünde darüber? Unsere Experten werden es sicher wissen.
@Sirilo: Kann ich logisch nicht nachvollziehen. Man kann zum einen die Geschichte mit der Rippe durchaus
als symbolisch deuten, denn da geht es nicht um Dogma oder nicht. Zum zweiten wäre ja die Erschaffung
des Menschen als Mann und Frau ein Schöpfungsakt und es ist Mikroevulotion ist im Labor nachprüfbar
sowieso Fakt, also es könnten sich die Blutgruppen durchaus noch entwickelt haben.
@Daniel Stöhr Wie können die 4x2 Blutgruppen der Menschen zurückgehen auf nur ein einziges Menschenpaar,
von dem der zweite Mensch aus einer Rippe des ersten gemacht und damit genetisch mit ihm identisch war?
@Stöhr Entweder es gab Adam und Eva, dann ist das Dogma wahr oder es gab sie als erstes Menschenpaar
nicht, dann ist es unwahr. Ich sage es Ihnen ehrlich: Ich glaube NICHT, dass es Adam und Eva als erstes
Menschenpaar gab. Die Evolutionstheorie lehrt, dass die heutigen Menschen geistig höherentwickelte Säugetiere
sind, die nur eine Zwischenstation im Gesamtprozess ausmachen und die sich in Afrika innerhalb von Millionen
von Jahren aus den Australopithecinen (Pithecus=Affe) zum Homo Erectus und dann zum Jetztmenschen (Homo
Sapiens) entwickelt haben. Das ist korrekt. Doch steht es einem frei, sich göttliches Einwirken hinzuzudenken.
Das passt vom zeitlichen Rahmen nicht auch nur annährend in das biblische Geschichtsbild, vom Monogenismus
ganz zu schweigen. Das ist korrekt. ERGO: Das biblische Geschichtsbild ist INkorrekt. Die Bibel ist ja
auch kein Sachbuch. Das ist eine Glaubensschrift. Da muss man manchmal „zwischen den Zeilen lesen“.
#101 Brandenburgis 14:19:06 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@Litterae Kann mich Vorredner nur anschließen. Sie wissen wirklich nicht worüber Sie reden. Das ist
ja nichts schlimmes, man kann ja lernen, und das sollten Sie tun!
@litterae sunt divitiae: Sie gehen auf die eigentliche Problematik ja gar nicht ein. Entweder es gab Adam
und Eva, dann ist das Dogma wahr oder es gab sie als erstes Menschenpaar nicht, dann ist es unwahr. Die
Evolutionstheorie lehrt, dass die heutigen Menschen geistig höherentwickelte Säugetiere sind, die nur
eine Zwischenstation im Gesamtprozess ausmachen und die sich in Afrika innerhalb von Millionen von Jahren
aus den Australopithecinen (Pithecus=Affe) zum Homo Erectus und dann zum Jetztmenschen (Homo Sapiens)
entwickelt haben. Das passt vom zeitlichen Rahmen nicht auch nur annährend in das biblische Geschichtsbild,
vom Monogenismus ganz zu schweigen. Es ist also entweder Irreführung oder Ignoranz, wenn jemand behauptet,
dass die Evolutionstheorie sich mit dem katholischen Dogma -womöglich auch noch „problemlos“- vereinbaren
ließe.
@Brandenburgis alias Artois Ich kenne alle drei. Freilich redet die E-Theorie nicht von einem Schöpfer.
Das kann sie auch gar nicht, da es eine WISSENSCHAFTL. Theorie ist. Das bedeutet aber nicht, dass sie
den Schöpfer überflüssig macht. Und das erkennen viele, nur Ihnen fehlt es offenbar an Fantasie, sich
vorzustellen, dass der Schöpfungsakt womöglich anders abgelaufen ist, als in der Schöpfungsgeschichte
beschrieben. Die Kreationisten sehen doch die Wissenschaft als eine Bedrohung für ihren Glauben und werden
dadurch zur Bedrohung für die Wissenschaft und für das Bildungssystem. Aber mit der Ignoranz in den
USA haben Sie was richtiges gesagt. Eben diese Ignoranz ist es nämlich, die den evangelikalen Kreationisten
Tür und Tor öffnet. Im Übrigen bleibe ich dabei: ein Katholik muss kein Kreationist im eigentlichen
Sinne sein. Moderne kath. Theologie verschließt sich wissenschaftl. Erkenntnissen nicht mehr komplett.
#98 Brandenburgis 13:21:40 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@litterae Aus ihrem posting geht nur hervor, daß Sie weder die biblische Lehre, noch das intelligent
design, noch die E-Theorie kennen. Gehen SIE doch nach usa, wo sie in der masse der Ignoranz nicht weiter
auffallen werden!
@Artois „factorem coeli et terrae“ Das dogmatisiert nicht den Kreationismus, denn selbst wenn sich Leben
durch Evolution entwickelt hat, könnte man immer noch sagen, dass Gott der Schöpfer des Himmels und
der Erde ist. @Stöhr Wenn es Adam und Eva als erstes Menschenpaar (von dem alle Menschen abstammen) nicht
gegeben hat, wenn also die Vorfahren der heute lebenden Menschen sich langsam seit 100.000 Jahren aus
Homo erectus/Neanderthaler entwickelt haben, dann ist der katholische Glaube etwas, das mit der Realität
nicht in Einklang steht. Das war auch noch nie die Stärke des kath. Glaubens. Also gibt es für einen
Katholiken überhaupt keine Alternative zum „Kreationismus“ oder „intelligent design“. Komisch, für den
Papst schon. Und ich meine, der ist katholisch. Außerdem könnte man auch den Umkehrschluss ziehen: Also
gibt es für einen Menschen keine Alternative mehr, als sich vom kath. Glauben abzuwenden. Das wäre
ohnehin für Sie beide eine Option: Wandern Sie doch aus Deutschland aus (auf welches Sie ja ohnehin nur
schimpfen), ziehen Sie in den US-amerikanischen Biblebelt und konvertieren Sie zu den Evangelikalen. Dort
können Sie den ganzen Tag auf den Papst, und die Antikreationisten schimpfen und ernten in Ihrer Umgebung
vollstes Verständnis.
@ Daniel Stöhr: Na endlich! Wenn es keine Erbsünde gibt, dann ist bereits ein Dogma falsch und damit
der gesamte katholische Glaube. Schön, dass Sie das endlich einsehen.
@Samurai: Auch in der Bibel findet man immer wieder den Bezug zum einen Menschen Adam dem Christus gegenübergestellt
wird. Paulus sagt, dass durch einen Menschen die Sünde in die Welt kam und durch einen Menschen die Gerechtigkeit
(sinngemäß). Das katholische Dogma sagt ganz eindeutig, dass die Erbsünde „vererbt“ wird. Das bedeutet
notwendig, dass alle Menschen von Adam abstammen, denn wenn das nicht so ist, dann würde es einige Menschen
mit Erbsünde geben und einige Menschen ohne. Wenn es keine Erbsünde gibt, dann ist bereits ein Dogma
falsch und damit der gesamte katholische Glaube.
@ Daniel Stöhr Thema: Adam und Eva Wer sagt denn, daß die ersten Menschen Adam und Eva waren, steht
das wissenschaftlich verifizierbar in der Bibel? Wer sagt denn, daß es nicht die ersten (frühen) Menschen
waren, die eines Tages gesündigt haben, gegen die Gebote Gottes verstiessen? Oder: Wo lag der Garten
Eden? Fragend, Samurai
Beim „Kreationismus“, landet man spätestens, wenn man beim Erbsündendogma angelangt. Wenn es Adam und
Eva als erstes Menschenpaar (von dem alle Menschen abstammen) nicht gegeben hat, wenn also die Vorfahren
der heute lebenden Menschen sich langsam seit 100.000 Jahren aus Homo eretus/Neanderthaler entwickelt
haben, dann ist der katholische Glaube etwas, das mit der Realität nicht in Einklang steht. Also gibt
es für einen Katholiken überhaupt keine Alternative zum „Kreationismus“ oder „intelligent design“.
#90 Heinz Josef 20:46:49 | Samstag, 6. Oktober 2007
Credo in unum Deum, Patrem omnipotentem, factorem cæli et terræ, visibilium omnium et invisibilium.
Et in unum Dominum Iesum Christum, Filium Dei unigenitum, et ex Patre natum ante omnia sæcula. Deum de
Deo, Lumen de Lumine, Deum verum de Deo vero, genitum non factum, consubstantialem Patri; per quem omnia
facta sunt. Qui propter nos homines et propter nostram salutem descendit de cælis. Et incarnatus est
de Spiritu Sancto ex Maria Virgine, et homo factus est. Crucifixus etiam pro nobis sub Pontio Pilato,
passus et sepultus est, et resurrexit tertia die, secundum Scripturas, et ascendit in cælum, sedet ad
dexteram Patris. Et iterum venturus est cum gloria, iudicare vivos et mortuos, cuius regni non erit finis.
Et in Spiritum Sanctum, Dominum et vivificantem, qui ex Patre (filioque) procedit. Qui cum Patre et Filio
simul adoratur et conglorificatur: qui locutus est per prophetas. Et unam, sanctam, catholicam et apostolicam
Ecclesiam. Confiteor unum baptisma in remissionem peccatorum. Et expecto resurrectionem mortuorum, et
vitam venturi sæculi. Amen.
@ Bokrug Ich habe die Frage an Artois gerichtet und nicht an Sie. Aus diesem Grund möchte ich Sie einfach
bitten, nicht in jedem zweiten Beitrag auf den gnostisch, mystisch oder sonstwie veranlagten Jesus in
der Tradition von Henoch oder wem auch immer zu verweisen. Schreiben Sie einfach Beiträge zum jeweiligen
Thema oder halten Sie sich einfach ‘raus. Momentan habe ich eher den Eindruck, daß bei Ihnen eine ausgeprägte –
nein, das schreibe ich jetzt nicht, denn das wäre beleidigend. Wie auch immer: Verschonen Sie mich mit
Ihren diversen Links, besonders den Links zum rechtslastigen (höflich gesagt) Kopp-Verlag. Samurai, wer
als leicht genervt.
@Samurai: Ist nicht so… Der Sündenfall bezeichnet den Sturz des Geistes und der Seele des Menschen…dies
ist im Sinne der Merkabah-Mystik des Ezechiel und Henoch zu deuten. Jesus stand in deren prophetischer
Tradition als Anthropos bzw. Anthropus des AT. Neuplatonismus nach Duns Scotus und Scotus Eriugena bezeichnet
die spirituell aus einer platonischen Höhe gestürzte Welt…wir fielen mit Adam, und werden wieder aufsteigen
mit Christus. www.artfond.de/geldseite www.bourbaki.de www.berndsenf.de
@ Artois Kreationismus ist ein Dogma? Werter Artois, wieso sind Sie überzeugt, daß der Glaube an den
Kreationismus dogmatisch ist, also ein Dogma der katholischen Kirche darstellt? Samurai
#84 Heinz Josef 16:12:34 | Samstag, 6. Oktober 2007
@Artois Sie behaupten ich leugne das Dogma der Inspiration der Heiligen Schrift! Selbstverständlich glaube
ich dass die Schöpfungsberichte Wort Gottes sind und natürlich auch inspiriert sind. Ich habe nicht
gesagt, dass sie lediglich Edelsteine der Weltliteratur sind und deute das Dogma der Inspiration der Schrift
nicht um. Dass es sich allerdings auch um Literatur handelt und als solche auch mit der entsprechenden
wissenschaftlichen Methodik untersucht werden darf sagt bereits das 2.Vatikanische Konzil in „Dei Verbum“.
Für mich haben die Dokumente des Konzils Gültigkeit und ich denke, dass ich mich daran halten darf als
Katholischer Christ ohne mir von Ihnen die Leugnung des Dogmas von der Inspiration der Schrift vorwerfen
zu lassen. Meine Aussagen stehen nicht im Widerspruch zu „Dei Verbum“. „Gott ist Schöpfer ALLES sichtbaren
und unsichtbaren“ Ich behaupte nichts anderes. Für mich stehen allerdings verschiedene von den Naturwissenschaften
vertretenen Hypothesen nicht prinzipiell im Widerspruch zum Glauben (vgl. diverse Tagungen der päpstlichen
Akademie der Wissenschaften, diverse Ansprachen der Päpste Johannes Paul II und Benedikt XVI…) Es gibt
allerdings Theorien die ich sehr wohl im Widerspruch sehe (vgl. Haeckel etc.) Ich trage auch keine haßerfüllte
Anit-Schöpfunsg-Propganada mit. Das tut weder der Papst noch Robert Spaemann. Da möchte man sich die
Klieder zerreißen und Asche auf sein Haupt streuen – tun Sie das am Besten mal gleich! Anlass Buße zu
tun haben wir immer
@Heinz Josef Wir hatten ja schon einmal das Vergnügen in der Angelegenheit Jägerstetter. Sie fragen,
was modernistisch an Ihrer Haltung ist. Modernistisch ist bereits die Umwidmung des AT zu „Edelsteinen
der Weltliteratur“. Der KKK, der durchaus seine Vorzüge hat, sagt zu Recht: Gott ist Urheber der heiligen
Schrift; AT ist ebenfalls von Gott inspiriert und wahres Wort Gottes. Mit „Edelsteinen der Weltliteratur“
leugenen Sie dieses Dogma und versuchen es modernistisch umzudeuten. Ebenfalls ihre Polemik gegen Kreationisten
ist nicht nur modernistisch, sondern kriminell, denn sie gliedern sich in die Front der Kirchen und Gottesgegner
ein (die übrigens auch die Feinde Israels und Judas sind). Kreationismus ist Dogma und wenn einzelne
Kreationisten, wie Sie diese theologischen Denker nennen, irren mögen, dann trifft das den Kreatioismus
überhaupt nicht. Es bleibt dabei: Gott ist Schöpfer ALLES sichtbaren und unsichtbaren; er schöpft personal
in schöpferischen Akten und nicht durch Mutationen, er hat jedes Wesen nach seiner Art geschaffen, die
Arten sind NICHT durch [ja auch in der E-Theorie völlig unerklärten Ereignissen] auseinander hervorgegangen.
Es ist einfach unerträglich, daß kirchliche Amtsträger die haßerfüllte Anit-Schöpfunsg-Propganada
mitttragen – und da meine ich besonders auch Papst und Pseudo-philosphen wie Spaemann. Da möchte man
sich die Klieder zerreißen und Asche auf sein Haupt streuen – tun Sie das am Besten mal gleich!
@Pelagius III: …der dann wohl als „Morbus Bokrug“ in die wissenschaftliche Literatur eingehen wird…
Wenn Sie ihm das in Aussicht stellen, wird er uns weiter heimsuchen.
#81 Pelagius III. 00:28:14 | Samstag, 6. Oktober 2007
Krankenakte Bokrug Mit 1243 Kreiz.net-Postings in knapp einem Vierteljahr hat der Patient Bokrug in seiner
logorrhöischen Schreibwut inzwischen genug Material geliefert für eine psychopathologische Untersuchung
seiner seelischen Störungen. Einige fähige junge Psychiater diskutieren zur Zeit, wer von ihnen sich
Bokrug als Thema für seine Habilitation nehmen darf. Vielleicht wird die Analyse der von Mythomanie,
Geltungsbedürfnis und getrübtem Realitätsbewußtsein geprägten (und unaufhörlich wiederholten) Textfluten
ergeben, daß es sich bei seinem Krankheitsbild um einen Fall sui generis handelt, der dann wohl als „Morbus
Bokrug“ in die wissenschaftliche Literatur eingehen wird…
@Bokrug: Nun, sie sind ein von Gott verstossener Talmud-Jude…Ahasver. Ich bin schon gespannt, wie lange
Ihnen die Redaktion noch Narrenfreiheit gewährt. Machen Sie eine Therapie!!!
@Rudolfus: Dann stimmen wir in dieser Hinsicht überein. Maria war als Mutter der Kirche die Mutter aller
Apostel. Zuallererst standen unter dem Kreuz Johannes und Jakobus. @Leblhuber: Nun, sie sind ein von Gott
verstossener Talmud-Jude…Ahasver. www.israelshamir.net/…man/PardesGerman.pdf Christus weitete das
Liebesgebot und Wucher-Verbot auf die gesamte Menschheit aus. Israel vergötzt die eigene Nation Jsrael
als „Volk wie kein anderes“. Und hurt wucherisch mit dem Dämon Mammon. Grüsse Bokrug
@GerdEric / Das Recht der Kirche Es gibt in der Kirche nur mehr das Recht der Kirche, das von Gott kommt.
Das jüdische Recht spielt aber im Denken der Evangelien noch eine Rolle.
@Rudolfus nach welchem jüdischen Recht? das gilt nach Ihrer Auffassung doch durch Jesus nicht mehr.
Also, beides geht nicht, das Gesetz und die Aufhebung des Gesetzes!
Maria ist die Mutter der Christgläubigen und der Kirche Bokrug: dennoch wurde Maria von Christus am Kreuz
nach jüdischem Recht auch zu deren Mutter und damit zur Mutter der Kirche gemacht. Das ist auch die Lehre
der Kirche.
@Rudolfus: Bokrug a Sie: Sie sind in dieser Hinsicht leider ein devoter Trottel. Eine gewisse Schadenfreude
muss ich leider gestehen. Wer sich in seiner Bigotterie auf Leute wie Bokrug, alias Echsenmensch, alias
Engel Raziel, alias Lars Lonte und was weiß ich noch alles einlässt, der ist selbst schuld. Recht geschieht
Ihnen!!!
@Rudolfus: Sie sind in dieser Hinsicht leider ein devoter Trottel. Die Gewissens-Freiheit + Vernunft (Logos) +
Autorität der Heiligen Schrift (nach römisch-katholischem Kanon und in der Einheitsübersetzung meinetwegen)
steht höher.
@Bokrug dennoch wurde Maria von Christus am Kreuz nach jüdischem Recht auch zu deren Mutter und damit
zur Mutter der Kirche gemacht. Seit wann streiten Sie denn für das jüdische Recht?
Traditionen… …nach Jakobus, Markus, Johannes usw. passen nicht in ihr Raster…dennoch wurde Maria
von Christus am Kreuz nach jüdischem Recht auch zu deren Mutter und damit zur Mutter der Kirche gemacht.
Der eine rechte Glaube und die vielen Traditionen Bokrug: Ich würde mich angesichts verschiedener legitimer
apostolischer Traditionen und auch der Geschichte vom fremden Wundertäter im NT (mehrfach) allerdings
nicht bis aufs Blut und zu detailiert über die angeblich einzig wahre Rechtgläubigkeit streiten… Der
rechte katholische Glaube muß von jeder „apostolischen Tradition“ akzeptiert werden, wenn Sie mit „verschiedene
Traditon“ die verschiedenen West- und Ostriten der Kirche meinen. Streitfälle um die Rechtgläubigkeit
sind in der Kirche bereits zentral und für alle durch Papst & Konzil geklärt worden – diese Dogmen sind
für alle Katholiken verbindlich, egal welcher apostolischer „Ritenzugehörigkeit“. Andere „apostolische
Traditionen“ im Sinne „gegen ein Dogma der römischen Kirche“ sind keine apostolischen Traditionen, die
immer in Einheit mit der Kirche von Rom sein muß.
Ein rechtgläubiger Katholik… …darf nicht gegen das Wucher-Verbot verstossen… www.vergessene-buecher.de www.artfond.de/geldseite www.zeit-fragen.ch/…iheit-und-demokratie/ Ich würde mich angesichts verschiedener
legitimer apostolischer Traditionen und auch der Geschichte vom fremden Wundertäter im NT (mehrfach)
allerdings nicht bis aufs Blut und zu detailiert über die angeblich einzig wahre Rechtgläubigkeit streiten…
Grüsse Bokrug
Es gibt nur rechtgläubige Katholiken oder Nichtkatholiken Nichtrechtgläubige sind überhaupt keine Katholiken,
auch wenn sie die deutschlandtypische Kirchensteuer zahlen. Diese Kirchensteuer widerspricht allerdings
dem Kirchenrecht, wie Papst Benedikt XVI. klargestellt hat. Siehe das Schreiben über den gültigen Abfall
von der katholischen Kirche: www.vatican.va/…tus-formalis_ge.html …atholischedokumente.de.tl/…edikt-XVI-.--k2-.htm
Leseempfehlung: Gerhoch Reiseggers Bücher Den dargelegten Fakten kann ich folgen. Reiseggers Alternativen
kann ich aber nur teilweise folgen: Reisegger lehnt die NATO ab, weil sie von den USA geführt wird und
diese andere Interessen hat. Da kann man dem Autor folgen. Reisegger fordert die eine wirtschaftliche
und politische Autarkie und eine enge Zusammenarbeit zwischen allen anderen Staaten, welche eine Autarkie
anstreben, insbesondere mit Russland, China, Japan und Indien. Da kann man Reisegger auch noch folgen.
Die Pressefreiheit will der Autor in der Weise einschränken, daß alle Medien ein Drittel ihrer Seiten
oder ihrer Sendezeit kostenlos zur Gestaltung den gesellschaftlichen Gruppen oder gemeinnützigen Organisationen
überlassen müssten. Ich kann nicht beurteilen, ob dies realisierbar ist. Aber Reisegger lehnt auch die
Demokratie ab und da kann man ihm nicht mehr folgen. Man kann die gegenwärtige Form der Demokratie ablehnen
und man kann darüber streiten, ob es in Deutschland je eine Demokratie gab. Sicherlich hat selbst die
beste Demokratie, wie die der Schweiz, ihre Schattenseiten. Wenn 95% alle Medien eine einheitliche Meinung
vertreten die dem Volk schädlich ist, dann kann auch bei Volksabstimmungen in der Schweiz etwas mehr
als 50% für irgendein volksfeindliches Gesetz zustande kommen. Daraus kann man unserer Meinung nur folgern,
daß auch die schweizer Demokratie verbesserungsbedürftig ist. Grundsätzlich die Demokratie abzulehnen,
da können wir dann nicht mehr folgen.
@Maurice Corvisier: ich freue mich ehrlich auf den Tag, an dem Ihr Rebbe Sie endlich zu seiner Religion
zuläßt und an dem Sie die von Ihnen so geschmähte Kirche verlassen können. Es wird der Tag sein, an
dem Sie uns in unserer geliebten Mutter Kirche allein lassen. Ein Freudentag. Für uns. Leider kann ich
Ihnen diese Freude nicht machen. Ich bleibe, was ich immer war und bin, ein kritischer Katholik. Ich trinke
auch gerade ein sehr gutes Gläschen, allerdings weiß, Riesling 2005 und von www.weingut-salomon.at/.
Im katholischen Haus gibt es viele Bewohner und alle haben ihren Platz. Auf Ihr Wohl!
#62 Florian Geyer 22:23:05 | Freitag, 5. Oktober 2007
werter Romulus „Doch das Vordringlichste, lieber Geyer ist, dass zunächst den Sprachrohren, die die Massen
bedienen, mit eigenen Mitteln das Handwerk gelegt wird. „ vielleicht könnten wir uns ja den Putin ausborgen.
Der hat Erfahrung im Umgang mit der Schweinejournaille
#61 Heinz Josef 22:15:14 | Freitag, 5. Oktober 2007
Schade Artois! „Der Modernismus ist hinreichend exakt definiert durch die einschlägigen Enzykliken von
Pius IX und Pius X, sowie durch viele weitere Dokumente des Lehramtes,“ Könnten Sie sich dennoch die
Mühe machen einmal konkret zu sagen, woran Sie z.b. meinen angeblichen Modernismus festmachen. „so auch
den Antimodernismus-Eid, den Sie, wie ich vermute, nicht mehr ablegen mußten.“ Auch heute gibt es eine
ähnliche Erklärung die zu leisten ist. „Das Gegenteil ist wahr: Die GESAMTE Kirche seufzt unter der
Herrschaft der modernistischen Päpste, derzeit Benedikt XVI., und betet täglich inbrünstig um Beendigung
dieser Leidens- und Prüfungszeit.“ Das hört sich wie eine Fremdherrschaft an? Wer ist denn nach Ihrer
auffassung die ganze Kirche? Ihr Behauptung mit dem Ringen um Wahrheit höre ich gern, allein mir fehlt
der Glaube: Der Modernismus scheut die geistige Auseinandersetzung, den Kampf, in den uns Christus hineingestellt
hat. Schade, dass Sie mein ehrliches Anliegen um die Wahrheit in Zweifel ziehen. Aber es ist ehrlich.
Da weis ich wo ich dran bin.
Legitimierbar ist… …heute eine Schweizer Demokratie mit Plebisziten. www.zeit-fragen.ch htp://www.oedp.de
Dezentrale Organisation statt Neo-Feudalismus…
@Florian Geyer – den Medien gehört das Handwerk gelegt Genau so wird es sein. Sehr schön präzisiert!
Doch das Vordringlichste, lieber Geyer ist, dass zunächst den Sprachrohren, die die Massen bedienen,
mit eigenen Mitteln das Handwerk gelegt wird. Wen abends Ottonormaldoofi vor dem Fernseher zu recht hört,
dass es gar nichts besseres gibt als an Gott zu glauben und zur Messe zu gehen, erst dann werden wieder
bessere Zeiten anbrechen. Weil dann, wirklich erst dann, fängt der Massenmensch wieder zu denken an.
Freimaurer-Europa Diese ganze Diskussion um die Schöpfungslehre, Kreationismus und Evolutionstheorie
ist ein Nebenkriegsschauplatz. Viel wichtiger ist dies: So langsam schwant es dem Freimaurer-Europa, dass
seine Stunde so oder so gekommen ist. Und das ist gut so! :)3
Wenn… …der Berg nicht zum Propheten kommt – muß der Prophet eben zum Berg kommen. Engelwerk und Greber-Christen
werden übrigens nicht als zahnlose Tiger verlacht…vielleicht wären die da bessere Vorbilder? Grüsse
Bokrug
Sorry, Hd2 Wenn Sie sich mal Bokrugs Statement durchlesen: Ich bin…gegenwärtig noch ein Mensch – leider
kein Heiliger mehr… erscheint es doch eher so, als ob ER das LSD konsumiert, finden Sie nicht? Ob das
mit dem Müllman Ernst gemeint war, weiß ich nicht, aber es war auf jeden Fall witzig.
@leblhuber Da die besten des Säkulums meine Sicht teilen, gestatte ich mir Ihre ignoranten Ansichten
bzgl. des Modernismus zu ignorieren. Da Sie nicht katholisch sind, ist Ihre Position sowieso völlig null
und void. // Vom Alten Reich sprach ich gar nicht, sondern vom „Deutschen Bund“. Diesen hat Preußen zerstört
und gibt sich seither als „Deutschland“ aus. Dieser Zustand harrt der Korrektur. Es war die Schuld Preußens,
daß es den Deutschen Bund zerstörte und sich mit den Demokraten/Liberalen gegen Deutschland verbündete.
Dafür wurde es historisch bestraft: 1918 mit dem Verlust des Throns, 1934 mit dem Verlust der Eigenstaatlichkeit,
1947 mit der kompletten Auflösung. Die Teleologie der Geschichte hat als nächstes die weltweite Vernichtung
der Liberaldemokratie auf dem Programmzettel stehen. Und dieses Programm wird abgearbeitet – dagegen könnte
noch nicht einmal ich etwas ausrichten.
@Bokrug Ich bin…gegenwärtig noch ein Mensch – leider kein Heiliger mehr… Was soll heißen, GEGNWÄRTIG
und kein Heiliger MEHR? Sie sind echt gruselig. Woher nehmen Sie überhaupt immer die ganzen Links so
schnell her? Und woher die ganze Zeit?
@Bokrug Sie sind ja wohl voll der Freak. Ich habe in Ihrer Historie gerade gesehen, dass Sie erst seit
24. August dieses Jahres, also seit noch nicht mal 2 Monaten aktiv sind, aber in der kurzen Zeit schon
über 1200 Postings verfasst haben. WOW!! Verbirgt sich hinter Ihrem Account überhaupt ein echter Mensch
oder sind Sie vielleicht ein neuer +.net – Automat?
Lieber Leblhuber: ich freue mich ehrlich auf den Tag, an dem Ihr Rebbe Sie endlich zu seiner Religion
zuläßt und an dem Sie die von Ihnen so geschmähte Kirche verlassen können. Es wird der Tag sein, an
dem Sie uns in unserer geliebten Mutter Kirche allein lassen. Ein Freudentag. Für uns.
Ich habe bereits… …lang und breit dazu geschrieben. So wie Christus (Anthropos und Anthropus des AT)
das WORT (Logos) Gottes ist…so ist der Heilige Geist bzw. die SOPHIA der Ruach Elohim (hebräische Wortform
im weiblichen Kasus, der schon in der Genesis über den Wassern wortwörtlich BRÜTETE). Wie die Taube
des NT… Ferner entspricht der Ruach Elohim als Emanation und PERSON Gottes (bereits im At ist die Trinität
tendenziell angelegt, siehe Christus als Metathron und Anthropus) der Sonnenfrau des Johannes-Evangeliums,
auch im NT kommt der Heilige Geist bzw. Paraklet und Pneuma mehrfach als Person vor. Ruach Elohim wird
u.a. in der Genesis mit personalen Eigenschaften belegt… Und das talmudische Judentum hat das trinitarische,
von Christus endgültig offenbarte (aber schon im AT prinzipiell angelegte) und manifestierte, Gottesbild
des NT anzuerkennen. Gott als der Herr der Geschichte. Der sich offenbarende Gott. Der da ist Licht, Liebe,
Geist und Wahrheit…ein Gott der Gnade. Pythagoräische Zahlenmystik findet sich auch im AT – Zahl der
Dynamik und der Offenbarung war schon bei den Pythagoäern die Drei. Christus, der Menschensohn und Messias
in der Tradition des Ezechiel und Henoch, war der Jüdische Messias – die Vergötzung der jüdischen Nation
als Jsrael durch den Ahasver wird nichts daran ändern. Grüsse Bokrug
@Bokrug: Verschonen Sie mich mit Ihren Bausteinsätzen und Links. Mit Nerds oder Geeks will und kann ich
nicht diskutieren. Ich überlasse es den diesbezüglichen Experten, mit Ihnen sach- und fachgerecht umzugehen.
Machen Sie eine Therapie!!
@Bokrug (ich weiß, Sie werden es nicht zur Kenntnis nehmen) je mehr Sie die Begriffe Logos oder welche
Sie sonst noch nutzen, gebrauchen, um so mehr entwerten Sie sie. Sie erwecken einfach nicht den Eindruck,
Sie hätten die Tiefe dessen erfaßt, was Sie hier reinkopieren. z.B… RUACH ELOHIM bedeutet ATEM G’TTES,
aber es ist kein Gott namens Ruach Elohim
@Brandenburgis, oder wie auch immer: Der Modernismus ist hinreichend exakt definiert durch die einschlägigen
Enzykliken von Pius IX und Pius X, sowie durch viele weitere Dokumente des Lehramtes, so auch den Antimodernismus-Eid,
den Sie, wie ich vermute, nicht mehr ablegen mußten. Das, was Sie hier vertreten, ist die ideologisch
gefärbte Sicht eines auf einem Auge blinden Adepten der beiden Piusse, nie und nimmer die Ansicht eines
Historikers. Der Zerfall des Kirchenstaates und der Antimodernismus sind nicht zu trennen. Es geht dabei
nicht um den Glauben, sondern um den längst fällig gewesenen Machtverlust, der zu dieser irrationalen
und menschenfeindlichen Haltung geführt hat. Der Kirchenstaat fußte auf den größten Fälschungen (konstatinische
und pseudoisidorische), die jemals erdacht und durchgezogen wurden. Ein tausend Jahre andauernder Machtmissbrauch
des Papsttums endet kläglich mit einer Hasstirade. Sich darauf heute zu berufen, ist dümmer, als erlaubt.
Mit dem Glauben hat das gar nichts zu tun.
@Leblhuber: Nun ja…die Katholiken hatten noch das Wucher-Verbot…und auch Martin-Luther predigte gegen
den Wucher… Katholische Gemeinde-Sparkassen im 19. Jahrhundert in Selbstverwaltung der Gemeinden www.zeit.de/…003/10/Medici-Kasten
Volkswirt und Historiker Gustav Ruhland vergessene-buecher.de Siehe Forum: neo-liberalismus.de Christentum,
Wirtschaft, Theologie und Philosophie… www.artfond.de/geldseite Siehe u.a. Aristoteles und Nikolaus
von Oresme… de.indymedia.org/2007/06/179656.shtml
@Brandenburgis, oder wie auch immer: Das Alte Reich ist unwiederbringlich dahin. Es stand die letzten
paar hundert Jahre schon auf ziemlich wackeligen Beinen und letztendlich hat es Napoleon zu Fall gebracht.
Zu viele gegensätzliche Interessen haben es schon lange vor 1806 ausgehöhlt. Eine leere Hülle ohne
Substanz. Weinen Sie ihm nicht länger nach, es ist schon lange, lange mausetot. Auch wenn es zur Großdeutschen
Lösung gekommen wäre, hätte das den Lauf der Geschichte nicht wesentlich geändert. Dann wäre es eben
1918 verschieden.
@Heinz Josef Der Modernismus ist hinreichend exakt definiert durch die einschlägigen Enzykliken von Pius
IX und Pius X, sowie durch viele weitere Dokumente des Lehramtes, so auch den Antimodernismus-Eid, den
Sie, wie ich vermute, nicht mehr ablegen mußten. Würden Sie es tun? Glauben Sie im Gewissen fest daran,
daß der katholische Glaube mit dem Modernismus unvereinbar ist, wie es die Päpste lehrten, wie aus der
gesamten Tradition der Kirche glasklar hervorgeht? Ihre Aussage mit 99% ist nicht richtig, sie gehört
zum Standardrepertoire des Neo-Modernismus. Das Gegenteil ist wahr: Die GESAMTE Kirche seufzt unter der
Herrschaft der modernistischen Päpste, derzeit Benedikt XVI., und betet täglich inbrünstig um Beendigung
dieser Leidens- und Prüfungszeit. Ihr Behauptung mit dem Ringen um Wahrheit höre ich gern, allein mir
fehlt der Glaube: Der Modernismus scheut die geistige Auseinandersetzung, den Kampf, in den uns Christus
hineingestellt hat. Die Katholiken und die Gesamtkirche können Sie dafür nicht haftbar machen.
#37 wunderkind3 20:27:31 | Freitag, 5. Oktober 2007
eine lächerlicher artikel zu einem auf dieser seite auch schon 1000 mal durchgekauten thema. ich kann
nicht begreifen wie menschen sich so offensichtlichen tatsachen verschließen können. dabei ist kein
strohalm zu klein um sich daran zu klammern, keine erklährung zu fadenscheinig.
Zentral… …am Christentum ist der LOGOS. Johannes, der Evangelist, verwandte den Logos in einem platonischen-
und mittelplatonischen Sinne. Paulus im stoischen Sinne. Später wurde auch der aristotelische Logos von
der Kirche rezipiert. Ferner Christi Name und der Name des Gottes Abrahams Isaaks und Jakobs, der da lautet
EL (und nicht Jhwh) bzw. ELOHIM und dessen Heiliger Geist schon in der Genesis RUACH ELOHIM ist… Nicht
umsonst gibt es im Neuen Testament mehrfach die Geschichte vom fremden Wundertäter. Der sich den Jüngern
nicht anschliessen wollte, den diese aber laut Christi Worten dennoch nicht am predigen hindern sollten…
Dann wäre da noch das Wucher-Verbot – und die Pflicht, die Wahrheit zu sagen und für sie einzutreten.
Der erste unter den Jüngern war Johannes – und nicht Petrus, der kam an zweiter Stelle, um die Schafe
zu weiden. Johannes ist im Neuen Testament der erste unter den Jüngern. Grüsse Bokrug
@leblhuber Es geht um die Rechtslage, nicht um Monarchismus. Vielleicht fällt Ihnen auf, daß auch das
monarchische System von 1871 zu negieren ist. Und so wie dieses System gefallen ist, wie die Weimarer
Pseudorepublik gefallen ist, wie das 3. Reich gefallen ist, wie die ddr gefallen ist, so wird auch der
brd-Pseudostaat fallen. Wenn es sie so sehr interesiert – dann warten sie es doch einfach in aller Ruhe
ab!
#34 Heinz Josef 20:15:57 | Freitag, 5. Oktober 2007
Modernismusvorwurf Lieber Artois, mit dem Modernismusvorwurf kann ich leider nichts anfangen, da er so
inflationär verwendet wird, dass er inhaltsleer wird. Sie werfen Benedikt XVI Modernismus vor womit das
aufgeworfene Problem deutlich wird. Das bedeutet das nach Ihrer Auffassung 99% der Katholiken Modernisten
sind. Das Resultat ist, dass ich mich anstrengen kann wie ich will. In Ihren Augen bleibe ich ein Modernist.
Alle die so denken wie Sie sind selbstverständlich Rechtgläubig. Ich finds halt net besonders prickeld,
wenn mir ein Mitchrist dessen Gläubigkeit und Willen Gott zu lieben und seinen Willen zu tun ich nicht
in Frage stelle, mir Unglauben bzw. sogar Weigerung Gottes Willen zu tun unterstellt. Sie sind überzeugt,
dass ich in Bezug auf den Glauben irre und Häretiker bin. Das ist ein Urteil dass ich Ihnen überlassen
muss. Ich bitte nur um eins: Unterstellen Sie mir nicht, dass ich Gott nicht liebe und, oder dass ich
nicht seinen Willen tun will. Das unterstelle ich Ihnen auch nicht. Eine positive Grundannahme, dass der
Bruder, wenn Sie ihn auch vom wahren Glauben abgefallen wähnen, so wie Sie auch um die Wahrheit ringt,
ist für mich Grundlage eines Dialogs in der Kirche. Wenn wir diese Basis verlassen, dann macht ein Gespräch
keinen Sinn, weil wir uns dann nicht einmal mehr in den unstrittigen Fragen verstehen. Ich bin sicher
das es davon viele gibt. Ich bin sicher dass es Überraschungen gäbe wenn wir uns über Gotteserfahrung
und das Wirken Gottes in unserem Leben austauschen.
@Heinz Josef: Tatsache ist, dass Gott im AT und NT als Licht, Liebe, Geist und Wahrheit bezeichnet wird.
Paulus war ein Bekannter des Philo von Alexandrien. Scotus Eriugena und Duns Scotus waren christliche
Philosophen. Es gibt auch eine legitime christliche Gnosis nach Paulus, Johannes dem Evangelisten (den
1. unter den Jüngern…!) oder Klemens von Alexandrien, Origenes und Dionysios dem Pseudo Areopagita.
Sowohl Paulus als auch Klemens von Alexandrien sprechen von einer legitimen christlichen Gnosis. Grüsse
Bokrug
@Brandenburgis, oder wie auch immer: Bitte, klär mich doch über die Rechtslage auf. Die Ansichten von
Monarchisten haben mich schon immer brennend interessiert.
@Artois: Streng genommen… …gilt es in Deutschland auch die Verfassung der Weimarer Republik…das
Grundgesetz haben die Sigermächte des 2. Weltkrieges niemals in Kraft treten lassen… Die direkte Demokratie
ist eine echte Alterntive…wie in der Schweiz. Mit dem selben sozialen System wie dort oder auch Dänemark,
Finnland, Schweden, Kanada und Venezuela… www.oedp.de www.attac.de www.zeit-fragen.ch www.berndsenf.de …umanwirtschaftspartei.org Siehe auch die Zeitung „rheinischer Merkur“… Grüsse Bokrug
Mein lieber Heinz Josef Nun spielen Sie hier mal nicht die beleidigte Leberwurst von wegen „unsachliche
Beschimpfungen“. Sie nehmen auch häufigst kein Blatt vor den Mund, wie hier jeder nachlesen kann, und
ihr Modernismus ist evident, wie Sie zugeben werden. Wie sollte ich angesichts ihrer 100er postings bei
„wenigen Kenntnissen zu ihrer Person“ verharren? Das ist Illusion. Ich weiß, daß Modernisten unbelehrbar
sind. Ich weiß, daß der Papst Modernist ist und deshalb sie Modernisten in der Kirche und beim Kinderverwirren
leichtes Spiel haben. Trotzdem darf ich zur Abwechslung Peter Bamm zitieren, wahrhaftig weder „Kreationist“
noch „Fundamentalist“: „Über die Entstehung des Lebens gibt es nur eine vollständig befriedigende Theorie.
Sie steht nicht in den Lehrbüchern der Naturwissenschaft. Man findet sie im ersten Buch Mose. Wenn man
diese Geschichte der Schöpfung betrachtet, als ob sie eine naturwissenschaftliche Hypothese wäre, muß
man zugeben, daß sie die Forderungen, die an eine solche gestellt werden, auf ideale Weise erfüllt.
Erklärt sie doch alle Phänomene des Lebendigen widerspruchsfrei auf eine umfassende Weise und noch dazu
aus einziger Ursache heraus.“ Auch Bamm war übrigens Naturwissenschaftler!
#28 Heinz Josef 19:58:35 | Freitag, 5. Oktober 2007
Gnostische Spekulationen Die grossen christlichen Philosophen Duns Scotus und Scotus Eriugena und der
Neuplatonismus…wie der Geist („Gott ist Licht, Liebe, Geist und Wahrheit“) über den platonischen und
stoischen Logos hinab in die Materie inkarnierte (Christus inkarnierte als plat. Logos in seinen Körper)
und im Bereich des aristotelischen Logos wirkt… Lieber Bokrug, meinen Sie wirklich dass Ihre gnostischen
Spekulationen dem christlichen Glauben entsprechen?
@Artois: Hinweise… Lesen sie als Alternative zum Kreationismus: Die grossen christlichen Philosophen
Duns Scotus und Scotus Eriugena und der Neuplatonismus…wie der Geist („Gott ist Licht, Liebe, Geist
und Wahrheit“) über den platonischen und stoischen Logos hinab in die Materie inkarnierte (Christus inkarnierte
als plat. Logos in seinen Körper) und im Bereich des aristotelischen Logos wirkt… Ferner weise ich
sie auf folgende Phyiker hin… Burkhard Heim, Kopp-Verlag www.kopp-verlag.de/cgi/websale6.cgi?Ctx=%7bver%2f6…
Georg von Breunig www.bourbaki.de Bernd Senf www.berndsenf.de Grüsse Bokrug
Auch wenn Brandenburgis wirklich träumt, so weiß doch der Historiker, daß heutige Systeme, da reines
Menschenwerk, recht schnell verfallen: in anderem Zusammenhang habe ich schon einmal geschrieben, daß
ich sehr gerne bei der Reichsgründung 1871 hinter Bismarck gestanden wäre und ihm ins Ohr hätte flüstern
wollen: „Keine 50 Jahre, keine 50 Jahre!“ Wer hätte mir geglaubt? Noch dazu, wo die Zeichen so viel positiver
standen als sie es heute tun? Ich bin sicher: diejenigen, die so feste zu stehen glauben, daß sie den
Traum anderer lächerlich finden, die sollen aufpassen, daß sie nicht fallen. Ich weiß, ich weiß. Sie
mögen Paulus nicht. Das wird dadurch ausgeglichen, daß ich ihn um so mehr verehre. So. Und nun ziehe
ich mich zu einem gepflegten Roten zurück.
@Artois: Richtigstellung zur Schöpfungslehre…siehe auch Physiker Burkhard Heim oder Georg von Br. Paulus
war ein Bekannter des Philo von Alexandrien. Er zitierte die Stoiker. Bereits im At gibt es die pythagoräische
Zahlenmystik. Johannes verwendet den Logos im Johannes-Evangelium im platonischen und mittel-platonischen
Sinn. Klemens von Alexandrien, Origenes und Dionysios Pseudo-Areopagita sind grosse christliche Neuplatoniker
gewesen… Ruach Elohim entspricht der Sophia als Heiliger Geist. Philo-Sophie im richtigen Sinne ist
von Sophistik als falsche Philosophie nach dem Willen der Menschen und menschlicher Interessen zu unterscheiden.
Christus kommt im Alten Testament als Anthropos bzw. Anthropus vor, der kosmische Urmensch, Abbild der
Gottheit und platonisches Urbild der Menschheit, Herrscher des Kosmos und Metathron. Emanation Gottes
in der Trinität. Er stand in der prophetischen Tradition Ezechiels und Henochs, als Menschensohn und
Messias angekündigt, in der Tradition der jüdischen Merkabah-Mystik. Die Schöpfungslehre stellt bildhaft
eine spirituell aus einer geistigen Höhe gestürzte Welt dar. Die Erbsünde… Der platonische Logos
(„euer Körper ist ein Tempel, in dem Gott wohnt“ steht im NT) ist das Urbild des Geistes des Menschen,
das vor Gott steht. Die Seele (auch Paulus nahm schon die Dreiteilung Körper-Seele-Geist vor) wirkt auf
der Ebene des stoischen Logos (Paulus zitierte dazu den stoischen Dichter Arataos auf dem Areopag in Athen).
Der Körper existiert auf der Ebene des aristotelischen Logos. Duns Scotus und Scotus Eriugena haben das
sehr gut formuliert.
@Christian Hüller: Damit wir uns nicht missverstehen! Ich bin bis auf die Knochen Demokrat. „Österreich
ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.“ Ich nehme an, in Deutschland wird der Text
ähnlich lauten. Damit verbinde ich eine absolut notwendige weltanschauliche Neutralität des Staates
gegenüber allen Religionen. Aber: In Österreich etwa, zahlt der Staat den lehrplanmäßig vorgesehenen
Religiosunterricht an den öffentlichen oder privaten Schulen, hat aber lt. Konkordat keinen Einfluss
auf die inhaltliche Ausrichtug dieses Unterrichts. Es kann nicht sein, dass fundamentalistische Personen
oder Gruppen dort Inhalte lehren, die den Lehrplänen anderer Fächer entgegenstehen. Kreationismus und
‘Intelligent Design’ haben in Schulen, für die jeder Steuerzahler aufkommen muss, nichts verloren, auch
nicht im Religionsunterricht. Was Glaubensgemeinschaften oder Gruppen derselbe in nicht staatlichen Bildungshäusern
lehren, bleibt ihnen unbenommen, sofern es sich nicht um verfassungswidrige oder verfassungsfeindliche
Inhalte handelt.
#20 Heinz Josef 19:29:51 | Freitag, 5. Oktober 2007
Ausdruck der Gottferne und Verzweiflung Wie jeder Modernist nehmen Sie Gott nicht ernst. Das kann mir
nicht gleichgültig sein. Ihre simulierte Ironie werte ich als Ausdruck der Gottferne und Verzweiflung.
Da kann ich Sie trösten. Wie Sie bemühe auch ich mich den Willen Gottes zu tun. Die Ironie bitte ich
mir nachzusehen. Ich habe einfach keine Lust auf derart unsachliche Beschimpfungen zu reagieren. Interessant
ist jedenfalls mit wie wenig Kenntnissen zu meiner Person, Sie bereits zu einem Urteil gekommen sind.
Parlament diskriminiert religiöse Auffassungen Der Artikel schreibt leider nichts über die Rechtsfolgen
dieser parlamentarischen „Anathema“. Dass aber irgendein Parlament meint, über religiöse Auffassungen
urteilen zu dürfen, halte ich meinerseits für eine gefährliche Einmischung in die Religion und für
eine tendenzielle Überschreitung des dem Staat zustehenden Machtbereichs. Wie wäre es z. B., wenn die
kath. Kirche „entscheiden“ würde, dass sich jeder Abgeordnete den Entscheidungen des kath. Lehramts zu
unterwerfen hat? Ein Aufschrei würde da durchs Land gehen. Religiöse Auffasssungen per Parlamentsbeschluss
diskreditieren zu wollen, das erinnert ganz stark an wenig fruchtbare Zeiten eines parteiischen Staatskirchentums
auf Kosten religiöser Minderheiten, so populär es der Mehrheit auch erscheinen mag. Greift hier nicht
das „Antidiskriminierungsgesetz“?
@ Artois Ich weiss, Sie haben mich nicht gemeint, sondern Heinz Josef, aber eine Frage habe ich doch direkt
an Sie gerichtet Da ich seine Auffassung teile, wäre ich auch ein Modernist, der Gott nicht ernstnimmt.
Wie sollte man Ihrer Meinung nach verstehen, daß zwei (!) Schöpfungsberichte in der Bibel stehen? Samurai
@Heinz Josef Wie jeder Modernist nehmen Sie Gott nicht ernst. Das kann mir nicht gleichgültig sein. Ihre
simulierte Ironie werte ich als Ausdruck der Gottferne und Verzweiflung.
@ litterae Danke für den Beitrag. Unser Biologielehrer auf der Realschule sagte uns einmal, daß es neben
der Evolutionstheorie auch die Gedanken des Kreationismus gäbe, gab uns einige Büchertips zum Thema,
sagte aber auch, daß er die Gedanken im Unterricht nicht weiterdisskutieren würde, da sie – ganz meine
Meinung – im wissenschaftlich-orientierten Bio-Unterricht nichts verloren hat. Das Problem der ID-Vertreter
ist es doch, daß sie versuchen, die Schöpfungerzählung der Bibel naturwissenschaftlich zu beweisen.
Und das kann nicht funktionieren. Ein grossartiger Mensch sagte einmal, es gäbe zwei Möglichkeiten,
mit der Bibel umzugehen: Man nimmt sie wörtlich oder man nimmt sie ernst. Samurai, die Bibel ernstnehmend
Edelsteine Zerhacken Zu den beiden Schöpfungsberichten, die wirklich zum Weltkulturerbe gehören fällt
mir wahrlich besseres ein als diese im Sinne der von kreuz.net beschriebenen Kreationismus zu behandeln.
Wer so mit den biblischen Texten umgeht hat gar nichts verstanden und es wäre ein Verbrechen an diesen
Edelsteinen der Weltliteratur sie kreationistisch zu zerhacken. Mit so einer Methode würde die Bibel
vor den Schülern in Misskredit gebracht werden statt die Bibel verstehen zu lernen. In der Art der Kreationisten
gehen wir am Sinn der Texte komplett vorbei. Sie kennen gar keinen Kreationismus, können sich auch aus
Ignoranz gar keinen vorstellen, denn sonst würden Sie nicht Hohlsinn von sich geben wie „Edelsteine zerhacken“.
Selbst der schlichteste Kreationist hat mehr Ehrfurcht vor dem Heiligen wie Sie und alle modernistischen
Priester zusammen!
… @Heinz Josef Sie bringen es nochmal auf den Punkt. Genauso sehe ich es und viele kath. Theologen und
Priester auch. @santo: Sinnvoll ist es z.B. im Rahmen einer Auseinandersetzung mit evangelikalen Inhalten
zu behandeln. Analog im nicht konfessionell gebundenen Ethikunterricht. Wenn es unter solchen Gesichtspunkten
unterrichtet wird, habe ich natürlich nichts dagegen. Ich denke, dass Schüler schon wissen sollten,
dass es sowas gibt. Nur dann kann man sich ja eine eigene Meinung bilden. Auch wir dürfen den Schülern
nicht einseitige Informationen weitergeben, sonst sind wir in Sachen Indoktrination auch nicht viel besser.
So ein Phänomen totzuschweigen und den Schülern gänzlich vorzuenthalten ist also bestimmt auch nicht
in meinem Sinne.